Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 108990
Vorher
Noventum Beteiligungen AG
Eingetragen
9.12.2014
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
An- und Verkauf von Grundstücken, die Errichtung von Gebäuden, die Sanierung vorhandener Gebäude, die Verwaltung von Immobilien sowie deren Vermietung und Verpachtung, und der Erwerb, das Halten, die Verwaltung und die Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen, insbesondere Beteiligungen an Immobiliengesellschaften sowie die Erbringung von Dienstleistungen und Vornahme aller sonstigen damit verbundenen Geschäfte (Immobiliengeschäft), die Übernahme von Verwaltungs- und Managementaufgaben und die Beratung in den Themenbereichen Finanz- und Kapitalmarkt, insbesondere hinsichtlich der Strukturierung, Organisation und Durchführung von Finanzierungen (Beratungsgeschäft) mit Ausnahme von Rechtsberatung, Steuerberatung und eine behördliche oder gerichtliche Erlaubnis erfordernden Tätigkeit.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Novetum AG

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

Novetum AG, Frankfurt am Main

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Finanzanlagen 10.473.487,50 15.222.981,17
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 16.329.139,13 162.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR -90.000,00 (EUR -108.000,00)
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 324.589,44 74.251,35
16.653.728,57 236.251,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 119,00 0,00
27.127.335,07 15.459.232,52

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 6.250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 22.000.000,00 0,00
III. Bilanzverlust 1.521.389,93 123.397,48
- davon Verlustvortrag EUR 123.397,48 (EUR 87.655,44)
Summe Eigenkapital 26.728.610,07 126.602,52
B. Rückstellungen 18.500,00 10.500,00
C. Verbindlichkeiten 380.225,00 15.322.130,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 380.225,00 (EUR 322.130,00)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (EUR 15.000.000,00)
27.127.335,07 15.459.232,52

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Novetum AG, Frankfurt am Main

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Rohergebnis 20.933,16- 28.400,00-
2. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.445.704,31 89.372,19
3. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 205.497,30 144.608,49
4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 136.852,28 62.578,34
5. Ergebnis nach Steuern 1.397.992,45- 35.742,04-
6. Jahresfehlbetrag 1.397.992,45 35.742,04
7. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 123.397,48 87.655,44
8. Bilanzverlust 1.521.389,93 123.397,48

Anhang zum 31. Dezember 2023

Angaben zum Unternehmen

Firma: Novetum AG
Sitz: Frankfurt am Main
Handelsregister: Amtsgericht Frankfurt, HRB 108990

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Angaben, die wahlweise im Anhang oder in der Bilanz gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der Novetum AG wurde nach den geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt.

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem. § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Stichtag der Schlussbilanz, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Eigenkapital

Bezeichnung Geschäftsjahr Vorjahr
Gezeichnetes Kapital: EUR 6.250.000,00 EUR 250.000,00
davon einbezahlt: EUR 6.250.000,00 EUR 250.000,00
Anzahl der Aktien: 6.250.000 (nennwertlose Stückaktien) 250.000 (nennwertlose Stückaktien)

Die Gesellschaft wurde mit notariellem Vertrag vom 03.11.2014 und Eintragung ins Handelsregister am 09.12.2014 mit einem Grundkapital in Höhe von EUR 250.000,00 gegründet. Es besteht kein genehmigtes Kapital mehr. Am 09.06.2023 erfolgte eine Sachkapitalerhöhung über EUR 6.000.000. Zeichner war die PVM Private Values Media AG.

Es besteht darüber hinaus noch eine verbriefte Pflichtwandelanleihe (2023/2028) im Volumen von 16 Mio. Euro, die zum Laufzeitende 31.10.2028 in Aktien der Gesellschaft gewandelt werden.

Kapitalrücklage

Es besteht eine Kapitalrücklage, die aus der Sachkapitalerhöhung vom 09.06.2023 resultiert. Dabei wurde das Grundkapital von 250.000 Euro, eingeteilt in ebenso viele Aktien, um 6 Mio. Euro erhöht, mithin 6 Mio. Euro neue Aktien ausgegeben. Die Sachkapitalerhöhung erfolgte durch Einlage von Schuldverschreibungen der Gesellschaft ("Novetum Bond | 2018/2025") in Höhe von 12 Mio Euro.

Überleitung gemäß § 158 Abs. 1 AktG:

EUR
Gewinnvortrag/Verlustvortrag aus dem Vorjahr - 123.397,48
Jahresfehlbetrag 2023 - 1.397.992,45
Entnahmen aus /Einstellungen in Gewinnrücklagen 0,00
Bilanzgewinn/Bilanzverlust -1.521.389,93

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Sonstige Pflichtangaben

Namen des Vorstandes:

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herrn Sascha Magsamen, Diplom-Verwaltungswirt (FH), Oestrich-Winkel

Bezüge des Vorstandes:

Herr Magsamen hat im abgelaufenen Geschäftsjahr vereinbarungsgemäß noch keine Bezüge für seine Vorstandstätigkeit erhalten.

Aufsichtsrat:

Im Aufsichtsrat gab es im Jahr 2023 keine Veränderungen.

Der Aufsichtsrat besteht aus:

Herr Oliver Würtenberger, (Vorsitzender), Vorstand der LifeJack AG

Herr Jan Köhler, (stellvertretender Vorsitzender), technischer Betriebsleiter

Herr Peter Magsamen, AR-Mitglied, Privatier

Die Aufsichtsratsbezüge betrugen im Geschäftsjahr analog dem Vorjahr EUR 3.000,00.

Angabe gemäß § 160 (1) Nr. 8 AktG:

Die Mehrheit der Anteile wird von der PVM Private Values Media AG, Frankfurt, gehalten. Die Bekanntmachung gemäß § 20 Abs. 6 AktG erfolgte durch den Vorstand im Februar 2017 mit folgendem Wortlaut:

"Die PVM Private Values Media AG, Frankfurt, hat uns mitgeteilt, dass ihr unmittelbar eine Mehrheitsbeteiligung an unserer Gesellschaft gehört."

Abhängigkeitsbericht:

Es wurden keine Maßnahmen auf Veranlassung der PVM Private Values Media AG getroffen oder unterlassen. Somit waren auch keine angemessenen Gegenleistungen von der PVM Private Values Media AG zu erhalten.

Berichtspflichtige Rechtsgeschäfte der in § 312 Abs. 1 AktG näher beschriebenen Weise wurden folgende vorgenommen:

Es gibt einen Mietvertrag über die Nutzung von Geschäftsräumen des Anbieters "Bürostandort.de", eine Marke der PVM Private Values Media AG. Die Miete liegt deutlich unter den ortsüblichen Mieten für ein vergleichbares Angebot in Frankfurt am Main und zeichnet sich besonders durch seine flexiblen Kündigungsfristen zu Gunsten der Gesellschaft aus.

 

Frankfurt, im Juli 2024

Novetum AG

gez. Sascha Magsamen, Vorstand

Eigenkapitalspiegel per 31.12.2023

(nach DRS 7)

Eigenkapitalentwicklung 2023

01.01.2023 Jahresergebnis/Veränderungen 31.12.2023
Gezeichnetes Kapital 250.000,00 € 6.000.000,00 € 6.250.000,00 €
Kapitalrücklage 0,00 € 6.000.000,00 € 6.000.000,00 €
Wandelanleihen 0,00 € 16.000.000,00 € 16.000.000,00 €
Bilanzverlust -123.397,48 € -1.397.992,45 € -1.521.389,93 €
126.602,52 € 26.602.007,55 € 26.728.610,07 €

Kapitalflussrechnung aus der laufenden Geschäftstätigkeit per 31.12.2023 (nach DRS Nr. 2.27)

2023 2022
EUR EUR
1. +/- Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) -1.397.992 -38.742
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 0 0
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -8.000 1.000
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 0 0
5. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -16.167.258 791.571
6. +/- Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva -14.941.905 1.384.500
7. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 35.933 28.400
8. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 0 0
9. - sonstige Beteiligungserträge 0 0
10. +/- Aufwendungen/Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
11. +/- Ertragssteueraufwand/-ertrag 0 0
12. + Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
13. - Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
14. -/+ Ertragssteuerzahlungen 0 0
15. = Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -32.463.222 2.166.729

Kapitalflussrechnung aus der Finanzierungstätigkeit per 31.12.2023 (nach DRS Nr. 2.35)

2023 2022
EUR EUR
1. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0 0
2. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0 0
3. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 0
4. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0 0
5. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 0 2.235.153
6. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 0 0
7. + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 28.000.000 0
8. + Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
9. - Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
10. - Gezahlte Zinsen 0 0
11. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 0
12. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0 0
13. = Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit 28.000.000 2.235.153
14. = Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -27.749.663 -68.424
15. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 74.252 142.676
16. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 324.589 74.252

Lagebericht 2023

der Novetum AG

1. Grundlagen des Unternehmens

2. Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023

3. Lage des Unternehmens

3.1 Vermögenslage

3.2 Finanzlage

3.3 Ertragslage

4. Nachtragsbericht

5. Prognosebericht

6. Chancen & Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung

6.1 Marktbezogene Chancen & Risiken

6.2 Unternehmensbezogene Chancen & Risiken

6.3 Risikomanagement

7. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft wurde am 03. November 2014 als "Novetum Beteiligungen AG" gegründet. Die Hauptversammlung der Gesellschaft firmierte die Novetum Beteiligungen AG am 16. März 2015 in die "Novetum AG" um und änderte ihren Geschäftszweck. Dieser liegt in der Übernahme von Verwaltungs- und Managementaufgaben für andere Unternehmungen und Gesellschaften sowie deren Beratung in den Themenbereichen Finanz- und Kapitalmarkt (speziell hinsichtlich der Strukturierung, Organisation und Durchführung von Finanzierungen) mit Ausnahme der Rechts- und Steuerberatung sowie die Verwaltung eigenen Vermögens in Aktien und Anleihen. Der Schwerpunkt des eigenen Anlagebuches liegt dabei auf dem Immobilienmarkt wo die Gesellschaft als opportunistischer Investor.

2. Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023

Das Ergebnis des Geschäftsjahrs 2023 war in erster Linie geprägt von den regulatorischen Aufwendungen für die Börse und Veröffentlichungen, den Jahresabschluss und die freiwillige Abschlussprüfung. Zudem durch die operativen Aufwendungen für die Zinsen der ausstehenden Anleihen, deren Volumen deutlich reduziert werden konnte. Auf der Einnahmeseite hat sich die Gesellschaft plangemäß weiterentwickelt.

Der Jahresfehlbetrag erhöhte sich auf -1,398 Mio Euro und lag damit im Planungskorridor.

In der 100%-Beteiligung Novetum Immobilien Verwaltungs GmbH gab es keine Immobilientransaktionen.

In der 75%-Beteiligung NBG Novetum Green Buildings AG fand die geplante Belebung des Geschäftsganges statt, es wurde ein Entwicklungsgrundstück mit einer leerstehenden Produktionsimmobilie übernommen. Zur Finanzierung des Kaufpreises wurden Fremdkapitalmarktprodukte aufgelegt und ein Minderheitsanteil an der Tochtergesellschaft an einen namhaften Finanzierungspartner veräußert. Es bestehen darüber hinaus keine Bankfinanzierungen.

Der Vorstand beurteilt die Geschäftslage als neutral ein, die Aussichten für 2024 sind verhalten positiv. Wir sehen umfangreiche von Chancen am Immobilienmarkt in Restrukturierungssituationen und prüfen eine Vielzahl von Transaktionen.

3. Lage des Unternehmens

3.1 Vermögenslage

Die Vermögenslage und die Kapitalstruktur ergeben sich aus der folgenden Zusammenstellung der Bilanzzahlen für den Abschlussstichtag 31. Dezember 2023.

Die Gesellschaft verfügt auf der Aktivseite im Wesentlichen über Beteiligungen, Wertpapiere und Inhaberschuldverschreibungen. Auf der Passivseite stehen neben dem Eigenkapital die Verpflichtungen aus der platzieren Unternehmensanleihen sowie aus Zinsverbindlichkeiten für die im Februar 2024 geleistete Zinszahlung zu Gunsten der Anleihegläubiger.

Entwicklung der Kapitalstruktur

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 6.250.000,00 250.000,00
II. Wandelanleihe 16.000.00,00 0,00
III. Jahresfehlbetrag - 1.397.992,45 - 35.742,04
IV. Verlustvortrag - 123.397,48 - 87.655,44
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 18.500,00 10.500,00
C. Verbindlichkeiten
1. Sonstige Verbindlichkeiten 380.225,00 15.322.130,00
27.127.335,07 15.459.232,52

Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 98,53 % (Vorjahr 0,82 %). Der Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2023 liegt bei 1.397.992,45 € (Vorjahresfehlbetrag: 35.742,04 €).

3.2 Finanzlage

Einen Überblick über die Herkunft und über die Verwendung der finanziellen Mittel der Novetum AG gibt die nachstehende Kapitalflussrechnung, welche die Zahlungsmittelflüsse nach der indirekten Methode darstellt und den Grundsätzen des vom Deutschen Standardisierungsrat DSR erarbeiteten Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 2 (DRS 2) entspricht.

Kapitalflussrechnung aus der laufenden Geschäftstätigkeit per 31.12.2023

(nach DRS Nr. 2.27)

2023 2022
EUR EUR
1. +/- Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) -1.397.992 -38.742
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 0 0
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -8.000) 1.000
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 0 0
5. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -16.167.258 791.571
6. +/- Zunahme der Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -14.941.905 1.384.500
7. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 35.933 28.400
8. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 0 0
9. - sonstige Beteiligungserträge 0 0
10. +/- Aufwendungen/Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
11. +/- Ertragssteueraufwand/-ertrag 0 0
12. + Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
13. - Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 0
14. -/+ Ertragssteuerzahlungen 0 0
15. = Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -32.463.222 2.166.729

4. Ertragslage

Die Gewinn- und Verlustrechnung zeigt das folgende Bild der Ertragslage für das Geschäftsjahr 2023:

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15.000,00 0,00
2. Sonstige betriebliche Erträge 169.564,14 116.208,49
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.582.556,59 151.950,53
4. Jahresfehlbetrag -1.397.992,45 -35.742,04
6. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 123.397,48 87.655,44
6. Bilanzverlust 1.521.389,93 123.397,48

5. Prognosebericht

Die Gesellschaft plant im Geschäftsjahr 2024 weitere Beratungsmandate zu akquirieren. Dieses Ziel ist abhängig von den sich bietenden Beratungsgelegenheiten, der Akquisition der entsprechenden Mandate und steht ferner unter dem Vorbehalt der ausreichenden Personalverfügbarkeit. Dementsprechend wird die Umsatzrange zwischen EUR 0,00 am unteren Ende liegen, falls es der Gesellschaft noch nicht gelingen sollte, Mandate zu akquirieren, und ca. EUR 200.000 am oberen Ende. Angestrebt wird ein zumindest ausgeglichenes Jahresergebnis.

Aufgrund der Schwankungen an den Kapitalmärkten kann das Ergebnis aus dem Wertpapiergeschäft nicht seriös vorhergesagt werden. Aus den Beteiligungen sind Erträge nicht vorherzusagen, da es hier vom Projekterfolg in der Tochter NBG AG abhängt.

Der Zinsaufwand korrespondiert mit der Anzahl der ausstehenden Anleihen. Er wird jedoch deutlich unter dem Zinsaufwand der Vorjahre liegen.

6. Chancen & Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung

Die Novetum AG ist einer Reihe von Chancen und Risiken ausgesetzt, von denen die Folgenden als wesentlich betrachtet werden können:

6.1 Marktbezogene Chancen & Risiken

- Abhängigkeit von dem allgemeinen konjunkturellen Umfeld

Die Gesellschaft agiert als Berater für kapitalmarktrelevante Themen rund um notleidende Assets im Segment der Sachwerte. Dabei spielt neben dem allgemeinen konjunkturellen Umfeld die Verfassung der Finanzmärkte eine erhebliche Rolle bei dem Bedarf nach dieser Dienstleistung. Der Bedarf im Immobiliensektor ist hoch. Somit besteht das Risiko, dass die Umsätze und Erträge der Gesellschaft erheblichen Schwankungen unterliegen, die durch Marktfaktoren bestimmt werden, die außerhalb des Einflussbereiches der Gesellschaft liegen.

Das allgemeine wirtschaftliche Umfeld beeinflusst insbesondere die Auftragslage von Beratungsunternehmen, da bei einer negativen Entwicklung der Umsatzsituation eines Unternehmens durch Kürzung von Budgets für Beratungsprojekte direkte Kosteneinsparungen erzielt werden können.

Dies könnte erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

- Volatilität der Kapitalmärkte

Die Gesellschaft ist im Hinblick auf ihre zukünftige Geschäftstätigkeit wesentlich von der Lage an den Kapitalmärkten abhängig. Es ist nicht auszuschließen, dass sich das wirtschaftliche bzw. geldmarktpolitische Umfeld verschlechtert bzw. dass Marktteilnehmer eine Verschlechterung antizipieren. Dies könnte zu einer negativen Kursentwicklung an den globalen Finanzmärkten führen, die sich auf die Finanzierungstätigkeit für Unternehmen und die Schwankungen der Kapitalanlagen auswirken würde. Es besteht das Risiko, dass es bei einer längeren Abschwungphase am Kapitalmarkt für die Gesellschaft schwierig wird, geeignete Projekte zu akquirieren bzw. diese Projekte auch erfolgreich umzusetzen und die gewünschten Renditen am Kapitalmarkt zu erzielen. Das Jahr 2023 war von einer hohen Volatilität der Kapitalmärkte geprägt.

Die Novetum AG ist mittelfristig aufgrund der derzeitigen Bilanzstruktur auf eine funktionierende Refinanzierung der Anleihe "Novetum Bond I" im Jahr 2025 angewiesen. Die erfolgreiche Durchführung derartiger Transaktionen ist auch stark abhängig von externen Faktoren, die nicht vom Management beeinflusst werden können. So ist nicht sichergestellt, dass die Gesellschaft die zur Erfüllung ihres Geschäftszweckes notwendigen Mittelzuflüsse aus Kapitalmarkttransaktionen generieren kann.

Des Weiteren kann die Novetum AG grundsätzlich weitere Finanzmittel in Form von Fremdkapital aufnehmen. Ein entsprechender Rahmen wurde geschaffen und kann über die Ausplatzierung von Novetum-Anleihen der Tranche "II" geschaffen werden. Ungünstige Kapitalmarktbedingungen können die Aufnahme von eventuell notwendigen Fremdkapitalmitteln in ausreichender Höhe erschweren bzw. die Bedingungen für eine Fremdkapitalaufnahme derart verschlechtern, dass die Gesellschaft zusätzliche Risiken durch z.B. erhöhte Zins- und vorzeitige Tilgungszahlungen eingehen muss.

Eine negative Entwicklung an den globalen Finanzmärkten kann erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

- Hohe Wettbewerbsintensität

Wichtige Grundbedingung für eine erfolgreiche Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist es, eine ausreichende Zahl von Beratungsprojekten zu identifizieren und diese erfolgreich zu akquirieren.

Die Gesellschaft steht in ihrem Markt mit ca. 15.000 ähnlichen Beratungsunternehmen im Wettbewerb. Der Wettbewerb ist hart und die Kunden sind preissensitiv. Dies kann mit entsprechend nachteiligen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft insgesamt verbunden sein.

- Abhängigkeit von Marktbewertungen beim Erwerb von Beteiligungen

Die Gesellschaft kann zur Durchsetzung ihres Geschäftszweckes auch Beteiligungen erwerben. Bei dem Erwerb von Beteiligungen sieht sich die Novetum AG dabei den allgemeinen Marktrisiken derartiger Beteiligungen ausgesetzt. Der Kapitalmarkt ist dadurch gekennzeichnet, dass sich seine Teilnehmer darum bemühen, die zukünftigen Entwicklungen ganzer Branchen im positiven wie negativen Sinne vorherzusehen. Bei Unternehmen, die zu einer Branche gehören, der vom Kapitalmarkt eine besonders positive Zukunft beschieden wird, kann dies zur Folge haben, dass aufgrund der erheblichen Zukunftserwartungen in die jeweilige Branche die klassischen Kriterien einer Unternehmensbewertung bei der Beurteilung des jeweiligen Unternehmens und der von ihm emittierten Wertpapiere in den Hintergrund rücken. Es besteht daher die Gefahr, dass Beteiligungen in Unternehmen dieser Branchen unabhängig von einer Fundamentalanalyse bewertet werden und damit nur zu hohen Preisen erworben werden können.

Ändert sich die allgemeine Auffassung der Kapitalmarktteilnehmer im Hinblick auf die betreffende Branche, etwa weil die Erwartungen nicht oder nicht in vollem Umfang erfüllt werden können, besteht die Gefahr, dass es im Hinblick auf diese Beteiligung zu erheblichen Verlusten bis hin zum Totalverlust kommt. Dies kann auch dann der Fall sein, wenn im Fall des konkreten Unternehmens eine Abwertung nicht oder nicht in demselben Ausmaß gerechtfertigt wäre. Es kann sogar dazu kommen, dass eine gesamte Branche, die von den Teilnehmern des Kapitalmarkts zunächst als besonders positiv bewertet wurde, für erhebliche Zeiträume als besonders negativ bewertet wird.

Investiert die Gesellschaft in Unternehmen, die einer Branche angehören, die von den Teilnehmern des Kapitalmarkts als besonders positiv beurteilt wird, besteht das Risiko, dass die Beteiligungen zu teuer erworben werden und das Unternehmen die allgemein in die Branche gesetzten Erwartungen nicht erfüllen kann. Es besteht darüber hinaus die Gefahr, dass die Gesellschaft einen sich vom Positiven zum Negativen hin ändernden Markttrend nicht rechtzeitig erkennt und dadurch ihre Verkaufsentscheidung zu spät trifft. Dies kann ganz erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

6.2 Unternehmensbezogene Risiken

- Geringe historische Geschäftsaktivität

Die Novetum AG hat im Jahr 2018 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen und hatte bis dahin keine nennenswerten Umsätze erzielt. Es gibt daher keine längeren historischen Anhaltspunkte dafür, dass das Geschäftskonzept des Managements erfolgreich umgesetzt werden kann.

Die Novetum AG hat Umsätze bzw. Erträge aus ihrem Geschäftsbetrieb als Beratungsunternehmen erzielt. Gleichzeitig fallen auch operative Aufwendungen wie z. B. für die Steuerberatung, die Prüfung der Jahresabschlüsse und andere allgemeine Verwaltungskosten an. Wenn auf absehbare Zeit keine signifikanten operativen Mittelzuflüsse generiert werden können, ist die Novetum AG zum Erhalt des Geschäftsbetriebes auf externe Mittelzuflüsse angewiesen, die jederzeit möglich, jedoch nicht gesichert sind.

- Geringe Unternehmensgröße

Die Novetum AG greift bei der Ausübung ihres Geschäftszweckes zunächst nur auf die Arbeitskraft ihres Alleinvorstands, Herrn Sascha Magsamen, zurück. Im Vergleich zu Konkurrenzunternehmen ist die Gesellschaft damit mit begrenzten Ressourcen ausgestattet, was einen Wettbewerbsnachteil darstellt.

Die geringe Anzahl der operativ tätigen Mitarbeiter bedeutet auch, dass die Gesellschaft potenziell nicht in der Lage sein wird, Wachstumsmöglichkeiten auszunutzen, da nur eine begrenzte Anzahl von Projekten gleichzeitig verfolgt werden kann. Insbesondere ist es für die Gesellschaft eine Herausforderung, sowohl vertrieblich tätig zu werden, um Folgeaufträge sicherzustellen, und gleichzeitig existierende Aufträge abzuarbeiten. Ein Ausbleiben von Folgeaufträgen könnte Schwankungen in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zur Folge haben und in letzter Konsequenz den Bestand der Gesellschaft gefährden.

- Limitierte finanzielle Mittel

Die Gesellschaft ist derzeit mit limitierten finanziellen Mitteln aus Eigenkapital ausgestattet. Insbesondere ist zu vermerken, dass auch durch die Notierungsaufnahme der Aktien an der Börse Düsseldorf der Gesellschaft kein neues Eigenkapital zugeflossen ist. Demnach ist die Gesellschaft davon abhängig, durch Kapitalaufnahme neue liquide Mittel entweder in Form von Eigen- oder Fremdkapital aufzunehmen, um die Geschäftstätigkeit erfolgreich entfalten zu können.

Ein Finanzierungsbedarf könnte durch Investitionen entstehen, da nach Einschätzung des Vorstandes die wahrscheinlichen Investitionssummen das vorhandene Geschäftskapital übersteigen. Der Vorstand der Gesellschaft geht davon aus, in den kommenden Jahren nur moderate Erlöse aus dem Geschäftsbetrieb erzielen zu können und kann daher angewiesen sein, Mittelzuflüsse von außen, z.B. durch die Ausgabe neuer Aktien oder Anleihen, zu generieren.

Sollten zusätzliche Finanzmittel nicht beschaffbar sein, hat der Vorstand die Möglichkeit die Investition zu verschieben oder die Höhe der Investition an die verfügbaren Finanzmittel anzupassen, um den Bestand der Gesellschaft zu sichern. Etwaige Abweichungen gegenüber den ursprünglichen Planungen des Vorstandes im Hinblick auf die Zeitpunkte der Erzielung von Umsatzerlösen, die Höhe der zu investierenden Summe beim potenziellen Erwerb einer Beteiligung sowie wesentliche Veränderungen in der Kostenstruktur der Gesellschaft können jederzeit zu einer Änderung des Finanzierungsbedarfes führen und die Gesellschaft in ihrem Bestand bedrohen.

Zum aktuellen Zeitpunkt ist nicht abzusehen, ob eine Kapitalaufnahme zum gewünschten Zeitpunkt möglich ist. Sollte eine Kapitalaufnahme nicht erfolgen, kann dies negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

- Abhängigkeit von Personen

Die Novetum AG wird bei der Generierung von Umsatzerlösen stark von der Unterstützung und den Fähigkeiten einzelner Personen abhängig sein.

Die Strategie der Novetum AG ist eng verknüpft mit den Fähigkeiten und dem Einsatz des Alleinvorstandes, Herrn Sascha Magsamen. Die Kontakte dieser Person sowohl zu potenziellen Kunden, zu Partnern im Kapitalmarkt bzw. zu möglichen Akquisitionsobjekten sind die Basis des Geschäftsmodells der Gesellschaft. Ein Ausscheiden dieser Person aus der könnte die Novetum AG nachhaltig in ihrer Existenz gefährden. Gegebenenfalls ist auch die Neueinstellung von qualifizierten Mitarbeitern notwendig.

- Risiken aus fehlendem Versicherungsschutz

Die Gesellschaft verfügt über keinen eigenen Versicherungsschutz, da die Gesellschaft kein eigenes Personal außer dem Vorstand beschäftigt. Sie nutzt zur Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit vollumfänglich die Infrastrukturen der PVM Private Values Media AG. Es ist gleichwohl denkbar, dass zukünftig an die Gesellschaft Haftungsansprüche oder Schadenersatzforderungen gestellt werden, wodurch die Gesellschaft negativ berührt werden könnte. Dies könnte nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

- Risiken der Investitionstätigkeit

Die Novetum AG tätigt neben ihrer Beratungstätigkeit auch den Erwerb von Beteiligungen an börsennotierten Unternehmen, vornehmlich aus der Immobilienbranche. Jede derartige Investition ist mit Risiken verbunden. Darunter fallen Wertverluste bei den getätigten Investments, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals gehen können. Die Gesellschaft kann dann gezwungen sein, Mittelzuflüsse von außen aufzunehmen, um den laufenden Geschäftsbetrieb sicher zu stellen.

Darüber hinaus ist die Gesellschaft bei dem Erwerb von Zielunternehmen auf Informationen der Verkäufer angewiesen. Trotz Prüfung kann die Gesellschaft jedoch nicht dafür garantieren, dass die zur Verfügung gestellten Informationen vollständig und richtig sind. Des Weiteren können die Informationen von der Zielgesellschaft so aufbereitet sein, dass sie einen irreführenden Eindruck von der Wettbewerbsposition bzw. der finanziellen Situation des Unternehmens vermitteln. Die Gesellschaft kann aus diesen Unterlagen zu falschen Schlüssen kommen und damit den Wert einer zu erwerbenden Beteiligung zu hoch ansetzen. Dies kann ganz erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben.

- Steuerliche Risiken

Eine potenzielle Änderung der steuerlichen Gesetzgebung kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens nachhaltig negativ beeinflussen.

- Möglichkeit des vollständigen oder teilweisen Verkaufs des Anteils durch die PVM Private Values Media AG

Ein neuer Großaktionär könnte einen beherrschenden Einfluss auf die Gesellschaft ausüben oder zumindest eine Sperrminorität erlangen.

Fazit:

Es bestehen derzeit keine erkennbaren existenzgefährdenden Risiken für die Gesellschaft. Es sind auch derzeit keine solchen Risiken erkennbar. Die Eintrittswahrscheinlichkeiten der dargestellten Risiken wird als gering eingestuft.

6.3 Risikomanagement

Ein effizientes Risikomanagement soll Gefahren frühzeitig und systematisches erkennen, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen zu können und etwaige Risiken zu managen. Das Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil der werthaltigkeits- und wachstumsorientierten Führung der Novetum AG.

In der Novetum AG werden daher im Rahmen des Risikomanagements bei allen wesentlichen Geschäftsvorgängen und -prozessen mögliche Risiken erfasst, analysiert und überwacht.

Die Risikostrategie setzt stets eine Bewertung der Risiken einer Beratungstätigkeit und der mit ihr verbundenen Chancen voraus. Das Management der Gesellschaft geht darüber hinaus nur angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken ein, wenn sie gleichzeitig eine Steigerung des Unternehmenswertes beinhalten. Spekulationsgeschäfte oder sonstige Maßnahmen mit spekulativem Charakter sind grundsätzlich nicht zulässig.

Die Eigenkapital- und Liquiditätssituation wird fortlaufend überwacht. Dem Aufsichtsrat wurde in Geschäftsjahr 2023 detailliert über die Finanzlage berichtet. Dieses Vorgehen schafft eine optimale Transparenz und bildet so eine solide Basis für die Einschätzung von Chancen und Risiken. Dadurch sind Vorstand und Aufsichtsrat sofort in der Lage, entsprechende Maßnahmen im Sinne einer nachhaltig stabilen Finanz- und Liquiditätssituation des Unternehmens einzuleiten.

7. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Für das Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der mit folgender Erklärung schließt:

"Im Geschäftsjahr 2023 haben, mit Ausnahme des Mietvertrages für die Räumlichkeiten im Hausener Weg 29, 60489 Frankfurt am Main, keine geschäftlichen Beziehungen mit der PVM Private Values Media AG, Frankfurt, zur Novetum AG bestanden."

 

Frankfurt, im Juli 2024

Novetum AG

gez. Sascha Magsamen, Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

an Novetum AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Novetum AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang 2023, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Novetum AG für das Geschäftsjahr 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und des Lageberichtes

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung von Jahresabschluss und Lagebericht

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für den Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die

dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

° beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

° Führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen wir die sachgerechte Ableitung der der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass zukünftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 30. August 2024

M&B Treuhand GmbH
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Merthan, Wirtschaftsprüfer

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