Hasenkamp Relocation Services GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Gries seit 25.3.2026 | Prokura |
Stefan Rump seit 12.1.2022 | Prokura |
Thomas Bräuning seit 17.12.2019 | Geschäftsführer |
Clara Theophil seit 17.12.2019 | Geschäftsführer |
Thomas Schneider seit 20.11.2015 | Prokura |
Ralf Dieter Ritscher seit 7.8.2014 | Geschäftsführer |
Peter Zöllner seit 13.3.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Dr. Thomas Georg Ewald SchneiderHasenkamp Holding GmbH+2 | 90.80% |
Hans Ewald SchneiderHasenkamp Holding GmbH+1 | 25.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 16.66% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hasenkamp Logistik GmbHFrechenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Lagebericht1. Geschäftsverlauf und RahmenbedingungenDie Hasenkamp Logistik GmbH leistet als Logistikdienstleister für führende Versand-, Möbel- und Warenhäuser sowie Elektrospezialmärkte einen zuverlässigen "After-Sales Service". Dieser umfasst alle notwendigen Dienstleistungen, um dem Kunden (Besteller) die Ware termingerecht und "ready to use" zu liefern. Weiterhin gehört die Bestückung großer Warenhäuser zum Dienstleistungsspektrum. Bei Hasenkamp Logistik wird die ideale Verbindung aus hochqualifiziertem Handwerk und modernster Distributionslogistik gefunden. Die Einschaltung von Speditions- und Logistikunternehmen in die Organisation und Abwicklung von Gütertransporten hat zur Folge, dass die konjunkturelle Entwicklung der Branche von der gesamtwirtschaftlichen Konjunktur beeinflusst wird. Der Logistikmarkt ist national und international weiterhin durch zunehmenden Wettbewerb und Preisdruck geprägt. Die Kunden reagieren sensitiv auf Preise und stellen hohe Anforderungen an die Qualität. Das Transport- und Logistikgewerbe in Deutschland profitierte 2010 vom überraschend starken Wirtschaftswachstum, das insbesondere vom deutlichen Anstieg der Exporte getrieben wurde. Die Gesellschaft bewegt sich mit ihren Aktivitäten überwiegend im nationalen Transportgeschäft. Von der Belebung der inländischen Konjunktur im Jahr 2010 profitierte die Gesellschaft. Im Jahresverlauf 2010 konnte dadurch der Umsatzeinbruch durch den Wegfall eines Großkunden infolge Insolvenz nahezu aufgefangen werden. Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stufen wir das abgelaufene Geschäftsjahr 2010 aus operativer Sicht als zufriedenstellend ein. im Geschäftsjahres 2010 ist gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert der Umsatz um 0,7% gefallen, das Ergebnis um 85,7% gesunken. Unser stark serviceorientiertes Geschäftsmodell zeigt, dass auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit unserem überwiegend national ausgerichteten Geschäft eine positive Rendite, in einem von einer starken Wettbewerbssituation geprägten Marktsegment erzielt werden kann. 2. Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage2.1 Ertragslage Das wirtschaftliche Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres 2010 ist in nachfolgender Übersicht zusammengefasst und dem Vorjahreszeitraum gegenübergestellt.
Der Umsatzrückgang durch die Insolvenz eines Großkunden ab der zweiten Jahreshälfte 2009 konnte durch die Gewinnung von Neukunden im Geschäftsjahr 2010 fast ausgeglichen werden. Allerdings führten eine Umstrukturierung und veränderten Auslieferungsbedingungen zu erheblichen einmaligen Kostensteigerungen bei den von uns eingesetzten Subunternehmern, die wir durch Personalkostenreduzierungen nur zum Teil ausgleichen konnten. Ebenfalls ergebnisbelastend wirkten sich die witterungsbedingten Verkehrsstörungen im Dezember 2010 aus. Die Ergebniskennzahlen EBITDA und EBIT lagen aus vorgenannten Gründen deutlich unter dem Vorjahreswert. Daneben haben Sondereinflüsse aufgrund der geänderten Bewertung der Pensionsverpflichtungen durch die Anwendung des BIIMoG die Ergebnisrechnung im Bereich des Finanzergebnisses sowie des außerordentlichen Ergebnisses beeinflusst. Dennoch gelang es uns im Geschäftsjahr 2010 ein positives Jahresergebnis von T€ 80 zu erzielen, das entsprechend dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft abzuführen ist. 2.2.1 Finanzlage Die Entwicklung der Finanzlage zum Bilanzstichtag wird aus der Cashflow-Betrachtung ersichtlich. Sie zeigt, aus welchen Quellen die Gesellschaft aus laufender Geschäftstätigkeit für Investitionsmaßnahmen und durch Finanzierungsmaßnahmen Finanzmittel erhält und wie diese Mittel verwendet werden.
Aus Liquiditätssicht hat sich der operative Cash Flow, bei dieser stichtagsbezogenen Betrachtung, gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Hauptsächlich verantwortlich hierfür waren die liquiditätswirksamen Veränderungen im Working Capital, wie der Aufbau des Forderungsbestandes, sowie das gesunkene Jahresergebnis. Die im Jahr 2010 abgeflossenen Kapitalmittel für Investitionen bewegen sich, wie in den Vorjahren, auf einem geringen Niveau, da die Gesellschaft ihre Investitionen über Leasinggestaltungen finanziert. Die Liquidität der Gesellschaft im Jahr 2010 war jederzeit gesichert. Zusätzlich ist anzumerken, dass die Gesellschaft als Teil des Hasenkamp Konzerns von der Finanzierungskraft des Konzerns profitiert. 2.3 Vermögenslage Folgende Darstellungen geben einen Einblick der Struktur der Vermögenslage der Gesellschaft:
Das Betriebsvermögen ist geprägt durch kurzfristige Vermögenswerte. Diese setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag rd. 4,9 % und liegt damit auf einem niedrigen Niveau. Bei der Beurteilung der Höhe der Eigenkapitalquote Ist jedoch zu berücksichtigen, dass aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages die erwirtschafteten Jahresergebnisse an die Muttergesellschaft abgeführt bzw. von ihr ausgeglichen werden. Die Rückstellungen enthalten hauptsächlich Pensionsverpflichtungen für Pensionsempfänger. Im Geschäftjahr 2010 erfolgte eine Anpassung der Verpflichtung entsprechend der handelsrechtlichen Vorschriften. Durch diesen Sondereffekt wurde die Ergebnisrechnung mit T€ 23 belastet. Die Verbindlichkeiten enthalten als größte Einzelpositionen Lieferantenverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten gegenüber Firmen der Hasenkamp Gruppe. 3. NachtragsberichtEs sind nach Ablauf des Geschäftsjahres 2010 keine Ereignisse eingetreten, die für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind oder zu einer veränderten Beurteilung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens führen. 4. RisikoberichtRisikomanagement allgemein Jedes unternehmerisches Handeln ist untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Aus diesem Grund ist ein wirksames Risikomanagement ein wichtiger Erfolgsfaktor. Im Rahmen des Risikomanagements strebt die Geschäftsführung eine langfristige Sicherung der Geschäftsgrundlagen an. Das Risikomanagement ist die originäre Aufgabe der Geschäftsführung. Hierzu erfolgt in regelmäßigen Abständen eine Analyse der möglichen Risiken verbunden mit einer Risikogewichtung. An einer Verbesserung der Risikopositionen wird kontinuierlich gearbeitet, allerdings in dem klaren Bewusstsein, dass die Nutzung unternehmerischer Chancen auch bedeutet, die damit verbundenen Risiken in Kauf zu nehmen. Auch gehört hierzu das Risikomanagement effizient zu betreiben, Überorganisation zu vermeiden und die kurzfristige Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit sicherzustellen. Risikomanagement ist bei der Gesellschaft und im Konzernverbund Bestandteil der Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Als Basis der organisatorischen Einbindung des Risikomanagements in die betrieblichen Abläufe dienen vor allem die Managementstruktur, das Planungssystem und detaillierte Berichts- und Informationssysteme. Die Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken des laufenden Geschäfts wird durch eine umfassende und regelmäßige Berichterstattung Ober die wirtschaftliche Entwicklung sichergestellt. Monatlich werden interne Berichte erstellt, die die einzelnen Managementebenen frühzeitig und umfassend über mögliche Risiken informieren. Dabei unterstützen und gewährleisten Unternehmensrechnung und Controlling die zeitnahe Optimierung und Steigerung der Effizienz des Berichtswesens. Dafür werden Steuerungs- und Kontrollmechanismen unter Anwendung von EDV Programmen eingesetzt, permanent weiterentwickelt und bei sich ändernden Umfeldbedingungen angepasst. Dieses Instrumentarium ermöglicht es, drohende Vermögensrisiken sowie andere nachteilige Veränderungen der wirtschaftlichen Entwicklung frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Die Berichte werden in monatlichen Gesprächen mit den Führungskräften diskutiert. Maßnahmen zur weiteren Verbesserung werden beschlossen und ihre Umsetzung begleitet. Sofern sich Risiken auf vergangene Sachverhalte beziehen, werden erforderliche bilanzielle Rückstellungen und deren Angemessenheit in regelmäßigen Abständen geprüft. Unternehmensspezifische Risikobetrachtung Markt- und Branchenspezifische Rahmenbedingungen bestimmen wesentlich den Geschäftserfolg unserer Gesellschaft. Wir sind derzeit nahezu ausschließlich im nationalen Gütertransportgeschäft tätig. Die Entwicklung der inländischen Konjunktur hat dementsprechend einen Einfluss auf die zukünftigen Geschäftserfolge. Da unser Erfolg auch maßgeblich von der wirtschaftlichen Stärke unserer Kunden abhängig ist, besteht das Risiko der Insolvenz einzelner Kunden. Diese können das Jahresergebnis der Gesellschaft deutlich negativ belasten. Unser Zell ist es, im Rahmen unseres Risikomanagementsystems diese potentiellen Risiken bei unseren Kunden frühzeitig zu erkennen und unsere Kostenstrukturen derart zu flexibilisieren, dass wir potentielle finanzielle Folgen begrenzen können. Wir stehen mit unserem Dienstleistungsangebot im Wettbewerb. Eine starke Konkurrenzsituation kann auf der Preisseite unseren Geschäfterfolg negativ beeinflussen. Um dem bestehenden Kostendruck entgegen zu wirken, werden die höherwertigen Logistikleistungen selbst erbracht und durch einen verstärkten Einsatz von Subunternehmern die unterschiedlichen Leistungsspitzen an diese abgegeben. Mit wettbewerbsgerechten Preise, straffen Kostenmanagement und unserer Qualität wollen wir diesem latenten Risiko begegnen. Die erfolgreiche Verbreiterung unseres Kundenkreises in den letzten Jahren zeigt uns, dass wir diesbezüglich mit unserem Geschäftsmodell wettbewerbsfähig sind. Weitere Risiken können in der Entwicklung der Energiepreise und hier insbesondere in den Kraftstoffpreise liegen. Aufgrund des anhaltenden Wettbewerbdrucks können solche Preissteigerungen, die zukünftigen Ergebnisse belasten, da nicht davon ausgegangen werden kann, dass entsprechende Preiserhöhungen bei den Kunden vollständig durchgesetzt werden können. Durch die Verlagerung des Geschäftsmodells hin zur Kontraktlogistikdienstleistung in den letzten Jahren besteht für die Gesellschaft andererseits die Chance, das vorhandene und weiter im Wachstum befindliche Marktpotential an höherwertigen Logistikdienstleistungen zum Ausbau ihrer Geschäftsaktivitäten zu nutzen. Zur Deckung möglicher Schadensfälle und Haftungsrisiken wurden Versicherungen abgeschlossen, die eine volle Abdeckung der Risiken im Rahmen der Versicherungsbestimmungen garantieren. Aus rechtlicher Sicht bestehen derzeit keine wesentlichen Risiken aus Rechtsstreitigkeiten. 5. PrognoseberichtDie deutsche Logistikbranche profilierte merklich von den prosperierenden konjunkturellen Rahmenbedingungen und wird daher die Krise schneller als erwartet überwinden. Das Umsatzvolumen dürfte bereits Ende 2011 wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Unsere Planansätze gehen von einem Umsatzanstieg von rd. 2,2 % aus. Die Ergebniskennzahlen werden über den Werten des Vorjahres liegen. Nach der Planung wird die Gesellschaft, einen positiven Ergebnisbeitrag zu dem Gesamtergebnis der Hasenkamp Gruppe beitragen. Im ersten Quartal 2011 liegen zwar die erzielten Umsätze über den geplanten Umsätzen, auf der Ergebnisebene zeigt sich hingegen ein Ergebnis auf Planwert. Aus heutiger Sicht halten wir das Erreichen unserer geplanten Werte für das Geschäftsjahr 2011 als realistisch. Konjunkturelle Einbrüche, aufgrund unvorhersehbarer wirtschaftlicher Ereignisse, können aber die geplante Geschäftsentwicklung nachhaltig stören. Wir erwarten aus heutiger Sicht für das Geschäftsjahr 2012 keine gravierenden negativen Einflüsse für unsere Geschäftsentwicklung. Unsere Eckwerteplanung für die nächsten Jahre sieht für das Jahr 2012 ein positives Ergebnis vor. Die Detailplanungen für 2012 werden im Laufe des IV. Quartals 2011 erfolgen, so dass zum jetzigen Zeitpunkt eine Prognose nur aus der Eckwerteplanung abgeleitet werden kann.
Frechen, im Juni 2011 gez. Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2010AKTIVA
Gewinn-
und Verlustrechnung für den Zeitraum
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| Vorj. | |||
| € | € | T€ | |
| 1. Rohergebnis | 5.586.232,59 | 6.446 | |
| 2. Personalaufwand | |||
| a) Löhne und Gehälter | -2.913.689,10 | -3.202 | |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -648.399,59 | -746 | |
| - davon für Altersversorgung: € 33.092,00 (Vorj. T€ 80) | -3.562.088,69 | ||
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -12.549,84 | -12 | |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.875.028,71 | -1.934 | |
| 5. Erträge aus anderen Wertpapieren | 0,00 | 2 | |
| 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 3.867,07 | 4 | |
| 7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens | -49,17 | 0 | |
| 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -37.182,00 | 0 | |
| 9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 103.201,25 | 558 | |
| 10. Außerordentliche Aufwendungen | -23.191,00 | 0 | |
| 11. Aufgrund von Gewinnabführungsverträge abgeführte Gewinne | -80.010,25 | -558 | |
| 12. Jahresüberschuss | 0,00 | 0 | |
| 13. Gewinnvortrag | 2.876,35 | 3 | |
| 14. Bilanzgewinn | 2.876,35 | 3 |
Der Jahresabschluss der Nasenkamp Logistik GmbH, Frechen, zum 31. Dezember 2010 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Dementsprechend erfolgt die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß den gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB. Von der Möglichkeit, gemäß § 265 Abs. 7 HGB Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammenzufassen, wurde nicht Gebrauch gemacht.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Im Geschäftsjahr 2010 wurden erstmals die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geänderten Rechnungslegungsvorschriften angewendet. Der aus den geänderten Vorschriften resultierende Anpassungsbedarf wurde zum 1. Januar 2010 ermittelt und zu diesem Zeitpunkt in der Bilanz erfasst. In Ausübung des Wahlrechts des Artikel 67 Abs. 8 Satz EGHGB wurden die Vorjahreszahlen nicht angepasst.
Die geänderten handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften haben sich zum Umstellungsstichtag 1. Januar 2010 wie Folgt ausgewirkt:
Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB vereinfachend pauschal mit dem von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, diskontiert. Zum 1. Januar 2010 beträgt nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen T€ 745. Zinsanteile aus der Dotierung der Rückstellung werden im Zinsaufwand ausgewiesen.
Im Übrigen werden die in den Vorjahren angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten.
Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung unterliegen und deren Anschaffungs- und oder Herstellungskosten den Betrag von € 150,00, nicht aber € 1.000,00 übersteigen, wurde ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.
Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert, sofern keine Abwertung auf den niedrigeren Kurswert vorzunehmen war.
Die Rückstellungen erfassen alle erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sind aufgrund der Rechnungslegungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes neu bewertet worden. Von dem Unterschiedsbetrag, der sich aus der Neubewertung der Pensionsverpflichtungen zum maßgeblichen Stichtag 1. Januar 2010 ergibt, ist im Geschäftsjahr 2010 ein Anteil von 20 % zugeführt worden. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Die Berechnung zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 wurde unter Verwendung folgender Rechnungsgrundlagen durchgeführt:
| Rechnungszinsfuß: | 5,15 % p.a. |
| Rentendynamik: | 1,50 % p.a. |
| Fluktuation: | keine |
| Biometrie: | Richttafeln 2005 G Heubeck |
Weitere Bewertungsparameter waren nicht zu berücksichtigen.
Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.
1. Anlagevermögen
Im Rahmen der Bewertung des Anlagevermögens sind außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 3 und Satz 4 HGB nicht erfolgt.
Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten der Bilanz, aufgegliedert nach Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie Abschreibungen (Bruttodarstellung), zeigt der Anlagespiegel. Hierin sind als Anschaffungs- oder Herstellungskosten grundsätzlich die historischen Werte angesetzt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von T€ 176 Forderungen aus Leistungsverkehr (Vorj. T€ 76) enthalten.
Die Bilanzposition "Sonstige Vermögensgegenstände" enthält Forderungen in Höhe T€ 2 (Vorj. T€ 0) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Die übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.
3. Verbindlichkeiten
Die Gliederung nach Fristen ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
| Vorj. | bis zu 1 Jahr | mehr als 5 Jahre | Gesicherte Beträge | ||
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| Verbindlichkeiten | 1.828 | 1.806 | 1.828 | 0 | 0 |
Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die zu den jeweiligen Bilanzstichtagen mit einem Betrag unter T€ 1 valutieren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Giobalzessionen von Forderungen einzelner verbundener Unternehmen und einer gesamtschuldnerischen Mithaftung von verbundenen Unternehmen besichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in voller Höhe, die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 162 (Vorj. T€ 183) aus Lieferungen und Leistungen.
Angaben zu periodenfremden Erträgen und Aufwendungen
Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 16 (Vorj. T€ 26). Diese betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen und Wertberichtigungen zu Forderungen.
Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von T€ 28 (Vorj. T€ 32) in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. Diese resultieren aus Wertberichtigungen und Ausbuchungen von Forderungen.
Außerordentliche Aufwendungen
Die außerordentlichen Aufwendungen resultieren aus ergebniswirksamen Anpassungen von Bilanzansätzen bei der Anwendung des BilMoG zum Umstellungsstichtag 1. Januar 2010. Steuerfiche Auswirkungen ergeben sich hieraus nicht.
1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen aus der Mithaftung
| ― |
für Bankverbindlichkeiten der Unternehmen der Hasenkampgruppe in Höhe von T€ 4.096 |
| ― |
aus Immobilienleasingverträgen von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 22.633 |
| ― |
aus Leasingverträgen für bewegliche Wirtschaftsgüter von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 4.268 |
Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Mietverträgen für Immobilien. Vom Gesamtbetrag der Mietverpflichtungen sind in den nächsten drei Geschäftsjahren fällig:
| T€ | |
| Gesamtbetrag | 637 |
| Davon fällig 2011 | 473 |
| Davon Fällig 2012 | 160 |
| Davon fällig 2013 | 4 |
Weiterhin bestehen zum Bilanzstichtag Verpflichtungen für Leasinggebühren gegenüber verbundenen Unternehmen aus der Anmietung van Kraftfahrzeugen. Vom Gesamtbetrag der Verpflichtung sind in den nächsten drei Geschäftjahren fällig:
| T€ | |
| Gesamtbetrag | 2.180 |
| Davon fällig 2011 | 328 |
| Davon fällig 2012 | 305 |
| Davon fällig 2013 | 283 |
2. Geschäftsführung
Die Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2010 übte Herr Hans-Josef Welter, Kaufmann, Frechen, aus. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.
3. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
| Vorj. | ||
| Vollzeitbeschäftigte | 102 | 120 |
| Teilzeitbeschäftigte | 7 | 6 |
| 109 | 126 |
4. Mutterunternehmen
Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB ist die Domary Verwaltungsgesellschaft mbH, mit Sitz in Köln.
| Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten | ||||
| Vortrag 01.01.2010 | Zugang | Abgang | Stand 31.12.2010 | |
| € | € | € | € | |
| Anlagevermögen | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 12.057,32 | 0,00 | 0,00 | 12.057,32 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 221.107,07 | 35.532,84 | 0,00 | 256.639,91 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Beteiligungen | 10.133,00 | 0,00 | -10.133,00 | 0,00 |
| 243.297,39 | 35.532,84 | -10.133,00 | 268.697,23 | |
| Kumulierte Abschreibungen | ||||
| Vortrag 01.01.2010 | Zugang | Abgang | Stand 31.12.2010 | |
| € | € | € | € | |
| Anlagevermögen | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 12.049,32 | 0,00 | 0,00 | 12.049,32 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 186.737,07 | 12.549,84 | 0,00 | 199.286,91 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Beteiligungen | 10.132,00 | 0,00 | -10.132,00 | 0,00 |
| 208.918,39 | 12.549,84 | -10.132,00 | 211.336,23 | |
| Buchwert | ||
| Stand 31.12.2010 | Stand 31.12.2009 | |
| € | € | |
| Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 8,00 | 8,00 |
| II. Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 57.353,00 | 34.370,00 |
| III. Finanzanlagen | ||
| Beteiligungen | 0,00 | 1,00 |
| 57.361,00 | 34.379,00 | |
Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hasenkamp Logistik GmbH, Frechen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 30. Juni 2011
DHPG
DR. HARZEM & PARTNER KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Güntgen, Wirtschaftsprüfer
Brandenburg, Wirtschaftsprüfer
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