RegInvest Projekt-Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Patrick Selbach seit 16.5.2025 | Geschäftsführer |
Jens-Dieter Habermann seit 2.6.2023 | Geschäftsführer |
Martin Eisler seit 20.4.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Martin Menz | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Relaxdays GmbHHalle (Saale)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1 Grundlagen des Unternehmens1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die Relaxdays GmbH wurde am 24.03.2009 gegründet und hat ihren Sitz in Halle (Saale). Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Relaxdays GmbH liegt im Handel mit Haus-, Garten- und Freizeitartikeln unter eigener Marke. Der Vertrieb der Waren erfolgt dabei ausschließlich im Wege des Online-Versandhandels über diverse Marktplätze sowie den eigenen Webshop. Beliefert werden Kunden aus ganz Europa. Im Berichtsjahr existierten folgende Standorte:
Zweigniederlassungen im Sinne des § 13 HGB bestehen derzeit nicht. Die Relaxdays GmbH unterscheidet sich nach eigener Einschätzung deutlich von ihren Marktbegleitern durch ihre hohe Innovationskraft sowie das Nutzen von Schnittstellen und moderner Software zum effizienten Verkauf ihrer Artikel über entsprechende Marktplätze. Auf dem Absatzmarkt wird die Relaxdays GmbH aus ihrer Sicht als Hersteller und Produktinnovator wahrgenommen. Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen hat die Relaxdays GmbH eine ausgewogene Artikelstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg des Artikel-Sortiments bildet. 1.2 Forschung und Entwicklung Wie auch in den vergangenen Jahren hat die Relaxdays GmbH im Berichtsjahr Investitionen für die Weiter- und Neuentwicklung von selbsterstellter Software getätigt. Durch die entwickelten Softwarekomponenten können Unternehmensprozesse effizienter und folglich kostengünstiger abgebildet werden. Der Fokus der Software-Entwicklungstätigkeiten liegt dabei im Bereich Marktplatz- und Lieferantenmanagement sowie Logistikverwaltung und -steuerung. Die Forschungs- und Entwicklungsleistungen wurden überwiegend durch eigene Mitarbeiter erbracht. Relaxdays verfolgt dabei weiterhin die Strategie, Entwicklungsleistungen maßgeschneiderter IT-Anwendungen im eigenen Haus voranzutreiben, um die damit verbundenen strategischen Vorteile nutzen zu können. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Einschätzung des statistischen Bundesamtes kam die deutsche Wirtschaft im weiterhin krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", sagte Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Gemäß den Erhebungen des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (BEVH) fiel der Brutto-Umsatz mit Waren ohne Inflationsbereinigung im Jahr 2023 von 90,4 Mrd. Euro auf 79,7 Mrd. Euro weiter zurück. Entgegen der Erwartung eines Wachstums von 4,8 % im E-Commerce-Markt sinkt der Markt mit einem Rückgang von 11,8 % das zweite Jahr in Folge. Ursprünglich wurde erwartet, dass der deutsche E-Commerce-Markt im Verlauf des Jahres 2023 seinen Tiefpunkt erreichen wird. Im vierten Quartal 2023 wurde erstmals seit dem Frühsommer 2022 ein einstelliger prozentualer Rückgang verzeichnet, was auf eine mögliche Stabilisierung der Umsätze in naher Zukunft hinweist. Sortiert nach Clustern stellt sich die Entwicklung wie folgt dar:
Für das Jahr 2024 geht der BEVH von einem nominalen Umsatzwachstum im Gesamtmarkt von 2,0% aus. Es wird ein Ende des Abwärtstrends erwartet. Für die kommenden Jahre bezeichnet der Verband den E-Commerce-Markt als Wachstumsmotor des Handels. 2.2 Geschäftsverlauf Einschätzung der Unternehmensleitung In Folge der angespannten Marktsituation konnte Relaxdays seine Umsatzziele für das Jahr 2023 nicht erreichen. Ursächlich waren vor allem exogene Marktfaktoren wie ein ganzjährig negatives Konsumklima, welches auf alle Marktteilnehmer ausstrahlte. Im Ergebnis ergab sich damit ein Umsatzrückgang von 13,2 %. Damit lag die Entwicklung von Relaxdays leicht unter dem Gesamtmarkt. Zur Gegensteuerung wurden Kosteneinsparungen vorangetrieben, ein Bewusstsein der Sparsamkeit installiert und Budgets nicht ausgeschöpft. Weiterhin sind folgende Treiber für ein erneutes Umsatzwachstums im Jahr 2024 identifiziert worden:
Software 2.3 Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Aus Sicht der Geschäftsleitung der Relaxdays GmbH sind die folgenden Leistungsindikatoren für die Steuerung des Unternehmens von größter Relevanz:
Die Umsatzentwicklung des Jahres 2023 hat die Erwartungen des Managements nicht erfüllt. Allerdings hat sich das Konsumklima über das gesamte Geschäftsjahr 2023 deutlich negativer dargestellt, als erwartet. Insgesamt sank der Umsatz von Euro 132,0 Mio. auf Euro 114,5 Mio. und damit um 13,2 %. Die Umsatzrendite blieb mit -0,9 % aufgrund des negativen Jahresfehlbetrags ebenfalls hinter den Erwartungen zurück. Der Fokus in der Berichterstattung liegt auf dem EBITDA. Dieses liegt mit Euro 9,4 Mio aufgrund der geringeren Umsatzerlöse und trotz Kostensenkungen leicht unter Vorjahresniveau und aufgrund der Entwicklungen des relevanten Marktes deutlich unter dem geplanten Ergebnis. Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresfehlbetrag von Euro 1,1 Mio. erwirtschaftet. Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf:
Im Geschäftsjahr 2023 wurden 24 Auszubildende beschäftigt und damit deutlich weniger als geplant. Weiterhin haben wir 26 Stipendien vergeben und unterstützen 3 Mitarbeiter bei ihrer nebenberuflichen Dozententätigkeit. Wir beschäftigen Mitarbeiter aus 32 verschiedenen Nationalitäten und fördern damit die Integration in der Region. Insgesamt haben wir damit das angestrebte hohe Niveau an Mitarbeitern mit Migrationshintergrund erfüllt. Die Relaxdays GmbH verfügt nahezu ganzjährig über alle Marktplätze hinweg über sehr positive Kundenbewertungen. An der Verbesserung dieser Kennzahlen wird stetig gearbeitet, um Kunden langfristig zu binden und die Zufriedenheit kontinuierlich zu erhöhen. 2.4 Lage 2.4.1 Ertragslage Die Relaxdays GmbH erzielte im Berichtszeitraum Umsatzerlöse von Euro 114,5 Mio. Im Vorjahr 2022 wurde ein Umsatz von Euro 132,0 Mio. erzielt. Das entspricht einem Rückgang von 13,2 %. Die Verteilung der Umsatzerlöse auf In- und Ausland ist in der nachfolgenden Übersicht abgebildet.
Die Umsatzerlöse resultieren wie in den Vorjahren im Wesentlichen aus dem Handel von Haus-, Garten und Freizeitartikeln (Euro 111,4 Mio.) sowie im Inland auch aus der Vermietung und Verpachtung in Höhe von Euro 3,1 Mio. Verbunden mit der Abnahme der Umsatzerlöse, fielen im Jahr 2023 die Aufwendungen für den Wareneinkauf geringer aus. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich der Wareneinsatz um 20,1 % und damit überproportional zum Umsatz auf Euro 45,7 Mio. Wie im Vorjahr wurden aufgrund der hohen Nebenkosten im ersten Halbjahr außerordentliche Abschreibungen auf den Warenbestand vorgenommen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten ebenfalls leicht gesunken. Der absolute Personalaufwand 2023 betrug Euro 18,1 Mio. gegenüber Euro 18,9 Mio. im Vergleichszeitraum 2022. Die absolute Veränderung beträgt damit Euro 0,8 Mio. Dies ergibt eine Senkung von 4,1 %. Der Rückgang ist auf eine restriktive Personalpolitik, Prozessoptimierungen sowie die Schließung von Lagerstandorten und auf Kosteneinsparungen sowie nachjustierte Budgets zurückzuführen. Die Abschreibungen lagen mit Euro 7,6 Mio. um Euro 5,0 Mio. über dem Vorjahresniveau. Hintergrund der deutlichen Erhöhung der Abschreibungsbeträge sind vor allem die getätigten Großinvestitionen am neuen Versandstandort in Großkugel sowie die aufgrund der sinkenden und sich damit wieder normalisierenden Nebenkosten der Warenbeschaffung angezeigten Wertberichtigungen des Umlaufvermögens. Der sonstige betriebliche Aufwand ist von Euro 47,8 Mio. auf Euro 42,9 Mio. gesunken. Diese Senkung bergründet sich in den gesunkenen Umsatzerlösen, wodurch die Kostenblöcke Versand- und Werbekosten niedriger ausgefallen sind. Das Finanzergebnis beläuft sich auf Euro - 2,6 Mio. und ist im Vergleich zum Vorjahr in relevantem Maße gestiegen. Ursächlich für die deutliche Erhöhung des Zinsaufwandes ist im kurzfristigen Finanzierungsbereich die zunehmende prozentuale Zinsbelastung infolge der Leitzinserhöhungen der Europäischen Zentralbank. Daneben führt die in 2023 erfolgte weitere Inanspruchnahme der Investitionsdarlehen zur Finanzierung des Projekts "King Kong" im langfristigen Finanzierungsbereich ebenfalls zu steigenden Zinsaufwendungen. Die Relaxdays GmbH hat das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresfehlbetrag von Euro - 1,1 Mio. (Vorjahr: Jahresüberschuss Euro 3,8 Mio.) abgeschlossen. 2.4.2 Finanzlage Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr von Euro 67,2 Mio. auf Euro 51,3 Mio. verringert. Im Geschäftsjahr 2023 hat die Relaxdays GmbH einen positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von Euro 18,6 Mio. erwirtschaftet, welcher zum Ausgleich des negativen Cashflows aus der Investitionstätigkeit mit Euro 8,4 Mio. und des negativen Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit mit Euro 17,3 Mio. diente. Dabei verringerte sich der Banksaldo von Euro 10,6 Mio. auf Euro 3,4 Mio. Die Relaxdays GmbH rechnet damit, auch künftig ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Von den eingeräumten Betriebsmittelkreditlinien nutzt die Relaxdays GmbH am Stichtag 31.12.2023 47,7% aus. Entsprechend verfügt die Gesellschaft über ausreichend freie Betriebsmittelkreditlinien. 2.4.3. Vermögen und Kapital Die Bilanzsumme der Relaxdays GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf Euro 93,1 Mio. Gegenüber dem Vorjahr 2022 (Euro 112,6 Mio.) hat sich die Bilanzsumme um 17,3 % verringert. Das Gesamtvermögen hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um Euro 19,5 Mio. verkleinert. Hintergrund des Rückgangs der Bilanzsumme sind ein geringerer Warenbestand und eine stichtagsbedingte Verringerung des Bankbestandes, welche durch weitere Investitionen am Standort Großkugel nur teilweise kompensiert wurde. An der Bilanzsumme hat das Anlagevermögen zum 31.12.2023 einen Anteil von 26,0 %. Die immateriellen Vermögenswerte haben sich um Euro 0,3 Mio. auf Euro 0,1 Mio. verringert und betreffen die im Forschungs- und Entwicklungsbericht beschriebene Software. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um Euro 5,0 Mio. auf Euro 24,0 Mio. Das Vorratsvermögen - dort die fertigen Erzeugnisse und Waren - verringerten sich von Euro 66,9 Mio. auf Euro 50,2 Mio. Damit entfallen 53,9 % der Bilanzsumme auf die fertigen Erzeugnisse und Waren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 2,9 %. Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich im Geschäftsjahr aufgrund der Auszahlung von im Vorjahr als Forderungen bilanzierten Zuschüssen. Der verbleibende ausgewiesene Betrag umfasst weitere Zuschüsse sowie nach dem Bilanzstichtag abziehbare Vorsteuer. Die sonstigen Verbindlichkeiten bilden im Wesentlichen die nach dem Stichtag zu leistende Einfuhrumsatzsteuer, bereits festgesetzte Körperschaftsteuer und die Umsatzsteuerzahlungen Inland an andere Länder innerhalb der EU ab. Es bestehen stille Beteiligungen, welche die Gesellschaft auf Grund der Länge der Restlaufzeit der Beteiligungsverträge als eigenkapitalwirksam qualifiziert. Unter Berücksichtigung dieser stillen Beteiligungen weist der Jahresabschluss eine wirtschaftliche Eigenkapitalquote von 27,3 % aus. 22,7 % der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital und 77,3 % auf mittel- bis langfristiges Fremdkapital. Zum Jahresende beschäftigte die Relaxdays GmbH 438 Mitarbeiter, was auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr liegt (Vj. 427). 3 PrognoseberichtFür das Geschäftsjahr 2024 avisiert die Relaxdays GmbH wieder steigende Umsatzerlöse. Zur Erreichung dieses Ziels fokussiert sich Relaxdays auf die Sicherstellung des Service-Levels. Schneller Versand und exzellenter Kundenservice sind der Schlüssel für glückliche Kunden. Parallel werden das Artikelsortiment erweitert, die Verfügbarkeitsquote der Ware gesteigert und neue Verkaufskanäle angebunden. Ein relevanter Einflussfaktor für die wirtschaftliche Entwicklung der Relaxdays GmbH im Geschäftsjahr 2024, ist die politische Stabilität in Europa. Der anhaltende Krieg zwischen Ukraine und Russland bringt Spannung und bleibende Unsicherheit für die deutsche und europäische Wirtschaft mit sich. Eine weitere Verschärfung des Konflikts könnte zu einem stärkeren Einbruch des Konsumklimas führen. Dagegen könnte eine Deeskalation oder mögliche Friedensgespräche zu einer deutlichen Verbesserung der Lage beitragen. Ausgehend vom Status Quo geht die Geschäftsleitung von einem Wachstum des Online-Handels aus. Aufgrund der Erfahrungen hinsichtlich der Wachstumsgeschwindigkeit des Unternehmens vor der COVID-19-Pandemie sowie der Gewissheit, dass sich Relaxdays stets positiver als der Markt entwickelt hat, mit Blick auf die getätigten Großinvestitionen und den damit verbundenen Leistungssteigerungen in Quantität und Qualität, erscheint gegenwärtig folgende Prognose als realistisch: Es wird erwartet, dass sich die gesamten Umsatzerlöse 2024 bei Euro 139,5 Mio. bewegen werden und die Umsatzrendite bei 2,3 % liegen wird. Weiterhin erwarten wir ein EBITDA von etwa Euro 9,2 Mio. Bei den nicht-finanziellen Leistungsindikatoren streben wir an, unsere Anzahl der Auszubildenden, um circa 50% auf 36 zu erhöhen. Weiterhin wollen wir unseren Mitarbeiteranteil mit Migrationshintergrund auf einem hohen Niveau halten, um unserem eigenen Anspruch als nachhaltiges Unternehmen gerecht zu werden. Ferner arbeiten wir daran, unsere Service-Level in Versandgeschwindigkeit und Kundenzufriedenheit signifikant zu steigern 4 Chancen- und RisikoberichtAls europaweit agierendes Unternehmen ist die Relaxdays GmbH makroökonomischen, branchen- und unternehmensspezifischen Chancen und Risiken ausgesetzt. Wesentliche Veränderungen der Chancen und Risiken gegenüber dem Vorjahr bestehen insbesondere in den wirtschaftlichen Auswirkungen der politischen Stabilität Europas. 4.1 Chancen Chancen für die zukünftige Entwicklung der Relaxdays GmbH liegen insbesondere in den Bereichen des Online-Handels sowie der Entwicklung von Software-Applikationen. Online-Handel Marktbedingte Chancen
Unternehmensbedingte Chancen
Entwicklung von Software-Applikationen Die Erfahrungen der letzten beiden Jahre haben gezeigt, dass die von der Relaxdays GmbH speziell auf den Online-Handel zugeschnittenen Software-Applikationen eine Marktgängigkeit aufweisen und entsprechende Nachfrager bedienen können. Mit Blick auf die vorhandenen Kompetenzen im Bereich der Softwareentwicklung besteht aus Sicht der Unternehmensleitung das Potenzial, dieses Geschäftsfeld künftig weiter auszubauen und folglich hieraus nachhaltig Umsatzerlöse zu realisieren. Vor dem Hintergrund der aktuellen Konsumlage, Marktentwicklung im Online-Handel, dem zusätzlichen Kosteneinsparungspotenzial durch die Investitionen in den Logistikstandort Großkugel sowie dem Potenzial der Generierung von Umsatzerlösen aus neuen Geschäftstätigkeiten schätzt die Relaxdays GmbH die Chancen für das Geschäftsjahr 2024 in Summe als positiv ein. Nachhaltigkeit Als regional verwurzeltes Unternehmen sehen wir uns weiterhin in sozialer und ökologischer Verantwortung gegenüber unseren Kunden, Mitarbeitern und allen weiteren Stakeholdern. Die Relaxdays GmbH fokussiert weiter ihre Nachhaltigkeitsstrategie, welche seit 2023 umgesetzt wird. Wir sehen dabei im Thema Nachhaltigkeit eine große Chance, um uns künftig von Wettbewerbern abzusetzen und uns dadurch sowohl für Kunden als auch Arbeitnehmer deutlich attraktiver zu gestalten. 4.2 Risiken Wie die Jahre zuvor wurden von der Relaxdays GmbH Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation stetig weiterentwickelt und sichergestellt werden. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Relevante Bestandteile unseres Risikomanagementsystems sind:
Nachfolgende Risiken bestehen im Wesentlichen unverändert:
Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Investitions-/ Finanzierungsrisiken Risiken, die aus wesentlichen Investitionen in das Umlaufvermögen resultieren, werden durch einheitliche Finanzierungsrechnungen analysiert und bewertet. Konkrete Risiken können sich aus folgenden Punkten ergeben:
Zur Vermeidung von Investitions- und Finanzierungsrisiken wird auf entsprechende Budgetierungs- und Planungsprozesse sowie ein enges Monitoring des Cash-Flows zurückgegriffen. Operative Risiken Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch interne Maßnahmen reduziert. Durch geeignetes Personal im IT-Bereich können entsprechende Systeme im unwahrscheinlichen Fall eines Systemausfalls kurzfristig und ohne wesentlichen Einfluss auf das laufende Geschäft wieder in Betrieb genommen werden. Ferner entstehen neue Risiken durch die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten sowie die Transformation unserer Arbeitsprozesse. In Zusammenarbeit mit externen Beratern in den Bereichen Recht, Steuern sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz überwachen wir alle entsprechenden Anforderungen im In- und Ausland regelmäßig und passen unsere Prozesse an neue Rahmenbedingungen an. Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Das Risiko, dass der stationäre Einkauf auf Kosten des Online-Handels wieder an Bedeutung gewinnt, wird derzeit als gering eingestuft. Das Risiko der Gefährdung durch andere Mitbewerber, wird ebenfalls als gering eingeschätzt, da Relaxdays auf digitale, flexible und schnelle Prozesse setzt und sich mit neuen innovativen Produkten stark von den Mitbewerbern abgrenzt. Seit Mitte 2023 drücken Unternehmen wie Temu und Shein mit niedrigen Preisen in den Markt, von denen sich die Relaxdays GmbH mit ihrem Produktsortiment durch deutlich größere Artikel abgrenzt. Liefer- und Kostenrisiken Im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit ist die Relaxdays GmbH auf funktionierende Lieferketten zwischen dem asiatischen und europäischen Wirtschaftsraum angewiesen. Sofern es hier aufgrund besonderer und unvorhersehbarer Ereignisse zu Engpässen kommt, besteht das Risiko, dass insbesondere saisonal bedingte Waren zu spät geliefert und erst im Folgejahr abverkauft werden können und aufgrund der knappen Ressourcen eine entsprechende Kostensteigerung stattfindet. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, betreibt die Relaxdays GmbH eine entsprechende langfristige Bevorratungsstrategie für Bestseller, um die Kunden jederzeit mit den gewünschten Produkten beliefern zu können. Produktrisiken Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, innovative und nachfragestarke Artikel zu vermarkten. Die Auswahl der Artikel erfordert besondere Analysen. Daneben können auch Preisänderungsrisiken durch die Rohstoffknappheit und den steigenden Bedarf grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Marktpreisrisiken Aus der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren Lieferungs- und Zahlungsströme in unterschiedlichen Währungen. Somit ist die Relaxdays GmbH Wechselkursrisiken ausgesetzt. Zur Absicherung eines Teils der Verbindlichkeiten in Fremdwährung bzw. erwarteter Transaktionen in Fremdwährung hat die Relaxdays GmbH zum Stichtag einen Betrag von USD 12,6 Mio. bis Ende 2024 mit Hilfe von Devisentermingeschäften abgesichert. Zur Sicherstellung der beabsichtigten Effektivität der Sicherungsbeziehungen unterliegen die Grund- und Sicherungsgeschäfte bzw. die erwarteten Grundgeschäfte einer kontinuierlichen Beobachtung hinsichtlich des Risikolimits, sodass frühzeitig erforderliche Anpassungen des Sicherungsumfangs vorgenommen werden können. Personalrisiken Um weiterhin über dem Markt zu performen und strategischen Ziele zu erreichen, sind wir auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Durch die Schaffung eines positiven Arbeitsumfelds und betrieblicher Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten wird die Mitarbeiterbindung zum Unternehmen zusätzlich gefördert. Eine standortbedingte Fluktuation wird als gering eingeschätzt. In den letzten 6 Monaten bekam die Relaxdays GmbH so viele Initiativbewerbungen, wie die letzten 4 Jahre nicht mehr. Insgesamt schätzt die Relaxdays GmbH alle vorgenannten Risiken als beherrschbar ein, sodass der Bestand der Gesellschaft nicht gefährdet ist. Über die beschriebenen Risiken hinaus existieren Einflüsse, die nicht vorhersehbar und nur schwer durch uns zu kontrollieren sind. Treten diese Risiken ein, könnten sie unsere weitere Entwicklung beeinträchtigen. Zu diesen Risiken zählen wir auszugsweise politische Unruhen, Naturkatastrophen oder Epidemien. Zudem ist der fortlaufende Konflikt mit Russland zu nennen.
Halle (Saale), den 30. April 2024 Relaxdays GmbH Martin Menz Jens Habermann Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine AngabenDie Relaxdays GmbH (kurz "Relaxdays") mit Sitz in Halle (Saale) ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Stendal unter HRB 8997 eingetragen. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden1. Allgemeine Angaben Das Gliederungsschema der Bilanz (§ 266 HGB) wurde zur Verbesserung des Einblicks in die Finanz- und Vermögenslage gemäß § 265 Abs. 5 HGB um den Passivposten " Einlagen stiller Gesellschafter" erweitert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine wesentlichen Abweichungen von in Vorperioden angewandten Darstellungs-, Bilanzierungs- und/oder Bewertungsmethoden vorgenommen. 2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte wurden bis zum 31. Dezember 2019 zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes bestand. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Sachanlagen sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und unter Berücksichtigung planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und in Abhängigkeit vom Zugangszeitpunkt nach der linearen Methode ermittelt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie notwendige Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Hierzu zählen die fertigungsbedingten Abschreibungen, anteilige Verwaltungskosten sowie die anteiligen Kosten des sozialen Bereichs. Reparaturkosten werden sofort als Aufwand erfasst. Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht nach § 255 Abs. 3 S. 2 HGB in Anspruch und aktiviert im Geschäftsjahr 2023 Fremdkapitalzinsen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Einzelwert bis 800 € werden teilweise im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagenspiegel gezeigt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf niedrigere beizulegende Werte werden im erforderlichen Umfang vorgenommen. Seit dem Geschäftsjahr 2021 setzt die Gesellschaft den Sonderposten für Investitionszuschüsse in Höhe der gewährten Förderung für das Projekt "KingKong" mit 20 % von den Anschaffungs- und Herstellungskosten der Sachanlagen ab. Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Waren erfolgt anhand des gleitenden Durchschnittswertverfahrens. Zusätzlich werden direkte Warenbezugsnebenkosten wie Container- und Transportkosten, Zölle und Einfuhrabgaben sowie direkt mit dem Beschaffungsvorgang in Verbindung stehende Personal- und Sachkosten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Der besonderen Situation der stark fallenden Transportkosten für Übersee-Container, welche in den Warenbezugsnebenkosten enthalten sind, wurde durch Abschreibungen Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Einlagen stiller Gesellschafter betreffen nachrangige Darlehen. Diese wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken Rechnung. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen werden auf Vollkostenbasis ermittelt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegebenen fristenkongruenten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten und erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen oder Zahlungsströme aus Wechselkursrisiken wurden mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen mit Finanzinstrumenten zusammengefasst (Bewertungseinheit). Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 30,02 % zugrunde (15,82 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 14,20 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz von 405,64 %. III. Erläuterungen zu BilanzpostenAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Der offen von den Sachanlagen abgesetzte Sonderposten beträgt zum Bilanzstichtag T€ 5.721. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr, mit Ausnahme der nachfolgend genannten Forderungen, innerhalb eines Jahres fällig. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Umsatzsteueransprüche von T€ 231 erfasst, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen mit T€ 337 (Vorjahr T€ 475) auf Darlehen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und mit T€ 348 (Vorjahr T€ 170) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Gezeichnetes Kapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt € 25.000. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Personalrückstellungen mit T€ 255, auf Rückstellungen für Retouren und Gewährleistungen mit T€ 103, auf Kosten für Jahresabschlusserstellung und -prüfung mit T€ 114, auf Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten mit T€ 37 sowie sonstige Rückstellungen mit T€ 46. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Von den kurzfristigen Darlehen gegenüber Kreditinstituten entfallen T€ 4.336 auf Investitionsdarlehen sowie T€ 33 auf in Anspruch genommene Kreditkartensalden. Die mittel- und langfristigen Darlehen entfallen zu T€ 31.246 auf Kontokorrentlinien und Geldmarktdarlehen, die auf die vertraglich eingeräumten Betriebsmittelkreditlinien angerechnet werden, sowie in Höhe von Euro T€ 15.070 auf Investitionsdarlehen. Die Kreditlinien stehen der Gesellschaft vertraglich länger als 1 Jahr zur Verfügung. Betrag der Sicherungsrechte zu den Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt T€ 51.349. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
Zinstragende Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten entfallen T€ 50.685 auf zinstragende Verbindlichkeiten und T€ 664 auf abgegrenzte Zinsen. Unter den Sonstigen Verbindlichkeiten ist ein Anteil von T€ 100 zinstragend. Passive latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergibt sich ein Überhang von passiven latenten Steuern in Höhe von T€ 547. Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu passiven latenten Steuern führen, resultieren im Wesentlichen aus
Bewertungseinheiten Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Deren Absicherung erfolgt im Wesentlichen durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente. Es handelt sich meist um außerhalb der Börse gehandelte (sogenannte OTC-) Instrumente. Dazu gehören insbesondere Devisentermingeschäfte. Ihr Einsatz erfolgt nach einheitlichen Richtlinien, unterliegt strengen internen Kontrollen und bleibt mit wertmäßig geringen Ausnahmen auf die Absicherung des operativen Geschäfts der Gesellschaft sowie der damit verbundenen Geldanlagen und Finanzierungsvorgänge beschränkt. Ziel des Einsatzes von derivativen Finanzinstrumenten ist, in Bezug auf Ergebnis und Zahlungsmittelflüsse die Fluktuationen zu reduzieren, die auf Veränderungen von Wechselkursen zurückgehen. Zur Absicherung von Grundgeschäften werden derivative Finanzinstrumente regelmäßig bei bestehenden Verbindlichkeiten in Fremdwährungen bzw. geplanten Transaktionen in Fremdwährung (Absicherung des Auftragseingangs) eingesetzt. Sofern die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, werden Bewertungseinheiten i.S.d. § 254 HGB gebildet. Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der gebildeten Bewertungseinheiten wird die sog. Einfrierungsmethode (kompensatorische Bewertung) angewendet. Die Beurteilung der Wirksamkeit erfolgt mit der Critical-Term-Match-Methode. Grundlage für die Ermittlung der Wirksamkeit (Effektivität) der Bewertungseinheit ist somit die Übereinstimmung der bewertungsrelevanten Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft. Geplante Transaktionen in fremder Währung (Mikro Hedge) Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken, die aus geplanten Beschaffungsgeschäften resultieren, die in USD denominiert sind, schließen wir Devisentermingeschäfte ab. Von einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit der abgesicherten Transaktionen gehen wir aus, da es sich um routinemäßige Geschäfte handelt und die Absicherung deutlich unter dem geplanten Gesamtvolumen liegt. Der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten unterliegt darüber hinaus klar definierten Vorgaben und strengen internen Kontrollen. Die Derivate werden mit den sich gegenläufig verhaltenen Fremdwährungstransaktionen in Bewertungseinheiten (Mikro-Hedge) zusammengefasst. Soweit sich während der Laufzeit der Sicherungsbeziehungen die bewertungsrelevanten Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft nicht ändern und von einem vollständigen Ausgleich der Wertänderungen auszugehen ist, bleiben die gegenläufigen Änderungen der beizulegenden Zeitwerte von Grund- und Sicherungsgeschäfte bilanziell und ergebnismäßig unberücksichtigt. Die ineffektiven Anteile der Sicherungsbeziehungen, also sich nicht ausgleichende Wertänderungen sowie nicht gesicherte Fremdwährungspositionen, werden nach allgemeinen Bewertungsgrundsätzen behandelt. Die Effektivität der Sicherungsbeziehung wird zu jedem Bilanzstichtag prospektiv und retrospektiv festgestellt. Das Nominalvolumen der zur Absicherung von Fremdwährungstransaktionen abgeschlossenen Devisentermingeschäfte beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf T€ 11.448 bei beizulegenden Zeitwerten von T€ 11.403 (davon negativen Marktwerte in Höhe von T€ 46). Sie sind jeweils fällig im Jahr 2024 und blieben aufgrund der jeweils hoch wirksamen Sicherungsbeziehungen bilanziell außer Ansatz. Die beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente werden mit marktüblichen Bewertungsmethoden unter Berücksichtigung der am Bewertungsstichtag vorliegenden Marktdaten (Marktwerte) ermittelt. Devisenkontrakte werden einzeln auf Basis des Austauschbetrages mit den aktuellen Marktterminkursen am Abschlussstichtag im Vergleich zu den vereinbarten Terminkursen bewertet. Die Marktterminkurse richten sich nach den Kassakursen unter Berücksichtigung von Terminauf- und -abschlägen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die erzielten Umsatzerlöse aus dem Handel von Haus-, Garten und Freizeitartikeln gliedern sich wie folgt auf: Nach geografisch bestimmten Märkten:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge inkl. Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 47 (Vorjahr T€ 45) enthalten. Des Weiteren sind Wechselkursgewinne (T€ 371; Vorjahr T€ 728) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten mit T€ 46 (Vorjahr T€ 88) Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind. Diese aperiodischen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Umweltabgaben im europäischen Ausland und IHK-Beträge. Sonstige betriebliche Aufwendungen aus Währungsumrechnung sind über das gesamte Jahr in Höhe von T€ 444 (Vorjahr T€ 771) enthalten. Finanzergebnis Die Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge respektive Aufwendungen enthalten Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 13 (Vorjahr T€ 0) und Aufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 139 (Vorjahr T€ 139). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aufgrund des Verlustes der Relaxdays im Geschäftsjahr 2023 wird dieser im maximal zulässigen Umfang bei der Körperschaftssteuer als Verlustrücktrag in den vergangenen Veranlagungszeitraum zurückgetragen. Insgesamt ergibt sich damit ein Ertrag aus laufenden Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von T€ 87. Daneben resultieren Aufwendungen aus latenten Steuern (T€ 442) aus unterschiedlichen Bilanzansätzen in der Handels- und Steuerbilanz. V. Sonstige AngabenArbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren ohne Berücksichtigung der Geschäftsführung und Auszubildende durchschnittlich beschäftigt:
Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 Martin Menz, Kaufmann, Gründer und CEO von Relaxdays, Franz Steuer (bis zum 31. Dezember 2023), Kaufmann, als kaufmännischer Geschäftsführer (Beruf Steuerberater) und Jens Habermann (ab dem 1. Juni 2023), als technischer Geschäftsführer. Da nur drei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Darüber hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen (insbesondere aus Miet- und Leasingverträgen) in Höhe von T€ 106.008. Davon entfallen T€ 4.156 auf verbundene Unternehmen. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf:
Ausschüttungsgesperrte Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB Zum 31. Dezember 2023 unterliegt ein Gesamtbetrag in Höhe von T€ 105 (Vorjahr T€ 352) der Ausschüttungssperre. Gesellschafter und Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Rollercoaster Ventures GmbH mit Sitz in Halle (Saale), die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Rollercoaster Ventures GmbH ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von T€ -1.068 auf neue Rechnung vorzutragen.
Halle (Saale), den 30. April 2024 Relaxdays GmbH Martin Menz Jens Habermann Anlagenspiegel für die Zeit vom 1.Januar bis zum 31.Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Relaxdays GmbH, Halle (Saale) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Relaxdays GmbH, Halle (Saale), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Relaxdays GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 12. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Carl Erik Daum, Wirtschaftsprüfer ppa. Katharina Schubert, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 13.06.2024 festgestellt. |
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