Tansanit Zehnte GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Achtner seit 19.3.2026 | Prokura |
Julia Hille-Rehwagen seit 2.2.2026 | Prokura |
Steffen Prünster seit 22.12.2025 | Prokura |
Oliver Vossenberg seit 26.10.2023 | Prokura |
Wolf Tiedemann seit 13.10.2023 | Geschäftsführer |
Michail Ginsburg seit 4.8.2023 | Geschäftsführer |
Stefanie Diem seit 25.4.2023 | Prokura |
Daniel Richter seit 25.4.2023 | Prokura |
Thomas Jürgen Strieder seit 23.9.2022 | Prokura |
Angela Stoffers seit 20.4.2022 | Prokura |
Julian Metzger seit 2.2.2022 | Prokura |
Michael Dr. Fuchs seit 1.2.2021 | Prokura |
Peter Hartmann seit 10.9.2020 | Prokura |
David Laidig seit 26.9.2019 | Prokura |
Gerald Jermaine Weiss seit 26.9.2019 | Prokura |
Dietmar Böhm seit 17.5.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PreZero Stiftung & Co. KGNeckarsulmKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2022 bis zum 28.02.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PreZero Stiftung & Co. KG Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der PreZero Stiftung & Co. KG, Neckarsulm, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 28. Februar 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der PreZero Stiftung & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts'' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den für Unternehmen i.S.d. § 11 PubIG, die unter § 13 Abs. 3 Satz 2 PubIG fallen, geltenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, 30. Mai 2023 Ernst
& Young GmbH
Eickhoff, Wirtschaftsprüfer Heinrichson, Wirtschaftsprüfer Inhalt Konzernbilanz zum 28. Februar 2023 Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 Konzernanhang Erläuterung der Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses Erläuterungen zur Konzernbilanz Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Kreis der einbezogenen Unternehmen Konzernlagebericht Grundlagen des Konzerns Geschäftsentwicklung Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zu Umwelt- und Arbeitnehmerbelangen Chancen- und Risikobericht Rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem Prognosebericht Konzernbilanz zum 28. Februar 2023Aktivseite Mio. €
Passivseite Mio. €
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023Mio. €
KonzernanhangErläuterung der Grundlagen und Methoden des Konzernabschlusses Allgemeine Hinweise Der Konzernabschluss der PreZero Stiftung & Co. KG, Neckarsulm (Amtsgericht Stuttgart, HRA Nr. 734783) zum 28. Februar 2023 wurde nach den Vorschriften des PubIG aufgestellt. Der Kreis der einbezogenen Unternehmen einschließlich der Veränderungen zum Vorjahr sowie der Hinweis auf die Inanspruchnahme von Erleichterungsvorschriften sind ab S. 13 dargestellt. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses wurden einzelne Posten der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Die Posten sind im Konzernanhang gesondert erläutert. Die für die einzelnen Posten geforderten Zusatzangaben wurden ebenfalls in den Konzernanhang übernommen. Die Angaben im Konzernanhang erfolgen in Mio. €. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Durch die erstmalig ganzjährige Einbeziehung der im Vorjahr erworbenen Unternehmen ergeben sich wesentliche Auswirkungen auf die Ertragslage, wodurch die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr eingeschränkt ist. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Geschäfts- oder Firmenwerte werden in der Regel über 5 Jahre linear abgeschrieben. Finanzanlagen wurden zu (fortgeführten) Anschaffungskosten angesetzt. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurden nach der At-Equity-Methode unter Anwendung des Buchwertverfahrens bilanziert. Die Fortschreibung des At-Equity-Ansatzes erfolgte in Höhe des anteiligen Jahresergebnisses abzüglich der Ausschüttungen. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Durch die angewandten Bewertungsverfahren wurde die Einhaltung des strengen Niederstwertprinzips sichergestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und mit dem Barwert angesetzt. Es lagen Gutachten nach der Anwartschaftsbarwertmethode mit einem Zinssatz von 1,7% vor. Darin kamen Gehaltssteigerungen von 0,8% bis 2,8% sowie landesspezifische Sterbetafeln zur Anwendung. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit Zinssätzen von 1,1% bis 1,5% abgezinst. Die Bewertung der Rückstellungen für Deponierekultivierung berücksichtigt die Kosten der Stilllegungs- und Nachsorgephase, deren Zeitraum im Geschäftsjahr an die EU-Deponierichtlinie von 30 Jahren angepasst wurde. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Teilweise wurden aus Bankdarlehen sowie Zins- und Währungsderivaten Bewertungseinheiten gebildet. Die sich ausgleichenden Wertschwankungen von Grund- und Sicherungsgeschäften wurden bilanziell nicht erfasst. Bei der Ermittlung latenter Steuern gem. § 274 HGB wurden temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerbilanziellen Wertansätzen sowie werthaltige steuerliche Zins- und Verlustvorträge berücksichtigt. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen wurden mit Steuersätzen zwischen 3,9% und 25,8% bewertet. Die sich im Wesentlichen aus dem Anlagevermögen und den Rückstellungen ergebenden latenten Steuern wurden verrechnet. Ein verbleibender Überhang aktiver latenter Steuern wurde in Ausübung des gesetzlichen Wahlrechts nicht angesetzt. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode zum Erwerbszeitpunkt. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden der erworbenen Unternehmen erfolgte zu Marktwerten. Die Differenz der neubewerteten Vermögensgegenstände und Schulden zu den Anschaffungskosten der erworbenen Unternehmen wurde als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Bei den assoziierten Unternehmen wurde das Wahlrecht gem. § 310 HGB nicht ausgeübt. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Erträge und Aufwendungen innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Gemäß § 304 Abs. 1 HGB wurden im Rahmen der Konsolidierung Zwischenergebnisse aus konzerninternen Verkäufen eliminiert. Auf Konsolidierungsmaßnahmen wurden latente Steuern gem. § 306 HGB gebildet. Die sich ergebenden Steuerbelastungen wurden mit Steuersätzen zwischen 17,0% und 25,0% bewertet. Währungsumrechnung Die Bewertung von auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenständen und Schulden erfolgte gem. § 256a HGB. Erträge und Aufwendungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkurs im Zeitpunkt der Entstehung umgerechnet. Die Währungsumrechnung der Konzernbilanz sowie der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gem. § 308a HGB. Die funktionale Währung des Konzerns ist Euro. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen
Die Zugänge im immateriellen Vermögen betreffen unter anderem Geschäfts- oder Firmenwerte aus dem Erwerb neu zu konsolidierender Unternehmen. Die Zugänge im Sachanlagevermögen beinhalten im Wesentlichen den Erwerb von Lkw sowie Sortieranlagen. In den Zugängen zu den Abschreibungen sind laufende Abschreibungen in Höhe von Mio. € 581 sowie Zugänge aus der Erweiterung des Konsolidierungskreises durch Unternehmenserwerbe enthalten. In den laufenden Abschreibungen des Geschäftsjahres sind Mio. € 11 (Vorjahr Mio. € 5) außerplanmäßige Abschreibungen enthalten. Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
* Ausschließlich sonstige
Vermögensgegenstände betreffend
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Kautionen in Höhe von Mio. € 4 (Vorjahr Mio. € 3) enthalten, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Cash-Pool Guthaben Die Cash-Pool Guthaben bestehen in voller Höhe gegenüber einem Unternehmen der Schwarz Gruppe. Rechnungsabgrenzungsposten Unter diesem Posten werden Vorauszahlungen ausgewiesen, die wirtschaftlich die Geschäftsjahre nach dem 28. Februar 2023 betreffen. Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Deponierekultivierung (Mio. € 288) sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (Mio. € 214) enthalten. Verbindlichkeiten
* Ausschließlich sonstige
Verbindlichkeiten betreffend
Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungen sind durch Grundpfandrechte (Mio. € 30) besichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestanden außer den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten keine weiteren Sicherheiten. Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungen setzten sich folgendermaßen zusammen:
Passive latente Steuern In diesem Posten werden passive latente Steuern gem. § 306 HGB ausgewiesen. Haftungsverhältnisse
Den Haftungsverhältnissen stehen Rückgriffsforderungen in Höhe von Mio. € 12.024 gegenüber. Aufgrund der Bonitätseinschätzung der Haftungsnehmer liegt kein erkennbares Risiko für eine Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen werden abgezinst ausgewiesen und betragen Mio. € 112. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse beinhalten Wertstoffumsätze in Höhe von Mio. € 2.983 (Vorjahr Mio. € 1.456) sowie sonstige Umsatzerlöse in Höhe von Mio. € 230 (Vorjahr Mio. € 210). Bei den sonstigen Umsatzerlösen handelt es sich im Wesentlichen um Lizenzerträge aus dem Dualen System und die Vermietung von Mobilien. Im Ausland werden, im Wesentlichen in Europa, Umsätze in Höhe von Mio. € 2.860 (Vorjahr Mio. € 1.329) erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Fremdwährungsgewinne in Höhe von Mio. € 2 (Vorjahr Mio. € 2). Zudem sind periodenfremde Erträge in Höhe von Mio. € 84 (Vorjahr Mio. € 18) enthalten. Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Materialaufwand Der Materialaufwand beinhaltet Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in Höhe von Mio. € 982 (Vorjahr Mio. € 706) sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von Mio. € 367 (Vorjahr Mio. € 160). Personalaufwand
Der Anstieg des Personalaufwands resultiert im Wesentlichen aus der erstmalig ganzjährigen Einbeziehung der im Vorjahr erworbenen Unternehmen. Durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer:
Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Fremdwährungsverluste in Höhe von Mio. € 3 (Vorjahr Mio. € 2) sowie sonstige Steuern in Höhe von Mio. € 9 (Vorjahr Mio. € 6) enthalten. Zudem sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Mio. € 10 (Vorjahr Mio. € 18) aus Anlageabgängen enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen Mio. € 2 (Vorjahr Mio. € 4) die Aufzinsung von Rückstellungen. Sonstige Angaben Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von Zinsänderungs- und Währungsrisiken wurden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Die Ermittlung der Marktwerte erfolgte nach allgemein anerkannten Bewertungsmethoden. Für Swap-Vereinbarungen mit einem Nominalvolumen von Mio. € 1.075 wurden auf Einzelvertragsebene Bewertungseinheiten gebildet. Für sämtliche Bewertungseinheiten stimmten während der gesamten Laufzeit des jeweiligen Derivats die wesentlichen bewertungsrelevanten Konditionen in Grund- und Sicherungsgeschäft überein. Damit lagen hochwirksame Sicherungsbeziehungen vor, aus denen während der Laufzeit der Sicherungsbeziehung keine bilanziell relevanten Unwirksamkeiten entstanden sind.
Honorare des Konzernabschlussprüfers Die Honorare des Konzernabschlussprüfers betrugen für die Abschlussprüfung Mio. € 0,2. Sonstige Leistungen wurden nicht erbracht. Nachtragsbericht Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Konzerns wesentlich wären, sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Kreis der einbezogenen Unternehmen Einbezogen wurden alle Gesellschaften, auf die ein beherrschender Einfluss ausgeübt werden konnte. Darüber hinaus wurden 26 Unternehmen gem. § 311 HGB zum anteiligen Eigenkapital bilanziert. Der Kreis der einbezogenen Unternehmen zum 28. Februar 2023 ist im Folgenden tabellarisch dargestellt. Die mit 1 gekennzeichneten Gesellschaften nehmen die Erleichterungen des § 264 Abs. 4 i.V.m. Abs. 3 HGB in Anspruch. Die mit 2 gekennzeichneten Gesellschaften haben einen vom Konzernabschlussstichtag abweichenden Abschlussstichtag auf den 31. Dezember 2022. Erstmalig einbezogene Unternehmen sind mit 3 gekennzeichnet. Bei den im Geschäftsjahr aus dem Konsolidierungskreis ausgeschiedenen Unternehmen ist das Vermögen im Wesentlichen durch Anwachsung bzw. Verschmelzung innerhalb des Konzerns verblieben.
Neckarsulm, den 26. Mai 2023 Xi-Stiftung Thomas Kyriakis, Vorstandsvorsitzender Peter Hartmann, Vorstand PVG Geschäftsführungs-KG Hermann-Josef Hoffmann , Geschäftsführer der PVG Geschäftsführungs- und Verwaltungs-GmbH (phG) Kreis der einbezogenen Unternehmen
KonzernlageberichtGrundlagen des Konzerns Geschäftstätigkeit Der Konzern ist ein international agierender Entsorgungsdienstleister und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr unter der Marke "PreZero" Wertstoff- sowie Transportdienstleistungsumsätze in Deutschland sowie in zehn weiteren Ländern erzielt. Die Geschäftstätigkeit erstreckt sich von der Wertstoffentsorgung über die Sortierung bis hin zur Aufbereitung von Wertstoffen. Die Konzernunternehmen dienen dazu, sowohl national als auch international eine hohe Marktdurchdringung zu erreichen und das Dienstleistungsportfolio im Bereich Recycling zu erweitern. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1 Die Weltwirtschaft hat sich seit Beginn des Jahres 2022 merklich abgekühlt und damit das Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts in der ersten Jahreshälfte 2022 verlangsamt. Die deutlich gestiegenen Energiepreise, die hohe wirtschaftliche Unsicherheit in Folge des Ukraine Kriegs sowie anhaltende Störungen der Liefer- und Wertschöpfungsketten wirkten dem wirtschaftlichen Wachstum entgegen. Zusätzlich wurde die Weltkonjunktur zu Beginn des Jahres durch eine gestiegene Zahl an Coronavirus-Infektionen und damit verbundenen Produktionsausfällen gedämpft. Die Stagnation der chinesischen Wirtschaft sowie die geringen Wachstumsraten der etablierten Volkswirtschaften waren für ein schwaches Wachstum zum Jahresende verantwortlich. Insgesamt wuchs die Weltwirtschaft um ca. 2,9%. Der Euro-Raum verzeichnete beim Bruttoinlandsprodukt einen Anstieg um 3,5% und lag damit über der Entwicklung der Weltwirtschaft. Die Auswirkungen des Ukraine Kriegs, der Kaufkraftverlust in Folge der hohen Inflation sowie die abkühlende Weltwirtschaft belasteten die Volkswirtschaften im Euro-Raum. Von den größten Volkswirtschaften lag Deutschland mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung von 1,9% unter dem Durchschnitt, während Spanien und Italien mit 5,5% bzw. 3,8% darüber lagen. Der Anstieg der Verbraucherpreise beläuft sich im Euro-Raum auf 8,4% und ist im Wesentlichen durch die gestiegenen Energie- und Lebensmittelkosten getrieben. Angesichts der massiv gestiegenen Verbraucherpreise hat die Europäische Zentralbank seit Mitte des Jahres 2022 ihre Geldpolitik zunehmend gestrafft und den Leitzins in mehreren Schritten angehoben, was zu einer Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen von Haushalten und Unternehmen führte. Die Erwerbslosenquote ging um einen Prozentpunkt auf 6,7% zurück. Das Lohnwachstum im Euro-Raum bewegte sich im moderaten Bereich und sank damit real. Branchenentwicklung in der Entsorgungswirtschaft 2 Bedingt durch den Ukraine Krieg und damit einhergehender Rohstoffengpässe, stiegen die Preise für Sekundärrohstoffe sowie für Altmetalle und Papier. Gleichzeitig waren mengenmäßige Nachfragerückgänge in Abnehmerindustrien zu verzeichnen, da Abnehmer aufgrund der unsicheren politischen Lage und steigender Energiekosten ihre Produktion entsprechend angepasst haben. Insbesondere die Entsorgungsbranche ist durch hohe Energiekosten belastet, da nahezu alle Anlagen sehr energieintensiv sind. Aufgrund des technischen Fortschritts lassen sich immer mehr Abfallfraktionen recyclen und vermarkten. Der Branchenschwerpunkt verlagert sich von reinen Entsorgungsleistungen zu technologieorientierten Leistungen im Bereich der Sortierung und Verwertung von Abfällen. Der Markt für die Entsorgungs- und Recyclingbranche ist trotz der Risiken aus den hohen Energiekosten und schwankenden Rohstoffpreisen positiv zu bewerten.
1 Angaben gem. Konjunkturprognose vom 22.
März 2023 sowie Jahresgutachten 22/23 vom 9. November
2022 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.
Geschäftsentwicklung Der Vorjahresvergleich ist durch den erstmalig ganzjährigen Einbezug von im Vorjahr erworbenen Unternehmen nur eingeschränkt möglich. Ertragslage Der Konzern konnte seine Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr von Mio. € 1.666 auf Mio. € 3.213 erhöhen, was einem Zuwachs von Mio. € 1.547 (92,9%) entspricht. Die Umsatzerlöse beinhalten Wertstoffumsätze in Höhe von Mio. € 2.983 (Vorjahr Mio. € 1.456) sowie sonstige Umsatzerlöse in Höhe von Mio. € 230 (Vorjahr Mio. € 210). Bei den sonstigen Umsatzerlösen handelt es sich im Wesentlichen um Lizenzerträge aus dem Dualen System und die Vermietung von Mobilien. Im Ausland werden Umsätze, im Wesentlichen in Europa, in Höhe von Mio. € 2.860 (Vorjahr Mio. € 1.329) erzielt.
Ergebnisentwicklung Das EBIT hat sich im Vergleich zum Vorjahr von Mio. € -222 auf Mio. € -279 reduziert, insbesondere aufgrund von Abschreibungen auf immaterielles Vermögen aus Unternehmenserwerben. Die Umsatzrendite bezogen auf das EBIT ist von -13,4% auf -8,7% gestiegen. Das Konzernjahresergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um Mio. € 104 auf Mio. € -353 verringert. Die Umsatzrendite liegt mit -11,0% über dem Vorjahreswert von -15,0%. Vermögenslage Das Gesamtvermögen verringerte sich von Mio. € 4.368 auf Mio. € 4.286.
Das Umlaufvermögen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um Mio. € 223. Dies resultiert im Wesentlichen aus Forderungen aus Cash-Pool Guthaben. In den liquiden Mitteln sind Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks sowie Cash-Pool Guthaben enthalten. Investitionen wurden im Wesentlichen für Lkw sowie Sortieranlagen getätigt. Finanzlage Der Konzern weist zum Bilanzstichtag ein Eigenkapital von Mio. € 33 aus.
Das lang- und mittelfristige Fremdkapital hat sich um Mio. € 716 auf Mio. € 2.200 erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Das kurzfristige Fremdkapital nahm um Mio. € 683 ab. Die Entwicklung ist durch den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber einem Unternehmen der Schwarz Gruppe und der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bedingt. Plan-Ist-Vergleich Im Vorjahr wurde für das Geschäftsjahr 2022 ein deutliches Umsatzwachstum erwartet. Die Umsatzerlöse erhöhten sich um Mio. € 1.547 und liegen damit im Plan. Im Rahmen der Lageberichterstattung des Vorjahrs wurde für das Geschäftsjahr 2022 von einem deutlich rückläufigem Konzernjahresergebnis ausgegangen. Das tatsächliche Konzernjahresergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um Mio. € 104 auf Mio. € -353 verringert und liegt damit im Plan. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die wirtschaftliche Lage im Geschäftsjahr 2022 wurde im Wesentlichen durch hohe Energiekosten sowie durch Abschreibungen auf immaterielles Vermögen aus Unternehmenserwerben geprägt. Die Umsätze konnten im Jahresvergleich um Mio. € 1.547 erhöht werden. Das Konzernjahresergebnis verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr von Mio. € -249 auf Mio. € -353. Wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zu Umwelt- und Arbeitnehmerbelangen Neben den betriebswirtschaftlichen Leistungsindikatoren rücken insbesondere für unsere Kunden und Mitarbeiter zunehmend nachhaltigere Faktoren in den Fokus. Der Konzern hat eine ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie etabliert und setzt bereits heute zahlreiche Maßnahmen im Bereich der Nachhaltigkeit um, wobei im Folgenden lediglich auf die gesetzlich geforderten Angaben zu Umwelt- und Arbeitnehmerbelangen eingegangen wird. Umweltbelange Mit der PreZero Stiftung & Co. KG rückt das Thema Recycling und das Schließen von Wertstoffkreisläufen innerhalb der Schwarz Gruppe in den Vordergrund. Der Wertstoffkreislauf vom Handel über den Entsorger bis zur Wiederaufbereitung von Verkaufsverpackungen wird sowohl national als auch international geschlossen. Arbeitnehmerbelange Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind einer unserer wichtigsten Erfolgsfaktoren. Insgesamt waren im abgelaufenen Geschäftsjahr im Konzern durchschnittlich 23.845 Mitarbeiter tätig. Der Konzern bietet den Beschäftigten ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, in dem alle Mitarbeiter die gleichen Chancen erhalten, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln. Die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter hat einen hohen Stellenwert. Chancen- und Risikobericht Wirtschaftspolitische Chancen und Risiken Als international agierender Konzern bestehen vor allem Abhängigkeiten von der wirtschaftlichen Situation in den einzelnen Ländern. Diese kann z. B. durch Schuldenkrisen, hohe Arbeitslosigkeit oder durch den Ukraine Krieg den privaten Konsum beeinträchtigen und Auswirkungen auf den Umsatz und das Ergebnis des Konzerns haben. Durch die internationale Ausrichtung wird die Abhängigkeit von der Entwicklung einzelner Märkte reduziert und die Möglichkeit, Nachfrageschwankungen in einzelnen Ländern auszugleichen, gesteigert. Branchenbezogene Chancen und Risiken Die wesentlichen Herausforderungen ergeben sich insbesondere durch das seit Januar 2019 geltende neue Verpackungsgesetz, das höhere Sortierquoten vorgibt und damit gesteigerte Anforderungen an den Entsorgungsprozess stellt. Da die Erfüllung dieser gesetzlichen Vorgaben hohe Investitionen in die Sammel-, Sortier- und Verwertungstechnik erfordert, ist der Konzern aufgrund seiner Größe deutlich besser in der Lage, diese Anforderungen zu erfüllen. Hieraus wird ein Wettbewerbsvorteil innerhalb der Entsorgungsbranche erwartet. Zudem kann der Bereich der Wertstoffentsorgung durch die enge Kundenbeziehung zu Unternehmen der Schwarz Gruppe weiter ausgebaut werden. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken Die Liquidität des Konzerns wird kontinuierlich beobachtet, um Chancen und Risiken daraus frühzeitig zu erkennen. Über den erwirtschafteten Cash Flow, den Abschluss von Finanzkrediten sowie durch Kapitaleinlagen der Gesellschafter wird die Liquiditätsversorgung sichergestellt. Bei Wareneinkäufen in Fremdwährung wirken sich Wechselkursänderungen auf Zahlungsströme und Ergebnisse aus. Die Wechselkursentwicklungen werden hinsichtlich Chancen und Risiken laufend analysiert. Mögliche Risiken, die überwiegend aus dem Einkaufsvolumen in Fremdwährung resultieren, werden mit Währungsswap-Vereinbarungen gesichert. Insgesamt bestanden am Bilanzstichtag Währungsswap-Vereinbarungen mit einem Nominalvolumen von Mio. € 251. Lieferantenchancen und -risiken Bei der Auswahl der Lieferanten und deren Waren können sich Reputationsrisiken ergeben. Durch die sorgfältige Überprüfung der Lieferanten sowie durch die Vorgabe von Qualitätsstandards und Zertifizierungen wird eventuellen Image-Schäden vorgebeugt. Personalchancen und -risiken Bedingt durch die demografische Entwicklung und den immer intensiveren Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte, können sich Engpässe bei der Rekrutierung von qualifizierten Mitarbeitern ergeben. Die Erweiterung der Geschäftstätigkeit bietet dem Konzern die Chance, aus einer Vielzahl von geografischen Regionen qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Ein attraktives Arbeitsumfeld sowie regelmäßige Weiterbildungen schaffen Entwicklungsmöglichkeiten sowohl für die berufliche als auch die persönliche Entwicklung der Mitarbeiter, die zu einer langfristigen Bindung an den Konzern beitragen. Rechtliche und steuerliche Risiken Rechtliche Risiken resultieren vor allem aus arbeits- und zivilrechtlichen Verfahren. Für diese Risiken wurden, sofern die Verpflichtungen hinreichend konkretisiert sind, Rückstellungen gebildet. Steuerliche Risiken entstehen vornehmlich im Zusammenhang mit Außenprüfungen, in deren Verlauf Sachverhalte und Transaktionen unterschiedlich gewürdigt werden können. Diese Risiken werden regelmäßig geprüft und bei hinreichender Konkretisierung durch eine angemessene Risikovorsorge berücksichtigt. Informationstechnische Risiken Die Anforderungen unserer Geschäftsprozesse an die Informationstechnologie steigen kontinuierlich, unter anderem durch neue Vertriebskanäle wie den Internethandel oder durch zunehmende Regulierung wie beispielsweise beim Datenschutz. Hieraus resultieren unterschiedliche Risiken, z. B. hinsichtlich der Verfügbarkeit, Vertraulichkeit und Integrität von Informationen. Daher wurde, angelehnt an das international anerkannte Rahmenwerk ISO/IEC 27001, ein Managementsystem zur Erkennung und Minimierung dieser Risiken etabliert. Modernste Sicherheitstechnologien werden zum Schutz unserer Systeme und Daten eingesetzt. Darüber hinaus wurden Vorkehrungen getroffen, um Ausfallzeiten unserer Systeme auf ein Minimum zu verkürzen. Chancen und Risiken aus Integrationen Durch die Integration erworbener Unternehmen entstehen verschiedene Chancen und Risiken, insbesondere durch die Integration neuer Mitarbeiter sowie durch die Anpassung und Migration der vorhandenen IT-Systeme und Geschäftsprozesse. Aufgrund der Unternehmenserwerbe können Synergien in den einzelnen Ländern erzielt werden. Sollten die geplanten Ertrags- und Synergiepotentiale nicht erreicht werden, können sich negative Auswirkungen auf das Ergebnis des Konzerns ergeben. Für die Integration der erworbenen Unternehmen wurde auf zentraler Ebene eine Post Merger Struktur etabliert, die den Integrationsprozess laufend begleitet und dabei sowohl die operativen Bereiche als auch die Verwaltungsbereiche der erworbenen Unternehmen unterstützt. Beurteilung der Gesamtrisiken Auf den obersten Verantwortungs- und Entscheidungsinstanzen werden wesentliche Chancen und Risiken diskutiert und grundsätzliche Entscheidungen zur Risikovermeidung bzw. Risikoreduzierung getroffen, die durch die operativen Ebenen umgesetzt und durch die interne Revision überwacht werden. Aus derzeitiger Sicht ergeben sich für den Konzern keine erkennbaren Risiken, die eine direkte Auswirkung auf den Fortbestand und die Liquidität des Konzerns haben. Grundlegende Änderungen der Risikolage werden derzeit nicht erwartet. Rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem Das rechnungslegungsbezogene interne Kontroll- und Risikomanagementsystem des Konzerns dient der Sicherung der Ordnungsmäßigkeit der externen Rechnungslegung, indem mögliche Risiken, die zu einem fehlerhaften Konzernabschluss führen können, rechtzeitig erkannt und minimiert werden. Das interne Kontrollsystem unterteilt sich dabei in vorgelagerte Steuerungskontrollen, Kontrollen im Rahmen des Abschlusserstellungs- bzw. Konsolidierungsprozesses sowie in unabhängige Kontrollen durch interne bzw. externe Revisoren. Kontrollen im Rahmen des Steuerungsprozesses Kern dieser Kontrollen sind die konzernweit gültigen Bilanzierungsrichtlinien. Diese werden jährlich überarbeitet, mit dem Konzernabschlussprüfer abgestimmt und den dezentralen Landeseinheiten vorgestellt. Innerhalb dieser Richtlinien werden konzernweite Mindestvorgaben zur Durchführung von rechnungslegungsbezogenen Kontrollen definiert, die von den jeweiligen Landeseinheiten zu berücksichtigen sind. Weiterhin wird zur Planung und Steuerung der Konzernabschlusserstellung ein zentraler Terminplan definiert. Dabei werden die Erstellungs- und Prüfungszeiträume mit den dezentralen Landeseinheiten und mit dem Konzernabschlussprüfer im Vorfeld abgestimmt. Die Termineinhaltung wird zentral überwacht, so dass jederzeit eine Statusverfolgung der Konzernabschlusserstellung sichergestellt ist. Um die Sicherheit der Informationstechnik zu gewährleisten, sind Zugriffsregelungen in den rechnungslegungsbezogenen EDV-Systemen definiert, die zentral verwaltet werden. Durch die zentrale Vergabe von Berechtigungen wird sichergestellt, dass die Nutzer nur auf die Systeminformationen Zugriff haben, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen. Kontrollen im Rahmen des Abschlusserstellungs- und Konsolidierungsprozesses Die Erstellung der Abschlüsse der einbezogenen Unternehmen erfolgt im Wesentlichen in SAP ERP-Systemen. Haupt- und Nebenbuchhaltungen, wie zum Beispiel die Anlagen- oder die Warenbuchhaltung, sind organisatorisch getrennt. Durch die konsequente Umsetzung von Funktionstrennungen in Verbindung mit definierten Genehmigungsprozessen wird das Vier-Augen-Prinzip bei allen wesentlichen rechnungslegungsrelevanten Prozessen gewährleistet. Die originäre Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt in einem zentralen SAP-Konsolidierungssystem (SEM-BCS). Die Datenbereitstellung aus den ERP-Systemen erfolgt im Wesentlichen durch automatisierte Datenflüsse ohne Möglichkeit manueller Eingriffe. Im SEM-BCS werden auf allen Ebenen des Erstellungsprozesses umfangreiche Prüf- und Validierungsroutinen durchgeführt. Darüber hinaus werden die einzelnen Konsolidierungsschritte sowohl systemtechnischen als auch manuellen Kontrollen unterzogen, die in einem SAP basierten Risiko und Kontrallsystem hinterlegt sind. Diese Kontrollen werden jährlich überarbeitet und stehen dem Konzernabschlussprüfer zur Verfügung. Weiterhin werden vom Konzernabschluss Analysen erstellt und Veränderungen einzelner Positionen im Vergleich zum Vorjahr auf Plausibilität geprüft. Kontrollen durch interne Revision und externe Prüfung In Abstimmung mit den Vorständen entwickelt die interne Revision einen jährlichen Prüfungsplan, der rollierend die wesentlichen Führungs- und Geschäftsprozesse beinhaltet. Darin enthalten ist die Prüfung des Abschlusserstellungsprozesses in jährlich wechselnden Ländern. Die Prüfung erfolgt dahingehend, ob die konzernweit vorgegebenen Mindestvorgaben an Kontrollen durchgeführt und die entsprechenden Bilanzierungsrichtlinien angewendet wurden. Der Konzernabschlussprüfer prüft die relevanten Bilanzierungsrichtlinien und stellt sie den lokalen Abschlussprüfern zur Verfügung. Diese prüfen die wesentlichen Abschlüsse der einbezogenen Unternehmen daraufhin, ob die anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften eingehalten wurden und bestätigen schriftlich deren vollständige Anwendung. Danach prüft der Konzernabschlussprüfer den Konzernabschluss der PreZero Stiftung & Co. KG und erteilt den Bestätigungsvermerk. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 3 Der globale wirtschaftliche Ausblick für das Jahr 2023 hat sich aufgehellt. So wird davon ausgegangen, dass die Industrie bereits im ersten Quartal wieder wächst und Chinas Abkehr von der "Null-Covid"-Politik den globalen Welthandel belebt. Infolgedessen werden sich die Lieferengpässe weiter entspannen. Dämpfend werden sich verschlechterte Finanzierungsbedingungen auf das Wachstum auswirken. Die Wirtschaftsleistung soll weltweit um 2,2% steigen. Für das globale Welthandelsvolumen wird mit einem Anstieg von 0,3% gerechnet. Für die Wirtschaftsleistung im Euro-Raum überwiegen die Abwärtsrisiken. Die Unsicherheit hinsichtlich der zukünftigen Energieversorgungslage ist weiterhin sehr hoch, da das Risiko eines erneuten Anstiegs der Energiepreise aufgrund beschränkter Exportkapazitäten bei Erdgas besteht. Weiterhin werden negative Auswirkungen des Ukraine Kriegs Bestand haben. Demgegenüber besteht die Möglichkeit, dass die zuletzt gesunkenen Großhandelspreise für Energie zu einem schnelleren Rückgang der Inflation und somit einer früheren Erholung der Realeinkommen führen. Zusätzlich wird die Erholung der Nachfrage in China der Exportwirtschaft im Euro-Raum einen Schub geben. Insgesamt wird für das Jahr 2023 im Euro-Raum ein Wachstum von 0,9% erwartet. Die Arbeitslosenquote wird geringfügig auf 6,8% steigen und die Verbraucherpreise dürften in 2023 um 5,9% zulegen. Die Aussichten der deutschen Wirtschaft stehen weiter unter dem Eindruck der hohen Inflation, so dass die Wirtschaftsleistung in 2023 lediglich um 0,4% zunehmen soll. Das schwache Wachstum ist vor allem einer Zurückhaltung beim privaten Konsum sowie bei den Bauinvestitionen zuzuschreiben. Die Verbraucherpreise dürften um 6,0% steigen. Für die privaten Konsumausgaben wird ein Rückgang um 0,9% sowie bei Bauinvestitionen um 3,7% prognostiziert. Entwicklung des Konzerns Die weiterhin hohe Preisentwicklung sowie Unsicherheiten hinsichtlich der Verfügbarkeit bestimmter Rohstoffe können Auswirkungen auf die Entwicklung des Konzerns haben. Die Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung von Inflation und Zinsen wird weiterhin das Konsumverhalten der Verbraucher negativ beeinflussen. Die Planung für das Geschäftsjahr 2023 unterliegt aus diesen Gründen unvorhersehbaren Faktoren, die die aktuelle Prognose beeinflussen können. Für das Geschäftsjahr wird von einem leicht rückläufigen Umsatz gegenüber dem Vorjahr ausgegangen. Trotz der genannten Unsicherheiten sowie weiterhin hohen planmäßigen Abschreibungen auf immaterielles Vermögen aus Unternehmenserwerben wird für das Geschäftsjahr 2023 ein leicht verbessertes Jahresergebnis erwartet.
Neckarsulm, den 26. Mai 2023 |
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