Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
AOV IT.Services GmbH
Bartholomäusweg 32, 33334 Gütersloh, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Kleinberg seit 16.12.2011 | Prokura |
Thorsten Schneider seit 25.5.2010 | Prokura |
Sandra Schlimm-Pieper seit 27.3.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (6)
| Name | Anteil |
|---|---|
aov IT.Services GmbHEigenbeteiligung | 49.53% |
Arbeitsgemeinschaft ostwestfälischer Versorgungsunternehmen (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) | 47.73% |
HVV Herforder Versorgungs- und Verkehrs-Beteiligungs-GmbH | 1.92% |
| 0.53% | |
Gemeinde Hiddenhausen | 0.20% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
aov IT.Services GmbHGüterslohJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGeschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 1.1 Unternehmens- und Branchenentwicklung Die aov IT.Services GmbH steht als IT-Dienstleister ihren kommunalen Gesellschaftern der Energiewirtschaft und Wasserversorgung als verlässlicher Partner zur Seite und stellt sich damit den systemrelevanten Herausforderungen der Unternehmen, um eine hohe Verfügbarkeit der IT-Anwendungen zu gewährleisten. Die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen der Regulierungsbehörden und der Digitalisierung der Energieversorgungsunternehmen über die Dienstleistungen der kommunalen Daseinsvorsorge hinaus steht damit im Vordergrund. Mit Jahresbeginn oblag es den Stadtwerken und damit aov, parallel zu den stark ressourcenfordernden Aufgaben des Tagesgeschäftes rund um die Verbrauchsabrechnung, die maßgeblichen gesetzlichen Anforderungen gemäß EnSiG (Gesetz zur Sicherung der Energieversorgung) zur Soforthilfe und der final zu realisierenden Energiepreisbremse in den IT-Anwendungen umzusetzen. Der Ausblick auf die Gestaltung der gesetzlichen Anforderungen zur Erreichung des Klimawandels durch erneuerbare Energien, dem damit erforderlichen Ausbau sowie Stabilisierung der Netze zur Versorgung mit Strom, Gas und Wasser erfordert eine ausgeglichene Befassung dieses Wandels mit der Erfordernis der zukunftsweisenden Digitalisierung und den damit verbundenen Prozessen. aov gestaltet im Geschäftsjahr den Wandel der Krisen aus Corona, Ukraine und Klimafragen gemeinsam gut im gesamten aov-Team sowie Gesellschaftern und Kunden. Mit den genannten kritischen Ereignissen gehen die gestiegenen Herausforderungen der ITSicherheit, der Unterbrechung von Lieferketten mit verbundener Verknappung an Ressourcen, inflationsbedingter Preissteigerung, gestiegenen Lohnkosten sowie Personalfluktuation einher. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) wurde für das Jahr 2023 eine Inflationsrate von 5,3 % im Durchschnitt erreicht. Dies vorausgeschickt, hat aov sich darüber hinaus den Herausforderungen zum Upgrade der SAP-Systeme auf Grund des Wartungsendes 2027 angenommen, die Basis der ASP-Landschaft der ERP-Anwendungen sowie Verbrauchsabrechnung sind. Durch das Vertrauen unserer Gesellschafter und Kunden konnte die Marktposition von aov mittels Gewinnung von Neukunden gut stabilisiert und ausgebaut werden. Langjährige Kundenbeziehungen sind die Basis für einen guten Austausch in diesem Synergiekreis. Dies ermöglicht es über die grundlegenden IT-Lösungen hinaus neue Themen voranzutreiben und innovative Lösungen zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen zu realisieren. In diesem sich stets von Veränderungen an den Bedarf geprägten Umfeld, ist es gut gelungen, diesen Wandel herbeizuführen und dabei Gutes zu bewahren. aov ist der öffentlichen Zwecksetzung durch Erbringung von Dienstleistungen für Kommunalunternehmen auch im Berichtsjahr in vollem Umfang nachgekommen. 1.2 Produktspektrum Mittelpunkt der Produkte sind die unter der Marke "POETA® - Prozess orientierte energiewirtschaftliche Tools und Applikationen" zusammen gefassten Services der aov mit branchenspezifischen IT-Lösungen im ASP-Modell (Application Service Providing) sowie Services zur Abwicklung von Geschäftsprozessen für kleine und mittelständische Energie- und Wasserversorgungsunternehmen. Diese waren auch im Geschäftsjahr 2023 die zentralen Produkte der aov. Das Leistungsspektrum der aov wird durch Dienstleistungen wie Konzeption, Entwicklung und dem Betrieb von IT-Lösungen sowie der Erbringung von Beratungsleistungen und Services wie Druckdienstleistungen zur Unterstützung der Prozesse ihrer Gesellschafter und Kunden abgerundet. 1.3 Markt- und Produktentwicklung Die Ausrichtung im Markt der Energiewirtschaft mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit der Kunden mit Hilfe neuer Produkte, regenerativer Energien wie Wind- und Wasserkraft, Kooperationen im Stadtwerke-Verbund oder Konzessionsübernahmen, waren im Geschäftsjahr Treiber der mit aov durchgeführten kundenindividuellen IT-Projekte. Im Einklang dazu wurden die gesetzlichen Anforderungen der Regulierungsbehörden in der Beratung mit IT-Lösungen fristgemäß umgesetzt. • Energiepreisbremse • Einspeisemanagement • Formatanpassungen zur Marktkommunikation • Digitalisierung Hausanschluss-Verwaltung im aPortal Im Geschäftsjahr waren die Treiber für kundenindividuelle IT-Projekte: • Kooperationsaktivitäten der Kunden • Erschließung neuer Geschäftsfelder • Migrationen der ERP-Systeme zur strategischen Neuausrichtung • Sicherer IT-Betrieb durch Übernahme in das Hosting Die Wettbewerbssituation der aov im Markt der Ver- und Entsorgungsunternehmen hat sich nicht wesentlich gegenüber den Vorjahren verändert. Die in 2021 gestartete strategische Projektierung des neuen SAP S/4HANA Templates im Bereich POETA.BA mit SAP Classic wurde mit externer Beratung durch die Produktivsetzung von Kunden im Rahmen der ersten Welle zum Jahresbeginn 2023 abgerundet. Im weiteren Jahresverlauf erfolgte die Projektierung zur Produktivsetzung weiterer Kunden zum folgenden Jahreswechsel in einer zweiten Welle. Das zentrale Lösungsportfolio um die Kernmarke POETA® (Prozess orientierte energiewirtschaftliche Tools und Applikationen) konnte beispielsweise durch mobile Lösungen und Lösungen zur automatisierten Prozessunterstützung weiterentwickelt werden: • Client-/ Servermanagement als Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) • aov-Plattform mit digitalem Dokumentenmanagement auf Basis von KI • geographische AR-Vermessung (Augmented Reality) mit Smartphones 2. Lage des Unternehmens 2.1 Ertragslage Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse konnten im aktuellen Geschäftsjahr um 22,7 % (3,0 Mio.€) auf 16,2 Mio.€ gesteigert werden. Die Erhöhung resultierte im Wesentlichen aus der Template-Umstellung und Umsetzung regulatorischer Anforderungen. Materialaufwand Mit der Zunahme der Umsatzerlöse stieg der Materialaufwand um 2,3 Mio.€ (40,6 %) und damit überproportional. Die Steigerung wurde im Wesentlichen durch den erhöhten Einsatz von externen Beratungsunternehmen im Zusammenhang mit der Umstellung der Kundschaft von SAP R/3 auf SAP S/4HANA verursacht. Personalaufwand Die Zahl der Beschäftigten stieg im Jahresdurchschnitt um 10 Mitarbeitende auf 80 Mitarbeitende (davon 22 Teilzeitkräfte (umgerechnet auf Vollzeit, Vorjahr: 16)). Neben der Erhöhung der Mitarbeiterzahl führten Gehaltssteigerungen eine Tariferhöhung des Geschäftsjahres zu einer Steigerung des Personalaufwands um 10,1 % bzw. 626 T€. Betriebsergebnis Das mit 0,5 Mio.€ positive Betriebsergebnis konnte gegenüber über dem Planansatz deutlich verbessert werden. Ergebnis Der Jahresüberschuss in Höhe von 193 T€ lag um 118 T€ unter dem Vorjahresergebnis. 2.2 Finanzlage Cashflow Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit von insgesamt von 1,5 Mio. € unterstreicht die Ertragskraft und das Innenfinanzierungspotenzial der aov. Barliquidität Die Barliquidität (flüssige Mittel dividiert durch kurzfristiges Fremdkapital) lag mit 106,3 % (Vorjahr 90,8 %) um 15,5 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau. Finanzierung Die Liquidität war zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Die Gesellschaft finanziert sich weitgehend aus eigenen Mitteln. Zum Stichtag bestanden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 0,8 Mio. € (Vorjahr 1,3 Mio.€). 2.3 Vermögenslage Kurzfristiges Vermögen Die Vermögensstruktur wird unverändert durch kurzfristig gebundene Vermögenswerte charakterisiert. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 1,6 Mio. €. Der Anteil der kurzfristig gebundenen Vermögenswerte lag mit 82,3 % über dem Vorjahresniveau (81,1 %). Eigenkapitalquote Die Eigenkapitalquote belief sich unter Berücksichtigung des Gewinnverwendungsvorschlags 2022 (Ausschüttung in Höhe von 193 T€) auf 38,5 % (Vorjahr 43,2 %). Verschuldung Der Verschuldungsgrad (Fremdkapital dividiert durch Eigenkapital nach Ausschüttung) stieg von 131,7 % auf 159,88 %. Anlagendeckung Das Anlagevermögen war im Berichtsjahr in Höhe von 228,0 % (Vorjahr 228,0 %) durch Eigenkapital gedeckt. 3. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung 3.1 Chancen- und Risikobericht Das Risikiomanagement der aov IT.Services GmbH wird durch eine internetbasierte Lösung unterstützt und diente auch im Geschäftsjahr 2023 als verlässliches Werkzeug zur Risikoerkennung, -verwaltung, -bewertung und Dokumentation. Die aov IT.Services GmbH fokussiert sich auf die Unternehmen der Energie- und Wasserversorgung und hat sich auch im Geschäftsjahr 2023 den Herausforderungen zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen der Regulierungsbehörden, der IT-Sicherheit und dem Wandel der Unternehmen über die Dienstleistungen der Daseinsvorsorge hinaus angenommen. Risiken
Chancen
Die allgemeine Geschäftsentwicklung wird für das Geschäftsjahr 2023 als gut betrachtet. 3.2 Prognosebericht Die aov IT.Services GmbH steht als IT-Dienstleister den systemrelevanten Unternehmen der Energie- und Wasserversorgung als verlässlicher Partner zur Seite und meistert den Anspruch zur hohen Verfügbarkeit von IT-Anwendungen. Damit einher geht die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen der Regulierungsbehörden und der Digitalisierung der kleinen und mittelständischen Unternehmen. Im Geschäftsjahr 2023 konnten die an das Unternehmen gestellten Herausforderungen gemeinsam im Team aller Beteiligten mit hohem Ressourceneinsatz gut bewältigt werden. Einen maßgeblichen Beitrag hierzu leistet die verlässliche Beratung und die Systemstabilität, die den Erfolg des Angebotes der IT-Lösungen im SaaS sicherstellen. Mittelpunkt dieser Lösungen ist die Abbildung aller energiewirtschaftlichen Anforderungen im Bereich der Abrechnung auf Basis einer etablierten SaaS-Lösung. Den Wandel der IT-Lösungen und damit verbundenen Prozess Redesign anzuleiten bedeutet, die Weiterentwicklung der Mitarbeitenden gut zu begleiten und zu gestalten. Vor diesem Hintergrund hat aov sich im Geschäftsjahr der Umsetzung des strategischen Ziels zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität angenommen. In einem interdisziplinären aovteam wurde unter externer Begleitung die Marke "aov als Arbeitgeber" erarbeitet. Mit Blick auf die strategische Ausrichtung werden auch künftig zielführende Investitionen vorgenommen, um den Wandel mit einem hohen Anspruch an die Nutzung von neuen Technologien, verbunden mit innovativen Ideen und der Verfügbarkeit von IT-Lösungen, zu unterstützen. Langjährige Beziehungen zu den Partnern, Lieferanten wie Kunden, stehen hierbei im Vordergrund. Die aktive Kommunikation mit den Kunden wird über Kommunikationszirkel gestaltet, die bewusst der unterschiedlichen Kompetenzen der Ansprechpartner Rechnung tragen. Im Bereich der Verbrauchsabrechnung POETA.VA wurden auf Basis von SAP R/3 IS-U im Geschäftsjahr gemeinsam mit einer externen Beratung die Ansätze eines System Upgrades sowie die Betrachtung alternativer Lösungen fortgesetzt. Ziel ist es, mit einem erneuerten Template die Grundlage für eine standardisierte Verbrauchsabrechnung zu schaffen, um zum Erhalt des Synergiekreises für eine wirtschaftliche Betriebsführung einer Lösung zur Verbrauchsabrechnung aller Sparten der Versorgung, Entsorgung sowie Trink- und Abwasser zu ermöglichen. Die nachfolgenden Themen richten sich auf die Weiterentwicklung der Services, eng verzahnt mit den Anforderungen aus der Energiewirtschaft.
Im Berichtsjahr konnten neue Kunden für die Nutzung der aov-Lösungen und den Austausch auf Augenhöhe auf Grund der guten Referenzen begeistert werden. Das Business-Development trägt dazu bei, vorausschauend Lösungen am Markt zu sondieren und in Kundenprojekten umzusetzen. Die strategischen Maßnahmen, die auf die Vision 2030 einzahlen, richten sich maßgeblich auf die Steigerung zur Wahrnehmung der aov IT.Services GmbH als zuverlässiger Arbeitgeber, Ausbilder und Förderer von Kompetenzen, die Verbesserung des Produkt-Portfolios und die Weiterentwicklung der Mitarbeitenden aus. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass mit diesen eingeleiteten Maßnahmen die prognostizierten wirtschaftlichen Ziele und Ergebnisse für das folgende Geschäftsjahr erreicht werden können. Der besondere Dank für das gute Geschäftsjahr gilt den Mitarbeitenden für ihr hohes Engagement und die geleistete Arbeit sowie dem Aufsichtsrat für die vertrauensvolle und kooperative Zusammenarbeit. Gleichermaßen danken wir unseren Kunden und Geschäftspartnern für das entgegengebrachte Vertrauen und die partnerschaftliche Verbundenheit.
Gütersloh, 09. Februar 2024 aov IT.Services GmbH Geschäftsführung Sandra Schlimm-Pieper BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. ALLGEMEINES Die aov IT.Services GmbH ist unter HRB 1265 im Handelsregister des Amtsgerichts Gütersloh eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des HGB, des GmbHG und des Gesellschaftervertrages aufgestellt. • Soweit Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden können, wurden die Angaben in den Anhang aufgenommen. • Anwendung der für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB [§ 13 des Gesellschaftsvertrages] • Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß dem Gesamtkostenverfahren [§ 275 Abs. 2 HGB]. 2. BILANZIERUNG UND BEWERTUNG
3. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
4. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
SONSTIGE ANGABEN Finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Lizenzverträgen betragen insgesamt rd. 207 T€ (Vorjahr: rd. 327 T€). Angaben zur Belegschaft Durchschnittliche Zahl - getrennt nach Mitarbeitergruppen:
5. ORGANE
Nachtragsbericht Außergewöhnliche Geschäftsvorfälle oder Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 193.188,92 € wie folgt zu verwenden:
Gütersloh, 15. Februar 2024 aov IT.Services GmbH gez. Sandra Schlimm-Pieper, Geschäftsführerin Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.05.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen WirtschaftsprüfersAn die aov IT.Services GmbH, Gütersloh Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der aov IT.Services GmbH, Gütersloh, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der aov IT.Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreterin und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzliche Vertreterin ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die gesetzliche Vertreterin verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die gesetzliche Vertreterin dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die gesetzliche Vertreterin verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die gesetzliche Vertreterin verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, das aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, • beurteilen wir die Angemessenheit der von der gesetzlichen Vertreterin angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der gesetzlichen Vertreterin dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der gesetzlichen Vertreterin angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft, • führen wir Prüfungshandlungen zu den von der gesetzlichen Vertreterin dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der gesetzlichen Vertreterin zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 15. Februar 2024 DR.
RÖHRICHT - DR. SCHILLEN GmbH
Cebulla, Wirtschaftsprüfer Heidbrink, Wirtschaftsprüfer |
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