RGE Servicegesellschaft Essen mbH

Am Lichtbogen 8, 45141 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 12983
Eingetragen
27.3.1998
Branche
Allgemeine GebäudereinigungVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Gegenstand
Service-Dienstleistungen in und um Immobilien, so genannte Facility-Dienstleistungen wie Gebäudereinigung, Sicherheitsdienste, Hausmeisterservice, Post- und Botendienste, Catering u.ä. für die Stadt Essen und deren Beteiligungsgesellschaften. Im übrigen kann die Gesellschaft in gleicher Weise für kommunale Gebietskörperschaften im regionalen Bereich der unmittelbaren Nachbarstädte tätig werden mit dem Ziel der interkommunalen Kooperation.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Kromberg
seit 20.10.2025
Geschäftsführer
Holger Peters
seit 5.9.2024
Geschäftsführer
Marc-Tobias Huber
seit 26.7.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stadt EssenEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Stadt Essen
Germany
1.500.100 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RGE Servicegesellschaft Essen mbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen der Gesellschaft
Die Stadt Essen ist seit dem 01. Januar 2017 alleinige Gesellschafterin der RGE Servicegesellschaft Essen mbH (RGE), Essen.
Gegenstand des Unternehmens sind Servicedienstleistungen in und um Immobilien, so genannte Facility-Dienstleistungen wie Gebäudereinigung, Hausmeisterservice und Post-und Botendienste für die Stadt Essen und deren Beteiligungsgesellschaften. Außerdem erbringt die Gesellschaft Sicherheitsdienstleistungen und Cateringleistungen für die Stadt Essen und deren Beteiligungsgesellschaften.
Im Übrigen kann die Gesellschaft in gleicher Weise für kommunale Gebietskörperschaften im regionalen Bereich der unmittelbaren Nachbarstädte tätig werden, mit dem Ziel der interkommunalen Kooperation.
2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens 
2.1 Wirtschaftsbericht
Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die RGE ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 5.629 (Vorjahr: TEUR 4.188 und liegt mit TEUR 3.845 über dem Planergebnis (TEUR 1.784). Das Jahresergebnis nach Ertragsteuern beträgt TEUR 3.772 und liegt somit um TEUR 958 über dem Vorjahresergebnis (TEUR 2.814) und mit TEUR 2.576 über dem Planergebnis (TEUR 1.196).
Der Jahresumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr lag mit TEUR 61.229 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 52.730) um TEUR 8.499 oder 16,1 % über dem Niveau von 2022 und mit TEUR 15.412 über Planwert.
2.2 Reinigung
Im Geschäftsjahr 2023 konnten im Fachbereich Reinigung Umsätze in Höhe von TEUR 29.038 (Vorjahr: TEUR 23.994) generiert werden. Dieser Anstieg (+ TEUR 5.044) resultiert neben der Tarifsteigerung aus Oktober 2022, die im Geschäftsjahr 2023 über das komplette Jahr zum tragen kam, im Wesentlichen aus Neuaufträgen und Auftrags­erweiterungen sowie aus Sonderbeauftragungen bei den Sonder- und Bauendreinigungen und der Graffitientfernung. Der Fachbereich Reinigung konnte das Geschäftsjahr mit einem positiven Ergebnis i.H.v. TEUR 2.804 abschließen.
Der Fachbereich Sicherheit hat Umsätze in Höhe von TEUR 21.754 (Vorjahr: TEUR 19.308) generiert. Das bedeutet eine Umsatzsteigerung um TEUR 2.446 im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich zum Plan liegen die Umsatzerlöse um TEUR 8.221 über dem Planwert. Die Umsatzsteigerung resultiert im Wesentlichen aus den Brandwachen in den Schulen, den Sicherheitsdienstleistungen bei der Messe Essen (u.a. einer Preiserhöhung um 4 % ab Oktober 2023), den Schulhausmeisterdiensten, der Bewachung weiterer Flüchtlingsheime und aus Sonderaufträgen im Veranstaltungsschutz.
2.4 Gastronomie und Catering
Im Bereich Gastronomie und Catering konnten insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 10.121 (Vorjahr: TEUR 9.152) erzielt werden. Im Vergleich zum Plan bedeutet dies eine Umsatzsteigerung in Höhe von TEUR 3.453. Ursächlich dafür sind im Wesentlichen die Versorgung der bestehenden Übergangsheime (Kardinal-Hengstbach-Haus, St. Vincenz Krankenhaus und dem Dorint Hotel) sowie der Versorgung eines zusätzlichen Über­gangsheimes (Marienhospital). Zudem gab es im Veranstaltungsbereich eine erhöhte Nachfrage, die den Wegfall des Caterings bei Rot-Weiss Essen e.V. zum 30. Juni 2023 kompensieren konnte.
2.5 Sonstige betriebliche Erträge
Die Sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten u.a. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erträge aus dem Zuschuss der Stadt Essen für die Betriebsgastronomie, Erträge aus der Verrechnung sonstiger Sachbezüge sowie periodenfremde Erträge. Rückstellungen in Höhe von TEUR 270 wurden aufgelöst.
2.6 Beschaffungen / Investitionen
Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen für Softwarelizenzen, technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen und geringwertige Anlagegüter in Höhe von TEUR 343 (Vorjahr: TEUR 339) vorgenommen. Wesentliche Investitionen betreffen die Anschaffung einer Photovoltaikanlage in der Nünningstraße (TEUR 59) sowie die Anschaffung einer Tiefkühlzelle für die Küche in der Philharmonie (TEUR 46).
Die interne Unternehmenssteuerung erfolgt durch monatliche Controlling-Berichte. In diesen werden insbesondere der Umsatz und das Betriebsergebnis vor Steuern betrachtet. Zudem wird die Entwicklung der Mitarbeiterzahlen berichtet.
2.8 Finanzierungsmaßnahmen
Finanzierungsmaßnahmen wurden ausschließlich im Rahmen des gewöhnlichen Geschäfts­betriebes getätigt.
2.9 Personal- und Sozialbereich
Zum Stichtag 31. Dezember 2023 waren insgesamt 1.913 davon 1.372 weibliche und 541 männliche (Vorjahr: 1.962 davon 1.387 weibliche und 575 männliche) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ohne Auszubildende beschäftigt. Dies entspricht in Vollzeitäquivalenten 903 Stellen (Vorjahr: 903), davon 559 weiblich (Vorjahr: 558) und 344 männliche (Vorjahr: 345).
2.10 Umweltschutz
Es werden ausschließlich Reinigungs- und Pflegemittel eingesetzt, die nach den Sicherheits-datenblättern den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und beim Umweltbundesamt gelistet sind. Bei den Reinigungsverfahren wird darauf geachtet, dass die Umwelt so wenig wie möglich belastet wird.
2.11 Inhouse-Fähigkeit
Eine Überprüfung der Inhouse-Fähigkeit der Gesellschaft entsprechend der neuen Vergaberichtlinie hat den Inhouse-Status der RGE bestätigt. Im Geschäftsjahr 2023 lagen die inhousefähigen Umsätze bei durchschnittlich 89,12 % (Vorjahr: 89,95 %). Die Inhouse-quote liegt somit in etwa auf Vorjahresniveau.
3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Die Bilanzsumme in 2023 ist um TEUR 1.005 auf TEUR 14.804 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 13.799) gestiegen.
Die Eigenkapitalquote ist von 42,2 % im Vorjahr auf 45,7 % in 2023 gestiegen. Aufgrund des im Vergleich zum Vorjahr höheren Jahresüberschusses, ist das Eigenkapital (TEUR +958) stärker angestiegen als die kurzfristigen Verbindlichkeiten (TEUR -109) und Rückstellungen (TEUR +212).
Die Gesellschaft ist im Cash-Pool der Stadt Essen eingebunden. Die RGE verfügt über einen Kreditrahmen von TEUR 1.000. Der Kreditrahmen wurde im abgelaufenen Geschäfts­jahr nicht beansprucht. Der Finanzmittelbestand hat sich zum 31. Dezember 2023 um TEUR 1.581 auf TEUR 6.455 erhöht.
Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Verpflichtungen nachzukommen.
Das Betriebsergebnis (vor Steuern und Finanzergebnis) im Geschäftsjahr 2023 schließt mit TEUR 5.454 (Vorjahr: TEUR 3.958) ab. Diese Verbesserung resultiert im Wesentlichen aus den deutlich gestiegenen Umsätzen (TEUR +8.499). Denen stehen moderat gestiegene Materialaufwendungen (TEUR +2.256) und gestiegene Personalkosten (TEUR +4.121) gegenüber.
Die Stadt Essen hält 100 % der Geschäftsanteile der RGE Servicegesellschaft Essen mbH, Essen. Über die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 3.772 entscheidet die Gesellschafterversammlung.
4. Risiken und Chancen
4.1 Risikobericht
Die RGE hat ein Risikomanagementsystem für alle Geschäftsfelder. Risiken, die sich negativ auf das Ergebnis und die Liquidität auswirken könnten, werden im Risikomanagementsystem erfasst, beschrieben und beurteilt. Die Zuständigkeiten sind auf Management, Fachbereiche und Servicebereiche aufgeteilt.
Aufgrund einer Absichtserklärung haben sich die Unternehmen des Konzerns Stadt Essen im Rahmen des Bündnisses für Arbeit verpflichtet, auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. Diese Verpflichtung birgt bei Auftragsverlusten das Risiko, dass Personalkosten gegebenenfalls keine Erlöse gegenüberstehen. Bislang konnten in Fällen von Auftrags-verlusten/-reduzierungen andere Einsatzmöglichkeiten für die Beschäftigten gefunden werden.
Der Fachkräftemangel auf dem deutschen Arbeitsmarkt führt auch in der Dienstleistungs­branche zu einer angespannten Personalsituation. Hierdurch besteht zunehmend das Risiko von wirtschaftlichen Einbußen durch die fehlende Stellennachbesetzung von qualifiziertem Personal. Bisher sind die wirtschaftlichen Einbußen noch nicht eingetreten und auch für das kommende Geschäftsjahr nicht absehbar.
Die RGE bewertet das Risiko, Opfer eines willentlichen, zielgerichteten Cyberangriffs zu werden, mit einer geringen Eintrittswahrscheinlichkeit. Doch können ebenso ziellose Angriffe von außen oder fahrlässiges Verhalten der Mitarbeiter die IT-Infrastruktur der RGE und damit die IT-Sicherheit kompromittieren. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, hat die RGE bei der AXA Versicherung AG eine Cyberversicherung abgeschlossen. Zusätzlich werden die Mitarbeitenden der RGE im Umgang mit Cyberrisiken geschult.
Im vergangenen Geschäftsjahr bestanden keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährdet hätten.
4.2 Chancenbericht
Durch Investitionen in das neue ERP-System insbesondere im Vorjahr und in die weitere Optimierung von unternehmensinternen Geschäftsprozessen sehen wir Chancen in der Steigerung unserer Effizienz und Effektivität, um weiterhin stabile Ergebnisse zu erzielen.
5. Prognosebericht
Für das Geschäftsjahr 2024 hat die RGE einen Wirtschaftsplan aufgestellt. Hier plant die RGE mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 1.958, welches deutlich unter dem Jahresergebnis 2023 liegt. Auch bei den Umsatzerlösen geht die RGE davon aus, dass diese unter dem Vorjahresniveau liegen werden. Insbesondere aufgrund des Wegfalls des Caterings bei Rot-Weiss Essen e.V. und der geringeren Auslastung in den Übergangs­heimen werden Umsätze in Höhe von TEUR 53.247 erwartet. Neben der allgemeinen Kostensteigerung, wird sich vermutlich auch der neue Reinigungsvertrag mit der Stadt Essen negativ auf das Ergebnis auswirken.
Im I. Quartal 2024 konnten die geplanten Ergebnisse in den operativen Bereichen leicht übertroffen werden. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass das Planergebnis 2024 erreicht wird. Auch in den Folgejahren ab 2025 ff. wird mit positiven Jahresergebnissen gerechnet.
6. Berichterstattung gemäß § 108 GO NW
Die Erfüllung des öffentlichen Zwecks ergibt sich aus dem Gegenstand des Unternehmens:
" Gegenstand des Unternehmens sind Service-Dienstleistungen in und um Immobilien, so genannte Facility-Dienstleistungen wie Gebäudereinigung, Hausmeisterservice und, Post-und Botendienste für die Stadt Essen und deren Beteiligungsgesellschaften. Außerdem erbringt die Gesellschaft Sicherheitsdienstleistungen und Cateringleistungen für die Stadt Essen und deren Beteiligungsunternehmen."
Durch die entsprechende Aufgabenerledigung der RGE wird der Gesellschaftsgegenstand eingehalten.

 

Essen, den 7. Mai 2024

Wolfgang Fröhlich
-Geschäftsführer-


Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 902.187,20 950.415,53
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 135.577,00 149.056,77
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 135.577,00 149.056,77
II. Sachanlagen 766.610,20 801.358,76
1. technische Anlagen und Maschinen 96.369,00 113.528,03
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 670.241,20 687.830,73
B. Umlaufvermögen 13.815.400,92 12.785.513,42
I. Vorräte 126.224,19 124.243,76
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.574,51 6.047,21
2. fertige Erzeugnisse und Waren 118.777,18 117.612,55
3. geleistete Anzahlungen 2.872,50 584,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.555.478,10 12.404.517,33
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 930.607,25 732.419,71
2. Forderungen gegen Gesellschafter 10.306.600,35 9.138.485,45
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.077.499,38 2.270.383,54
4. sonstige Vermögensgegenstände 240.771,12 263.228,63
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 133.698,63 256.752,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 86.763,08 62.697,25
Aktiva 14.804.351,20 13.798.626,20

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.766.245,32 5.807.495,24
I. Gezeichnetes Kapital 1.500.100,00 1.500.100,00
II. Kapitalrücklage 300.000,00 300.000,00
III. Gewinnrücklagen 1.193.855,37 1.193.855,37
1. andere Gewinnrücklagen 1.193.855,37 1.193.855,37
IV. Jahresüberschuss 3.772.289,95 2.813.539,87
B. Rückstellungen 3.311.825,22 3.100.280,76
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 365.399,00 378.806,00
2. Steuerrückstellungen 1.872.796,60 1.053.885,75
3. sonstige Rückstellungen 1.073.629,62 1.667.589,01
C. Verbindlichkeiten 4.697.280,66 4.805.850,20
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.023.751,76 1.274.552,43
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 553.823,94 96.288,12
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 149.318,31 117.664,74
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.970.386,65 3.317.344,91
davon aus Steuern 1.010.052,86 1.329.126,30
D. Rechnungsabgrenzungsposten 29.000,00 85.000,00
Passiva 14.804.351,20 13.798.626,20

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 61.229.381,62 52.730.399,29
2. sonstige betriebliche Erträge 981.282,53 1.018.827,29
3. Materialaufwand 11.170.851,14 8.915.010,38
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.305.294,73 2.366.227,60
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.865.556,41 6.548.782,78
4. Personalaufwand 41.152.237,09 37.031.105,71
a) Löhne und Gehälter 33.676.449,26 30.603.923,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 7.475.787,83 6.427.182,24
davon für Altersversorgung 6.419,97 4.056,97
5. Abschreibungen 332.481,15 279.818,19
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 332.481,15 279.818,19
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.100.745,38 3.565.480,44
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 185.168,81 237.241,53
davon Erträge aus Abzinsung 1.635,96 227.668,16
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10.321,22 7.893,64
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.856.516,13 1.373.621,00
10. Ergebnis nach Steuern 3.772.680,85 2.813.538,75
11. sonstige Steuern 390,90 -1,12
12. Jahresüberschuss 3.772.289,95 2.813.539,87

Anhang


A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die RGE Servicegesellschaft Essen mbH (RGE) hat ihren Sitz in Essen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Essen unter HRB 12983 eingetragen.
Seit dem 01. Januar 2017 besitzt die Stadt Essen 100 % der Geschäftsanteile. Zu den verbundenen Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB gehören neben der Stadt Essen folgende Unternehmen:
·  Allbau GmbH (ALLBAU), ·  Allbau Managementgesellschaft mbH (AMG), ·  Entsorgungsbetriebe Essen GmbH (EBE), ·  Entwässerung Essen GmbH (EEG), ·  Essener Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH (EABG), ·  Essener Systemhaus (ESH), ·  Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (EVV), ·  EVV Verwertungs- und Betriebs GmbH (EVB)
·  Grundstücksverwaltung Stadt Essen GmbH (GVE), ·  GSE Gesellschaft für soziale Dienstleistungen Essen mbH (GSE), ·  Immobilien Management Essen GmbH (IME), ·  Messe Essen GmbH (ME), ·  Ruhrbahn GmbH (RB), ·  Sport- und Bäderbetriebe Essen (SBE), ·  Stadtwerke Essen AG (SWE), ·  Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP).

B. Angaben zu Form und Darstellung von Bilanz bzw. Gewinn- und Verlust­rechnung

Der Jahresabschluss der RGE Servicegesellschaft Essen mbH wurde gemäß den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlust­rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

C. Erläuterungen zu Posten von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung bzgl. Ausweis, Bilanzierung und Bewertung

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich Skonti und zzgl. Nebenkosten, unter Verrechnung von Abschreibungen, bewertet.
Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den Sachanlagen erfolgt die Abschreibung linear.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.
Unter den Vorräten werden die Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet. Der Warenbestand wird mit den durchschnittlichen Einkaufspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögens­gegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird außerdem durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.
Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.
Die Aktiven Rechnungsposten betreffen Auszahlungen im Berichtsjahr, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Die Pensionsrückstellungen wurden nach der Projected Unit Credit-Methode (PUC-Methode) unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der Rechnungszins betrug 1,84% (Vorjahr: 1,81 %). Es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre für die jeweilige Restlaufzeit der Versorgungszusagen. Bei der Ermittlung wurde kein Anwartschaftstrend berücksichtigt. Ein Rententrend wurde mit 2,0% berücksichtigt.
Die sonstigen Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet worden. Sie werden mit den voraussichtlichen Erfüllungsbeträgen bewertet.
Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.
Die Passiven Rechnungsposten betreffen Einzahlungen im Berichtsjahr, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.
Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuer-satzes der RGE Servicegesellschaft Essen mbH in Höhe von aktuell 32,63 % und umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine nicht bilanzierte aktive latente Steuer.

II. Angaben zu Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel, welcher als Anlage zu diesem Anhang beigefügt ist, dargestellt. Hieraus ergeben sich die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von EUR 240.771,12 (Vorjahr: EUR 263.228,63) sind insbesondere Forderungen gegenüber der Bundesagentur für Arbeit sowie Forderungen aus Zinserträgen für das Cash-Pool-Guthaben bei der Stadt Essen (EUR 53.295,63, Vorjahr: EUR 8.966,70) ausgewiesen. Zudem bestehen Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von EUR 44.373,67 (Vorjahr: EUR 43.627,93).
Mit Ausnahme des Aktivwertes einer Rückdeckungsversicherung von EUR 18.961,68 (Vorjahr: EUR 18.915,01) haben sämtliche Forderungen und sonstige Vermögens­gegenstände eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in voller Höhe (EUR 2.077.499,38, Vorjahr: EUR 2.270.363,54) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

4. Forderungen gegen Gesellschafter

Die Forderungen gegen die Gesellschafterin Stadt Essen von EUR 10.306.600,35 setzen sich aus Cash-Pool-Forderungen in Höhe von EUR 6.320.943,29 (Vorjahr: EUR 4.617.309,01) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 3.985.657,06 (Vorjahr: EUR 4.521.176,44) zusammen.

5. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Aufwendungen für Geschäftsführertätigkeiten, Versicherungen, Softwarewartung, Marketingbudget für Stellenanzeigen sowie für Fortbildungen der Mitarbeiter in Höhe von insgesamt EUR 86.763,08 periodengerecht abgegrenzt.

6. Eigenkapital

Das Eigenkapital gliedert sich wie folgt:

 
TEUR
Gezeichnetes Kapital
1.500
Kapitalrücklage
300
Gewinnrücklagen
1.194
Jahresüberschuss
3.772
 
6.766


7. Rückstellungen

Für Pensionsverpflichtungen beträgt die Rückstellung EUR 365.399,00. Hierfür bestehen verpfändete Rückdeckungsversicherungen, die mit ihrem Zeitwert angesetzt werden (EUR 18.961,68 zum 31. Dezember 2023). Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,84%), ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,75%) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 5.134,00, der für Ausschüttungen gesperrt ist.
Die Rückstellungen für Steuern belaufen sich in Summe auf EUR 1.872.796,60 (Vorjahr: EUR 1.053.885,75), davon EUR 965.198,00 (Vorjahr: EUR 541.283,80) für Gewerbesteuer und EUR 907.598,60 (Vorjahr: EUR 512.601,95) für Körperschafts­steuer und Solidaritätszuschlag.
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (EUR 320.331,74, Vorjahr: EUR 695.307,24), für Urlaubslohnverpflichtungen (EUR 266.243,88, Vorjahr: EUR 249.263,77) sowie für Dienstjubiläen (EUR 151.014,00, Vorjahr: 166.848,00).

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Verbindlichkeitenspiegel 31.12.2023
Restlaufzeiten
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
1-5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
davon besichert
Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und
Leistungen
1.023,8
1.023,8
0,0
0,0
0,0
Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen
149,3
149,3
0,0
0,0
0,0
Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern
553,8
553,8
0,0
0,0
0,0
Sonstige Verbindlichkeiten
2.970,4
2.970,4
0,0
0,0
0,0
Summe
4.697,3
4.697,3
0,0
0,0
0,0


Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 149.318,31 (Vorjahr: EUR 117.664,74) und den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Stadt Essen in Höhe von EUR 553.823,94 (Vorjahr: EUR 96.288,12) handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

9. Sonstige Verbindlichkeiten

Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt (EUR 1.702.981,24, Vorjahr:
EUR 1.859.768,80), um Umsatzsteuerverbindlichkeiten (EUR 558.427,85, Vorjahr: EUR 846.804,01) sowie um Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer (EUR 451.625,01, Vorjahr: EUR 482.322,29).

III. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich zusammen aus den Bereichen Reinigung (EUR 29.037.576,18), Sicherheit (EUR 21.753.844,83) sowie Gastronomie/Catering (EUR 10.121.487,04) sowie Erlöse aus der Verwaltung (EUR 316.473,57) und beinhalten im Wesentlichen Weiterberechnungen von Dienstleistungen und Personal.
In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 546.509,08 enthalten, welche im Wesentlichen die Nachberechnung aus der Tariferhöhung (RTV) vom 01. Oktober 2022 an die Stadt Essen betreffen.

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich im Wesentlichen aus dem Zuschuss der Stadt Essen für die Gastronomie in Höhe von EUR 360.000,00 (Vorjahr: EUR 360.000,00), Erträgen aus den sonstigen Sachbezügen in Höhe von EUR 144.531,65 (Vorjahr: EUR 131.138,65) sowie aus periodenfremden Erträgen in Höhe von EUR 332.343,83 (Vorjahr: EUR 421.632,71) zusammen.
Die periodenfremden Erträge in Höhe von EUR 332.343,83 beinhalten im Wesentlichen mit EUR 270.259,36 (Vorjahr: EUR 414.349,10) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

3. Materialaufwand

Neben den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (EUR 3.305.294,73) sind hier insbesondere die Aufwendungen für bezogene Leistungen (EUR 7.865.556,41) ausgewiesen.

4. Abschreibungen

Die Aufwendungen für Abschreibungen des Jahres 2023 betrugen EUR 332.481,15.

5. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind u.a. Aufwendungen für Mieten und Pachten (EUR 676.638,64), für Fahrzeuge (EUR 508.075,25), für EDV-Kosten (EUR 287.554,96), Dienstleistungskosten (EUR 284.836,49) sowie für Rechts- und Beratungskosten (EUR 255.503,44) enthalten. Zudem beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 52.893,63.

6. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Ertragsteuern für das Jahr 2023 betrugen EUR 1.856.516,13. Davon entfallen auf Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag EUR 897.877,13 (davon EUR 4.799,00 für Vorjahre) sowie auf Gewerbesteuer in Höhe von EUR 958.639,00 (davon EUR 5.087,80 für Vorjahre).

D. Sonstige Angaben

I. Geschäftsführung

Herr Wolfgang Fröhlich, Beamter, Essen.

II. Aufsichtsrat

In der Zeit vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 setzte sich der Aufsichtsrat wie folgt zusammen:
· Frau Agnes Tepperis, Ratsfrau, Aufsichtsratsvorsitzende, Essen · Herr Kai-Uwe Gaida, Personalratsvorsitzender, stellvertretender Aufsichtsrats- vorsitzender, Essen · Herr Bayar Arpe, Arbeitnehmervertreter, Einsatzleiter Sicherheit, Essen · Herr Roland Badoreck, Ratsherr, Altenpfleger, Essen · Herr Ralf Bockstedte, Ratsherr, Rechtsanwalt, Essen · Frau Marion Figurski, Arbeitnehmervertreterin, Angestellte der Stadt Essen, Essen · Herr Joachim Kluft, Ratsherr, Kaufmann, Essen · Herr Yannick Lubisch, Ratsherr, Referent, Essen · Herr Ahmed Omeirat, Ratsherr, Angestellter, Essen · Herr Holger Peters, Leiter des Büros des Oberbürgermeisters, Hattingen · Herr Adrian Pierchala, Arbeitnehmervertreter, Sicherheitsmitarbeiter, Herten - bis 28.03.2023 · Frau Hanni Ramschak, Arbeitnehmervertreterin, Betriebsrätin, Essen · Frau Birgit Risse, Arbeitnehmervertreterin, Rentnerin, Essen · Herr Peter Valerius, Ratsherr, Rentner, Essen · Frau Elke Zeeb, Ratsfrau, Angestellte, Essen · Herr Ralf Gerlach, Arbeitnehmervertreter, Sicherheitsmitarbeiter, Essen - ab 16.06.2023

III. Vergütungen

Die Gesellschaft hat für die Tätigkeit von Herrn Fröhlich als Geschäftsführer, die aus dem Dienstleistungsvertrag mit der EVV Verwertungs- und Betriebs GmbH (EVB) resultiert, die anteiligen Kosten in Höhe von EUR 284.503,49 (Vorjahr: EUR 222.063,74) als Aufwand für Geschäftsführervergütungen ausgewiesen.

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates betrugen EUR 23.100,00 (Vorjahr: EUR 23.200,00).
Sie setzen sich wie folgt zusammen:
Name

Vergütung
Frau Agnes Tepperis, Essen
 
-Vorsitzende-
2.400,00
Herr Kai-Uwe Gaida, Essen
1.800,00
-stellvertretender Vorsitzender-
 
Herr Bayar Arpe, Essen
1.300,00
Herr Roland Badoreck, Essen
1.300,00
Herr Ralf Bockstedte, Essen
1.300,00
Frau Marion Figurski, Essen
1.300,00
Herr Joachim Kluft, Essen
1.400,00
Herr Yannick Lubisch, Essen
1.800,00
Herr Ahmed Omeirat, Essen
1.300,00
Herr Holger Peters, Hattingen
1.600,00
Herr Adrian Pierchala, Essen
600,00
Frau Hanni Ramschak, Essen
1.800,00
Frau Birgit Risse, Essen
1.400,00
Herr Peter Valerius, Essen
1.400,00
Frau Elke Zeeb, Essen
1.600,00
Herr Ralf Gerlach, Essen
800,00


IV. Belegschaft
Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren durchschnittlich 1.940 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 1.890) ohne Auszubildende beschäftigt. Davon 67 Angestellte und 1.873 gewerbliche Beschäftigte. Dies entspricht in Vollzeitäquivalenten 902,62 Stellen (Vorjahr: 873), davon 62,48 Angestellte und 840,14 gewerbliche Beschäftigte.
V. Prüfungskosten
Das Honorar für die Jahresabschlussprüfung beläuft sich auf EUR 34.500,00.
VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Aus Mieten ergeben sich finanzielle Verpflichtungen über einen Festmietzeitraum bis zum 31. Mai 2034 in Höhe von EUR 2.875.239,95 (Vorjahr: EUR 963.836,59). Aus Leasingverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 804.146,07 (Vorjahr: EUR 759.933,38) über einen Festmietzeitraum bis zum 31. Oktober 2029.
Aus diesen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich gegenüber verbundenen Unternehmen Verpflichtungen für Mieten in Höhe von EUR 2.285.468,75 sowie für Leasingverträge in Höhe von EUR 796.140,60.
VII. Angaben zum Gesellschafter
Der Jahresabschluss der RGE Servicegesellschaft Essen mbH, Essen, wird in den Konzernabschluss der Stadt Essen einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen aufstellt. Die Stadt Essen hält 100 % der Geschäftsanteile der RGE Servicegesellschaft Essen mbH.
VIII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.
IX. Ausschüttungsgesperrte Beträge
Es ergeben sich ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von EUR 5.134,00. Diese betreffen den Differenzbetrag in Höhe von EUR 5.134,00, der sich aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,84%) im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Markt­zinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,75%) ergibt.
X. Vorschlag der Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahres­überschuss 2023 in Höhe von EUR 3.772.289,95 an die Gesellschafterin auszu­schütten.


Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anlage zum Anhang

Anschaffungs- und Herstellungskosten
 
 
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
 
EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
632.570,57
35.201,35
0
667.771,92
Entgeltlich erworbene gewerbliche



Schutzrechte und ähnliche Rechte



II. Sachanlagen
 
 
 
 
1. Technische Anlagen und Maschinen
594.809,56
65.677,56
55.908,30
604.578,82
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.885.820,02
241.935,21
9.045,00
3.118.710,23
 
3.480.629,58
307.612,77
64.953,30
3.723.289,05
 
4.113.200,15
342.814,12
64.953,30
4.391.060,97
Kumulierte Abschreibungen
 

01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
483.513,80
48.681,12
0
532.194,92
Entgeltlich erworbene gewerbliche



Schutzrechte und ähnliche Rechte



II. Sachanlagen
 
 
 
 
1. Technische Anlagen und Maschinen
481.281,53
26.928,29
0
508.209,82
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.197.989,29
256.871,74
6.392,00
2.448.469,03

2.679.270,82
283.800,03
6.392,00
2.956.678,85

3.162.784,62
332.481,15
6.392,00
3.488.873,77



Buchwerte



31.12.2023
31.12.2022



EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände

135.577,00
149.056,77
Entgeltlich erworbene gewerbliche



Schutzrechte und ähnliche Rechte



II. Sachanlagen


 
 
1. Technische Anlagen und Maschinen
96.369,00
113.528,03
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
670.241,20
687.830,73



766.610,20
801.358,76



902.187,20
950.415,53

Bericht des Aufsichtsrats


n/a

sonstige Berichtsbestandteile


 

Essen, den 7. Mai 2024

Wolfgang Fröhlich
- Geschäftsführer -


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 21.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


An die RGE Servicegesellschaft Essen mbH, Essen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RGE Servicegesellschaft Essen mbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlust­rechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RGE Servicegesellschaft Essen mbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.


Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungs­vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahres­abschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahres­abschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrecht­lichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Über­einstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögens­schädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmens­tätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetz­lichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungs-prozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahres­abschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesent­lichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesent­liche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetz­lichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fort­führung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses ins­gesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungs­mäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei ins­besondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

H. Schlussbemerkung

Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der RGE Servicegesellschaft Essen mbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und des Lageberichts für dieses Geschäftsjahr erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.).
Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt G. unter "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks" enthalten.
Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lage­berichtes in einer von der bestätigten Form abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir verweisen insbesondere auf § 328 HGB.

 

Essen, den 8. Mai 2024

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