Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 45732
Vorher
GVV mbH Gesellschaft für Versand und DirektverkaufEUROTOPS GVV VERSAND GmbH
Eingetragen
13.10.1992
Branche
Großhandel mit TextilienGroßhandel mit SchuhenGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Gegenstand
Der Import und Export, An- und Verkauf sowie Versand von Produkten und Dienstleistungen an Unternehmen und Endverbraucher.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Douglas Hewitt
seit 11.1.2025
Geschäftsführer
Lars Kilander
seit 11.1.2025
Geschäftsführer
Georg Mainka
seit 20.3.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.789.550 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EUROTOPS Versand GmbH

Langenfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die Gesellschaft betreibt den Versandhandel mit "Neuheiten aus aller Welt". Dies sind Gebrauchsartikel aller Art, insbesondere Werkzeuge, Unterhaltungselektronik, Gegenstände zum Sammeln, aber auch Textilien. Absatzländer sind neben dem Kernmarkt Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Frankreich und Belgien. Die Kunden werden durch regelmäßig erscheinende Kataloge, einen Internetauftritt sowie per Newsletter angesprochen. Der Haupt-Katalog spricht primär Männer ab einem Alter von ca. 55 Jahren an. Ein seit 2009 aufgelegter Modekatalog für Männer spricht die Zielgruppe ab ca. 60 Jahren an. Das Angebot wurde in 2015 noch durch das "SANPURA"-Konzept erweitert, welches der älteren Zielgruppe mit einem Gesundheitssortiment das autonome Wohnen in den eigenen vier Wänden ermöglichen soll.

Nachdem jahrelang die Zielgruppe der Rentner sich mit einem stabilen Einkommen und ohne Bedrohung von Arbeitslosigkeit rege am Konsum beteiligt haben, führten die Verwerfungen seit 2022 zu einer jähen Veränderung. Sowohl das Thema Inflation aber auch Krieg riefen schmerzhafte Erinnerungen und große Zukunftssorgen hervor.

B. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Hoffnungen auf eine nur kurze Wirtschaftsdelle wurden nicht bestätigt und die Preissteigerungen dämpften weiterhin die Konsumneigung. Mit einem negativen realen Bruttoinlandsprodukt von -0,3 % war Deutschland in 2023 offiziell in der Rezession (Destatis, Pressemitteilung Nr. 19, vom 15.1.2024). Nominal stieg der Einzelhandelsumsatz zwar um 2,4 % was aber auf Grund der Inflation einen realen Rückgang um -3,1 % bedeutete (Destatis, Pressemitteilung Nr. 4, vom 5.1.2024). Der E-Commerce verlor dabei sogar Anteile (von 11,8 % in 2022 auf nur noch 10,2 % in 2023) und büßte 11,8 % Brutto-Umsatz ein (bevh Pressemitteilung vom 24.1.2024).

b. Geschäftsverlauf

Auf Grund einer defensiven Planung und dynamischer Steuerung der Vertriebsausgaben hat das Unternehmen wieder einen deutlichen Rückgang des Rohergebnisses auf TEUR 31.855 (Vj. TEUR 40.660) zu verzeichnen. Die Katalogauflagen wurden dem Rückgang der aktiven Kunden angepasst und Investitionen in Neukundengewinnung gedrosselt. Dadurch konnte das Unternehmen aber in einem von weiteren Insolvenzen gekennzeichneten Umfeld dennoch mit einem EBITDA von TEUR 1.304 bzw. EBT von TEUR 1.132 eine solide Umsatzrendite erwirtschaften.

C. Lage

1. Ertragslage

Wesentliche Leistungsindikatoren der EUROtops Versand GmbH sind das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens (EBITDA) sowie das Ergebnis vor Steuern (EBT).

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr ein Rohergebnis in Höhe von TEUR 31.855 (Vj. TEUR 40.660) erzielt, welches zwar unter den budgetierten Zielen lag aber dennoch über den zwischenzeitlich noch schlechteren Prognosen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken ebenso im Berichtsjahr um TEUR 9.013 auf TEUR 24.329. Die Abschreibungen des Anlagevermögens sanken aufgrund des Abschreibungsendes einiger Anlagengüter.

Der Personalaufwand stieg dagegen leicht um TEUR 88 gegenüber dem Vorjahr an.

Im Bereich der sonstigen Aufwendungen ergab sich die Kostenreduktion im Wesentlichen durch Reduzierungen von Marketingaufwendungen (TEUR 4.940).

Das EBITDA betrug TEUR 1.304 (Vj. TEUR 1.201). Zudem erhöhte sich das Ergebnis vor Steuern (EBT) insbesondere trotz des starken Umsatzrückganges leicht auf TEUR 1.132. Dabei ist zu berücksichtigen, dass sowohl das Vorjahr als auch das Berichtsjahr durch signifikante Einmalaufwendungen belastet ist.

Im Geschäftsjahr 2023 lag die Lagerumschlagshäufigkeit bei 2,91. Die Erfüllungsquote (nach sechs bis acht Tagen vollständig erledigte Aufträge in Deutschland und Österreich) betrug 92,6% und die Gesamtlieferquote betrug 96,4 %.

Aufgrund des zum 1. Januar 2017 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages mit der EUROtops Finance GmbH wird der Gewinn des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 1.130 an die EUROtops Finance GmbH abgeführt.

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme sank im Berichtsjahr um TEUR 2.084 auf TEUR 8.686.

Die Abnahme der Bilanzsumme resultiert auf der Aktivseite im Wesentlichen durch die Reduzierung der Vorräte um TEUR 2.675 auf TEUR 3.667 und der sonstigen Vermögensgegenstände um TEUR 894 auf TEUR 541. Dagegen sind die liquiden Mittel um TEUR 1.636 auf TEUR 2.699 angestiegen.

Auf der Passivseite sanken dagegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 1.240 und die sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 329. Dagegen stiegen die Rückstellungen um TEUR 860 auf TEUR 1.554 im Berichtsjahr an.

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages weist die Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 ein unverändertes Eigenkapital von TEUR 2.619 aus.

3. Finanzlage

Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtsjahr durch eine Kreditlinie in Höhe von TEUR 2.000 gesichert.

D. Investition/Desinvestition

Die Gesellschaft benötigt kein nennenswertes Anlagevermögen zur Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in die Infrastruktur getätigt.

E. Chancen- und Risikobericht

Die Darstellung der Chancen und Risiken erfolgt vor Risikobegrenzungsmaßnahmen und in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft.

Die Anpassung an die sinkenden Umsätze stellen die größte Herausforderung dar, da das Geschäftsmodell bisher Vorabinvestitionen in Ware und Werbung vorsieht. Hinzu kommen noch die zu deckenden Fixkosten. Durch den Rückgang der zu versendenden Pakete steigen weiterhin bei den Logistikkosten die Preise pro Paket.

Der Fokus lag auf einem Halten der hohen Marge zur Deckung der steigenden Kosten auch bei Inkaufnahme anhaltender Kaufzurückhaltung bei unseren Kunden. Gleichzeitig wurden die Katalogauflagen nach Deckungsbeitrag gesteuert und wegen der Nachfrageprognosen reduziert. Die etwas nachgebenden Papierpreise wirkten dem nur leicht entgegen und insgesamt wurden 21 % weniger Kataloge an Bestandskunden versendet.

Die Neuwerbung von Kunden ist nicht nur bei EUROtops, sondern in der ganzen Branche schwierig und deutlich zurückgefahren (-70% Auflage bei EUROtops). Das Unternehmen investiert stattdessen in Service und die Treue der Bestandskunden. Außerdem wurde den Mitarbeitenden im Kundenservice ab Mitte des Jahres ein neues Instrument an die Hand gegeben, mit dem bessere Vorschläge für einen Zusatzverkauf gemacht werden können.

Die Dienstleistung im Kundenservice für das Schwesterunternehmen BioMedicals Vital B.V. konnte im Laufe des Jahres durch Coaching und gute Performance weiter ausgebaut werden. Die Qualitätsverbesserung wirkt sich auch positiv auf die Gespräche mit EUROtops-Kunden aus.

Die zwischenzeitlich wieder normalisierten Containerpreise wurden zum Ende des Jahres durch die Terrorattacken im Roten Meer wieder etwas nach oben getrieben. Gleichzeitig verlängert sich die Lieferzeit aus China durch das Umrunden von Afrika.

Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft umfasst im Wesentlichen die Analyse der aktuellen Monatsabschlüsse sowie der täglichen und wöchentlichen Auftrags- und Retourenstatistiken. Zusammen mit der wöchentlichen Liquiditätsplanung können Risiken aus Preisänderungs- und Zahlungsstromschwankungen frühzeitig gegengesteuert werden. Zudem werden prozessbezogene Risiken durch Analysen der Geschäftsabläufe identifiziert und bewertet; auf dieser Grundlage werden geeignete Maßnahmen zur Risikoreduktion implementiert. Dem Ausfallrisiko wird durch strenges Debitorenmanagement und Mahnverfahren sowie den Verkauf von überfälligen Forderungen Rechnung getragen.

Aufgrund der anhaltenden Zahlungsstromüberschüsse werden derzeitig keine Liquiditätsrisiken gesehen.

Zum jetzigen Zeitpunkt sehen wir keine Risiken im Zusammenhang mit der künftigen Entwicklung, welche den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Die Geschäftsführung ist überzeugt, dass die Ertragskraft der Gesellschaft eine solide Grundlage für die zukünftige Entwicklung darstellt.

F. Prognosebericht

Der Umsatzplan für das Jahr 2024 aus dem September letzten Jahres war mit einem leichten Plus auf die prognostizierten Jahresendumsatz von 2023 aufgestellt worden. Das gute vierte Quartal führte dazu, dass wir zum Ende des Jahres schon über dem Umsatzplan von 2024 lagen. Zusammen mit einem guten Januar prognostizieren wir aktuell einen planmäßigen Umsatz in 2024.

Das Anheben der Versandkostenpauschale zum Anfang des Jahres von EUR 5,99 auf EUR 6,99 hatte keine nennenswerte negative Auswirkung auf die Nachfrage. Da diese Maßnahme zum Zeitpunkt der Planung noch nicht entschieden war, prognostizieren wir einen zusätzlich positiven Ergebnisbeitrag in Höhe von rund EUR 450.000. Nach heutiger Einschätzung wird das Ergebnis auf Vorjahresniveau bleiben aber noch mit einer Umsatzrendite deutlich über dem Jahr 2023.

 

Langenfeld, den 27.05.2024

gez. Lars Kilander, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 355.459,05 241.300,37
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 263.316,67 140.415,17
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 263.316,67 140.415,17
II. Sachanlagen 92.142,38 100.885,20
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 92.142,38 100.885,20
B. Umlaufvermögen 8.275.869,96 10.512.455,34
I. Vorräte 3.666.970,81 6.342.410,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.910.159,91 3.107.430,71
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 171.253,34 120.108,95
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.738.906,57 2.987.321,76
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.698.739,24 1.062.614,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 54.694,34 15.870,29
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.686.023,35 10.769.626,00

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.619.017,58 2.619.017,58
I. gezeichnetes Kapital 1.789.550,00 1.789.550,00
II. Gewinnvortrag 829.467,58 829.467,58
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 1.554.000,00 694.100,00
C. Verbindlichkeiten 4.513.005,77 7.456.508,42
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 1.400.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 399.199,36 1.638.857,53
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.113.806,41 4.417.650,89
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.686.023,35 10.769.626,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 31.855.201,50 40.660.456,46
2. Personalaufwand 6.288.507,31 6.201.269,19
a) Löhne und Gehälter 5.363.714,88 5.190.214,81
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 924.792,43 1.011.054,38
3. Abschreibungen 67.483,43 83.591,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 67.483,43 83.591,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 24.262.368,53 33.258.434,87
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.160,34 823,27
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 102.905,43 294.788,35
davon an verbundene Unternehmen 66.506,53 243.698,56
7. Aufwendungen aus Verlustübernahme 8.188,80 1.119,64
8. sonstige Steuern 1.557,00 1.601,15
9. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.130.351,34 820.475,53
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die EUROTOPS Versand GmbH hat ihren Sitz in Langenfeld und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf (HRB 45732).

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr das Gesamtkostenverfahren verwendet.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Seit dem 1. Januar 2017 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der EUROtops Finance GmbH, Langenfeld, und der EUROTOPS Versand GmbH.

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die Auftstellungserleichterungen sowie die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB grundsätzlich in Anspruch genommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern nach der linearen Methode. Als Nutzungsdauer werden drei bis sieben Jahre zugrunde gelegt.

Seit dem 1. Januar 2021 werden neu angeschaffte Computer- Hard- und Software in analoger Anwendung steuerlicher Vorschriften über eine Nutzungsdauer von einem Jahr abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern nach der linearen Methode. Die Nutzungsdauern betragen zwei bis zehn Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250 bis EUR 1.000 werden in einem Sammelposten aktiviert und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 250 werden beim Zugang als Aufwand erfasst.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag abzüglich angemessener Abwertungen bilanziert.

Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet.

3. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Eine von den historischen Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang wiedergegeben.

1. Die Gesellschaft hält Anteile von mindestens 20 % an den folgenden Gesellschaften:

Gesellschaft Anteil am Eigenkapital Eigenkapital Jahresergebnis vor Ergebnisabführung
%
LONGFIELD Fashion GmbH, Langenfeld 100 TEUR 24,0 zum 31.12.2023 TEUR -8,2 2023

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zum Bilanzstichtag voll abgeschrieben.

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen per 31. Dezember 2023 mit TEUR 164 (i. Vj. TEUR 104) gegen die BioMedicals Vital BV und mit TEUR 7 (i. Vj. TEUR 16) gegen Inspirationen Handels GmbH (vormals DocVital GmbH). Es handelt sich bei den Forderungen gegen Inspirationen Handels GmbH in Höhe von TEUR 7 aus Forderungen aus dem Verrechnungsverkehr und um Forderungen gegen die BioMedicals Vital BV in Höhe von TEUR 158 aus Lieferungen und TEUR 6 aus dem Verrechnungsverkehr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen in Höhe von TEUR 486 debitorische Kreditoren und in Höhe von TEUR 40 Kautionen.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter, der EUROtops Finance GmbH, in Höhe von TEUR 341 (i. Vj. TEUR 1.565). Es handelt sich um Verbindlichkeiten aus dem Verrechnungsverkehr und der Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2023. Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 28 (i. Vj. TEUR 20) bestehen zum Bilanzstichtag gegenüber der LONGFIELD Fashion GmbH aus dem Ergebnisabführungsvertrag.

In den Umsatzerlösen sind Verkäufe mit Rückgaberecht einbezogen. Für zu erwartende Retouren aus diesen Verkäufen wurden Rückstellungen gebildet.

Der Materialaufwand umfasst Aufwendungen für bezogene Waren.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 76 (i. Vj. TEUR 146) enthalten. Implementierungskosten für ein neues Lagerverwaltungssystem beim Fullfillmentdienstleister DHL in Höhe von TEUR 740 stellen Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung und Bedeutung im Sinne von § 285 Nr. 31 HGB dar.

4. Ergebnisverwendung

Der Gewinn des abgelaufenen Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 1.130 wird gemäß dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag an die EUROtops Finance GmbH abgeführt.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag betrug das Bestellobligo TEUR 4.516. Das Bestellobligo betrifft ausschließlich die Vorräte.

2023
TEUR
2022
TEUR
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen
fällig in 2024 370 351
(2023)
fällig in 2025 336 321
(2024)
fällig in den Jahren nach 2025 923 1.133
(2024)
1.628 1.805

6. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 135,75 Mitarbeiter (Angestellte; i. Vj. 153,75 Mitarbeiter) beschäftigt. Die Mitarbeiter gehören ausschließlich zur Gruppe der Angestellten.

Das Abschlussprüferhonorar betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 30. Das Honorar entfällt auf Abschlussprüfungsleistungen.

Geschäftsführer war im Berichtsjahr:

Herr Lars Kilander, Kaufmann, Düsseldorf

Auf die Angabe von Bezügen der Mitglieder der Geschäftsführung wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die EUROTOPS Versand GmbH wird in den Konzernabschluss der EUROtops Finance GmbH, Langenfeld, einbezogen. Der Konzernabschluss ist im Unternehmensregister einzusehen.

 

Langenfeld, den 27.05.2024

EUROTOPS Versand GmbH

Geschäftsführung

gez. Lars Kilander

Anlagespiegel

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 624.403 31.808 0 0 656.211
2. Geleistete Anzahlungen 118.014 113.145 0 0 231.159
742.417 144.953 0 0 887.370
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 663.668 36.690 0 32.324 668.034
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 26.600 0 0 0 26.600
1.432.685 181.643 0 32.324 1.582.004
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 602.001 22.052 0 624.053
2. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0
602.001 22.052 0 624.053
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 562.784 45.431 32.323 575.892
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 26.600 0 0 26.600
1.191.385 67.483 32.323 1.226.545
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 32.158 22.402
2. Geleistete Anzahlungen 231.159 118.014
263.317 140.416
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 92.142 100.884
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0
355.459 241.300

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die EUROTOPS Versand GmbH, Langenfeld (Rheinland)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EUROTOPS Versand GmbH, Langenfeld (Rheinland) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EUROTOPS Versand GmbH, Langenfeld (Rheinland), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 27. Mai 2024

ADKL AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Peter Volprecht, Wirtschaftsprüfer

gez. Philipp Bracht, Wirtschaftsprüfer

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