Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 99731
Vorher
SCUR-Alpha 189 GmbHStriveCo GmbH
Eingetragen
19.8.2022
Branche
Praxen von Wirtschaftsprüferinnen und -prüfern, vereidigten Buchprüferinnen und -prüfern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und BuchprüfungsgesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Entwicklung und der Vertrieb von Softwareprodukten sowie die Erbringung von verbundenen Dienstleistungen in den Bereichen der Wirtschaftsprüfung (Audit), des Accountings, des Risikomanagements und der Compliance sowie in hiermit in Zusammenhang stehenden Sektoren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christopher Nagy
seit 10.2.2026
Geschäftsführer
David Marquis
seit 26.2.2025
Geschäftsführer
Alexandra Enescu
seit 17.10.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CASEWARE SOFTWARE HOLDINGS LIMITED
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
CASEWARE SOFTWARE HOLDINGS LIMITED
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CaseWare Germany GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024

Bilanz zum 30. April 2024

AKTIVA

30.04.2024 30.04.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 46.624,90 59.342,90
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.537.604,67 7.584.080,67
3. Geschäfts- oder Firmenwert 24.335.732,26 35.167.073,35
30.919.961,83 42.810.496,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 275.112,20 344.953,20
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 627.784,26 693.280,07
3. Geleistete Anzahlungen 39.466,00 39.466,00
942.362,46 1.077.699,27
III. Finanzanlagen
- Anteile an verbundenen Unternehmen 518.000,00 518.000,00
32.380.324,29 44.406.196,19
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.426.769,86 1.722.327,33
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.754.849,52 211.994,29
3. Sonstige Vermögensgegenstände 240.106,13 300.367,71
3.421.725,51 2.234.689,33
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 7.485.344,72 7.276.902,71
10.907.070,23 9.511.592,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.985.261,27 2.903.761,51
46.272.655,79 56.821.549,74

PASSIVA

30.04.2024 30.04.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 9.046.400,00 9.046.400,00
III. Verlustvortrag - 969.944,95 -111.505,80
IV. Jahresfehlbetrag - 4.967.520,01 -858.439,15
3.133.935,04 8.101.455,05
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.305.428,56 283.976,37
2. Sonstige Rückstellungen 3.610.370,48 10.653.823,00
4.915.799,04 10.937.799,37
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 658.285,91 738.143,02
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.563.213,99 11.887.897,89
3. Sonstige Verbindlichkeiten 449.939,40 339.140,94
15.671.439,30 12.965.181,85
D. Rechnungsabgrenzungsposten 13.034.171,48 11.584.847,96
E. Passive Latente Steuern 9.517.310,93 13.232.265,51
46.272.655,79 56.821.549,74

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024

01.05.2023 - 30.04.2024 01.01.2023- 30.04.2023
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 21.576.628,88 6.960.587,17
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.887.667,30 248.138,49
3. Materialaufwand
- Aufwendungen für bezogene Leistungen -7.388.316,55 -1.988.649,50
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -11.451.903,66 -3.000.671,90
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.413.538,18 -678.909,11
-12.865.441,84 -3.679.581,01
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.609.497,01 -1.233.089,06
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.172.482,82 -1.358.495,71
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 55.217,51 37,14
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.043.346,48 -259.733,22
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -407.949,00 452.346,55
10. Ergebnis nach Steuern -4.967.520,01 -858.439,15
11. Jahresfehlbetrag -4.967.520,01 -858.439,15

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024

der CaseWare Germany GmbH, Düsseldorf

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die CaseWare Germany GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der HR B 99731 eingetragen.

2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Die Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen ist nur eingeschränkt gegeben, da die Gesellschaft zum 1. Januar 2023 als übernehmender Rechtsträger ohne aktive Geschäftstätigkeit nach Maßgabe der Verschmelzungsverträge mit der AUDICON GmbH, Stuttgart und der AUDICON Technologies GmbH, Düsseldorf, verschmolzen wurde. Daraus ergibt sich ein Rumpfgeschäftsjahr für die CaseWare Germany GmbH vom 1. Januar 2023 bis zum 30. April 2023.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 15 Jahren, bewertet. Es wurden keine weiteren selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert. Dem aktuellen Wert in Höhe von EUR 46.624,90 liegt eine Nutzungsdauer von 5 Jahren zugrunde.

Der angesetzte Geschäfts- oder Firmenwert wird entsprechend seiner geschätzten Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Diese Nutzungsdauerschätzung ist durch die zwischen den Gruppenunternehmen entstehenden Synergien begründet. Die aus der Aufstockung der Vermögenswerte resultierende Steuerlatenz wurde passiviert.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen 2 und 23 Jahren) angesetzt. Die Gegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 Euro netto werden sofort abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten bewertet. Die Umrechnung der Anschaffungskosten bei Auslandsbeteiligungen erfolgt nach Maßgabe des Wechselkurses am Tage der Einzahlung des Nennkapitals bzw. der für den Anteilserwerb geleisteten Zahlungen.

Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Bei Forderungen, deren Realisierung mit erkennbaren Risiken behaftet sind, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

Flüssige Mittel sind zu Nennwerten bilanziert. Fremdwährungskonten wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB).

Für alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen, die am Abschlussstichtag dem Grunde oder der Höhe nach ungewiss sind, werden - der Risikolage entsprechend - angemessene Rückstellungen gebildet. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen gegenüber Dritten werden mit dem zum Zeitpunkt ihres Entstehens gültigen Wechselkurs bzw. mit dem Mittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Im Zuge der Neubewertung von Vermögensgegenständen und Schulden aufgrund von Verschmelzungsvorgängen wurden passive latente Steuern auf den Geschäfts- oder Firmenwert anhand eines kombinierten Steuersatzes in Höhe von 31,23 % ermittelt.

4. Erläuterungen zu Bilanzposten

4.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.

4.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Restlaufzeit von 5 Jahren und setzen sich wie folgt zusammen:

30.04.2024 30.04.2023
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.426.769,86 1.722.327,33
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.754.849,52 211.994,29
Sonstige Vermögensgegenstände 240.106,13 300.367,71
3.421.725,51 2.234.689,33

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.619 (Vorjahr TEUR 206).

4.3. Eigenkapital

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 15. Februar 2023 wurde ein Betrag von TEUR 9.064,4 aus dem seitens der mittelbaren Gesellschafterin gewährten Kaufpreisdarlehen an die unmittelbare Gesellschafterin abgetreten und im Folgenden in die Kapitalrücklage eingebracht.

Der ausschüttungsgesperrte Betrag nach § 268 Abs. 8 HGB beträgt EUR 46.624,90.

4.4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Tantiemen, Boni und Prämien von TEUR 302,8 (Vorjahr: TEUR 109,5), Restrukturierung von TEUR 1.887,00 (Vorjahr: TEUR 0), ausstehende Urlaubsansprüche von TEUR 317,0 (Vorjahr: TEUR 242,0), Gewährleistungen von TEUR 52,0 (Vorjahr: TEUR 44,0) sowie übrige Verpflichtungen von TEUR 303,2 (Vorjahr: TEUR 245,2).

4.5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

30.04.2024 30.04.2023
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 658.285,91 738.143,02
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.563.213,99 11.887.897,89
Sonstige Verbindlichkeiten 449.939,40 339.140,94
15.671.439,30 12.965.181,85

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter i.H.v. TEUR 12.873,7 (Vorjahr TEUR 11.829,3).

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben TEUR 12.873,7 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 236,5 (Vorjahr: TEUR 269,0) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 16,0 (Vorjahr: TEUR 20,4) ausgewiesen.

4.6. Passive latente Steuern

In Höhe des Geschäfts- und Firmenwertes wurden im Vorjahr latente Steuern mit EUR 13.232.265,51 passiviert, die in Höhe der Abschreibung auf den immateriellen Vermögenswert aufgelöst werden. Im Geschäftsjahr 2024 wurden die passiven latenten Steuern mit EUR 3.714.954,58 (Vorjahr TEUR 300,7) aufgelöst.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

5.1. Währungsumrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0,9 (Vorjahr: TEUR 0,1) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 1,1 (Vorjahr: TEUR 0,9).

5.2. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 10,9 (Vorjahr: TEUR 0).

5.3. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.043,3 (Vorjahr: TEUR 259,7).

6. Sonstige Angaben

Finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen in Höhe von TEUR 3.155,0 (Vorjahr: TEUR 4.467,0), davon werden TEUR 967,3 (Vorjahr: TEUR 1.147,0) innerhalb eines Jahres fällig.

Die Anzahl der Beschäftigten betrug im Jahresdurchschnitt 117 (Vorjahr: 116) Angestellte.

Zum Bilanzstichtag betrug die Anzahl der Beschäftigten 115 (Vorjahr: 112).

Geschäftsführer der CaseWare Germany GmbH sind:

David Osborne, Atlanta/USA - Chief Executive Officer Executive, bis 13.01.2025

Brian Kyle, Kleinburg/Kanada - Chief Financial Officer Accounting Reporting, seit 14.05.2024

Alexandra Enescu, Köln - Managing Director - Sr. HR BP Talent Retention, seit 17.09.2024

Fuhrmann, Geschäftsführer Bereich Finance bis 30.04.2024

Axel Zimmermann, Geschäftsführer Bereich Commercial bis 30.04.2024

Michael Schleupen, Geschäftsführer Bereich Product bis 30.04.2024

Der Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit. Auf die Angabe nach wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernverhältnisse

Die Chromium Intermediateco Holding Ltd. stellt als Konzernmutterunternehmen der CaseWare Germany GmbH den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Teil von Unternehmen auf. Dieser ist in ihren Geschäftsräumen, CHROMIUM INTERMEDIATECO HOLDINGS LIMITED, c/o Suite 2600, Three Bentall Centre, P.O. Box 49314, 595 Burrad Street, Vancouver, BCV7X 1 L3, Canada, erhältlich.

 

Düsseldorf, den 31. Januar 2025

Die Geschäftsführung

Brian Kyle

Alexandra Enescu

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.05.2023 Zugänge Abgänge 30.04.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 63.582,90 0,00 0,00 63.582,90
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 7.933.330,22 13.541,62 0,00 7.946.871,84
3. Geschäfts- oder Firmenwert 35.966.325,35 0,00 8.536.432,00 27.429.893,35
43.963.238,47 13.541,62 8.536.432,00 35.440.348,09
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 364.338,20 0,00 0,00 364.338,20
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 753.728,45 108.346,03 146.152,46 715.922,02
3. Geleistete Anzahlungen 39.466,00 0,00 0,00 39.466,00
1.157.532,65 108.346,03 146.152,46 1.119.726,22
III. Finanzanlagen
- Anteile an verbundenen Unternehmen 518.000,00 0,00 0,00 518.000,00
45.638.771,12 121.887,65 8.682.584,46 37.078.074,31
Abschreibungen
01.05.2023 Zugänge Abgänge 30.04.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.240,00 12.718,00 0,00 16.958,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 349.249,55 1.060.017,62 0,00 1.409.267,17
3. Geschäfts- oder Firmenwert 799.252,00 2.294.909,09 0,00 3.094.161,09
1.152.741,55 3.367.644,71 0,00 4.520.386,26
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 19.385,00 69.841,00 0,00 89.226,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 60.448,38 172.011,30 144.321,92 88.137,76
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
79.833,38 241.852,30 144.321,92 177.363,76
III. Finanzanlagen
- Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.232.574,93 3.609.497,01 144.321,92 4.697.750,02
Buchwerte
30.04.2024 30.04.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 46.624,90 59.342,90
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 6.537.604,67 7.584.080,67
3. Geschäfts- oder Firmenwert 24.335.732,26 35.167.073,35
30.919.961,83 42.810.496,92
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 275.112,20 344.953,20
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 627.784,26 693.280,07
3. Geleistete Anzahlungen 39.466,00 39.466,00
942.362,46 1.077.699,27
III. Finanzanlagen
- Anteile an verbundenen Unternehmen 518.000,00 518.000,00
32.380.324,29 44.406.196,19

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024

der CaseWare Germany GmbH, Düsseldorf

I. Grundlagen des Unternehmens

Mit Beschluss vom 23. Januar 2023 wurde das Geschäftsjahr der Gesellschaft geändert. Das Geschäftsjahr beginnt seitdem am 1. Mai eines Jahres und endet am 30. April des Folgejahres. Für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. April 2023 wurde ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet. Aus diesem Grund ist eine Vergleichbarkeit des aktuellen Geschäftsjahres mit dem Rumpfgeschäftsjahr des Vorjahres nur eingeschränkt möglich.

Im Wesentlichen führt die CaseWare Germany GmbH die Geschäfte der früheren AUDICON GmbH fort. Die CaseWare Germany GmbH entwickelt und vermarktet Software und Content in den Bereichen Audit, Risk und Compliance an den Standorten Düsseldorf und Stuttgart. Daneben werden Beratungs-, Wartungs-, Schulungs- und Produkt-Support-Leistungen erbracht.

Das Unternehmen ist nach Business Units gegliedert, die nach Vermarktungsgesichtspunkten entsprechend den wesentlichen Zielgruppen der CaseWare Germany GmbH wie folgt gegliedert sind:

Wirtschaftsprüfung

Corporates

Public

Data Retention Management

International

Die Absatzmärkte der CaseWare Germany GmbH befinden sich vornehmlich im deutschsprachigen Raum (D, A, CH). Seit einigen Jahren werden im Direktvertrieb über das Distributorennetzwerk CaseWare International Softwareprodukte auch weltweit angeboten.

Zielkunden der CaseWare Germany GmbH sind Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung (Corporates), Wirtschaftsprüfer/Steuerberater sowie Bund, Länder, Kommunen und Körperschaften des öffentlichen Rechts.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Direkt vergleichbare Brancheninformationen zur spezifischen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft oder aussagefähige Daten anderer Marktteilnehmer existieren nicht.

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2024 beliefen sich die Lizenzumsätze (Neulizenz, Miete und Wartung) auf EUR 19.549.797,79. Die Consultingumsätze erreichten ein Volumen von EUR 1.842.957,83

3. Lage

a) Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2024 konnten trotz einer insgesamt schwachen Dynamik im gesamtwirtlichen Umfeld die Umsatzerlöse insgesamt zum Vorjahr gesteigert werden. Zum Wachstum haben alle Produktbereiche der CaseWare Germany GmbH gleichermaßen beigetragen.

Der Vergleich bezieht sich auf das anteilige Rumpfwirtschaftsjahr von 4 Monaten (Jan-Apr) im Vergleich zum gesamten FY24.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2024 auf EUR 3.172.482,82 gestiegen.

Hierin enthalten sind insbesondere außerordentliche Aufwendungen i.H. von EUR 292.700 aufgrund des Betriebsübergangs. Diese Aufwendungen stehen direkt im Zusammenhang mit der Übernahme, Integration und Restrukturierung der CaseWare Germany GmbH und sind somit nicht Bestandteil der laufenden Geschäftstätigkeit.

Ein weiterer Kostenfaktor i.H. von EUR 207.046 waren die im Geschäftsjahr organisierten Kundenveranstaltungen, angeführt von der CwX im September 2023, welche die erste Veranstaltung unter dem CwX Brand ist. Die CwX bestand aus einer Digitalveranstaltung und drei Networking-Veranstaltungen.

Unter Berücksichtigung ergebnisabhängiger Steuern von rd. EUR 0,4 Mio. wurde ein Jahresfehlbetrag von rd. EUR 4,97 Mio. erzielt.

Unter Bereinigung der auch im Personalaufwand angefallen außerordentlichen Aufwendungen i.H. von EUR 2.826.134,68 und der Abschreibung der PPA (Purchase Price Allocation) i. H. von EUR 3.215.725,09 sowie der außerordentlichen Aufwendungen für den Betriebsübergang wäre ein positives Jahresergebnis erzielt worden.

b) Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist als stabil zu bezeichnen. Bestehende kurzfristige Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen. Die Gesellschaft finanzierte sich operativ im Jahr 2024, wie in Vorjahren, ausschließlich aus dem internen Cashflow.

Der Kaufpreis für den Erwerb der Gesellschaftsanteile der AUDICON GmbH und der AUDI- CON Technologies GmbH wurden durch eine Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 9,0 Mio. und ein langfristiges Darlehen von CWI in Höhe von EUR 13,6 Mio. finanziert.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle bestehen bisher nicht. Zudem besteht eine langfristige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzdispositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage 2024 ist gegenüber dem Vorjahr durch einen Rückgang des Gesamtkapitals um EUR 10,5 Mio. auf EUR 46,3 Mio. gekennzeichnet. Maßgeblich dafür ist in erster Linie die Allokation des Kaufpreises für den Erwerb der Anteile an der AUDICON GmbH und der AUDICON Technologies GmbH auf den bilanzierten Geschäfts- oder Firmenwert, der über eine Laufzeit von 15 Jahren abgeschrieben wird.

Der Forderungsbestand zum Stichtag von TEUR 3.422 lag TEUR 1.187 über dem Vorjahreswert, anteilig daran betragen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 1.427. Auch im Jahr 2024 hatten wir, wie in den Vorjahren, nahezu keine Forderungsausfälle zu verzeichnen.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum 30. April 2024 rd. 7 % (Vorjahr: 14 %).

Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen eine Rückstellung für Restrukturierung i.H.v. TEUR 1.887 sowie personalbezogene Verpflichtungen über rd. TEUR 633. Die Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten betrugen zum 31. April 2024 TEUR 735.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Als wesentliches Steuerungssystem dient eine jährlich revolvierende integrierte Finanz-, Ertrags- und Liquiditätsplanung. Dabei fließen die Erkenntnisse und Erfahrungen der am Markt agierenden Abteilungen (Vertrieb, Consulting) im Rahmen eines Bottom-up-Vorgehens ein. Die Planzahlen werden im monatlich verfügbaren Ist-Reporting den aktuellen Ist-Zahlen gegenübergestellt. Abweichungsanalysen sowie Analysen des Auftragseingangs liefern wesentliche Erkenntnisse für die operative Steuerung.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist weiterhin trotz erhöhter geopolitischer Risiken als gut zu bezeichnen.

III. Prognose-, Chance- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Wir beurteilen die voraussichtliche Geschäftsentwicklung in 2024 und 2025 trotz der gestiegenen geopolitischen Risiken und der negativen gesamtwirtschaftlichen Effekte des Ukraine- Konfliktes positiv. Wir erwarten für das folgende Geschäftsjahr vom 1. Mai 2024 bis zum 30. April 2025 ein Umsatzwachstum auf ca. EUR 24,3 Mio. und ein Ergebnis vor Steuern von rund EUR 4 Mio.

2. Risikobericht

Branchenspezifische und ertragsorientierte Risiken

Die Darstellung der Chancen und Risiken erfolgt in absteigender Reihenfolge. Die Reihenfolge bezieht sich hierbei auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft unter Berücksichtigung der jeweiligen Wahrscheinlichkeit des Eintretens von Risiken.

Darüber hinaus ist die CaseWare Germany GmbH im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeiten mit einer Vielzahl von Risiken konfrontiert, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Alle unsere Aktivitäten werden ständig überwacht und gesteuert.

Dabei unterliegt auch unser Unternehmen dem branchenüblichen Risiko der Nutzung von Lizenzrechten. Dieses Risiko haben wir durch den Abschluss von langfristigen Lizenzverträgen vermindert. Weitere branchenübliche Risiken bestehen in der Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und Softwareherstellern. Mehr noch als das eingerichtete Vertragsmanagement stärkt die überwiegend langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit die enge Bindung zu unseren wichtigsten Lieferanten. Durch regelmäßigen fachlichen Austausch und umfassende gegenseitige Information werden Risiken in der Regel vermieden oder durch rechtzeitiges Erkennen und adäquate Maßnahmen aktiv gemanagt.

Risiken rückläufiger Umsätze, Roherträge und Deckungsbeiträge bestehen grundsätzlich in allen Geschäftsbereichen und werden laufend überwacht. Rückgänge im Lizenzverkauf können in der Regel durch eine Erhöhung der Aktivitäten in den übrigen Bereichen ausgeglichen werden. Vertrieb und Marketing werden entsprechend gesteuert. Das Risiko des Wegfalls etwaiger Kundenausfälle wird durch die Gewinnung von Neukunden mitigiert.

Durch kontinuierliche Markt- und Wettbewerbsanalysen und die aufmerksame Beobachtung von Kundenwünschen werden möglichst frühzeitig die für die eigene Geschäftstätigkeit relevanten Entwicklungen erfasst und in der Unternehmenssteuerung berücksichtigt.

Hohe Qualitätsanforderungen und Kundennähe erfordern die Beschäftigung qualifizierter Fachkräfte. Auch in der Expansion der vergangenen Jahre konnte jederzeit entsprechendes Personal akquiriert werden. Risiken aus Fluktuation und Know-how-Verlust im Personalbereich werden durch professionelle Personalführung sowie angemessene Vergütung minimiert.

Bestandsgefährdende Risiken liegen für die Gesellschaft nicht vor.

Angesichts der Zugehörigkeit zu einem internationalen Konzern, sind wir in der Lage auf geänderte Bedürfnisse der Kunden zu reagieren. Mit der Weiterentwicklung auf Cloudbasierten Softwarelösungen, sind wir für die Zukunft gut aufgestellt.

3. Chancenbericht

Die Gesellschaft behauptet sich seit Jahren in einem sehr wettbewerbsintensiven Umfeld gegen zum Teil deutlich größere Konkurrenten. Durch die intensive Verknüpfung von erstklassigem Softwareentwicklungs- mit Prüfungs-Know-how werden wir auch zukünftig in der Lage sein, gegenüber dem Wettbewerb deutlich bessere integrierte Lösungen anzubieten.

Als Chancen werden insbesondere folgende Themenaspekte gesehen:

Markt-/Branchentrends:

Die Digitalisierung und der zunehmende Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und die Nachfrage nach Cloud-basierten Lösungen treiben den Softwaremarkt voran. Besonders im Bereich der Datenanalyse bestehen weiterhin große Wachstumschancen.

Cloudanwendungen: Die Migration von Softwareanwendungen in die Cloud ist ein stabiler Wachstumstreiber.

Künstliche Intelligenz (KI): Der Bedarf an KI-gestützten Softwarelösungen eröffnet neue Marktsegmente und Kundengruppen.

Internationale Expansion: Die Zugehörigkeit zu einem internationalen Konzern bietet Zugang zu neuen Märkten und Netzwerken.

Strategische Chancen:

Durch Investitionen in Entwicklung können innovative Softwarelösungen entwickelt werden, die dem Kundenbedarf noch mehr entgegenkommen.

Der Austausch von Know-how und die gemeinsame Nutzung von Ressourcen bringen Synergieeffekte im Konzernverbund, wodurch unsere Effizienz weitestgehend gesteigert und schnellere Entwicklungs- bzw. Updatephasen unserer Software ermöglicht werden können.

Mitarbeiterförderung.

Auch die kontinuierliche Förderung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter und eine innovationsfreundliche Unternehmenskultur sind essenziell für nachhaltiges Wachstum.

Mit einem diversifizierten Produktportfolio, einer klaren Wachstumsstrategie und den Synergien aus der Konzernzugehörigkeit ist CaseWare Germany optimal für die zukünftige Entwicklung aufgestellt. Die Chancen, die sich aus der zunehmenden Digitalisierung, der globalen Vernetzung und der verstärkten Nachfrage nach intelligenten Softwarelösungen ergeben, werden aktiv genutzt, um die Marktposition nachhaltig zu stärken und auszubauen.

Die Gesamt Chancen- und Risikolage hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert.

 

Düsseldorf, den 31. Januar 2025

Brian Kyle, Geschäftsführer

Alexandra Enescu, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CaseWare Germany GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CaseWare Germany GmbH, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CaseWare Germany GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. April 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 31. Januar 2025

Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stephan Martens, Wirtschaftsprüfer

Marcus Carius, Wirtschaftsprüfer

FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Der Jahrabschluss zum 30.04.2024 wurde am 3. Februar 2025 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

ERGEBNISVERWENDUNGSBESCHLUSS

Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023/2024 in Höhe von 4.967.520,01 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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