Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 112437
Eingetragen
14.3.2008
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung von Anlagen, Baugruppen, Komponenten, Produkten und der Handel mit diesen sowie die Ausführung von Service- und Vertriebsdienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Hermann
seit 14.3.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
60.00%
30.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Frank Hermann
Dorotheastraße 9, 10318 Berlin
15.000 €
60.00%
Jürgen Wegener
Motzstraße 70, 10777 Berlin
7.500 €
30.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FST Industrie GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft beschäftigt sich mit der Herstellung von Anlagen, Baugruppen, Komponenten, Produkten und dem Handel mit diesen sowie der Ausführung von Service- und Vertriebsdienstleistungen. Hierbei wird unser Know-Hows in Schweiß-, Fertigungs-, Montage- und Prüftechnologien branchenübergreifend und weltweit eingesetzt.

Das Leistungsportfolio der FST Industrie GmbH gliedert sich maßgeblich in die Geschäftsbereiche Anlagenbau mit dem Schwerpunkt Rückkühlanlagen und dem zugehörigen weltweiten Service- und Ersatzteilgeschäft, der Fertigung von Baugruppen und Komponenten aus Aluminiumteilen und Aluminiumlegierungen, umfangreichen Dienstleistungen im Bereich der zerstörungsfreien Prüfungen, der Kleinserienfertigung und -Reparatur von Flüssigkeitszählern mit unterschiedlichsten Medienanforderungen sowie Leistungsschaltern.

Hierbei werden im Wesentlichen die namhaften großen deutschen und internationalen Elektrounternehmen und deren Servicepartner, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen, beliefert.

Neben dem Geschäftsführer ist der Vertriebsleiter Mitglied der Geschäftsleitung.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Entwicklung der deutschen, europäischen sowie der restlichen Weltwirtschaft waren im Kalenderjahr 2023 im Wesentlichen von den Restfolgen der CORONA - COVID-19 - Pandemie und den damit einhergehenden Beschränkungen geprägt. Weiterhin führte der im Februar 2022 ausgebrochene Krieg in der Ukraine zu massiven Veränderungen in der Energieversorgung und zu Belastungen in den Handelsketten. In der Folge führte dies zu teilweise massiven Kostensteigerungen für Rohstoffe und Energie sowie auch bei den Erzeugerpreisen.

Gemäß der Einschätzung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, konnte im Jahr 2023 eine anhaltende Schwächephase der weltweiten Industriekonjunktur festgestellt werden.

Ursache dafür waren ungünstige Finanzierungsbedingungen und eine schwache weltweite Nachfrage.

Im Weiteren wurde eingeschätzt, das die deutsche Wirtschaft im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt war. Ursächlich für diese Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise. Hinzu kommen die deutlich geringeren Wachstumsimpulse der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.

Die FST Industrie GmbH ist weltweit tätig und war damit ebenfalls teilweise von diesen Entwicklungen betroffen.

Gegenläufig waren jedoch die Investitionen in die Erzeugung von regenerativen Energien und die die Investition in die neuen Stromübertragungsnetze.

Durch die besonders starke Marktposition von FST Industrie im Bereich der Rückkühlanlagen für Gleichstromübertragungsanwendungen, konnte FST Industrie entgegen dem gesamtwirtschaftlichen Trend, seinen Auftragseingang deutlich steigern.

Gemäß der Einschätzung der einschlägigen Fachleute, werden die Investitionen in die Transportnetze (Basis ist der Netzentwicklungsplan 2023) ca. 250 Mrd. Euro bis 2035 erforderlich machen. Ein erster Teil dieser Investitionen führte bei FST Industrie zu den deutlich gestiegenen Auftragseingängen.

Die bereits durch diese Entwicklung getriebene Erholung der Geschäftsaktivitäten im GJ 2021/2022, setzte sich im GJ 2022/2023 mit deutlich zunehmender Dynamik fort.

Speziell im 2. Halbjahr legte der Auftragseingang massiv zu, so dass sich der Auftragseingang im GJ 2022/2023 gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt hat. Da der Großteil der Auftragseingänge aus dem langfristigem Projektgeschäft resultieren, war die Wirkung auf dem Umsatz geringer. Trotzdem konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um ca. 51% gesteigert werden.

2.2. Geschäftsverlauf

Die im Prognosebericht 2021/2022 getätigten Aussagen bezüglich einer positiven Entwicklung in allen Bereichen bestätigte sich für 2022/2023. Der Auftragseingang und der Umsatz konnten gegenüber dem Vorjahr weiter deutlich gesteigert werden. Die Umsatzrealisierung für die Auftragseingänge aus dem langfristigem Projektgeschäft erfolgt, mit Abschluss des Projektes, in den Folgejahren.

Der Auftragseingang im GJ 2022/2023 lag im Ergebnis deutlich über unseren Erwartungen. Der Umsatz im GJ 2022/2023 lag leicht über unseren Planungen. Einen wichtigen Einfluss auf die gesteigerten Auftragseingänge haben auch die deutlichen Kostensteigerungen für Material und Fremdleistungen. Bereinigt um diese Faktoren hat sich der Auftragseingang trotzdem überdurchschnittlich stark entwickelt.

Die Profitabilität der Aufträge konnte trotz der Kostensteigerungen in allen Bereichen weiter gesteigert werden.

Im Geschäftsjahr 2022/2023 konnte der Auftragseingang um ca. 198% gesteigert werden. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um ca. 51% und lag somit leicht über unseren Erwartungen.

Die bereits in den letzten beiden Jahren eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen zeigten im GJ 2022/2023 weiter deutliche Wirkungen. Der Personalaufbau zur Absicherung der Ressourcen in Folge des stark gestiegenen Auftragseingangs hatten im GJ 2022/2023 noch keine volle Wirkung.

Die Summe der Gemeinkosten konnten gegenüber dem Vorjahr weiter gesenkt werden.

Die gegenläufigen erheblichen Kostensteigerungen mussten durch Preisanpassungen kompensiert werden. Diese Preisanpassungen konnten wir fast auf das gesamte Leistungsportfolio ausdehnen, so dass dadurch auch die Umsatzsteigerungen profitierten.

In der Folge ist das Jahresergebnis 2022/2023 infolge der Kostensenkungsmaßnahmen und der Preissteigerungen deutlich gegenüber dem Vorjahr gestiegen und lag damit deutlich über unseren Erwartungen.

Zum 30.09.2023 waren insgesamt 92 (i.Vj. 90) Mitarbeiter beschäftigt. Davon waren 2 (i.Vj. 2) Mitarbeiter in einem laufenden Ausbildungs- / Praktikanten- oder Aushilfsverhältnis beschäftigt. Darüber hinaus wurden zum Stichtag 14 (i.Vj. 12) Mitarbeiter im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung beschäftigt.

Der Fachkräftemangel im gewerblichen und im höher qualifizierten Bereich stellt die Gesellschaft vermutlich dauerhaft vor weitere Herausforderungen.

2.3. Ertragslage

Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022/2023 ein um 1,9 Mio € höheres Rohergebnis in Höhe von 9,9 Mio. € (i.Vj. 8,0 Mio. €). Ursächlich hierfür ist vor allem ein deutlich stärkerer Bestandsaufbau an fertigen und unfertigen Erzeugnissen.

Der Beschaffungsmarkt bot noch schwierigere Rahmenbedingungen als im Vorjahr. Die Performance der Lieferanten verbesserte sich zwar teilweise, jedoch waren weniger Lieferanten bereit größere Aufträge termingerecht zu liefern, da fast überall Ressourcen fehlten. Das Angebot an qualifizierten Lieferanten hat in der Folge der Krisen mutmaßlich dauerhaft abgenommen. Im Geschäftsjahr 2022/2023 war somit die Suche nach neuen Lieferanten und die sinnvolle Bevorratung mit Materialien im Bereich Beschaffung immer noch eine der wichtigsten Aufgaben.

Die Personalkosten stiegen ggü. dem Vorjahr um rd. 9,11 % auf rd. 4,9 Mio. €. Der Grund für die Steigerungen waren hauptsächlich Einkommenssteigerungen der Belegschaft und einige Neueinstellungen.

Die Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 33 T€.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 125 T€ gesunken. Im Wesentlichen resultiert dies aus dem Rückgang der Rechts- & Beratungskosten. Gegenläufig wirkten sich die gestiegenen Aufwendungen für Spesen im Geldverkehr aus.

Daraus ergibt sich ein Jahresüberschuss von 1.654 T€ (i.Vj. - 8 T€), der gleichmäßig alle Geschäftsfelder betrifft.

2.4. Finanzlage

Die Liquiditätssituation war auf Grund der gestiegenen Umsätze zwar nicht so positiv wie in den Vorjahren, trotzdem gab es keine Liquiditätsengpässe. Da im neuen GJ 2023/2024 mit steigenden Umsätzen gerechnet wird, ist auch in Zukunft nicht mit Liquiditätsengpässen zu rechnen.

Die Vorräte, die gesamten Neuinvestitionen sowie die laufenden Ausgaben konnten ausschließlich aus Eigenmitteln bzw. dem operativen Cash-Flow getätigt werden. Eine Neuaufnahme von Krediten erfolgte nicht.

Die eingeräumte Kreditlinie musste zeitweise in Anspruch genommen werden, außerplanmäßige Kreditverpflichtungen wurden nicht eingegangen.

Der Schwerpunkt bei den Investitionen lag in der weiteren Modernisierung der Ausrüstung am Standort in Berlin. In Summe wurden Investitionen in Höhe von 242 T€ (i.Vj. 220 T€) getätigt.

2.5. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich insgesamt gegenüber dem Vorjahr um 490 T€ auf 21.811 T€ erhöht.

Das Anlagevermögen hat sich aufgrund rückgängiger Investitionen und Abschreibungen ggü. dem Vorjahr um 500 T€ reduziert.

Die Vermögenslage ist nach wie vor gekennzeichnet durch den hohen Anteil des Vorratsvermögens. Die Vorräte erhöhten sich um 970 T€ auf 15.200 T€ und bilden damit die wesentliche Größe in der Bilanz. Die Vorräte sind in der Stichtagsbetrachtung gegenüber dem Vorjahr im Bereich der RHB deutlich gestiegen.

Durch einen Bestandsaufbau von Projekten sind stichtagsbedingt die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 240 T€ gestiegen. Durch den deutlichen Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der Bestände und der kompletten Finanzierung der realisierten Investitionen aus Eigenmitteln, weisen die Bankbestände einen Bestand von 266 T€ aus.

Das Eigenkapital der Gesellschaft stieg infolge des Jahresüberschusses um 1.654 T€ zum 30.09.2023 auf 11.633 Mio. €. Die Eigenkapitalquote zum 30.09.2023 betrug damit 53,3 %. Die Gesamtkapitalrendite ist von -0,04 % im Vorjahr auf 7,59 % gestiegen.

Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um 145 T€ leicht gesunken. Dies resultiert hauptsächlich daraus, dass keine Drohverluste aus Aufträgen zu erwarten sind. Auch die Personalrückstellungen sind leicht zurück gegangen.

Infolge des Lagerbestandsaufbaus sind vor allem auch die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen per Stichtag um 728 T€ gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sind ggü. dem Vorjahr um 280 T€ gesunken.

2.6. Gesamtaussage

Insgesamt lässt sich festhalten, dass sich das abgelaufene Geschäftsjahr 2022/2023 im Bereich Auftragseingang sehr deutlich gegenüber dem Vorjahr verbessert hat. Die eingetretene Geschäftsentwicklung beim Umsatz übertraf leicht unsere Erwartungen.

3. Prognosebericht

In den kommenden beiden Geschäftsjahren 2023/2024 sowie 2024/2025 liegen die Schwerpunkte in der Realisierung des Auftragsbestandes, dem weiteren Ausbau der Kerngeschäfte, besonders im Bereich der Energieerzeugung und -übertragung, in der weiteren Umsetzung von Effizienzsteigerungsmaßnahmen, in der Verbreiterung unserer Technologie- und Dienstleistungspalette und auch in der partiellen Erweiterung unserer Wertschöpfungsinhalte.

Weiterhin steht die Intensivierung der Vertriebsaktivitäten mit der Erschließung neuer Kunden, besonders auch im Bereich der Wasserstoffanwendungen und gezielter Investition in neue Mitarbeiter sowie der weiteren Steigerung des Qualitätsniveaus im Fokus.

Die Umsetzung der geplanten Investitionen und der deutliche Aufbau von Personal in Schlüsselqualifikationen sollen diese Maßnahmen unterstützen.

Wir erwarten in den kommenden beiden Geschäftsjahren eine deutliche Verbesserung der Geschäfts- und Vermögenslage. Der erwartete deutliche Zuwachs des Geschäftes und die damit verbundenen Vorfinanzierungsbedarfe werden einen wesentlichen Einfluss auf die Finanzlage haben. Aufgrund der nach wie vor hohen Eigenkapitalausstattung unseres Unternehmens und der Steigerung unserer Ertragsqualität gehen wir davon aus, dass wir das Wachstum weitestgehend aus Eigenmitteln realisieren werden. Diese Einschätzungen stehen unter dem Vorbehalt, dass die globalen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen keine gravierenden Nachteile für unsere Geschäftsaktivitäten bringen werden.

Unter der Annahme, dass die Nachfrage in unseren Tätigkeitsbereichen weiter steigen wird, die umgesetzten Effizienzsteigerungsmaßnahmen eine weitere Wirkung entfalten werden und die Kostensteigerungen nicht gravierend über unseren Annahmen liegen werden, sehen wir eine deutlich positive Entwicklung der Gesellschaft in der Zukunft.

Der starke Geschäftsanstieg und die Aussichten, das dieser Zustand wohl mehrere Jahre anhalten wird, stellt die Gesellschaft vor erhebliche Herausforderungen bezüglich Ressourcen und Kapazitäten. Dies wird auch mit einem deutlichen Aufbau des Personalstammes verbunden sein. Daraus wird sich die Gemeinkostensituation deutlich verändern und dies wiederum muss in der Kostenplanung angemessen umgesetzt werden.

Bei den Kalkulationen müssen die Risiken aus den langen Laufzeiten der Projekte noch besser berücksichtigt werden. Unsere Marktposition muss weiterhin bei der Preisgestaltung angemessen berücksichtigt werden.

Für das kommende Geschäftsjahr 2023/2024 gehen wir von einer positiven Entwicklung in allen Bereichen aus. Das Rohergebnis wird deutlich über dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres liegen. In der Summe wird erwartet, dass die Gesellschaft eine deutliche Verbesserung des Jahresergebnisses erreichen wird.

Alle diese Einschätzungen stehen jedoch unter dem Vorbehalt einer weiteren positiven Entwicklung der Weltwirtschaft und der hoffentlich nicht eintretenden weiteren Anspannung der weltpolitischen Lage.

4. Chancen- und Risikobericht

Bestandsgefährdende Risiken erwarten wir in den nächsten zwei Jahren nicht, jedoch können aus der angespannten weltpolitischen Lage und der damit verbundenen Risiken bezüglich der Konjunktur keine wirklich sicheren Prognosen abgegeben werden.

Die geplante Standortverlagerung, eine stärkere Vergabe von Leistungen an Lieferanten und der Personalaufbau, sollen die kapazitiven Erfordernisse des starken Wachstums absichern.

Eine zielgerichtete Investitionstätigkeit sollen die Effizienz weiter steigern und die Ertragsqualität positiv beeinflussen.

Wir hoffen, dass sich der Beschaffungsmarkt etwas entspannt und wir wieder auf leistungsbereite Lieferanten setzen können, denn nur mit einem leistungsfähigen Lieferanten- und Dienstleistungsmarkt werden wir unsere ambitionierten Wachstumsziele erreichen. Aus diesem Grund werden wir verstärkt in die Lieferantenentwicklung investieren.

Die Folgen der deutlich gestiegenen Kosten in allen Bereichen muss weiter durch entsprechende Preisanpassungen entgegengewirkt werden. Sollte uns das auf Grund des Verhaltens der Kunden nicht in allen Bereichen gelingen, könnte dies negative Auswirkungen auf die Ertragsqualität haben. Unsere Marktposition und die Marktlage sprechen momentan aber dafür, dass dieses Szenario nicht eintreten wird.

Besonders die Verstärkung der Belegschaft mit Fachkräften in Schlüsselqualifikationen wird uns unter Berücksichtigung des latenten Fachkräftemangels fordern. Neue Instrumente zum Recruiting sollen uns dabei helfen.

Jedoch sehen wir im Bereich des Fachkräftemangels auch die größten Risiken zur Absicherung unseres Wachstums.

Aufgrund der vielfältigen Aktivitäten zur Steigerung der Attraktivität der Gesellschaft als langfristig stabiler und werteorientierter Arbeitgeber, bestehen jedoch auch Chancen, sich im Wettbewerb, um qualifizierte Arbeitskräfte im Vergleich zu Mitwettbewerbern positiv zu entwickeln.

Eine Einschätzung der Eintrittswahrscheinlichkeiten der einzelnen Chancen und Risiken lässt sich aufgrund der bestehenden Unsicherheiten jedoch nicht vornehmen.

Die positive Reputation am Markt sowie die Solidität der Unternehmensaufstellung bieten auch in den nächsten Jahren eine stabile Grundlage für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung.

 

Berlin, den 14. Juni 2024

gez. Frank Hermann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.690.837,51 3.185.415,64
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 120.242,00 197.131,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.244,00 4.937,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 116.998,00 192.194,00
II. Sachanlagen 1.581.043,00 1.995.215,40
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 153.827,00 220.791,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.168.806,00 1.408.588,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 258.410,00 282.720,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 83.116,40
III. Finanzanlagen 989.552,51 993.069,24
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 317.387,00 317.387,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 403.198,58 403.198,58
3. Beteiligungen 2.500,00 2.500,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 100.000,00 100.000,00
5. Sonstige Finanzanlagen 166.466,93 169.983,66
B. Umlaufvermögen 18.930.078,47 18.096.923,82
I. Vorräte 15.192.476,67 14.225.905,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.471.988,54 3.233.996,61
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 759.958,96 847.325,68
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.712.029,58 2.386.670,93
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 265.613,26 637.021,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 178.962,40 45.891,78
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 11.157,00 14.116,00
Aktiva 21.811.035,38 21.342.347,24

Passiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Eigenkapital 11.633.163,11 9.978.196,77
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 9.953.196,73 9.961.533,72
III. Jahresüberschuss 1.654.966,38 -8.336,95
B. Rückstellungen 940.884,08 1.086.763,74
C. Verbindlichkeiten 9.236.988,19 10.277.386,73
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 131.236,91 150.005,02
2. sonstige Verbindlichkeiten 9.105.751,28 10.127.381,71
Passiva 21.811.035,38 21.342.347,24

Gewinn- und Verlustrechnung

1.10.2022 - 30.9.2023
EUR
1.10.2021 - 30.9.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.868.922,90 7.951.469,60
2. Personalaufwand 4.917.100,06 4.506.652,38
a) Löhne und Gehälter 4.005.793,87 3.702.877,87
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 911.306,19 803.774,51
davon für Altersversorgung 119.112,59 80.870,41
3. Abschreibungen 751.153,02 784.308,28
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 751.153,02 784.308,28
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.562.321,86 2.688.208,77
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.024,70 36.696,89
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29.175,02 5.450,67
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -9.329,00 10.515,84
8. Ergebnis nach Steuern 1.657.526,64 -6.969,45
9. sonstige Steuern 2.560,26 1.367,50
10. Jahresüberschuss 1.654.966,38 -8.336,95

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

I. Allgemeine Angaben

Die FST Industrie GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist beim Amtsgericht Charlottenburg, Berlin, im Handelsregister Abteilung B unter der Registernummer 112437 B eingetragen.

Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB), des GmbHG (§§ 41 ff.) und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf.

Von größenabhängigen Erleichterungen wird teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Ausweisänderungen gegenüber dem Vorjahr

Eine Ausweisänderung gegenüber dem Vorjahr wurde nicht vorgenommen.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Das immaterielle Anlagevermögen besteht ausschließlich aus erworbenen immateriellen Wertgegenständen, die zu Anschaffungskosten bewertet und gemäß ihrer wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben werden.

Sachanlagen werden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Anlagevermögen erfasst und entsprechend der wirtschaftlichen betrieblichen Nutzungsdauer ab dem Monat der Anschaffung bzw. Herstellung linear abgeschrieben.

Anteile und Ausleihungen an verbundene Unternehmen, sonstige Ausleihungen und Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen werden mit den Anschaffungskosten, gegebenenfalls abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert.

Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen saldiert. Ein daraus verbleibender aktiver Saldo wird in der Bilanz gesondert als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen.

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die regelmäßig ersetzt werden und von nachrangiger Bedeutung sind, werden zu einem Festwert zusammengefasst.

Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten, die neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 3 HGB, um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind.

Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit, technischer Veraltung oder langer Lagerdauer ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wären ohne die bestehende Unternehmensverbindung als sonstige Vermögensgegenstände auszuweisen.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden mit dem Nennwert bilanziert.

Latente Steuern

Auf die Bilanzierung aktiver latenter Steuern, die sich im Wesentlichen aus der im Vergleich zum Steuerrecht unterschiedlichen Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen ergeben, wird in Anwendung des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB verzichtet.

Eigenkapital

Das Eigenkapital wurde mit dem Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden entsprechend der versicherungsmathematischen Gutachten der Mensch & Kuhnert GmbH vom 05.02.2024 ermittelten Werte bilanziert. Als Berechnungsmethode wurde die projizierte Einmalbetragsmethode (Projected Unit Credit - Methode) angewendet. Der Bewertung werden nachfolgende biometrische und ökonomische Annahmen zugrunde gelegt:

• Sterbetafel Richttafeln Heubeck 2018 G
• Fluktuation keine
• Gehaltsdynamik 0,00%
• Rentendynamik 0,00%
• Zinssatz (10 Jahresdurchschnitt) 1,81%
• Zinssatz (7 Jahresdurchschnitt) 1,66%

Die Abzinsung wird pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank für den Stand September 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§253 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt T€ 2.

Der saldierte Ausweis der Rückstellungen für Pensionen, für die entsprechendes Deckungsvermögen vorhanden ist, setzt sich folgendermaßen zusammen:

T€
Anschaffungskosten der verrechneten Wertpapiere 146
Beizulegender Zeitwert der verrechneten Wertpapiere 165
Davon verpflichtungsbezogene Überdeckung 11
Erfüllungsbetrag der verrechneten Rückstellungen für Pensionen 376
Verrechnete Aufwendungen 4
Verrechnete Erträge 6

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in der Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

IV. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, der Sachanlagen und der Finanzanlagen wird im Anlagenspiegel gem. § 284 Abs. 3 HGB (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Die FST Industrie GmbH hält 100 % der Gesellschafteranteile an der Leffek Industrie GmbH, Duisburg. Das Eigenkapital im Geschäftsjahr 2021/2022 beträgt T€ 170 (i. Vj. T€ 154). Das Jahresergebnis betrug T€ 16 (i. Vj. T€ -89).

Die FST Industrie GmbH hält seit 01.01.2020 100 % der Gesellschafteranteile an der Wilgen Korrosionsschutz GmbH (als Gesamtrechtsnachfolgerinn der Victor LKH Beteiligungsgesellschaft mbH, Berlin). Zum 31.12.2022 betrug das Eigenkapital T€ -100 (i.Vj. T€ -133).

Forderungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 760.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betragen zum Stichtag 220 T€.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen sonstige Personalaufwendungen (192 T€), Archivierungskosten (128 T€), Beteiligungen und Prämien (142T€), Gewährleistung (117 T€) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (109 T€).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel.

davon mit einer Restlaufzeit
Verbindlichkeiten Gesamtbetrag
T€
bis 1 Jahre
T€
über 1 Jahr
T€
erhaltene Anzahlungen 8.107 8.107 0
Vorjahr 8.837 8.837 0
aus Lieferungen und Leistungen 879 879 0
Vorjahr 1.159 1.159 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 131 131 0
Vorjahr 150 150 0
sonstige Verbindlichkeiten 118 118 0
Vorjahr 132 132 0

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 13.355 T€. Diese Verpflichtungen betreffen Mietverträge mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr und Bestellungen mit einer Laufzeit von bis zu 2 Jahren.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 377 T€.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen für Währungskursdifferenzen enthalten in Höhe von 1,2 T€ (0,2 T€)

VI. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Zum Bilanzstichtag wurden durchschnittlich 90,0 (i. Vj. 87,5) Arbeitnehmer im Angestelltenverhältnis sowie 2,0 (i. Vj. 2,0) Auszubildende / Praktikanten / Aushilfen beschäftigt.

Abschlussprüferhonorar

Als Abschlussprüfer des Jahresabschlusses 2023 wurde die ECOVIS Audit AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bestellt. Das berechnete Gesamthonorar für 2023 beträgt 26 T€ und entfällt in voller Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen.

Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist Herr Diplom-Ingenieur (FH) Frank Hermann.

Von den Erleichterungen nach § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Konzernverbund

Die Gesellschaft ist gemäß § 290 HGB als Mutterunternehmen grundsätzlich zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet. In Anwendung der größenabhängigen Befreiungsvorschriften gemäß § 293 Abs. 1 HGB wird auf die Aufstellung verzichtet.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Der Ukraine-Krieg und die Gaza-Krise stellen die Wirtschaft noch immer vor Herausforderungen. Hohe Inflation und steigende Zinsen infolge des Energiepreisschocks haben Einfluss auf die verfügbaren finanziellen Mittel bei Kunden, diese können Auswirkungen auf die Branche haben. Das Ausmaß und die Dauer diese Auswirkungen sind zurzeit schwierig zu beurteilen und werden vor allem von der Dauer des Konflikts abhängen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage der Gesellschaft haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, den 14. Juni 2024

gez. Frank Hermann, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023

ANSCHAFFUNGS-UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Oktober 2022
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
30. September 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 8.464,91 0,00 0,00 0,00 8.464,91
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.229.292,10 11.620,35 0,00 0,00 1.240.912,45
1.237.757,01 11.620,35 0,00 0,00 1.249.377,36
SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.080.662,71 469,57 0,00 0,00 1.081.132,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.834.315,13 158.068,63 83.116,40 5.075.500,16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.346.759,36 89.933,07 0,00 0,00 2.436.692,43
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 83.116,40 0,00 -83.116,40 0,00 0,00
8.344.851,60 248.471,27 0,00 0,00 8.593.324,87
FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 317.387,00 0,00 0,00 0,00 317.387,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 653.198,58 0,00 0,00 0,00 653.198,58
3. Beteiligungen 2.500,00 0,00 0,00 0,00 2.500,00
4. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteilungsverhältnis besteht 100.000,00 0,00 0,00 0,00 100.000,00
5. Sonstige Ausleihungen 76.593,12 0,00 0,00 5.676,06 70.917,06
6. Rückdeckungsansprüche 101.819,01 2.159,33 0,00 0,00 103.978,34
1.251.497,71 2.159,33 0,00 5.676,06 1.247.980,98
10.834.106,32 262.250,95 0,00 5.676,06 11.090.683,21
1. Oktober 2022
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
30. September 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 3.527,91 1.693,00 0,00 5.220,91
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.037.098,10 86.816,35 0,00 1.123.914,45
1.040.626,01 88.509,35 0,00 1.129.135,36
SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 859.871,71 67.433,57 0,00 927.305,28
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.425.727,13 480.967,03 0,00 3.906.694,16
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.064.039,36 114.243,07 0,00 2.178.282,43
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
6.349.638,20 662.643,67 0,00 7.012.281,87
FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 250.000,00 0,00 0,00 250.000,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein 0,00
Beteilungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Sonstige Ausleihungen 8.428,47 0,00 0,00 8.428,47
6. Rückdeckungsansprüche 0,00 0,00 0,00 0,00
258.428,47 0,00 0,00 258.428,47
7.648.690,68 751.153,02 0,00 8.399.845,70
NETTOBUCHWERTE
30. September 2023
EUR
30. September 2022
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände 3.244,00 4.937,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 116.998,00 192.194,00
120.242,00 197.131,00
SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 153.827,00 220.791,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.168.806,00 1.408.588,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 258.410,00 282.720,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 83.116,40
1.581.043,00 1.995.215,40
FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 317.387,00 317.387,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 403.198,58 403.198,58
3. Beteiligungen 2.500,00 2.500,00
4. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteilungsverhältnis besteht 100.000,00 100.000,00
5. Sonstige Ausleihungen 62.488,59 68.164,65
6. Rückdeckungsansprüche 103.978,34 101.819,01
989.552,51 993.069,24
2.690.837,51 3.185.415,64

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der zum Jahresabschluss beigefügte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den aufgestellten und geprüften Jahresabschluss zum 30. September 2023.

Der Jahresabschluss ist gemäß §§ 325 ff. HGB unter Berücksichtigung von Offenlegungserleichterungen veröffentlicht worden."

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FST Industrie GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FST Industrie GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FST Industrie GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 14. Juni 2024

ECOVIS Audit AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Marko Schlossarek B.A., Wirtschaftsprüfer

gez. Dipl.-Kfm. Ralph Riese, Wirtschaftsprüfer

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