Dortmunder Eisenbahn GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Läzer seit 23.9.2020 | Geschäftsführer |
Roland Dr. Kitschler seit 7.3.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 81.00% | |
Captrain Holding, Société par actions simplifiée | 19.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DE Infrastruktur GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
PASSIVA
Anhang für 2023Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Obwohl es sich bei der DE Infrastruktur GmbH, Dortmund, nach den Größenkriterien des HGB um eine sogenannte "kleine" Kapitalgesellschaft handelt, gelten nach den gesellschaftsvertraglichen Regelungen die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Das Geschäftsjahr beginnt am 01. Januar und endet am 31. Dezember. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma DE Infrastruktur GmbH mit Sitz in Dortmund im Handelsregister B des Amtsgerichts Dortmund unter der Nummer HRB 18888 eingetragen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Vermögensgegenstände werden einheitlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Fördermittel für Investitionen werden beim Zugang der Investition von den Anschaffungs- und Herstellungskosten abgezogen. Geringwertige Vermögensgegenstände (bis 800,00 € netto) werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen beinhalten Anteile an einem Spezialfonds, die zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt werden. Die Vorräte (Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe) sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Risiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die liquiden Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nominalwert angesetzt. Die Bilanzierung des Eigenkapitals erfolgt zum Nennwert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Teilwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Herrn Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung der unmittelbaren Pensionsverpflichtungen (einschließlich der Deputate) wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren im 10-Jahresdurchschnitt von 1,82% (Vj. 1,78%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Für die Abzinsung der Übergangs- und Sterbegelder wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren im 7-Jahresdurchschnitt von 1,74% (Vj. 1,44%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 2,0% (Vj. 2,0%), erwartete Rentensteigerungen für Gesamtversorgungszusagen mit 3,5% (Vj. 2,0%, jeweils nach Anrechnung der Sozialversicherungsrente), Rentensteigerungen für die weiteren Zusagen mit 2,0% (Vj. 2%) und erwartete Steigerungen der Kosten der Deputate (Gasbezug und Fahrkarten) mit 2,0% (Vj. 2,0%) berücksichtigt. Die erläuterte Rentensteigerung für die Gesamtversorgungszusagen von 3,5% wird für Kalenderjahre unterstellt, für die noch kein Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes vorliegt (d.h. ab dem Jahr 2025). Der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung wird wie im Vorjahr im Finanzergebnis ausgewiesen; Änderungen des Abzinsungssatzes werden im laufenden Altersversorgungsaufwand gezeigt. Die Gesellschaft erhält für die Personengruppe, die der ehemaligen BMT-G-Tarifordnung aus dem öffentlichen Dienst unterliegen, gemäß § 16 AEG, Allgemeines Eisenbahngesetz, einen jährlichen Zuschuss von 60% ihrer Bezüge. Da diese Zuschüsse auch in den kommenden Jahren zu erwarten sind, wird der Anspruch auf den Zuschuss - abgezinst mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren im 10-Jahresdurchschnitt - bei der Ermittlung der Verpflichtungen in voller Höhe mit TEUR 3.861 (Vj. TEUR 3.706) gegengerechnet. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verpflichtungen. Weiterhin wurden bei den langfristigen Rückstellungen die entsprechenden Abzinsungen gemäß § 253 Absatz 2 HGB vorgenommen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. In den Finanzanlagen ist ein Spezialfonds in Höhe von TEUR 17.876 (Vj. TEUR 17.582) enthalten. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultiert aus Anteilsverkäufen und der Zuschreibung auf den Kurswert. Vorräte Die unfertigen Leistungen resultieren aus noch nicht abgeschlossenen Projekten im Baugeschäft für Dritte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen in Höhe von TEUR 642 gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 204 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie TEUR 438 Forderungen auf Verlustausgleich gegen einen Gesellschafter. Es handelt sich hierbei um einen vor dem Stichtag erklärten und freiwilligen Verlustausgleich der Dortmunder Hafen AG. Alle Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Gezeichnetes Kapital Das zum Stichtag in der Bilanz ausgewiesene gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 2.000 ist in voller Höhe eingezahlt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 183.793 und unterliegt einer Ausschüttungssperre, sofern nicht ausreichend frei verfügbare Rücklagen vorhanden sind. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeiten-Spiegel im Einzelnen dargestellt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 21 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 508 ein Darlehen einschließlich Zinsansprüchen. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.650, davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 181. Geschäftsführung Herr Dr. Roland Kitschler (Vorsitzender), Dortmund Kaufmännischer Geschäftsführer Herr Jan Läzer, Werne Technischer Geschäftsführer Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Die Gesellschaft befindet sich im Mehrheitsbesitz der Dortmunder Hafen AG, Dortmund, die ihrerseits Tochtergesellschaft der Dortmunder Stadtwerke AG, Dortmund, ist. Die Dortmunder Stadtwerke AG ist ihrerseits in den Konzernabschluss der Dortmunder Stadtwerke Holding GmbH, Dortmund, eingebunden. Deren Konzernabschluss ist im Unternehmensregister ersichtlich. Die DE Infrastruktur GmbH zählt zu den Einheiten des DSW Konzerns i. S. des § 4 (1) MinStG und fällt somit unter den Anwendungsbereich des Mindeststeuergesetzes. Von der künftigen Anwendung der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung werden keine zusätzlichen Steuerbelastungen erwartet. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Dortmund, den 31. März 2024
Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 01.07.2024 festgestellt. |
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