Deutsche Technoplast GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Birgit Maria Groitl | 50.00% |
Hans Jürgen Bauer | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
W&L Deutsche Technoplast GmbH i.L.Wörth a.d. DonauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021W & L Deutsche Technoplast GmbH i. L., Wörth an der Donau1. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Rahmenbedingungen Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind Hersteller frei fallender Präzisions-Kunststoffteile mit integriertem Werkzeug- und Formenbau mit höchster Flexibilität. Zu unseren Kunden zählen führende Automobilsystemhersteller. Forschung und Entwicklung In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden entwickeln wir Lösungen für spezifische Anforderungen. Dabei setzen wir bereits bei der Entwicklung neuer Produkte auf Kreativität im Prozess, um höchste Qualität, optimale Funktionalität und hohe Lebensdauer unserer Produkte bei größtmöglicher Kosteneffizienz zu erzielen. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch zunehmende Konkurrenz aus Fernost gekennzeichnet. Dies verstärkt den Preisdruck. Wir begegnen dieser Entwicklung durch innovative Produktverbesserungen, ein hohes Maß an Qualität und verstärkte Serviceaktivitäten. Der gesamtwirtschaftliche Trend wurde im Berichtsjahr durch die Entwicklungen und Maßnahmen zur Eindämmung der Corona Pandemie stark beeinflusst. Anhaltende Unsicherheit über die weitere Ausbreitung der Pandemie sowie deren wirtschaftliche Folgen dämpften zwar vorerst die Inflationserwartungen, führten jedoch zur Verknappung der Rohstoffe durch erhebliche Störungen der Lieferketten und zu empfindlichen Preiserhöhungen der Rohstoffe. Geschäftsverlauf Der negative Geschäftsverlauf aus den Vorjahren setzte sich auch im Berichtsjahr 2021 fort. Einhergehend mit der COVID-19 Krise und dem negativen Geschäftsverlauf haben die Gesellschafter der W & L Deutsche Technoplast GmbH i.L., Schwabach, am 24. Juni 2020 beschlossen, den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 einzustellen, die Gesellschaft stillzulegen und zu liquidieren. Die Liquidation des Unternehmens wurde am 14. Januar 2021 in das Handelsregister eingetragen. Zum Liquidator wurde die Deutsche Technoplast GmbH, Wörth a. d. Donau, bestellt. Da sich die Gesellschaft in Liquidation befindet, unterliegt sie keinem Branchenvergleich. Die vorhandenen Kapazitäten waren im abgelaufenen Berichtsjahr nicht voll ausgelastet. Die Produktion wurde im November 2021 eingestellt. Die Umsätze liegen im Jahr 2021 bei 12.288 T€, im Vorjahr wurden 10.356 T€ umgesetzt, das entspricht einer Umsatzsteigerung von 18,7 %. Der Rohertrag des Vorjahres lag jedoch über dem Rohertrag 2021, was hauptsächlich an den Materialpreissteigerungen aufgrund der Krisensituation (Pandemie und Lieferkettenstörungen) und dem Produktportfolio lag. Die Umsatzrendite1 ist wie auch im Vorjahr negativ und von -11,92 % im Vorjahr auf -5,96 % im Berichtsjahr gestiegen. Die Gesamtkostensituation2 verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.036 T€, hauptsächlich durch Einsparungen bei den Personalaufwendungen (-719 T€), aber auch bei den sonstigen Kosten und Aufwendungen. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr von -137 T€ auf -140 T€ verschlechtert. Das EBIT ist gegenüber dem Vorjahr von -1.235 T€ auf -732 T€ gestiegen. Am Ende des Geschäftsjahres 2021 waren 3 Mitarbeiter bei der W & L Deutsche Technoplast GmbH i.L. beschäftigt. 2. Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen Kunststoffteile für den Automobilmarkt mit rd. 85 % Anteil am Gesamtumsatz dar. Der restliche Umsatz verteilt sich auf Haustechnik und Elektroindustrie. Unsere Umsätze hängen sehr stark von der Konjunkturlage und dem Automobilmarkt, hier speziell dem Nutzfahrzeugsektor ab. Unsere Aufwendungen für den Wareneinsatz haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht (2.629 T€). Der Personalaufwand konnte im Berichtsjahr um 719 T€ reduziert werden. Finanzlage Die Liquiditäts- und Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin sehr angespannt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur verschlechterte sich durch die Jahresfehlbeträge der vier zurückliegenden Geschäftsjahre erheblich. Mittelfristige sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und Nahestehenden machen rd. 71 % der Bilanzsumme aus. Der Schuldenabbau dieser Verbindlichkeiten betrug für das Jahr 2021 - T€. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 504 T€ oder rd. 8 % der Bilanzsumme, ihnen stehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 1.422 T€ gegenüber. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Der Verlustvortrag ist weiter gestiegen; zum Bilanzstichtag ist ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe 2.509 T€ ausgewiesen. 3. Investitionen Im Jahr 2021 erfolgten aufgrund der fehlenden Liquidität nur geringe Investitionen aus eigenen Mitteln. Der durch die dem Unternehmen verbundene "Maschinenvermietung" zur Verfügung stehende Maschinenpark ist technologisch als gut zu bewerten. Im Rahmen der Betriebsstilllegung sind für das Geschäftsjahr 2022 ff. weitere Verlagerungen des Maschinenparks an die Schwestergesellschaft und andere verbundene Unternehmen geplant. Zum Bilanzstichtag sind die vorhandenen Sachanlagegüter zu erzielbaren Restveräußerungserlösen bewertet; es erfolgte außerplanmäßige Abschreibungen mit 358 T€ im Berichtsjahr 2020. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung ein Kennzahlensystem heran, das unter anderem Umsatz pro Mitarbeiter, Liquidität und Rohertrag misst. Der CashFlow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt - 483 T€ (Vj. - 865 T€). Der Finanzmittelbestand beträgt zum Bilanzstichtag 188 T€ (Vj. 254 T€). 5. Chancen- und Risikobericht Risikobericht Wegen des Gesellschafterbeschlusses im Juni 2020 zur Einstellung des Geschäftsbetriebs und der Stilllegung der Gesellschaft (wir verweisen auf die Ausführungen zum Prognosebericht) wird auf Ausführungen im Rahmen des Risikoberichtes verzichtet. Chancenbericht Wegen des Gesellschafterbeschlusses im Juni 2020 zur Einstellung des Geschäftsbetriebs und der Stilllegung der Gesellschaft (wir verweisen auf die Ausführungen zum Prognosebericht) wird auf Ausführungen im Rahmen des Chancenberichts verzichtet. Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden und Lieferanten. 6. Prognosebericht Einhergehend mit der COVID-19 Krise und dem negativen Geschäftsverlauf haben die Gesellschafter der W & L Deutsche Technoplast GmbH i.L., Schwabach, am 24. Juni 2020 beschlossen, den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 einzustellen, die Gesellschaft stillzulegen und zu liquidieren. Die bereits angespannte finanzielle Lage der W & L Deutsche Technoplast GmbH i.L. in den Jahren 2018, 2019 und 2020 und der gesamtwirtschaftliche Umsatzeinbruch in der Automobilbranche durch COVID-19 haben zu dieser Entscheidung geführt. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2022 ein positives Jahresergebnis aufgrund von Liquidationserlösen. Die Liquidation kann erst nach Befriedigung sämtlicher Gläubiger der Gesellschaft und frühestens nach Ablauf eines Jahres nach der Bekanntmachung der Auflösung und des Gläubigeraufrufs beendet werden. Die Bekanntmachung erfolgte am 9. Februar 2021 somit wäre der frühestmögliche Zeitpunkt für das Ende der Liquidation der 9. Februar 2022. Auf Grund der offenen Themen hinsichtlich der Abwicklung der Kundenverträge, der Lieferantenverträge, der Mietverträge und der Beziehungen mit den Mitarbeitern sowie gegebenenfalls Folgebetriebsprüfungen kann derzeit der endgültige Liquidationszeitpunkt nicht eingeschätzt werden. Das Ende der Liquidation richtet sich nicht nach kalendermäßig bestimmten Ereignissen, sondern unterliegt der Einschätzung des Liquidators über den Fortgang der Liquidation. Maßgeblich ist der Zeitpunkt, ab dem die Voraussetzungen für die Verteilung des Vermögens an die Gesellschafter vorliegen. Solange Verpflichtungen nach Grund und Höhe noch nicht geklärt sind, steht das verbleibende Restvermögen noch nicht endgültig fest und kann deshalb nicht verteilt werden. Dieser Lagebericht enthält Angaben, die sich auf die künftige Entwicklung der Firma W & L Deutsche Technoplast GmbH i.L. beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen des Liquidators dar, die auf der Basis aller zum heutigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen worden sind. Sollten die den Prognosen zu Grunde liegenden Annahmen über zukünftige Entwicklungen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den erwarteten Ergebnissen abweichen.
Wörth a. d. Donau, den 30. September 2022 W
& L Deutsche Technoplast GmbH i.L.
Der Liquidator vertreten durch ihre gesetzlichen Vertreter Birgit Maria Groitl Hans Jürgen Bauer 1 Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen 2 Operative Kosten ohne Materialaufwand HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Liquidationsgeschäftsjahr 2021W & L Deutsche Technoplast GmbH i.L., Wörth a. d. Donau1. Allgemeine Angaben a. Rechtsgrundlagen des Jahresabschlusses Die W & L Deutsche Technoplast GmbH i.L. hat ihren Sitz in Wörth a. d. Donau und ist beim Amtsgericht Regensburg unter der Registernummer HRB 11509 eingetragen. Die Gesellschaft wird abgewickelt; die Auflösung der Gesellschaft wurde am 14. Januar 2021 in das Handelsregister eingetragen. Die W & L Deutsche Technoplast GmbH i.L. ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Im Rahmen der Aufstellung des Anhangs wurde die größenabhängige Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB dargestellt. b. Liquidation Die Gesellschafterversammlung der W & L Deutsche Technoplast GmbH i.L. hat am 24. Juni 2020 beschlossen, den Geschäftsbetrieb der Gesellschaft stillzulegen und mit Wirkung zum 31. Dezember 2020, 24:00 Uhr, aufzulösen. Die Gesellschaft wird liquidiert. Zum Liquidator wurde die Deutsche Technoplast GmbH, Wörth a. d. Donau, mit Wirkung zum 1. Januar 2021 0:00 Uhr bestellt. Auf den 1. Januar 2021 wurde eine Liquidationseröffnungsbilanz nach § 71 GmbHG unter Beachtung der allgemeinen Vorschriften des Handelsgesetzbuches über den Jahresabschluss aufgestellt und im Unternehmensregister am 23. Dezember 2021 hinterlegt. Die Gläubiger wurden am 9. Februar 2021 aufgefordert, sich bei der Gesellschaft zu melden. Der Jahresabschluss für das Liquidationsgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie den Vorschriften des GmbHG unter Abkehr von der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going-Concern) nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. Abs.2 HGB aufgestellt. 2. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung a. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung Immaterielle Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, entsprechend ihrer Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre), um planmäßige lineare Abschreibungen, vermindert. Auf Grund der fehlenden Fortführungsprämisse sind die immateriellen Vermögensgegenstände bereits im Vorjahr vollständig auf die Erinnerungswerte abgeschrieben worden. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zuzüglich Nebenkosten bewertet. Planmäßige Abschreibungen auf abnutzbare Anlagegegenstände erfolgten nach den tatsächlichen Nutzungsdauern (2 bis 15 Jahre) nach der linearen Methode. Die Anlagegegenstände wurden mit den im Rahmen der Abwicklung voraussichtlich erzielbaren Restverkaufserlösen bewertet. Die Produktion wurde zum 31. Dezember 2021 eingestellt, die Veräußerung des vorhandenen Anlagevermögens soll zeitnah im Geschäftsjahr 2022 abgeschlossen werden. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen mehr erforderlich. Noch notwendig gewordene Anschaffungen im Bereich geringwertiger Anlagegüter wurden im Berichtsjahr sofort abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. ihren niederen beizulegenden Werten angesetzt. Zur Berücksichtigung von Risiken und Wertminderungen wurden pauschale Abschläge sowohl bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen als auch Fertigerzeugnissen vorgenommen. Darüber hinaus wurden auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Abwertungen in Höhe von TER 50 und auf Fertigerzeugnissen in Höhe von TEUR 182 vorgenommen. Die Ermittlung der Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Gemeinkostenzuschläge. Die verlustfreie Bewertung wurde durch die Gegenüberstellung der voraussichtlichen Verkaufserlöse abzüglich noch anfallender Kosten berücksichtigt. Die Veräußerung der am Stichtag vorhandenen Vorräte soll zeitnah im Geschäftsjahr 2022 erfolgen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten und dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel und Eigenkapital sind zu Nennwerten bewertet. Die Bilanzierung der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Sie umfassen auch Verpflichtungen, die durch die Abkehr von der Going-Concern-Prämisse verursacht sind. Sämtliche Rückstellungen wurden mit Ausnahme der Gewährleistungsrückstellung mittels Einzelbewertung bewertet. Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. b. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2021 zeigt sich wie folgt: Immaterielle Vermögensgegenstände
Sachanlagen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind TEUR - (Vj. TEUR 10) Forderungen gegen Gesellschafter enthalten, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen darstellen. Eigenkapital Zur Sicherung der Liquidität wurden im Geschäftsjahr 2020 TEUR 700 und im laufenden Geschäftsjahr 2021 TEUR 500 an freiwilligen Zuzahlungen der Gesellschafter in das Eigenkapital einbezahlt. Ferner waren zur Sicherung der Gläubiger und zur Vermeidung einer Überschuldung der W & L Deutsche Technoplast GmbH i.L. im Geschäftsjahr 2021 mehrere Rangrücktrittserklärungen von Gesellschaftern und nahestehenden Personen unterzeichnet worden. RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen setzen sich zusammen aus Kosten für den Vertriebsbereich (TEUR 61), den Personalbereich (TEUR 35, hierin TEUR 34 für Beendigung von Arbeitsverhältnissen aufgrund der Liquidation) und sonstigen Kosten (TEUR 231 einschließlich TEUR 60 für die Aufwendungen an den Liquidator). Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 2.153 (Vj. TEUR 2.153); sie stellen Verbindlichkeiten aus dem Finanzverkehr (gewährte Darlehen) dar. c. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen (§ 277 Abs. 3 S. 1 HGB) Die Abschreibungen des Geschäftsjahres enthalten TEUR - (Vj. TEUR 358) außerplanmäßige Abschreibungen auf Anlagevermögen. Angabe nach § 285 Nr. 31 HGB Die Erfolgswirkungen aus Bilanzierung und Bewertung, die sich aus der Abkehr von der Going-Concern-Prämisse ergeben, betragen TEUR 256 (Vj. TEUR 627). Sie sind sowohl nach Art und Höhe von außergewöhnlicher Bedeutung. Sie betreffen Abwertungen von Vorratsvermögen im Rahmen der Bewertung auf den am Stichtag beizulegenden Wert sowie Aufwendungen für Bildung von aus dem Liquidationsbeschluss notwendigen Rückstellungen. 3. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Zum Bilanzstichtag bestanden finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 4 (Vj. TEUR 391); das Bestellobligo für Investitionen in Vorräte beträgt TEUR 38 (Vj. TEUR 1.040). Der Gesamtbetrag beläuft sich damit auf TEUR 42 (Vj. TEUR 1.431). Beschäftigte im Jahresdurchschnitt nach § 285 Nr. 7 HGB
Geschäftsführerbezüge
und Gesamtbezüge früherer Mitglieder der
Geschäftsführung
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