Vattenfall Europe Asset Development GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Dr. Rolland seit 31.7.2012 | Geschäftsführer |
Ralf Taschenberger seit 23.11.2005 | Geschäftsführer |
Markus Sauthoff seit 12.9.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Vattenfall Europe Generation AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Vattenfall Europe Technology Research GmbHCottbusJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Inhaltsverzeichnis
Hinweise:Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im elektronischen Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Vattenfall Europe Technology Research GmbH, Cottbus, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, 31. Januar 2013 Ernst
& Young GmbH
Glöckner, Wirtschaftsprüfer Zeidler, Wirtschaftsprüfer Inhaltsverzeichnis
LageberichtGeschäft und RahmenbedingungenDie Unternehmen des deutschen Teilkonzerns von Vattenfall sind auf verschiedenen Stufen der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette aktiv. Dazu gehören die Strom- und Wärmeerzeugung aus konventionellen und erneuerbaren Energieträgern sowie die Energieverteilung und der Vertrieb. Die Vattenfall-Gruppe ist in einer länderübergreifenden Struktur organisiert. Seit dem 1. November 2012 besteht die länderübergreifende Struktur aus den zwei Operating Segments Generation und Distribution & Sales. Das bis zum 31. Oktober 2012 geführte Operating Segment Renewables wurde in das Operating Segment Generation überführt und dort auf die Business Divisions Sustainable Energy Projects und Production aufgeteilt. Die Operating Segments sind in fünf Business Divisions unterteilt, wobei das Segment Generation die vier Business Divisions Production, Sustainable Energy Projects (vormals Asset Development), Asset Optimisation and Trading und seit dem 1. November 2012 auch Nuclear Power umfasst. Darüber hinaus bestehen länderübergreifende Shared Service Bereiche, die den Staff Functions organisatorisch zugeordnet sind. Durch ein Vollmachtssystem sind die Leiter der Operating Segments, der Business Divisions und der dazugehörigen Business Units sowie der Staff Functions in die Lage versetzt, die geschäftlichen Aktivitäten in den Tochtergesellschaften der Vattenfall GmbH direkt zu steuern. Die Organe der Tochtergesellschaften bleiben für die Einhaltung von Recht und Gesetz verantwortlich und werden über Informationssysteme über die Verhältnisse ihrer jeweiligen Gesellschaft informiert. Die VE Technology Research GmbH (VE Technology Research) führt Tätigkeiten in der Business Division Production auf dem Gebiet der Forschung und Entwicklung aus. Die Reduktion der CO 2-Emissionen ist eine der größten Zukunftsaufgaben der Energiewirtschaft. Vattenfall arbeitet mit Partnern aus der Wissenschaft an den Themen Flexibilisierung, Effizienzsteigerung und Emissionssenkung. Dazu gehört auch die Technologie zur Abscheidung und Speicherung von CO 2 (Carbon Capture und Storage = CCS) und seiner stofflichen Nutzung. CCS soll schlussendlich die emissionsarme Verstromung fossiler Energieträger ermöglichen. Einen entscheidenden Schritt zur Weiterentwicklung der Technologie hätte das von Vattenfall geplante CCS-Demonstrationskraftwerk am Standort Jänschwalde bedeutet. Das von der Europäischen Kommission als bestes CCS-Projekt Europas bewertete Vorhaben konnte aufgrund der fehlenden rechtlichen Grundlage nicht umgesetzt werden. Durch die Verzögerungen und Unsicherheiten während des Gesetzgebungsverfahrens für das deutsche Gesetz zur Demonstration und Anwendung von Technologien zur Abscheidung, zum Transport und zur dauerhaften Speicherung von Kohlendioxid (CCS-Gesetz) war Vattenfall gezwungen, die Planungen für das Projekt im Dezember 2011 einzustellen. Diese Anpassung hatte auch Auswirkungen auf die VE Technology Research, die in Spremberg, Ortsteil Schwarze Pumpe, die weltweit erste 30 MW th-Forschungsanlage betreibt. In dieser Anlage wird Kohlendioxid abgetrennt, welches anschließend für eine unterirdische Speicherung oder zur weiteren industriellen Nutzung zur Verfügung steht. Zunehmend wird die Anlage auch zur Technologieforschung für die bestehenden Kraftwerke der Vattenfall Europe Generation AG (VE Generation) genutzt. Politisches Umfeld Erst am 24. August 2012 trat das deutsche CCS-Gesetz mit erheblicher Verspätung in Kraft. Für die Umsetzung des CCS-Demonstrationsprojektes in Jänschwalde kam der Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens zu spät. Zudem stellt das Gesetz aus Sicht von Vattenfall keine ausreichende Sicherheit für einen möglichen Investor dar. Vattenfall hält ungeachtet dessen an CCS fest und begleitet die Forschung und Entwicklung der Technologie auch durch die Beteiligung an europäischen Projekten, wie dem Ausbau einer europaweiten CO 2-Transport- und Speicherinfrastruktur. Vattenfall hat die Absicht, in den 2020er Jahren in Jänschwalde ein neues CCS-Kraftwerk zu bauen und damit den Energiestandort langfristig zu sichern. Voraussetzung dafür ist die Entwicklung der CCS-Technologie zur industriellen Reife durch andere Projekte. Wirtschaftliches Umfeld Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Kohlendioxid wird maßgeblich für die Erderwärmung mitverantwortlich gemacht. Deshalb müssen weltweit die industrie-, mobilitäts- und energiebedingten CO 2-Emissionen gesenkt werden. Fossile Energieträger stellen derzeit und zukünftig in Deutschland sowie weltweit einen großen Teil der Energieversorgung sicher. Vattenfall sieht sich in der Verantwortung, mit richtungweisenden Technologien und Innovationen die Zukunft mit zu gestalten. Dazu ist es erforderlich, eine wirtschaftliche Versorgungssicherheit mit der Erreichung der ambitionierten Klimaschutzziele in Einklang zu bringen. Hierzu zählt u.a. der Ausbau der erneuerbaren Energien aber auch die Entwicklung von Technologien für eine klimafreundliche Braunkohleverstromung. Vattenfall ist davon überzeugt, dass CCS zum globalen Klimaschutz beitragen kann. Wettbewerbsumfeld Aufgrund des erkennbar geringen Willens der deutschen Politik, CCS als Klimaschutztechnologie voranzutreiben, wurden Demonstrationsprojekte deutschlandweit vorerst zurückgestellt. Auch im europäischen Maßstab hat keines der Demonstrationsprojekte im EEPR- Förderprogramm bislang eine Investitionsentscheidung getroffen. Im NER300 Förderprogramm konnte sich keines der bewerbenden Demoprojekte für eine Förderung qualifizieren. Umweltschutz Der Betrieb der Oxyfuel-Forschungsanlage basiert auf der am 23. November 2006 nach § 4 BImSchG erteilten Genehmigung durch das Landesumweltamt Brandenburg. Die Einhaltung der Auflagen und Grenzwerte für den Ausstoß von Schadstoffen wird regelmäßig intern und extern überwacht. VE Technology Research hat für die Aufgabenfelder Immissions-, Gewässer- und Brandschutz sowie Gefahrgut speziell geschulte Beauftragte bestellt, die regelmäßig die Beachtung der Umweltschutzaspekte kontrollieren. Forschung und Entwicklung Nahezu die gesamte Geschäftstätigkeit der VE Technology Research ist auf Forschung und Entwicklung ausgerichtet. In der Oxyfuel-Forschungsanlage wurden im Geschäftsjahr 2012 weitere technische Erweiterungs- und Umbaumaßnahmen für spezielle Testreihen durchgeführt. So konnte ein Brenner der Firma Babcock Borsig Steinmüller GmbH, Oberhausen, erfolgreich eingebaut und getestet werden. Im August erfolgte erstmals eine Lieferung von CO 2 aus der Oxyfuel-Forschungsanlage an das Projekt "Green MiSSiON" der GMB GmbH zur stofflichen Nutzung von CO 2 mittels Mikroalgen im Heizkraftwerk in Senftenberg. Der US-amerikanische Chemieanlagenhersteller Air Products and Chemicals, Inc., Delaware, hat angekündigt, sich von dem gemeinsam mit der VE Technology Research initiierten Projekt "Alternative CO 2-Anlage" zurückzuziehen. Die Verhandlungen zur vorzeitigen Beendigung des Kooperationsvertrages stehen kurz vor dem Abschluss. Die "Alternative CO 2-Anlage" wurde zum 31. Dezember 2012 stillgelegt. Im Geschäftsjahr 2013 stehen der Einsatz eines elektrischen Zündbrenners und Tests mit Trockenbraunkohle im Vordergrund der Forschungstätigkeit. Der Forschungsrahmenvertrag mit der VE Generation, in dem die von der VE Technology Research zu erreichenden Forschungsetappen und deren Vergütung geregelt sind, wurde auf den geänderten Stilllegungstermin der "Alternativen CO 2-Anlage" und die modifizierten Forschungsinhalte hin angepasst. Lage des UnternehmensGeschäftsverlauf und Ertragslage Gewinn- und Verlustrechnung
VE Technology Research hat im Berichtsjahr Forschungsleistungen erbracht und deren Ergebnis ihren Kunden übergeben. Daraus resultiert ein Umsatz von 19,0 Mio. € (Vorjahr: 26,6 Mio. €). Im Geschäftsjahr 2012 wurde die 6. Forschungsetappe aus dem Forschungsrahmenvertrag mit VE Generation abgeschlossen. Ferner veräußerte die Gesellschaft Dampf für 0,2 Mio. € (Vorjahr: 0,2 Mio. €). Aus den laufenden Forschungsleistungen ergibt sich zum Bilanzstichtag eine Bestandserhöhung von 9,7 Mio. € (Vorjahr: Bestandsminderung 5,1 Mio. €) aus unfertigen Leistungen. Der Materialaufwand setzt sich im Wesentlichen aus Instandhaltungsaufwendungen (1,2 Mio. €; Vorjahr: 1,9 Mio. €), Labor- und Messleistungen (1,1 Mio. €; Vorjahr: 1,5 Mio. €), und Brennstoffen (0,8 Mio. €; Vorjahr: 1,2 Mio. €) zusammen. Die planmäßigen Abschreibungen erhöhten sich vor allem aufgrund des Beschlusses zur vorzeitigen Stilllegung gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 8,6 Mio. €. Weiterhin wurden außerplanmäßige Abschreibungen von 5,3 Mio. € vorgenommen. Nach Beendigung der Geschäftstätigkeit der VE Technology Research besteht die Verpflichtung zum Rückbau der Anlagen. In diesem Zusammenhang wurde 2012 ein Gutachten erstellt. Dies war die wesentliche Ursache für die Erhöhung der Abbruchrückstellung um 2,0 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen insgesamt 4,1 Mio. € (Vorjahr: 3,0 Mio. €). Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages wurde der Verlust in voller Höhe durch die Gesellschafterin VE Generation ausgeglichen. Steuerungsgrößen des Konzerns sind das Betriebsergebnis nach den internationalen Bilanzierungsvorschriften sowie daraus abgeleitete wertorientierte Kennzahlen, insbesondere Return On Capital Employed (ROCE). Vermögens- und Finanzlage Aktiva
Das Anlagevermögen besteht überwiegend aus der Oxyfuel-Forschungsanlage. Wesentliche Investitionen wurden 2012 nicht durchgeführt. Der Rückgang des Anlagevermögens um 25,2 Mio. € gegenüber dem 31. Dezember 2011 ist durch die Verkürzung der Restnutzungsdauer und durch die außerplanmäßige Abschreibung einer Anlagenkomponente entstanden. Das Umlaufvermögen hat sich vor allem durch den gesunkenen Bestand an kurzfristigen Geldmitteln verringert. Gegenläufig wirkt sich im Jahr 2012 die Erhöhung der unfertigen Leistungen aus. Unter anteiliger Einrechnung des Sonderpostens für steuerpflichtige Zuschüsse in Höhe von 70 % und unter vollständiger Berücksichtigung des Sonderpostens für Investitionszulagen ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr eine um 10 Prozentpunkte höhere wirtschaftliche Eigenkapitalquote von 40 %, die insbesondere aus dem Rückgang des Darlehens der Vattenfall GmbH bei gleichzeitigem Rückgang des Anlagevermögens resultiert. Die mittel- und kurzfristigen Fremdmittel haben sich ebenfalls durch die Tilgung des Darlehens der Vattenfall GmbH vermindert. Eigenmittel und langfristige Fremdmittel beliefen sich auf insgesamt 20,2 Mio. € und finanzierten das Anlagevermögen zu 76 %.
Die zahlungswirksamen Veränderungen des Finanzmittelfonds resultieren vor allem aus der Tilgung des Darlehens der Vattenfall GmbH. Auf Grund der Integration der Gesellschaft in das konzernweite Cash-Pooling haben sich keine unmittelbaren Auswirkungen der Finanzmarktsituation auf die Finanzierung der Gesellschaft ergeben. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Am 31. Dezember 2012 beschäftigte VE Technology Research 19 Mitarbeiter und 2 Auszubildende. Die Belegschaft verringerte sich gegenüber dem Ende des Vorjahres um 1 Person. Die Weiterbildung der Mitarbeiter wurde vor allem mit Blick auf die Sicherheit beim Betrieb der Oxyfuel-Forschungsanlage ausgerichtet. RisikoberichtRisikomanagementsystem Das Risikomanagement des deutschen Teilkonzerns von Vattenfall gewährleistet die ordnungsgemäße Erfassung der Risiken und Risikobewältigungsmaßnahmen sowie ein aktuelles Berichtswesen entsprechend den gesetzlichen Vorschriften. Diese Grundbestandteile des gruppenweit einheitlichen Risikomanagementansatzes gewährleisten eine hohe Transparenz hinsichtlich der komplexen Wirkungszusammenhänge entlang der Wertschöpfungskette. Das Risikomanagementsystem stellt relevante Informationen bereit, sodass Führungskräfte und Mitarbeiter unternehmerische Entscheidungen auf einer fundierten Grundlage unter Abwägung von Risiken, aber auch unter Berücksichtigung von Chancen sowohl bezogen auf Wertschöpfung als auch auf Wettbewerbsfähigkeit treffen können. Der Risikomanagementprozess ist aufbauend auf dem Risikomanagementstandard des Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission (COSO) definiert und wird im Rahmen der Berichtszyklen kontinuierlich durchlaufen. Seine Umsetzung wird durch ein zweistufig organisiertes System unterstützt, das aus dem zentralen Bereich Risikomanagement und dezentralen Risikoverantwortlichen in allen Gesellschaften des deutschen Teilkonzerns und deren Business Units besteht. Die Bereitstellung der Informationen zur Erfassung der Risiken und die Durchführung von Maßnahmen zur Risikobewältigung obliegen den Risikoverantwortlichen in den Business Units. Unter der Leitung des Chief Risk Officer nimmt das Risikomanagement die Überwachung, Berichterstattung und Steuerungsverantwortung im Risikomanagementprozess wahr. Regelmäßige Berichte an Vorstand und Aufsichtsrat über relevante Einzelrisiken und die Gesamtrisikolage des deutschen Teilkonzerns stellen die rechtzeitige und umfassende Information der Entscheidungsträger jederzeit sicher. Das Risikomanagement ist vom operativen Geschäft auch weiterhin unabhängig und eindeutig getrennt. In Ergänzung zur etablierten Berichterstattung dienen Komitees und weitere Gremien in verschiedenen Gesellschaften des deutschen Teilkonzerns dem Erfahrungsaustausch zwischen den Business Units und der transparenten Erfassung Business Unit-übergreifender Risiken. Regelmäßige, unabhängige Prüfungen der Funktionsfähigkeit und Wirksamkeit des Risikomanagementsystems durch die interne Revision gewährleisten die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen. Chancen und Risiken Die VE Technology Research unterliegt dem grundlegenden Risiko, dass sich die Ergebnisse aus dem Versuchsbetrieb der Forschungsanlage für Folgeprojekte nicht verwerten lassen. Für den Fall, dass der Versuchsbetrieb der Forschungsanlage außerplanmäßig beendet wird, ist im Forschungsrahmenvertrag mit der Auftraggeberin VE Generation vereinbart, dass der VE Technology Research alle bis dahin angefallenen auftragsbezogenen Aufwendungen zu ersetzen sind. Im Fall der vorzeitigen Beendigung von Forschungsaufträgen anderer Auftraggeber bestehen keine zusätzlichen Risiken. Wesentliche Chancen der Gesellschaft bestehen in der Akquisition weiterer, an der Erforschung von Kraftwerkstechnik interessierter Partner. Sollte dies nicht gelingen, wird die Oxyfuel-Forschungsanlage am 31. Juli 2014 planmäßig stillgelegt. Gesamtrisikolage Für die Gesellschaft ergab sich im Jahr 2012 weder durch Einzelrisiken noch durch die aggregierte Risikoposition eine Bestandsgefährdung. Auch für das Geschäftsjahr 2013 sind keine derartigen Risiken erkennbar. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Abschlussstichtag nicht eingetreten. PrognoseberichtDas strategische Interesse von Vattenfall ist darauf ausgerichtet, Strom und Wärme CO 2-neutral zu produzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, soll das Erzeugungsportfolio künftig wesentlich auf die Nutzung erneuerbarer Energien entwickelt werden. Darüber hinaus soll die Energieeffizienz der bestehenden Kraftwerksanlagen verbessert und die Entwicklung der CCS-Technologie begleitet werden. Der Entwicklungsplan für CCS wurde dahingehend angepasst, dass Vattenfall den Zwischenschritt von der Forschungsanlage hin zum kommerziellen CCS-Kraftwerk nicht mehr mit einer eigenen Demonstrationsanlage geht. In der Oxyfuel-Forschungsanlage der VE Technology Research stehen kurzfristig insbesondere Tests zur Werkstoffentwicklung, zur Weiterentwicklung der Brennertechnik auf Basis von Trockenbraunkohle und zur Erprobung neuer Messtechnik im Vordergrund. Auf der Basis des laufenden Forschungsrahmenvertrags mit der VE Generation besitzt VE Technology Research eine gesicherte Geschäftsgrundlage. Die Gesellschaft geht davon aus, dass die künftigen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung vollständig durch Erträge aus Forschungsleistungen gedeckt werden können und somit für 2013 ein positives Jahresergebnis erwartet wird. Die geplante Stilllegung der Oxyfuel-Forschungsanlage wurde auf den 31. Juli 2014 vorgezogen. Die Geschäftsführung der VE Technology Research erhielt den Auftrag bis Mitte 2013 zu prüfen, ob Möglichkeiten zur konzernin- oder externen Weiternutzung der Anlage über Mitte 2014 hinaus bestehen. Nur wenn ein tragfähiges Zukunftskonzept entwickelt werden kann, würde der Stilllegungsbeschluss noch einmal in Frage gestellt werden. Sollte ein Weiterbetrieb der Oxyfuel-Forschungsanlage über den 31. Juli 2014 hinaus nicht möglich sein, käme eine Übertragung des Restgeschäftes an die Muttergesellschaft in Frage. Die Geschäftsführung arbeitet derzeit gemeinsam mit dem Personalressort der VE Generation ein Personalkonzept aus, welches das Ziel hat, allen Mitarbeitern der VE Technology Research eine Anschlussbeschäftigung im Vattenfall-Konzern zu ermöglichen. 11 Mitarbeiter haben bereits einen vertraglichen Anspruch auf Wiedereinstellung bei der VE Generation. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Kapitalflussrechnung
Entwicklung des Anlagevermögens
AnhangAllgemeine VorbemerkungenDer Jahresabschluss der Vattenfall Europe Technology Research GmbH (VE Technology Research) wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Alle Werte sind in Tausend Euro ausgewiesen. Zur übersichtlicheren Darstellung sind in der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. VE Technology Research wird in den Konzernabschluss der Vattenfall AB mit Sitz in Stockholm/Schweden einbezogen. Der Konzernabschluss der Vattenfall AB ist nach den Vorschriften der von der EU-Kommission übernommenen IAS/IFRS aufgestellt und wird in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Des Weiteren ist er beim Bolagsverket in Sundsvall erhältlich. Dort ist die Gesellschaft in das Register unter der Nummer 556036-2138 eingetragen. Zwischen der Vattenfall Europe Generation AG (VE Generation) und der VE Technology Research besteht ein Gewinnabführungsvertrag. Die VE Technology Research ist in den körperschaft-, gewerbe und umsatzsteuerlichen Organkreis der Vattenfall GmbH einbezogen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAKTIVA Anlagevermögen Jahresabschluss 2012 Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Von dem Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird kein Gebrauch gemacht. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten in angemessenem Umfang anteilige Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Abschreibungen für Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2008 angeschafft oder hergestellt wurden, werden, soweit steuerlich zulässig, nach der degressiven Methode vorgenommen. Ein Übergang auf die lineare Methode erfolgt, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Für ab dem 1. Januar 2008 angeschaffte oder hergestellte Sachanlagen wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn bei dauerhafter Wertminderung der Ansatz mit einem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist. Sofern die Gründe für die außerplanmäßigen Abschreibungen entfallen sind, erfolgt eine Wertaufholung bis maximal zu den Anschaffungskosten des Vermögensgegenstands. Von dem Wahlrecht, geringwertige Wirtschaftsgüter im Jahr der Anschaffung vollständig aufwandswirksam zu erfassen, wird Gebrauch gemacht. Wirtschaftsgüter, die in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 angeschafft wurden, werden weiterhin als Sammelposten ausgewiesen und linear abgeschrieben. Ausleihungen werden mit ihrem Nennwert angesetzt bzw., soweit erforderlich, auf den Bilanzstichtag abgezinst. Umlaufvermögen Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und Herstellungskosten unter Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren und unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und der geminderten Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Erhaltene Anzahlungen werden netto, d. h. ohne Umsatzsteueranteil, ausgewiesen und offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen erkennbaren Einzelrisiken wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. PASSIVA Sonderposten Als Sonderposten werden steuerfreie Zulagen nach dem lnvestitionszulagengesetz und erhaltene Investitionszuschüsse ausgewiesen. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt entsprechend dem Abschreibungsverlauf der betreffenden Vermögensgegenstände. Rückstellungen Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in notwendigem Umfang Rechnung getragen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die unter den sonstigen Rückstellungen erfassten Jubiläumszuwendungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2005 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Verpflichtungen für Aufstockungsbeträge aus Alterteilzeitverträgen sind mit dem versicherungsmathematischen Barwert angesetzt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Versicherungsmathematische Prämissen
Bei dem zugrunde gelegten Rechnungszins für die Abzinsung handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und am 31. Oktober 2012 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren für langfristige Pensions- und Personalrückstellungen und von 3 Jahren für Altersteilzeitrückstellungen. Soweit Pensionsverpflichtungen mit einem Aktivwert einer Versicherung rückgedeckt sind, werden diese mit den jeweiligen Rückstellungen saldiert. Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sogenannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsnehmers zuzüglich eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sogenannte Überschussbeteiligung). Der Zinsanteil aus der Zuführung zu den Pensions- und sonstigen Rückstellungen wird im Zinsergebnis erfasst. Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Dabei werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre abgezinst. Die anzuwendenden Zinssätze werden von der Deutschen Bundesbank regelmäßig veröffentlicht. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Die VE Technology Research ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der Vattenfall GmbH einbezogen. Latente Steuern auf temporäre oder quasi-permanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden auf Ebene des Organträgers ermittelt und bei Passivüberhang - nach Saldierung - auch dort bilanziert. Erläuterungen zur Bilanz(1) Anlagevermögen Jahresabschluss 2012 Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten im Berichtsjahr 2012 ist in der Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt. (2) Vorräte
Die ausgewiesenen erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen stehen im Zusammenhang mit bereits erbrachten Leistungen für noch nicht abgeschlossene Aufträge. (3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 16.616 T€ (Vorjahr: 23.040 T€) verzinsliche kurzfristige Geldanlagen und mit 459 T€ (Vorjahr: 21 T€) Lieferungen und Leistungen an die Gesellschafterin VE Generation. (4) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zu 100 % von der Vattenfall Europe Generation AG, Cottbus, gehalten. (5) Sonderposten Die Sonderposten enthalten nicht steuerbare Zulagen gemäß lnvestitionszulagengesetz (4.148 T€; Vorjahr: 6.795 T€) und steuerpflichtige Zuschüsse (983 T€; Vorjahr: 1.598 T€). (6) Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie werden nach § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Es handelt sich um Aktivwerte bei Rückdeckungsversicherungen.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Verpflichtung zum Abbruch der Oxyfuel-Forschungsanlage nach Beendigung der Forschungsaktivitäten. (7) Verbindlichkeiten
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind keine erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen enthalten (Vorjahr: 4.248 T€). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit 874 T€ (Vorjahr: 718 T€) enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin VE Generation bestehen in Höhe von 53 T€ (Vorjahr: 4.298 T€). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(8) Umsatzerlöse
(9) Sonstige betriebliche Erträge
(10) Materialaufwand
Von den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe entfällt der überwiegende Teil auf Brennstoffe. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen vorwiegend Forschungsleistungen und Instandhaltungsaufwendungen. (11) Personalaufwand
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
(12) Abschreibungen Die Abschreibungen sind im Einzelnen aus der Entwicklung des Anlagevermögens zu entnehmen. Im Geschäftsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 5.278 T€ (Vorjahr: 0 T€) vorgenommen, die Abschreibungen auf eine Anlagenkomponente betreffen. (13) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die Zuführung zur Abbruchrückstellung hat sich unter anderem auf der Grundlage eines 2012 neu erstellten Gutachtens erhöht. Honorare des Abschlussprüfers Für Tätigkeiten des Abschlussprüfers Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfgesellschaft wurden im Geschäftsjahr 10 T€ (Vorjahr: PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft: 13 T€) aufgewendet. Diese betreffen ausschließlich Kosten der Jahresabschlussprüfung. (14) Zinsergebnis
Der Zinsanteil aus der Zuführung zu den Pensions- und Personalrückstellungen wird unter den "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" ausgewiesen. Im Geschäftsjahr handelt es sich um den Nettoaufwand nach Verrechnung mit Erträgen aus den Aktivwerten. Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensions- und längerfristigen Personalrückstellungen 11 T€ (Vorjahr: 8 T€) mit Erträgen aus den zugehörigen Aktivwerten 11 T€ (Vorjahr: 8 T€) verrechnet. Aus der Aufzinsung der Pensions- und längerfristigen Personalrückstellungen nach Verrechnung mit Erträgen aus Aktivwerten und aus der Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen resultieren Aufwendungen von insgesamt 17 T€ (Vorjahr: 9 T€). (15) Steuern Die ausgewiesenen Steuern betreffen sonstige Steuern. Erläuterungen zur KapitalflussrechnungIn der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme in Anlehnung an die Empfehlungen des DRS 2 des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e.V. nach Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit aufgeteilt. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit beruhte mit 51 T€ (Vorjahr: 51 T€) auf Einzahlungen aus Zinsen. Zinszahlungen beliefen sich auf 811 T€ (Vorjahr: 872 T€). Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode betrifft verzinsliche kurzfristige Geldanlagen bei der VE Generation in Höhe von 16.616 T€. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Am 31. Dezember 2012 bestand ein Bestellobligo für Investitionen und Instandhaltungsmaßnahmen in Höhe von 3.398 T€ (Vorjahr: 1.731 T€), davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 3.100 T€ (Vorjahr: 1.247 T€). Angaben zu den Organen der Gesellschaft Die Mitglieder der Geschäftsführung sind in einer gesonderten Übersicht als Anlage zum Anhang dargestellt. Die Geschäftsführung erhielt von der Gesellschaft keine Bezüge.
Cottbus, 31. Januar 2013 Geschäftsführung der Vattenfall Europe Technology Research GmbH Organe der GesellschaftMitglieder der Geschäftsführung Markus Sauthoff
Ralf Taschenberger
Dr. Karl Bergman
Dr. Wolfgang Rolland
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