AKKA DNO GmbHLiquidiert

50739 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 60538
Vorher
Gigatronik Köln GmbH
Eingetragen
8.6.2007
Branche
Herstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für KraftwagenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
die Erbringung von lngenieursdienstleistungen im Bereich der Automobilelektronik und Automobilelektrik, Telematik- und Informationssysteme, Multimedia- und Internetanwendungen, sowie die Integration der Elektrik und Elektronik in Fahrzeuge.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Beteiligungen

NameAnteil
10.00%
10.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

AKKA DNO GmbH (vormals. Gigatronik Köln GmbH)

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Bilanz der Gigatronik Köln GmbH, Köln, zum 31. Dezember 2017

AKTIVA

31.12.2017 31.12.2016
EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.123,00 7.159,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 112,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 41.589,00 34.129,00
  41.589,00 34.241,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. In Arbeit befindliche Aufträge 552.484,53 40.936,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 848.962,23 617.606,39
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 145.877,93 70.780,82
3. Sonstige Vermögensgegenstände 12.593,85 11.735,67
  1.007.434, 01 700.122, 88
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 283.854,15 191.419,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.153,31 3.206,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.947.434,50 3.474.529,04
  4.840.072,50 4.451.614,51

Passiva

   
  31.12.2017 31.12.2016
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag -3.499.529,04 -2.984.597,60
III. Jahresüberschuss /-fehlbetrag 527.094,54 -514.931,44
Nicht gedeckter Fehlbetrag 2.947.434,50 3.474.529,04
  0,00 0,00
B. Rückstellungen    
1. Sonstige Rückstellungen 102.252,00 102.864,85
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 2.678.913,67
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 61.612,81 59.520,52
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.642.439,50 1.556.430,02
4. Sonstige Verbindlichkeiten 33.768,19 53.885,45
  4.737.820,50 4.348.749,66
  4.840.072,50 4.451.614,51

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

I. Allgemeine Angaben

Die Gigatronik Köln GmbH, mit Sitz in Köln, im Folgenden Gigatronik genannt, ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2017 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 60538 eingetragen.

Dieser Jahresabschluss von Gigatronik ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes einschließlich der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erstellt worden.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht unverändert dem Gesamtkostenverfahren.

Der Abschluss wird in Euro aufgestellt. Alle Beträge werden, soweit nicht anders vermerkt, in Tausend Euro (T€) angegeben. Die Vorjahreswerte werden im Anhang regelmäßig in Klammern dargestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr- mit Ausnahme der Bilanzierung von geringwertigen Wirtschaftsgütern - unverändert. Dies hatte keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und aktivierte Eigenleistungen zu Herstellungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Sollten die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die von der Gesellschaft abgeschlossenen Leasingverträge werden als Finanzierungsleasing oder Spezialleasing klassifiziert, sofern die dafür einschlägigen Kriterien erfüllt sind. Bei Finanzierungsleasing wird vor allem geprüft, inwieweit die Grundmietzeit zu mehr als 90 % der üblichen Nutzungsdauer entspricht. Weiterhin wird untersucht, ob eine Ausübung bestehender Rückkaufrechte wahrscheinlich ist. Wesentliches Kriterium für das Spezialleasing ist, dass das Wirtschaftsgut individuell für den Leasingnehmer hergestellt wurde und dass ohne wesentliche Anpassungen an diesem Wirtschaftsgut keine Veräußerungsmöglichkeit besteht; dann trägt der Leasingnehmer das Sachwertrisiko. Sofern Leasingverträge als Finanzierungs- oder Spezialleasing klassifiziert werden, erfolgt die Bilanzierung im Anlagevermögen der Gesellschaft bei gleichzeitiger Passivierung entsprechender Leasingverbindlichkeiten. Der erstmalige Wertansatz basiert auf der Ermittlung des Nutzungsrechts. Dabei werden die Barwerte der künftigen Leasingzahlungen sowie der Barwert des Erwerbspreises zum Leasingende angesetzt.

Die Folgebewertung des Wirtschaftsgutes ergibt sich aus der Ermittlung des Restbuchwertes zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen. Die Leasingverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag entsprechen den jeweiligen Barwerten.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von 150,01 € bis zu einem Wert von 1.000,00 € werden ab dem Geschäftsjahr 2017 bei der Anschaffung als Sammelposten erfasst und über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Sofern ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen ausscheidet, wird der Sammelposten nicht vermindert. Vor dem Geschäftsjahr 2017 wurden geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von 410,00 € als Aufwand erfasst.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag bilanziert. Alle erkennbaren Risiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sofern wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, sind diese mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Investitionszugänge liegen mit knapp 0,1 Mio. € in etwa auf Höhe der Abschreibungen des Jahres in Höhe von knapp 0,1 Mio. €.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind, wie im Vorjahr, alle innerhalb eines Jahres fällig.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich im Berichtsjahr um Forderungen gegenüber Gesellschaften, die zum AKKA Konzern gehören. Sie betreffen wie im Vorjahr ausschließlich Lieferungen und Leistungen. Aufgrund der 2017 erfolgten Übernahme der Gigatronik-Gesellschaften durch die französische AKKA-Gruppe ist die Vergleichbarkeit hier eingeschränkt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr alle innerhalb eines Jahres fällig.

Eigenkapital

Für den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag besteht eine Patronatserklärung der Gigatronik Holding GmbH, Stuttgart. Diese stellt die finanzielle Ausstattung der Gesellschaft sicher, damit sie stets in der Lage ist, den gegenwärtigen und künftigen Verbindlichkeiten fristgemäß nachzukommen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten vor allem Beträge für Resturlaubs- und Zeitkonten sowie für Bonuszahlungen. Darüber hinaus sind Verpflichtungen für noch fehlende Rechnungen berücksichtigt. Im Vorjahr war noch eine Rückstellung für Gewährleistungsrisiken enthalten.

Verbindlichkeiten

Die dargestellten Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

31.12.2017 (in T€) Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten - - - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 62 62 - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 4.642 4.642 - -
Sonstige Verbindlichkeiten 34 34 - -
Gesamt 4.738 4.738 - -
31.12.2016 (in T€) Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 2.679 2.679 - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 60 60 - -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 1.556 12 1.544 -
Sonstige Verbindlichkeiten 54 54 - -
Gesamt 4.349 2.805 1.544 -

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich im Berichtsjahr um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaften, die zum AKKA Konzern gehören. Sie betreffen mit 1.817 T€ (Vorjahr 12 T€) Lieferungen und Leistungen und mit 2.825 T€ (Vorjahr 1.544 T€) Geldaufnahmen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind 1 T€ (Vorjahr 11 T€) aus Steuern enthalten und wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Aufgrund der 2017 erfolgten Übernahme der Gigatronik-Gesellschaften durch die französische AKKA-Gruppe ist die Vergleichbarkeit hier eingeschränkt.

Haftungsverhältnisse und Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine Bürgschaften oder Garantien.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren vor allem aus Miet- und Leasingverträgen. Die Miet-, Pacht- und Leasingverträge betreffen neben Immobilien den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen (beispielsweise IT-Equipment, Büromöbel). In diesen Fällen handelt es sich um sogenannte Operating-Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Die Verpflichtungen aus diesen Verträgen betragen 219 T€ für 2018 und 708 T€ für die Jahre 20192022.

IV. Sonstige Pflichtangaben

Geschäftsführung

Im Berichtsjahr waren folgende Personen als Geschäftsführer tätig:

 

• Dr. Edwin Tscheschlok (bis 3. August 2017)

 

• Ralf Gaiser (bis 23. Juni 2017)

 

• Peter Tobias Mehrle (seit 23. Juni 2017)

 

• Rägis Andrä Jean-Francois Sandrin Guillon (seit 3. August 2017)

Die Gesellschaft mache von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 I Nr. 1 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Angabe nach § 285 Nr. 9 HGB.

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angabe über das Honorar des Abschlussprüfers entfällt, da die Gesellschaft in den Konzernabschluss der AKKA Technologies einbezogen ist.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 527.094,54 € auf neue Rechnung vorzutragen und mit dem aus den Vorjahren bestehenden Verlustvortrag von 3.499.529,04 € zu verrechnen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Angaben zum Mutterunternehmen

Direkter Anteilseigner ist die Gigatronik Holding GmbH in Stuttgart; deren Anteilseigner ist die AKKA Deutschland GmbH, Saarbrücken.

Mutterunternehmen ist zum 31. Dezember 2017 die französische AKKA Technologies mit Sitz in Paris. Diese Gesellschaft stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf.

Gigatronik wird in den nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellten Konzernabschluss dieses Mutterunternehmens einbezogen.

 

Stuttgart, den 25. Juni 2018

Rägis Andrä Jean-Francois Sandrin Guillon

Peter Tobias Mehrle

Der Jahresabschluss wurde am 27. Juni 2018 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

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