Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH
Unter dem Schöneberg 20, 34212 Melsungen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Senftner seit 21.10.2025 | Prokura |
Michael Röse seit 21.10.2025 | Prokura |
Sven-Olov Vogt seit 3.3.2023 | Geschäftsführer |
Florian Kramm seit 18.10.2019 | Geschäftsführer |
Dirk Dipl.-Kfm. Schwarze seit 3.3.2010 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
EDEKA-Zentralhandelsgesellschaft mbH | 50.00% |
| 50.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbHMelsungenJahresabschluss mit Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit nach EntgTranspG als Anlage des Lageberichts zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Das Geschäftsgebiet der EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH umfasst Nord- und Mittelhessen, regionale Ausläufer von Süd-Niedersachsen, Nord- und Mittel-Thüringen und das östliche Westfalen. Die Belieferung der Abnehmer erfolgt von drei Lagerstandorten. Dies sind der Firmensitz in Melsungen (Hessen) sowie Straußfurt (Thüringen) und Großen-Buseck (Hessen). Zum Abnehmerkreis gehören schwerpunktmäßig der selbstständige Einzelhandel (Neukauf-, Aktiv- und EDEKA-Märkte), der Regieeinzelhandel (RHEIKA-DELTA Warenhandelsgesellschaft mit beschränkter Haftung, MK-WarenvertriebsGmbH) und die Cash & Carry Großverbrauchermärkte der SB Union Großmarkt GmbH. Die Einzelhandelsverkaufsfläche im Verbund der EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH verringerte sich saldiert durch Geschäftsschließungen, Neueröffnungen und Erweiterungen um 2.942 qm (-0,39%) von 742.568 qm auf 739.626 qm Ende 2023. Die Durchschnittsverkaufsfläche pro Geschäft stieg in 2023 um 47 qm (+3,23%) von 1.459 qm auf 1.506 qm, als Ergebnis der verbesserten Verkaufsflächenstruktur.
Weiterhin verfügt die EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH mit der Tochtergesellschaft Fleischwerk Hessengut GmbH über eine eigene Produktionsstätte zur Herstellung und Versorgung von hochwertigen Fleisch- und Wurstwaren sowie artverwandten Artikeln, die sich im Berichtsjahr wiederum erfolgreich entwickelt hat. Der ständig auf dem Laufenden gehaltene technische Stand des Produktionsbetriebes sowie die hohe Fachkompetenz der Mitarbeiter garantieren den Abnehmern Frische und Qualität. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 0,3% niedriger als im Vorjahr. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", berichtet das Statistische Bundesamt (Destatis) in seiner Pressemitteilung vom 15. Januar 2024. Die preisbereinigten staatlichen Konsumausgaben verringerten sich in 2023 erstmals seit fast 20 Jahren (-1,7%). Dies lag überwiegend an dem Wegfall von staatlich finanzierten Corona- Maßnahmen und Ausgleichszahlungen. Auch private Haushalte konsumierten preisbereinigt weniger. Hier verringerten sich die Konsumausgaben um 0,8% gegenüber dem Vorjahr. Es wurde vor allem bei Ausgaben für die Verwendungszwecke "Einrichtungsgegenstände, Geräte für den Haushalt" (-6,2%) und "Nahrungsmittel, Getränke, Tabakwaren" (-4,5%) gespart, da in diesen Bereichen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. So erhöhten sich beispielsweise im Jahr 2023 die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel spürbar um 12,4%, nachdem die Teuerungsrate hier im Vorjahr schon 13,4% betrug. Insgesamt lag die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2023 bei +5,9%. Der Einzelhandel in Deutschland hat in 2023 real (preisbereinigt) 3,3% weniger und nominal (nicht preisbereinigt) 2,3% mehr umgesetzt, als im Jahr 2022. Im Einzelhandel mit Lebensmitteln sank der Umsatz im Jahr 2023 real um 3,9% gegenüber dem Vorjahr. Im Gegensatz hierzu stieg der nominale Umsatz deutlich um 5,9% gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich für den realen Rückgang bei gleichzeitig nominalem Umsatzanstieg war die - wie vorangegangen erwähnt - hohe Teuerungsrate von +12,4% bei Nahrungsmitteln in 2023 (Quelle: Destatis). Umsatzentwicklung Die EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH - deren operatives Geschäftsfeld hauptsächlich im Großhandel liegt - konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 2.022.590 TEUR erzielen. Die Umsatzerlöse (UE) aus Warenverkäufen (WV) nach Erlösschmälerungen betrugen 1.926.388 TEUR. Die Erlösschmälerungen von 19.525 TEUR sind Förderleistungen an Abnehmer. Der Gesamtumsatz aus Warenverkäufen belief sich somit auf 1.945.913 TEUR.
Ertragslage
Bei der Beurteilung des Ergebnisses ist zu berücksichtigen, dass im Vordergrund des Handelns der Gesellschaft die Erfüllung des genossenschaftlichen Förderauftrages steht. Vor diesem Hintergrund gilt für die EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH nicht das Streben nach Gewinnmaximierung, sondern das Erzielen ausreichender Ergebnisse, um auch zukünftig eine qualifizierte Weiterentwicklung im Interesse unserer Kunden und Mitglieder zu gewährleisten. Vermögens- und Finanzlage
Finanzanlagen
Das Ergebnis der Edeka Grundstücksverwaltung GmbH wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Gemäß Ergebnisabführungsverträgen wurden die Ergebnisse der SB Union Großmarkt GmbH, der Fleischwerk Hessengut GmbH, der RHEIKA-DELTA Warenhandelsgesellschaft mit beschränkter Haftung, der LDZ Logistische Dienstleistungszentren GmbH Thüringen, der RM Großmarkt GmbH und der Hessenring IT Strategie- und Servicegesellschaft mbH in voller Höhe abgeführt. Die Unterdeckungen bei der Hessenring Waren-Vertriebs GmbH und der MK-WarenvertriebsGmbH wurden gemäß Ergebnisabführungsvertrag in voller Höhe von der EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH übernommen. Es besteht eine wechselseitige stille Beteiligung mit der EDEKA Rhein-Ruhr Stiftung & Co. KG. Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr investierte die Gesellschaft in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 22.006 TEUR (Vorjahr 11.201 TEUR), davon 13.759 TEUR für die Schaffung neuer Einzelhandelsflächen. Die kontinuierliche Investitionsbereitschaft in diesem Bereich stellt sicher, dass in den Verkaufsobjekten kein Investitionsstau entsteht. Weitere Investitionsschwerpunkte waren die Bereiche Logistik und IT. Die Investitionen lagen insgesamt um 14.234 TEUR unter dem für 2023 geplanten Betrag von 36.240 TEUR, unter anderem bedingt durch zeitliche Verschiebungen bei der Fertigstellung von neuen Einzelhandelsflächen. Bei Einzelhandelsimmobilien unterliegen die Fertigstellung und der Baufortschritt im Jahresvergleich Schwankungen, die keine direkte Vergleichbarkeit ermöglichen. Der Anstieg bei den Finanzanlagen betrifft in Höhe von 50.000 TEUR die Ausleihungen an die Gesellschafterin EDEKA-Hessenring eG. Im Berichtsjahr wurde ein altes Darlehen in Höhe von 50.000 TEUR durch ein neues Darlehen in Höhe 100.000 TEUR ersetzt. Finanzierungsmaßnahmen Die im abgelaufenen Geschäftsjahr durchgeführten Investitionen konnten aus dem Cash-Flow und dem zur Verfügung stehenden Finanzmittelbestand finanziert werden. Der Cash-Flow (berechnet nach DVFA/SG) verringerte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1.222 TEUR (-2,84%) auf 41.854 TEUR. Das Verhältnis von Cash-Flow zu Umsatzerlösen aus Warenverkäufen belief sich auf 2,17% (Vorjahr 2,36%). Die Liquidität war im Berichtsjahr zu jeder Zeit gewährleistet. Personal- und Sozialbereich Die EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH beschäftigte in 2023 durchschnittlich 1.476 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es wurden durchschnittlich 59 Auszubildende in den Berufen Kaufmann/-frau im Groß- und Außenhandel, Informatikkaufmann/-frau, Fachinformatiker/-in Systemintegration, Fachkraft für Lagerlogistik, Fachlagerist/-in, Kfz.-Mechatroniker/-in und Berufskraftfahrer/-in ausgebildet.
Im Berichtsjahr wurden in Kontinuität umfangreiche Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt, um durch einen guten Wissens- und Informationsstand auch zukünftig den hohen Wettbewerbsanforderungen gerecht zu werden. Beurteilung der Entwicklung durch die Geschäftsführung Die EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr den Umsatz ausbauen. Die Umsatzerlöse aus Warenverkäufen stiegen um 99.012 TEUR auf 1.945.913 TEUR und lagen damit 5,36% über dem Vorjahreswert und 1,90% über dem Planansatz. Der Geschäftsverlauf wurde im Berichtsjahr von vielen Faktoren beeinflusst. Wie bereits im Vorjahr hat die sehr hohe Inflation das Einkaufsverhalten der Kunden geprägt. Der Umsatzanstieg der EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH ging einher mit einer durchschnittlichen Inflation von 5,9% in Deutschland. Die Teuerungsrate für Nahrungsmittel betrug für das Gesamtjahr 2023 12,4%. Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr ein positives Ergebnis von 28.280 TEUR (Vorjahr: 29.589 TEUR). Durch die über Plan liegenden Ergebnisabführungen der Tochtergesellschaften liegt das Ergebnis deutlich über dem Planansatz für 2023. Diese Entwicklung kann, gerade auch im Hinblick auf die enormen Preis- und Förderleistungen im Berichtsjahr, als durchaus befriedigend bezeichnet werden. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich bei gestiegener Bilanzsumme (+0,95%) um 1,71%-Punkte auf 50,83%. Durch gemeinsame Einkaufsverhandlungen innerhalb der EDEKA-Gruppe konnte der Konditionenvorteil für die Abnehmer weiter ausgebaut werden. Zur Stärkung der Position der Einzelhandelsabnehmer wurden in 2023 Umsatzvergütungen (inkl. Erlösschmälerungen) in Höhe von 68,9 Mio. EUR (Vorjahr: 80,5 Mio. EUR) und darüber hinaus Expansionsvergütungen für neue Verkaufsflächen gewährt. Die Gesellschaft trug mit den erbrachten Leistungen zur Förderung des selbstständigen Einzelhandels und damit zur Erfüllung des Förderauftrages der EDEKA-Hessenring eG bei. Die Warenrohgewinnquote konnte im Berichtsjahr auf 4,40 % (Vorjahr: 3,63%) gesteigert werden. Der Personalaufwand hat sich aufgrund von Lohnsteigerungen trotz verringerter durchschnittlicher Beschäftigungszahlen leicht erhöht. Unter den gegebenen Umständen der hohen Inflation und den Unsicherheiten in den Lieferketten ist die Geschäftsentwicklung insgesamt als befriedigend zu bezeichnen. Die seit Jahren verfolgte Geschäftsstrategie "Wirtschaftlichkeit geht vor Größe" war auch in 2023 bestimmend. Festlegung für den Frauenanteil im Aufsichtsrat und in der Geschäftsführung Mit Beschluss vom 13. März 2023 hat die Gesellschafterversammlung gemäß § 52 Abs. 2 GmbH-Gesetz die Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat und in der Geschäftsführung festgelegt. Zu diesem Zeitpunkt bestand der Aufsichtsrat aus neun Mitgliedern, davon waren drei weiblichen und sechs männlichen Geschlechts. Die "Frauenquote" lag damit bereits bei über 30%. Für diesen Fall macht das Gesetz keine Vorgaben zur Höhe der festzulegenden Zielgröße. Unter Ausschöpfung des zulässigen Rahmens wurde die Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat auf null von neun festgelegt, um die Kaufmannschaft bei der Organbestellung nicht einzuschränken, wobei keinerlei Aktivitäten unternommen werden, diese festgelegte Zielgröße zu erreichen. Die Zielgröße für den Frauenanteil in der Geschäftsführung wurde übereinstimmend mit dem im Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Anteil auf null von zwei festgelegt. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass die Fristen zur Erreichung der Zielgrößen am 31.12.2025 enden. Die gemäß § 36 GmbH-Gesetz von der Geschäftsführung festzulegenden Zielgrößen für den Frauenanteil in den Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung beschränken sich auf die kleine erste Ebene unterhalb der Geschäftsführung, weil es keine weitere Führungsebene gibt. Übereinstimmend mit dem tatsächlichen Frauenanteil wurde die Zielgröße mit Beschluss der Geschäftsführung vom 07. März 2023 festgelegt auf null von vier. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass die Frist zur Erreichung der Zielgröße am 31.12.2025 endet. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Risikomanagement Die EDEKA-Hessenring-Gruppe setzt zur konzernweiten Unternehmenssteuerung und Risikoüberwachung umfangreiche betriebswirtschaftliche Instrumente ein, um Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen. Im Rahmen des Controlling-Prozesses werden regelmäßig Berichte zur Unternehmenssteuerung und des Risikomanagements für die Entscheidungsträger und gremien erstellt. Darüber hinaus überwacht die interne Revision die konzerninternen Prozesse. Die bestehenden Instrumente und Frühwarnsysteme werden ständig weiterentwickelt. Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale Auf Basis der bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen sehen wir derzeit keine Bestandsgefährdungspotentiale für die Gesellschaft. Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale Die EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH ist den für die Lebensmittel- Einzelhandelsbranche typischen Geschäftsrisiken ausgesetzt. Diese beinhalten die Entwicklung des privaten Verbrauchs an Nahrungs- und Genussmitteln, Wettbewerbsrisiken sowie Risiken, die sich aus der Qualität und der Verfügbarkeit der gehandelten Waren ergeben. Sonstige Chancen und Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ein vor 2020 als eher unwahrscheinlich eingestuftes Risiko besteht in den Folgen einer Ausbreitung von Epidemien und Pandemien. Erkrankungen eines großen Teils der Bevölkerung oder der Ausfall von Arbeitskräften durch Quarantäneanweisungen (Verdachtsfälle) können sowohl zu Problemen bei der Belieferungssituation und der Bewirtschaftung der Großhandelsläger, als auch zu einem Rückgang der Konsumnachfrage führen. Auf Basis der bestehenden Rahmenbedingungen und der guten Eigenkapitalausstattung sehen wir kein wirtschaftliches Bestandsgefährdungspotential für die Gesellschaft. Chancen sieht die Gesellschaft insbesondere in ihrem regionalen Fokus und der Stärke ihrer angeschlossenen selbständigen Einzelhändler, die ihre eigenen Absatzwege sichert. Weiterhin baut die Gesellschaft auf einem soliden Finanzfundament auf, wodurch sie zukünftige größere Investitionen aus eigener Kraft stemmen kann. Voraussichtliche Entwicklung Die ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024 beschreibt die aktuelle Lage in Deutschland treffend wie folgt: "Die deutsche Wirtschaft ist wie gelähmt. Unter Unternehmen und Haushalten ist die Stimmung schlecht und die Unsicherheit hoch". Es wird für das laufende Jahr lediglich ein Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes von 0,2% prognostiziert. Im Jahr 2025 soll die Wirtschaft voraussichtlich um 1,5% zulegen. Der Branchenverband HDE rechnet, trotz unkalkulierbarer Risiken wie Kriegen in der Ukraine und in Nahost, sowie einem weiter um sich greifenden Fachkräftemangel, mit leichten Umsatzverbesserungen für den Einzelhandel. Nominal wird mit einer Umsatzsteigerung von 3,5% gerechnet, real sollen die Umsätze um etwa ein Prozent steigen (HDE-Prognose, 31.Januar 2024). Die EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH ist für den hart umkämpften Markt, speziell im Bereich Nahrungs- und Genussmittel, für die nächsten Jahre gut gerüstet. Der Geschäftsverlauf wird von einem sehr preisbewussten Endkundenverhalten bestimmt sein und der Preis wird noch stärker in den Fokus der Kaufentscheidungen - vor allem bei Lebensmitteln - rücken. Es gilt, die Auswirkungen dieser Entwicklungen für unsere angeschlossenen Einzelhändler abzumildern und den Rohertrag im Einzelhandel durch verschiedene Maßnahmen zu stabilisieren, sowie die Warenversorgung zu sichern. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Nachfrage der Verbraucher an Preiseinstiegsprodukten wird in diesem Segment die Leistungsfähigkeit der EDEKA stärker herausgestellt. Weiterhin werden in der anhaltenden Nachfrage des Endkunden an qualitativ hochwertigen Lebensmitteln sowie in der zunehmenden Sensibilisierung für die Themen Regionalität und Nachhaltigkeit gute Entwicklungschancen für unsere angeschlossenen Einzelhändler gesehen. Diese können, gefördert durch umfangreiche Maßnahmen- und Leistungspakete unserer Großhandlung, mit individuellen Markt- und Sortimentskonzepten auf Kundenwünsche vor Ort reagieren und somit ihre Marktposition ausbauen. Dies sind Pluspunkte, die für ein positives Image und Vertrauen beim Endverbraucher sorgen. Die Verkaufsfläche im Verbund der EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH wird im laufenden Geschäftsjahr, unter Berücksichtigung von Erweiterungen und Abschmelzungen, auf ca. 747.500 qm steigen. Die Gesellschaft beabsichtigt Investitionen in Höhe von 59,6 Mio. EUR, davon allein 42,6 Mio. EUR für die Schaffung und Erweiterung von Einzelhandelsimmobilien. Die Investitionen sollen aus dem Cash-Flow und dem zur Verfügung stehenden Finanzmittelbestand finanziert werden. In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres erzielte die EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH einen Umsatz aus Warenverkäufen von 309,7 Mio. EUR und liegt damit 6,20% über dem Wert des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Die Gesellschaft ist zuversichtlich, ihre als realistisch eingeschätzten Planungsziele für 2024 mit einem Planumsatz aus Warenverkäufen vor Erlösschmälerungen von 1.995.075 TEUR (+2,5%) und einem befriedigenden Ergebnis leicht über Vorjahresniveau zu erreichen.
Melsungen, 28. März 2024 EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH BILANZ- AKTIVSEITE
- PASSIVSEITE
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
AnhangA Allgemeine Angaben Die EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH hat ihren Sitz in Melsungen und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Fritzlar (HRB 11100) eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. B Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Abschreibungen auf den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert werden, soweit notwendig, vorgenommen. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten und sofern abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Abschreibungen auf den dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert werden, soweit notwendig, vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Anschaffungspreis von EUR 250 werden sofort aufwandswirksam gebucht; solche mit Anschaffungskosten über EUR 250 bis EUR 800 werden in das Anlageverzeichnis aufgenommen und sofort abgeschrieben. Ihr Abgang wird jeweils für das Folgejahr unterstellt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Einstandspreisen (Anschaffungskosten) bzw. Festwerten bilanziert. Dabei wird die Verbrauchsfolge first in - first out beachtet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht erforderlich. Waren sind zum gleitenden Durchschnittspreis (Anschaffungskosten) unter Beachtung von erforderlichen Einzelwertberichtigungen und pauschalen Bewertungsabschlägen bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch ausreichende Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem latenten Kreditrisiko aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die nicht einzelwertberichtigten, risikobehafteten Nettoforderungen Rechnung getragen. Der aktive RAP beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag auf der Aktivseite, der passive RAP beinhaltet Einnahmen vor dem Abschlussstichtag auf der Passivseite. Sie stellen den Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag dar. Sofern sich bei der Ermittlung der Steuerauswirkungen von temporären und quasi permanenten Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen unter Berücksichtigung von in den nächsten fünf Jahren zu erwarteten nutzbaren steuerlichen Verlustvorträgen ein aktiver Steuerabgrenzungsposten ergibt, wird von dem Wahlrecht der Aktivierung dieser Steuerentlastung kein Gebrauch gemacht. Am 31. Dezember 2009 passivierte Sonderposten mit Rücklageanteil wurden entsprechend der Übergangsregelung im EGHGB beibehalten und werden in Anwendung der für sie geltenden Vorschriften fortgeführt. Die Pensionsrückstellungen sind nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (sog. projected-unit-credit- Methode) ermittelt. Der Ermittlung liegen versicherungsmathematische Gutachten zugrunde. Es wurden die Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) verwendet. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank für diese Restlaufzeit ermittelte Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre verwendet. Der neue Abzinsungssatz betrug 1,83% (im Vorjahr 1,78%). Künftig zu erwartende Rentensteigerungen werden jährlich in Höhe von 1-2% der Vorjahresrente bei der Bewertung berücksichtigt. Bei der Bewertung der Jubiläumsrückstellung wurden für die biometrischen Grundwerte die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck angewendet. Es wird im Einklang mit § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Abgezinst wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre in Höhe von 1,75% (Stand Dezember 2023). Künftig zu erwartende Gehaltssteigerungen werden jährlich in Höhe von 2,5% berücksichtigt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit ihren nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Ferner wurden bei langfristigen Rückstellungen Kostensteigerungen (1-5%) auf Basis der durchschnittlichen Entwicklung in der Vergangenheit und der erwarteten künftigen EU- Geldpolitik berücksichtigt. Bei der Ermittlung des Aufzinsungsaufwandes wurde angenommen, dass die Änderung des Abzinsungssatzes zum Ende der Periode eintritt. Das Ergebnis aus Änderungen des Abzinsungssatzes zwischen zwei Abschlussstichtagen ist im Finanzergebnis dargestellt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. C Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel (in der Anlage) zu entnehmen. Bei den Anlagegruppen werden folgende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
2. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen an die Gesellschafterin EDEKA- Hessenring eG gewährte Darlehen. Die Angaben zu den Beteiligungen gemäß § 285 Nr.11 HGB sind -als Anlage- in einer Aufstellung dargestellt. Zusätzlich besteht eine stille Beteiligung an der EDEKA Rhein-Ruhr Stiftung & Co. KG. 3. Die Angabe des Mitzugehörigkeits- und Restlaufzeitvermerks ist dem Forderungsspiegel (in der Anlage) zu entnehmen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten debitorische Kreditoren in Höhe von 20.809 TEUR gegen Unternehmen, mit denen im Konzern ein Beteiligungsverhältnis besteht. 4. Latente Steuern Temporäre Differenzen i.S.v. § 274 HGB ergeben sich bei folgenden Bilanzposten:
Die latenten Steuern beinhalten auch die temporären Differenzen von Organgesellschaften. Insgesamt übersteigen die aktiven latenten Steuern die passiven, sodass ein Aktivüberhang vorliegt, der entsprechend dem Wahlrecht von § 274 Abs. 1 HGB nicht aktiviert wird. Der Bewertung wurde ein Steuersatz von 30% zugrunde gelegt, der alle Steuerarten vom Einkommen und vom Ertrag abbildet. 5. Rücklagenentwicklung Die Gesellschafterin EDEKA-Hessenring eG, Melsungen, hat im Geschäftsjahr 1994 einen Werterhaltungszuschuss in Höhe von EUR 13.089.072,16 geleistet. Dieser wurde der Kapitalrücklage zugeführt.
6. Sonderposten mit Rücklageanteil
7. Rückstellungen Bei den Pensionsrückstellungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 12.393 EUR. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Geschäftsführer und ihre Hinterbliebenen betragen 1.396.208 EUR. Fehlbeträge bestehen nicht. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverbindlichkeiten, Kundenvergütungen, Rücknahmeverpflichtungen für Eigenleergut, Investitionsabrechnungen und drohende Verluste aus Mietverträgen. 8. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und die Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten sowie weiteren Aufgliederungen sind dem Verbindlichkeitsspiegel (in der Anlage) zu entnehmen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit geschäftsüblichen Eigentumsvorbehalten besichert. 9. Umsätze Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr gliedern sich wie folgt:
Die Umsatzerlöse beinhalten 561 TEUR, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind. Im Berichtsjahr wurden Provisionsumsätze von den sonstigen betrieblichen Erlösen in die Umsatzerlöse umgegliedert. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. 10. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 3.787 TEUR. 11. Im Materialaufwand sind Lieferantenvergütungen für Vorjahre in Höhe von 2.745 TEUR enthalten. 12. Die Gesamtbezüge der ehemaligen Geschäftsführer und deren Hinterbliebenen betrugen im Geschäftsjahr 113.363,76 EUR. 13. Die im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge an die Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen 4.601,68 EUR. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 794 TEUR Aufwendungen für Vorjahre enthalten. 14. Die Aufschlüsselung des Finanzergebnisses einschließlich der Aufwendungen aus der Aufzinsung sind dem Finanzspiegel (in der Anlage) zu entnehmen. 15. Ergebnisverwendungsvorschlag
D Sonstige Angaben 1. Die Aufschlüsselung der Haftungsverhältnisse ist dem Haftungsspiegel (in der Anlage) zu entnehmen. Die Anlage enthält auch Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen. 2. Mitarbeiter Die Anzahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Daneben wurden im Geschäftsjahr durchschnittlich 59 Auszubildende beschäftigt. 3. Abschlussprüferhonorar Die Anhangangabe des Abschlussprüferhonorars für dieses Wirtschaftsjahr ist nach § 285 Nr. 17 HGB im Konzernabschluss des Mutterunternehmens enthalten. 4. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. 5. Geschäfte mit nahestehenden Personen Die unter den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesenen Cashpool-Forderungen und Verbindlichkeiten sind unbesichert und werden mit 2,25% verzinst. Die Aufwendungen und Erträge sind im Finanzspiegel aufgeführt. 6. Geschäftsführung
7. Mitglieder des Aufsichtsrates
8. Mutterunternehmen Mutterunternehmen der Gesellschaft, das allein einen Konzernabschluss aufstellt, ist die EDEKA- Hessenring eG, Melsungen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss wirkt für die Gesellschaft nach § 291 HGB befreiend. Der Konzernabschluss kann im Unternehmensregister eingesehen werden.
Melsungen, 28. März 2024 EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH Geschäftsführung Anlagenspiegel 2023EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH
Aufstellung des Anteilsbesitzes (§ 285 Nr. 11 HGB)
[1] mit diesem Unternehmen besteht ein
Ergebnisabführungsvertrag
Forderungsspiegel
Verbindlichkeitsspiegel
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Haftungsverhältnisse betreffen im Wesentlichen Mietgarantien gegenüber Vermietern der Tochtergesellschaften. Die Inanspruchnahme schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB). Daneben bestehen finanzielle Verpflichtungen in Form von Mietverträgen, Erbbaurechtsverpflichtungen und Rücknahmeverpflichtungen. Die Miet- und Erbbaurechtsverpflichtungen resultieren aus langfristig angemieteten Einzelhandelsstandorten, die zur Sicherung der Absatzbasis der EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH dienen. Ihnen stehen in der Regel entsprechende Erträge aus der Untervermietung dieser Objekte gegenüber. Sie werden wie folgt fällig:
Darüber hinaus bestehen Mietverpflichtungen für Hardware, die wie folgt fällig werden:
Rücknahmeverpflichtungen wurden gegenüber verschiedenen Kreditinstituten in der Form übernommen, dass sich die Gesellschaft bereiterklärt hat, für den Fall eines Ausfalles aus dem jeweiligen Darlehensengagement -zwischen Kreditinstitut und Einzelhandelskaufmann- die finanzierten und sicherungsübereignenten Einrichtungsgegenstände bzw. Warenbestände zurückzukaufen. Finanzspiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH, Melsungen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH, Melsungen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EDEKA-Handelsgesellschaft Hessenring mbH, Melsungen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 02. Mai 2024 UNIVERSA
Prüfungs- und Treuhandgesellschaft mbH
Hübotter, Wirtschaftsprüfer ppa. Jensen, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussProtokoll der 210. Gesellschafterversammlung der EDEKA Handelsgesellschaft Hessenring mbH-Auszug-Tag: Dienstag, 07. Mai 2024 Zu 01.: Jahresschlusssitzung mit den Wirtschaftsprüfern für den Abschluss der EDEKA Handelsgesellschaft Hessenring mbH zum 31.12.2023 inklusive erforderlicher Beschlüsse Die Aktiven und Passiven werden mit je 1.241.580.036,18 € festgestellt. Der Jahresüberschuss beträgt 28.279.714,88 €. Zuzüglich des Gewinnvortrags aus 2022 in Höhe von 131,80 € ergibt sich ein Bilanzgewinn von 28.279.846,68 €. Ergebnisverwendung:
Die Gesellschafter genehmigen in getrennter Abstimmung einstimmig den Abschluss und die Ergebnisverwendung und erteilen der Geschäftsführung und dem Aufsichtsrat - nach Antrag durch Herrn Mosa für die Gesellschafter - jeweils in getrennter Abstimmung entsprechend Entlastung.
Melsungen, den 14.05.2024 Kramm, Protokollführer Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat der EDEKA Handelsgesellschaft Hessenring mbH nahm die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag obliegenden Aufgaben wahr. Er ließ sich während des Berichtszeitraumes in gemeinsamen Sitzungen mit der Geschäftsleitung umfassend über den Gang der Geschäfte sowie die Lage der Gesellschaft und zu grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik berichten. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung der EDEKA Handelsgesellschaft Hessenring mbH überwacht und die Entscheidungen getroffen, die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag übertragen sind. Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 sind von der zum Abschlussprüfer bestellten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft UNIVERSA Prüfungs- und Treuhandgesellschaft mbH geprüft worden. Im Ergebnis der Prüfung wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat stimmt den Prüfungsergebnissen des Abschlussprüfers zu. Der Aufsichtsrat hat den von der Geschäftsführung vorgelegten Jahresabschluss sowie den Lagebericht geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss 2023 und schlägt der Gesellschafterversammlung vor, diesen festzustellen. Der Aufsichtsrat dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der Geschäftsführung der EDEKA Handelsgesellschaft Hessenring mbH für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und spricht allen Beteiligten seine Anerkennung für die erfolgreiche Tätigkeit aus.
Melsungen, im Mai 2024 Der Aufsichtsrat Schnabel, Tobias, Vorsitzender Fleck, André, Stellv. Vorsitzender Fuchs, Karsten Jaksch, Sonja Lemler, Sabine Fischer, Nicole Biedenkopf, Stefan Rohde, Frank Werner, Alexander Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit (entsprechend Entgelttransparenzgesetz) MASSNAHMEN ZUR HERSTELLUNG VON ENTGELTGLEICHHEIT UND DEREN WIRKUNG Unsere Mitarbeiter werden grundsätzlich auf der Grundlage ihrer Qualifikation und ihrer Fähigkeiten ausgesucht und eingestellt. Bei der Festlegung der individuellen Entlohnung von Beschäftigten wird nicht nach Geschlecht differenziert. Im Rahmen des Entgelttransparenzgesetzes wurden die verantwortlichen Bereiche über die gesetzlichen Änderungen und damit verbundenen Pflichten informiert; Entgeltgleichheit ist damit gegeben. MASSNAHMEN ZUR FÖRDERUNG VON GLEICHSTELLUNG UND DEREN WIR- KUNG Unternehmensinterne Leitlinien sorgen dafür, dass die gesetzlichen Anforderungen zur Chancengleichheit für Männer und Frauen im Unternehmen bekannt sind. Das Unternehmen bietet konkrete Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie an, die Frauen gezielt bei ihrer beruflichen Laufbahnplanung unterstützen. Hierbei ist insbesondere die Möglichkeit der Teilzeitarbeit, flexible Arbeitsbedingungen, Elternzeit und Pflegezeit zu nennen. Darüber hinaus hat das Unternehmen seit dem Jahr 2017 eine betriebliche Vereinbarung über die Gewährung eines Kindergartenzuschusses. Die Maßnahmen werden angenommen. STATISTISCHE ANGABEN STATISTISCHE ANGABEN ZU DEN BESCHÄFTIGTEN STATISTISCHE ANGABEN ZU DEN BESCHÄFTIGTEN EHG
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