Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 190342
Vorher
Assenagon Credit Management GmbH
Eingetragen
3.2.2011
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Zweck der Gesellschaft ist die Finanzportfolioverwaltung und damit verbundene und ergänzende Tätigkeiten, insbesondere die Anlageberatung sowie die Anlage- und Abschlussvermittlung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan-Frederik Dr. Mai
seit 15.10.2025
Geschäftsführer
Christofer Tobias Vogt
seit 15.10.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
XAIA AG
Germany
75.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

XAIA Investment GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

XAIA Investment GmbH, München

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die XAIA Investment GmbH (im Folgenden "XAIA") wurde am 15. Juli 2010 gegründet und hat am 3. Februar 2011 nach der Zulassung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Der Sitz der Gesellschaft ist München. Geschäftszweck ist die Finanzportfolioverwaltung, Anlage- und Abschlussvermittlung sowie die Anlageberatung. Die XAIA AG (Muttergesellschaft) hält 100 % an XAIA (Tochtergesellschaft). Die Muttergesellschaft erbringt vorwiegend Leistungen im Bereich der strategischen Entwicklung des Geschäftsmodells, Ausarbeitung von Handelsstrategien und Einkauf von Dienstleistungen (IT, Rechts- und Steuerberatung und sonstige Dienstleistungen).

1.2. Geschäftsmodell und Strategie der Gesellschaft

Geschäftsziel von XAIA sind Mandate im Bereich Portfoliomanagement, die sowohl in Form von Sondervermögen als auch außerhalb von Sondervermögen umgesetzt werden können. Das Kerngeschäft ist das Portfoliomanagement von Sondervermögen.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft besitzt langjährige Erfahrung im Bereich Handel und Research und in der Strukturierung individueller Investmentlösungen. XAIA fokussiert sich auf die Bereitstellung von Portfoliomanagement-Dienstleistungen, die in Absolute-Return und Arbitrage-Konzepten umgesetzt werden. Im Mittelpunkt dieser Anlagekonzepte steht die Ausnutzung von Marktpreisanomalien. Dabei wird versucht, direktionale Risiken stark zu begrenzen. Daraus resultieren volatilitätsarme Fonds, die auch in schwierigen Marktphasen nur sehr begrenzte Verlustrisiken aufweisen.

XAIA hat im Berichtszeitraum Portfoliomanagement-Dienstleistungen im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Universal-Investment-Luxembourg S.A., Luxemburg und der Universal-Investment-Gesellschaft mbH, Frankfurt am Main erbracht. Andere Dienstleistungen wurden nicht erbracht.

1.3. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

1.3.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung / Entwicklung der Branche

2023 war ein sehr positives Jahr für die Kapitalmärkte. Trotz der geopolitischen Unsicherheiten und dem Anstieg der Kapitalmarktzinsen waren die Risikoprämien über fast alle Marktsegmente rückläufig. Vor allem der Zinsanstieg hat eine weitreichende Reallokation in Richtung festverzinsliche Wertpapiere ausgelöst.

1.3.2. Geschäftsverlauf / Entwicklung der Gesellschaft

Auch in 2023 musste die Gesellschaft Mittelabflüsse verzeichnen. Diese sind wahrscheinlich vor allem zinssensitiven Investoren zuzuschreiben, welche das Umfeld steigender Zinsen nutzen um langfristige Zinserträge festzuschreiben. Die Gesellschaft konnte zeigen, dass ihre Anlagekonzepte krisenresistent sind, wobei in allen Fondsstrategien bei sehr geringen Schwankungen attraktive Renditen erwirtschaftet wurden. Diese Abflüsse konnten in 2023 noch nicht durch neue Mittelzuflüsse aufgefangen werden. Die Gesellschaft hat diesbezüglich bereits ihre Salesaktivitäten verstärkt und rechnet damit, dass sich diese Maßnahmen innerhalb der nächsten zwei Jahre in steigenden Assets under Management (im Folgenden "AuM") wiederspiegeln wird.

Für die Gesellschaft entwickelte sich das Berichtsjahr in Bezug auf die AuM's unter den Erwartungen. Der Verlust der AuM's belief sich auf ca. 410 Mio. Euro (-26,97 %) und kann wie oben erläutert begründet werden. Das Jahresergebnis 2023 (0 Mio. Euro) entwickelte sich unter der der Prognose des Vorjahres aus 2022 (0,3 Mio. Euro). In folgender Tabelle ist die Entwicklung zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zum 31. Dezember 2022 aufgezeigt.

AuM in Euro (Portfoliomanagement):

Fonds 31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
Publikumsfonds
XAIA Credit Basis 203.686.339,31 322.049.926,75 -36,75%
XAIA Credit Basis II 479.988.715,88 607.040.974,39 -20,93%
XAIA Credit Debt Capital 252.476.025,01 248.799.633,66 1,48%
Spezialfondsmandate 176.828.843,14 346.074.002,28 -48,90%
Gesamt 1.112.979.923,34 1.523.964.537,08 -26,97%

2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.1. Vermögenslage

Die Forderungen an Kreditinstitute sanken von 0,7 Mio. Euro zum 31. Dezember 2022 auf 0,01 Mio. Euro zum 31. Dezember 2023, was auf zufällige Liquiditätsschwankungen zurückzuführen ist. Die Forderungen an Kunden stiegen von 1,5 Mio. Euro zum 31. Dezember 2022 auf 1,9 Mio. Euro zum 31. Dezember 2023, was auf eine gestiegene Vergütung zurückzuführen ist, die erst im Januar 2024 fällig wurde. Die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen von 0,08 Mio. Euro zum 31. Dezember 2022 auf 0,2 Mio. Euro zum 31. Dezember 2023, was auf gestiegene Steuerrückforderungen zurückzuführen ist.

Die Rückstellungen beliefen sich auf 0,6 Mio. Euro (Vorjahr: 0,8 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt 32,34 % und ist im Vergleich zum Vorjahr (38,96 %) trotz Thesaurierung, gestiegenen Verbindlichkeiten und der Bilanzsummenveränderung um ca. 6 Prozentpunkt gesunken. Die Bilanzsumme von 4,0 Mio. Euro zum 31. Dezember 2022 sank auf 3,7 Mio. Euro zum 31. Dezember 2023.

2.2. Finanzlage

Grundsätzlich steuert die Gesellschaft innerhalb des Finanzmanagements den Einsatz finanzieller Mittel dergestalt, dass die Ausgaben durch die Einnahmen mehr als gedeckt werden, um auf den Einsatz von Fremdmitteln im normalen Geschäftsbetrieb verzichten zu können.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft war über das gesamte Geschäftsjahr positiv. Die Zahlungsfähigkeit war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Die liquiden Mittel der Gesellschaft beliefen sich zum Stichtag auf 0,01 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sind die liquiden Mittel um 0,69 Mio. Euro gesunken.

2.3. Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten Provisionserträge in Höhe von 7,8 Mio. Euro erzielt werden. Die monatlichen Provisionserträge für das Portfoliomanagement betrugen mindestens 0,5 Mio. Euro. Die sonstigen betrieblichen Erträge stammen im Wesentlichen aus der Erstattung von Lohnfortzahlungen und der Auflösung von Rückstellungen. Weitere signifikante Erträge hat die Gesellschaft nicht erwirtschaftet. Die Provisionserträge sanken im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 Mio. Euro, was eine Senkung um 19,80 % bedeutet und auf durchschnittlich gesunkene AuM's zurückzuführen ist.

Den Provisionserträgen stehen im Vergleich zum Vorjahr Provisionsaufwendungen (Bestandsprovisionen und sonstige Provisionen) in Höhe von 2,5 Mio. Euro (Vorjahr: 3,9 Mio. Euro) gegenüber, welche gesunken sind. Die anderen Aufwendungen in Höhe von 5,3 Mio. Euro (Vorjahr: 5,5 Mio. Euro) resultieren im Wesentlichen aus den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 5,3 Mio. Euro. Das Jahresergebnis beträgt 0 Mio. Euro und entwickelte sich unter dem Niveau der Vorjahresprognose (0,3 Mio. Euro).

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist insgesamt in 2023 hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

3. Prognosebericht

3.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung / Entwicklung der Branche

Trotz der anhaltenden geopolitischen Spannungen (Ukraine/Russland und Taiwan/China) und dem kontinuierlichen Zinsanstieg hat sich die Weltwirtschaft auch in 2023 sehr stabil gezeigt. Das kann vor allem auf die gestiegene staatliche Aktivität (z.B. Bidenomics) zurückgeführt werden. Die rückläufigen Preissteigerungsraten weltweit haben zusätzlich Zinssenkungshoffnungen geweckt, die sich positiv auf die ökonomische Aktivität ausgewirkt haben.

Nichtsdestotrotz belasten die mit den geopolitischen Entwicklungen verbundenen potentiellen Risiken das ökonomische Sentiment. Hinzu kommt die Unsicherheit bezüglich der zukünftigen Partner zur Sicherung der Energieversorgung in vielen westlichen Ländern. Eine Neuordnung der globalen Lieferketten und Handelsbeziehungen erscheint vor diesem Hintergrund unausweichlich, was strukturelle Änderungen im Welthandel nach sich ziehen wird. Auch wenn diese Entwicklungen nur äußerst schwer zu prognostizieren sind, sprechen sie für eine zunehmende Volatilität an den Finanzmärkten; angefangen von den Währungs-, über die Rohstoff-, bis hin zu den Aktienmärkten.

Die Fondsbranche wurde in 2023 mit starken Reallokationen der Investoren konfrontiert. Während angesichts des attraktiven Zinsniveaus viele Investoren langfristige Investments in festverzinslichen Wertpapieren tätigten, profitierten auch die Aktienmärkte von dem zunehmenden Optimismus an den Märkten. Mit der Folge, dass in fast allen Marktsegmenten die Risikoprämien rückläufig waren. Angesichts der anhaltend unsicheren geopolitischen Entwicklung sollten die Marktteilnehmer weitere Allokationsanpassungen berücksichtigen. Das gilt nicht nur kurz-, sondern auch langfristig, da nicht mit einer schnellen Lösung der Konflikte zu rechnen ist.

3.2. Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

XAIA sieht sich angesichts dieser Entwicklung als strategisch gut positioniert. Die oben skizzierte Entwicklung spricht dafür, dass Arbitrage- und Absolute Return - Strategien als attraktive Investments von einer wachsenden Anzahl an Investoren wahrgenommen werden. Vor dem Hintergrund persistent höherer Risikoprämien profitiert die Gesellschaft durch die Fokussierung auf volatilitätsarme Strategien. Die Investoren der von der Gesellschaft bewirtschafteten Fonds erhalten einerseits ein volatilitätsarmes Chancen-Risiken-Profil, andererseits stellt die Gesellschaft diesen Investoren umfassende Serviceleistungen (bspw. die individuelle Berechnung von Risikoparametern) zur Verfügung. Dadurch soll die weiterhin hohe Kundenzufriedenheit auch in Zukunft sichergestellt werden, was einen stabilisierenden Einfluss auf die AuM der Gesellschaft vor allem in potentiellen Krisenzeiten hat. Nichtsdestotrotz können ungeplante Mittelabflüsse jederzeit erfolgen. Nach dem Rückgang der AuM in 2022/2023 erwartet die Gesellschaft Mittelzuflüsse in 2024. Diese Erwartung basiert auf der Einschätzung, dass viele Investoren angesichts der attraktiven Opportunitäten ihre Gelder in marktneutrale Strategien umschichten. Weiterhin steht in erster Linie die Zufriedenheit der Kunden angesichts eines attraktiven Rendite-Risiko-Profils der verwalteten Mandate im Vordergrund. Vor diesem Hintergrund hat die Gesellschaft bereits die Anteilsscheinausgabe zweier Fonds wiederaufgenommen.

Angesichts der oben beschriebenen und antizipierten Entwicklungen erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 einen Jahresüberschuss leicht über dem Niveau von 2023 (0 Mio. Euro). Durch die Planung der Geschäftsentwicklung und der Liquidität strebt die Gesellschaft eine weiterhin stabile Finanzlage für 2024 an.

Die Chancen für die Gesellschaft innerhalb des nächsten Jahres liegen darin, dass sich die attraktiven Opportunitäten innerhalb der verwalteten Mandate in einem sehr positiven Risiko- / Ertragsprofil niederschlagen. Langfristig strebt die Gesellschaft an, neben der Erhöhung der AuM in den bestehenden Publikumsfonds durch die Umsetzung weiterer Spezialfondsmandaten für ausgewählte institutionelle Investoren ihre verwalteten AuM kontinuierlich zu erhöhen.

Risiken sieht die Gesellschaft in einer Ausweitung der regulatorischen Einschränkungen institutioneller Investoren bei der Wahl ihrer Kapitalanlage. Dies kann zu Mittelabflüssen führen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit hierfür kann nur schwerlich eingeschätzt werden.

Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über die erwartete Entwicklung. Diese Aussagen beruhen auf aktuellen Einschätzungen und sind daher mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können daher von den hier getroffenen Aussagen abweichen.

XAIA erwartet für 2024 ein Marktumfeld, in dem die von der Gesellschaft gemanagten Strategien aufgrund ihrer Risiko - / Ertragsprofile eine attraktive Performance bei geringer Volatilität erzielen werden. Vor diesem Hintergrund geht XAIA von einem Zuwachs der AuM aus.

4. Risikobericht

XAIA hat ein Risikomanagementsystem, das den regulatorischen Anforderungen der MaRisk entspricht, etabliert. Dementsprechend wurden von der Gesellschaft auf Basis der Geschäftsstrategie Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation aus mittelfristiger Sicht (innerhalb der nächsten zwei Jahre) sichergestellt werden. Folgende wesentliche Risikobereiche konnten identifiziert und geeignete Maßnahmen (Risikomanagementstrategie) definiert und - sofern erforderlich - ergriffen werden. Bei den Risiken für Kunden orientiert sich die Gesellschaft an den K-Faktoren (Risk for Client) der IFR.

Risikobereich Einzelrisiko Risikostrategie
Liquiditäts- und Ausfall des Kreditinstituts, bei dem XAIA Gelder angelegt hat. Reduktion des Risikos durch Auswahl geeigneter Kreditinstitute. Verteilung auf mehrere Kreditinstitute, soweit sinnvoll. Laufende Beobachtung des jeweiligen Kreditinstitutes am Kapitalmarkt. Verlagerung von Liquidität in eigene Fonds und andere Wertpapiere. Wir legen eigene Gelder in Geldmarkt oder geldmarktnahen Instrumenten oder in eigene Sondervermögen an. Diese Instrumente sind reguliert. Die Steuerung der Fonds erfolgt durch XAIA.
Adressenausfallrisiko
Insolvenz der jeweiligen Kapitalverwaltungsgesellschaft, bei denen die XAIA Portfoliomanager ist (Verlust der Provisionserträge). Monatliche Abrechnung der Verwaltungsvergütung. Regelmäßiger Austausch mit Geschäftsführung der Verwaltungsgesellschaft. Des Weiteren auch eine Überprüfung der Tätigkeit der Verwaltungsgesellschaft über den ISAE-3402-Bericht.
Insolvenz / Zahlungsunfähigkeit der Kapitalverwaltungsgesellschaft / Depotbank, bei denen Gelder der XAIA in Sondervermögen angelegt werden. (Ausschließlich von XAIA gemanagte Fonds). siehe oben. Darüber hinaus ist der Fonds getrennt vom Vermögen der Verwaltungsgesellschaft (Insolvenzschutz). Damit ist die maximale Schadenshöhe de facto signifikant niedriger.
Liquiditätsmanagement (Eigene Zahlungsunfähigkeit) Überwachung der Liquidität der Gesellschaft durch die Geschäftsführer. Risiko nur durch Zahlungsausfall der jeweiligen Kapitalverwaltungsgesellschaft sowie eines der Kreditinstitute, bei denen XAIA Gelder anlegt hat. Vorhalten eines Liquiditätspuffers.
Strategische und sonstige Risiken Verlust von Kunden bzw. Absinken der Assets under Management des jeweiligen Sondervermögens. Reduktion der Risiken durch regelmäßigen Kontakt der Geschäftsführer mit den Kunden sowie den Anlegern in den Fonds. Bestrebung die Anzahl der Kunden / Anleger weiter zu erhöhen. Wachstumsstrategie der Sondervermögen (gute Performance). Kein Eingehen überhöhter Risiken in den Sondervermögen. Der aktuelle Stresstest der Gesellschaft hat ergeben, dass auch bei Eintreten dieses Szenarios kein Gefährdungsszenario für das Institut besteht.
Marktpreisrisiken globaler Wachstumseinbruch / Finanzkrise In diesem Szenario besteht eine erhöhte Eintrittswahrscheinlichkeit für gleichzeitiges Auftreten mehrerer in der Risikoanalyse genannter Risiken. Eine gesonderte Behandlung ist aufgrund der Systematik der Risikoanalyse nicht nötig.
Verlust von Vermögen durch deutliche Kursverluste der Fondsanteile Reduktion durch Anlage in volatilitätsarme Sondervermögen die von der Gesellschaft als Portfoliomanager verwaltet werden. Tägliche Bewertung der Sondervermögen. Tägliche Rücknahme der Anteilscheine möglich.
Operationelle Risiken Verstoß gegen vertragliche und/oder gesetzliche Anlagerichtlinien. Anlageentscheidungen werden mittelbar oder unmittelbar durch die Geschäftsführer getroffen. Kontrolle durch Vier-Augen-Prinzip. Systemseitige Abstimmung der Zulässigkeit (Limitauslastungen). Abschluss einer D&O/E&O Versicherung in Höhe von 10 Mio.EUR/Selbstbehalt 50 TEUR je Schadensfall.
Personelle Risiken durch Neueinstellung, Kündigung, Krankheit und Urlaub. Vermeidung durch angemessenes Gehaltssystem (fest und variabel sowie ein Mitarbeiteroptionsprogramm). Sachgerechte Prüfung bei Neueinstellungen inkl. Führungszeugnis soweit notwendig. Stellenbeschreibungen gewährleisten reibungslosen Übergang. Geschäftsführer in das operative Geschäft stark eingebunden. Organigramm und Stellenbeschreibungen sind für alle Mitarbeiter zugänglich. Erstellung eines aussagefähigen Compliance Regelwerks.
Auslagerungscontrolling funktioniert nicht bzw. Outsourcer leistet mangelhaft oder fällt vollständig aus. Reduktion durch eine sorgfältige Auswahl des Outsourcer. SLA`s, die den regulatorischen Vorgaben entsprechen und Prüfung von Verträgen durch die Geschäftsführer. Angemessenes Auslagerungscontrolling und damit Überwachung der Outsourcer. EDV: Die XAIA AG ist an der Gesellschaft beteiligt. Zusammenarbeit vor allem mit regulierten Gesellschaften. Persönliche Kontakte der Geschäftsführer zu den Outsourcern. Alternative Outsourcer sind soweit möglich bekannt.

Die oben genannten Risiken der künftigen Entwicklung werden von der Geschäftsführung kontinuierlich überwacht, um mit den aufgeführten Risikomanagementstrategien adäquat reagieren zu können. Insgesamt ergibt die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation von XAIA, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen und künftige bestandsgefährdende Risiken oder nachhaltig negative Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gegenwärtig nicht erkennbar sind.

Weitere Risiken hat die Gesellschaft als nicht wesentlich identifiziert und daher hier nicht dargestellt.

XAIA legt eigene Gelder in Geldmarkt oder geldmarktnahen Instrumenten oder in eigene Sondervermögen an. Diese Instrumente sind reguliert. Die Steuerung der Fonds erfolgt durch XAIA. Die Risiken sind in unserem Risikomanagementsystem eingebettet und stellen eine Nettobetrachtung dar. Aus den gehaltenen Wertpapieren können Marktpreisrisiken entstehen. Diese werden im Rahmen des Risikomanagements überwacht.

Die unwesentlichen Risiken werden beobachtet und analysiert und deren Einordnung als wesentlich oder unwesentlich in regelmäßigen Abständen überprüft.

Eine dezidierte Beschreibung der Strategie, des Prozesses und der Organisation des Risikomanagements findet sich detailliert im Risikomanagementhandbuch der Gesellschaft.

XAIA verfolgt im Risikomanagement unter anderem das Ziel der Einhaltung und Wahrung der regulatorischen Anforderungen.

 

München, den 10. Mai 2024

gez. Geschäftsführung

[1] Quellenangaben:

Der Lagebericht basiert auf öffentlich zugänglichen Informationen. Prognosen spiegeln indes die Erwartung der Geschäftsleitung wieder.

bvi.de

bloomberg.com

Absolut Report - Ranking XAIA Fonds

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
1. Barreserve 111,26 44,81
a) Kassenbestand 111,26 44,81
3. Forderungen an Kreditinstitute 12.930,53 671.005,73
a) täglich fällig 12.930,53 671.005,73
4. Forderungen an Kunden 1.854.697,11 1.534.148,66
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 1.597.002,68 1.645.603,08
12. Sachanlagen 6.877,00 10.057,00
14. Sonstige Vermögensgegenstände 233.094,32 78.290,50
15. Rechnungsabgrenzungsposten 35.670,57 42.012,78
Summe der Aktiva 3.740.383,47 3.981.162,56

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.898.084,30 1.630.673,24
7. Rückstellungen 632.700,00 799.440,00
c) andere Rückstellungen 632.700,00 799.440,00
12. Eigenkapital 1.209.599,17 1.551.049,32
a) Eingefordertes Kapital 75.000,00 75.000,00
Gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
b) Kapitalrücklage 1.100.000,00 1.100.000,00
c) Gewinnrücklagen 50.000,00 0,00
cd) andere Gewinnrücklagen 50.000,00 0,00
d) Bilanzverlust 15.400,83 -376.049,32
Summe der Passiva 3.740.383,47 3.981.162,56

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Zinserträge 2.080,99 0,00
a) aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 2.080,99 0,00
2. Zinsaufwendungen 18.683,86 3.039,26
Ergebnis 1. - 2. -16.602,87 -3.039,26
5. Provisionserträge 7.831.947,34 9.765.732,84
6. Provisionsaufwendungen 2.507.646,51 3.913.684,25
Ergebnis 5. - 6. 5.324.300,83 5.852.048,59
8. Sonstige betriebliche Erträge 36.453,82 21.176,75
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 5.342.373,38 5.284.992,33
a) Personalaufwand 1.511.945,02 1.411.615,06
aa) Löhne und Gehälter 1.335.630,63 1.257.135,99
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 176.314,39 154.479,07
darunter: für Altersversorgung 9.194,40 6.048,40
b) andere Verwaltungsaufwendungen 3.830.428,36 3.873.377,27
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 3.180,00 4.854,00
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.525,43 11.129,81
Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 7.927,03 0,00
Ergebnis -15. + 16. 7.927,03 0,00
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 0,00 569.209,94
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 15.400,83 193.160,62
Ergebnis 23. + 24. 15.400,83 193.160,62
27. Jahresfehlbetrag 15.400,83 -376.049,32
Ergebnis 27. bis 28b. -15.400,83 376.049,32
Ergebnis 27. bis 29. -15.400,83 376.049,32
Ergebnis 27. bis 30. -15.400,83 376.049,32
Ergebnis 27. bis 31. -15.400,83 376.049,32
Ergebnis 27. bis 32. -15.400,83 376.049,32
34. Bilanzverlust 15.400,83 -376.049,32

Anhangangaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft lt. Registergericht

Firmenname lt. Registergericht: XAIA Investment GmbH
Firmensitz lt. Registergericht: München
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nummer: 190342

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der XAIA Investment GmbH, München, wurde auf der Grundlage der Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Des Weiteren waren die Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen der Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung -RechKredV- für Finanzdienstleistungsinstitute zu beachten.

Die Pflicht zur Aufstellung des Jahresabschlusses nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften ergibt sich, für Institute die unter § 1 i.V.m. § 2 Abs. I WpIG fallen, aus § 340 Abs. IVa i.V.m. § 340a Abs. I HGB. Bei der Gesellschaft handelt es sich um ein kleines Wertpapierinstitut.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die dem Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2022 zugrundeliegenden Ansatz-, Bewertungs- und Ausweismethoden werden unverändert fortgeführt.

Die Forderungen an Kreditinstitute sind zu Nominalwerten bilanziert.

Die Forderungen an Kunden und die sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert.

Die Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert (gemildertes Niederstwertprinzip).

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Soweit die Restlaufzeit von anderen Rückstellungen am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. II Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wurden die für die individuelle Restlaufzeit der jeweiligen Rückstellungen von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungszinssätze verwendet.

Grundlage für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Forderungen an Kunden und Verbindlichkeiten aus Lieferungen in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Auf fremde Währung lautende Sachverhalte werden mit dem zum Zeitpunkt der Transaktion maßgeblichen Stichtagskurs in Euro umgerechnet.

Fremdwährungspositionen

Sonstige Verbindlichkeiten EUR 7.407,51

Angaben zur Bilanz

Forderungen an Kunden

Bei den Forderungen an Kunden wurden im Wesentlichen Beträge für noch nicht vereinnahmte Leistungen aus Portfolioverwaltung ausgewiesen. Die Forderungen an Kunden haben eine Restlaufzeit bis zu drei Monaten. Bis zur Bilanzaufstellung wurden alle Forderungen beglichen.

Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere

Bei den Aktien und anderen nicht festverzinsliche Wertpapiere handelt es sich ausschließlich um börsenfähige, aber nicht börsennotierte Wertpapiere. Die Anschaffungskosten der noch vorhandenen Wertpapiere betragen EUR 1.597.002,68.

Brutto-Anlagenspiegel

Anschaffungs-/Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 1.645.603,08 1.059.991,35 1.108.591,75
Immaterielle Anlagewerte
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.318,50
Sachanlagen 86.557,71
1.739.499,29 1.059.991,35 1.108.591,75
Anschaffungs-/Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 1.597.002,68 0,00
Immaterielle Anlagewerte
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.318,50 7.318,50
Sachanlagen 86.577,71 76.520,71 3.180,00
1.690.898,89 83.839,21 3.180,00
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 0,00 1.597.002,68
Immaterielle Anlagewerte
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.318,50 0,00
Sachanlagen 79.700,71 6.877,00
87.019,21 1.603.879,68

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. III GmbHG)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte Betrag
in EUR
Vorjahr
in EUR
Ausleihungen 0,00 0,00
Forderungen 0,00 0,00
Verbindlichkeiten 1.444.036,48 1.085.882,01

Sonstige Verbindlichkeiten

Bei allen sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.898.084,30 beträgt die Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Hauptsächlich sind darin Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten aus Steuern und Abgaben enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten in Fremdwährungen in Höhe von EUR 7.407,51 (Vorjahr: EUR 11.141,15) enthalten.

Eigenkapital/Gewinn-/Verlustvortrag bei Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag/Bilanzverlust des Geschäftsjahres 2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Haftungsverhältnisse gemäß § 34 Abs. II Nr. 4 RechKredV

Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 34 Abs. II Nr. 4 RechKredV.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Aus Verträgen entstehen jährliche sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 4.255.200,00.

Im Wesentlichen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

- Konzernumlagevertrag zwischen XAIA AG und XAIA Investment GmbH,

(Restlaufzeit mehr als 1 Jahr bis zu 5 Jahre) jährlich ca. EUR 3.484.000,00

Es handelt sich um ein verbundenes Unternehmen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Provisionserträge

Bei den Provisionserträgen handelt es sich im Wesentlichen um nicht steuerbare Umsätze für Portfolioverwaltungsleistungen. Diese betrugen in 2023 EUR 7.207.327,96.

Zum anderen sind in den Provisionserträgen steuerfreie Umsätze enthalten. Sie betrugen in 2023 EUR 624.619,38.

Allgemeine andere Verwaltungsaufwendungen

Die allgemeinen anderen Verwaltungsaufwendungen beinhalten im Wesentlichen Beiträge für Aufwendungen für die Kostenumlage, Gehaltsumlage, Aufwendungen für Lizenzen und Konzessionen, Mietaufwendungen inkl. Nebenkosten und Garage, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Aufwendungen für Werbekosten.

Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung und Auf-/Abzinsung

Aufzinsung wurden in Höhe von EUR 151,37 (Vorjahr: Abzinsung EUR 8,84) vorgenommen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.304,09 (Vorjahr: EUR 2.006,28). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 3.925,43 (Vorjahr: EUR 5.780,91) enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte Vollzeit 8,00
Angestellte Teilzeit 4,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 12,00

Vergütung der Geschäftsführer

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 285 Nr. 9 a HGB i.V.m. § 286 Abs. IV HGB. Alle Geschäftsführer erhalten die gleiche Vergütung.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Vorsitzender Geschäftsführer: Dr. Wolfgang Klopfer
Geschäftsführer: Dr. Jochen Felsenheimer
Geschäftsführer: Ulrich Schmidt von Altenstadt

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt EUR 100.844,17 und gliedert sich wie folgt:

Honorar des Abschlussprüfers Angabe
in %
a) Abschlussprüfungsleistungen 46,2
b) Sonstige Leistungen 53,8

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit der Gesellschafterin die folgende Ergebnisverwendung vor:

Es wird vorgeschlagen den Jahresfehlbetrag/Bilanzverlust in Höhe von EUR 15.400,83 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nach dem 31. Dezember 2023 sind bis auf den folgenden Sachverhalt keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten und bekannt:

Bezüglich der Ausführung zu den Auswirkungen der Ukraine- und Nahen Osten-Krise verweisen wir auf den Prognosebericht (Abschnitt 3) im Lagebericht der Gesellschaft.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

München, den 24. Mai 2024

gez. Dr. Wolfgang Klopfer

gez. Dr. Jochen Felsenheimer

gez. Ulrich Schmidt von Altenstadt

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die XAIA Investment GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der XAIA Investment GmbH, München‌, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der XAIA Investment GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023‌ geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB‌‌ erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌‌‌ durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung‌‌ für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌ durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 24. Mai 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Kühn, Wirtschaftsprüfer

gez. Harnischmacher, Wirtschaftsprüfer

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