IKEA Customer Support Center GmbH
Wittelsbacherplatz 1, 80333 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sandra Manuela Stibale seit 3.11.2025 | Geschäftsführer |
Sigrid Lukasek-Heider seit 5.4.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IKEA Customer Support Center GmbHMünchenJahresabschluss zum 31. August 2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/24Geschäft und Rahmenbedingungen Die Gesellschaft betreibt drei Customer Support Center und erbringt im Wesentlichen telekommunikative Dienstleistungen für die IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München. Die Vergütung erfolgt im Rahmen einer Kostenweiterbelastung. Es bestehen ein Ergebnisabführungsvertrag und eine ertragsteuerliche Organschaft mit der Alleingesellschafterin IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München. Gesteuert wird die Gesellschaft durch deren operativen Kosten als finanziellen Leistungsindikator. Die operativen Kosten unterscheiden sich im Vergleich zu den handelsrechtlichen Kosten dadurch, dass diese nach dem niederländischen Rechnungslegungsgrundsätzen (Dutch GAAP) ermittelt werden und das Finanzergebnis, Kosten des Bonus- und Loyalitätsprogramms sowie einzelne nicht operative und nicht planbare Kostenstellen ausgenommen sind. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft steckt in der Krise fest. Seit mehr als zwei Jahren kam es zu keiner Belebung der Wirtschaftsleistung.[1] Die Krise ist in erster Linie eine strukturelle Krise. Dekarbonisierung, Digitalisierung, demografischer Wandel und eine veränderte Rolle Chinas in der Weltwirtschaft setzen etablierte Geschäftsmodelle unter Druck. Deutschland ist von diesen Veränderungen im Vergleich zu anderen Ländern weiterhin besonders stark betroffen. Die Krise ist aber auch eine konjunkturelle Krise. Die Auslastung der Produktionskapazitäten sinkt seit mehr als zwei Jahren, und die Unterauslastung hat zuletzt nochmals spürbar zugenommen. Die Unternehmen klagen in allen Wirtschaftsbereichen über eine hartnäckige Nachfrageschwäche. Die konsumnahen Bereiche profitieren kaum von den kräftigen Reallohnsteigerungen[2] und den damit verbundenen Kaufkraftgewinnen. Für 2024 wird keine konjunkturelle Trendwende mehr erwartet. Der ifo- Geschäftsklima-Index[3] hat sich im August zum dritten Mal in Folge verschlechtert, und die Auftragslage wird in allen Wirtschaftsbereichen bis zuletzt als schlecht eingeschätzt. Erst im kommenden Kalenderjahr wird mit einer allmählichen Erholung gerechnet. Der Wohnbau dürfte zunächst weiter stagnieren, da neu erstellte Wohnimmobilien kaum erschwinglicher geworden sind. Während die Kreditzinsen seit Juli noch einmal gesunken sind, haben sich neu erstellte Wohnimmobilien bislang nur wenig verbilligt. Erst mit steigenden Realeinkommen wird die Konjunktur beim Wohnbau wieder an Fahrt gewinnen. Da die Löhne im weiteren Prognosezeitraum deutlich stärker steigen sollen als die Preise, wird die Kaufkraft voraussichtlich wieder zurückkehren. In den kommenden beiden Kalenderjahren dürfte somit eine allmähliche Erholung einsetzen, im Zuge derer die Wirtschaftsleistung um 0,9 bzw. 1,5% zunehmen soll. Die schwache Konjunktur wird die Arbeitslosigkeit[4] zunächst auch in 2025 weiter steigen lassen. Die Arbeitslosenquote wird in 2024 mit durchschnittlich 6,0% um 0,3% Punkte höher liegen als 2023, aber immer noch auf einem niedrigen Niveau verbleiben. Die Inflationsrate[5] wird weiter sinken, von durchschnittlich 5,9% in 2023 auf 2,2% in 2024 und 2,0 bzw. 1,9% in den nächsten beiden Jahren. Nach der deutlichen Erholung Ende 2023 erleidet die Verbraucherstimmung in Deutschland einen Rückschlag zum Jahresbeginn 2024[6]. Durch rückläufige Einkommensaussichten und einem Anstieg der Sparneigung muss die Konjunkturerwartung zuletzt wieder Einbußen hinnehmen. Trotz der Kaufkraftzuwächse, die viele Haushalte derzeit real verzeichnen, greift offenbar wieder mehr Verunsicherung um sich. Die Sorgen um die Sicherheit des Arbeitsplatzes sind angestiegen. Als größte Herausforderung nennen die Unternehmen in der Möbelbranche mit großem Abstand das schwache Konsumklima. Dahinter folgen der wirtschaftspolitische Stillstand in Deutschland, die überbordende Bürokratie, der Fachkräftemangel sowie die gestiegenen Lohn-, Gehalts- und Energiekosten. Große Sorgen bereitet zudem der stockende Wohnungsneubau. Die deutsche Möbelindustrie hat im ersten Halbjahr 2024 die Kaufzurückhaltung der Verbraucherinnen und Verbraucher zu spüren bekommen.[7] In der ersten Hälfte dieses Jahres sank der Umsatz der deutschen Möbelindustrie laut amtlicher Statistik um 9,7% zum Vorjahreszeitraum. Sämtliche Segmente der Branche mussten Einbußen hinnehmen, Küchenmöbelindustrie 9,8%, Polstermöbeln 11,2%, Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel 15%, Matratzenindustrie -1,3%, Büromöbelindustrie 1,8%. Analog diesen Entwicklungen wurde die Prognose der IfH Köln[8] für den gesamten, deutschen Heimeinrichtungsmarkt für das Kalenderjahr 2024 um weitere 3% Punkte gesenkt auf eine Umsatzwachstumsrate von -8,2% zum Vorjahr. Der deutsche Möbelmarkt fällt nach den Hochjahren nach der Pandemie auf sein altes Niveau zurück und stagniert im weiteren Verlauf. Die großen Wachstumsraten im Bereich des Onlinehandels sind ebenfalls vorbei. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Gesellschaft betreibt Customer Support Center in Rostock, in Hofheim-Diedenbergen und in Berlin. Durch die im Vergleich zum Vorjahr höheren Kosten sind die entsprechenden Umsatzerlöse aus Weiterbelastungen von T€ 61.750 auf T€ 66.153 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um T€ 416 auf T€ 421 gesunken, was im Wesentlichen auf dem Rückgang der Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 398 zurückzuführen ist. Der Materialaufwand ist durch den Anstieg extern eingekaufter Serviceleistungen auf T€ 15.139 (Vorjahr T€ 14.673) leicht gestiegen. Die Personalaufwendungen haben sich um T€ 2.371 auf T€ 42.460 erhöht. Dies resultiert aus dem Anstieg der Lohn- und Gehaltskosten aufgrund einer Inflationsausgleichsprämie, Tariferhöhungen sowie aus einer leicht gestiegenen Anzahl der Mitarbeiter auf 752 (Vorjahr 722). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 1.095 auf T€ 8.086 gestiegen. Verantwortlich dafür war hauptsächlich der Anstieg der Serviceleistungen von verbundenen Unternehmen um T€ 643, der aus der Weiterbelastung von Kosten für das Projekt "Customer Support Transformation" resultiert. Aufgrund der zuvor genannten Effekte sind die operativen Kosten von T€ 58.036 auf T€ 63.072 zum 31. August 2024 gestiegen. Das Budget der Gesellschaft bemisst sich am Retail Umsatz Budget der IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München. Aufgrund der Anpassung des Retail Umsatz Budgets wurde auch das ursprüngliche genehmigte Budget für die operativen Kosten der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023/24 von T€ 64.100 auf T€ 62.900 angepasst. Entsprechend hat die Gesellschaft ihr angepasstes Budget nahezu eingehalten. Die Eliminierung von nicht operativen Kosten belief sich auf T€ 3.081. Aufgrund der Weiterbelastungen der in der Gesellschaft entstandenen Kosten abzüglich der erhaltenen Erträge erwirtschaftet die Gesellschaft im aktuellen Geschäftsjahr ein neutrales Ergebnis. Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 7,43 % auf T€ 15.643 gestiegen. Im Sachanlagevermögen ist ein Zugang von Geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau in Höhe von T€ 152 zu verzeichnen. Diese beinhalten die Installation von Zugangskontrollsystemen in Berlin, Diedenbergen und Rostock und den Umbau der Toilettenanlage in Diedenbergen. Die Erhöhung der Bilanzsumme ist im Wesentlichen durch den Anstieg der Forderungen gegen Gesellschafter um T€ 1.512 auf T€ 12.994 zurückzuführen, die aus den erhöhten Weiterbelastungen aus dem Dienstleistungsvertrag für die Monate Juli und August 2024 resultieren. Die sonstigen Rückstellungen sind im aktuellen Geschäftsjahr um T€ 2.649 auf T€ 7.627 deutlich zurückgegangen. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass in diesem Geschäftsjahr keine Rückstellungen für Bonuszahlungen gebildet worden sind. Dagegen ist ein Anstieg der Verbindlichkeiten um T€ 3.731 auf T€ 6.011 zu verzeichnen, der im Wesentlichen aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter resultiert. Dieser Anstieg ist bedingt durch die Verbindlichkeiten aus dem Cashpool in Höhe von T€ 3.135 (Vorjahr Forderungen aus Cashpool in Höhe von T€ 842). Das Eigenkapital der Gesellschaft ist unverändert, die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 12,8 % (Vorjahr 13,8 %). Durch das Geschäftsmodell der IKEA Customer Support Center GmbH ist die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als stabil zu bezeichnen. Die Finanzlage war im Geschäftsjahr 2023/24 über das Cashpooling im Konzern sichergestellt. Es besteht eine Vereinbarung über das Cash Concentrating (Cashpool) mit der IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München, als Cashpool-Führerin. Die Gesellschaft konnte im Berichtsjahr ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage entspricht den Erwartungen der Geschäftsführung. Prognosebericht Die Gesellschaft ist aufgrund bestehender vertraglicher Vereinbarungen vom künftigen Erfolg der IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München, abhängig, deren Entwicklung positiv eingeschätzt wird. Für die kommenden Jahre gehen wir von einem steigenden eCommerce-Umsatzanteil aus. Zusätzlich soll das Servicelevel der zentralen Customer-Support-Dienstleistungen erhöht werden. Insgesamt erwarten wir deshalb für die Zukunft eine im Vergleich zum Berichtsjahr steigende Kostenbasis, die somit zu entsprechend steigenden Umsatzerlösen aus Weiterbelastungen im folgenden Berichtsjahr führen wird. Das genehmigte Budget für die operativen Kosten für das Geschäftsjahr 2024/25 für die Gesellschaft beläuft sich auf T€ 68.300. Die Finanzlage der Gesellschaft wird auch im Prognosezeitraum über das Cashpooling im Konzern gesichert sein. Aufgrund des Geschäftsmodells der Gesellschaft erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024/25 das gleiche Ergebnis wie im Berichtsjahr. Risikomanagementsystem Um der Gefahr eines Verstoßes gegen die Einhaltung von Gesetzen, Standards und ethischen Regeln zu begegnen, hat die Gesellschaft gemeinsam mit der Ingka Holding B.V., Amsterdam/Niederlande, und ihren Tochtergesellschaften (Ingka-Gruppe) allgemeine Compliance-Regeln aufgestellt und an alle Mitarbeiter vermittelt. Darüber hinaus gibt es einen Code of Conduct, der die Werte und Kultur der Ingka-Gruppe vermittelt. Die Unternehmensführung und die rechtliche Struktur der Ingka-Gruppe sollen sicherstellen, dass jedes Unternehmen effektiv gesteuert und verwaltet werden kann. Sie sollen gewährleisten, dass jede Konzerngesellschaft im Hinblick auf die Entscheidungsfindung effizient, schlank und einfach gestaltet und so organisiert ist, dass alle gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden. Das Risikomanagementsystem der Ingka-Gruppe, in das die Gesellschaft einbezogen wird, beruht auf einem umfassenden Planungs- und Berichtswesen. Geschäftsrisiken und Chancen werden laufend erfasst und beurteilt. Die Gesellschaft wendet einen risikobasierten Ansatz an, bei dem sie sich zuerst auf die größten Risiken konzentriert und hieraus Reaktionen ableitet. Fragen des Risikomanagements und der Compliance sollen in die Arbeitsweisen integriert werden. Monatliche Soll-Ist-Vergleiche und Abweichungsanalysen sind zentrale Instrumente dieses Risikomanagementsystems. Eine stetige Kostenkontrolle und -hochrechnung mit der Zielsetzung der Kostenvermeidung und Kostensenkung sind eine Selbstverständlichkeit. Die jährlich durchgeführte Unternehmensplanung für die nächsten Geschäftsjahre und die Finanzplanung auf Monatsbasis ermöglichen ein frühzeitiges Erkennen von Ergebnis- und Liquiditätsrisiken. Risiko- und Chancenbericht Die Entwicklung der Gesellschaft ist von der Entwicklung des Geschäftes der IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München, abhängig, da sie ihre Erlöse im Wesentlichen mit dieser Gesellschaft realisiert. Aufgrund der derzeitigen und erwarteten zukünftigen Profitabilität der IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München, ergeben sich keine wesentlichen Risiken für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Die IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München, als Übernehmerin der Kosten der Gesellschaft realisiert ihren Umsatz insbesondere aus dem Einzelhandel mit Einrichtungsgegenständen. Die Ingka-Gruppe verfügt jedoch sowohl über eine sehr breite Kundenbasis als auch über ein breites Verkaufsnetz. Ein wesentliches Kunden- oder Kreditausfallrisiko besteht daher aus heutiger Sicht nicht. Aufgrund des Geschäftsmodells der Gesellschaft und des mit der IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München, abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags, der auch den Ausgleich eines etwaigen Jahresfehlbetrages vorsieht, besteht kein wesentliches finanzielles Risiko. Das Geschäftsjahr 2024/25 wird insbesondere geprägt sein von Herausforderungen aufgrund von Kostensteigerungen. Durch die Erwartung, dass die Löhne stärker steigen als die Preise, dürfte sich insgesamt das Konsumklima verbessern. Aufgrund des Geschäftsmodells und Vergütungssystems der Gesellschaft wirkt sich dies jedoch nicht auf das Ergebnis der Gesellschaft aus. Geschäftschancen ergeben sich aus der Expansion und aus dem Wachstum des eCommerce-Geschäfts der IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München, und der hieraus resultierenden vermehrten Nachfrage nach Dienstleistungen der Gesellschaft. Insbesondere wird die Gesellschaft eine führende Rolle in der omni-channel-Retailer-Entwicklung für den Geschäftsbereich "Remote"-Verkauf einnehmen. Es ist das Ziel, dem Kunden auch außerhalb der IKEA-Einrichtungshäuser ein nahtloses Einkaufserlebnis anzubieten. Daneben wird die Gesellschaft die Expertenrolle für den Geschäftsbereich IKEA für Unternehmen (B2B-Geschäft) übernehmen. Zusammenfassend bedeutet dies, dass die Gesellschaft in Zukunft neben ihrer bisherigen Rolle im Kundenservice eine noch stärkere Rolle im Bereich Verkauf einnehmen wird und damit das Wachstum und die omni-channel-Entwicklung von IKEA in Deutschland unterstützen wird. Auch wenn die Verbraucherstimmung im Oktober 2024 ihre Erholung fortsetzt, äußern sich die deutschen Verbraucher zur gesamtwirtschaftlichen Lage der kommenden Monate pessimistisch. Die Unsicherheit durch Krisen, Kriege und gestiegene Preise ist weiterhin sehr ausgeprägt und verhindert, dass für den Konsum positive Faktoren, wie reale Einkommenszuwächse und positive Verbraucherstimmung, ihre volle Wirkung entfalten können.[9] Insgesamt gehen wir von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit und einer den aktuellen Planungen entsprechenden positiven Entwicklung aus, jedoch besteht über den Prognosezeitraum hinaus eine Abhängigkeit von der Gesellschafterin durch die Aufrechterhaltung des Vertrages zur Kostenweiterbelastung. Ein Fallenlassen durch die Gesellschafterin schätzen wir aufgrund der strategischen Wichtigkeit der Gesellschaft als nahezu ausgeschlossen ein. Bestehende oder künftige bestandsgefährdende Risiken sind demnach aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Erklärung zur Unternehmensführung Gemäß § 52 Absatz 2 GmbHG ist die Gesellschafterversammlung dazu verpflichtet, eine Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat und unter den Geschäftsführern festzulegen. Für beide Gremien wurde ein Frauenanteil von 50% als Zielgröße festgelegt. Gemäß § 36 GmbHG sind die Geschäftsführer der Gesellschaft verpflichtet, eine Zielgröße für den Frauenanteil der beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung festzulegen. Für diese wurde jeweils ein Frauenanteil von 50 % festgelegt. Der aktuelle Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung liegt zur Zeit bei 62%. Der Frauenanteil von 50% oder mehr soll auch in den nächsten Geschäftsjahren beibehalten werden.
München, den 30. November 2024 Die Geschäftsführung Walter Kadnar Sigrid Lukasek-Heider [1] ifo Konjunkturprognose Herbst 2024: Deutsche Wirtschaft steckt in der Krise fest | Fakten | ifo Institut [2] Entwicklung der Löhne in Deutschland bis 2024 | Statista [3] ifo Geschäftsklimaindex gesunken (August 2024) | Fakten | ifo Institut [4] Arbeitslosenquote & Arbeitslosenzahlen 2024 | Bundesagentur für Arbeit (arbeitsagentur.de) [5] Verbraucherpreisindex und Inflationsrate - Statistisches Bundesamt (destatis.de) [6] Deutlicher Rückschlag für das Konsumklima (gfk.com) [7] Pressemitteilungen | Verband der Deutschen Möbelindustrie (moebelindustrie.de) [8] DE Market Insights Dashboard - Power BI [9] GfK press release 29. Oktober 2024 "Konsumklima klettert auf den höchsten Stand seit April 2022 Bilanz zum 31. August 2024AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023/24
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/24Die Gesellschaft ist unter der Firma IKEA Customer Support Center GmbH mit Sitz in München im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 230554 eingetragen. I. Anwendung der gesetzlichen Vorschriften Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB unter Anwendung der Vorschriften für große Kapitalgesellschaften sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB). Um die Klarheit der Darstellung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und einzelne Davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung erfolgt unter Anwendung der linearen Methode über eine Nutzungsdauer von drei Jahren. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit es sich um dauernde Wertminderungen handelt. Die Abschreibungen auf unterjährige Zugänge der immateriellen Vermögensgegenstände werden zeitanteilig vorgenommen. Sachanlagen Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Änderungen der voraussichtlichen Nutzungsdauer werden durch Abschreibungsanpassungen berücksichtigt. Die Anlagegüter werden linear unter Zugrundelegung der folgenden Nutzungsdauern abgeschrieben:
Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit es sich um dauernde Wertminderungen handelt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu € 410 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Zu- und Abgang gezeigt. Die Abschreibungen auf unterjährige Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Vorräte Die Hilfs- und Betriebsstoffe werden wie im Vorjahr mit einem Festwert in Höhe von T€ 16 angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben, die Aufwand nach dem Stichtag sind, beziehungsweise Einnahmen, die Ertrag nach dem Stichtag sind, werden als Rechnungsabgrenzungsposten bilanziert und zum Nominalwert bewertet. Latente Steuern Aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft ist ein Ansatz latenter Steueransprüche oder latenter Steuerschulden gemäß DRS 18 Tz. 32 nicht zulässig. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr vollständig aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren in Höhe von T€ 12.994 (Vorjahr T€ 10.640) aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen sowie in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 842) aus Finanz- und Geldverkehr. In den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Mietkautionen in Höhe von T€ 2 (Vorjahr T€ 2) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Darüber hinaus bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen oder sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Aktive Rechnungsabgrenzung Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten in Höhe von T€ 238 (Vorjahr T€ 221) vorausgezahlte Versicherungsbeiträge, in Höhe von T€ 42 (Vorjahr T€ 20) vorausgezahlte Wartung und Servicekosten und in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 33) vorausgezahlte Wartung für Software. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Weihnachtsgeld (T€ 2.107; Vorjahr T€ 1.962), Jubiläumsverpflichtungen (T€ 1.670; Vorjahr T€ 1.533), ausstehende Rechnungen (T€ 1.278; Vorjahr T€ 1.596), sonstige Lohn- und Gehaltsrückstellungen (T€ 1.174; Vorjahr T€ 3.827), Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub (T€ 750; Vorjahr T€ 768) sowie Verpflichtungen aus dem Loyalitätsprogramm (T€ 609; Vorjahr T€ 556) enthalten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter resultieren in Höhe von T€ 3.135 (Vorjahr T€ 0) aus Finanz- und Geldverkehr sowie in Höhe von T€ 38 (Vorjahr T€ 105) aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland realisiert und resultieren im Wesentlichen aus der Erbringung von telekommunikativen Dienstleistungen für die IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 398 (Vorjahr T€ 836) aus der Auflösung von Rückstellungen enthalten. Personalaufwand Der Personalaufwand enthält periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 469 (Vorjahr T€ 0). Diese betreffen Bonusauszahlungen an die Mitarbeiter für das Geschäftsjahr 2022/23. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Die Gesellschaft hat Mietverträge mit unterschiedlichen Laufzeiten für Gebäude geschlossen. Vorteile des Abschlusses von Mietverträgen gegenüber dem Kauf von Immobilien und Grundstücken sind u. a. die Liquiditätsschonung, die Bilanzneutralität, eine transparente Kalkulationsgrundlage sowie die erhöhte Flexibilität hinsichtlich der Wahl des Standortes. Nachteile aus Miete bestehen in höheren Kosten sowie der Laufzeitbindung. Die Gesamtsumme der zukünftigen Liquiditätsabflüsse aus Mietverträgen beträgt T€ 2.768 Die folgende Aufstellung zeigt die Verteilung auf die einzelnen Jahre der zukünftigen Mindestbelastungen:
Es bestehen keine weiteren außerbilanziellen Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung sind. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter während des Geschäftsjahres betrug im Durchschnitt 752 (Vorjahr 722). Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresmittel 228 männliche und 524 weibliche Angestellte. Honorare des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfungsleistungen betrug T€ 27. Ergebnisabführungsvertrag Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der IKEA Deutschland GmbH & Co. KG, München, wird zum Bilanzstichtag 31. August 2024 der Gewinn für das Geschäftsjahr 2023/24 in Höhe von T€ 0 abgeführt. Mitglieder der Geschäftsführung • Walter Kadnar, CEO und CSO • Sigrid Lukasek-Heider COO Gesamtbezüge der Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitglieder des Aufsichtsrats • Regine van Diedenhoven - Vorsitzende (Country Commercial Manager, IKEA Deutschland) • Nicole Peper (Country People & Culture Manager, IKEA Deutschland) • Ralf Schultz (Angestellter der Gesellschaft) Gesamtbezüge der Aufsichtsratsmitglieder Die Aufsichtsratsmitglieder erhielten keine Bezüge von der Gesellschaft. Konzernabschluss Der Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist, wird zum 31. August 2024 von der Ingka Holding B.V., Amsterdam/Niederlande, erstellt und veröffentlicht. Der Abschluss kann im Handelsregister in Amsterdam/Niederlande eingesehen werden.
München, den 30. November 2024 Die Geschäftsführung Walter Kadnar Sigrid Lukasek-Heider Anlage A - Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023/24
Anlage B - Entgeltbericht für das Geschäftsjahr 2023/24Entgeltbericht - Anlage zum Lagebericht Die IKEA Customer Support Center GmbH ist Teil der Ingka Gruppe, des größten Franchise-Nehmers im IKEA Franchise-System, und betreibt die Kundenservice-Center der IKEA Deutschland GmbH & Co. KG. Sie operiert unter dem Dach der Marke IKEA. IKEA ist ein werteorientiertes, humanistisches Unternehmen. Wir verstehen Chancengerechtigkeit als ein Menschenrecht. Wir glauben beispielsweise, dass es ganz essentiell ist, Frauen und Männern die gleiche Teilhabe am erfolgreichen Berufsleben und am Familienleben zu ermöglichen. Gerechte Chancen sind auch für Minderheiten oder vulnerable Gruppen wichtig, z.B. Mitarbeitende mit Behinderung oder unterschiedlichen ethnischen Hintergründen. Das ist auch in unseren grundsätzlichen Unternehmenswerten verankert. Wir sind außerdem der Meinung, dass Gleichberechtigung gut für unser Geschäft ist. Studien haben gezeigt, dass Unternehmen mit hoher Geschlechterdiversität in Führungspositionen besonders erfolgreich sind. Gleiches gilt für Vielfalt unter Mitarbeitenden hinsichtlich kultureller oder sozialer Herkunft, sexueller Orientierung, geschlechtlicher Identität oder Beeinträchtigungen. Unsere Ziele für Chancengerechtigkeit, Vielfalt und Inklusion in der Ingka Gruppe fokussieren Geschlechterparität, Disability Inclusion, Ethnizitäten & Nationalitäten und die Schaffung einer Kultur der Einbeziehung. Die Ingka Gruppe engagiert sich für: - Geschlechterparität (50:50) auf allen Führungsebenen und in sämtlichen Funktionen und Positionen. - Inklusion von Menschen mit Behinderung - Inklusion von Menschen mit Migrationshintergrund - Inklusion von Menschen mit Fluchthintergrund - Gleichwertig Bezahlung für gleichwertige Arbeit. - Schaffung von Chancengerechtigkeit für alle, unabhängig von Herkunft, geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung, Alter und Beeinträchtigungen. Bereits heute sind in der Ingka Gruppe 50 Prozent unserer Führungskräfte Frauen. Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung Geschlechtergleichbehandlung bedeutet, dass wir eine integrative Kultur schaffen müssen, in der sowohl Frauen als auch Männer für ihren individuellen, sich gegenseitig ergänzenden Beitrag zum Unternehmenserfolg und zur Kultur wertgeschätzt werden. Gleiches gilt für Menschen der LGBTQIA+ Gemeinschaft, Menschen anderer Nationalitäten, Menschen mit Behinderung und Menschen aller sozialer Herkunft oder Altersgruppen. Als werteorientiertes Unternehmen arbeiten wir aktiv darauf hin, eine Belegschaft aufzubauen, die die Vielfalt der Welt um uns herum widerspiegelt. Wir wissen, dass vielfältige Teams erfolgreicher und innovativer arbeiten - das möchten wir nutzen und aus dieser Vielfalt schöpfen. Es ist explizite Aufgabe aller Führungskräfte der Ingka Gruppe, Hürden für die Inklusion, Chancengerechtigkeit und Vielfalt im von ihnen verantworteten Bereich zu ermitteln und zu beseitigen. Außerdem haben wir in der Ingka Gruppe einen Gleichstellungsplan entwickelt. Dieser Plan soll systematisch dafür sorgen, dass sich unsere Haltung in Bezug auf die Chancengerechtigkeit aller in allen Bereichen durchsetzt und eine inklusive Arbeitsumgebung geschaffen wird. Um das Bewusstsein unserer Mitarbeitenden für unbewusste Vorurteile gegenüber Minderheiten und vulnerablen Gruppen zu schärfen und Möglichkeiten zu schaffen, Vorurteile abzubauen, haben wir spezielle Schulungsmodule entwickelt, die für unbewusste Vorurteile sensibilisieren und helfen, diese abzuschwächen. Wenn wir Minderheiten und vulnerable Gruppen fördern, fördern wir das gesamte Unternehmen. Beispiele: - Chancengerechtigkeit bei der Arbeit (Karriereentwicklung, Nachfolgeplanung, Recruitment, gleiche Bezahlung, Karriere-Mentoring). - Arbeit als Bestandteil des Alltags (Work-Life-Balance, Erziehungsurlaub, Zusatzurlaub für Menschen mit Behinderung, Unterstützungssysteme, Job-Sharing, Coaching, Mentoring). - Zugang zu Arbeit und Bildung (Alleinerziehende, Geflüchtete, sozial Benachteiligte, Wiedereingliederung). Maßnahmen zur Herstellung der Entgeltgleichheit Ein gleichberechtigter Alltag ist ein besserer Alltag für unserer Mitarbeiter*innen- und das gilt auch bei Vergütung. Mitarbeiter*innen sollen aufgrund ihrer Position, ihrer Kompetenz oder ihrer Leistung vergütet werden, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Geschlechteridentität oder anderen Faktoren wie Alter oder körperlichen Möglichkeiten. Unser Ziel ist gleichwertige Vergütung für gleichwertige Arbeit. Um das Ziel zu erreichen, hat die Ingka Gruppe ihre Rahmenwerke weiter ausgearbeitet und folgende Elemente in ihrer strategischen Ausrichtung zu "Fair Income" verankert: • Mindeststandards für Beschäftigungsmodalitäten • Ein faires und angemessenes Gehalt • Gleichberechtigter Zugang zu Sozialleistungen und Benefits • Ein einheitliches und transparentes Bonusprogramm, unabhängig von individueller Leistung • Transparenz und zugängliche Informationen • Prozesse, Methoden und Tools, um Mitarbeiter*innen und Führungskräfte im Umgang mit Vergütungsthemen zu stärken Die Ingka Gruppe führt eine jährliche Analyse der Entgeltgleichheit durch und veröffentlicht die Ergebnisse im Ingka Group Yearly Summary and Sustainability Report, sowohl intern als auch extern. Dazu gibt es Pläne, um mögliche Abweichungen zu minimieren und Entgeltgleichheit zu erreichen. Die Ingka Gruppe ist unter anderem Mitglied der EPIC (Equal Pay International Coalition), einer Initiative unter der Leitung der ILO (International Labour Organisation). Damit zeigen wir unser Commitment für gleichberechtigte Vergütung und unterstützen mit unserer Mitgliedschaft die Arbeit der EPIC. Statistische Angaben zur IKEA Customer Support Center GmbH
BestätigungsvermerkAn die IKEA Customer Support Center GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IKEA Customer Support Center GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IKEA Customer Support Center GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt Erklärung zur Unternehmensführung des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2023 bis zum 31. August 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in der Erklärung zur Unternehmensführung des Lageberichts enthalten ist. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen • wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder • anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 3. Dezember 2024 KPMG
AG
Zoller, Wirtschaftsprüfer Dolibasic, Wirtschaftsprüferin Anlage B - Bericht des AufsichtsratesDie Mitglieder des Aufsichtsrates, namentlich Regine Van Diedenhoven, Nicole Peper und Ralf Schultz, haben den Beschluss über den nachstehenden Bericht des Aufsichtsrates, einschließlich Prüfungsergebnis und Billigung, am heutigen Tage einstimmig gefasst: Bericht des Aufsichtsratesgem. § 1 Abs. 1 Ziff. 3 DrittelbG i.V.m. § 171 AktGan die Gesellschafterversammlung der IKEA Customer Support Center GmbH, Wittelsbacher Platz 1, 80333 München (Amtsgericht München HRB 230554) Der Aufsichtsrat stand in ständigem Kontakt mit der Geschäftsführung. Über die Lage des Unternehmens und über den Geschäftsverlauf war der Aufsichtsrat fortlaufend unterrichtet. Die Geschäftsführung wurde in pflichtgemäßem Umfang überwacht. Der Jahresabschluss und Lagebericht der IKEA Customer Support Center GmbH zum 31. August 2024 und die zugrunde liegende Buchführung sind von der KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft AG in gesetzlichem Umfang geprüft worden. Die Wirtschaftsprüfer haben einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Aufsichtsrat nimmt von dem Entwurf des Prüfungsberichts der KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft AG, den er mit den Wirtschaftsprüfern im Einzelnen besprochen hat, zustimmend Kenntnis. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht. Der Aufsichtsrat billigt den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss.
München, den 02.12.2024 IKEA Customer Support Center GmbH Aufsichtsrat Regine van Diedenhoven, Vorsitzende des Aufsichtsrats ErgebnisverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung vom 30. November 2024 hat die Bilanz festgestellt; der Beschluss folgt dem Vorschlag der Geschäftsführung zur Ergebnisverwendung. |
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