Geisel & Luce Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Mezger seit 10.12.2021 | Geschäftsführer |
Peter Dr. Pöchmüller seit 11.5.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Neumonda GmbH AGEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Neumonda GmbHBad Homburg v. d. HöheKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Konzerngewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die Neumonda GmbH (im Folgenden: "Neumonda GmbH" oder "Konzernmuttergesellschaft") ist Konzernmuttergesellschaft des Neumonda-Konzerns (im Folgenden auch: "Neumonda", "Neumonda-Gruppe" oder "Konzern"). Der Sitz der Neumonda GmbH befindet sich in Bad Homburg v.d. Höhe, Deutschland, und sie ist im Handelsregister B beim Amtsgericht Bad Homburg v.d. Höhe mit der Nummer 15401 eingetragen. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 verlagerte die Konzernmuttergesellschaft ihren Sitz aus Oberursel nach Bad Homburg v.d. Höhe. Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Konzerngewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Aufstellung des Konzerns erfolgte in Euro, der funktionalen Währung des Konzernmutterunternehmens. Sofern nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (TEUR) angegeben. Dabei werden Beträge gerundet. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in diesem Konzernabschluss nicht genau zur angegebenen Summe addieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen. Die Deutschen Rechnungslegungs Standards (DRS) wurden nur insoweit angewendet, wie sie keine gesetzlichen Wahlrechte einschränken bzw. nicht über die Vorschriften des HGB hinausgehende Pflichten betreffen. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Konzernbilanz und der Konzerngewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie Vermerke, die wahlweise in der Konzernbilanz bzw. Konzerngewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang anzubringen sind, nur im Konzernanhang aufgeführt. In der Konzernkapitalflussrechnung umfasst der Finanzmittelfonds die liquiden Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten). Die wechselkursbedingten Änderungen des Finanzmittelfonds werden in einem gesonderten Posten zusammengefasst. B. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss der Neumonda-Gruppe wurden neben der Konzernmuttergesellschaft die folgenden Unternehmen, an welchen die Neumonda die nachfolgend aufgeführten Kapital- sowie Stimmrechtsanteile hält, im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen:
Die im Geschäftsjahr 2022 gegründete Intelligent Memory Japan Inc., Tokio, Japan, deren Einbeziehung im Vorjahr aufgrund ihrer für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns untergeordneten Bedeutung unterblieben war, wird mit Wirkung ab 1. Januar 2023 im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. C. Konsolidierungsgrundsätze und Währungsumrechnung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Erwerbsmethode. Soweit sich im Rahmen der Erstkonsolidierung ein aktivischer Unterschiedsbetrag ergab, wurde dieser als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt, welcher in den Folgeperioden über die wirtschaftliche Nutzungsdauer hinweg planmäßig abgeschrieben wird. Die zwischen den voll konsolidierten Konzerngesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden nach § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet. Unrealisierte Währungsgewinne und -Verluste aus konzerninternen Beziehungen werden dabei erfolgswirksam eliminiert. Konzerninterne Aufwendungen und Erträge werden entsprechend § 305 HGB eliminiert. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens, die von anderen Konzernunternehmen geliefert wurden, werden im Rahmen der Zwischenergebniseliminierung in der Konzernbilanz mit den Werten angesetzt, die sich ergeben hätten, wenn alle konsolidierten Unternehmen ein einziges Unternehmen bilden würden. Die konzerninternen Lieferungen und Leistungen werden dabei nach einheitlichen Bewertungsvorschriften gemäß § 308 HGB bewertet. Mit der Zwischenergebniseliminierung werden somit die Gewinn- und Verlustanteile herausgerechnet, welche zwar aus Sicht des einzelnen einbezogenen Konzernunternehmens realisiert sind, vom Standpunkt des Konzerns jedoch nicht oder noch nicht als realisiert anzusehen sind. Die Währungsumrechnung der ausländischen Konzerntochterunternehmen, welche ihre Abschlüsse in Fremdwährung aufstellen, in Euro als funktionaler Währung des Konzernmutterunternehmens, erfolgt nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Hinsichtlich der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag, hinsichtlich des Eigenkapitals zu historischen Kursen und hinsichtlich der Aufwendungen und Erträge zum Jahresdurchschnittskurs. Die sich aus der Anwendung unterschiedlicher Umrechnungskurse ergebenden Differenzen werden erfolgsneutral in den Posten "Rücklage aus der Fremdwährungsumrechnung" eingestellt. D. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der Konzernmuttergesellschaft sowie der in den Konzern einbezogenen Tochterunternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Von den konzerneinheitlichen Grundsätzen abweichende Wertansätze wurden nur insoweit beibehalten, als ihre Auswirkungen auf den Konzernabschluss unbedeutend waren. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen des Konzerns werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten werden angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt. Voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Das Wahlrecht zum Ansatz selbst erstellter immaterielle Vermögensgegenstände wird durch den Neumonda-Konzern nicht in Anspruch genommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden nach der linearen Methode, entsprechend den technischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten, unter Zugrundelegung ihrer betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauern abgeschrieben. Zu- und Abgänge des Geschäftsjahres werden pro rata temporis abgeschrieben. Vorräte werden nach dem gewogenen Durchschnitt zu Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden die direkt zurechenbaren Material-, Fertigungs- und Sondereinzelkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Handelswaren werden zu ihren Anschaffungskosten bewertet. Für Bestandsrisiken sowie bei Fertigerzeugnissen oder Handelswaren zum Bilanzstichtag unter die Anschaffungskosten gesunkenen Börsen- oder Marktpreisen werden angemessene Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert, abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen, angesetzt. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung für allgemeine Ausfallrisiken des nicht einzelwertberichtigten Teils des Forderungsbestandes abgesetzt. Der Konzern nutzt unechtes Factoring als Finanzierungsinstrument. Dabei verbleiben maßgebliche Rückgriffsrechte und Delkredererisiken bei dem Konzern, so dass es nicht zur Ausbuchung der im Rahmen des Factorings verkauften Forderungen kommt. Der Konzern bilanziert dagegen eine Verbindlichkeit aus unechtem Factoring, welche in der Konzernbilanz unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen wird. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Erträge und Aufwendungen aus der Ab- bzw. Aufzinsung von Rückstellungen sowie aus Änderungen der Zinssätze werden aus Gründen der Übersichtlichkeit im Konzernanhang unter den Angaben zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung angegeben. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten, die nicht der funktionalen Währung der jeweiligen Tochtergesellschaft entsprechen und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung oder mit dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sind am Abschlussstichtag ohne Beachtung des Höchstwert- bzw. Realisationsprinzips zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für temporäre Unterschiede zwischen den im Konzernabschluss angesetzten Buchwerten und den steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden werden zukünftig wahrscheinlich eintretende Steuerent- und -belastungen bilanziert. Aktive latente Steuern aus abzugsfähigen temporären Unterschieden, die die passiven latenten Steuern aus zu versteuernden temporären Unterschieden übersteigen, werden nur in dem Umfang angesetzt, in dem mit hinreichender Wahrscheinlichkeit angenommen werden kann, dass das jeweilige Unternehmen ausreichend steuerpflichtiges Einkommen zur Realisierung des entsprechenden Nutzens erzielen wird. Der Bildung der latenten Steuern liegen die jeweiligen lokalen Steuersätze zugrunde. Die lokalen Steuersätze der Neumonda-Gruppe liegen zwischen 16,5 % und 30 %. E. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens in der Berichtsperiode vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie in der Vergleichsperiode wird in einem Konzernanlagenspiegel dargestellt, der dem Konzernanhang als Anlage beigefügt ist. Der Geschäfts- oder Firmenwert resultiert im Wesentlichen aus den in der Herstellung und im Vertrieb von Speichermedien sehr hohen zukünftigen Ertragserwartungen und dem der Memphis-Gruppe, aus deren Erwerb der Geschäfts- oder Firmenwert entstand, innewohnenden Expansionspotenzial. Die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts erfolgt über dessen wirtschaftliche Nutzungsdauer von 10 Jahren. Diese bemisst sich im Wesentlichen an der im Rahmen der Geschäftstätigkeit des Konzerns zu erwartenden durchschnittlichen langfristigen Kundenbindungsdauer. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Flüssige Mittel Der Konzern ist aus einem Kreditvertrag dazu verpflichtet, einen gruppenweiten Mindestliquiditätsbestand von 50% der ausstehenden Kreditsumme, zum Bilanzstichtag EUR 2,3 Mio. vorzuhalten. Konzerneigenkapital In Bezug auf die Entwicklung des Konzerneigenkapitals während der Berichtsperiode verweisen wir auf die Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten vor allem Rückstellungen für Personalaufwendungen (TEUR 626; Vorjahr: TEUR 447), für Jahresabschlusskosten (TEUR 90; Vorjahr: TEUR 76) sowie für Gewährleistungsrisiken (TEUR 60; Vorjahr: TEUR 74). Der Vorjahressaldo enthielt zudem Rückstellungen für eine drohende Inanspruchnahmen aus Rechtsstreitigkeiten von TEUR 2.100, welche in der Berichtsperiode in Anspruch genommen bzw. teilweise aufgelöst wurden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEUR 1.709 (Vorjahr: TEUR 1.707) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr sowie in Höhe von TEUR 2.975 (Vorjahr: TEUR 4.675) von ein bis fünf Jahren. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Zwischen den Wertansätzen in der Konzernbilanz und den steuerlichen Wertansätzen bestehende temporäre Differenzen betreffen das Sachanlagevermögen des Konzerns und resultieren aus für steuerliche Zwecke über die handelsrechtlichen Werte hinausgehenden Abschreibungsbeträgen. Die Bewertung erfolgte jeweils zu dem Steuersatz des entsprechenden Landes, der bei voraussichtlicher Umkehr der Differenzen zum Tragen kommt. Nach Saldierung passiver und aktiver latenter Steuern besteht ein Aktivüberhang in Höhe von TEUR 216 (Vorjahr: TEUR 161). Die passiven latenten Steuern resultieren aus für steuerliche Zwecke abweichenden Regelungen der Fremdwährungsumrechnung von Verbindlichkeiten, deren Transaktionswährungen von der Berichtswährung der betroffenen Gesellschaften abweichen. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus der für den Konzernabschluss durchgeführten Zwischenergebniseliminierung. F. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die geographische Aufteilung der durch den Konzern erzielten Umsatzerlöse ergibt sich aus der nachfolgenden Aufstellung:
Sämtliche Umsatzerlöse des Konzerns entfallen auf den Bezug, die Bearbeitung sowie den Vertrieb von Speichermedien. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellung in Höhe von TEUR 1.542 (Vorjahr: TEUR 9). Zudem enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge Währungskursgewinne in Höhe von TEUR 1.957 (Vorjahr: TEUR 2.652). Abschreibungen auf Sachanlagen sowie immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Die Abschreibungen auf Sachanlagen sowie immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens enthalten in der Berichtsperiode keine außerplanmäßigen Abschreibungen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 entfielen mit TEUR 2.896 (Vorjahr: TEUR 2.896) auf die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts aus dem im Vorjahr erfolgten Erwerb der Memphis-Gruppe. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Lizenz- und Entwicklungsaufwendungen (TEUR 3.000; Vorjahr: TEUR 0), Aufwendungen für Fremdarbeiten (TEUR 2.412; Vorjahr: TEUR 1.955), Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung (TEUR 1.890; Vorjahr: TEUR 3.178), Miet- und Leasingaufwendungen (TEUR 604; Vorjahr: TEUR 649), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 589; Vorjahr: TEUR 635). Periodenfremde Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2023 nicht angefallen. G. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Konzern nutzt langfristige Miet- und Leasingverträge, welche vor allem zur Anmietung von Büro- und Produktionsgebäuden, Produktionsanlagen sowie Dienstwagen genutzt werden. Vorteile daraus bestehen hauptsächlich in der Begrenzung der Höhe des im Unternehmen gebundenen Kapitals sowie der den betrieblichen Erfordernissen entsprechenden Flexibilität bezüglich der genutzten Vermögensgegenstände. Risiken ergeben sich im Wesentlichen aus zukünftigen Steigerungen der zu zahlenden Mieten bzw. Leasingraten. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betrugen zum 31. Dezember 2023 insgesamt TEUR 2.579 (Vorjahr: TEUR 1.749). Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte der Neumonda-Konzern durchschnittlich 105 (Vorjahr: 102) Mitarbeiter. Geschäftsführer Als Geschäftsführer des Konzernmutterunternehmens Neumonda GmbH waren im Geschäftsjahr 2023 und bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses folgende Herren bestellt:
Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung unterbleibt unter Verweis auf § 314 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 286 Abs. 4 HGB. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Für die durch den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses, der Lehleiter + Partner GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Neckarsulm, erbrachten Dienstleistungen sind für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 Honorare für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 53) angefallen. H. Nachtragsbericht Es ergaben sich keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.
Bad Homburg v.d. Höhe, den 16. August 2024 gez. Dr. Peter Poechmueller, Geschäftsführer gez. Marco Mezger, Geschäftsführer Konzernanlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Konzernkapitalflussrechnung nach den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21)Gliederungsschema II ("Indirekte Methode")
(Hinweis: Aufgrund EDV-technischer Auswertungen können geringfügige Rundungsdifferenzen entstehen) Zusammensetzung des Finanzmittelfonds: Der Finanzmittelfonds zum Bilanzstichtag besteht ausschließlich aus Zahlungsmitteln (TEUR 16.136) und entspricht somit der Bilanzposition "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks". Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Konzerns 1.1. Geschäftsmodell und Konzernstruktur Die Neumonda GmbH, Bad Homburg (im Weiteren: "Neumonda GmbH" oder "Gesellschaft") ist Konzernmuttergesellschaft der Neumonda-Gruppe (im Folgenden auch "Konzern"), welche über ihr weitverzweigtes Kunden- und Lieferantennetzwerk mit DRAM, SRAM und Flash-Speicherkomponenten weltweit handelt. Darüber hinaus betreibt der Konzern über die Tochtergesellschaften des Bereichs "Intelligent Memory" die Weiterverarbeitung und Veredelung vorgefertigter Speicherkomponenten, welche der Konzern ebenfalls weltweit vertreibt. Neben ihrem Hauptsitz in Bad Homburg (vormals Oberursel) betreibt der Konzern zu diesem Zweck einen Produktions -, Entwicklungs- und Vertriebsstandort in Hong Kong, China sowie weitere Vertriebsstandorte bzw. Representative Offices in Shanghai, Singapur, Tokio sowie Houston (Texas, USA). Im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 verlagerte die Konzernmuttergesellschaft ihren Sitz aus Oberursel nach Bad Homburg. 1.2. Forschung und Entwicklung Die Entwicklungstätigkeit der Neumonda-Gruppe bezieht sich vor allem auf die Verbesserung und Optimierung von DRAM, SRAM und Flash-Speicherkomponenten. Ziel ist insbesondere die Entwicklung von Produkten, welche sich von denen der auf den Massenmarkt fokussierten Herstellern in Bezug auf Haltbarkeit und Lebensdauer, einsetzbare Temperaturbandbreiten, Langzeit-Lieferfähigkeit sowie Komponentendichte unterscheiden. Im Geschäftsjahr 2023 fielen in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen von EUR 2,0 Mio. (Vorjahr: EUR 0,8 Mio.) an. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Konjunkturentwicklung Die weltweite konjunkturelle Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 war durch die Auswirkungen des Inflationsschocks in den wesentlichen globalen Währungsräumen sowie die darauffolgende massive Straffung der Geldpolitik geprägt, wenngleich der daraus erwartete weltweite Abschwung nicht das zunächst befürchtete Ausmaß annahm. Angesichts der Unsicherheit in Bezug auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften zeichnete sich im Jahresverlauf jedoch auch keine konjunkturelle Belebung ab. Das Wirtschaftswachstum der Hauptbeschaffungs- und Absatzmärkte der Neumonda-Gruppe betrug 2023 für den Euroraum 0,5% (Vorjahr: 3,5%), für die USA 2,5% (Vorjahr: 1,9%) sowie für China 5,4% (Vorjahr: 3,0%). Der im Jahr 2023 in den Kernmärkten der Neumonda-Gruppe zu verzeichnende Anstieg der Verbraucherpreise schwächte sich im Vorjahresvergleich ab und betrug im Euroraum 5,4% (Vorjahr: +8,4%), in den USA +4,1% (Vorjahr: +8,0%) sowie in China +0,2% (Vorjahr: +2,0%). Branchenbezogene Konjunkturentwicklung Sowohl bei den Herstellern als auch bei Kunden und Distributoren war das Jahr 2023 durch hohe Lagerbestände geprägt. Die Coronavirus-Pandemie und die daraus resultierenden bzw. drohenden Lieferengpässe hatten viele Unternehmen dazu veranlasst, größere Bestände aufzubauen. Industriekunden hatten vor allem in der ersten Jahreshälfte noch mit Engpässen bei Microcontrollern (MCU) und ähnlichen Produkten zu kämpfen, was sich während des 2. Halbjahrs entspannte, wobei neben der verbesserten Verfügbarkeit der Ware auch ein kundenseitiges Abflauen der Nachfrage dazu beitrug. Das Jahr 2023 war für die gesamte Branche mit einem kombinierten Verlust der Speicherchip-Hersteller von nahezu 30 Milliarden USD sowie einem branchenweiten, massiven Preisverfall eines der herausforderndsten für die MEMORY-Industrie. Diese Entwicklung führte auch dazu, dass die Anzahl der "Wafer-STARTS" pro Monat deutlich reduziert und langfristige Kapitalinvestitionen (CAPEX) verschoben bzw. ebenfalls reduziert wurden. Gegen Ende des Jahres waren vor allem Produkte in Bezug auf künstliche Intelligenz (AI) gefragt, was bei ausgewählten Produktfamilien wie HBM- und DDR5-Speichermodulen zu einer Erholung der Marktpreise führte. Positive Auswirkungen auf weitere Branchensegmente waren jedoch nicht zu beobachten. 2.2. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Die der Steuerung der Gruppe zugrunde liegende interne Finanzberichterstattung basiert wesentlich auf den folgenden bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren:
Darüber hinaus verwendet die Geschäftsführung zur Steuerung der Gesellschaft sowie der Gruppe den bedeutsamen nicht-finanziellen Leistungsindikator "Anzahl der Mitarbeiter". 2.3. Geschäftsverlauf des Konzerns Das Geschäftsjahr 2023 war nach den durch eine kundenseitig hohe Nachfrage geprägten Jahren 2021 und 2022 konjunkturbedingt durch einen deutlichen Nachfrageeinbruch gekennzeichnet. Dieser führte im Vorjahresvergleich zu einem Umsatzrückgang von 23,6%. Der Konzern schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem EBITDA von EUR 8,8 Mio. (Vorjahr: EUR 16,4 Mio.) sowie einem Konzernjahresüberschuss von EUR 2,5 Mio. (Vorjahr: EUR 8,4 Mio.) ab. 3. Lage des Konzerns, einschließlich Vermögens-, Finanz und Ertragslage 3.1. Ertragslage Die Ertragslage des Konzerns stellte sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt dar:
Nachdem im Vorjahr ein Rekordumsatzniveau erreicht werden konnte, fielen die Umsatzerlöse der Gruppe im Geschäftsjahr 2023 deutlich niedriger aus. Auslöser war vor allem die Abschwächung der konjunkturellen Entwicklung im Europäischen Kernmarkt des Konzerns. Darüber hinaus dämpften im Vorjahr aufgebaute hohe Lagerbestände bei den Kunden des Konzerns die Nachfrage nach dessen Produkten. Die wesentlichen Anteile der Umsatzerlöse erzielte der Konzern mit EUR 27,8 Mio. (Vorjahr: EUR 35,2 Mio.) in Deutschland, mit EUR 21,9 Mio. (Vorjahr: EUR 21,9 Mio.) in den weiteren Ländern der Europäischen Union, mit EUR 13,6 Mio. (Vorjahr: EUR 23,5 Mio.) in Asien, hauptsächlich in der Volksrepublik China und in Hong Kong, sowie mit EUR 11,0 Mio. (Vorjahr: EUR 15,1 Mio.) in den USA. Im Vorjahr hatte die Geschäftsführung des Konzerns für das Geschäftsjahr 2023 mit einem moderaten Umsatzrückgang gerechnet, der tatsächliche Rückgang fiel nochmal stärker aus, als dies erwartet worden war. Die Summe aus Bestandsveränderung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie des Materialaufwands betrug in der Berichtsperiode EUR 49,6 Mio. (Vorjahr: EUR 66,6 Mio.), was in Bezug auf die Umsatzerlöse 65,1% (Vorjahr: 66,9%) entspricht. Der Konzern bevorratet Speicherkomponenten in wesentlichem Umfang als Handelsware, um im Zeitablauf von vorteilhaften Marktkonditionen zu profitieren. Die erzielte Marge ist daher maßgeblich durch die Relation der bei Erwerb und Veräußerung der Ware maßgeblichen Konditionen geprägt. Die sonstigen betrieblichen Erträge des Konzerns entfielen mit EUR 2,0 Mio. (Vorjahr: EUR 2,7 Mio.) zum Großteil auf Erträge aus der Fremdwährungsumrechnung. Der Konzern unterliegt wesentlichen Effekten aus Währungsschwankungen, da maßgebliche Teile des Einkaufs sowie weite Bereiche der Umsatzerlöse in USD getätigt werden. Darüber hinaus sind im Geschäftsjahr 2023 Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 1,5 Mio. enthalten. Der Konzern beschäftigte in der Berichtsperiode 105 (Vorjahr: 102) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was zu Personalaufwendungen von EUR 10,1 Mio. (Vorjahr: EUR 9,4 Mio.) führte. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen des Konzerns betrugen in der Berichtsperiode EUR 3,3 Mio. (Vorjahr: EUR 3,2 Mio.), wovon EUR 2,9 Mio. (Vorjahr: EUR 2,9 Mio.) durch die planmäßige Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts aus der Erstkonsolidierung der Memphis-Gruppe bedingt waren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 3,0 Mio. erstmalig Aufwendungen aus der Nutzung konzernexterner Labor- sowie Entwicklungskapazitäten für Produktentwicklungen und -tests. Darüber hinaus sind Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung von EUR 1,9 Mio. (Vorjahr: EUR 3,2 Mio.) enthalten. Insgesamt - zusammen mit den in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen Erträgen aus der Fremdwährungsumrechnung - unterlag der Konzern im Geschäftsjahr 2023 Ergebniseffekten aus der Fremdwährungsumrechnung von EUR +0,1 Mio. (Vorjahr: EUR -0,5 Mio.). Darüber hinaus fielen im Rahmen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen hauptsächlich solche für Fremdarbeiten (EUR 2,4 Mio., Vorjahr: EUR 2,0 Mio.), Miet- und Leasingaufwendungen (EUR 0,6 Mio., Vorjahr: EUR 0,6 Mio.) sowie Rechts- und Beratungskosten (EUR 0,6 Mio., Vorjahr: EUR 0,6 Mio.) an. Insgesamt erzielte der Konzern in der Berichtsperiode ein EBITDA in Höhe von EUR 8,8 Mio. (Vorjahr: EUR 16,4 Mio.). Der zu verzeichnende Rückgang fiel damit stärker aus, als im Vorjahr für die Berichtsperiode erwartet. Die in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung erfassten Zinsaufwendungen resultieren im Wesentlichen aus der Verzinsung eines langfristigen Bankdarlehens sowie aus der Verzinsung des noch zu entrichtenden Kaufpreisbestandteils aus dem Erwerb der Memphis-Gruppe. Im Geschäftsjahr 2023 fiel ein Konzernjahresüberschuss von EUR 2,5 Mio. (Vorjahr: EUR 8,4 Mio.) an. 3.2. Vermögenslage Die Neumonda-Gruppe verfügte zum 31. Dezember 2023 über Aktiva von EUR 82,9 Mio. (Vorjahr: EUR 93,1 Mio.), wovon EUR 23,3 Mio. (Vorjahr: EUR 26,0 Mio.) auf das Anlagevermögen entfielen. Letzteres bestand mit EUR 22,4 Mio. (Vorjahr: EUR 25,3 Mio.) zum überwiegenden Teil aus dem im Rahmen der im Jahr 2021 erfolgten Erstkonsolidierung der Memphis-Gruppe erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert. Das Vorratsvermögen entfällt mit EUR 20,3 Mio. (Vorjahr: EUR 21,8 Mio.) auf fertige Erzeugnisse und Waren, welche seitens der Gruppe zu Handelszwecken vorgehalten werden. Die zum Abschlussstichtag bestehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von EUR 9,0 Mio. (Vorjahr: EUR 17,4 Mio.) entfielen mit EUR 2,8 Mio. (Vorjahr: EUR 6,0 Mio.) auf Forderungen, welche im Rahmen einer unechten Factoringvereinbarung veräußert waren. Die sonstigen Vermögensgegenstände entfielen mit EUR 1,7 Mio. (Vorjahr: EUR 2,9 Mio.) auf noch nicht abgerufene flüssige Mittel aus Factoringvereinbarungen. Des Weiteren sind Mietkautionen sowie Erstattungsansprüche aus Ertragssteuervorauszahlungen enthalten. Die Rückstellungen entfallen vor allem auf zu leistende Ertragsteuern und für abgegrenzte Aufwendungen bzw. ausstehende Eingangsrechnungen. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahresstichtag ist vor allem auf die Inanspruchnahme sowie teilweise Auflösung von Rückstellungen aus Prozesskostenrisiken zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entfallen fast ausschließlich auf ein bis zum Jahr 2025 zu tilgendes Bankdarlehen. Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen mit EUR 7,5 Mio. (Vorjahr: EUR 7,5 Mio.) auf eine Restkaufpreisverbindlichkeit aus dem Erwerb der Memphis-Gruppe sowie mit EUR 2,8 Mio. (Vorjahr: EUR 6,0 Mio.) auf Verbindlichkeiten aus unechten Factoring-Vereinbarungen. Darüber hinaus waren im Vorjahr sonstige Steuerverbindlichkeiten von EUR 1,8 Mio. enthalten. 3.3. Finanzlage Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen operativen Cashflow von EUR 7,9 Mio. (Vorjahr: EUR 6,7 Mio.). Rückläufige Zuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurden dabei durch Mittelzuflüsse aus der Verringerung des Working Capital überkompensiert. Die Investitionen in das Anlagevermögen des Konzerns führten zu Mittelabflüssen von EUR 0,6 Mio. (Vorjahr: EUR 0,3 Mio.). Der Konzern ist zu wesentlichen Teilen durch die Gesellschafter des Mutterunternehmens finanziert, zum Bilanzstichtag betrug die Eigenkapitalquote 74,3 % (Vorjahr: 64,4 %). Neben der Eigenfinanzierung durch die Gesellschafter des Mutterunternehmens nutzt der Konzern ein mittelfristig ratierlich zu tilgendes Darlehen gegenüber Kreditinstituten sowie ein mittelfristig gewährtes Restkaufpreisdarlehen aus dem im Jahr 2021 erfolgten Erwerb der Memphis-Gruppe. Im Geschäftsjahr 2023 führten auf beide Darlehen erbrachte Tilgungen zu Mittelabflüssen von insgesamt EUR 1,7 Mio. Darüber hinaus nutzt der Konzern Factoringvereinbarungen als Finanzierungsinstrument. Deren Inanspruchnahme führte in der Berichtsperiode zu Mittelabflüssen von EUR 1,4 Mio. 3.4. Einschätzung der Geschäftsführung zum Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war durch eine sich eintrübende Branchenkonjunktur sowie rückläufige Nachfrage nach den durch den Konzern gehandelten Speichermedien und damit entsprechend negative Umsatzentwicklung gekennzeichnet, was sich auch nachteilig auf die Ergebnisentwicklung auswirkte. Diese Entwicklung war durch die Geschäftsführung des Konzerns erwartet worden, fiel jedoch deutlicher aus als vorhergesehen. Der Verlauf des Geschäftsjahres 2023 wird daher als nur bedingt zufriedenstellend beurteilt. 4. Nachtragsbericht Wir verweisen diesbezüglich auf die entsprechenden Ausführungen im Konzernanhang. 5. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 5.1. Prognosebericht Nachdem die weltweite Konjunktur Ende des Jahres 2023 deutlich an Fahrt verloren hatte, war bis Mitte 2024 wiederum eine raschere Expansion zu verzeichnen. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften glichen sich die Entwicklungen dabei zunehmen aneinander an. Während die zuvor kräftige Konjunktur in den Vereinigten Staaten an Schwung einbüßte, nahm die wirtschaftliche Entwicklung in Europa an Fahrt auf. Auch in China war eine Zunahme der Produktion zu verzeichnen, auch wenn es Anzeichen dafür gibt, dass die private Nachfrage im Inland dort bisher wenig Effekte zeigt. Für den weiteren Verlauf des Jahres 2024 wird erwartet, dass sich die moderate wirtschaftliche Expansion weltweit fortsetzt. Vor allem in Europa werden aus gestiegenen Reallöhnen und daraus resultierend privatem Konsum positive Impulse erwartet. Auch wird vermutet, dass die allmähliche Lockerung der Geldpolitik zur positiven Entwicklung beitragen wird. Für das Gesamtjahr 2024 stellt sich die für die Kernmärkte des Konzerns erwartete Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts wie folgt dar:
Die erwartete Entwicklung der Verbraucherpreise stellt sich wie folgt dar:
Quelle: IfW Kiel, Kieler Konjunkturberichte Nr. 114 2024/Q2 vom 13. Juni 2024. In Bezug auf die Branchenentwicklung wird auch für das Jahr 2024 erwartet, dass der Markt sehr stark durch die Entwicklung sowie Investitionen im Bereich künstlicher Intelligenz (AI) getrieben sein wird. Zusätzlich zeichnet sich bei der Nachfrage nach Smartphones als auch PCs und Notebooks ein leicht positiver Trend ab. Für diverse andere Branchensegmente, wie zum Beispiel Industrial und Automotive, wird im Jahr 2024 noch nicht mit einer schnellen Erholung gerechnet, da hier noch hohe Lagerbestände vorhanden sind und diese auf Grund der schwachen Nachfrage auch nur langsam abgebaut werden. Insgesamt wird für das Jahr 2024 gleichwohl weltweit mit einem deutlich zweistelligen prozentualen Wachstum des weltweiten Markts für Speichermedien gerechnet. Jedoch wird dieser hohe relative Anstieg zu großen Teilen durch die schwache Nachfrage des Jahres 2023 und der dadurch geringeren Ausgangsbasis begründet sein. In Bezug auf die Konzernumsatzerlöse prognostiziert die Geschäftsführung des Konzerns für das Jahr 2024, vor allem infolge der nur moderaten Erholung der Branchenkonjunktur, einen weiteren Rückgang der Umsatzerlöse auf einen Wert zwischen EUR 60,0 bis EUR 70,0 Mio. Infolge des weiteren Umsatzrückgangs sowie aufgrund des anhaltend herausfordernden Branchenumfelds erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 einen vorübergehend deutlichen Rückgang des EBITDA, welcher sich in zukünftigen Geschäftsjahren durch eine konjunkturelle Erholung des Geschäftsumfelds des Konzerns sowie durch positive Ergebnisbeiträge aus der weiteren Umsetzung seiner Expansions- und Wachstumsstrategie voraussichtlich wieder umkehren wird. In Bezug auf den Cashflow wird ein moderater Rückgang gegenüber dem Vorjahr erwartet, während für die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter eine Entwicklung auf dem Niveau der Berichtsperiode prognostiziert wird. 5.2. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 5.2.1. Chancen der zukünftigen Entwicklung Chancen der zukünftigen Entwicklung ergeben sich für die Neumonda-Gruppe insbesondere aus der hohen Nachfrage nach den durch sie vertriebenen Speicherkomponenten in Verbindung mit den bestehenden, langfristig gewachsenen Netzwerken und Beziehungen zu Lieferanten und Kunden und den sich daraus ergebenden Ertragspotenzialen. Darüber hinaus bestehen Chancen in der Entwicklung neuer oder der Optimierung bestehender Produkte, so dass diese im Vergleich zu Konkurrenzprodukten bessere Qualitätseigenschaften haben oder weitergehende Einsatzmöglichkeiten zulassen. Dies könnte zu zukünftig steigenden Absatzmengen führen oder aber die Durchsetzung höhere Preise am Markt erlauben. Weitere Chancen bieten sich in der Erschließung neuer geografischer Märkte, welche bisher nicht oder nur mit wenig intensiven Vertriebsaktivitäten bearbeitet werden. Die Knüpfung neuer Kundenbeziehungen würde zu einem entsprechenden Umsatz- und Ertragswachstum beitragen. 5.2.2. Risiken der zukünftigen Entwicklung Konjunkturelle Entwicklung Der nach wie vor anhaltende Ukraine-Krieg und dessen nachteilige Auswirkungen auf die weltweiten Rohstoff- und Energiemärkte sowie potenzielle Konflikte in anderen Weltregionen, wie z.B. in Taiwan, könnten in den Kernmärkten des Konzerns zu einer nachhaltig rückläufigen Konjunkturentwicklung und damit zu einer nachlassenden Nachfrage nach den durch die Gesellschaft vertriebenen Speicherkomponenten führen, was sich entsprechend nachteilig auf die Umsatzerlöse sowie Ertragslage auswirken würde. Darüber hinaus ist das Geschäft des Konzerns einkaufsseitig davon geprägt, dass Vorräte und Waren gegenüber den Lieferanten direkt oder mit kurzen Zahlungszielen zu begleichen sind, während kundenseitige Zahlungseingänge in der Regel deutlich längeren Fristen unterliegen. Eine konjunkturbedingt rückläufige Nachfrage könnte sich daher auch nachteilig auf die Finanzlage des Konzerns auswirken, da die in den Vorräten gebundene Liquidität erst später durch entsprechende Umsatzgeschäfte zurück erwirtschaftet würde. Darüber hinaus führt der Konzern wesentliche Teile seines Geschäfts in unterschiedlichen Währungen aus, weshalb sich Wechselkursschwankungen nachteilig auf die Ergebnissituation des Konzerns auswirken könnten. Beschaffungsrisiken Störungen der weltweiten Lieferketten sowie nicht ausreichende Produktionskapazitäten auf Seiten der Lieferanten des Konzerns könnten zu einer mangelnden Verfügbarkeit der seitens des Konzerns benötigten Komponenten führen, was sich nachteilig auf die Lieferfähigkeit gegenüber dessen Kunden und damit die zukünftige Umsatzentwicklung auswirken könnte. Darüber hinaus unterliegt der Markt für die durch den Konzern eingekauften Speicherkomponenten regelmäßig starken Preisschwankungen. Der Einkauf des Konzerns begegnet diesen Schwankungen durch den Aufbau von Vorratsbeständen in Niedrigpreisphasen. Gleichwohl besteht das Risiko, dass sich einkaufsseitige Preissteigerungen nicht durch eine entsprechend antizyklische Bevorratung oder durch die Anpassung der Absatzpreise kompensieren lassen und sich daher nachteilig auf die Ertragslage des Konzerns auswirken. Finanzierungsrisiken Der Konzern finanziert sich teilweise über mittelfristig zur Rückzahlung fälliges Fremdkapital. Sollten sich die weltweiten Rahmenbedingungen für die Kreditvergabe durch Banken im Zeitpunkt einer notwendigen Anschlussfinanzierung nachhaltig verschlechtert haben, so könnte sich dies nachteilig auf die zukünftig zu erwartende Zinsbelastung, gegebenenfalls zu erbringende Sicherheiten sowie einzuhaltende Kreditcovenants auswirken. Personalrisiken Die Geschäftstätigkeit des Konzerns bedingt die Verfügbarkeit und Bindung hoch qualifizierter und spezialisierter Mitarbeiter. Sollte es langfristig nicht gelingen, entsprechend dem Bedarf hoch qualifizierte Mitarbeiter für den Konzern zu gewinnen oder an diesen zu binden, so könnte sich dies nachteilig auf die Geschäftstätigkeit der Gruppe und die Erreichung gesetzter Ziele auswirken. 5.2.3. Gesamtbeurteilung der Chancen- und Risikolage der Gesellschaft Die Geschäftsführung der Neumonda-Gruppe schätzt die Chancen- und Risikolage des Konzerns insgesamt als beherrschbar ein. Im Prognosezeitraum sind keine Risiken ersichtlich, denen nicht durch geeignete Gegenmaßnahmen begegnet werden könnte oder aus welchen eine potenzielle Bestandsgefährdung der Gruppe oder einzelner Tochtergesellschaften droht. 6. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Neumonda-Gruppe nutzt Finanzinstrumente im Wesentlichen in Form laufender Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, welche im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit anfallen. Werthaltigkeitsrisiken begegnet die Geschäftsführung durch die regelmäßige Überwachung des Saldos sowie der Altersstruktur ausstehender Forderungen. Im Falle Zweifelhafter Einbringlichkeit werden entsprechend angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet. Wesentliche Preisänderungsrisiken oder Risiken aus Zahlungsstromschwankungen bestehen nicht. Auf sich potenziell ergebende Liquiditätsrisiken kann der Konzern infolge der bestehenden Finanzierungsspielräume jederzeit angemessen reagieren.
Bad Homburg v.d. Höhe, den 16. August 2024 gez. Dr. Peter Poechmueller, Geschäftsführer gez. Marco Mezger, Geschäftsführer Sonstige Berichtsbestandteile: Angaben zur Billigung: Die Billigung des Konzernabschlusses zum 31.12.2023 erfolgte am: 20.08.2024. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Neumonda GmbH, Bad Homburg v.d. Höhe Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Neumonda GmbH, Bad Homburg v.d. Höhe, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Neumonda GmbH, Bad Homburg v.d. Höhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neckarsulm, den 16. August 2024 Lehleiter
+ Partner GmbH
gez. Sandro Scirpoli, Wirtschaftsprüfer gez. Michael Humm, Wirtschaftsprüfer Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Wir, die Lehleiter + Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass erweiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Besonderen Auftragsbedingungen für Prüfungen und prüfungsnahe Leistungen" in der Fassung vom 1. Januar 2019 sowie der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2024 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
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