Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 98450
Eingetragen
11.6.1999
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Erwerb und Verwaltung von Unternehmen oder Unternehmensteilen sowie Veräußerung solcher Beteiligungsrechte

Historie

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Management

NameRolle
Peter von Jungenfeld
seit 21.12.2010
Liquidator

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

MDB AG

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012

der MDB AG i. A.

1. Rahmenbedingungen

Liquidationsbeschluss

Im Rahmen der ordentlichen Hauptversammlung der Aktiengesellschaft am 27. August 2010 wurde beschlossen, die Gesellschaft zum Ablauf des 31. August 2010 aufzulösen. Als Abwickler wurde der bisherige Vorstand bestellt.

Am 1. Oktober 2010 hat die Gesellschaft ihre Auflösung im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gegeben und ihre Gläubiger aufgefordert sich zu melden. Das sich anschließende Sperrjahr endete am 1. Oktober 2011.

Die Notierung der Aktie der MDB AG i. A. im m:access wurde im Jahr 2010 beendet. Die Aktie wird im Freiverkehr gehandelt.

Konzernstruktur

Die MDB AG i. A. ist eine Finanz- und Management-Holding mit Sitz in München. Der Konzern war als Bauzubehörproduzent in Europa aktiv.

Die Hauptaktivitäten lagen in dem Geschäftsfeld Innenausbau. Die letzten operativ tätigen Gesellschaften (PANAGET S.A.S. und Chêne de l´Orne S.A.S.) waren Beteiligungen der französischen Holding MDB France S.A.S. und wurden im September 2011 im Rahmen einer internationalen Ausschreibung an das Management der PANAGET S.A.S. veräußert.

Die MDB AG i.A. verfügt über keine operativ tätigen Beteiligungsunternehmen mehr.

Die Liquidation der PANAGET Deutschland GmbH wurde im Berichtsjahr abgeschlossen.

Die anderen Tochtergesellschaften der MDB AG i. A. (MDB France S.A.S., Thermoval Deutschland GmbH & Co. KG i.A., BoDaWa Bauelemente GmbH i.A. und SOMA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Heidelberg KG i.A.) befinden sich in der Abwicklung.

2. Entwicklung und Lage der Aktiengesellschaft

Ertragslage

Aus Ausschüttungen der MDB France S.A.S. ist ein Ertrag in Höhe von TEUR 2.528, der als Ertrag aus Beteiligungen in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen wird, realisiert worden. Darüber hinaus wurden der MDB France S.A.S. im Geschäftsjahr 2012 Management Fees in Höhe von TEUR 50 in Rechnung gestellt.

Rückstellungen im Zusammenhang mit ehemaligen Tochtergesellschaften konnten im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 335 aufgelöst werden.

Insbesondere die Betreuung der steuerlichen Betriebsprüfung sowie rechtliche Auseinandersetzungen in China führten dazu, dass die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2012 höher als ursprünglich erwartet und daher nicht durch die Liquidationsrückstellung zum 31. Dezember 2011 gedeckt waren. Zum 31. Dezember 2012 erfolgte eine Neuberechnung der Liquidationsrückstellung, die insbesondere wegen der notwendigen Verlängerung des Liquidationszeitraumes in Folge des späten Abschlusses der steuerlichen Betriebsprüfungen und der sich hinziehenden rechtlichen Auseinandersetzungen in China sowie der Neueinschätzung der Kostenstrukturen, unter Berücksichtigung des zukünftigen Wegfalls der Geltendmachung von Vorsteuern, zu einem Aufwand in Höhe von TEUR 570 führte.

Die steuerlichen Betriebsprüfungen haben zu Aufwendungen für sonstige Steuern in Höhe von rund TEUR 267 sowie zu Nachzahlungszinsen in Höhe von TEUR 17 geführt.

Der Jahresüberschuss der MDB AG i.A. belief sich somit im Geschäftsjahr 2012 insgesamt auf TEUR 1.985 verglichen mit TEUR 23 im Vorjahr.

Finanz- und Vermögenslage

Insbesondere bedingt durch die Ausschüttungen der MDB France S.A.S. hat sich die Bilanzsumme im Geschäftsjahr 2012 gegenüber der des Vorjahres von TEUR 7.967 auf TEUR 10.107 erhöht.

Bedingt durch die Ausschüttungen der MDB France S.A.S hat sich deren Beteiligungsbuchwert bei der MDB AG i.A. von TEUR 5.167 auf TEUR 20 reduziert. Dadurch verringerte sich das das Anlagevermögen insgesamt von TEUR 5.263 auf TEUR 121; das Umlaufvermögen stieg auf TEUR 9.986.

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital um den Jahresüberschuss 2012 auf TEUR 9.258. Trotz der Erhöhung der Bilanzsumme blieb die Eigenkapitalquote auf einem konstant hohen Niveau (91,6 % gegenüber 91,3 % zum 31. Dezember 2011).

Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten liegen mit TEUR 849 bedingt durch die Anpassung der Rückstellungen um TEUR 155 über dem ausgewiesenen Wert des Vorjahres.

3. Entwicklung und Lage der Beteiligungen

Die verbliebenen Tochtergesellschaften der MDB AG i. A. (MDB France S.A.S., Thermoval Deutschland GmbH & Co. KG i.A., BoDaWa Bauelemente GmbH i.A. und SOMA Grundstücks-Vermietungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Heidelberg KG i.A.) haben ihr operatives Geschäft eingestellt und befinden sich in der Abwicklung.

Die MDB France S.A.S. hat mit Vertrag vom 28. September 2011 ihre letzten operativen Beteiligungen an der PANAGET S.A.S. und Chêne de l´Orne S.A.S. im Rahmen einer internationalen Ausschreibung an das Management der PANAGET S.A.S. verkauft. Im Rahmen dieses Verkaufs wurde eine Vereinbarung über den Verkauf eines nicht betriebsnotwendigen Grundstücks in der Größe von mindestens 30.000 qm der PANAGET S.A.S. an die MDB France S.A.S. getroffen; hiernach hat die MDB France S.A.S. das Recht, dieses Grundstück zu einem Preis von TEUR 450 zu erwerben, wobei die Begleichung des Kaufpreises über die Verrechnung mit der restlichen Forderung der MDB France S.A.S. gegen die PANAGET S.A.S. erfolgen soll. Kommt der Verkauf des Grundstücks an die MDB France S.A.S. nicht zustande, hat die MDB France S.A.S. auf die restliche Forderung zu verzichten.

Im Rahmen der Verhandlungen im Berichtszeitraum 2012 hat die Gemeindeverwaltung in Bourgbarré, dem Firmensitz von PANAGET S.A.S., signalisiert ihr gesetzliches Vorkaufsrecht zu einem wesentlich niedrigeren Preis, als dem mit dem PANAGET-Management verhandelt, geltend zu machen. Es wurde daher eine anteilige Tilgung des Gesellschafterdarlehens in Höhe von 140.000 EUR verhandelt und vertraglich vereinbart. Die Zahlung dieses Betrages ist im Berichtszeitraum erfolgt. Auf die restliche Forderung wurde, wie im letzten Geschäftsjahr bereits berichtet, wie im Unternehmenskaufvertrag vereinbart, verzichtet.

Im Geschäftsjahr 2012 wurde das Stammkapital der MDB France SAS von TEUR 5.600 auf TEUR 100 herabgesetzt. Auch die gesetzliche Rücklage sowie die sonstigen Rücklagen der MDB France SAS wurden herabgesetzt. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2012 wurden insgesamt TEUR 7.675 (inklusive TEUR 50 für Management Fees) an die MDB AG i.A. abgeführt, die bis auf einen Betrag von TEUR 237 auch vollständig an die MDB AG i.A. ausgezahlt wurden.

Die weiteren Tochtergesellschaften weisen kein wesentliches Vermögen mehr aus. Die MDB AG i. A. erwartet keinen wesentlichen Wertberichtigungsbedarf auf ihre Beteiligungsbuchwerte.

4. Nachtragsbericht

Zu den im Jahr 2012 abgeschlossenen steuerlichen Betriebsprüfungen sind im Februar 2013 die Betriebsprüfungsberichte eingegangen. Die finalen Steuerbescheide stehen noch aus.

5. Risikobericht

Vor dem Hintergrund der beschlossenen Auflösung der Gesellschaft und der damit verbundenen Reduzierung der Geschäftsaktivitäten konnten das interne Kontrollsystem sowie das Risikofrüherkennungssystem zurückgefahren werden.

Ziel der Liquidation ist es, die verbliebenen Beteiligungen und Vermögenswerte bestmöglich zu verwerten. Hierbei besteht das Risiko, dass bei der Verwertung nicht mindestens die bilanzierten Buchwerte realisiert werden können. Einem bis zum Abschluss der Liquidation erwarteten Verpflichtungsüberhang wurde durch Bildung einer Liquidationsrückstellung Rechnung getragen.

Ende April 2011 wurde der MDB AG i. A. die Klage eines ehemaligen Mitarbeiters einer früheren slowakischen Tochtergesellschaft zugestellt, der die MDB AG i. A. auf Zahlungen in Höhe von TEUR 71 zuzüglich Zinsen verklagt. Die Klage wurde bisher vom zuständigen Gericht noch nicht angenommen, da noch nicht definitiv geklärt ist, ob überhaupt eine Garantieverletzung vorliegt. Im Falle einer Verurteilung besteht ein teilweiser Kompensationsanspruch gegen den Käufer dieser früheren slowakischen Tochtergesellschaft. Die MDB AG i. A. geht von keiner signifikanten Belastung aus dieser Klage aus.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, liegen nicht vor.

Ergebnischancen ergeben sich für die MDB AG i.A. aus der Liquidation der MDB France S.A.S. und der Ausschüttung des nach Beendigung der Liquidation noch verbliebenen Eigenkapitals der MDB France S.A.S..

In China wird bis heute in der zweiten Instanz eine Darlehensforderung der ehemaligen Tochtergesellschaft der DIMEX GmbH, der DIMEX Taicang Co. Ltd. eingeklagt. In der ersten Instanz ist ein positives Urteil ergangen.

Gegen die ehemalige Prüfungsgesellschaft der Chêne de l´Orne S.A.S. ist eine Schadensersatzklage noch anhängig.

6. Ausblick

Nachdem die Hauptversammlung im August 2010 die Liquidation der Gesellschaft beschlossen hatte, liegt der Fokus der Tätigkeit auf einer zeitnahen und bestmöglichen Verwertung des noch verbliebenen Vermögens.

Die Geltendmachung von Ansprüchen sowie Eintreibung bestehender Forderungen wird konsequent auch weiter verfolgt.

Der Liquidationsprozess soll spätestens Ende 2014 beendet sein.

Auf Basis der gebildeten Liquidationsrückstellung erwartet die Gesellschaft für die verbleibenden Geschäftsjahre zumindest ausgeglichene Jahresergebnisse.

 

München, am 11. April 2013

Peter von Jungenfeld, Abwickler

Bilanz zum 31. Dezember 2012

der MDB Aktiengesellschaft i. A.

Aktiva

Stand am 31.12.2012
EUR
Stand am 31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.420,99 17.929,44
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 97.841,43 5.245.078,65
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 236.807,66 164.026,38
2. Sonstige Vermögensgegenstände 166.577,43 364.273,43
403.385,09 528.299,81
II. Flüssige Mittel 9.582.250,70 2.173.558,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 374,21 2.209,42
10.107.272,42 7.967.075,97

Passiva

Stand am 31.12.2012
EUR
Stand am 31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 4.850.000,00 4.850.000,00
II. Kapitalrücklage 2.400.693,24 2.400.693,24
III. Bilanzgewinn 2.007.603,73 22.588,37
9.258.296,97 7.273.281,61
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 805.000,00 613.821,09
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 354,03 361,07
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 32.582,56 68.661,13
3. Sonstige Verbindlichkeiten 11.038,86 10.951,07
43.975,45 79.973,27
10.107.272,42 7.967.075,97

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2012

der MDB Aktiengesellschaft i. A.

2012
EUR
2011
EUR
1. Sonstige betriebliche Erträge 458.569,82 162.932,49
2. Sonstige betriebliche Aufwendungen 717.551,38 135.685,56
- 258.981,56 27.246,93
3. Erträge aus Beteiligungen
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 2.527.661,78 (Vorjahr EUR 0,00) 2.527.661,78 0,00
4. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 4.658,56
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17.344,47 0,00
6. Sonstige Steuern 266.320,39 0,00
7. Jahresüberschuss 1.985.015,36 22.588,37
8. Gewinnvortrag aus der Vorperiode 22.588,37 0,00
9. Bilanzgewinn 2.007.603,73 22.588,37

Anhang für das Geschäftsjahr 2012

A. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu Posten der Bilanz und davon-Vermerke zur Bilanz an dieser Stelle gemacht.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Angesichts der beschlossenen Auflösung der Gesellschaft wurde bei der Bilanzierung und Bewertung nicht mehr von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden daher, wie bereits im Abschluss zum 31. Dezember 2011, zu Liquidationswerten bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und wird entsprechend seiner Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind mit nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelten Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beigefügten Anlagenspiegel (Anlage A zum Anhang) dargestellt.

(2) Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen/Angaben zum Anteilsbesitz

Die gesonderte Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 287 HGB ist als Anlage B diesem Anhang beigefügt.

Die MDB France S.A.S., Colmar/Frankreich, hat im September 2011 ihre Beteiligungen an der PANAGET S.A.S., Bourbarré / Frankreich, sowie der Chêne de l'Orne S.A.S., Bellême / Frankreich, veräußert. Im Geschäftsjahr 2012 wurde das Stammkapital der MDB France S.A.S. von TEUR 5.600 auf TEUR 100 herabgesetzt. Auch die gesetzliche Rücklage sowie die sonstigen Rücklagen der MDB France S.A.S. wurden herabgesetzt. Im Verlauf des Geschäftsjahres 2012 wurden insgesamt TEUR 7.675 an die MDB AG i.A. abgeführt, die bis auf einen Betrag von TEUR 237 auch vollständig an die MDB AG i.A. ausgezahlt wurden. Im Zusammenhang mit den Abführungen wurde der Beteiligungsbuchwert an der MDB France S.A.S. von TEUR 5.167 um TEUR 5.147 auf TEUR 20 reduziert. Somit resultierte aus den Abführungen ein Ertrag in Höhe von TEUR 2.528, der als Ertrag aus Beteiligungen in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen wird.

Darüber hinaus wurden der MDB France S.A.S. im Geschäftsjahr 2012 noch Management Fees in Höhe von TEUR 50 in Rechnung gestellt, die in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen werden.

Die Abwicklung der PANAGET Deutschland GmbH wurde im Geschäftsjahr 2012 beendet. Die Löschung im Handelsregister wurde am 14. Februar 2013 beantragt. Die zum 31. Dezember 2011 bestandene Verbindlichkeit gegenüber der PANAGET Deutschland GmbH in Höhe von TEUR 69 konnte größtenteils ausgebucht werden. Hieraus entstand ein sonstiger betrieblicher Ertrag in Höhe von TEUR 67.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 237 resultieren aus Forderungen gegenüber der MDB France S.A.S. Sonstige Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Darlehensforderungen gegen eine in 2008 noch verbundene Tochtergesellschaft in Höhe von TEUR 150.

Weitere Forderungen bestehen im Wesentlichen gegenüber dem Finanzamt.

(4) Eigenkapital

Das Grundkapital in Höhe von EUR 4.850.000,00 ist in 4.850.000 Stück nicht einzeln verbriefte, voll stimmberechtigte Inhaber-Stammaktien eingeteilt.

Die Hauptversammlung vom 18. Juli 2006 hat folgende Beschlüsse gefasst, die am 27. Juli 2006 in das Handelsregister eingetragen wurden:

Aufhebung des im Vorjahr gefassten Beschlusses, welcher den Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft einmal oder mehrmals gegen Bar- und/oder Sacheinlagen bis zum 13. Juli 2010 zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2005/1), soweit dies noch nicht erfolgt ist (EUR 230.000,00 waren noch nicht ausgeschöpft).

Ermächtigung des Vorstands mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 18. Juli 2011 gegen Bar- und/ oder Sacheinlagen einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 485.000,00 zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre u.a. für Spitzenbeträge ausgeschlossen werden kann (genehmigtes Kapital 2006/I).

Änderung des bedingten Kapitals vom 13. Juli 2005 (Bedingtes Kapital 2005/1) von bisher EUR 400.000,00 auf nunmehr EUR 2.000.000,00.

Die Hauptversammlung vom 19. Juli 2007 hat folgende Beschlüsse gefasst, die am 29. August 2007 in das Handelsregister eingetragen wurden:

Aufhebung des im Vorjahr gefassten Beschlusses, welcher den Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft einmal oder mehrmals gegen Bar- und/oder Sacheinlagen bis zum 18. Juli 2011 zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2006/1). Von dieser Ermächtigung ist kein Gebrauch gemacht worden.

Ermächtigung des Vorstands mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 19. Juli 2012 gegen Bar- und/ oder Sacheinlagen einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 2.425.000,00 zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre u.a. für Spitzenbeträge ausgeschlossen werden kann (genehmigtes Kapital 2007/I).

Das genehmigte Kapital vom 19. Juli 2007 (genehmigtes Kapital 2007/1) wurde nicht verwendet.

Das bedingte Kapital vom 13. Juli 2005 / 18. Juli 2006 (Bedingtes Kapital 2005/1) für bisher noch nicht ausgegebene Wandel- und Optionsschuldverschreibungen beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 2.000.000,00.

(5) Rückstellungen

In der Schlussbilanz der werbenden Gesellschaft zum 31. August 2010 wurde eine Liquidationsrückstellung in Höhe von TEUR 490 gebildet. Diese wurde bis zum 31. Dezember 2011 durch Verbräuche und Umgliederungen in andere Rückstellungen auf TEUR 213 reduziert.

Im Geschäftsjahr 2012 wurde die Liquidationsrückstellung durch Verbräuche (TEUR 166) und Umgliederungen in andere Rückstellungen (TEUR 47) vollständig verbraucht. Die Verbräuche sind im Wesentlichen auf Bezüge des Abwicklers (TEUR 117), Kosten externer Berater (TEUR 134), Versicherungen (TEUR 16), Reisekosten (TEUR 12) sowie Mietkosten (TEUR 16) zurückzuführen. Gegengerechnet wurden Erträge aus Zinsen (TEUR 32). Die Umgliederungen betrafen Rückstellungen für den Aufsichtsrat (TEUR 32) sowie Kosten des Abschlussprüfers (TEUR 12) und Steuerberatungskosten (TEUR 3).

Zum 31. Dezember 2012 erfolgte eine Neuberechnung der Liquidationsrückstellung. Bei dieser Neuberechnung wurde insbesondere der Verschiebung der voraussichtlichen Beendigung des Liquidationsverfahrens von ursprünglich Mitte 2013 auf Ende 2014 Rechnung getragen. Diese Verschiebung war notwendig wegen der nicht vorhersehbaren Dauer der steuerlichen Betriebsprüfung sowie der Klageverfahren gegen ein ehemals verbundenes Unternehmen. Darüber hinaus wurde eine Anpassung der zu erwartenden Kostenstrukturen vorgenommen, insbesondere vor dem Hintergrund, dass eine Abzugsfähigkeit der Vorsteuern zukünftig nicht mehr gegeben sein wird.

Anfang 2013 wurden die steuerliche Außenprüfung für den Zeitraum 2005 bis 2009 sowie die Umsatzsteuer-Sonderprüfung für den Zeitraum ab 2010 abgeschlossen. Die Prüfungsberichte liegen vor. Geänderte Steuerbescheide wurden noch nicht erstellt. Nach einer überschlägigen Schätzung werden sich aus den beiden Außenprüfungen Steuernachzahlungen in Höhe von rund TEUR 267 sowie Nachzahlungszinsen in Höhe von TEUR 17 ergeben. Dieser Verpflichtung in Höhe von TEUR 284 standen gebuchte Vorsteueransprüche in Höhe von TEUR 102 gegenüber. Die Vorsteueransprüche wurden über die Sonstigen Steuern ausgebucht, darüber hinaus wurde ein Betrag von TEUR 182 zurückgestellt.

Weitere Rückstellungen im Zusammenhang mit ehemaligen Tochtergesellschaften konnten im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 335 aufgelöst werden.

(6) Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(7) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge, die bei der Dotierung der Liquidationsrückstellung nicht absehbar waren. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 335), Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten (TEUR 67) sowie Weiterberechnungen von Managementleistungen der MDB AG i. A. an die MDB France S.A.S. (TEUR 50).

(8) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten die Aufwendungen für die Neudotierung der Liquidationsrückstellung (TEUR 570) sowie Aufwendungen, die nicht bereits durch die zum 31. Dezember 2011 dotierte Liquidationsrückstellung gedeckt waren (insbesondere Beratungskosten sowie Kosten des Liquidators).

D. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse, deren Risiken nicht bereits durch Bildung von Rückstellungen berücksichtigt wurden, bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen bis Ende 2015 Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von jährlich TEUR 15. Diese wurden in der Liquidationsrückstellung berücksichtigt.

Organe

Abwickler

 

Peter Freiherr von Jungenfeld, München

Vorstand bei folgenden Unternehmen:

Initiatoren AG für Beteiligungen, München (Vorsitzender)

Aufsichtsrats- und Beiratsmitglied bei folgenden Unternehmen:

Consulting, Management & Finance AG, München (Vorsitzender)

Edelstahlbau Tannroda GmbH, Bad Berka (Mitglied des Beirats)

Mit dem Beschluss der Hauptversammlung vom 27. August 2010, die Gesellschaft aufzulösen, wurde der bisherige Vorstand zum Abwickler der MDB AG i. A. bestellt.

Aufsichtsrat

 

Herr Wolfgang Weidmann, Köln, Kaufmann

- Aufsichtsratsvorsitzender -

Aufsichtsratsmitglied bei folgenden Unternehmen:

PiroNet NDH AG, Köln

Equita GmbH & Co. Beteiligungen KGaA, Bad Homburg

 

Herr Eberhard Wilhelm Brauch, Mosbach, Kaufmann

 

Herr Dr. Christian Derpa, Rechtsanwalt, Stuttgart

Die Bezüge des Aufsichtsrats betrugen TEUR 32.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren neben dem Abwickler keine Mitarbeiter beschäftigt.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung (Einzelabschluss nach HGB) TEUR 12 und für Steuerberatungsleistungen TEUR 3.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft erstellt keinen Konzernabschluss, da die für die Verpflichtung zur Erstellung eines Konzernabschlusses relevanten Größenkriterien nicht erfüllt sind sowie wesentliche operative Tochtergesellschaften zum Bilanzstichtag nicht mehr bestehen.

 

München, am 11. April 2013

Peter Freiherr von Jungenfeld, Abwickler

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 01. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012

der MDB Aktiengesellschaft i. A.

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01.01.2012
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2012
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 52.066,03 19.285,72 38.566,13 32.785,62
II. Finanzanlagen
PANAGET Deutschland GmbH 1.288.455,54 0,00 1.288.455,54 0,00
MDB France SAS 5.167.237,22 0,00 5.147.237,22 20.000,00
Thermoval KG 10.648.662,10 0,00 0,00 10.648.662,10
BoDaWa GmbH 25.564,59 0,00 0,00 25.564,59
SOMA KG 9.400,00 0,00 0,00 9.400,00
Anteile an verbundenen Unternehmen 17.139.319,45 0,00 6.435.692,76 10.703.626,69
17.191.385,48 19.285,72 6.474.258,89 10.736.412,31
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2012
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2012
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 34.136,59 7.072,07 31.844,03 9.364,63
II. Finanzanlagen
PANAGET Deutschland GmbH 1.288.455,54 0,00 1.288.455,54 0,00
MDB France SAS 0,00 0,00 0,00 0,00
Thermoval KG 10.596.385,26 0,00 0,00 10.596.385,26
BoDaWa GmbH 0,00 0,00 0,00 0,00
SOMA KG 9.400,00 0,00 0,00 9.400,00
Anteile an verbundenen Unternehmen 11.894.240,80 0,00 1.288.455,54 10.605.785,26
11.928.377,39 7.072,07 1.320.299,57 10.615.149,89
Buchwerte
Stand am 31.12.2012
EUR
Stand am 31.12.2011
EUR
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 23.420,99 17.929,44
II. Finanzanlagen
PANAGET Deutschland GmbH 0,00 0,00
MDB France SAS 20.000,00 5.167.237,22
Thermoval KG 52.276,84 52.276,84
BoDaWa GmbH 25.564,59 25.564,59
SOMA KG 0,00 0,00
Anteile an verbundenen Unternehmen 97.841,43 5.245.078,65
121.262,42 5.263.008,09

BERICHT DES AUFSICHTSRATS
FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 01. JANUAR 2012 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2012

Der Aufsichtsrat der MDB AG in Abwicklung (im Folgenden auch die "Gesellschaft") hat im Abwicklungsgeschäftsjahr vom 01. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Abwickler bei der Leitung der Gesellschaft regelmäßig beraten und seine Tätigkeit sorgfältig überwacht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden.

Der Abwickler unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig und zeitnah - sowohl schriftlich als auch mündlich - umfassend über die Abwicklungstätigkeiten

Der Aufsichtsrat hat im Abwicklungsgeschäftsjahr vom 01. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012 drei Aufsichtsratssitzungen am 23.02.2012, 30.05.2012 und am 16.07.2012 abgehalten und in diesen Sitzungen gemeinsam mit dem Abwickler die notwendigen Maßnahmen zur Abwicklung der Gesellschaft, insbesondere im Hinblick auf die durchgeführte Veräußerung der wesentlichen Beteiligungen, besprochen.

Ferner hat sich der Aufsichtsrat mit dem Abwickler über den jeweiligen Stand und die Risiken und Chancen aus den noch offenen rechtlichen Streitigkeiten beraten.

Schwerpunkt der Gespräche waren im Einzelnen die Eintreibung von Forderungen in China und Süd-Ost-Europa.

Darüber hinaus hat der Abwickler über die Prüfungsschwerpunkte der Steuerprüfungen des Zeitraums von 2005 bis 2009 berichtet.

Der Abwickler hat dem Aufsichtsrat regelmäßig über den Fortschritt der Abwicklung der MDB AG und deren Beteiligungen berichtet.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat darüber hinaus außerhalb der Sitzungen des Aufsichtsrats mit dem Abwickler der Gesellschaft regelmäßig Kontakt gehalten.

Interessenkonflikte der Aufsichtsratsmitglieder im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit als Mitglieder des Aufsichtsrates sind nicht aufgetreten.

Alle Mitglieder des Aufsichtsrats haben während des Berichtszeitraums an den Aufsichtsratssitzungen teilgenommen. Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet.

Der vom Abwickler aufgestellte Abschluss des Abwicklungsgeschäftsjahres vom 01. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012 und der Lagebericht sind den Mitgliedern des Aufsichtsrats vor der Bilanzsitzung am 29. April 2013 zusammen mit dem Prüfungsbericht des Abschlussprüfers zugeleitet worden. Gemeinsam mit dem Abwickler und dem telefonisch anwesenden Abschlussprüfer haben die Mitglieder des Aufsichtsrats in der Bilanzsitzung vom 29. Mai 2013 alle im Zusammenhang mit den vorgenannten Unterlagen für das Abwicklungsgeschäftsjahr vom 01. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012 aufgetretenen Fragen eingehend erörtert. Der Abschlussprüfer hat im Rahmen der Bilanzaufsichtsratssitzung auch berichtet, dass keine wesentlichen Schwächen des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems erkennbar seien.

Die Unterlagen sind unter Einbeziehung der Buchführung von der durch die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft vom 16.07.2012 als Abschlussprüfer gewählten Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, geprüft worden. Die Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft hat dem Jahresabschluss einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Der Aufsichtsrat hat die Unterlagen eigenständig geprüft. Der Aufsichtsrat hat als abschließendes Ergebnis seiner Prüfung unter der Berücksichtigung des Berichtes des Abschlussprüfers festgehalten, dass dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zuzustimmen ist. Es haben sich keine Beanstandungen ergeben. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Hauptversammlung, den vom Abwickler aufgestellten Abschluss des Abwicklungsgeschäftsjahres vom 01. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012 festzustellen. Der Aufsichtsrat hat sich dem Vorschlag des Abwicklers für die Verwendung des Bilanzgewinns angeschlossen.

Der Aufsichtsrat spricht dem Abwickler und allen Mitarbeitern für ihren Einsatz und für die im Abwicklungsgeschäftsjahr vom 01. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012 geleistete Arbeit seinen Dank und seine Anerkennung aus.

 

München, im Mai 2013

Wolfgang Weidmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die MDB AG i. A., München:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MDB AG i. A., München, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hannover, 12. April 2013

Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Christian Fröhlich, Wirtschaftsprüfer

Hans-Peter Möller, Wirtschaftsprüfer

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