Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 170394
Eingetragen
22.10.2007
Branche
Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit aktivem VersicherungsgeschäftManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Testamentsvollstreckung, das Stiftungsmanagement, die betriebliche Altersvorsorge, die Vermittlung von Krediten und Immobilien, wobei die Rechtsund Steuerberatung nicht zum Gegenstand der Gesellschaft gehören, die Einbringung von Finanzdienstleistungen wie die Finanzportfolioverwaltung (§ 2 Abs. 2 Nr. 9 WpIG), die Abschlussvermittlung (§ 2 Abs. 2 Nr. 5 WpIG) sowie die Anlageberatung (§ 2 Abs. 2 Nr. 4 WpIG). Zum Gegenstand des Unternehmens gehört auch die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten auf eigene Rechnung, ohne die Voraussetzungen für den Eigenhandel zu erfüllen (Eigengeschäft, § 15 Abs. 3 WpIG), wobei Eigengeschäfte nur für das Anlagebuch abgeschlossen werden dürfen und im Übrigen nicht auf eigene Rechnung mit Finanzinstrumenten gehandelt werden darf. Bei der Erbringung sämtlicher Finanzdienstleistungen darf sich die Gesellschaft nicht Eigentum oder Besitz an Geldern oder Wertpapieren der Kunden verschaffen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Fabian Thaler
seit 6.2.2019
Prokura
Michael Thaler
seit 27.12.2016
Vorstandsmitglied
Prokura
Hubert Thaler
seit 22.10.2007
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TOP Vermögen AG

Starnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31.12.2023

A. Grundlage des Unternehmens

Als bankenunabhängiger Vermögensverwalter betreut die TOP VERMÖGEN AG mit Sitz in Starnberg, München, Traunstein und Göttingen seit der Gründung im Jahr 2000 vermögende Anleger. Mit einem verwalteten Vermögen von deutlich über 700 Mio. EUR und über 1.300 Kunden zählt die TOP VERMÖGEN AG in Deutschland zu den größeren, leistungsstarken Finanzportfolioverwaltern.

Die TOP VERMÖGEN AG betreut anspruchsvolle, vermögende Privatkunden, Firmenkunden, gemeinnützige Stiftungen und weitere institutionelle Anleger.

Für unsere Kunden bieten wir eine individuelle, bankenunabhängige Vermögensbetreuung. Im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns steht ausschließlich das Kundeninteresse. Mit einer erheblichen Kundenanzahl gemeinnütziger und mildtätiger Stiftungen, bzw. entsprechender Einrichtungen ist die TOP VERMÖGEN AG Experte in der Vermögensbetreuung für dieses Kundensegment.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2023 gab es zwei außergewöhnliche Entwicklungen. Für die Wertsteigerungen bei den großen US-Indizes, wie z.B. S&P 500 waren vor allem auf Kurssteigerungen bei einigen großen Technologieunternehmen zurückzuführen. Die hierfür verantwortlichen glorreichen 7 sind: Alphabet, Microsoft, Apple, Amazon, Meta, Nvidia und Tesla.

Besonders bemerkenswert war aber die Rückkehr der Zinsen. In Euro und US-Dollar konnten wir für unsere Kunden mit festverzinslichen Wertpapieren Renditen von 4% - 5% p.a. erzielen. Selbstverständlich von Emittenten mit guter Bonität und kurzfristigen, mittelfristigen oder langfristigen Laufzeiten.

II. Geschäftsverlauf

Trotz der erheblichen Marktschwankungen stieg das betreute Kundenvermögen weiter an. Die Netto-Neukundengewinnung lag bei rund 100 Neumandaten, dies ist erneut eine erfreuliche Entwicklung.

III. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme lag am 31.12.2023 bei TEUR 3.169. Die gute Liquiditätslage der Gesellschaft hat sich nochmals verbessert.

Die Passivseite ist geprägt durch eine weiterhin hohe Eigenkapitalquote von 58,62 % (Vorjahr: 57,21 %).

Es ist festzustellen, dass die Vermögenslage der Gesellschaft weiterhin als sehr positiv beurteilt werden kann.

Finanzlage

Die Finanzlage ist unverändert positiv. Die Gesellschaft wird sich auch weiterhin vollständig selbst finanzieren. Die Zahlungsfähigkeit der TOP Vermögen AG war im Berichtsjahr jederzeit vollumfänglich gewährleistet.

Die Liquidität ist durch kurzfristige Geldanlagen gesichert und steht somit jederzeit ausreichend zur Verfügung.

Die Liquidität des 2. Grades beträgt 356,24 %.

Der Cash-Flow nach DVFA/SG hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 154 um TEUR 96 auf TEUR 250 geändert.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse lagen bei TEUR 3.491 und verzeichnet somit eine Steigerung von deutlich über 10%.

Daraus ergibt sich eine Umsatzrentabilität von 7,05 %. Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus den Verwaltungshonoraren für die Portfolioverwaltung.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen beliefen sich auf TEUR 3.237. Dies vor dem Hintergrund, dass wir aufgrund der erwarteten Steigerung der Kundenanzahl rechtzeitig in weitere Beratungskapazitäten und natürlich auch in zusätzliche Backoffice-Verstärkung investiert haben.

Der Jahresüberschuss verdoppelte sich fast auf TEUR 246 und dies trotz der vorgenommenen Investitionen. Hierzu zählt insbesondere auch der neue, moderne Münchner-Standort in der Erika-Mann-Str. 11.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I. Risikobericht

Möglicher Adressausfall

Mögliche negative Beeinträchtigungen bestehen theoretisch hinsichtlich der Honorarforderungen der TOP VERMÖGEN AG gegenüber ihren Kunden. Das Risiko der Nichtrealisierbarkeit von Honorarforderungen stuft die TOP VERMÖGEN AG äußerst gering ein.

Die liquiden Mittel des Unternehmens werden nur bei Kreditinstituten mit guter Bonität unterhalten. Zudem hat das Kreditinstitut einer anerkannten nationalen Einlagensicherung anzugehören, die den Erhalt der angelegten Mittel gewährleistet. Die liquiden Mittel wurden auch 2023 wieder ausschließlich bei der DAB BNP Paribas und V-Bank AG und Postbank AG angelegt, zusätzlich wurde in einen Rentenfonds und Unternehmensanleihen im Depot der DAB BNP Paribas und in ausgewählte Aktien im Depot der V-Bank AG investiert.

Möglicher Marktpreis

Zum Bilanzstichtag wurden die liquiden Mittel überwiegend als Liquidität in Euro angelegt, zusätzlich in einen Rentenfonds und Unternehmensanleihen in Euro und ausgewählte Aktien. Ein Marktpreisrisiko liegt damit im sehr begrenzten Rahmen vor.

Mögliche Ertragsbeeinträchtigung/Liquiditätsrisiken,

Die TOP VERMÖGEN AG identifiziert hauptsächlich Ertragsbeeinträchtigungen durch den Rückgang der Assets under Management. Dies könnte z.B. durch den Verlust von Kundenbeziehungen entstehen. Durch unsere breite Kundenstreuung und vieler bereits sehr langfristiger Mandate erachten wir den Wegfall wesentlicher Kunden oder Kundengruppen als gering. In den letzten 2 Jahren ist die Kundenanzahl um über 250 Neukunden gestiegen.

Operationelle Beeinträchtigungen

Zur Steuerung der aus der operativen Tätigkeit resultierenden möglichen Beeinträchtigungen verantwortet die Compliance Funktion direkt ein Vorstandsmitglied. Die Wichtigkeit der internen Revision wird ebenfalls durch ein Vorstandsmitglied abgedeckt. Durch die Definition standardisierter Abläufe werden Fehlerquellen weitgehend ausgeschlossen. Sollte es in Einzelfällen doch zu Verstößen kommen, können diese über die festgelegten Arbeits- und Organisationsanweisungen durch die Compliance-Funktion oder interne Revision aufgedeckt und geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Gegenstand der stichprobenartigen Prüfungshandlungen sind vor allem die Bereiche Finanzportfolioverwaltung, Mitarbeitergeschäfte, Meldewesen, Geldwäsche und Datenverarbeitung.

Durch eine strikte Organisation der Abläufe soll ein kundenorientiertes Verhalten aller Portfoliomanager sichergestellt werden. Dies betrifft auch die Vorgehensweise bei der Akquisition von Neukunden. Diese Kundenorientierung wird von allen Kolleginnen und Kollegen im Unternehmen hervorragend umgesetzt.

Das Beschwerdemanagement liegt im Verantwortungsbereich der Geschäftsleitung. Sollte die Geschäftsleitung Reputationsrisiken erkennen, werden unverzüglich geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Stresstests

Die TOP VERMÖGEN AG führt immer wieder angemessene Stresstests für die wesentlichen Risiken durch, die Art, Umfang, Komplexität und den Risikogehalt der Geschäftsaktivitäten widerspiegeln. Dabei werden die für die jeweiligen Risiken wesentlichen Risikofaktoren identifiziert. Dabei werden auch außergewöhnliche, aber plausibel erscheinende Ereignisse abgebildet. Stresstests werden grundsätzlich vorgenommen, wenn die Geschäftsleitung eine entsprechende Notwendigkeit erkennt.

Wie aus den obigen Ausführungen ersichtlich, bestehen vor allem Ertragsrisiken. Marktpreisrisiken liegen derzeit nicht vor. Operationelle Risiken werden mit maximal 5% des Gesamtrisikos der TOP VERMÖGEN AG eingeschätzt.

Durch die Geschäftsleitung wird im Rahmen von Stresstests ein Umsatzeinbruch durch den Verlust einer erheblichen Anzahl von Mandaten (gemessen am Umsatzvolumen und an der Kundenzahl) oder den performancebedingten Rückgang der verwalteten Assets simuliert.

II. Chancenbericht

Die auch im Berichtszeitraum gezeigte grundsätzliche Stabilität der Kundenbeziehungen bildet die Grundlage für das weitere Wachstum über Kundenempfehlungen. Im Jahr 2023 lag der Anteil der Neukunden aus Empfehlungen von Altkunden wieder bei ca. 80%. Die banken- und produktunabhängige Finanzdienstleistung wird weiterhin Marktanteile im individuellen Vermögensmanagement für anspruchsvolle Kunden gewinnen.

Die Vorteile unseres Geschäftsmodells eröffnet weiterhin die Möglichkeit, erfahrene Portfoliomanager für die TOP VERMÖGEN AG zu gewinnen und den Bekanntheitsgrad des Unternehmens weiter zu steigern. Hierbei unterstützen uns einige erhaltene Auszeichnungen als sehr renommierter Vermögensverwalter im deutschsprachigen Raum, u. a. die höchste Auszeichnung als Elite der Vermögensverwalter und die Auszeichnung durch die renommierte Finanzpublikation "Capital" als Top Vermögensverwaltung mit der Auswertung der Ergebnisse realer Kundendepots.

III. Prognosebericht

In den vergangenen Jahren konnten wir stets über gute bis sehr gute Geschäftsergebnisse berichten. 2023 erlebten wir in den wichtigen Kennzahlen wie Kundenanzahl und Gesamtanlagevermögen erneut Steigerungen. Auch das laufende Geschäftsjahr hat für die TOP VERMÖGEN AG mit einem ansprechenden ersten Quartal begonnen. Wir konnten den Schwung aus dem vergangenen Jahr mitnehmen. Der Krieg in der Ukraine, Inflation und Zinswende, mögliche Rezession in Deutschland und/oder den USA, sowie ein schleppendes Wirtschaftswachstum sind nur einige Stichpunkte, die die anspruchsvollen Rahmenbedingungen des Jahres 2024 beschreiben.

Die Zufriedenheit der Bestandskunden und die Akquisition von Neukunden haben weiterhin oberste Priorität. Aufgrund der Steigerung der Anzahl von Neukunden und des gestiegenen Gesamtanlagevermögens rechnen wir im Jahr 2024 mit ansprechenden Umsatzerlösen. Wie in der Vergangenheit ist es 2024 weiter unser Ziel ein hohes Eigenkapital auszuweisen.

D. Bericht in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden, ein Rentenfonds, Unternehmensanleihen und ein geringer Aktienbestand. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Die Unterzeichner als gesetzliche Vertreter der TOP VERMÖGEN AG versichern, dass im vorstehenden Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft nach bestem Wissen so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken im Sinne des § 289 Abs. 1 Satz 4 HGB beschrieben sind.

Bilanz zum 31.12.2023

der TOP Vermögen AG, Starnberg

AKTIVSEITE

31.12.2023 Vorjahr
EUR TEUR
1. Kassenbestand 840,33 2
2. Forderungen an Kreditinstitute 415.273,34 673
-davon täglich fällig EUR 673.067,98
3. Forderungen an Kunden 814.677,67 436
4. Anleihen und Schuldverschreibungen von anderen Emittenten 502.843,05 708
5. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 749.557,02 738
6. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25
7. Immaterielle Anlagewerte 861,00 1
8. Sachanlagen 71.877,00 43
9. Sonstige Vermögensgegenstände andere 506.489,26 452
-davon an Gesellschafter-Vorstand EUR 323.418,96
-davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00
10. Rechnungsabgrenzungsposten 25.206,51 27
11. Aktive latente Steuern 56.434,00 61
3.169.059,18 3.166

PASSIVSEITE

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Sonstige Verbindlichkeiten
a) andere Verbindlichkeiten 126.393,72 70
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 126.393,72
- davon aus Steuern EUR 96.609,65
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00
2. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen 465.272,01 486
b) Steuerrückstellungen 3.602,21 240
c) Andere Rückstellungen 716.252,10 1.185.126,32 558
1.284
3. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100
b) Kapitalrücklage 20.000,00 20
c) Gewinnrücklage
ca) gesetzliche Rücklage 11.708,67 12
cb) andere Gewinnrücklagen 885.015,31 885
d) Bilanzgewinn 840.815,16 1.857.539,14 795
1.812
3.169.059,18 3.166

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023

der TOP Vermögen AG, Starnberg

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Zinsen und ähnliche Erträge 6.018,83 3.349,34
2. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.996,89 15.625,62
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen TEUR 6
3. Laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 47.143,59 22.348,41
4. Provisionserträge 3.491.513,35 3.019.312,87
5. Provisionsaufwendungen 6.102,57 4.077,82
6. Sonstige betriebliche Erträge 87.744,25 99.796,34
3.619.320,56 3.125.103,52
7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 2.187.632,91 1.988.089,20
bb) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 206.209,31 184.873,13
davon für Altersversorgung TEUR 9
b) Andere Verwaltungsaufwendungen 842.738,47 3.236.580,69 692.897,45 2.865.859,78
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 21.304,95 22.544,45
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.920,00 355,00
10. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 20.147,64
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 358.514,92 216.196,65
11. Steuern von Einkommen und Ertrag 109.286,86 72.973,08
davon Aufwand aus Auflösung aktiver latenter Steuern TEUR 2
12. Sonstige Steuern 3.086,60 112.373,46 2.077,00 75.050,08
13. Jahresüberschuss 246.141,46 141.146,57
14. Gewinnvortrag 794.673,70 1.060.952,86
15. Gewinnausschüttung 200.000,00 400.000,00
16. Einstellung in die Gewinnrücklagen 0,00 7.425,73
17. Entnahme aus den Gewinnrücklagen 0,00 0,00
18. Bilanzgewinn 840.815,16 794.673,70

Anhang Jahresabschluss zum 31.12.2023

der TOP Vermögen AG

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes München unter HRB 170394 eingetragen.

Die Firma hat ihren Sitz in Starnberg. Es werden Zweigstellen in München, Traunstein und Göttingen unterhalten.

Der Jahresabschluss der TOP Vermögen AG wurde unter Beachtung der allgemeinen Rechnungslegungsvorschriften des HGB, der spezifischen bankrechtlichen Vorschriften (§ 340 ff HGB) sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Formblattvorschriften für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die übrigen Bewertungsgrundsätze des § 252 HGB wurden beachtet.

Die Forderungen an Kunden sind zum Nennwert bewertet.

Aktien und andere nicht fest verzinsliche Wertpapiere wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten aktiviert, vermindert um ausreichende nutzungsbedingte Abschreibungen.

Das abnutzbare Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Auf Neuzugänge beim Anlagevermögen wurde die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die Nutzungsdauer des Anlagevermögens beträgt bis zu 13 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis jeweils zu 250 EUR wurden im Jahr des Zugangs abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter jeweils über 250 EUR und bis zu 1.000 EUR werden gebildete Sammelposten gem. § 6 Abs. 2a EStG über 5 Jahre aufgelöst. Seit 2019 werden WG bis 800 EUR i.S.d. § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht vorzunehmen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Rückstellung für Pensionsverpflichtung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,82 % angesetzt (Vorjahr 1,78 %). Der sich zum 31.12.2023 errechnete Rückstellungsbetrag wurde gem. § 246 Abs.2 HGB mit einem verpfändeten saldierungsfähigen Vermögen verrechnet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht fälligen bzw. nicht veranlagten Steuern.

Die anderen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen zum 31.12.2023 Laufzeit
bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre gesamt
ggü. Kunden 814.677,67 814.677,67
sonst. Vermögensgegenstände 506.489,26 506.489,26

Bei den Forderungen gegenüber Kunden handelt es sich um Provisionserträge, die innerhalb von drei Monaten fällig sind.

Zum 31.12.2023 bestehen Darlehen ohne Zinsen an den Vorstand in folgender Höhe

Höhe Zinssatz Laufzeit
€27.400 1,80% unbestimmt
€290.000 1,80% unbestimmt
Forderungen zum 31.12.2022 Laufzeit
bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre gesamt
ggü. Kunden 435.813,11 435.813,11
sonst. Vermögensgegenstände 451.700,92 451.700,92

Aktien und andere nicht fest verzinsliche Wertpapiere

In Höhe von EUR 40.124,26 handelt es sich um einen nicht börsennotierten Investmentfonds, der von der Berichtsgesellschaft verwaltet wird.

In Höhe von EUR 274.302,30 handelt es sich um Vorzugsaktien der V-Bank AG, die nicht börsennotiert sind.

In Höhe von EUR 250.850,60 handelt es sich um eine Beteiligung an einem Investmentfonds. Zudem wurden im Berichtsjahr Aktien in Höhe von EUR 11.251,20 angeschafft.

Festverzinsliche Wertpapiere

In Höhe von EUR 95.572,98 wurden Anleihen angeschafft.

Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Top Vermögen AG ist seit 14.06.2019 an der Top Vermögen Immobilien GmbH zu 100 % beteiligt.

Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern wurden aufgrund der temporären Differenz von Handels- und Steuerbilanz bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen gebildet. Die temporäre Differenz beträgt EUR 187.453,01, die latenten Steuern EUR 56.434,00. Der Steuersatz wurde mit 30,11 % angenommen. Gem. § 268 Abs. 8 HGB besteht bzgl. der aktiven latenten Steuern in Höhe von EUR 56.434,00 eine Ausschüttungssperre.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben alle eine Laufzeit unter einem Jahr.

Sonstige Verbindlichkeiten

Sonstige Verbindlichkeiten bestehen aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von EUR 34.304,54, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 25.923,10, Umsatzsteuer in Höhe von EUR 62.305,12 sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 3.860,96.

Pensionsrückstellung

Die Gesellschaft gewährte Herrn Hubert Thaler eine betriebliche Altersversorgung. Die Bewertung erfolgte gemäß § 253 HGB. Ein entsprechendes versicherungsmathematisches Gutachten der Firma Mensch & Kuhnert GmbH liegt vor. Die Bewertung erfolgte nach der PUC-Methode. Der zugrunde gelegte Rechnungszins beträgt 1,82 %, der Gehaltstrend wurde mit 0 % angenommen. Es wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Heubeck zugrunde gelegt. Der Rententrend wird mit 1,5 % angenommen.

Bei den Rückstellungen für die Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 4.924,00. In Höhe des Unterschiedsbetrages besteht eine Ausschüttungssperre.

Der Erfüllungsbetrag gem. § 253 HGB beträgt für 2023 laut versicherungsmathematischem Gutachten 497.327,00 EUR. Es besteht derzeit ein gem. § 242 Abs. 2 HGB saldierungsfähiges Vermögen in Höhe von EUR 32.054,99, so dass die Rückstellung EUR 465.272,01 beträgt.

Auf Basis des 1. Leitsatzes des BAG Urteils 3 AZR 11/10 vom 15.05.2012 wurde das handelsrechtlich zu bewertende Pensionsalter an die gesetzliche Regelaltersgrenze angepasst.

Von dem handelsrechtlichen Minderungsbetrag für 2023 in Höhe von EUR 20.934,00 entfielen EUR 8.740,00 auf den Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Vorjahresrückstellung EUR -27.222,00 auf den Personalaufwand und EUR -2.452,00 entfielen auf den Zinsaufwand aus der Änderung des Rechnungszinssatzes.

Steuerrückstellungen

Für das Wirtschaftsjahr 2023 wurden Rückstellung für Gewerbesteuer in Höhe von EUR 2.2265,00 gebildet.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen für Tantiemen/Provisionen für Mitarbeiter in Höhe von EUR 472.951,37, Urlaubsrückstellungen in Höhe von EUR 177.426,38 sowie weitere Rückstellungen in Höhe von EUR 65.874,33 enthalten.

Eigenkapital

Das Kapital der Gesellschaft beträgt 100.000 EUR und ist in 100.000 Stückaktien aufgeteilt.

Bilanzgewinn

Gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von EUR 4.924,00 und gemäß § 268 Abs. 8 S. 2 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe von EUR 56.434,00.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat aus Dauerschuldverhältnissen folgende langfristige Verpflichtungen:

durchschnittl. Laufzeit mtl. Belastung (netto) Gesamtbelastung innerhalb eines Jahres
EUR EUR
Gebäudemiete unbefristet 23.112,60 277.351,20
Miete Hardware 36 Monate 719,60 8.635,19
Wartungsvertrag unbefristet 238,00 2.856,00
Miete Software unbefristet 11.289,06 135.468,74
Kfz-Leasing 36 Monate 2.902,47 34.829,64
38.261,73 459.140,77

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform gem. § 2 RechKredV (Formblatt 3) aufgestellt.

Die Provisionserträge in Höhe von 3.491.513,35 EUR resultieren aus der Anlageberatung i.S.V. § 1 Abs. 1a KWG (§35 Abs. 1 Nr. 5 RechKredV) und aus der Portfolioverwaltung i.S.v. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 KWG.

Sämtliche Erträge werden im Inland erzielt (§ 34 Abs. 2 Nr. 1 RechKredV).

Die Gesellschaft übt ihre Tätigkeit in gemieteten Räumlichkeiten aus. In diesem Zusammenhang besteht eine Verpflichtung zur Zahlung des Mietzinses in Höhe von 277.351,20 EUR p.a. Die Restlaufzeit ist offen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Hierin sind aktive latente Steuern in Höhe von EUR 4.341,00 enthalten, die sich aus den unterschiedlichen Wertansätzen der Pensionsrückstellung in Handels- und Steuerbilanz ergeben.

Belegschaft

Im Geschäftsjahr waren neben den Vorständen im Durchschnitt gem. § 267 Abs. 5 HGB

18 Arbeiter beschäftigt (Vorjahr 18 Arbeitnehmer)

Geschäftsführung

Im Berichtsjahr waren zum Vorstand bestellt

 

Herr Hubert Thaler, Bankbetriebswirt (ABG), München

 

Herr Michael Thaler, Dipl.-Ökonom, München

 

Herr Peter Hartmann, Portfoliomanager, Ottenhofen

Herr Hubert Thaler und Herr Michael Thaler sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Der Ausweis der Bezüge unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat gehören folgende Personen an:

Name ausgeübte Tätigkeit
Wohnort Funktion
Roland Köder Steuerberater
München Vorsitzender des AR
Robert Weiher Bankkaufmann
Riemerling Mitglied des AR
Dr. Stefan Fritz Geschäftsführer
Markt Schwaben Mitglied des AR

Der Aufsichtsrat erhielt im Geschäftsjahr eine Vergütung von EUR 7.500,00.

Zusätzliche Aufwendungen

Für das Honorar des Abschlussprüfers wurde für die Abschlussprüfungsleistung eine Rückstellung in Höhe von EUR 11.000,00 (netto), für andere Bestätigungsleistungen in Höhe von EUR 7.000,00 (netto) gebildet.

Vorschlag über die Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn in Höhe von EUR 840.815,16 EUR einen Betrag in Höhe von EUR 200.000,00 an die Aktionäre auszuschütten und den Restbetrag in Höhe von 640.815,16 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Starnberg, den

Hubert Thaler

Michael Thaler

Peter Hartmann

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

"An die TOP Vermögen AG, Starnberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TOP Vermögen AG, Starnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TOP Vermögen AG, Starnberg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

München, den 04.06.2024

Limmer & Geissen Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

durch:

Sylvia Danzer, Wirtschaftsprüferin

Dieter Geissen, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2023

Der Aufsichtsrat hat sich während des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 eingehend mit der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung der TOP Vermögen AG beschäftigt.

Dabei wurden neben wichtigen Einzelvorgängen und Personalentscheidungen auch grundsätzliche Fragen der strategischen Ausrichtung und der Unternehmensplanung behandelt. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat regelmäßig vom Vorstand mündlich und im Rahmen von Sitzungen unterrichten lassen. Wichtige einzelne Geschäftsvorfälle hat der Aufsichtsrat geprüft. Im Berichtsjahr waren keine Geschäfte zur Zustimmung vorzulegen.

Das Geschäftsjahr 2023 schloss mit einem Jahresüberschuss von 246.141,46 Euro (Vorjahr 141.146,57 Euro). Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr um 15,51 % gestiegen, die Personalkosten sind um 10,16 % gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 58,61 % (Vj. 57,21 %). Für das Jahr 2024 erwartet die AG einen Überschuss von bis zu 550 T€. Das verwaltete Vermögen hat bis heute die Rekordmarke von 800 Mio € erreicht und steigt weiter.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss 2023 mit Lagebericht ist unter Einbeziehung der Buchhaltung von der durch die Hauptversammlung als Abschlussprüfer gewählten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ,Limmer & Geissen Treuhandgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft' geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss 2023 mit Lagebericht, sowie den Vorschlag über die Gewinnverwendung des Bilanzgewinns seinerseits geprüft. Dabei haben sich keine Beanstandungen ergeben.

Der Abschlussprüfer hat dem Aufsichtsrat im Juni 2024 über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und zu anstehenden Fragen Erläuterungen gegeben. In seiner Sitzung am 21.06.2024 hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss 2023 gebilligt; er ist damit festgestellt. Dem Gewinnverwendungsvorschlag schließt sich der Aufsichtsrat an.

 

München, den 21.06.2024

Der Aufsichtsrat

Dipl.-Kfm. Roland Köder, Steuerberater, Vorsitzender

Protokoll der Sitzung des Aufsichtsrats der TOP Vermögen AG, Starnberg vom 21.06.2024

Anwesend:

Roland Köder, Aufsichtsratsvorsitzender

Dr. Stefan Fritz, Aufsichtsrat

Robert Weiher, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, ist aus gesundheitlichen Gründen abwesend.

Ferner waren anwesend:

Hubert Thaler, Vorstand

Michael Thaler, Vorstand

Peter Hartmann, Vorstand

Franz Schwarzenböck, Prokurist

Fabian Thaler, Prokurist

Dr. Christian Fendt, externer Berater für den Bereich Compliance

Ort: Erika-Mann-Str. 11, 80636 München

Folgende Beschlüsse wurden einstimmig mit den anwesenden Stimmen gefasst:

1.

Der geprüfte Jahresabschluss 2023 wird besprochen und gebilligt. Der Bericht des Aufsichtsrats zum Geschäftsjahr 2023 wird besprochen und gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss festgestellt.

2.

Der Aufsichtsrat stimmt der Bestellung der Kanzlei ,Limmer & Geissen Treuhandgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft' zum Abschlussprüfer nach HGB und WpIG für das Jahr 2024 zu.

3.

Der Aufsichtsrat stimmt dem Vorschlag des Vorstandes zur Gewinnverwendung für 2023 zu. Danach wird ein Teilbetrag von 200.000 € aus dem Jahresüberschuss 2023 ausgeschüttet, der restliche Überschuss wird in den Bilanzgewinn eingestellt.

4.

Die Gesellschaft beabsichtigt die Gewährung eines Organkredits von 290.000 € an den Vorstand Hubert Thaler. Der Aufsichtsrat stimmt dem Organkredit zu.

5.

Die Bestellung des Aufsichtsrates wurde in der heutigen Hauptversammlung um 2 Jahre bis zum 19.07.2026 verlängert. Der Aufsichtsrat beschließt die Fortführung der Aufgabenverteilung, wonach Herr Köder Aufsichtsratsvorsitzender und Herr Weiher stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender bleibt.

6.

Der Aufsichtsrat verlängert die Bestellung des Vorstands Hubert Thaler um 2 Jahre bis zum 10.09.2026.

7.

Der Vorstand unterrichtet über die derzeitige wirtschaftliche Lage und die strategische Planung und Entwicklung des Unternehmens. Einzelheiten ergeben sich aus dem Bericht des Aufsichtsrates und dem Lagebericht 2023, sowie aus den aktuellen Auswertungen der Finanzbuchhaltung per Mai 2024.

8.

Die übrigen Tagesordnungspunkte werden ohne Beschlussfassung diskutiert.

 

München, den 21.06.2024

Der Aufsichtsrat

Dipl.-Kfm. Roland Köder, Steuerberater, Vorsitzender

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