OVS Germany GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Axel Reinhold Hoeschen seit 9.1.2023 | Prokura |
Georg Maria Dr. Friberg seit 23.3.2020 | Geschäftsführer |
Sebastian Kanz seit 5.1.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Goldschmidt Holding GmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Goldschmidt Holding GmbH (im Folgenden "GH" genannt) ist die Finanz- und Management-Holding der über 20 mittelständische ausgerichteten und zum Teil global tätigen Unternehmen der Goldschmidt-Gruppe, die in den vier Geschäftsbereichen Rail Joining, Rail Services, Inspection Solutions und Road Rail Vehicles agieren. Die Gruppe ist in der schienengebundenen Verkehrsinfrastruktur in den Bereichen Vollbahn, Nahverkehr und Industriebahnen tätig. Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio umfasst im Wesentlichen das Gebiet der aluminothermischen Schweißung und damit zusammenhängender Arbeiten sowie darüber hinaus in zunehmendem Maße auch ergänzende Produkte für den Gleisbau, Mess- und Prüftechnik sowie Zweiwege-Fahrzeuge. Als Holding erbringt die GH mit ihrem Management und Fachabteilungen für ihre Beteiligungsgesellschaften nicht nur verwaltende, sondern auch operative kaufmännische, technische und vertriebliche Unterstützungen. Wesentlich relevante Abteilungen sind dabei das Konzernrechnungswesen und Konzerncontrolling, das globale Produktmanagement und Marketing, das Qualitätsmanagement sowie Forschung und Entwicklung. Das Personalwesen und die Finanzbuchhaltung für nahezu alle deutschen Gesellschaften findet darüber hinaus vollständig in der Zentrale statt. Ziel ist ein für die Gesamtgruppe entstehender Mehrwert und eine Balance von zentraler wie dezentraler Steuerung und funktionaler Führung. Wesentliche Einnahmequellen sind neben der Weiterberechnung dieser Dienstleistungen auch Beteiligungserträge. 2. Forschung und Entwicklung Das 2014 in Leipzig gegründete Technology Innovation Center (TIC) und die Einzelgesellschaften entwickeln gemeinsam neue Produkte und Dienstleistungen für die gesamte Gruppe, bringen diese zur Marktreife und sichern damit eine nachhaltige Marktposition der Goldschmidt-Gruppe im internationalen Umfeld. Die Entwicklung wird dabei marktnah aus der Produktmanagement-Abteilung und den Geschäftsbereichen Rail Joining, Rail Services, Inspection Solutions und Road Rail Vehicles gesteuert. Im Vorjahr begonnene oder bereits länger laufende Projekte wurden fortgeführt. Die GH koordiniert und steuert als Führungsgesellschaft den Einsatz dieser neuen Produkte und Dienstleistungen bei ihren Beteiligungsgesellschaften weltweit. Darüber hinaus unterstützt das TIC die Gesellschaften der Goldschmidt-Gruppe in Grundlagenforschungsprojekten. Neben der laufenden Weiterentwicklung des Thermit®-Schweißverfahrens selbst und verschiedener den Thermit®- Schweißprozess unterstützender Geräte wurde im TIC im Rahmen der Initiative DARI® (Data Acquisition for Rail Infrastructure) insbesondere auch eine ergonomische Lösung zur Erfassung von Prozessdaten (APP) rund um den Schweißprozess und die zugehörige Datenbanklösung weiterentwickelt. Aber auch andere Gruppengesellschaften erweitern kontinuierlich das Anwendungsspektrum von DARI®, insbesondere im Bereich der Messtechnik im Geschäftsbereich Inspection Solutions. Darüber hinaus unterstützt das TIC die Einheiten der Gruppe in der Entwicklung und Optimierung von Produktionsanlagen, von Produkten in der Schweiß- und Schleiftechnik sowie in der Weiterentwicklung von Prüf- und Messtechnologien. II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Verband der Bahnindustrie in Deutschland (VDB) zog auf der Pressekonferenz im November 2023 für den Verlauf des Jahres eine positive Bilanz. Jedoch fand das Wachstum maßgeblich im Ausland statt, während der Inlandsumsatz zurückging. Das inländische Infrastrukturgeschäft stagniert weiterhin, jedoch zeigt der Blick auf anstehende Projekte eine deutliche Besserung. Ein politischer Rückenwind bringt Bewegung in den Schienensektor, angestoßenen Reformen für die Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung sollen Investitionen in die Schieneninfrastruktur beschleunigen. Allerdings wird das mögliche Wachstum der Branche durch fehlende Fachkräfte begrenzt. Insgesamt war der Markt für Dienstleistungen für den schienengebundenen Verkehr in Deutschland stabil. Der Russland-Ukraine-Krieg bzw. die damit einhergehenden Folgen wie Kostensteigerungen in der Energieversorgung, bei Rohstoffbezügen und durch gestiegene Inflationsraten wirkten sich im Gegensatz zum Vorjahr nicht so deutlich aus. Gleiches galt auch bezogen auf die Geschäftsprozesse der Gruppe. Störungen in den Liefer- und Leistungsketten, in der Beschaffung benötigter Rohmaterialien sowie verzögerte Abnahmen, Bestellungen oder Leistungsabrufen durch Kunden waren deutlich seltener zu verzeichnen. Grundsätzlich stellen Kostensteigerungen jedoch auch bei starker Auftragslage die größte Last und Risiko dar und setzen die Ertragslage der Branche weiter unter Druck. Die asiatischen Märkte bieten auch weiterhin Geschäftspotenzial. Jedoch stieg wie in den Vorjahren insbesondere in China der Wettbewerbsdruck an, nicht zuletzt durch die fortgesetzte Strategie der chinesischen Regierung ausländische Lieferanten durch chinesische zu ersetzen. Weiterhin gut verlief das Geschäft in südamerikanischen Märkten, die u.a. von steigenden Rohstoffexporten und damit einhergehenden Investitionen in Schieneninfrastrukturen profitierten. Auch der nordamerikanische Absatz zeigte sich stabil. 2. Geschäftsentwicklung Die Goldschmidt-Gruppe konzentriert sich auf Nischen rund um die Schieneninfrastruktur und strebt in allen Bereichen ihrer Geschäftsaktivität eine führende Marktposition an. Um dies und ein nachhaltiges profitables Wachstum zu erreichen, arbeitet die GH mit ihren Tochterunternehmen kontinuierlich an der Verbesserung von Geschäftsprozessen sowie an der Weiterentwicklung des Produkt- und Dienstleistungsportfolios und sichert so die nachhaltige Ertragskraft der Gruppe. Neben dieser operativen Unterstützung nutzt die GH für ihre Tochtergesellschaften auch allgemein etablierte Sicherungsinstrumente, die von der Zinssicherung über die Absicherung von relevanten Rohstoffpreisen bis hin zur Abdeckung von Forderungsausfallrisikos reichen. Weiterhin gehören auch passende Akquisitionen sowie fortlaufende Investitionen in Grundlagenforschung und Eigenentwicklungen zur Unternehmensstrategie. Durch strategische Beteiligungen sichert sich die Goldschmidt-Gruppe zusätzlich weitere wichtige Vernetzungen in der Branche. Weiterhin werden insbesondere an den Fertigungsstandorten gruppenweit Potenziale zur Verbesserung der Profitabilität durch Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsmaßnahmen auf den Gebieten Produktion, Beschaffung, Logistik, IT, Organisation und Verwaltung identifiziert und anschließend in Verbesserungsprojekten zur Weiterentwicklung der Standorte umgesetzt. Zusätzlich zu kontinuierlichen Effizienzsteigerungen in den Ablaufprozessen wird auch konsequent in die Entwicklung von automatisierten Produktionsanlagen investiert. In Anbetracht der oben beschriebenen gesamtwirtschaftlichen Situation konnte die Goldschmidt-Gruppe und durch stabile Beteiligungserträge damit auch die GH ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 abschließen, auch wenn nicht alle Erwartungen erfüllt wurden. Schwächere Ergebnisse in einzelnen Gruppengesellschaften konnten dabei durch starke Entwicklungen anderer Gesellschaften kompensiert werden. Die unternehmensstrategische Ausrichtung lag dabei wie im Vorjahr neben dem Schutz und der Weiterentwicklung traditioneller Geschäftsfelder um Thermit® und Isolierstöße auf den neuen Geschäftsbereichen, insbesondere der Mess- und Prüftechnik (Inspection Solutions) in denen große Projektaufträge gewonnen werden konnten. Hier wird das in den letzten Jahren im Markt in seiner technischen Breite einzigartige Produktportfolio kontinuierlich weiterentwickelt und den Kunden praktisch alle für die Analyse von Schienennetzen notwendigen Technologien aus einer Hand angeboten. Darüber hinaus entwickelte die Gruppe ihr digitales Angebot DARI® insbesondere rund um die Prozessdatenerfassung der Thermit®-Schweißprozesse weiter. Diese digitalen Lösungen werden für eigene Service-Aktivitäten der Goldschmidt-Gruppe eingesetzt, können aber in leicht angepasster Weise auch von Kunden genutzt werden. 3. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 generierte die GH Umsätze aus der Berechnung von Aufwendungen im Rahmen des Management-Service-Agreements, der Entwicklungsleistungen und von Prämien konzerngesteuerter Versicherungen in Höhe von TEUR 10.373 (Vorjahr: TEUR 10.842). Zudem wurden Einnahmen aus Dividenden und Ergebnisüberträgen in Höhe von TEUR 12.470 (Vorjahr: TEUR 12.667) erzielt. Als positiver Sondereffekt (TEUR 3.599) wirkte die Wertaufholung eines vormals wertberichtigten Darlehens. Insgesamt erwirtschaftete die GH im Geschäftsjahr 2023 einen Gewinn vor Steuern in Höhe von TEUR 14.468 (Vorjahr: TEUR 12.039). Damit wurden sowohl das Vorjahr als auch die Planung deutlich übertroffen. 4. Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzstruktur (Bilanzposten im Verhältnis zur Bilanzsumme) der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
Die Bilanzsumme der GH beläuft sich per 31. Dezember 2023 auf TEUR 103.195 und liegt damit um TEUR 8.727 über der des Vorjahres (TEUR 94.468). Diese Zunahme resultiert auf der Aktivseite insbesondere aus höheren Anteilen an verbundenen Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenständen. Auf der Passivseite erhöht sich vor allem das Eigenkapital aufgrund des erzielten Jahresüberschusses. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Rahmen des Cash-Pools erhöhten sich deutlich. Die Eigenkapitalquote der GH liegt jetzt bei 92,6% (Vorjahr: 94,1%). Im Jahr 2023 wurde eine Dividendenzahlung an den Gesellschafter in Höhe von TEUR 6.500 (Vorjahr: TEUR 6.000) vorgenommen. a. Investitionen Die Gesellschaft tätigte im Geschäftsjahr 2023 Investitionen von insgesamt TEUR 2.124, hauptsächlich in die Finanzanlagen. b. Liquidität Die Goldschmidt Holding GmbH und ihre deutschen Tochterunternehmen sind mit wenigen Ausnahmen vertraglich in einem Cash-Concentrating verbunden. Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Für 2023 wird ein Free Cashflow (Summe aus Cashflow aus Ifd. Geschäftstätigkeit und Cashflow aus der Investitionstätigkeit) von TEUR 1.014 (Vorjahr: TEUR 11.695) ausgewiesen. 5. Zusammenfassende Gesamtaussage Mit der Gesamtentwicklung der GH ist man in Anbetracht der gesamtwirtschaftlichen Situation der Gruppe zufrieden. Auch wenn nicht alle Erwartungen erfüllt wurden, konnten im Portfolio der Geschäftstätigkeiten starke Ergebnisse einzelner Gruppengesellschaften schwächere Entwicklungen anderer Unternehmen kompensieren. Durch eine geringere Kostenbasis verringerten sich die Weiterberechnungen der GH an Tochtergesellschaften. Die Dividendeneinnahmen lagen nahezu auf Vorjahresniveau. Trotz höherer Ausschüttungen an die Gesellschafterin konnte das Eigenkapital gesteigert werden. 6. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren a. Sonstige finanzielle Leistungsindikatoren Finanzielle Leistungsindikatoren, die zur Unternehmenssteuerung herangezogen werden, sind die Berechnungen an Tochtergesellschaften, Dividendeneinnahmen und die Eigenkapitalquote. b. Sonstige nicht finanzielle Leistungsindikatoren Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 52 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 56 Mitarbeiter). III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Chancen-/Risikobericht Als Finanz- und Management-Holding der Goldschmidt-Gruppe steuert die Goldschmidt Holding GmbH das für alle Gesellschaften der Gruppe maßgebliche Risikomanagement, um mögliche, den Unternehmensfortbestand gefährdende Risiken frühzeitig zu identifizieren und zu bewerten. Dieses Risikomanagement basiert auf hohen Qualitätsstandards sowohl im Produktionssektor als auch in allen sonstigen Unternehmensbereichen und wird gestützt durch ein für alle Tochtergesellschaften verbindliches und dort Schritt für Schritt eingeführtes Qualitätsmanagement entsprechend ISO 9001:2015. Dazu gehört auch ein standardisierter Angebots- und Freigabeprozess von für die Gruppe wesentlichen Aufträgen oder Ausschreibungen. Das gruppenweit für alle Gesellschaften und Mitarbeiter der Gruppe geltende Compliance Management, das sich von der Einhaltung gesetzlicher Regelungen bis hin zu ethischen Grundsätzen im Geschäftsbetrieb und dem Umgang der Mitarbeiter untereinander erstreckt, trägt ebenso zur Minimierung von Risiken bei. Grundsätzlich wird kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Gruppe in relevanten Umwelt -, Nachhaltigkeits- und Sozialbereichen der Unternehmensführung gearbeitet. Unter anderem wird in der Gruppe sukzessive ein nach ISO 14001 zertifiziertes Umweltmanagementsystem eingeführt, welches nachhaltiges Wirtschaften und die Verminderung von Umweltrisiken und -kosten zum Ziel hat. Darüber hinaus werden durch Unternehmen der Goldschmidt-Gruppe bereits weltweit anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierungen erreicht. Durch die jahrzehntelang gewachsenen Erfahrungen der Gesellschaften der Goldschmidt-Gruppe in ihren jeweiligen Märkten erfolgt eine laufende Einschätzung und Analyse des Marktgeschehens, so dass daraus abgeleitet die richtigen strategischen Weichenstellungen vorgenommen werden können. Risiken, die mit Krisen wie einer Pandemie oder geopolitischen Konflikten einhergehen und sich auf die Lieferfähigkeit von Goldschmidt Gesellschaften auswirken können, liegen im Abbruch oder der Verzögerung von Lieferketten, sowohl gegenüber den Kunden als auch im Bereich der für die Thermit® Produktion wesentlichen Rohstoffe wie bspw. Aluminium sowie in Bezug auf kritische Komponenten und Vorprodukte anderer Geschäftsbereiche der Gruppe, bspw. im Bereich des Fahrzeugbaus. Im Rahmen der Herausforderungen der letzten Jahre wurden in den Goldschmidt-Gesellschaften beschaffungskritische Bereiche analysiert und wo nötig Alternativen erarbeitet, um die Materialversorgung aus mehreren Quellen zu ermöglichen. Kostensteigerungen, insbesondere in den für die Thermit® Produktion wesentlichen Rohstoffen, werden auch in Zukunft mit zu den größten Risiken gehören. Grundsätzliche Risiken für den Unternehmenserfolg der Gruppe sowie der GH bestehen in diesem Kontext darüber hinaus durch in einigen Ländern noch nicht vollständig überwundene Konjunktur- und Staatsschuldenkrisen sowie durch Wechselkursschwankungen. Wie in den letzten Jahren bewiesen, können allerdings schwächere Resultate einzelner Märkte aufgrund der globalen Ausrichtung und Diversifizierung der Goldschmidt-Gruppe leichter kompensiert werden. Weiterhin werden in der Konzentration von Teilbereichen der konzernweiten Forschung und Entwicklung im Technology Innovation Center in Leipzig, der hierdurch möglichen gezielteren Nutzung von Ressourcen sowie in der strategischen Diversifizierung des Produkt- und Dienstleistungsportfolios Chancen für die zukünftige Unternehmensentwicklung gesehen. Auch die kontinuierlichen Investitionen in Produktions- und Dienstleistungskapazitäten im Kerngeschäft der Gruppe um Thermit® und Isolierstöße sollen ein weiteres erfolgreiches Wachstum der Gruppe und den Konzernertrag nachhaltig sichern. Allgemeine, den Unternehmensfortbestand gefährdende Risiken bestehen nicht und werden auch zukünftig nicht erwartet. Einzelnen Risiken stehen mehr Chancen gegenüber, womit die Gesamtlage der Gesellschaft als positiv bewertet wird. Seitens der GH bestehen Schuldbeitritte und Garantieerklärungen für wenige Tochtergesellschaften. 2. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten Im Rahmen von Sicherungsstrategien und zur besseren Planbarkeit der Rohstoffpreise für Aluminium wurden, wie auch schon in der Vergangenheit, Sicherungsgeschäfte mit inländischen Kreditinstituten aufgesetzt. Der Einsatz dieser Finanzinstrumente wird hinsichtlich der Wirksamkeit einer regelmäßigen Betrachtung unterzogen. In einem Risikokomitee wird eine passende Sicherungsstrategie beschlossen und die Durchführung sowie Marktentwicklung laufend überwacht. 3. Prognosebericht Die Goldschmidt-Gruppe ist international durch eigene Gesellschaften auch in Schwellenländern präsent, deren Wachstumsraten insgesamt immer noch über dem weltweiten Durchschnitt liegen können. Dadurch ist die Gruppe ausgewogen aufgestellt und kann Ertragseinbußen bei einzelnen Gesellschaften durch ein Ertragswachstum oder -erholung in anderen kompensieren. Durch weitere Verbesserungen der Koordination bei Herstellung und Vertrieb der Produkte und Dienstleistungen in der Gruppe sowie der Ausweitung des Portfolios durch selbst entwickelte neue Produkte und Dienstleistungen werden weiteres Wachstum und Ertragssteigerungen angestrebt. Zudem bleibt ein externes Wachstum durch Akquisitionen oder strategische Beteiligungen weiterhin ein Teil der Unternehmensentwicklung. Neben dem Kerngeschäft, dem Verkauf von Thermit® Produkten und Isolierstößen sowie der Erbringung von Dienstleistungen am Gleis, werden der Vertrieb von Prüf- und Messtechnik, Zweiwege-Fahrzeugen und neue Produkte zukünftig zum weiteren Wachstum der Goldschmidt-Gruppe und damit der weiteren erfolgreichen Entwicklung der GH beitragen. Krisen, wie die Covid-19 Pandemie oder geopolitische Konflikte wie der andauernde Russland-Ukraine-Krieg wirkten sich auf das Produkt- und Dienstleistungsgeschäft der Goldschmidt-Gruppe im Bereich der Schieneninfrastruktur-Instandhaltung bisher zwar nicht so stark aus wie auf viele andere Industrien. Lieferkettenprobleme, verzögerte oder verschobene Abnahmen und Bestellungen sowie außerordentliche Kostensteigerungen sind jedoch weiterhin möglich. Die weiteren Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges auf die gesamtheitliche Entwicklung der Goldschmidt-Gruppe für das Geschäftsjahr 2024 lassen sich nicht einschätzen. Sie werden im Wesentlichen von dem weiteren Verlauf oder Ausdehnungen des Krieges und anderen geopolitischen Verschiebungen abhängen. Jedoch ist zu erwarten, dass die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastrukturen im Schienenverkehr für die Kunden der Goldschmidt-Gruppe weiterhin höchste Priorität haben wird. Wesentliche unmittelbare finanzielle Auswirkungen auf die Prognose der GH werden derzeit jedoch nicht erwartet. Für das Geschäftsjahr 2024 wird davon ausgegangen, dass die Höhe der Berechnung von Aufwendungen im Rahmen des Management-Service-Agreements, der Entwicklungsleistungen und von Versicherungsprämien konzerngesteuerter Versicherungen ansteigen und die Einnahmen aus Dividenden und Ergebnisüberträgen etwas sinken werden. Während höhere Personalkosten das Ergebnis belasten, wird der sonstige betriebliche Aufwand auf ähnlichem Niveau bleiben. In Summe soll damit die Eigenkapitalquote auf Vorjahresniveau gehalten werden. 4. Zusammenfassung Die Einflüsse der vorgenannten Risiken auf die Geschäftsentwicklung der Goldschmidt-Gruppe und damit auf die GH werden vom Management fortlaufend beobachtet und neu bewertet. Die Geschäftsführung sieht zusammenfassend für die zukünftige Entwicklung insgesamt eher Chancen. Allerdings ist spürbar, dass geopolitische wie marktspezifische Risiken zunehmen und einen zukünftigen Geschäftsverlauf beeinträchtigen können, auch wenn im Fall von Krisen die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastrukturen im weltweiten Schienenverkehr für die Goldschmidt-Gruppe im Vergleich zu anderen Industrien einen gewissen Schutz darstellt.
Leipzig, den 17. April 2024 gez. Dr. Georg Friberg gez. Sebastian Kanz Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnungfür das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
AnhangAllgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Goldschmidt Holding GmbH, Leipzig, (HRB 20552, Amtsgericht Leipzig) für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbHG sowie unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde um den Posten "Betriebsergebnis" ergänzt. Bei der Gesellschaft handelt es sich gemäß Größenklassenkriterien des § 267 Abs. 2 HGB um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die bislang unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesenen Erlösschmälerungen (Skonti) in Höhe von TEUR 22 werden ab dem Berichtsjahr negativ von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen abgesetzt. Weiterhin werden Arbeitgeberzuschüsse für Lebensversicherungen in Höhe von insgesamt TEUR 36 von den Löhnen und Gehältern in die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung umgegliedert. Ausgehend von § 265 Abs. 2 HGB wurden die Vorjahresbeträge der vorgenommenen Umgliederungen ebenfalls angepasst. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibungen bewertet. Abschreibungen werden nach Maßgabe der betriebswirtschaftlichen Nutzungsdauer bemessen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt für immaterielle Vermögensgegenstände zwischen drei und acht Jahren und für Sachanlagen zwischen drei und dreizehn Jahren. Geleistete Anzahlungen wurden mit dem Nennwert und Anlagen im Bau mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungswerten, bei dauerhafter Wertminderung vermindert um notwendige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag, angesetzt. Die übrigen Posten des Umlaufvermögens werden zu Nennwerten abzüglich notwendiger Wertberichtigungen bewertet. Forderungen in Fremdwährung werden gemäß § 256a HGB bewertet. Mit Wirkung vom 3. Mai 2004 wurde zwischen der Gesellschaft und einem inländischen Kreditinstitut eine Rahmenvereinbarung zum Cash-Concentrating-Verfahren für automatische Umsatzübertragung der Bank zur Erreichung eines verbesserten Liquiditätsausgleichs abgeschlossen. Dieses Verfahren bewirkt einen täglichen Übertrag der Sollwie auch Habenumsätze von den jeweils angeschlossenen Nebenkonten auf das vereinbarte Hauptkonto, das für die Gesellschaft geführt wird (Cash-Pool). Am Cash-Concentrating nehmen neben der Gesellschaft die Elektro- Thermit GmbH & Co. KG, Halle/Saale, Elektro-Thermit Verwaltungs-GmbH, Halle/Saale, Goldschmidt Thermit Railservice GmbH, Leipzig, PLR Prüftechnik Linke & Rühe GmbH, Magdeburg und die Hans Goldschmidt Immobiliengesellschaft mbH, Leipzig, teil. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear, dem Zeitablauf entsprechend. Die Rückstellungen für Pensionen und Jubiläen sind aufgrund versicherungsmathematischer Methoden mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) und unter Anwendung der Richttafeln 2018 G, in der Fassung vom Oktober 2018, von Klaus Heubeck errechnet. Hierbei wurde für die Rückstellungen für Pensionen ein durchschnittlicher Marktzinssatz in Höhe von 1,83 % p.a. der letzten zehn Jahre für Verpflichtungen mit einer Laufzeit von 15 Jahren berücksichtigt. Bei den Rückstellungen für Jubiläen wurde ein durchschnittlicher Marktzinssatz in Höhe von 1,75 % p.a. der vergangenen sieben Jahre für Verpflichtungen mit einer Laufzeit von 15 Jahren verwendet. Gehaltstrends fanden bei den Rückstellungen für Pensionen mit 2 % p.a. Berücksichtigung. Als Fluktuation wurden bei beiden Rückstellungen 2 % p.a. berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Pensionsverpflichtung wurde ferner ein Rententrend von 1,50 % p.a. berücksichtigt. Der Zinsänderungseffekt bei den Pensionsrückstellungen wurde entsprechend dem Wahlrecht (IDW RS HFA 30 Tz.87) im operativen Ergebnis (Personalaufwand) abgebildet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme (nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendiger Erfüllungsbetrag). Bei der Bewertung der langfristigen Rückstellungen wurden zukünftige Preisentwicklungen sowie ein Zinsanteil berücksichtigt. Verpflichtungen für lebensphasengerechte Arbeitszeitgestaltung werden mit den hierfür erbrachten Einzahlungen in eine Rückdeckungsversicherung saldiert. Diese Rückdeckungsbeträge sind ausschließlich für diese Verpflichtungen bestimmt und bestimmen somit die Höhe der Verpflichtung. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zu den jeweiligen Erfüllungsbeträgen. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden gemäß § 256a HGB bewertet. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Gesellschaft hat Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 12.777 (Vorjahr: TEUR 13.689). Hiervon entfallen TEUR 11.464 (Vorjahr: TEUR 11.869) auf Darlehen, hierin sind Forderungen aus Cash-Pool von TEUR 1.755 (Vorjahr: TEUR 6.471) enthalten. Die verbleibenden Forderungen in Höhe von TEUR 1.313 (Vorjahr: TEUR 1.820) betreffen überwiegend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. In den Forderungen aus Darlehen sind teilweise Darlehensforderungen mit einer einjährigen Laufzeit enthalten, die aus einer Neuvergabe von bereits im Vorjahr bestandenen Darlehen resultieren. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus sonstigen Forderungen in Höhe von TEUR 193 (Vorjahr: TEUR 217). Forderungen mit einer Fälligkeit von über einem Jahr bestehen nicht. In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, waren Beträge mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in einer Höhe von TEUR 12 im Vorjahr enthalten. 3. Eigenkapital Die Gesellschafterversammlung vom 14. Juli 2023 beschloss, den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 mit dem ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 11.106.036,30 festzustellen. Es wurde weiterhin eine Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 6.500.000,00 an den Gesellschafter und der Vortrag auf neue Rechnung des danach verbleibenden Jahresüberschusses in Höhe von EUR 4.606.036,30 beschlossen. 4. Rückstellungen Der Unterschiedsbetrag aus der erstmaligen Anwendung der Bewertungsvorschriften des BilMoG für Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 153 wurde im Berichtsjahr zu 1/15 als sonstiger betrieblicher Aufwand berücksichtigt. Der noch nicht beim Ansatz dieser Rückstellung berücksichtigte Anteil des Gesamtunterschiedsbetrages beträgt TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 20). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 81) und ist von der Ausschüttung gesperrt. Die Verpflichtungen für lebensphasengerechte Arbeitszeitgestaltung (Erfüllungsbetrag) wurden mit den deckungsgleichen Ansprüchen aus der hierfür abgeschlossenen Rückdeckungsversicherung (fortgeführte Anschaffungskosten entsprechen dem beizulegenden Zeitwert) in Höhe von TEUR 448 saldiert. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 763 (Vorjahr: TEUR 386), Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 2.625 TEUR (Vorjahr: 325 TEUR) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 600 (Vorjahr: TEUR 0). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betrafen im Vorjahr solche aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 87 (Vorjahr: TEUR 98). Alle Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Miet- und Leasingverpflichtungen mit Laufzeiten von bis zu fünf Jahren sowie Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 3.954 (Vorjahr: TEUR 2.701). Diese betreffen Miete (TEUR 1.453; Vorjahr: TEUR 1.716), EDV-Dienstleistungen (TEUR 2.424; Vorjahr: TEUR 888) sowie Leasingverträge für Fahrzeuge (TEUR 77; Vorjahr: TEUR 97). Von den Verpflichtungen sind TEUR 1.217 innerhalb eines Jahres fällig. 7. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat zugunsten von zwei Tochtergesellschaften Schuldbeitritte zur Sicherung von Avallinien (TEUR 5.750) abgegeben. Die Valutierung der betroffenen Avallinien zum Stichtag beläuft sich auf TEUR 501. Für die Bereitstellung von einem Kreditrahmen bei einer weiteren Tochtergesellschaft wurde eine Garantieerklärung von TEUR 2.750 abgegeben. Dieser Kreditrahmen wurde zum Stichtag mit TEUR 918 in Anspruch genommen. Mit einer Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis wird aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Situation der begünstigten Gesellschaft nicht gerechnet. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung Im Geschäftsjahr 2023 sind Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen aus dem Verbundbereich in Höhe von TEUR 3.599 in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Sonstige Angaben 1. Aufsichtsrat Gemäß § 7 Abs. 4 des Gesellschaftsvertrags sind auf den Aufsichtsrat der Gesellschaft die gesetzlichen Bestimmungen für den Aufsichtsrat nicht anzuwenden. Eine Verantwortung des Aufsichtsrates für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft bei der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts ist sowohl im Gesellschaftsvertrag als auch in der Geschäftsordnung für die Geschäftsführung der Goldschmidt Holding GmbH nicht fixiert.
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 44). 2. Geschäftsführer Dr. Georg Friberg, Rotenburg, CEO Sebastian Kanz, Leipzig, CFO Herr Dr. Georg Friberg ist zum Vorsitzenden der Geschäftsführung bestimmt. In Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung. Die Gesellschaft hat eine Rückstellung für Pensionen für einen ehemaligen Geschäftsführer gebildet, aus welcher im Berichtsjahr auch Pensionszahlungen vorgenommen wurden. In Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe nach § 285 Nr. 9b) HGB. 3. Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer Die Anzahl der Angestellten betrug im Jahresdurchschnitt 52 (Vorjahr: 56). 4. Angaben zum Mutterunternehmen Die Anteile an der Gesellschaft werden von der Vermögensverwaltung Erben Dr. Karl Goldschmidt GmbH, Essen, gehalten. Der Jahresabschluss der Goldschmidt Holding GmbH wird in den Konzernabschluss der Vermögensverwaltung Erben Dr. Karl Goldschmidt GmbH, Essen, einbezogen. Der Konzernabschluss der Vermögensverwaltung Erben Dr. Karl Goldschmidt GmbH, Essen, wird beim Unternehmensregister offengelegt. 5. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 13.157 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 30.873 auf neue Rechnung vorzutragen. 6. Nachtragsbericht Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag fanden nicht statt.
Leipzig, den 17. April 2024 gez. Dr. Georg Friberg gez. Sebastian Kanz Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Die vorstehend zur Veröffentlichung bestimmten Unterlagen entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Goldschmidt Holding GmbH, Leipzig: Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht Wir haben den Jahresabschluss der Goldschmidt Holding GmbH, Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Goldschmidt Holding GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft haben die Angaben zu § 285 Nr. 11 HGB im Anhang unterlassen. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 17. April 2024 Rödl
& Partner GmbH
gez. Groll, Wirtschaftsprüfer gez. Terpitz, Wirtschaftsprüfer Feststellung JahresabschlussAm 20.07.2024 wurde in der Gesellschafterversammlung der Goldschmidt Holding GmbH, Leipzig, dieser Jahresabschluss festgestellt. In dieser Gesellschafterversammlung wurde außerdem eine Gewinnausschüttung an die Gesellschafter in Höhe von EUR 6.500.000,00 aus dem Bilanzgewinn und der Vortrag des verbleibenden Bilanzgewinnes zum 31.12.2023 (EUR 37.529.798,07) beschlossen. |
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