encoLine GmbHLiquidiert

Leibnizstraße 73, 07548 Gera, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 505561
Eingetragen
22.6.2010
Branche
Online-KommunikationsdiensteBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationLeitungsgebundene Telekommunikation
Gegenstand
die Erbringung und das Anbieten von Kommunikationsdienstleistungen gemäß Telekommunikationsgesetz für Privat- und Geschäftskunden/ Provider auf der Basis von Breitbandanschlüssen. Daneben sollen die für diese Dienste notwendigen Serviceplattformen erstellt und betrieben werden.

Historie

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Management

NameRolle
Helmut Scheffel
seit 22.6.2010
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

encoLine GmbH

Gera

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht

Grundlagen der Gesellschaft


Gegenstand der encoLine GmbH (encoLine) ist die Erbringung und das Anbieten von Kommunikationsdienstleistungen gemäß Telekommunikationsgesetz für Privat- und Geschäftskunden auf Basis von DSL-Anschlüssen sowie das Erstellen und Betreiben der für diese Dienste notwendigen Serviceplattformen.
 
Die Gesellschaft stellt Privat- und Geschäftskunden - vorwiegend im ländlichen Raum - moderne Kommunikation und schnelle Internetverbindung in rund 400 Thüringer Orten mit nahezu 200.000 Einwohnern zur Verfügung.
 

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Ertragslage


Das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beträgt 2.082 T€ und verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 338 T€. Dies ist insbesondere auf die um 1.453 T€ gestiegenen Umsatzerlöse bei einem Anstieg des Materialaufwands (947 T€) zurückzuführen.
 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr entwickelte sich das Geschäft der Gesellschaft stabil und die encoLine erwirtschaftete Umsatzerlöse in Höhe von 11.512 T€. Diese liegen rund 14 Prozent über dem Vorjahr.
 
Der Materialaufwand stieg korrespondierend um rund 14 Prozent und beläuft sich auf 7.700 T€.
 
Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern von 692 T€ (Vorjahr 586 T€) erzielte die Gesellschaft im Berichtszeitraum einen Jahresüberschuss von 1.390 T€. Dies entspricht einem Anstieg von 239 T€.
 

Vermögenslage


Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 413 T€ auf 3.098 T€ erhöht. Auf der Aktivseite resultiert dies im Wesentlichen aus dem Anstieg der flüssigen Mittel um 723 T€ sowie dem Rückgang der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 209 T€, dem Rückgang des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens um 58 T€ und des Anlagevermögens um 37 T€. Auf der Passivseite betrifft dies vor allem das im Vergleich zum Vorjahr höhere Jahresergebnis. Darüber hinaus reduzierten sich im Vergleich zu Vorjahresstichtag die Rückstellungen um 35 T€ und die Verbindlichkeiten um 19 T€.
 
Aktiva
Das Anlagevermögen, das durch die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen geprägt ist, erreicht einen Anteil von rund 13,9 % der Bilanzsumme, beträgt zum Stichtag 430 T€ und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 37 T€ verringert. Die Veränderung resultiert aus Zugängen in Höhe von 77 T€ bei den Sachanlagen und 122 T€ bei den immateriellen Vermögensgegenständen sowie planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 236 T€.
 
Passiva
Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag 1.441 T€. Die bilanzielle Eigenkapitalquote des Unternehmens beträgt 46,5 % (Vorjahr 36,0 %). Der Jahresüberschuss des Vorjahres (1.151 T€) wurde vollständig ausgeschüttet.
 
Die Rückstellungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 35 T€. Dies ist auf den Rückgang der Steuerrückstellungen für Körperschaft- und Gewerbesteuer (49 T€) sowie einen Anstieg der sonstigen Rückstellungen (14 T€) zurückzuführen.

Finanzlage


Zum Jahresende verfügt die Gesellschaft über flüssige Mittel in Höhe von 2.292 T€ (Vorjahr 1.569 T€). Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr resultiert vor allem aus dem positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 2.037 T€. Gegenläufig wirkten sich der Cashflow aus laufender Investitionstätigkeit in Höhe von -199 T€ sowie der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von -1.115 T€. aus.
 
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jeder Zeit gewährleistet.
 

Nachtragsbericht


Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs 2016 liegen nicht vor.
 

Chancen und Risiken sowie Prognosebericht


Im Rahmen unserer geschäftlichen Aktivitäten sind wir einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind.
Im Berichtszeitraum bestanden insgesamt weder bestandsgefährdende Risiken noch solche mit erheblichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Für das folgende Geschäftsjahr sind solche Risiken ebenfalls nicht erkennbar.
 
Für das Geschäftsjahr 2017 hat die encoLine ein Investitionsvolumen von 150 T€ geplant und erwartet einen Jahresüberschuss zwischen 1.700 T€ und 1.800 T€.
 

 

Gera, den 15. Juni 2017

encoLine GmbH

gezeichnet: Herr Helmut Scheffel
Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 429.858,00 466.646,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 172.148,00 157.330,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 172.148,00 157.330,00
II. Sachanlagen 257.210,00 308.816,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 257.210,00 308.816,00
III. Finanzanlagen 500,00 500,00
1. Genossenschaftsanteile 500,00 500,00
B. Umlaufvermögen 2.649.920,14 2.142.059,79
I. Vorräte 67.270,45 73.498,58
1. fertige Erzeugnisse und Waren 67.270,45 73.498,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 290.661,40 499.424,01
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 185.619,46 218.041,89
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.029,61 5.376,70
3. sonstige Vermögensgegenstände 99.012,33 276.005,42
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.291.988,29 1.569.137,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.983,02 76.020,02
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.097.761,16 2.684.725,81

Passiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 1.440.852,98 965.586,90
I. gezeichnetes Kapital 51.020,00 51.020,00
II. Bilanzgewinn 1.389.832,98 914.566,90
B. Rückstellungen 233.764,30 269.006,74
1. Steuerrückstellungen 113.324,00 162.486,90
2. sonstige Rückstellungen 120.440,30 106.519,84
C. Verbindlichkeiten 1.411.417,88 1.430.509,17
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 127.951,66 152.875,19
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.070.362,03 1.019.755,26
3. sonstige Verbindlichkeiten 213.104,19 257.878,72
D. Passive latente Steuern 11.726,00 19.623,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.097.761,16 2.684.725,81

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1. Umsatzerlöse 11.512.283,43 10.059.017,43
2. sonstige betriebliche Erträge 41.374,92 58.654,02
3. Materialaufwand 7.700.301,92 6.753.781,63
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 446.167,75 455.179,27
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.254.134,17 6.298.602,36
4. Personalaufwand 877.402,19 816.422,90
a) Löhne und Gehälter 745.376,47 689.319,52
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 132.025,72 127.103,38
5. Abschreibungen 235.952,98 207.611,85
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 235.952,98 207.611,85
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 618.759,09 517.274,11
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.047,79 646,36
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 61.950,00 79.183,11
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 690.864,44 586.476,70
10. sonstige Steuern 642,54 1.407,00
11. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.000,00 5.000,00
12. Jahresüberschuss 1.389.832,98 1.151.160,51

Ergebnisverwendung

1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
12. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ   236.593,61
13. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 914.566,90

Anhang

Allgemeine Angaben


Sitz der Firma encoLine GmbH ist Gera. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 505561 im Register des Amtsgerichts Jena eingetragen.
Der Jahresabschluss der encoLine GmbH, Gera (encoLine), wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs für Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Gemäß § 9 Nr. 4 des Gesellschaftsvertrages wurde der Jahresabschluss nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.
Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.
Durch die Anwendung der Vorschriften des BilRUG ändern sich die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Zuordnungskriterien. Dies betrifft vor allem die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung und die Zuordnungen zu den Umsatzerlösen gemäß der neuen Umsatzerlösdefinition nach § 277 HGB (Art. 75 Abs. 2 EGHGB).

Konzernzugehörigkeit


Die encoLine wird in den Konzernabschluss der Thüringer Energie AG, Erfurt (TEAG, Registergericht Jena, HRB 502044) einbezogen. Die TEAG ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht des Thüringer-Energie-Konzerns werden nach § 325 HGB beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und dort bekannt gemacht. Diese Unterlagen sind im Internet unter www.bundesanzeiger.de oder www.thueringerenergie.de zugänglich. Die TEAG stellt den Konzernabschluss nach HGB auf.
 

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden


Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten ausgewiesen.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Marktpreisen angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert ausgewiesen.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.
Das Eigenkapital entspricht dem Saldo der Aktiva abzüglich Rückstellungen, Verbindlichkeiten und passiven latenten Steuern.
Die Steuerrückstellungen beinhalten das Geschäftsjahr betreffende, noch nicht veranlagte Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.
Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von 30 %. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wurde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden.
 

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen


Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
 
Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel)

Werte in: EUR

Entwicklung der Anschaffungswerte
Anfangs- Zugang Umbu- Abgang Endstand
bestand chungen
01.01.2016 31.12.2016
I. Immaterielle Vermögens-
gegenstände
Entgeltlich erworbene 428.958,48 121.872,00 0,00 1.087,70 549.742,78
ähnliche Rechte
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 428.958,48 121.872,00 0,00 1.087,70 549.742,78
II. Sachanlagen
Andere Anlagen,Betriebs- und Geschäftsausstattung 592.802,99 77.293,98 0,00 13.535,97 656.561,00
Summe Sachanlagen 592.802,99 77.293,98 0,00 13.535,97 656.561,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 500,00 0,00 0,00 0,00 500,00
Summe Finanzanlagen 500,00 0,00 0,00 0,00 500,00
Summe Anlagevermögen 1.022.261,47 199.165,98 0,00 14.623,67 1.206.803,78
Entwicklung der Abschreibungen
Anfangs- Zugänge Abgänge Endstand
bestand
01.01.2016 31.12.2016
I. Immaterielle Vermögens-
gegenstände
Entgeltlich erworbene 271.628,48 107.053,00 1.086,70 377.594,78
ähnliche Rechte
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 271.628,48 107.053,00 1.086,70 377.594,78
II. Sachanlagen
Andere Anlagen,Betriebs- und Geschäftsausstattung 283.986,99 128.899,98 13.535,97 399.351,00
Summe Sachanlagen 283.986,99 128.899,98 13.535,97 399.351,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 555.615,47 235.952,98 14.622,67 776.945,78
Buchwerte
(Stand:) (Stand:)
31.12.2015 31.12.2016
I. Immaterielle Vermögens-
gegenstände
Entgeltlich erworbene 157.330,00 172.148,00
ähnliche Rechte
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 157.330,00 172.148,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen,Betriebs- und Geschäftsausstattung 308.816,00 257.210,00
Summe Sachanlagen 308.816,00 257.210,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 500,00 500,00
Summe Finanzanlagen 500,00 500,00
Summe Anlagevermögen 466.646,00 429.858,00

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände


Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Thüringer Netkom GmbH, Weimar (TNK), in Höhe von 6 T€ (im Vorjahr 5 T€) ausgewiesen,
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden 92 T€ für noch nicht vereinnahmte Steuererstattungen erfasst.
 

Rechnungsabgrenzungsposten


Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen Korrekturen des Aufwands für Versicherungen und Supportverträge. Die Auflösung erfolgt im Folgejahr.
 

Eigenkapital


Die Geschäftsanteile an der encoLine werden zu 51 % (26.020,00 €) von der TEAG und zu 49 % von Herrn Helmut Scheffel (25.000,00 €) gehalten.
 
Sonstige Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Verpflichtungen aus Jahressonderzahlungen in Höhe von 33 T€ (im Vorjahr 32 T€), Urlaubsüberhängen in Höhe von 12 T€ (im Vorjahr 1 T€), Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses in Höhe von 25 T€ (im Vorjahr 21 T€) sowie aus noch nicht abgerechneten bezogenen Lieferungen und Leistungen in Höhe von 51 T€ (im Vorjahr 50 T€) ausgewiesen.
 

Verbindlichkeiten


Sämtliche Verbindlichkeiten weisen eine Laufzeit von bis zu einem Jahr aus und sind nicht besichert (im Vorjahr 0 T€).
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der TNK in Höhe von 1.070 T€.
 
 

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entstanden ausschließlich im Inland.
Durch die Anwendung der Vorschriften des BilRUG erhöhte sich der Posten Umsatzerlöse um 31 T€, welche nach alter Definition den sonstigen betrieblichen Erträgen zugeordnet worden wären.
Bei einer rückwirkenden Anwendung der Vorschriften des BilRUG hätte sich für die Umsatzerlöse des Vorjahres ein um 26 T€ erhöhter Betrag ergeben.
 

Sonstige betriebliche Erträge


Durch die Anwendung der Vorschriften des BilRUG verringerte sich der Posten sonstige betriebliche Erträge um 31 T€, welche nach neuer Definition den Umsatzerlösen zugeordnet wurden.
 

Materialaufwand


Die Anwendung der Vorschriften des BilRUG hatte keinen Einfluss auf Posten des Materialaufwands.
 

Abschreibungen


Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
 

Sonstige betriebliche Aufwendungen


Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten 10 T€ (im Vorjahr 12 T€) periodenfremde Aufwendungen.
Die Anwendung der Vorschriften des BilRUG hatte keinen Einfluss auf Posten der sonstigen betrieblichen Aufwendungen.
 
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Als Ertragsteuern werden Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag ausgewiesen. Diese betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
Die latenten Steuern betreffen temporäre Differenzen in den Sachanlagen, welche zu passiven latenten Steuern führen.

Sonstige Pflichtangaben


Geschäftsführer:
Herr Helmut Scheffel, Ingenieur für Fernmeldetechnik.
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet
 
Mitarbeiter:
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:


Arbeitnehmergruppen

Zahl

Angestellte

19

Leitende Angestellte

1

Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer

20

Honorar des Abschlussprüfers:


Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars nach § 285 Nr. 17 HGB wurde verzichtet, da diese Angabe im Konzernabschluss der TEAG erfolgen wird.
 

Gewinnverwendungsvorschlag:


Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Jahres 2016 in Höhe von  1.389.832,98 € in voller Höhe am 26. Juni 2017 an die Gesellschafter auszuschütten.
  

 

Gera, den 15. Juni 2017

encoLine GmbH

gezeichnet: Herr Helmut Scheffel
Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

 
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der encoLine GmbH, Gera, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lage­bericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages  liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grund­sätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungs­legungsbezogenen internen Kontroll­systems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahres­abschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
 
Berlin, 19. Juni 2017
 

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
 
Diederichs, Wirtschaftsprüfer
 
Glöckner, Wirtschaftsprüfer


 
Die Gesellschafterversammlung beschließt, den ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von € 1.389.832,98 in voller Höhe am 26. Juni 2017 an die Gesellschafter auszuschütten.
 
 
Der Jahresabschluss zum 31.12.2016 wurde am 19.06.2017 festgestellt.

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