intellior AGLiquidiert

70567 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 226121
Eingetragen
20.12.2005
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die Forschung, Entwicklung, Produktion sowie der Vertrieb von Hard- und Software für EDV-Systeme, sowie die Erbringung von Dienstleistungen vor allem im Bereich Beratung, Schulung und Projektmanagement. Daneben ist es Zweck der Gesellschaft, Vermögen jedweder Art zu erwerben, zu verwalten und dieses in Gewinnerzielungsabsicht einzusetzen.

Finanzübersicht

Historie

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Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

intellior AG

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 78.403,00 44.086,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.843,00 5.831,00
II. Sachanlagen 76.310,00 38.005,00
III. Finanzanlagen 250,00 250,00
B. Umlaufvermögen 1.176.990,02 1.018.466,33
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.024.521,89 680.422,29
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 152.468,13 338.044,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 59.023,06 17.008,00
Summe Aktiva 1.314.416,08 1.079.560,33

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 394.490,13 376.999,96
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 362.288,10 362.288,10
III. Bilanzverlust 17.797,97 35.288,14
B. Rückstellungen 431.464,11 422.838,48
C. Verbindlichkeiten 283.804,90 252.523,93
D. Rechnungsabgrenzungsposten 204.656,94 27.197,96
Summe Passiva 1.314.416,08 1.079.560,33

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Intellior AG hat ihren Sitz in Stuttgart und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (Reg.Nr. 226121 ).

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des AktG beachtet.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

Von den größenabhängigen Erleichterungen gem § 274a Nr. 5 HGB für kleine Kapitalgesellschaften wurde Gebrauch gemacht. Es erfolgt daher kein Ausweis latenter Steuern in der Handelsbilanz.

I. Gliederungsgrundsätze/Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt. Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

2. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen überwiegend linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden auf 1 Jahr abgeschrieben.

3. Finanzanlagen

Beteiligungen wurden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

4. Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

5. Software AENEIS

Die Aufwendungen für die Weiterentwicklung der Software AENEIS durch eigene Entwickler wären durch die Einführung des BilMog (Bilanzrechts-Modernisierungs-Gesetzes) zum 01.01.2010 aufgrund von geänderten Vorschriften wie im Vorjahr auch im Berichtsjahr bilanziell aktivierungsfähig gewesen. Von dem Wahlrecht der Aktivierung dieser selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurde aber wie im Vorjahr weiter kein Gebrauch gemacht. Zum 31.12.2022 wird die Software AENEIS mit einem Wert von 1,00 € bilanziert.

6. Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

7. Pensionsrückstellungen

Pensionszusagen wurden nicht erteilt.

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr Vorjahr davon mit Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr
EUR EUR EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände 1.024.521 0 680.422 0

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter von EUR 36.022 ausgewiesen.

Die Bilanz wurde unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Der Verlustvortrag beläuft sich auf € 17.797 (VJ € 35.288)

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Sonstige Rückstellungen
Rückstellungen für Personal 304.965 Euro
Sonstige Rückstellungen 88.767 Euro
Rückstellungen für Jahresabschluss -und Prüfungskosten 19.200 Euro
Summe sonstige Rückstellungen 412.932 Euro
Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen EUR 191.430
davon entfallen auf:
Steuern EUR 152.972
im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 3.664

Aufgliederung, Restlaufzeit und Besicherung der Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten Restlaufzeit
insgesamt bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre durch
Pfandrechte
u.ä. Rechte
gesichert
EUR EUR EUR EUR EUR
Summen Geschäftsjahr 283.804 283.804 0 0 0

Am Abschlussstichtag bestehende Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert erläutert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, werden - soweit vorhanden - unter Gliederungspunkt C. ausgewiesen.

C. Sonstige Angaben

Zum 31. Dezem ber 2022 bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:

Restlaufzeit bis 1 Jahr 1-5 Jahre mehr als 5 Jahre
31.12.2022 31.12.2021 31.12.2022 31.12.2021 31.12.2022 31.12.2021
Leasingverträge 68.639,75 € 55.273,04 € 76.340,99 € 65.067,14 € - € - €
Miete 47.529,12 € 49.179,24 € - € 147.537,92 € - € - €
116.168,87 € 104.452,28 € 76.340,99 € 212.605,06 € - € - €

D. Ergänzende Angaben

(1) Vorstände

Familienname Vorname Berufsbezeichnung
Mayer-Abt Martin Vorstandsmitglied
Dr. Krings Kai Vorsitzender Vorstand

(2) Aufsichtsrat

Familienname Vorname Funktion
Kosmack Hans-Ulrich Vorsitzender
Dr. Morelli Frank Stellvertretender Vorsitzender
Langer Hans-Ulrich

Auf die Angabe der Vorstandsgehälter wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates betrugen für das abgelaufene Geschäftsjahr EUR 10.000 Vergütung und EUR 1.000 Aufwandsentschädigung.

Entwicklung des Bilanzverlust:

Verlustvortrag 01.01.2022 - 35.288,14
Jahresüberschuss 2022 17.490,17
Bilanzverlust 31.12.2022 - 17.797,97

Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat vor, den Bilanzverlust in Höhe von € 17.797,97 auf neue Rechnung vorzutragen.

Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 28,0 (Vorjahr 26,5).

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Unterzeichnung des Anhang

 

Stuttgart, den 27.03.2023

Intellior AG

gez. Dr. Kai Krings

gez. Martin Mayer-Abt

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 27.3.2023.

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