SEEHG Securing Energy for Europe Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Hubert Burda Media Holding KG | 13.97% |
| 13.97% | |
| 13.97% | |
Süddeutsche Zeitung GmbHEigenbeteiligung | 13.97% |
Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH & Co. KG | 13.97% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
9 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 9 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PMG Presse-Monitor GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 20201. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis 2. Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft 3. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 1. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis Die PMG Presse-Monitor GmbH, kurz "PMG", ist der größte deutsche Anbieter von Content und Nutzungsrechten zur Erstellung und Archivierung digitaler Pressespiegel. Von den ca. 4.200 Zeitschriften, Zeitungen und Online-Quellen werden mit der firmeneigenen Datenbank digitale Inhalte von nahezu 2.700 in- und ausländischen Publikationen zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Kunden neben einem professionellen Analysetool zur Auswertung von digitalem Content eine Pressespiegelsoftware sowie individuelle Schulungen an. Ferner übernimmt die PMG die Lizenzierung von Presseerzeugnissen für die Nutzung im Schulunterricht und stellt den Monitoringunternehmen auf Wunsch Lizenzen und Inhalte für die digitale Contentverarbeitung in deren Produktionsprozess zur Verfügung. Das Geschäftsjahr 2020 war geprägt durch die weltweite Covid-19-Pandemie. Nie zuvor war die Gesundheit der Beschäftigten so großflächig gefährdet. Zum Schutz ihrer Mitarbeiter/innen hat die PMG mit Ausbruch der Pandemie in Deutschland ihre gesamten internen Geschäftsprozesse und Arbeitsabläufe innerhalb weniger Tage nahezu vollständig digitalisiert und ein uneingeschränktes Arbeiten im Homeoffice ermöglicht. Die Gefahr des Virus ist zwar noch nicht gebannt, aber dank des außerordentlichen Einsatzes aller Beschäftigten hat die PMG die Zeit bisher gut gemeistert. Die PMG kann in 2020 wirtschaftlich auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Das Unternehmen hat die gute Geschäftsentwicklung der letzten Jahre fortgesetzt und alle relevanten Kennzahlen erneut deutlich verbessert. Im Vorjahresvergleich erhöhte sich die Gesamtleistung um 15,9 % und das Ergebnis nach Steuern um 14,4 %. Sowohl die Umsatzentwicklung als auch das Ergebnis nach Steuern lagen über der zum Jahresanfang getroffenen Prognose. Die Geschäftsentwicklung ist besonders erfreulich, da sich mit Dauer der Corona-Pandemie die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland zunehmend verschlechtert hat und sich das Contentangebot in der Mitte des Jahres verlagsseitig zeitweise um bis zu 20 % reduzierte. Die positive Entwicklung wird nachfolgend unter Einbeziehung der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren analysiert. Zu der guten wirtschaftlichen Entwicklung in allen Geschäftsfeldern haben neben dem Ausbau des Bestandskundengeschäfts, der Gewinnung von Neukunden, der Einführung bzw. Etablierung neuer Produkte sowie der Erweiterung des Quellenangebots bei gleichzeitig verbesserter Datenqualität, Einmalerlöse aus Nachlizenzierungen im nennenswerten Umfang beigetragen. Die gute Geschäftsentwicklung wurde unterstützt von der zu Beginn des Geschäftsjahres vorgenommenen Preisanpassung im Geschäftsfeld Pressespiegel. Zudem konnten im Geschäftsfeld Schullizenz, der "Lizenzierung von Presseerzeugnissen für die Nutzung im Schulunterricht", die Umsätze nahezu verdoppelt werden. Die PMG hatte sich bereits 2018 die entsprechenden Nutzungsrechte von den Verlagen einräumen lassen, um zusätzliche Geschäftspotentiale zu erschließen und mittelfristig ein weiteres Wachstum abzusichern. Aktuell bietet die PMG für ca. 98 % der bei der PMG verfügbaren deutschen Tageszeitungen und Publikumszeitschriften Lizenzen zur rechtssicheren Nutzung von vollständigen Pressebeiträgen zur analogen Vervielfältigung und Veranschaulichung im Schulunterricht an. Im Geschäftsjahr 2020 wurde zudem mit den Kultusministern der (Bundes-)Länder ein weiterer Rahmenvertrag für die digitale Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken und Leistungen in Schulportalen geschlossen. Hieraus resultieren im Jahr 2020 nennenswerte Einmalerlöse für vergangene Jahre. 2. Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft Das Kerngeschäft des Unternehmens, der Verkauf von digitalem Content und Nutzungsrechten für die Erstellung von elektronischen Pressespiegeln sowie deren Archivierung, war erneut von steigenden Umsätzen geprägt (+10,8%). Bereinigt um Sondereffekte aus Einmalerlösen für Nachlizenzierungen der Vorjahre konnte der Umsatz organisch um 11,3% gesteigert werden. Die Zahl der Kunden stieg gegenüber dem Vorjahr um über 4,2%. Im Geschäftsfeld Medienanalyse hat sich der Umsatz im Vorjahresvergleich um 3,0 % erhöht. Die Erlöse im Geschäftsfeld MMO-Lösungen konnten mit der Etablierung des Lizenzangebots gegenüber dem Vorjahr um das Vierfache erhöht werden. Bereinigt um den im Geschäftsjahr 2020 enthaltenen Sondereffekt aus Einmalerlösen durch Nachlizenzierungen für die Vergangenheit erhöhte sich der Umsatz um 242,9 %. Der Umsatz im Geschäftsfeld Sonstige Erlöse stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 %. Die Erlöse aus Softwareverkäufen sanken deutlich (-63,5 %), die Umsätze aus der Wartung der Software verringerten sich leicht (-2,4 %). Die Erlöse aus sonstigen Leistungen konnten, mit Einführung einer web-basierten und in das PMG-System integrierten Pressespiegelsoftware zur Erstellung und Versendung von Pressespiegeldokumenten, stärker als erwartet erhöht werden (+14,8 %). Im Geschäftsfeld Schullizenz hat sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 92,6 % erhöht. Im Umsatz enthalten sind 0,8 Mio. € Erlöse aus Nachlizenzierungen für Vorjahre. Gemäß dem internen Berichtswesen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr, entsprechend der sehr positiven Umsatzentwicklung, die Kosten für den Wareneinkauf ohne Verlagsbonus stärker als prognostiziert um 18,5 %. Die Gesamtkosten inklusive Personalkosten und Abschreibungen fielen im Vergleich zum Vorjahr um 1,0 % geringer aus. Das Betriebsergebnis wurde im Vorjahresvergleich deutlich um 25,1 % gesteigert. Die PMG beschäftigte im Jahresdurchschnitt insgesamt 61 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2020 wurden umfangreiche Investitionen getätigt, insbesondere zur Weiterentwicklung einer neuen web-basierten Pressespiegelsoftware und in die Erweiterung und Optimierung bestehender Produkte und Systeme zur Absicherung und fortwährend positiven Weiterentwicklung des Unternehmens. Zudem investierte die PMG weiter in die Steigerung der Performance, um das PMG-System an die wachsenden Kundenzahlen, das steigende Angebot an Produkten und Dienstleistungen sowie ein immer umfangreicheres Quellenangebot anzupassen. Die Investitionen wurden vollständig aus dem laufenden operativen Cashflow finanziert. Das Unternehmen verfügt über eine ausgewogene Kapitalstruktur; die Eigenkapitalquote beträgt 20,3 % zum Ende des Geschäftsjahres. Das Unternehmen befindet sich insgesamt in einer guten wirtschaftlichen Situation. 3. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Die Prognosefähigkeit der PMG zur zukünftigen Geschäftsentwicklung wird auch weiterhin nicht unerheblich durch die sehr hohe Unsicherheit im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und dem verringerten Angebot an Content beeinträchtigt. Aufgrund des bisherigen positiven Verlaufs und unterstützt von der zum Jahresbeginn vorgenommenen Preisanpassung im Geschäftsfeld Pressespiegel sowie durch die Gewinnung von Neukunden, den Ausbau des Bestandkundengeschäfts und erweiterte Produktangebote ist die Geschäftsleitung jedoch optimistisch, dass sich die gute Geschäftsentwicklung fortsetzt. Dies unter der Annahme, dass es der Bundesregierung im Jahresverlauf gelingt, weitere stark einschneidende und andauernde Maßnahmen wie einen harten Lockdown für die Wirtschaft zu vermeiden. Das Unternehmen ist gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Die Geschäftsentwicklung des ersten Monats des laufenden Jahres entspricht der Unternehmensplanung. Sowohl Umsatz als auch das Unternehmensergebnis liegen über dem der Vergleichsperiode des Vorjahres. Insgesamt wird gegenüber dem Vorjahr mit einer Steigerung des Umsatzes, bereinigt um den Sondereffekt durch Einmalerlöse aus Nachlizenzierungen für Vorjahre, von bis zu 5 % gerechnet. Die PMG erwartet, dass auch das Betriebsergebnis nach Abzug der Sondereffekte aus dem Vorjahr konstant um etwa 2 % weiterwächst. Neben dem guten, wenn sich auch allmählich abflachenden Wachstumspotential im Kerngeschäft, hat die PMG große Entwicklungschancen durch die Einführung neuer Produkte auf Basis einer modernen und hinsichtlich der Performance stetig verbesserten Datenbank sowie ihrer hochwertigen digitalen Inhalte. Im Geschäftsfeld Schullizenz rechnet die PMG auch in den nächsten Jahren mit zusätzlichen Erlösen im siebenstelligen Bereich. Risikobericht Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind grundsätzlich nicht erkennbar. Nicht ausgeschlossen werden kann, dass die zunehmende wirtschaftliche Belastung vieler Unternehmen durch die Corona-Pandemie auch das Neukundengeschäft der PMG nachhaltig beeinträchtigt und Bestandskunden zu drastischen Einsparungen zwingt, welche die positive Entwicklung der PMG deutlich verlangsamen. Auch eine erneute zeitweise oder dauerhafte verlagsseitige Reduzierung des Contentangebots kann sich negativ auf den weiteren Geschäftsverlauf der PMG auswirken. Risiken, die sich aus einer wesentlichen Gesetzesänderung am Urheberrecht ergeben und die unmittelbar einen wirtschaftlich nachteiligen Einfluss auf den Handel mit Content und Lizenzen haben könnten, sind weder bekannt noch zu erwarten. Die PMG verfügt über stabile, langjährige Geschäftsbeziehungen zu Verlagen und Verwertungsgesellschaften. Unbefristete Verträge mit ausreichend langen Kündigungsfristen verringern das Risiko, dass das Unternehmen seinen Kunden nicht mehr umfassend Content und Lizenzen zur Verfügung stellen kann. Um das Unternehmen gegen finanzielle Risiken abzusichern, verfügt die PMG über ein entsprechendes Finanz- und Risikomanagement. Zur Beurteilung der Geschäftsentwicklung nutzt die Gesellschaft ein umfassendes Berichtswesen. Für die Absicherung der Liquidität und zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit wird ein Liquiditätsplan erstellt, der regelmäßig an aktuelle Änderungen angepasst wird. Die Liquidität ist ausreichend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Bankguthaben. Durch ein effizientes Mahnwesen und die enge Zusammenarbeit mit einem anerkannten Inkassobüro werden Risiken durch Forderungsausfälle minimiert. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Es bestehen keine Währungsrisiken. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsziele beglichen. Bei einem geplanten Investitionsbudget für 2021 von 1.580 T€ sind umfangreiche Investitionen aus dem laufenden Cashflow in den Ausbau neuer Geschäftsfelder und Produkte sowie der Hard- und Software zur Sicherstellung der steigenden Anforderungen an das Datenverarbeitungs- und Bereitstellungssystem vorgesehen. Die Investitionen in ein moderneres PMG-Portal sollen kostengünstigere Produktweiterentwicklungen und eine einfache Skalierung ermöglichen, v. a. aber Ausfallrisiken bei der Bereitstellung von Content minimieren, da sich Ausfälle der Datenbank negativ auf die Umsatzentwicklung und die längerfristige Kundenbindung auswirken können.
Berlin, im Februar 2021 PMG Presse-Monitor GmbH Ingo Kästner, Geschäftsführer Zur Offenlegung bestimmte Bilanz auf den 31. Dezember 2020der PMG Presse-Monitor GmbH, BerlinAKTIVA:
PASSIVA:
Zur Offenlegung bestimmte Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020der PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin
Zur Offenlegung bestimmter Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 der PMG Presse-Monitor GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Erläuterungen der Posten zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 bis 3 HGB bilanziert. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den geringwertigen Vermögensgegenständen mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 250,00 werden die Anschaffungskosten sofort als Betriebsausgaben erfasst. Für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit einem Einzelanschaffungspreis über EUR 250,00 bis zu EUR 800,00 wird von dem Bewertungswahlrecht in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und die Abschreibung im Zugangsjahr in voller Höhe vorgenommen. Im Anlagenspiegel werden die historischen Anschaffungskosten als Abgang gezeigt. Vorräte Bei den unfertigen Leistungen handelt es sich um noch nicht abgerechnete Vergütungen von Ansprüchen aus der Überlassung von Nutzungsrechten, die zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet wurden. Forderungen und übriges Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bzw. zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Einzelrisiken werden - soweit vorhanden - durch Einzelwertberichtigungen erfasst. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos ist für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,1 Prozent gebildet worden. Forderungen in ausländischer Währung bestanden zum 31. Dezember 2020 nicht. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem Barwert gem. § 253 Abs. 4 HGB angesetzt. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zu Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundsätzlich werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst sowie Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Die Abzinsung erfolgt auf Basis der jeweils von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen fristenkongruenten Zinssätze. Die Rückstellung für Aufbewahrung wird nicht abgezinst, da dies handelsrechtlich unbedeutend ist. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive latente Steuern Soweit sich zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen ergeben, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 2. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen, § 284 Abs. 3 HGB. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2020PMG Presse-Monitor GmbH Bereitst.u.Lizenzierung v.digitalen Presseinhalten, 10969 Berlin
Restlaufzeit von Forderungen aus Leistungen Unverzinsliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einem Nominalbetrag in Höhe von TEUR 739 (Vorjahr: TEUR 0) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter Der Wert der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 15). Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Kautionen und Vorsteuerbeträge, die im Folgejahr abziehbar sind. Zudem haben die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 64 (Vorjahr TEUR 64) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und sind angemessen verzinst. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 5.975 (Vorjahr: TEUR 5.904). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf TEUR 459 (Vorjahr: TEUR 528). Passive latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergeben sich passive latente Steuern, die sich im Geschäftsjahr 2020 wie folgt entwickelt haben:
3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag und Zinsabschlagsteuer in Höhe von TEUR 785 (Vorjahr: TEUR 670), Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 715 (Vorjahr: TEUR 607) sowie latente Steuern in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 0). III. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt im Berichtszeitraum 61 (davon vier Aushilfen und Studenten auf Stundenbasis). Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Herr Ingo Kästner, wohnhaft in Berlin. Der ausgeübte Beruf des Mitglieds der Geschäftsführung besteht in der Führung der Geschäfte und Vertretung der Gesellschaft. Bezüglich der Angaben nach § 285 Nr. 9 a HGB wird von der Befreiungsmöglichkeit gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige Angaben Hinsichtlich der Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB wird von der Erleichterung gemäß § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2020 an die Gesellschafter auszuschütten. Unterschrift der Geschäftsführung
Berlin, den 11. Februar 2021 Ingo Kästner In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 3. März 2021 FALK
GmbH & Co KG
Meyer, Wirtschaftsprüfer Ullner, Wirtschaftsprüfer" Feststellung des Jahresabschlusses der PMG Presse-Monitor GmbH, BerlinDer Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2020 wurde von der Gesellschafterversammlung am 29. April 2021 festgestellt. Beschluss über die Verwendung des ErgebnissesIn der ordentlichen Gesellschafterversammlung der PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin, vom 29. April 2021 wurde beschlossen, 100 % des in Höhe von EUR 3.371.975,81 festgestellten Jahresüberschusses an die Gesellschafter auszuschütten. |
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