encoLine
GmbH
Gera
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016
Lagebericht
Grundlagen
der Gesellschaft
Gegenstand der encoLine GmbH (encoLine) ist die
Erbringung und das Anbieten von
Kommunikationsdienstleistungen gemäß
Telekommunikationsgesetz für Privat- und
Geschäftskunden auf Basis von DSL-Anschlüssen
sowie das Erstellen und Betreiben der für diese
Dienste notwendigen Serviceplattformen.
Die Gesellschaft stellt Privat- und
Geschäftskunden - vorwiegend im ländlichen Raum -
moderne Kommunikation und schnelle Internetverbindung in
rund 400 Thüringer Orten mit nahezu 200.000 Einwohnern
zur Verfügung.
Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft
Ertragslage
Das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
beträgt 2.082 T€ und verbesserte sich im
Vergleich zum Vorjahr um 338 T€. Dies ist
insbesondere auf die um 1.453 T€ gestiegenen
Umsatzerlöse bei einem Anstieg des Materialaufwands
(947 T€) zurückzuführen.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr entwickelte sich
das Geschäft der Gesellschaft stabil und die encoLine
erwirtschaftete Umsatzerlöse in Höhe von
11.512 T€. Diese liegen rund 14 Prozent über
dem Vorjahr.
Der Materialaufwand stieg korrespondierend um rund
14 Prozent und beläuft sich auf
7.700 T€.
Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern von
692 T€ (Vorjahr 586 T€) erzielte die
Gesellschaft im Berichtszeitraum einen
Jahresüberschuss von 1.390 T€. Dies
entspricht einem Anstieg von 239 T€.
Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr
um 413 T€ auf 3.098 T€ erhöht. Auf
der Aktivseite resultiert dies im Wesentlichen aus dem
Anstieg der flüssigen Mittel um 723 T€ sowie
dem Rückgang der Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände um 209 T€, dem
Rückgang des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens um
58 T€ und des Anlagevermögens um
37 T€. Auf der Passivseite betrifft dies vor
allem das im Vergleich zum Vorjahr höhere
Jahresergebnis. Darüber hinaus reduzierten sich im
Vergleich zu Vorjahresstichtag die Rückstellungen um
35 T€ und die Verbindlichkeiten um
19 T€.
Aktiva
Das Anlagevermögen, das durch die immateriellen
Vermögensgegenstände und das
Sachanlagevermögen geprägt ist, erreicht einen
Anteil von rund 13,9 % der Bilanzsumme, beträgt
zum Stichtag 430 T€ und hat sich im Vergleich zum
Vorjahr um 37 T€ verringert. Die Veränderung
resultiert aus Zugängen in Höhe von
77 T€ bei den Sachanlagen und 122 T€
bei den immateriellen Vermögensgegenständen sowie
planmäßigen Abschreibungen in Höhe von
236 T€.
Passiva
Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag
1.441 T€. Die bilanzielle Eigenkapitalquote des
Unternehmens beträgt 46,5 % (Vorjahr
36,0 %). Der Jahresüberschuss des Vorjahres
(1.151 T€) wurde vollständig
ausgeschüttet.
Die Rückstellungen verringerten sich im
Vergleich zum Vorjahr um 35 T€. Dies ist auf den
Rückgang der Steuerrückstellungen für
Körperschaft- und Gewerbesteuer (49 T€)
sowie einen Anstieg der sonstigen Rückstellungen
(14 T€) zurückzuführen.
Finanzlage
Zum Jahresende verfügt die Gesellschaft
über flüssige Mittel in Höhe von
2.292 T€ (Vorjahr 1.569 T€). Der
Anstieg im Vergleich zum Vorjahr resultiert vor allem aus
dem positiven Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit in Höhe von
2.037 T€. Gegenläufig wirkten sich der
Cashflow aus laufender Investitionstätigkeit in
Höhe von -199 T€ sowie der Cashflow aus der
Finanzierungstätigkeit von -1.115 T€. aus.
Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu
jeder Zeit gewährleistet.
Nachtragsbericht
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem
Schluss des Geschäftsjahrs 2016 liegen nicht vor.
Chancen und
Risiken sowie Prognosebericht
Im Rahmen unserer geschäftlichen
Aktivitäten sind wir einer Reihe von Risiken
ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen
Handeln verbunden sind.
Im Berichtszeitraum bestanden insgesamt weder
bestandsgefährdende Risiken noch solche mit
erheblichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft. Für das folgende
Geschäftsjahr sind solche Risiken ebenfalls nicht
erkennbar.
Für das Geschäftsjahr 2017 hat die encoLine
ein Investitionsvolumen von 150 T€ geplant und
erwartet einen Jahresüberschuss zwischen
1.700 T€ und 1.800 T€.
Gera, den 15. Juni 2017
encoLine
GmbH
gezeichnet:
Herr Helmut Scheffel
Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2016
EUR |
31.12.2015
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
429.858,00 |
466.646,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
172.148,00 |
157.330,00 |
| 1.
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
172.148,00 |
157.330,00 |
| II.
Sachanlagen |
257.210,00 |
308.816,00 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
257.210,00 |
308.816,00 |
| III.
Finanzanlagen |
500,00 |
500,00 |
| 1.
Genossenschaftsanteile |
500,00 |
500,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
2.649.920,14 |
2.142.059,79 |
| I.
Vorräte |
67.270,45 |
73.498,58 |
| 1.
fertige Erzeugnisse und Waren |
67.270,45 |
73.498,58 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
290.661,40 |
499.424,01 |
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
185.619,46 |
218.041,89 |
| 2.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
6.029,61 |
5.376,70 |
| 3.
sonstige Vermögensgegenstände |
99.012,33 |
276.005,42 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
2.291.988,29 |
1.569.137,20 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
17.983,02 |
76.020,02 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
3.097.761,16 |
2.684.725,81 |
Passiva
|
|
31.12.2016
EUR |
31.12.2015
EUR |
| A.
Eigenkapital |
1.440.852,98 |
965.586,90 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
51.020,00 |
51.020,00 |
| II.
Bilanzgewinn |
1.389.832,98 |
914.566,90 |
| B.
Rückstellungen |
233.764,30 |
269.006,74 |
| 1.
Steuerrückstellungen |
113.324,00 |
162.486,90 |
| 2.
sonstige Rückstellungen |
120.440,30 |
106.519,84 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.411.417,88 |
1.430.509,17 |
| 1.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
127.951,66 |
152.875,19 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
1.070.362,03 |
1.019.755,26 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
213.104,19 |
257.878,72 |
| D.
Passive latente Steuern |
11.726,00 |
19.623,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
3.097.761,16 |
2.684.725,81 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR |
1.1.2015 - 31.12.2015
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
11.512.283,43 |
10.059.017,43 |
| 2.
sonstige betriebliche Erträge |
41.374,92 |
58.654,02 |
| 3.
Materialaufwand |
7.700.301,92 |
6.753.781,63 |
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
446.167,75 |
455.179,27 |
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
7.254.134,17 |
6.298.602,36 |
| 4.
Personalaufwand |
877.402,19 |
816.422,90 |
| a)
Löhne und Gehälter |
745.376,47 |
689.319,52 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
132.025,72 |
127.103,38 |
| 5.
Abschreibungen |
235.952,98 |
207.611,85 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
235.952,98 |
207.611,85 |
| 6.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
618.759,09 |
517.274,11 |
| 7.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
23.047,79 |
646,36 |
| 8.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
61.950,00 |
79.183,11 |
| 9.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
690.864,44 |
586.476,70 |
| 10.
sonstige Steuern |
642,54 |
1.407,00 |
| 11.
auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines
Gewinnabführungs- oder
Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte
Gewinne |
1.000,00 |
5.000,00 |
| 12.
Jahresüberschuss |
1.389.832,98 |
1.151.160,51 |
Ergebnisverwendung
|
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR |
1.1.2015 - 31.12.2015
EUR |
| 12.
Vorabausschüttung / beschlossene
Ausschüttung GJ |
|
236.593,61 |
| 13.
Bilanzgewinn / Bilanzverlust |
0,00 |
914.566,90 |
Anhang
Allgemeine
Angaben
Sitz der Firma encoLine GmbH ist Gera. Die
Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 505561 im Register
des Amtsgerichts Jena eingetragen.
Der Jahresabschluss der encoLine GmbH, Gera
(encoLine), wurde auf der Grundlage der
Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs
für Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Nach den in § 267 HGB angegebenen
Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine
Kapitalgesellschaft. Gemäß § 9 Nr. 4 des
Gesellschaftsvertrages wurde der Jahresabschluss nach den
für große Kapitalgesellschaften geltenden
Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.
Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in
der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang
ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der
Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung
gewählt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Durch die Anwendung der Vorschriften des BilRUG
ändern sich die bisherige Form der Darstellung und die
bisher angewandten Zuordnungskriterien. Dies betrifft vor
allem die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung und
die Zuordnungen zu den Umsatzerlösen gemäß
der neuen Umsatzerlösdefinition nach § 277 HGB
(Art. 75 Abs. 2 EGHGB).
Konzernzugehörigkeit
Die encoLine wird in den Konzernabschluss der
Thüringer Energie AG, Erfurt (TEAG, Registergericht
Jena, HRB 502044) einbezogen. Die TEAG ist das
Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den
Konzernlagebericht für den kleinsten und
größten Kreis von Unternehmen aufstellt.
Konzernabschluss und Konzernlagebericht des
Thüringer-Energie-Konzerns werden nach § 325 HGB
beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht
und dort bekannt gemacht. Diese Unterlagen sind im Internet
unter www.bundesanzeiger.de oder www.thueringerenergie.de
zugänglich. Die TEAG stellt den Konzernabschluss nach
HGB auf.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren
die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
maßgebend.
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten
angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände und entsprechend den
steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.
Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten
ausgewiesen.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder zu
niedrigeren Marktpreisen angesetzt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert
ausgewiesen.
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält
Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit
nach dem Abschlussstichtag darstellen.
Das Eigenkapital entspricht dem Saldo der Aktiva
abzüglich Rückstellungen, Verbindlichkeiten und
passiven latenten Steuern.
Die Steuerrückstellungen beinhalten das
Geschäftsjahr betreffende, noch nicht veranlagte
Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei
wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der
Ansatz erfolgte in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags.
Verbindlichkeiten wurden mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Latente Steuern werden für zeitliche
Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen
Wertansätzen von Vermögensgegenständen,
Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die
Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des
kombinierten Ertragsteuersatzes von 30 %. Der
kombinierte Ertragsteuersatz umfasst
Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und
Gewerbesteuer. Eine sich insgesamt ergebende
Steuerbelastung wurde in der Bilanz als passive latente
Steuer angesetzt werden.
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Die Aufgliederung und Entwicklung des
Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel zu
entnehmen.
Entwicklung des Anlagevermögens
(Anlagenspiegel)
Werte in: EUR
|
|
Entwicklung
der Anschaffungswerte |
|
|
Anfangs- |
Zugang |
Umbu- |
Abgang |
Endstand |
|
|
bestand |
|
chungen |
|
|
|
|
01.01.2016 |
|
|
|
31.12.2016 |
|
I.
|
Immaterielle Vermögens-
|
|
|
|
|
|
|
gegenstände
|
|
|
|
|
|
|
Entgeltlich
erworbene |
428.958,48 |
121.872,00 |
0,00 |
1.087,70 |
549.742,78 |
|
ähnliche
Rechte |
|
|
|
|
|
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
428.958,48
|
121.872,00
|
0,00
|
1.087,70
|
549.742,78
|
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Andere Anlagen,Betriebs-
und Geschäftsausstattung |
592.802,99 |
77.293,98 |
0,00 |
13.535,97 |
656.561,00 |
|
Summe Sachanlagen
|
592.802,99
|
77.293,98
|
0,00
|
13.535,97
|
656.561,00
|
|
III.
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
Genossenschaftsanteile |
500,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
500,00 |
|
Summe Finanzanlagen
|
500,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
500,00
|
|
Summe Anlagevermögen
|
1.022.261,47
|
199.165,98
|
0,00
|
14.623,67
|
1.206.803,78
|
|
|
Entwicklung
der Abschreibungen |
|
|
Anfangs- |
Zugänge |
Abgänge |
Endstand |
|
|
bestand |
|
|
|
|
|
01.01.2016 |
|
|
31.12.2016 |
|
I.
|
Immaterielle Vermögens-
|
|
|
|
|
|
gegenstände
|
|
|
|
|
|
Entgeltlich
erworbene |
271.628,48 |
107.053,00 |
1.086,70 |
377.594,78 |
|
ähnliche
Rechte |
|
|
|
|
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
271.628,48
|
107.053,00
|
1.086,70
|
377.594,78
|
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
Andere Anlagen,Betriebs-
und Geschäftsausstattung |
283.986,99 |
128.899,98 |
13.535,97 |
399.351,00 |
|
Summe Sachanlagen
|
283.986,99
|
128.899,98
|
13.535,97
|
399.351,00
|
|
III.
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Genossenschaftsanteile |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
|
Summe Anlagevermögen
|
555.615,47
|
235.952,98
|
14.622,67
|
776.945,78
|
|
|
Buchwerte |
|
|
(Stand:) |
(Stand:) |
|
|
|
|
|
|
31.12.2015 |
31.12.2016 |
|
I.
|
Immaterielle Vermögens-
|
|
|
|
gegenstände
|
|
|
|
Entgeltlich
erworbene |
157.330,00 |
172.148,00 |
|
ähnliche
Rechte |
|
|
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
157.330,00
|
172.148,00
|
|
II.
|
Sachanlagen
|
|
|
|
Andere Anlagen,Betriebs-
und Geschäftsausstattung |
308.816,00 |
257.210,00 |
|
Summe Sachanlagen
|
308.816,00
|
257.210,00
|
|
III.
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
Genossenschaftsanteile |
500,00 |
500,00 |
|
Summe Finanzanlagen
|
500,00
|
500,00
|
|
Summe Anlagevermögen
|
466.646,00
|
429.858,00
|
Forderungen
und sonstige Vermögensgegenstände
Sämtliche Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr.
Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen
werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die
Thüringer Netkom GmbH, Weimar (TNK), in Höhe von
6 T€ (im Vorjahr 5 T€) ausgewiesen,
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen
wurden 92 T€ für noch nicht vereinnahmte
Steuererstattungen erfasst.
Rechnungsabgrenzungsposten
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im
Wesentlichen Korrekturen des Aufwands für
Versicherungen und Supportverträge. Die Auflösung
erfolgt im Folgejahr.
Eigenkapital
Die Geschäftsanteile an der encoLine werden zu
51 % (26.020,00 €) von der TEAG und zu 49 %
von Herrn Helmut Scheffel (25.000,00 €) gehalten.
Sonstige Rückstellungen
In den sonstigen Rückstellungen sind
insbesondere Verpflichtungen aus Jahressonderzahlungen in
Höhe von 33 T€ (im Vorjahr 32 T€),
Urlaubsüberhängen in Höhe von 12 T€ (im
Vorjahr 1 T€), Aufstellung und Prüfung des
Jahresabschlusses in Höhe von 25 T€ (im Vorjahr
21 T€) sowie aus noch nicht abgerechneten bezogenen
Lieferungen und Leistungen in Höhe von 51 T€ (im
Vorjahr 50 T€) ausgewiesen.
Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten weisen eine Laufzeit
von bis zu einem Jahr aus und sind nicht besichert (im
Vorjahr 0 T€).
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen gegenüber der TNK in Höhe von 1.070
T€.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse entstanden ausschließlich im
Inland.
Durch die Anwendung der Vorschriften des BilRUG
erhöhte sich der Posten Umsatzerlöse um 31
T€, welche nach alter Definition den sonstigen
betrieblichen Erträgen zugeordnet worden wären.
Bei einer rückwirkenden Anwendung der
Vorschriften des BilRUG hätte sich für die
Umsatzerlöse des Vorjahres ein um 26 T€
erhöhter Betrag ergeben.
Sonstige
betriebliche Erträge
Durch die Anwendung der Vorschriften des BilRUG
verringerte sich der Posten sonstige betriebliche
Erträge um 31 T€, welche nach neuer Definition
den Umsatzerlösen zugeordnet wurden.
Materialaufwand
Die Anwendung der Vorschriften des BilRUG hatte
keinen Einfluss auf Posten des Materialaufwands.
Abschreibungen
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Sonstige
betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten 10
T€ (im Vorjahr 12 T€) periodenfremde
Aufwendungen.
Die Anwendung der Vorschriften des BilRUG hatte
keinen Einfluss auf Posten der sonstigen betrieblichen
Aufwendungen.
Steuern vom Einkommen und Ertrag
Als Ertragsteuern werden Körperschaftsteuer,
Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag ausgewiesen.
Diese betreffen ausschließlich das Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
Die latenten Steuern betreffen temporäre
Differenzen in den Sachanlagen, welche zu passiven latenten
Steuern führen.
Sonstige
Pflichtangaben
Geschäftsführer:
Herr Helmut Scheffel, Ingenieur für
Fernmeldetechnik.
Auf die Angabe der
Geschäftsführerbezüge wird unter Bezugnahme
auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet
Mitarbeiter:
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahrs im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen |
Zahl |
Angestellte |
19 |
Leitende Angestellte |
1 |
Gesamtzahl der durchschnittlich
beschäftigten Arbeitnehmer |
20 |
Honorar des
Abschlussprüfers:
Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars nach
§ 285 Nr. 17 HGB wurde verzichtet, da diese Angabe im
Konzernabschluss der TEAG erfolgen wird.
Gewinnverwendungsvorschlag:
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresüberschuss des Jahres 2016 in Höhe
von 1.389.832,98 € in voller Höhe am 26.
Juni 2017 an die Gesellschafter auszuschütten.
Gera, den 15. Juni 2017
encoLine
GmbH
gezeichnet:
Herr Helmut Scheffel
Geschäftsführer
Bestätigungsvermerk
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
encoLine GmbH, Gera, für das Geschäftsjahr vom
1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016
geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von
Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden
Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.
Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns
durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über
den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung
und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben
in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter
Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat
zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und
vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen
Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, 19. Juni 2017
Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Diederichs, Wirtschaftsprüfer
Glöckner, Wirtschaftsprüfer
Die Gesellschafterversammlung beschließt, den
ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von €
1.389.832,98 in voller Höhe am 26. Juni 2017 an die
Gesellschafter auszuschütten.
Der Jahresabschluss zum 31.12.2016 wurde am
19.06.2017 festgestellt.
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