DIC Objekt München Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andrea Spiegelhoff seit 15.8.2022 | Geschäftsführer |
Andreas Fahr seit 15.8.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Information Services Group Netherlands B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Information Services Group Germany GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für OffenlegungszweckeGRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT Information Services Group Germany GmbH, Frankfurt am Main, unterstützt Unternehmen im privatwirtschaftlichen und öffentlichen Bereich mit Research, Data & Analytics (u.a. Benchmarking), Consulting- und GovernX bei der Umstrukturierung und Optimierung ihres IT-Umfeldes. Der Fokus liegt dabei auf Informationstechnologie, Transformation von Geschäftsprozessen, sowie Digital Transformation, Programm-Management und Unternehmens-Ressourcen-Planung. Die Information Services Group Germany GmbH, Frankfurt, bietet diese Dienstleistungen auf dem deutschen Markt an, erbringt im Rahmen der globalen Konzernausrichtung aber auch Leistungen an ausländische Schwestergesellschaften. Die Gesellschaft ist in Deutschland mit drei Standorten vertreten. WIRTSCHAFTSBERICHT Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im 4. Quartal 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorquartal und um 0,4% niedriger als im Vorjahresquartal 2022. Für die Deutsche Wirtschaft endete somit das Jahr 2023 im Minus. Als Gründe listet das Statistische Bundesamt rückläufige Investitionen und eine verhaltene Auslandsnachfrage auf. Weiterhin hohe Energiepreise und geopolitische Spannungen sorgten für einen insgesamt schwächeren Warenhandel. Die gesamtwirtschaftlichen Aktivitäten in Deutschland haben sich 2023 weiterhin abgekühlt. Die Exporte sanken preisbereinigt um 4%. Die Importe sanken noch stärker um 5.6%. (Statistisches Bundesamt; destatis.de, Pressemitteilung Nr. 066 vom 23.02.2023, Abs. 1+2) Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Sourcing-Markt in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) verzeichnete im vierten Quartal 2023 einen Anstieg der durchschnittlichen Auftragswerte kommerzieller Outsourcingverträge um 4% zum Vorquartal, aber verlor 1% zum Vorjahresquartal. Dabei wiesen Managed Services Verträge ein Plus von 4 % gegenüber dem Vorjahr auf. Der Gesamtwert des ACV (durchschnittliche Vertragsvolumen) stieg auf USD 15.9 Milliarden. 2023 stellt somit ein Rekordjahr für Managed Services Segment dar. Das Geschäft im Segment ' as-a-service' (XaaS) ging allerdings um 8% auf USD 3.3 Milliarden zurück. Dies meldet der aktuelle EMEA ISG Index auf Basis der neuesten Zahlen der Sourcing-Branche. Er wird von der Information Services Group (ISG) (NASDAQ: III) herausgegeben, einem führenden Marktforschungs- und Beratungshaus im Technologiesegment. Der EMEA ISG Index erfasst Outsourcing-Abschlüsse der Privatwirtschaft mit einem jährlichen Vertragsvolumen (Annual Contract Value, ACV) von mindestens 5 Millionen Euro. Der aktuelle Index zeigt, dass das ACV des Gesamtmarktes aus As-a-Service und Managed Services einen Wert von USD 7.2 Milliarden im 4. Quartal 2023 erreichte. Innerhalb des Segments Managed Services ging der Bereich IT Oursourcing (ITO) um 10% in die Höhe, da verstärkt Applikationsentwicklung und Data Center Services nachgefragt wurden. Allerdings ging der Bereich Business Process Outsourcing (BPO) um 2% zurück. Das Segment ' as-a-service' (XaaS) ging im Bereich 'infrastructure as a service' (IaaS) um 15% zurück. Der Bereich 'software-as-a-service' (SaaS) wuchs um 8% auf USD 1.1 Milliarden an. EMEA erreichte im Ganzen einen ACV von USD 29 Milliarden, der 3% unter dem Vorjahreswert lag. Der Rückgang ist durch eingetrübte Wirtschaftsaussichten und fehlende Investitionsbereitschaft zu erklären. Für 2024 erwartet ISG eine Erholung des europäischen Sourcing-Marktes. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 konnte den Verlauf der vorangegangenen Geschäftsjahre in Bezug auf die Gesamtleistungen (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung) bestätigen und die Marktposition der Information Services Group Germany GmbH erneut behaupten. Die Erwartungen für das Jahr 2023 gegenüber 2022 wurde mit einer Verminderung der Gesamtleistungen um rund 18% erfüllt. Der prognostizierte Rückgang der Gesamtleistung ist eingetreten. Unter den gegebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führt dies dennoch zu einer zufriedenstellenden Gesamtleistung der Information Services Group Germany GmbH. Das EBITDA ist im Berichtsjahr höher als im Vorjahr. Dies ist jedoch im Wesentlichen auf positive Fremdwährungseffekte zurückzuführen. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Verlauf des Geschäftsjahres und dem operativen Ergebnis dennoch zufrieden. Ertrags- Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Die Gesamtleistung des Geschäftsjahres 2023 der Information Services Group Germany GmbH verminderte sich um TEUR 8.571 oder 18% auf TEUR 38.258 (Vorjahr TEUR 46.829). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind aufgrund positiver Währungseffekte um TEUR 1.012 gestiegen. Der durchschnittliche Personalstand verminderte sich auf 150 Mitarbeiter (Vorjahr 170), entsprechend hat sich der Personalaufwand um TEUR 2.436 vermindert. Aufgrund der Internationalisierung der Kundenprojekte musste in 2023 die Information Services Group Germany GmbH Advisory Services von verbundenen Unternehmen beziehen sowie an verbundene Unternehmen leisten. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen verminderten sich jedoch aufgrund des geringeren Auftragsvolumens um TEUR 2.902 auf TEUR 7.862. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um TEUR 4.489 im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 9.522. Die Verminderung ist zur Hälfte auf geringere negative Fremdwährungseffekte und zur anderen Hälfte auf Kosteneinsparungen zurückzuführen. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betragen TEUR 831 (Vorjahr TEUR 2.882). Das Ergebnis vor Ertragsteuern beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 3.591 und hat sich somit gegenüber dem Vorjahr (Vorjahr TEUR 1.149) erhöht. Diese Veränderung ist im Wesentlichen auf den positiven Saldo von Fremdwährungseffekte zurückzuführen. Das um Fremdwährungseffekte bereinigte Ergebnis hat sich jedoch aufgrund von Kosteneinsparungen ebenfalls verbessert. Aufgrund zum Teil langfristiger Verträge war die Auftragslage zum 31.12.2023 für das über den Stichtag hinausgehende Geschäft zufriedenstellend. Finanzlage Die liquiden Mittel verminderten sich im Berichtsjahr von TEUR 6.860 um TEUR 3.322 auf TEUR 3.538. Die Verminderung der liquiden Mittel ist insbesondere auf die Reduktion der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen sowie die stichtagsbezogene Überzahlung von Ertragsteuern zurückzuführen. Der Saldo aus unfertigen Leistungen und erhaltenen Anzahlungen ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 494 gesunken. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 5.698 auf TEUR 30.585 vermindert. Die unfertigen Leistungen sind um TEUR 1.620 auf TEUR 2.668 und die erhaltenen Anzahlungen überproportional um TEUR 2.114 auf TEUR 3.329 zurückgegangen. Dies ist auf den Projektabschluss von umfangreichen Aufträgen im Berichtsjahr sowie zum Bilanzstichtag noch nicht eingegangene Anzahlungen zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich um TEUR 3.164 auf TEUR 4.930. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen liegen um TEUR 1.277 mit TEUR 15.234 über denen des Vorjahres. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen hingegen verminderten sich um TEUR 2.978 auf TEUR 10.533. Die Rückstellungen verminderten sich um TEUR 2.159. Dies ist insbesondere auf erheblich niedrigere personalbezogene Rückstellungen zurückzuführen. Die Gesellschaft weist unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 14.607 aus. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 32% im Vorjahr auf 48% im Berichtsjahr. Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind die Gesamtleistungen sowie das EBITDA. Die Gesamtleistung in 2023 verminderte sich um TEUR 8.571 auf TEUR 38.258. Das EBITDA beträgt im Jahr 2023 TEUR 3.581 (Vorjahr: TEUR 1.313). PROGNOSEBERICHT Die Gesamtleistung ging im Geschäftsjahr um rund 18 % zurück. Ebenso lagen die Umsatzerlöse im Jahr 2023 um 16 % unter dem Niveau von 2022. Auch im Geschäftsjahr 2024 setzt sich in einigen Schlüsselbranchen ein herausforderndes makroökonomisches Umfeld fort. Es wird wieder eine rückläufige Umsatzentwicklung erwartet. Auf Basis der unterzeichneten Verträge lag für das erste Quartal 2024 ein gesichertes Umsatzvolumen von rund 50 % der regionalen Prognose vor. Die restlichen 50 % waren durch solide Auftragschancen abgedeckt. Auch das EBITDA im Jahr 2023 verbesserte sich wie erwartet durch Kosteneinsparungen und positive Fremdwährungseffekte. Für 2024 wird trotz des prognostizierten Umsatzrückgangs erwartet, dass das EBITDA dank Kostensenkungsmaßnahmen verbessert wird. Die Information Services Group Germany GmbH, Frankfurt, ist für die Herausforderungen des Geschäftsjahres 2024 und der Folgejahre vorbereitet. Der Business Plan für 2024 sieht vor, sich auf Großkunden zu konzentrieren und die Neukundengewinnung branchenübergreifend zu intensivieren. Eine Stabilisierung der Geschäftsentwicklung wird angestrebt. Durch die Internationalisierung der bestehende Beraterstruktur sollen insbesondere globale Kundenprojekte und Servicefelder gewonnen werden. CHANCEN-/RISIKOBERICHT Chancen Information Services Group Germany GmbH sieht eine Chance im Ausbau von zukünftigen Wettbewerbsvorteilen in der fortwährenden Weiterentwicklung der hohen Mitarbeiter-Kompetenz und Qualifikation, die ausgerichtet am Markt den Herausforderungen der voranschreitenden Digitalisierung Rechnung trägt. Die andere Entwicklungschance sieht Information Services Group Germany GmbH im Einsatz des kundenorientierten ganzheitlichen ISG Service Portfolios auf globaler Ebene, das die Themen Digitalisierung, und andere neue IT-Technologien wie Künstliche Intelligenz umfasst. Hinzu kommt die Weiterentwicklung und Anwendung der ISG-eigenen Research-Datenbank und der von ISG entwickelten Methoden, Vorlagen, Tools und Modelle, die Unternehmen sowie IT Service Providern hochwertige Marktauswertungen liefern und zukünftige globale Marktchancen aufzeigen. Dieses abgerundete Beratungsportfolio führt dazu, dass das Unternehmen eine stabile Entwicklung anstrebt. Risiken Der Geschäftsverlauf in 2024 ist ebenfalls vom Verlauf der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geprägt. Hohe wirtschaftliche Verunsicherung und ein Rückgang der Investitionsbereitschaft hat auch das Nachfrageverhalten der Kunden beeinflußt. Nichtsdestotrotz ist die Notwendigkeit in Umstrukturierung und Optimierung des IT-Betriebsumfelds, insbesondere in die Digitalisierung zu investieren immer noch hoch. Um im globalen Wettberwerb zu bestehen, müssen Unternehmen in moderne IT-Technologien und Organisationsstrukturen investieren um ihren eigenen Wettbewerbsvorteil zu sichern. So ist der Bedarf nach strategischer Kosteneinsparung am Markt weiterhin hoch. Krisenbedingt findet in vielen Business-Bereichen aber auch in öffentlichen Organisationen ein strategisches Umdenken statt, dass dem Wandel zu mehr Digitalisierung und resourcenschonender Leistungserbringung Rechnung trägt. Diese Veränderungen kann ISG durch ein innovativ aufgestelltes Service-Portfolio und ein starkes Research und Analytics Produktportfolio umfassend bedienen. Aufgrund des starken rezessionsbedingten Rückgangs der gesamtwirtschaftlichen Leistung in Deutschland besteht allerdings ein Risiko Marktsegmente zu verlieren. Das breite Kundenportfolio, sehr gute langjährigen Kundenbeziehungen und die globale Ausrichtung trägt dazu bei, die Marktposition der ISG zu behaupten. Die innovative problemlösungsorientierte Beratung der ISG hilft vielen Kunden, die Folgen globaler wirtschaftlicher Veränderungen erfolgreich zu meistern. Dadurch werden die Risiken eines potentiellen Verdrängungswettbewerb durch weitere auf den Outsourcing-Markt drängende Dienstleistungsunternehmen minimiert. So ist die Nachfrage aus dem Markt an die Services der Information Services Group Germany GmbH weiterhin stabil und resultiert aus einer hohen Kundenzufriedenheit, erfolgreich abgeschlossenen Projekten sowie langjährigen Kundenbeziehungen. Risikomanagementsystem Die Information Services Group Germany GmbH ist entsprechend ihrer Aufgabenstellung in das innerhalb der Information Services Group bestehende Management- und Kontrollsystem eingebunden. Aufgrund der Einbeziehung in den Konsolidierungskreis der Information Services Group Inc., Stamford, CT/USA, finden die von der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde (SEC) geforderten SOX (Sarbanes-Oxley-Act)-Kontrollpunkte ebenso auf die Organisations- und Geschäftsprozesse Anwendung wie auf die Verantwortlichkeiten der Management-Berichterstattung. Daneben werden im Rahmen der Internal Audit und Business Controls Aktivitäten Audits und Reviews durchgeführt. Aus diesen Erkenntnissen werden identifizierte oder potenzielle Risiken durch das Information Services Group Management analysiert, bewertet und in entsprechende Aktionen zur Verhinderung oder Eliminierung von Risiken umgesetzt. Die Wirksamkeit der zum Controlling erforderlichen Prozesse und Kontrollinstrumente untersteht der laufenden Beobachtung der Information Services Group Geschäftsführung und wird kontinuierlich weiterentwickelt.
Frankfurt, den 30.10.2024 Andrea Spiegelhoff Andreas Fahr Steven Hall Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für OffenlegungszweckeA. ALLGEMEINE ANGABEN Das Unternehmen ist unter der Firma Information Services Group Germany GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 94888 eingetragen und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2, Abs. 4 Satz 2 HGB. Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den Vorschriften des Dritten Buches des HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Der Gegenstand des Unternehmens lautet wie folgt: Die Gesellschaft unterstützt mithilfe von Research, Benchmarking, Consulting- und Managed Services Unternehmen des privaten und öffentlichen Sektors bei der Umstrukturierung und Optimierung ihres Betriebsumfelds und konzentriert sich dabei auf Informationstechnologie, Umstrukturierung von Geschäftsprozessen, Programmmanagement-Leistungen und Unternehmens-Ressourcen-Planung. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB aufgestellt. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN 1. Die abnutzbaren Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode und nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer errechnet. Die Nutzungsdauern betragen für die Sachanlagen zwischen 3 und 5 Jahren. Für die Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagespiegel. 2. Die Bewertung der unter den unfertigen Leistungen aktivierten selbsterstellten Projektleistungen erfolgt durch Ermittlung von Durchschnittsstundensätzen oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Der Vorschrift zur verlustfreien Bewertung wird, falls notwendig, Rechnung getragen. 3. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Wertabschläge berücksichtigt. 4. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden zum Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. 5. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben, die Aufwand für die Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. 6. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. 7. Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme Rechnung. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. 8. Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. 9. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 10. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen, die Ertrag für die Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. C. ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN BILANZPOSITIONEN 1. ANLAGEVERMÖGEN Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme von TEUR 162 (Vj.: TEUR 86) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Alle anderen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Gesellschafter beinhalten Finanzforderungen in Höhe von EUR 2.577.529,50 (Vj.: TEUR 2.412) und im Übrigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen EUR 4.545.539,10 (Vj.: TEUR 4.034). 3. EIGENKAPITAL Das Stammkapital beträgt EUR 150.000 und ist im Handelsregister B in Frankfurt am Main unter HRB 94888 eingetragen. Es wird zum Bilanzstichtag vollständig durch Information Services Group Netherlands B.V. mit Sitz in Amsterdam, Niederlande, eingetragen im Niederländischen Handelsregister unter Nr. 24193864, gehalten. 4. RÜCKSTELLUNGEN Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr den Liefer- und Leistungsverkehr. 6. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE, FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Für Zwecke der geringeren Kapitalbindung wurden Mietverträge geschlossen. Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen wie folgt:
D. SONSTIGE ANGABEN 1. ANZAHL DER BESCHÄFTIGTEN Im Geschäftsjahr gliedert sich die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten wie folgt:
2. KONZERNZUGEHÖRIGKEIT Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Information Services Group Netherlands B.V. mit Sitz in Amsterdam, Niederlande. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Information Services Group Inc., USA, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist auf der Internetseite www.isg-one.com veröffentlicht. 3. GESCHÄFTSFÜHRUNG Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Auf die Angabe von Geschäftsführer-Bezügen wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. ERGEBNISVERWENDUNG Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.880.457,51 auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt, den 30. Oktober 2024 Andrea Spiegelhoff, Geschäftsführerin Steven Hall, Geschäftsführer Andreas Fahr, Geschäftsführer Anlagenspiegel für OffenlegungszweckeAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeAn die Information Services Group Germany GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Information Services Group Germany GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Information Services Group Germany GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Konstanz, den 20. November 2024 bmi
auditax GmbH
D. Moraschi, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte in der Gesellschafterversammlung vom 10. Dezember 2024. |
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