expert Handels GmbH Süd-West & Co. KG
Selbe AdresseGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Zyprian seit 13.12.2010 | Prokura |
Lothar Walitzki seit 13.12.2010 | Prokura |
Volker Müller seit 28.7.2006 | Geschäftsführer |
Stefan Dr. Müller seit 10.2.2006 | Geschäftsführer |
Heinrich Prof. Dr. Köhne seit 10.2.2006 | Prokura |
Harald Möller seit 10.2.2006 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
expert Warenvertrieb GmbH.LangenhagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2008 bis zum 31.03.2009Lagebericht1. Allgemeines Die Gesellschafter/Vertragsmitglieder der expert-Kooperationen expert AG (EAG) und expert GmbH + Co. ARFA Kommunikationsgeräte KG (EAK) (jeweils Bayernstr. 4, 30855 Langenhagen) können bei der Gesellschaft exklusiv Waren aufgrund besonderer Bevollmächtigungen im Namen und für Rechnung der vorgenannten Firmen zur direkten Belieferung an ihre Geschäftsanschrift ordern. Die Lieferung erfolgt direkt von der Gesellschaft an die Geschäftsadresse der Gesellschafter/Vertragsmitglieder. Die Rechnungsstellung erfolgt an die jeweilige Kooperation. Gesellschafter der expert GmbH & Co. Technik KG (ET) können bei der Gesellschaft Waren im eigenen Namen und für eigene Rechnung ordern. Die Rechnungsstellung erfolgt von der Gesellschaft über die ET an deren Gesellschafter. Die Haftung für den Ausgleich diese Rechnungen übernimmt die ET. Andere kommerzielle oder private Abnehmer, außer Personal der DEZ, werden nicht bedient. Somit hat die Gesellschaft im Wesentlichen nur drei Kunden, mit denen die Gesellschaft gleichzeitig gesellschaftsrechtlich verbunden ist. Die Gesellschaft steht jedoch im Wettbewerb zu anderen Anbietern auf dem Markt. Die Anschlusshäuser der expert-Kooperationen sind nicht verpflichtet, ausschließlich bei der Gesellschaft die von ihr angebotenen Waren zu bestellen. Alleinige Gesellschafterin ist die Deutsche expert Zentrale GmbH (DEZ), Langenhagen. Sie ist als herrschendes Unternehmen mit der Gesellschaft zusätzlich durch einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag verbunden. Gleiches gilt im Verhältnis der DEZ zur EAG. Gesellschaftsrechtliche Veränderungen haben sich nicht ergeben. Die DEZ hat gleichzeitig mit der Gesellschaft einen Geschäftsbesorgungsvertrag geschlossen. 2. Geschäftsverlauf und Lage a. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Die in 2007 durch die Immobilienkrise in den USA ausgelösten Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten verschärften sich in 2008 deutlich. Hierzu trug unter anderem der Zusammenbruch der amerikanischen Lehman Brothers Bank bei. Diese Verschärfung führte insbesondere im zweiten Halbjahr zu einem deutlichen Nachlassen der Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft. Der Einbruch des Welthandels im vierten Quartal 2008 hat auch die Rezession im Euroraum nachhaltig verschärft. Wurden in 2007 noch Zuwachsraten von bis zu 5 % erreicht, lag das BIP Wachstum 2008 weltweit nur noch bei rund 3 %. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland stieg 2008 um 1,3 %, im Vorjahr lag das Wachstum noch bei rd. 2,5 %. Für das erste Quartal 2009 zeichnet sich ein weiterer drastischer Rückgang der Weltkonjunktur ab. Die Auftragseingänge der Industrie sind gesunken und es besteht die Notwendigkeit, die Produktion nach unten weiter anzupassen. Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) erwartet für 2009 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um rd. 3,7 %. Dies dürfte auch zu einem signifikanten Anstieg der Arbeitslosenzahlen führen. Für den weiteren Jahresverlauf wird von einer leichten Konjunkturerholung ausgegangen, da insbesondere an den Finanzmärkten Ruhe einkehren dürfte. Die Zentralbanken tragen mit ihrer Zinspolitik zur weiteren Beruhigung bei. Die privaten Konsumausgaben sind weiterhin stabil, steigen tendenziell, da die real verfügbaren Einkommen aufgrund der Preisstabilität zunehmen werden. b. Branchenentwicklung Die genannten Gesellschafter/Vertragsmitglieder üben ihre Einzelhandelstätigkeit überwiegend aus in den Geschäftfeldern Consumer-Electronics (A), Weiße Ware (B), Entertainment (C) und Elektroinstallation (D). Andere Betätigungsfelder sind nur von untergeordneter Bedeutung. A. Consumer-Electronics Der Markt für den Bereich der Unterhaltungselektronik, der Telekommunikation und der Informationstechnologie - Consumer-Electronics-Produkte (CE) - nahm in Deutschland - wenn auch nur leicht - in 2008 zu. Der Gesamtumsatz der CE-Branche betrug nach Angaben des Consumer Electronics Marktindex Deutschland (CEMIX) im Jahr 2008 23,673 Mrd. €. Dieses entspricht einer Steigerung von 1,7 % (Vorjahr: 23,266 Mrd. €). Dieser Markt teilt sich wiederum auf in die Bereiche:
Die flachen Bildschirmtechnologien LCD und Plasma waren wie im Vorjahr auch 2008 die umsatzbestimmenden Faktoren des Geschäftes mit Fernsehgeräten. Der Marktanteil der Röhrengeräte reduzierte sich weiter. Nach starken Wachstumsjahren war der Umsatz mit portablen Navigationsgeräten erstmals rückläufig. Die Videogames Konsolen und Software sowie Audio/Video Zubehör verbuchten wiederum deutliche Zuwächse.
Stark geprägt wird die Handelsbranche nach wie vor von einigen Großvertriebsketten wie Media Markt und Saturn sowie anderen großflächigen Märkten, zu denen auch viele expert-Lizenznehmer zu zählen sind. Diese Vertriebsformen sind im Wesentlichen für den Umsatzzuwachs in dieser Branche verantwortlich. B. Weiße Ware Der Markt der Weißen Ware erzielte in 2008 einen Umsatz von 7,0 Mrd. € zu Herstellerabgabepreisen und liegt damit um rund 6 % über dem Vorjahr. Mehrere Trends beleben nach Angaben des ZVEI den Markt und sorgen für steigende Nachfrage - nicht zuletzt nach höherwertigen Geräten. Die Konsumenten berücksichtigen beim Kauf zunehmend die Energieeffizienz der Geräte. Ferner ist der gestiegene Stellenwert der Gesundheit, der zur Nachfrage nach Dampfgarer und Kühlgeräten, die länger frisch halten, führte, zu nennen. Ebenso gewinnen der gesteigerte Komfort der Geräte und das Design bei der Nachfrage an Bedeutung. Der Bereich Weiße Ware teilt sich auf in:
C. Entertainment Die Entwicklung im Tonträgermarkt ist weiterhin von sinkenden Umsatzzahlen geprägt. Der Umsatz 2008 sank laut dem Bundesverband Musikindustrie in der Bundesrepublik Deutschland auf € 1.575 Mio., im Vorjahr lag der Umsatz noch bei € 1.652 Mio. Mit 81 % ist die CD Hauptumsatzträger, sukzessiv nimmt der Umsatzanteil der Downloads, der jetzt bei 5% ist, zu. Damit ist dieser Bereich bereits nach Musikvideos (8 % Umsatzanteil) drittgrößter Umsatzträger. Die Unterhaltungssoftware konnte im abgelaufenen Jahr lt. GfK den Umsatz um 14 % von € 1.375 Mio. auf € 1.566 Mio. steigern. Während der Umsatz der PC-Spiele rückläufig war, steigerte sich Absatz im Bereich Konsolen um 37 % auf € 744 Mio. Der Marktanteil der Konsolen beträgt 48 % in 2008. In 2008 verzeichnet der Filmumsatz einen leicht rückläufigen Umsatz von €1.331 Mio. auf € 1.291 Mio., dies entspricht einem Minus von 3 %. Verantwortlich hierfür ist der DVD Bereich, der wertmäßig ein Minus von 5 % verzeichnet. D. Elektroinstallation Die Elektroinstallation ist im Wesentlichen abhängig von der Entwicklung im Bauhauptgewerbe. Nach dem 2007 die Bauinvestitionen in Deutschland auf Vorjahresniveau blieben, konnte in 2008 der baugewerbliche Umsatz um rd. 6,1 % gesteigert werden. Aufgrund von Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen verlief die Entwicklung im Ausbaugewerbe und somit auch in der Elektroinstallation ebenfalls positiv. Die steuerliche Absetzbarkeit handwerklicher Modernisierungs- und Erhaltungsleistungen und die verstärkte Förderung der energetischen Gebäudesanierung führten zu positiven Impulsen. Die handwerklichen Industriezulieferer, zu denen auch viele Gesellschafter der ET gehören, profitieren aktuell und auch absehbar noch von der hohen Auslandsnachfrage und der gestiegenen Investitionsnachfrage. Laut statistischem Bundesamt stieg der Umsatz im Bauhauptgewerbe von rd. 80,7 Mrd. € in 2007 auf 85,6 Mrd. € in 2008. Dieses ist ein Zuwachs von 6,1 %. c. Geschäftsverlauf Das Wirtschaftsjahr 2008/2009 war für die Gesellschaft und die mit ihr geschäftlich verbundenen Unternehmen und Abnehmer vor allem durch den immer stärker werdenden Wettbewerbs- und Werbedruck der Konzernfilialisten und einen massiven Preisverfall bei den digitalen Produkten geprägt. Durch die Bündelung der Einkäufe konnte die Gesellschaft bessere Einkaufskonditionen erreichen und hat diese über ihre Verkaufspreise an die Gesellschafter/Lizenznehmer der EAG, EAK und ET weitergegeben. Der Umsatz konnte durch geeignete Maßnahmen gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. 3. Analyse des Geschäftsergebnisses a. Umsatz/Rohertrag/Ergebnis I. Umsatzentwicklung Der Umsatz der Gesellschaft stieg von Mio. € 546,9 auf Mio. € 558,7. Das entspricht einer Steigerung von 2,2 %. Das Ergebnis der Gesellschaft liegt über der Branchenentwicklung. Den größten Umsatz erzielte der PC-Bereich incl. Peripherie-Geräte - der positive Trend konnte weiter fortgesetzt werden. Der Umsatz stieg von 185,8 Mio. € im Vorjahr auf 191,8 Mio. € im abgelaufenen Wirtschaftsjahr. Dies entspricht einer Steigerung von 3,3 %. Im Bereich der klassischen Unterhaltungselektronik ("Braune Ware") mit einer Steigerung des Umsatzes um 4,3 % von 114,9 Mio. € auf 119,8 Mio. € wurde wieder ein gutes Ergebnis erzielt. Getragen wurde dieser Umsatzzuwachs im Besonderen von dem Color-Geschäft. Der Bereich der Kommunikation konnte sich von dem Branchentrend nicht abkoppeln und verzeichnete ein Umsatzminus von 13,9 %. Demzufolge verminderten sich die Umsätze von 106,3 Mio. € auf 91,5 Mio. €. In der Hauselektronik (Weisse Ware) haben sich die Umsätze durchgängig positiv entwickelt. Mit einer Steigerung um 19,2 % von 71,1 Mio. € auf 84,7 Mio. € war das Ergebnis sehr gut. Ton- und Bildträger sowie PC-Software, also der Bereich "Entertainment", konnten entgegen dem Branchentrend gesteigert werden und schlossen mit einem Umsatzplus von 3,1 % gegenüber dem Vorjahr ab. Die Umsätze erhöhten sich von 67,9 Mio. € auf 69,9 Mio. €. Der Bereich Elektroinstallation einschließlich Leuchten und Lampen entwickelte sich in der Gesellschaft negativ. Hier verringerten sich die Umsätze um 10,4 % von T€ 1.046,0 auf T€ 937,8. II. Rohertrag Das Rohergebnis der Gesellschaft verbesserte sich von T€ 27.537,0 im Vorjahr auf T€ 31.128,5 im Berichtsjahr. Das entspricht einer Steigerung von 13,0 %. III. Ergebnis An die expert-Gesellschafter/-Vertragsmitglieder konnte die Gesellschaft wiederum eine Lagerbonusrückvergütung in Höhe von T€ 5.530 (Vorjahr: T€ 5.427) sowie einen Sonderbonus in Höhe von T€ 1.095 (Vorjahr: 0) - dieses ist 1 % bzw. 0,2 % des bezogenen Einkaufumsatzes - über die Kooperationen ausschütten. Ebenso wurde ein "Weiße Ware Leistungsbonus" in Höhe von T€ 1.605 (Vorjahr: T€ 1.327) ausgeschüttet. Das Finanzergebnis verbesserte sich nur geringfügig von € -3,6 Mio. im Vorjahr auf € -3,5 Mio. im laufenden Jahr. Die von der EAG in Anspruch genommenen Mittel wurden mit 8 % p.a. tagesgenau verzinst. Aufgrund eines zwischen der DEZ und der Gesellschaft bestehenden Organschaftsvertrages mit Ergebnisabführung wurde an die Muttergesellschaft das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 12.014,6 (Vorjahr: T€ 9.980,0) abgeführt. Das Geschäftsjahr endete mit einem Jahresüberschuss von T€ 0,0 (Vj. T€ 0,0). b. Kosten/ Personal Durch einen Geschäftsbesorgungsvertrag wurde das Tagesgeschäft auf die Deutsche expert Zentrale GmbH (DEZ) übertragen. Die Kosten dafür wurden gegenüber dem Vorjahr im Rahmen der Inanspruchnahme angepasst. Infolge der Übernahme der Geschäftstätigkeit durch die DEZ beschäftigt die Gesellschaft selbst kein Personal. Das Personal wird von der Deutschen expert Zentrale GmbH (DEZ) gestellt. Die damit verbundenen Kosten hatte die Gesellschaft zu ersetzen. Sie beliefen sich auf T€ 4.831,7 (Vorjahr: T€ 4.470,1). Dieses ist eine Steigerung von 8,1 %. Ein weiterer großer Kostenblock sind die Aufwendungen für Frachten. Sie stiegen einschließlich der Aufwendungen für Verpackungsmaterial von T€ 6.011,3 im Vorjahr um 13,9% auf T€ 6.848,2 im Wirtschaftsjahr 2007/08. Aufgrund der ab 1. März 2008 zusätzlich angemieteten Lagerfläche in der Bayernstraße 14 stiegen die Mietaufwendungen inkl. Nebenkosten um 81,7 %. Sie betragen im Berichtsjahr T€ 702,0 (Vorjahr: T€ 386,3). Alle übrigen Kosten blieben im Wesentlichen auf dem Niveau des Vorjahres. c. Liquidität Im Rahmen des Cash-Managements des Konzerns wird die Liquidität der Gesellschaft überwacht und bearbeitet. Die Gesellschaft hat ihre flüssigen Mittel an die expert AG, Langenhagen, übergeben. Die Gesellschaft selbst hat nur relativ geringfügige Bankguthaben. Die Gesellschaft nutzt darüber hinaus keine weiteren Finanzierungsinstrumente. d. Kapitalausstattung Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt Mio. € 62,6 (Vorjahr: Mio. € 53,0). Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 18 %. Das Eigenkapital beträgt T€ 500,0 (Vorjahr: T€ 500,0), und macht damit 0,8 % (Vorjahr: 0,9 %) der Bilanzsumme aus. Die Eigenkapitalintensität sowie der Verschuldungsgrad der Gesellschaft haben sich kaum verändert. Die Liquidität 2. Grades, also das Verhältnis von flüssigen Mitteln + Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen im Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital, blieb auf dem gleichen Niveau. Aufgrund des bestehenden Beherrschungsvertrages mit Ergebnisabführung hat die Obergesellschaft stets ausreichende Mittel zur Verfügung zu stellen. 4. Risikomanagement /zukünftige Entwicklung Die Gesellschaft ist im Wesentlichen von der Entwicklung der Absatzsituation der EAG und deren Anschlusshäusern abhängig. Sie hat organisatorische und wirtschaftliche Regelungen und Maßnahmen getroffen, um Änderungen in der Umsatzsituation kurzfristig begegnen zu können. Dieses trifft insbesondere auf die Lagerhaltung und Warenbezüge zu. Gemessen am Umsatz ist der Warenbestand der Gesellschaft relativ gering. Das Alter der Warenbestände der Gesellschaft ist relativ niedrig. Die Gesellschaft konnte eine Warenumschlagsgeschwindigkeit mit dem Faktor 11,0 (Vorjahr: 12,9) erreichen. Durch mit Lieferanten geschlossene Verträge ist eine Warenversorgung zumindest zu den gleichen Bedingungen wie im Wirtschaftsjahr 2008/2009 gewährleistet. Die Warenverfügbarkeit in unserer Branche ist außerordentlich gut. Ein Bezugrisiko ist nur latent vorhanden. Ansprüche aus Gewährleistungen im Verbrauchsgüterkauf können an die Lieferanten weitergeleitet werden. Andere Ansprüche können an die Gesellschaft nur im gesetzlichen Rahmen gestellt werden. Im Rahmen der vertraglich vereinbarten Zahlungsziele werden die offenen Forderungen der EAG, EAK und ET bei der Gesellschaft reguliert. Ein Durchgriff der Gesellschafter/Lizenznehmer der EAG, EAK und ET auf die Gesellschaft ist ausgeschlossen. Durch vertragliche Regelungen ist gewährleistet, dass Forderungsrisiken gegenüber den Anschlusshäusern bei den Kooperationen verbleiben. Das Risiko für das Personal liegt bei der Deutschen expert Zentrale. Die Räumlichkeiten sind von der EAG gepachtet. Gemeinsam mit der EAG und ihren Töchtern hat die Gesellschaft ein Überwachungssystem installiert, das den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende und sonstige wesentliche Risiken der wirtschaftlichen und geschäftlichen Entwicklung frühzeitig erkennt. Das Risikomanagement umfasst insbesondere Umsatz-, Einkaufs-, Kosten- und Ertragsbetrachtungen sowie das Controlling mit Marktbeobachtungs- und Gesellschafter-/Lizenznehmerberichtselementen. Nach vorliegenden Erkenntnissen aus diesem System ergeben sich keine bestandsgefährdenden oder sonstigen Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und deren zukünftige Entwicklung. Das Geschäftsmodell der Gesellschaft wird unverändert fortgesetzt. Neue oder zusätzliche Aktivitäten werden für das Wirtschaftjahr 2009/10 nicht geplant. Die Geschäfte werden im bisherigen Umfang und in gleicher Art, wie in den Vorjahren, fortgeführt. Die Gesellschaft plant für das Wirtschaftsjahr 2009/10 einen leichten Umsatzrückgang. Das Geschäft des neuen Wirtschaftsjahres läuft moderat an, der Umsatz liegt noch leicht unter Plan. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Nach Beendigung des Geschäftsjahres sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Langenhagen, den 14.05.2009 expert Warenvertrieb GmbH Volker Müller Dr. Stefan Müller BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2008/20091. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 3. Angaben zu den Posten der Bilanz 3.1 Umlaufvermögen 3.2 Sonstige Rückstellungen 3.3 Verbindlichkeiten 4. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 5. Sonstige Angaben 5.1 Zahl der Arbeitnehmer 5.2 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 5.3 Geschäftsführung 5.4 Konzernabschluss 1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die expert Warenvertrieb GmbH, Langenhagen, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen GmbH gemäß § 267 HGB auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist für das Geschäftsjahr vom 1. April 2008 bis zum 31. März 2009 nach der für große Kapitalgesellschaften vorgeschriebenen Gliederung der Bilanz nach § 266 Abs. 2 und 3 HGB und der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) erstellt worden. 2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Der Jahresabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge. Saldierungen von Aktiv- und Passivposten sowie von Aufwendungen mit Erträgen und von Lasten mit Rechten sind nicht durchgeführt worden. Die Warenvorräte sind zu Anschaffungskosten (d.h. zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Einkaufspreisen) oder, sofern diese niedriger sind, mit den letzten Nettoeinkaufspreisen bewertet worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet worden. Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag, Rückstellungen mit dem Betrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, angesetzt worden. 3. Angaben zu den Posten der Bilanz 3.1 Umlaufvermögen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Unter dem Posten "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 21.490,0 ausgewiesen. 3.2 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
3.3 Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert. Unter dem Posten "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" werden Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, der Deutsche expert Zentrale GmbH, Langenhagen, in Höhe von T€ 5.279 (Vorjahr: T€ 456) ausgewiesen. Verbindlichkeiten aus Steuern sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit bestanden zum Bilanzstichtag nicht. 4. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Zinsaufwendungen beinhalten Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 3.500 (Vorjahr: T€ 3.564). 5. Sonstige Angaben 5.1 Zahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigt keine Mitarbeiter. 5.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Leasingvertrag bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 422 (Vorjahr: T€ 675). Sie sind in den nächsten 20 Monaten in gleichen Raten fällig. 5.3 Geschäftsführung Die Geschäftsführung wurde während des Berichtsjahres wahrgenommen von den Herren Volker Müller, Hannover, und Dr. Stefan Müller, Burgwedel / Engensen. 5.4 Konzernabschluss Die expert AG, Langenhagen, hat einen Konzernabschluss aufgestellt, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. März 2009 einbezogen worden ist.
Langenhagen, 14. Mai 2009 Gez. Volker Müller; Geschäftsführer Gez. Dr. Stefan Müller, Geschäftsführer BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextBestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der expert Warenvertrieb GmbH, Langenhagen, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2008 bis 31. März 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, 29. Mai 2009 Treuhandgesellschaft
Herrmann & Co. mbH Hannover
Herrmann, Wirtschaftsprüfer |
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