MQ 302 Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Sczepurek seit 9.3.2022 | Liquidator |
Arnd Noormann seit 9.3.2022 | Liquidator |
Stefan Wagner seit 9.3.2022 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
| 25.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Tradewind Financial GmbHEigenbeteiligung | 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Tradewind Financial GmbHAufgelöst | 25.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tradewind Financial GmbHMonheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 28.02.2022Lagebericht des Rumpfgeschäftsjahres 2021/22I. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1. Geschäftstätigkeit der Gesellschaft Die Tradewind Financial GmbH (Tradewind) wurde am 21. September 2010 gegründet und hat im April 2011 ihre Handelsaktivitäten an den wichtigsten europäischen Börsen aufgenommen. Tradewind betreibt ausschließlich Eigengeschäft. Die Gesellschaft bietet keine Dienstleistungen für Kunden oder Anleger an. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist der Handel mit Derivaten an elektronischen Wertpapierbörsen. 2. Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2021/22 bestimmte weiterhin die Ukraine-Krise und ihre Auswirkungen auf den Welthandel das Marktgeschehen. Die Energiepreise und die Getreidepreise stiegen deutlich1. Die wurde durch die Anschläge auf die Erdgas-Pipelines in der Ostsee am 26.September 20222 verschärft. Das bestimmende Thema an den Märkten war daher die Veränderung der Inflation und die Reaktion der Notenbanken, wie z.B. FED und EZB. Der DAX verlor über 1.000 Punkte von 15.531 Punkten (Juni 21) auf 14.461 Punkte (Februar 2022)3. 3. Geschäftsverlauf Am 30.06.2021 haben die Gesellschafter der Tradewind Financial GmbH entschieden den Geschäftsbetrieb bis zum Ende des Jahres 2021 einzustellen. Durch Gesellschaftsbeschluss vom 18.2.2022 haben die Gesellschafter beschlossen die Gesellschaft zum 28.2.22 aufzulösen. Daher ist die Berichtsperiode von Juli 2021 bis Februar 2022 das letzte Rumpfgeschäftsjahr von ca. 7,5 Monaten. Die Unternehmensführung hatte bereits zum Ende der Vorperiode das Portfolio risikoneutral gehedged. Der Schwerpunkt des Handels im Rumpfgeschäftsjahr war nicht mehr Profitmaximierung, sondern geordneter Rückzug. Das bedeutet den Abbau aller Positionen unter Minimierung der Verluste und Minimierung des Risikos. Durch eine ständige Überwachung der Märkte konnten einige Positionen auch mit kleinem Gewinn abgebaut werden. Insgesamt half dies die Verluste zu begrenzen. Das Ende des Handels wurde auf den September-Verfall an der EUREX festgelegt, da die Unternehmensführung die Einstellung der Handelstätigkeit vor Ende 2021 gewährleisten wollte. Die Zahlungen aus Optionsscheinpositionen kommen vertragsgemäß erst 5 Bank-Tage nach dem Verfall. (Der Dezemberverfall ist daher erst Mitte Januar vollständig abgewickelt.) Die Ziele wurden erreicht. Die langjährige Geschäftsbeziehung zu HSBC Trinkaus & Burkhardt, dem Clearer der Tradewind Financial GmbH, wurde im Dezember beendet. 4. Personal Allen Angestellten wurde gekündigt. Zuletzt den drei Geschäftsführern zu Ende Januar 2022. Die ehemaligen Geschäftsführer wurden zu Liquidatoren der Firma bestimmt. II. Darstellung der Lage des Unternehmens 1. Die Vermögenslage Gegenüber dem Vorjahr ist die Bilanzsumme des Berichtsjahres von 6,71 Mio. Euro auf 982 TEuro gesunken. Bei den am stärksten betroffenen Positionen handelt es sich auf der Aktivseite um den Bestand an Waren (-3 Mio Euro) und auf der Passivseite um die Verbindlichkeiten (-2.941 TEuro). Die Bilanzverkürzung ist auf den Abbau des kompletten Portfolios zurückzuführen. 2. Finanz- und Liquiditätslage Die auf der Aktivseite ausgewiesenen Vermögenswerte bestehen überwiegend aus Umlaufvermögen und Guthaben bei Kreditinstituten. Das sonstige Anlagevermögen besteht im Wesentlichen aus Hard- und Software. Die Zahlungsfähigkeit war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Auf Grund der geplanten Schließung wurden alle Mietverträge gekündigt. Alle übrigen Verträge wurden gekündigt bis auf Verträge, die auch während des Sperrjahres gebraucht werden, wie z.B. Serververträge zur Aufrechterhaltung der E-Mail-Korrespondenz. Eine Beeinträchtigung der Zahlungsfähigkeit ist auch künftig bis zur Beendigung des Sperrjahres nicht zu erwarten. 3. Ertragslage Im Rumpfwirtschaftsjahr wurde das Kerngeschäft nicht weiter betrieben, sondern das Portfolio bis Ende September abgebaut. Ziel war die Verlustminimierung. Der Umsatz der aktiven Finanzinstrumente ist auf 4,64 Mio. Euro gesunken (Vorjahr 102,88 Mio. Euro). Der Umsatz passiver Finanzinstrument ist auf 142 TEuro gesunken (Vorjahr 11,86 Mio. Euro). Das Nettohandelsergebnis der aktiven Finanzinstrumente ist ein Verlust von 459 TEuro und bei den passiven Finanzinstrumenten ein Gewinn von 457 TEuro. Der Personalaufwand sank auf 227 TEuro von 500 TEuro. Die EDV-Kosten sanken von 40 Teuro auf null. Insgesamt ergab sich vor Steuern ein Fehlbetrag von 367 TEuro (Vorjahr Gewinn 1,96 Mio. Euro). 4. Bewertung der Lage Unter Berücksichtigung der vorgenannten Faktoren wurden die Ziele der Unternehmensführung erreicht: Alle wesentlichen Vertragsbeziehungen wurden regulär gekündigt. Alle Vertragspartner informiert. III. Gesamtsteuerung, Risikomanagement sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Gesamtsteuerung, Risikomanagement, Unternehmenspolitik und Gesamtplanung Das verbleibende Risiko der Gesellschaft ist die rechtssichere Abwicklung. Um dies zu gewährleisten, werden die Liquidatoren von einer Rechtsanwaltskanzlei beraten. Genügend liquide Mittel für das Sperrjahr sind vorhanden. 2. Wesentliche Aspekte des Chance-/Risikoprofils der künftigen Entwicklung Eine Gesellschaft in Liquidation hat keine zukünftige Entwicklung. Die Liquidatoren planen eine reibungslose Abwicklung. 1 https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Publikationen/Energiepreise/energiepreisentwicklung-pdf-5619001.pdf 2 https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_auf_die_Nord-Stream-Pipelines 3 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/162176/umfrage/monatliche-entwicklung-des-dax/ BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Rumpf-Geschäftsjahr vom 01. Juli 2021 bis zum 28. Februar 2022Bezugnehmend auf die beigefügte Bilanz zum 28. Februar 2022 und die Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2021 bis zum 28. Februar 2022 der Gesellschaft machen wir entsprechend den gesetzlichen Vorschriften folgende Angaben: Firmenname Tradewind Financial GmbH i.L. Firmensitz Monheim Registergericht Düsseldorf Register-Nr. HRB 70674 1. Allgemeine Angaben Die Tradewind Financial GmbH i.L. war seit dem 3. Januar 2018 als Finanzdienstleistungsinstitut nach dem Kreditwesengesetz klassifiziert. Im vorangegangenen Wirtschaftsjahr wurde die Erlaubnis der BaFin mit Schreiben vom 16.12.2020 zum 31.12.2020 zurückgegeben. Selbiges gilt für die Zulassung an der Eurex. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 28. Februar 2022 wurden daher die allgemeinen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für Kaufleute und Kapitalgesellschaften sowie des GmbH - Gesetzes beachtet. Die ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute gemäß §§ 340 ff. HGB i.V.m. den Regelungen der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) vom 17. Juli 2015 waren zum Bilanzstichtag nicht mehr anwendbar. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgen nach den Grundsätzen des HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Vorjahreswerte sind ebenfalls in dieser Art und Weise bilanziert worden. Darüber hinaus hat die Gesellschafterversammlung der Gesellschaft die Liquidation der Gesellschaft zum 28. Februar 2022 beschlossen, daher ist im vorliegenden Jahresabschluss das letzte Rumpf-Geschäftsjahr der werbenden Gesellschaft abgebildet. Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer Arbeitnehmerzahl, ihrer Bilanzsumme und ihrer Umsatzerlöse eine "mittelgroße" Gesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und somit gesetzlich prüfungspflichtig. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel). Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Mit Gesellschafterbeschluss vom 18. Februar 2022 haben die Gesellschafter der Tradewind Financial GmbH i.L. beschlossen, die Gesellschaft zum 28. Februar 2022 aufzulösen. Vor diesem Hintergrund erfolgt die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden gemäß § 252 Ab. 1 Nr. 2 HGB unter Abkehr von der Prämisse zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Aufgrund des Beschlusses vom 30. Juni 2021 war bereits der Vorjahresabschluss unter Abkehr von der Prämisse zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Bilanz wurde unter Verwendung des Jahresüberschusses gem. § 268 Abs. 1 S. 1 HGB aufgestellt. Die Finanzinstrumente des Handelsbestands wurden im Vorjahresabschluss zum beizulegenden Zeitwert bewertet, da im Vorjahr Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet wurden. Der beizulegende Zeitwert der Finanzinstrumente ergibt sich aus den Börsenschlusskursen zum Bilanzstichtag. Soweit keine Börsenkurse bestehen, anhand derer sich ein Marktpreis ermitteln lässt, ist der beizulegende Zeitwert mit Hilfe einer allgemein anerkannten Bewertungsmethode zu bestimmen. Anerkannte Bewertungsmethoden mussten zur Bestimmung von beizulegenden Zeitwerten nicht angewandt werden. Der Handelsbestand ist im Rumpf-Geschäftsjahr abverkauft worden. Die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungswert von nicht mehr als EUR 800 wurden im Geschäftsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die sonstigen Vermögensgegenstände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag und Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abzuzinsen. Entsprechende Rückstellungen waren zum Bilanzstichtag nicht zu bilden. Soweit bekannt wurden wie bereits im Vorjahr für bestehende Verpflichtungen aus im Zuge der beabsichtigten bzw. erfolgten Liquidation der Gesellschaft gekündigten Verträgen oder absehbaren Verpflichtungen Rückstellungen gebildet und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungspositionen bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 3. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten betreffen ausschließlich Guthaben auf laufenden Konten. Handelsbestand (Vorräte und sonstige Verbindlichkeiten) Der Wertpapierbestand ist im September 2021 abverkauft worden. Immaterielle Anlagewerte, Sachanlagen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Sonstige Vermögensgegenstände: Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich zum Stichtag wie folgt zusammen:
Rückstellungen Die Rückstellungen zum Stichtag stellen sich wie folgt dar:
Aufgrund der erfolgten Liquidation der Gesellschaft sind die bis zur Vertragsbeendigung anfallenden Aufwendungen für gekündigte Vertragsverhältnisse bereits als Rückstellungen im laufenden Geschäftsjahr erfasst. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt zum 28. Februar 2022 TEUR 50. Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr beträgt TEUR 690. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 290 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Umsatzerlöse Umsatzerlöse wurden in Höhe von TEUR 4.782 (Vorjahr TEUR 114.748) erzielt. Es handelt sich ausschließlich um Erträge aus dem Eigengeschäft. Materialaufwand Es handelt sich ausschließlich um Aufwendungen im Zusammenhang mit dem betriebenen Eigengeschäft in Finanzinstrumenten in Höhe von TEUR 4.824 (Vorjahr TEUR 112.264). Auflösung Fonds § 340g HGB Aufgrund der Rückgabe der Erlaubnis der BaFin und der Zulassung an der Eurex greifen die ergänzenden Vorschriften für Kreditinstitute gem. §§ 340 ff. HGB i.V.m. RechKredV seit dem Vorjahresabschluss nicht mehr. Folglich ist der Fonds nach § 340g HGB im Vorjahr erfolgswirksam in Höhe von TEUR 433 aufgelöst worden. 4. Sonstige Angaben (1) Geschäftsführer im vorliegenden Rumpf-Geschäftsjahr waren: • Herr Arnd Noormann, Wertpapierhändler, Köln • Herr Andreas Sczepurek, Wertpapierhändler, Bergheim • Herr Stefan Wagner, Wertpapierhändler, Düsseldorf Die genannten Herren sind ebenfalls zu Liquidatoren bestellt worden. Die Liquidatoren sind gemeinsam mit einem weiteren Liquidator zur Vertretung berechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Entsprechend § 286 Abs. 4 HGB sind Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführer unterblieben. (2) Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2021/2022 durchschnittlich 3 Arbeitnehmer inklusive Geschäftsleitung. (3) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz-, oder Ertragslage der Tradewind Financial GmbH i.L. haben könnten, sind nicht zu nennen. (4) Im Geschäftsjahr 2021/2022 abgegrenzte Gesamthonorare des Abschlussprüfers betragen TEUR 8 für Abschlussprüfungsleistungen betreffend das Geschäftsjahr 2021/2022. (5) Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2021/2022 soll auf Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen werden. (6) Zum Geschäftsjahresende weist die Gesellschaften ein positives Eigenkapital in Höhe von TEUR 450 aus. Anlagespiegel
Bericht des Aufsichtsrats- sonstige Berichtsbestandteile
Monheim, 28. Februar 2023 Die Liquidatoren Arnd Noormann Andreas Sczepurek Stefan Wagner Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.02.2023 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Tradewind Financial GmbH i. L., Monheim Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Tradewind Financial GmbH i. L., Monheim, - bestehend aus der Bilanz zum 28.02.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 28.02.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Tradewind Financial GmbH i. L., Monheim, für das Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 28.02.2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 28.02.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 28.02.2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Köln, den 28. Februar 2023 Jost, Wirtschaftsprüfer |
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