Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 17531
Eingetragen
21.6.1978
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikEinzelhandel mit TelekommunikationsgerätenWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Erzeugnissen im Bereich der Telekommunikation und Dienstleistungsautomation, insbesondere unter Verwendung des eingetragenen Warenzeichens "Ascom", sowie alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Dietmar Koch
seit 26.6.2025
Prokura
Prokura
Guido Gloy
seit 16.2.2023
Geschäftsführer
Prokura
Britta Zapf
seit 6.5.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Ascom Holding AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ascom Deutschland GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Ascom Deutschland GmbH, Frankfurt am Main

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die Ascom Deutschland GmbH (im Folgenden auch kurz: Ascom Deutschland oder Ascom) hatte zum Jahresende Niederlassungen in Frankfurt am Main, Berlin, Düsseldorf und Brunn am Gebirge (A). Zum Bilanzstichtag beschäftigte die Gesellschaft 90 Mitarbeiter (Vorjahr 90 Mitarbeiter).

Ascom Holding AG, mit Hauptsitz in Baar (Schweiz) ist mit operativen Gesellschaften in 19 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 1.400 Mitarbeitende. Die Ascom Namenaktien (ASCN) sind an der SIX Swiss Exchange in Zürich kotiert.

Ascom ist ein globaler Lösungsanbieter mit Fokus auf ICT-Lösungen für das Gesundheitswesen und mobile Workflow-Lösungen. Unser Kerngeschäft liegt in der prozessintegrierten Alarmierungs- und Kommunikationslösung. Die Vision von Ascom ist die Überbrückung digitaler Informationslücken, um die bestmöglichen Entscheidungen zu gewährleisten - jederzeit und überall. Die Bereitstellung von missionskritischen Echtzeit-Lösungen für hochmobile, Ad-hoc- und zeitsensitive Umgebungen bestimmt die Mission von Ascom. Ascom setzt sein Produkt- und Lösungsportfolio und seine Fähigkeiten in Sachen Software-Architektur ein, um Integrations- und Mobilitätslösungen zu entwickeln, die reibungslose, komplette und effiziente Workflows für das Gesundheitswesen sowie für die Industrie, Sicherheitseinrichtungen und den Einzelhandel ermöglichen sollen.

Die Entwicklung der Produkte findet maßgeblich in Schweden und Rumänien statt. Kleinere Entwicklungsabteilungen sind außerdem in den USA sowie in Italien vorhanden. Der Geschäftszweck der deutschen Gesellschaft umfasst Vertrieb, Installation und Service.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Statistische Bundesamt hat für das Jahr 2023 einen Rückgang des Bruttoinlandproduktes von 0,3% ermittelt. Die gesamtwirtschaftliche Lage war im abgelaufenen Kalenderjahr durch den Krieg in der Ukraine sowie dem immer noch hohen Preisniveau auf allen Wirtschaftsstufen geprägt. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage im In- und Ausland.

Die Gesellschaft befindet sich mit ihren Produkten und Dienstleistungen in einem Nischenmarkt. Etwaige Konkurrenten in einigen Projekten sind gleichermaßen Vertragspartner in anderen Projekten. Hauptmärkte sind das wachsende Healthcare Segment sowie Industry, Retail, und das Secure Establishments Segment.

Der für Ascom Deutschland wichtige DECT-Infrastruktur und Handset-Markt war gleichbleibend und Ascom konnte ihren Marktanteil nahezu halten. Die voranschreitende Digitalisierung, vor allem im Healthcare-Markt sorgt anhaltend für eine Aufwärtstendenz. Der Markt für Altenpflegeheime ist aufgrund der alternden Bevölkerung ebenso ein Wachstumsmarkt.

2.2 Steuerungsrelevante Leistungsindikatoren

Das Unternehmen betrachtet die Umsatzerlöse, den Auftragseingang und das Ergebnis vor Ergebnisabführung als finanzbezogene Steuerungsgrößen für das operative Geschäft.

2.3 Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft erzielte einen Umsatz von € 24,5 Mio. und verzeichnete somit ein kleines Umsatzplus gegenüber dem sehr guten Vorjahr von € 0,3 Mio. Somit hat sich unsere Umsatz-Prognose, welche von einer kleinen Umsatzsteigerung ausging, erfüllt. Ursächlich hierfür war das starke Jahresendgeschäft und die verbesserte Materialverfügbarkeit im Laufe des Jahres 2023. Insbesondere das Segment Healthcare hatte an der Umsatzsteigerung einen maßgeblichen Anteil. Der Auftragseingang für 2023 lag mit € 38,1 Mio. (Vorjahr: € 34,6 Mio.) erneut deutlich über dem Vorjahresniveau.

Die im Geschäftsjahr 2018 eingeführte Verrechnungspreismethode, Resale Minus Methode, fand auch 2023 Anwendung. Hierbei wird die Bruttomarge aus dem Gesellschaftsergebnis des Konzern-Reportings (Swiss GAP FER) auf eine Bruttomarge von 46% (Vorjahr 43%) des Umsatzes angepasst. Das lokale Service Business bleibt davon unberührt, ebenso werden periodenfremde Einflüsse nicht in das Verrechnungspreismodell einbezogen. Die Belastung aus der Verrechnungspreismethode betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr T€ 1.502 (Vorjahr T€ 2.117). Da diese Methode und deren Belastung auf der Rechnungslegung nach SWISS GAP-FER basieren, sind erlösproportionale periodische Abweichungen vorhanden.

2.4 Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich um 4,5% verringert, was in den Aktiva zum einen auf die Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist und zum anderen durch die ergebnisabführungsbedingte Verringerung der Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Die Cashpool-Forderungen gegen die Muttergesellschaft haben sich aufgrund des positiven Cashflows weiterhin erhöht. In den Passiva haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen deutlich verringert. Die erhaltenen Kundenanzahlungen haben sich aufgrund gesunkener Teilabrechnungen von Projekten nochmals wesentlich erhöht.

Im Geschäftsjahr 2023 konnten die Umsatzerlöse mit EUR 24,5 Mio. nochmals im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 51) sowie die Ausschüttung aus einem mehrjährigen Insolvenzverfahren (T€ 701). Außerdem waren im Vorjahr darin in Höhe von T€ 5.924 periode Erträge aus der Korrektur für in früheren Jahren abgeführte Gewinne aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages enthalten.

Die Materialaufwandsquote hat sich gegenüber dem Vorjahr (46%) auf 34% verringert, was insbesondere auf die weitere Normalisierung der Einkaufspreise zurückzuführen ist. Die Erhöhung des Personalaufwandes (T€ 1.075) ist auf Anhebung der Gehälter, erhöhte Provisionszahlungen und Abfindungszahlungen zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 6.475 (Vorjahr T€ 7.370) haben sich gegenüber dem Vorjahr etwas verringert. Hierbei haben sich insbesondere die Management Fees der Konzerngruppe im Vergleich zum Vorjahr verringert. Die Passivierung von Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.271 (Vorjahr: T€ 1.900) gegenüber dem Gesellschafter auf die in den Vorjahren im Zusammenhang mit bedingten verzinslichen Neuverpflichtungen (Besserungsscheine) verzichtet wurde, ist gegenüber dem Vorjahr geringer ausgefallen.

Die Gesellschaft erzielte einen Gewinn von T€ 1.355 (Vorjahr: T€ 298) vor Ergebnisabführung. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird er an die Alleingesellschafterin Ascom Unternehmensholding GmbH abgeführt.

Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit beträgt T€ 71 (Vorjahr T€ 82) und stellt die Investitionen in das Sachanlagevermögen dar. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt T€ -785 (Vorjahr T€ -442) und resultiert aus dem konzerninternen Cashpooling und Darlehen. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit beträgt T€ 856 (Vorjahr T€ 496). Zwar haben sich die unfertigen Erzeugnisse aus dem Projektgeschäft nochmals erhöht, allerdings konnte dieser Anstieg durch die erhaltenen Anzahlungen mehr als kompensiert werden. Der Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen steht beinahe eine identische Verringerung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gegenüber.

Die Gesellschaft ist in den konzerninternen Cashpool eingebunden und kann sich darüber finanzieren.

Insbesondere in Anbetracht der schwierigen äußeren Bedingungen wie Lieferengpässen und Covid Einschränkungen ist der Geschäftsverlauf im abgelaufenen Geschäftsjahr und die aktuelle Situation für die Gesellschaft aus unserer Sicht als zufriedenstellend zu beurteilen. Das Ziel der Gesellschaft, ein gegenüber dem Vorjahr verbessertes Umsatz- und Betriebsergebnis zu erzielen, wurde erreicht.

3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

Aufgrund aktueller geopolitischer Spannungen und stark erhöhter Energiepreise geht der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung von einem abgeschwächten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts für das Jahr 2024 von 0,7% aus (Erklärung des Sachverständigenrats vom Februar 2024).

Für unsere Gesellschaft erwarten wir im Geschäftsjahr 2024 eine nochmalige leichte Umsatzsteigerung im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Wir erwarten ein knapp positives Ergebnis vor Ergebnisabführung und damit deutlich unter dem des Vorjahres.

Der Auftragseingang wird sich etwas über dem guten Vorjahresniveau befinden. Das Hauptaugenmerk für das Jahr 2024 liegt weiterhin in der Fortführung der Strategie als Lösungsanbieter für missionskritische Alarmierungs- und Kommunikationslösungen für den Healthcare- und Enterprise Bereich. Vor allem der Healthcare-Bereich wird perspektivisch von dem verstärkten Fokus auf die Digitalisierung profitieren.

Risiko- und Chancenbericht

Im Rahmen des Risikomanagements werden bei erkannten Risiken geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen. Mit Hilfe der Kostenrechnung sowie der Finanzbuchhaltung soll die Geschäftsleitung jederzeit einen aktuellen Überblick über die wirtschaftliche Situation haben. Grundlegend hierfür sind die monatlich erstellten Abschlüsse sowie das Reporting. In regelmäßigen Besprechungen werden die Ergebnisse und Perspektiven präsentiert, um den wesentlich Beteiligten zeitnahe Informationen und Steuerungsmöglichkeiten zu verschaffen. Besonderer Wert wird hierbei auf das Projektcontrolling und das Debitorenmanagement gelegt. Ebenfalls ist ein ICS (Internal Control System) im Unternehmen installiert. Zusätzlich zu den unternehmensüblichen Überprüfungen wird aufgrund dokumentierter Prozessabläufe sowie erweiterter Abschlussüberprüfungen sichergestellt, dass eine erhöhte Datenqualität erreicht wird.

Soweit Chancen und Risiken quantifizierbar sind bzw. im Risikomanagementsystem quantifiziert werden, ist dies im Folgenden angegeben. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Risikosituation des Unternehmens nicht wesentlich verändert.

Die Reihenfolge der im Folgenden aufgeführten Risiken spiegelt auch deren Bedeutung für das Unternehmen wider.

Die größten Risiken sehen wir zurzeit in geopolitischen Spannungen und den sich daraus ergebenen Rahmenbedingungen.

Umfeldrisiken

Die Gesellschaft ist nach wie vor auf Lieferungen und Leistungen des Konzerns angewiesen. Die Fortführung des Unternehmens steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Ascom Holding AG, Baar/Schweiz. Das sehen wir als Gesellschaft als das bedeutendste Risiko.

Branchenrisiken

Wir unterliegen den üblichen Risiken eines Unternehmens in der ICT Branche, wie Veränderung der Netzinfrastruktur, verstärktem technologischen Wandel sowie Aufbau und Erhaltung von qualifiziertem Know-how.

Leistungswirtschaftliche Risiken

Für die Themen Beschaffung, Logistik, Produktion sind wir unmittelbar von der Ascom Holding AG, Baar/Schweiz, abhängig. Für den Bereich Absatz sehen wir aktuell keine wesentlichen Risiken für den Verkauf unserer Produkte und Lösungen.

Erkannten Projektrealisierungs- und Gewährleistungsrisiken wird durch die Bildung angemessener Rückstellungen ausreichend Rechnung getragen. Bestandsgefährdende Risiken bestehen zurzeit insgesamt nicht.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Durch ein permanentes Debitoren-Management wird die Werthaltigkeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gewährleistet. Forderungen, die älter als ein Jahr sind, werden zu 100% wertberichtigt.

Ascom hat eine gute Grundlage für die weitere Umsetzung der Strategie geschaffen, um vom Übergang zur digitalen Kommunikation vor allem im Gesundheitswesen zu profitieren. Das Unternehmen sehen wir gut positioniert, um mit der Umsetzung der Ascom Healthcare- und der Enterprise Plattform einen zusätzlichen Beitrag im Gesundheitswesen und Enterprise-Bereich zu leisten.

Durch erfolgreiche Pilotprojekte wie z.B. mit der Universitätsklinik Bonn erwarten wir eine gesteigerte Wahrnehmung als zukunftsgerichteter Lösungsanbieter im Gesundheitswesen im Markt. Durch die in diesem Jahr gewonnenen Healthcare Projekte und das gestärkte Partnernetzwerk erwarten wir weitere Wachstumschancen in Bereich Healthcare. Eine Herausforderung bleibt aufgrund der Arbeitsmarktsituation weiterhin die rasche Besetzung der offenen Stellen mit qualifiziertem Fachpersonal.

Die grundlegenden Marktkonditionen in den von Ascom adressierten Bereichen Healthcare, Secure Establishments und Industry haben sich nicht geändert und es bestehen keine Anzeichen, dass sich diese kurzfristig ändern werden. Die Gesellschaft sieht sich mit ihren Produkten und Lösungen strategisch gut aufgestellt, um das Marktpotential für digitale Workflow-Orchestrierungen in den Bereichen Healthcare und Enterprise zu bedienen. Die Einführung der Ascom Healthcare Plattform ist unser Ansatz, um Workflow-Digitalisierung und Optimierungen wie auch Analysen und Smart Data im Krankenhaus durchgehend bereitzustellen. Mit der Ascom Healthcare-Plattform verbinden wir medizinische Geräte, klinische und nicht-klinische IT-Systeme und mobile Pflegeteams miteinander. Damit werden bisher fragmentierte Daten zu permanent verfügbaren Informationen, um das klinische Personal am Arbeitsplatz zu unterstützen: Zum Beispiel im Patientenzimmer oder auf der Intensivstation. Mit der Ascom Enterprise Plattform bieten wir Lösungen für die Industrie, den Einzelhandel oder die Sicherheitsbranche für den Schutz des Personals wie z.B. die Alleinarbeiterabsicherung und die Optimierung von mobilen Workflows. Ascom nutzt die verfügbare Technik und Software, um alle wichtigen Daten aus der Infrastruktur, wie Gebäudemanagement- und Sicherheitssysteme, Produktionssteuerungen und -anlagen, Telefonie- und Alarmsystemen etc. auf einer Enterprise Plattform intelligent zu verarbeiten. Alarme und Nachrichten können dadurch priorisiert und zielgerichtet weitergeleitet werden. Im Enterprise Bereich wird mit der Integration von MS-Teams in IP-DECT, eine bedeutende und sich rasch verbreitende Kommunikationslösung eingebunden und in das Lösungsportfolio aufgenommen.

Insgesamt sehen wir die Gesellschaft mit den oben beschriebenen Risiken gut vorbereitet und ausreichend geschützt.

Im Namen der Geschäftsleitung möchten wir allen unseren Mitarbeitenden für ihren täglichen Einsatz und ihr starkes Engagement danken. Wir danken auch unseren Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern für ihre Unterstützung.

 

Frankfurt am Main, den 4. Juni 2024

Guido Gloy, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.985.280,42 6.709.036,73
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 33.446,82 57.056,20
II. Sachanlagen 87.428,86 77.069,81
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 87.428,86 77.069,81
III. Finanzanlagen 3.864.404,74 6.574.910,72
1. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 3.864.404,74 6.574.910,72
B. Umlaufvermögen 17.325.587,22 15.607.264,80
I. Vorräte 4.861.305,35 4.056.901,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.463.537,53 11.549.506,54
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.190.773,70 5.709.063,06
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.272.763,83 5.840.443,48
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 744,34 857,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.120,25 3.855,64
Aktiva 21.313.987,89 22.320.157,17

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.030.305,03 9.030.305,03
I. Gezeichnetes Kapital 2.137.200,06 2.137.200,06
II. Kapitalrücklage 6.893.104,97 6.893.104,97
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 3.565.996,08 3.552.568,95
C. Verbindlichkeiten 7.232.752,91 8.421.297,95
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.351.305,03 3.897.194,39
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.351.305,03 3.897.194,39
2. sonstige Verbindlichkeiten 5.881.447,88 4.524.103,56
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.881.447,88 4.524.103,56
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.484.933,87 1.315.985,24
Passiva 21.313.987,89 22.320.157,17

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 17.737.857,19 20.746.662,02
2. Personalaufwand 9.758.963,63 8.683.680,19
a) Löhne und Gehälter 8.349.108,96 7.200.470,77
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.409.854,67 1.483.209,42
3. Abschreibungen 84.633,84 70.915,43
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 84.633,84 70.915,43
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.474.984,99 7.370.409,38
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 74.137,92 57.124,57
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 131.618,66 4.371.988,53
7. Ergebnis nach Steuern 1.361.793,99 306.793,06
8. sonstige Steuern 6.541,00 9.273,69
9. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.355.252,99 297.519,37
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Ascom Deutschland GmbH, Frankfurt am Main

I. Allgemeines

Die Ascom Deutschland GmbH ist ansässig in Frankfurt am Main. Die Adresse des eingetragenen Firmensitzes lautet: Kruppstraße 105, Frankfurt am Main. Die Gesellschaft ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main (HR B Reg. Nr. 17531) eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist - sofern im Anhang nicht anders beschrieben - unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt worden. Die nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie die Vorschriften des GmbHG wurden beachtet.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte wie in den Vorjahren nach dem Gesamtkostenverfahren.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderlich machten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer ist mit 5 Jahren angesetzt.

Der Ansatz der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer ist wie folgt angesetzt:

EDV-Hardware 3 Jahre
Demoequipment 3 Jahre
Büroeinrichtung 7 Jahre
Mietereinbauten 7 Jahre

Geringwertige Anlagegüter werden handelsrechtlich im Zugangsjahr voll abgeschrieben, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 1.000 nicht übersteigen.

Bei den Finanzanlagen sind die Ausleihungen an verbundene Unternehmen zum Nominalwert bilanziert.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen Waren werden anhand des Durchschnittswertverfahrens zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Marktpreis bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt auf Grundlage der für die Aufträge angefallenen Kosten und Leistungen; dabei wurden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten berücksichtigt. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile gemäß § 255 Abs. 2 HGB.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird allen erkennbaren Risiken durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr.

Fremdwährungsforderungen werden mit dem Wechselkurs vom Buchungstag in EUR umgerechnet - Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage einer versicherungsmathematischen Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter der Verwendung der HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 G von Klaus Heubeck - Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,83 % p.a. (Vorjahr: 1,78%). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden Rentensteigerungen von jährlich 2,25 % (Vorjahr: 2,25%) zugrunde gelegt. Ein Gehalts- und Fluktuationstrend entfällt, da die Verpflichtungen gegenüber nicht aktiven Mitarbeitern bestehen.

Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, der den Anschaffungskosten entspricht (T€ 140; Vorjahr T€ 150). Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsrückstellung beträgt T€ 1.995 (Vorjahr T€ 2.077).

Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilungen der Versicherer mit den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag bewertet.

Der Unterschiedsbetrag der Altersversorgungsrückstellung nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt zum 31.12.2023 T€ 18 (Vorjahr T€ 84) unter Verwendung eines Zinssatzes von 1,75% (Vorjahr: 1,78%) (entspricht dem 10-Jahres-Durchschnitt für eine pauschale Restlaufzeit der Verpflichtung von 15 Jahren).

Die sonstigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in angemessener Höhe; die Bewertung der Rückstellungen erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Rückstellungsbemessung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag bewertet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Auf der Passivseite sind als passive Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

III. Angaben zur Bilanz

Die erforderlichen Angaben zum Anlagevermögen sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen resultieren aus einer Darlehensforderung gegen die alleinige Gesellschafterin und wurden bis zum 31. Dezember 2023 mit 0,5% p.a. (Vorjahr 0,5%) verzinst.

Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr vollständig aus Cashpooling und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen Rückstellungen für:

Bezeichnung 31.12.2023
T €
31.12.2022
T €
Sonstige Aufwendungen im Personalbereich 584 539
Rückstellungen für laufende Projekte - davon für Projektrisiken T€ 100 507 461
Sonstige ausstehende Rechnungen 212 209
Kundenboni 84 103
Garantie- und Kulanzleistungen 177 156
1.564 1.468

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus:

Bezeichnung 31.12.2023
T €
31.12.2022
T €
Lieferungs- und Leistungsverkehr Umsatzsteuer aus Organschaftsverhältnis (Gesellschafter) 952 3.057
399 840
Korrektur der Verbindlichkeiten wegen Eintritt des Besserungsfalls in Vorjahren und Aufleben der Verbindlichkeiten zuzüglich Zinsen in Zusammenhang mit dem ausgesprochenen Forderungsverzicht mit Besserungsschein. 0 5.924
abzüglich
Forderung wegen der Korrektur von in früheren Jahren aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführten Gewinnen. 0 -5.924
1.351 3.897

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind abgegrenzte Einnahmen aus Wartungsverträgen von T€ 1.485 (Vorjahr T€ 1.316) ausgewiesen.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographischen Märkten 2023
T€
2022
T€
Inland 23.050 22.364
Ausland 1.597 1.963
24.647 24.327
Abzüglich gewährte Skonti -133 -116
24.514 24.211

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus den Einnahmen für in früheren Geschäftsjahren ausgebuchten Forderungen (T€ 701) sowie aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 51). Im Vorjahr waren darin in Höhe von T€ 5.924 weitere periodenfremde Erträge aus der Korrektur für in früheren Jahren abgeführte Gewinne aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages enthalten. Diese periodenfremden Erträge stehen im Zusammenhang mit der Korrektur der Verbindlichkeiten wegen des Eintritts des Besserungsfalls und Aufleben der Verbindlichkeiten nebst Zinsen in den Vorjahren (Forderungsverzicht des Gesellschafters mit Besserungsschein).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen eine Passivierung von Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.271 (Vorjahr: T€ 1.900) gegenüber dem Gesellschafter auf die in den Vorjahren im Zusammenhang mit bedingten verzinslichen Neuverpflichtung (Besserungsscheine) verzichtet wurde, weil der Besserungsfall eingetreten ist. Darüber hinaus sind darin vor allem Miet- und Nebenkosten, Kfz-Leasing sowie Nebenkosten, Reisekosten, Dienstleistungen Konzern und Dienstleistungen Dritte ausgewiesen. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Berichtsjahr keine periodenfremden Aufwendungen. Im Vorjahr betrugen sie T€ 1.682 und sie betreffen im Wesentlichen eine Passivierung von Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter wegen Eintritt des Besserungsfalls in Vorjahren.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthielten im Vorjahr periodenfremde Aufwendungen in Höhe T€ 4.241 aus der Verzinsung der in den Vorjahren ausgebuchten und im Geschäftsjahr 2022 wieder passivierten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter, weil die Besserung eingetreten ist. Im Berichtsjahr sind keine periodenfremden Zinsaufwendungen angefallen.

V. Sonstige Angaben

Aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen ergeben sich folgende finanzielle Verpflichtungen:

2024
T€
2025
T€
2026
T€
ab 2027
T€
Insgesamt
T€
Kfz-Leasing 249 170 46 0 465
Mieten (inkl. Leasing für Büroeinrichtung) 271 114 114 368 867
520 284 160 368 1.322

Weiterhin bestehen Besserungsscheine zugunsten der Alleingesellschafterin aus Forderungsverzichten der Vorjahre in Höhe von T€ 43.586 (i. Vj. T€ 44.857).

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

Die Miet- und Leasingverträge betreffen die Gebäude in Frankfurt am Main, Berlin, Düsseldorf sowie Brunn am Gebirge (Österreich), den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen (Kopierer, Drucker). In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Beschäftigte

Im Jahresdurchschnitt waren 90 (Vorjahr 89) Angestellte beschäftigt. Nach Funktionsgruppen ergibt sich folgende Aufteilung:

2023 2022
Vertrieb 36 39
Technik 38 37
Administration 11 8
Konzernfunktionen 5 5
Gesamt 90 89

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen vereinbart wurden, gab es im Berichtsjahr nicht.

Alleingesellschafterin ist zum Bilanzstichtag die Ascom Unternehmensholding GmbH, Frankfurt am Main (100 %). Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Ascom Holding AG, Baar/Schweiz, einbezogen, der an deren Sitz offengelegt wird (kleinster und größter Konsolidierungskreis).

Geschäftsführer der Gesellschaft:

• Guido Gloy Dipl. Ing., MBA, Frankfurt am Main (seit 16.02.2023)

• Valerio Signorelli (M.A. HSG in Strategy and Int. Mgm.) Zürich, (bis 16.02.2023)

Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr erhielt, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet. Ebenso wird auf die Angabe der Bezüge für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen verzichtet, da nur eine Person in diese Kategorie fällt.

Ergebnisabführungsvertrag

Mit der Ascom Unternehmensholding GmbH wurde am 23.10.2020 ein neuer Ergebnisabführungsvertrag bis zum 31.12.2025 abgeschlossen. Nachfolgend verlängert sich dieser um jeweils ein Kalenderjahr, falls von der Kündigungsfrist von 6 Monaten kein Gebrauch gemacht wird.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 (T€ 1.355) wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Alleingesellschafterin Ascom Unternehmensholding GmbH, Frankfurt am Main, abgeführt.

 

Frankfurt am Main, den 4. Juni 2024

Guido Gloy, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

 

Frankfurt am Main, den 18. Juni 2024

gez. Christophe Scheidegger

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Ascom Deutschland GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ascom Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ascom Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

1. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

1. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 4. Juni 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rataj, Wirtschaftsprüfer

Horvatinovic, Wirtschaftsprüfer

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