hasenkamp Final Mile Services GmbH

Europaallee 16, 50226 Frechen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 42293
Vorher
Hasenkamp Logistik GmbHhasenkamp BusinessPartner Logistics GmbH
Eingetragen
8.12.1994
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungPaket- und Expressdienste
Gegenstand
sind Logistik und Serviceleistungen, die Durchführung und Abwicklung von Transporten aller Art sowie die Lagerung und Verpackung.

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Gries
seit 25.3.2026
Prokura
Stefan Rump
seit 12.1.2022
Prokura
Thomas Bräuning
seit 17.12.2019
Geschäftsführer
Clara Theophil
seit 17.12.2019
Geschäftsführer
Thomas Schneider
seit 20.11.2015
Prokura
Geschäftsführer
Peter Zöllner
seit 13.3.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

115.90% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Dr. Thomas Georg Ewald SchneiderHasenkamp Holding GmbH+2
90.80%
Hans Ewald SchneiderHasenkamp Holding GmbH+1
25.10%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
180.000 €
100.00%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hasenkamp Logistik GmbH

Frechen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Lagebericht

1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Die Hasenkamp Logistik GmbH leistet als Logistikdienstleister für führende Versand-, Möbel- und Warenhäuser sowie Elektrospezialmärkte einen zuverlässigen "After-Sales Service". Dieser umfasst alle notwendigen Dienstleistungen, um dem Kunden (Besteller) die Ware termingerecht und "ready to use" zu liefern. Weiterhin gehört die Bestückung großer Warenhäuser zum Dienstleistungsspektrum. Bei Hasenkamp Logistik wird die ideale Verbindung aus hochqualifiziertem Handwerk und modernster Distributionslogistik gefunden.

Die Einschaltung von Speditions- und Logistikunternehmen in die Organisation und Abwicklung von Gütertransporten hat zur Folge, dass die konjunkturelle Entwicklung der Branche von der gesamtwirtschaftlichen Konjunktur beeinflusst wird.

Der Logistikmarkt ist national und international weiterhin durch zunehmenden Wettbewerb und Preisdruck geprägt. Die Kunden reagieren sensitiv auf Preise und stellen hohe Anforderungen an die Qualität. Das Transport- und Logistikgewerbe in Deutschland profitierte 2010 vom überraschend starken Wirtschaftswachstum, das insbesondere vom deutlichen Anstieg der Exporte getrieben wurde. Die Gesellschaft bewegt sich mit ihren Aktivitäten überwiegend im nationalen Transportgeschäft. Von der Belebung der inländischen Konjunktur im Jahr 2010 profitierte die Gesellschaft. Im Jahresverlauf 2010 konnte dadurch der Umsatzeinbruch durch den Wegfall eines Großkunden infolge Insolvenz nahezu aufgefangen werden.

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stufen wir das abgelaufene Geschäftsjahr 2010 aus operativer Sicht als zufriedenstellend ein. im Geschäftsjahres 2010 ist gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert der Umsatz um 0,7% gefallen, das Ergebnis um 85,7% gesunken.

Unser stark serviceorientiertes Geschäftsmodell zeigt, dass auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit unserem überwiegend national ausgerichteten Geschäft eine positive Rendite, in einem von einer starken Wettbewerbssituation geprägten Marktsegment erzielt werden kann.

2. Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

2.1 Ertragslage

Das wirtschaftliche Ergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres 2010 ist in nachfolgender Übersicht zusammengefasst und dem Vorjahreszeitraum gegenübergestellt.

2010 2009
T€ T€
Rohergebnis 5.586 6.446
Personalaufwand -3.562 -3.948
Übrige betriebliche Aufwendungen -1.875 -1.934
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 149 564
Abschreibungen -13 -12
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 136 552
Finanzergebnis -33 6
Außerordentliches Ergebnis -23 0
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 80 558

Der Umsatzrückgang durch die Insolvenz eines Großkunden ab der zweiten Jahreshälfte 2009 konnte durch die Gewinnung von Neukunden im Geschäftsjahr 2010 fast ausgeglichen werden. Allerdings führten eine Umstrukturierung und veränderten Auslieferungsbedingungen zu erheblichen einmaligen Kostensteigerungen bei den von uns eingesetzten Subunternehmern, die wir durch Personalkostenreduzierungen nur zum Teil ausgleichen konnten. Ebenfalls ergebnisbelastend wirkten sich die witterungsbedingten Verkehrsstörungen im Dezember 2010 aus.

Die Ergebniskennzahlen EBITDA und EBIT lagen aus vorgenannten Gründen deutlich unter dem Vorjahreswert.

Daneben haben Sondereinflüsse aufgrund der geänderten Bewertung der Pensionsverpflichtungen durch die Anwendung des BIIMoG die Ergebnisrechnung im Bereich des Finanzergebnisses sowie des außerordentlichen Ergebnisses beeinflusst.

Dennoch gelang es uns im Geschäftsjahr 2010 ein positives Jahresergebnis von T€ 80 zu erzielen, das entsprechend dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft abzuführen ist.

2.2.1 Finanzlage

Die Entwicklung der Finanzlage zum Bilanzstichtag wird aus der Cashflow-Betrachtung ersichtlich. Sie zeigt, aus welchen Quellen die Gesellschaft aus laufender Geschäftstätigkeit für Investitionsmaßnahmen und durch Finanzierungsmaßnahmen Finanzmittel erhält und wie diese Mittel verwendet werden.

in T€ per 31.12. 2010 2009
Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit -493 816
Cashflow aus Investitionstätigkeit -36 -8
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -558 -291
Kurzfristiger Finanzmittelbestand -229 858

Aus Liquiditätssicht hat sich der operative Cash Flow, bei dieser stichtagsbezogenen Betrachtung, gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Hauptsächlich verantwortlich hierfür waren die liquiditätswirksamen Veränderungen im Working Capital, wie der Aufbau des Forderungsbestandes, sowie das gesunkene Jahresergebnis. Die im Jahr 2010 abgeflossenen Kapitalmittel für Investitionen bewegen sich, wie in den Vorjahren, auf einem geringen Niveau, da die Gesellschaft ihre Investitionen über Leasinggestaltungen finanziert.

Die Liquidität der Gesellschaft im Jahr 2010 war jederzeit gesichert. Zusätzlich ist anzumerken, dass die Gesellschaft als Teil des Hasenkamp Konzerns von der Finanzierungskraft des Konzerns profitiert.

2.3 Vermögenslage

Folgende Darstellungen geben einen Einblick der Struktur der Vermögenslage der Gesellschaft:

in T€ per 31.12. 2010 12009
Anlagevermögen 57 34
Umlaufvermögen (einschließlich RAP) 2.747 2.719
Eigenkapital 139 139
Rückstellungen 837 808
Verbindlichkeiten 1.828 1.806
Betriebskapital 2.804 2.753

Das Betriebsvermögen ist geprägt durch kurzfristige Vermögenswerte. Diese setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag rd. 4,9 % und liegt damit auf einem niedrigen Niveau. Bei der Beurteilung der Höhe der Eigenkapitalquote Ist jedoch zu berücksichtigen, dass aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages die erwirtschafteten Jahresergebnisse an die Muttergesellschaft abgeführt bzw. von ihr ausgeglichen werden.

Die Rückstellungen enthalten hauptsächlich Pensionsverpflichtungen für Pensionsempfänger. Im Geschäftjahr 2010 erfolgte eine Anpassung der Verpflichtung entsprechend der handelsrechtlichen Vorschriften. Durch diesen Sondereffekt wurde die Ergebnisrechnung mit T€ 23 belastet.

Die Verbindlichkeiten enthalten als größte Einzelpositionen Lieferantenverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten gegenüber Firmen der Hasenkamp Gruppe.

3. Nachtragsbericht

Es sind nach Ablauf des Geschäftsjahres 2010 keine Ereignisse eingetreten, die für die Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind oder zu einer veränderten Beurteilung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens führen.

4. Risikobericht

Risikomanagement allgemein

Jedes unternehmerisches Handeln ist untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Aus diesem Grund ist ein wirksames Risikomanagement ein wichtiger Erfolgsfaktor. Im Rahmen des Risikomanagements strebt die Geschäftsführung eine langfristige Sicherung der Geschäftsgrundlagen an. Das Risikomanagement ist die originäre Aufgabe der Geschäftsführung. Hierzu erfolgt in regelmäßigen Abständen eine Analyse der möglichen Risiken verbunden mit einer Risikogewichtung. An einer Verbesserung der Risikopositionen wird kontinuierlich gearbeitet, allerdings in dem klaren Bewusstsein, dass die Nutzung unternehmerischer Chancen auch bedeutet, die damit verbundenen Risiken in Kauf zu nehmen. Auch gehört hierzu das Risikomanagement effizient zu betreiben, Überorganisation zu vermeiden und die kurzfristige Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit sicherzustellen.

Risikomanagement ist bei der Gesellschaft und im Konzernverbund Bestandteil der Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Als Basis der organisatorischen Einbindung des Risikomanagements in die betrieblichen Abläufe dienen vor allem die Managementstruktur, das Planungssystem und detaillierte Berichts- und Informationssysteme.

Die Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken des laufenden Geschäfts wird durch eine umfassende und regelmäßige Berichterstattung Ober die wirtschaftliche Entwicklung sichergestellt. Monatlich werden interne Berichte erstellt, die die einzelnen Managementebenen frühzeitig und umfassend über mögliche Risiken informieren. Dabei unterstützen und gewährleisten Unternehmensrechnung und Controlling die zeitnahe Optimierung und Steigerung der Effizienz des Berichtswesens. Dafür werden Steuerungs- und Kontrollmechanismen unter Anwendung von EDV Programmen eingesetzt, permanent weiterentwickelt und bei sich ändernden Umfeldbedingungen angepasst. Dieses Instrumentarium ermöglicht es, drohende Vermögensrisiken sowie andere nachteilige Veränderungen der wirtschaftlichen Entwicklung frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Die Berichte werden in monatlichen Gesprächen mit den Führungskräften diskutiert. Maßnahmen zur weiteren Verbesserung werden beschlossen und ihre Umsetzung begleitet.

Sofern sich Risiken auf vergangene Sachverhalte beziehen, werden erforderliche bilanzielle Rückstellungen und deren Angemessenheit in regelmäßigen Abständen geprüft.

Unternehmensspezifische Risikobetrachtung

Markt- und Branchenspezifische Rahmenbedingungen bestimmen wesentlich den Geschäftserfolg unserer Gesellschaft. Wir sind derzeit nahezu ausschließlich im nationalen Gütertransportgeschäft tätig. Die Entwicklung der inländischen Konjunktur hat dementsprechend einen Einfluss auf die zukünftigen Geschäftserfolge. Da unser Erfolg auch maßgeblich von der wirtschaftlichen Stärke unserer Kunden abhängig ist, besteht das Risiko der Insolvenz einzelner Kunden. Diese können das Jahresergebnis der Gesellschaft deutlich negativ belasten. Unser Zell ist es, im Rahmen unseres Risikomanagementsystems diese potentiellen Risiken bei unseren Kunden frühzeitig zu erkennen und unsere Kostenstrukturen derart zu flexibilisieren, dass wir potentielle finanzielle Folgen begrenzen können.

Wir stehen mit unserem Dienstleistungsangebot im Wettbewerb. Eine starke Konkurrenzsituation kann auf der Preisseite unseren Geschäfterfolg negativ beeinflussen. Um dem bestehenden Kostendruck entgegen zu wirken, werden die höherwertigen Logistikleistungen selbst erbracht und durch einen verstärkten Einsatz von Subunternehmern die unterschiedlichen Leistungsspitzen an diese abgegeben. Mit wettbewerbsgerechten Preise, straffen Kostenmanagement und unserer Qualität wollen wir diesem latenten Risiko begegnen. Die erfolgreiche Verbreiterung unseres Kundenkreises in den letzten Jahren zeigt uns, dass wir diesbezüglich mit unserem Geschäftsmodell wettbewerbsfähig sind.

Weitere Risiken können in der Entwicklung der Energiepreise und hier insbesondere in den Kraftstoffpreise liegen. Aufgrund des anhaltenden Wettbewerbdrucks können solche Preissteigerungen, die zukünftigen Ergebnisse belasten, da nicht davon ausgegangen werden kann, dass entsprechende Preiserhöhungen bei den Kunden vollständig durchgesetzt werden können.

Durch die Verlagerung des Geschäftsmodells hin zur Kontraktlogistikdienstleistung in den letzten Jahren besteht für die Gesellschaft andererseits die Chance, das vorhandene und weiter im Wachstum befindliche Marktpotential an höherwertigen Logistikdienstleistungen zum Ausbau ihrer Geschäftsaktivitäten zu nutzen.

Zur Deckung möglicher Schadensfälle und Haftungsrisiken wurden Versicherungen abgeschlossen, die eine volle Abdeckung der Risiken im Rahmen der Versicherungsbestimmungen garantieren.

Aus rechtlicher Sicht bestehen derzeit keine wesentlichen Risiken aus Rechtsstreitigkeiten.

5. Prognosebericht

Die deutsche Logistikbranche profilierte merklich von den prosperierenden konjunkturellen Rahmenbedingungen und wird daher die Krise schneller als erwartet überwinden. Das Umsatzvolumen dürfte bereits Ende 2011 wieder das Vorkrisenniveau erreichen.

Unsere Planansätze gehen von einem Umsatzanstieg von rd. 2,2 % aus. Die Ergebniskennzahlen werden über den Werten des Vorjahres liegen. Nach der Planung wird die Gesellschaft, einen positiven Ergebnisbeitrag zu dem Gesamtergebnis der Hasenkamp Gruppe beitragen.

Im ersten Quartal 2011 liegen zwar die erzielten Umsätze über den geplanten Umsätzen, auf der Ergebnisebene zeigt sich hingegen ein Ergebnis auf Planwert. Aus heutiger Sicht halten wir das Erreichen unserer geplanten Werte für das Geschäftsjahr 2011 als realistisch. Konjunkturelle Einbrüche, aufgrund unvorhersehbarer wirtschaftlicher Ereignisse, können aber die geplante Geschäftsentwicklung nachhaltig stören.

Wir erwarten aus heutiger Sicht für das Geschäftsjahr 2012 keine gravierenden negativen Einflüsse für unsere Geschäftsentwicklung. Unsere Eckwerteplanung für die nächsten Jahre sieht für das Jahr 2012 ein positives Ergebnis vor. Die Detailplanungen für 2012 werden im Laufe des IV. Quartals 2011 erfolgen, so dass zum jetzigen Zeitpunkt eine Prognose nur aus der Eckwerteplanung abgeleitet werden kann.

 

Frechen, im Juni 2011

gez. Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2010

AKTIVA

Vorj.
T€
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8,00 0
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 57.353,00 34
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.366.250,73 1.682
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 291.404,22 840
3. Sonstige Vermögensgegenstände 30.620,89 72
2.688.275,84 2.594
II. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 23.583,72 24
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 28.387,17 94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.458,23 7
2.804.065,96 2.753

PASSIVA

Vorj.
T€
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 130.000,00 130
II. Kapitalrücklage 5.715,51 6
III. Bilanzgewinn 2.876,35 3
138.591,86 139
B. Rückstellungen 836.849,00 808
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 131,77 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 968.822,03 851
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 697.180,30 799
4. Sonstige Verbindlichkeiten 162.491,00 156
- davon aus Steuern: € 38.772,03 (Vorj. T€ 46)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 1.967,04 (Vorj. T€ 4)
1.828.625,10 1.806
2.804.065,96 2.753

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

Vorj.
T€
1. Rohergebnis 5.586.232,59 6.446
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.913.689,10 -3.202
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -648.399,59 -746
- davon für Altersversorgung: € 33.092,00 (Vorj. T€ 80) -3.562.088,69
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -12.549,84 -12
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.875.028,71 -1.934
5. Erträge aus anderen Wertpapieren 0,00 2
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.867,07 4
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -49,17 0
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -37.182,00 0
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 103.201,25 558
10. Außerordentliche Aufwendungen -23.191,00 0
11. Aufgrund von Gewinnabführungsverträge abgeführte Gewinne -80.010,25 -558
12. Jahresüberschuss 0,00 0
13. Gewinnvortrag 2.876,35 3
14. Bilanzgewinn 2.876,35 3

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Nasenkamp Logistik GmbH, Frechen, zum 31. Dezember 2010 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Dementsprechend erfolgt die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß den gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB. Von der Möglichkeit, gemäß § 265 Abs. 7 HGB Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammenzufassen, wurde nicht Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Geschäftsjahr 2010 wurden erstmals die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geänderten Rechnungslegungsvorschriften angewendet. Der aus den geänderten Vorschriften resultierende Anpassungsbedarf wurde zum 1. Januar 2010 ermittelt und zu diesem Zeitpunkt in der Bilanz erfasst. In Ausübung des Wahlrechts des Artikel 67 Abs. 8 Satz EGHGB wurden die Vorjahreszahlen nicht angepasst.

Die geänderten handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften haben sich zum Umstellungsstichtag 1. Januar 2010 wie Folgt ausgewirkt:

Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen wurden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB vereinfachend pauschal mit dem von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, diskontiert. Zum 1. Januar 2010 beträgt nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen T€ 745. Zinsanteile aus der Dotierung der Rückstellung werden im Zinsaufwand ausgewiesen.

Im Übrigen werden die in den Vorjahren angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung unterliegen und deren Anschaffungs- und oder Herstellungskosten den Betrag von € 150,00, nicht aber € 1.000,00 übersteigen, wurde ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert, sofern keine Abwertung auf den niedrigeren Kurswert vorzunehmen war.

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sind aufgrund der Rechnungslegungsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes neu bewertet worden. Von dem Unterschiedsbetrag, der sich aus der Neubewertung der Pensionsverpflichtungen zum maßgeblichen Stichtag 1. Januar 2010 ergibt, ist im Geschäftsjahr 2010 ein Anteil von 20 % zugeführt worden. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Die Berechnung zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 wurde unter Verwendung folgender Rechnungsgrundlagen durchgeführt:

Rechnungszinsfuß: 5,15 % p.a.
Rentendynamik: 1,50 % p.a.
Fluktuation: keine
Biometrie: Richttafeln 2005 G Heubeck

Weitere Bewertungsparameter waren nicht zu berücksichtigen.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Im Rahmen der Bewertung des Anlagevermögens sind außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 3 und Satz 4 HGB nicht erfolgt.

Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten der Bilanz, aufgegliedert nach Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie Abschreibungen (Bruttodarstellung), zeigt der Anlagespiegel. Hierin sind als Anschaffungs- oder Herstellungskosten grundsätzlich die historischen Werte angesetzt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von T€ 176 Forderungen aus Leistungsverkehr (Vorj. T€ 76) enthalten.

Die Bilanzposition "Sonstige Vermögensgegenstände" enthält Forderungen in Höhe T€ 2 (Vorj. T€ 0) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

3. Verbindlichkeiten

Die Gliederung nach Fristen ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Vorj. bis zu 1 Jahr mehr als 5 Jahre Gesicherte Beträge
T€ T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten 1.828 1.806 1.828 0 0

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, die zu den jeweiligen Bilanzstichtagen mit einem Betrag unter T€ 1 valutieren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Giobalzessionen von Forderungen einzelner verbundener Unternehmen und einer gesamtschuldnerischen Mithaftung von verbundenen Unternehmen besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in voller Höhe, die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 162 (Vorj. T€ 183) aus Lieferungen und Leistungen.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben zu periodenfremden Erträgen und Aufwendungen

Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 16 (Vorj. T€ 26). Diese betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen und Wertberichtigungen zu Forderungen.

Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von T€ 28 (Vorj. T€ 32) in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. Diese resultieren aus Wertberichtigungen und Ausbuchungen von Forderungen.

Außerordentliche Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen resultieren aus ergebniswirksamen Anpassungen von Bilanzansätzen bei der Anwendung des BilMoG zum Umstellungsstichtag 1. Januar 2010. Steuerfiche Auswirkungen ergeben sich hieraus nicht.

V. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen aus der Mithaftung

für Bankverbindlichkeiten der Unternehmen der Hasenkampgruppe in Höhe von T€ 4.096

aus Immobilienleasingverträgen von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 22.633

aus Leasingverträgen für bewegliche Wirtschaftsgüter von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 4.268

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Mietverträgen für Immobilien. Vom Gesamtbetrag der Mietverpflichtungen sind in den nächsten drei Geschäftsjahren fällig:

T€
Gesamtbetrag 637
Davon fällig 2011 473
Davon Fällig 2012 160
Davon fällig 2013 4

Weiterhin bestehen zum Bilanzstichtag Verpflichtungen für Leasinggebühren gegenüber verbundenen Unternehmen aus der Anmietung van Kraftfahrzeugen. Vom Gesamtbetrag der Verpflichtung sind in den nächsten drei Geschäftjahren fällig:

T€
Gesamtbetrag 2.180
Davon fällig 2011 328
Davon fällig 2012 305
Davon fällig 2013 283

2. Geschäftsführung

Die Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2010 übte Herr Hans-Josef Welter, Kaufmann, Frechen, aus. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

3. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Vorj.
Vollzeitbeschäftigte 102 120
Teilzeitbeschäftigte 7 6
109 126

4. Mutterunternehmen

Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB ist die Domary Verwaltungsgesellschaft mbH, mit Sitz in Köln.

Anlagespiegel

Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2010 Zugang Abgang Stand 31.12.2010
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.057,32 0,00 0,00 12.057,32
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 221.107,07 35.532,84 0,00 256.639,91
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 10.133,00 0,00 -10.133,00 0,00
243.297,39 35.532,84 -10.133,00 268.697,23
Kumulierte Abschreibungen
Vortrag 01.01.2010 Zugang Abgang Stand 31.12.2010
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.049,32 0,00 0,00 12.049,32
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 186.737,07 12.549,84 0,00 199.286,91
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 10.132,00 0,00 -10.132,00 0,00
208.918,39 12.549,84 -10.132,00 211.336,23
Buchwert
Stand 31.12.2010 Stand 31.12.2009
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8,00 8,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 57.353,00 34.370,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 1,00
57.361,00 34.379,00

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hasenkamp Logistik GmbH, Frechen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Köln, den 30. Juni 2011

DHPG DR. HARZEM & PARTNER KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Güntgen, Wirtschaftsprüfer

Brandenburg, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

11 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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