Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 12756
Eingetragen
27.12.2010
Branche
Einzelhandel mit Fleisch und FleischwarenGroßhandel mit Mehl und GetreideproduktenEinzelhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln
Gegenstand
Betrieb von Supermärkten in Emskirchen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Fabian Zwingel
seit 3.1.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Zwingel Emskirchen GmbH

Weisendorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 5.035,00 7.479,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 623.626,00 675.239,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 316.815,00 405.663,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 6.000,00 6.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 20.401,16 17.721,12
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.124.155,04 1.146.598,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 93.566,73 83.368,84
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 532.384,43 573.831,13
davon aus Lieferungen und Leistungen EUR 76.308,93 / Vj: 15.791,97
3. Sonstige Vermögensgegenstände 262.516,50 223.922,37
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 378.950,15 262.045,52
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.849,00 1.800,00
SUMME Aktiva 3.366.299,01 3.403.668,36

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
Eingefordertes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 1.243.987,66 1.020.822,33
1.268.987,66 1.045.822,33
B. SONDERPOSTEN FÜR ZUSCHÜSSE UND ZULAGEN 160.830,00 225.161,00
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. Sonstige Rückstellungen 208.813,99 152.872,93
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 547.198,24 803.329,41
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 387.798,54 / Vj: 330.716,86
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 159.399,70 / Vj: 472.612,55
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 893.536,89 1.064.224,78
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 393.536,89 / Vj: 414.224,78
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 500.000,00 / Vj: 650.000,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 164.629,01 3.934,27
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 164.629,01 / Vj: 3.934,27
davon aus Lieferungen und Leistungen EUR 10.879,01 / Vj: 3.934,27
4. Sonstige Verbindlichkeiten 122.303,22 108.323,64
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 122.303,22 / Vj: 108.323,64
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 20.716,37 / Vj: 19.226,03
davon aus Steuern EUR 60.856,31 / Vj: 53.437,88
SUMME Passiva 3.366.299,01 3.403.668,36

Gewinn- und Verlustrechnung

31.12.2023 31.12.2022
1. Rohergebnis 4.714.218,85 4.471.242,87
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -1.793.708,50 -1.578.807,54
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -410.084,13 -380.480,47
3. Abschreibungen Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes -232.337,46 -233.190,37
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.865.859,95 -1.814.457,42
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24.898,21 31.555,78
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 24.179,99 / Vj: 30.839,62
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -42.167,20 -40.360,36
davon an verbundene Unternehmen EUR -3.750,00 / Vj: 0,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -96.204,49 -114.370,32
8. Ergebnis nach Steuern 298.755,33 341.132,17
9. Sonstige Steuern -590,00 -758,00
10. Jahresüberschuss /-fehlbetrag 298.165,33 340.374,17
11. Gewinn- /Verlustvortrag aus dem Vorjahr 1.020.822,33 750.448,16
12. Ausschüttung -75.000,00 -70.000,00
13. Bilanzgewinn 1.243.987,66 1.020.822,33

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Zwingel Emskirchen GmbH hat ihren Sitz in Weisendorf und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Fürth in der Abteilung B unter der Handelsregisternummer HRB 12756 eingetragen. Gemäß den in § 267 Abs. 3 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang bestehen, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Restlaufzeiten und Davonvermerke bei den Verbindlichkeiten, die grundsätzlich in die Bilanz aufzunehmen wären, werden wegen einer übersichtlicheren Darstellung im Anhang angegeben.

Für die Offenlegung werden die Mindestvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewendet.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einzelner Bilanzposten

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert. In dem Posten sind ausschließlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte enthalten, die über eine Laufzeit von 5 bzw. 15 Jahren planmäßig abgeschrieben werden. Soweit der Erwerb die Übernahme der Konzession für die Lottoannahmestelle betrifft, erfolgt die Abschreibung auf den Zeitraum, für den die Konzession gewährt wird. Der Abschreibung des Firmenwertes für die Übernahme des Marktes in Emskirchen wurde bei Erwerb ausgehend vom eingerichteten Geschäftsbetrieb eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren zu Grunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert. Die jeweiligen Abschreibungen werden im Geschäftsjahr linear angesetzt. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern betragen 2 bis 23 Jahre.

Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von 800,00 Euro werden in voller Höhe abgeschrieben. Für den Anlagenspiegel wird unterstellt, dass sie im Jahr des Zuganges wieder aus dem Unternehmen ausscheiden.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem voraussichtlich dauerhaft niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigung berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko ist durch pauschale Wertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet, ebenso der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

In den sonstigen Rückstellungen sind alle Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erfasst und bewertet. Die sonstigen Rückstellungen umfassen ausschließlich Verpflichtungen gegenüber Dritten, die am Bilanzstichtag entweder der Höhe oder der Fälligkeit nach nicht bekannt waren.

Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich im Einzelnen:

lfd. Jahr
TEuro
Vorjahr
TEuro
Verpflichtungen gegenüber Personal oder daraus resultierenden Abgaben 168,9 122,4
übrige Rückstellungen für kurzfristige Verbindlichkeiten, die entweder der Höhe oder aber der Fälligkeit nach ungewiss sind 39,9 30,5

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zu den finanziellen Verpflichtungen

Die jährlichen finanziellen Verpflichtungen aus den Mietverträgen für Räume betragen 667,3 TEuro (VJ: 650,2 TEuro) und die aus Mietverträgen für Einrichtungen 29,8 TEuro (VJ: 45,8 TEuro).

4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens im Jahr 2023 ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt:

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 76.308,93 Euro (VJ: 15.791,97 Euro) enthalten.

Das Stammkapital beträgt 25.000,00 Euro.

Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen betrifft einen bedingt rückzahlbaren Investitionszuschuss. Eine ratierliche Rückzahlung kann gefordert werden, wenn die Voraussetzungen, unter denen der Zuschuss gewährt wurde, innerhalb von 8 Jahren nach Gewährung des Zuschusses entfallen. Der Posten hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Stand am 31.12.2022 225.161,00 Euro
Auflösung 2023 - 64.331,00 Euro
Stand am 31.12.2023 160.830,00 Euro

Die sonstigen Rückstellungen betreffen ausschließlich Verpflichtungen, die ihrer Höhe oder Fälligkeit nach, nicht genau bestimmt sind. Sie umfassen im Wesentlichen Aufwendungen der Abschlusserstellung und -prüfung sowie Personalkosten.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte besichert. Darüber hinaus wurde eine Bankbürgschaft über 50.000,00 Euro zugunsten des Hauptlieferanten hinterlegt, die auf erste Anforderung durch den Sicherungsnehmer fällig wird.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Wesentlichen durch Sicherheiten außerhalb des Unternehmens abgedeckt. Daneben besteht eine Abtretung der Miet- und Pachtforderungen der Gesellschaft sowie eine Sicherungsübereignung des Warenbestandes, soweit er nicht mit Eigentumsvorbehalten belegt ist.

5. Angaben zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 1.243.987,66 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Sonstige Angaben

Geschäftsführer: Matthias Zwingel, Kaufmann

Herr Zwingel ist einzelvertretungsberechtigt; er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Arbeitnehmer:

Durchschnitt im Jahr 2023: 57 überwiegend in Teilzeit beschäftigt

(zur Berufsausbildung beschäftigt: 1)

Durchschnitt im Jahr 2022: 63 überwiegend in Teilzeit beschäftigt

(zur Berufsausbildung beschäftigt: 4)

 

Weisendorf, 19. Juli 2024

gez. Matthias Zwingel

Anlagespiegel

AHK zum 01.01.2023
EUR
Zugänge 2023
EUR
Abgänge 2023
EUR
AHK zum 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 40.889,74 0,00 0,00 40.889,74
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.419.796,65 56.200,44 0,00 1.475.997,09
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.220.915,66 35.268,02 11.712,30 1.244.471,38
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 6.000,00 0,00 0,00 6.000,00
2.687.602,05 91.468,46 11.712,30 2.767.358,21
Abschreibung zum 01.01.2023
EUR
Abschreibung lfd. davon auf Zugänge 2023
EUR
Abschreibung Abgänge 2023
EUR
Abschreibung kumuliert 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 33.410,74 2.444,00 0,00 35.854,74
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 744.557,65 107.813,44 0,00 852.371,09
1.327,44
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 815.252,66 122.080,02 9.676,30 927.656,38
5.664,02
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
1.593.221,05 232.337,46 9.676,30 1.815.882,21
6.991,46
Abschreibung kumuliert
EUR
Buchwert zum 31.12.2023
EUR
Buchwert zum 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 35.854,74 5.035,00 7.479,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 852.371,09 623.626,00 675.239,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 927.656,38 316.815,00 405.663,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 6.000,00 6.000,00
1.815.882,21 951.476,00 1.094.381,00

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Feststellung des Jahresabschluss erfolgte am 01.08.2024.

Bestätigung- bzw. Versagungsvermerk

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss, wurden Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Zwingel Emskirchen GmbH, Weisendorf, mit einer Bilanzsumme von 3.366.299,01 EUR und einem Bilanzgewinn von 1.243.987,66 EUR, den folgenden erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Zwingel Emskirchen GmbH, Weisendorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Zwingel Emskirchen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zwingel Emskirchen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 19. Juli 2024

Baker Tilly GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Edenhofer, Wirtschaftsprüfer

Mayer, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

15 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.