Precision Mechatronics GmbHLiquidiert

Rudolf-Diesel-Straße 16, 64331 Weiterstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 87120
Vorher
Thomson German Post Production Solutions GmbHDFT Digital Film Technology GmbHPrecision Mechanics GmbH
Eingetragen
27.8.2008
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenBildentwicklung, -bearbeitung und Erbringung sonstiger fotografischer DienstleistungenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Entwicklung, Fertigung und Vermarktung von Produkten und Systemen zur Abtastung, Archivierung und Nachbearbeitung von analogen und digitalen Filmbildern sowie von Produkten und Systemen zur generellen Bildverarbeitung und Bildbearbeitung sowie der Service für diese Produkte und Systeme.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
DFT Digital Film Technology Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
DFT Digital Film Technology Holding GmbH
Germany
41.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Precision Mechatronics GmbH

(vormals: Precision Mechanics GmbH)

Weiterstadt

Jahresabschluss zum 31.12.2009

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009

PRECISION MECHATRONICS GMBH, WEITERSTADT

Die Precision Mechatronics GmbH ( im folgenden PM genannt ) ist dem hochspezialisierten Maschinenbau zuzuordnen. Die Gesellschaft ist Rechtsnachfolgerin der Digital Film Technology GmbH, Weiterstadt (DFT GmbH). Sie beschäftigt sich mit der Entwicklung und Produktion von Systemen die in der Nachbearbeitung von Film- und Fernsehproduktionen in der Medienbranche eingesetzt werden.

Darüber hinaus entwickelt und fertigt das Unternehmen weitere Produkte die zu einer besseren Auslastung der mechanischen Fertigung führen soll. Diese sind im Wesentlichen

Generatoren

Mischerreparaturen

Sonstige

Im September 2009 wurden wie in der gesamten Gruppe bei den ausländischen Vertriebs - und Service Gesellschaften bereits praktiziert, der Vertrieb und die Serviceaktivitäten von der Vorgängergesellschaft DFT GmbH auf eine neugegründete Schwestergesellschaft, die Digital Film Technology Munich GmbH überführt. Mit dieser Gesellschaft wurde für das Filmgeschäft für alle Produkte der PM gegenseitige Exklusivität vereinbart. Gleichzeitig wurde ein Namenswechsel der DFT GmbH in die Precision Mechatronics GmbH vollzogen. Hintergrund dieser Maßname war das Unternehmen auch für weitere Absatzmöglichkeiten wie zum Beispiel " Generatoren zur Herstellung von erneuerbarer Energie " am Markt sichtbar zu machen. Durch die Platzierung solcher nicht zum Filmgeschäft gehörenden Aufträge soll die Entwicklung- und Fertigungskapazität besser ausgelastet werden.

Die PM hat ihren Sitz in angemieteten Räumen in Weiterstadt, Rudolf-Diesel-Strasse 16. Das Geschäftsjahr läuft vom 01.01. bis 31.12.2009.

Geschäftsverlauf

Gesamtwirtschaftliche - und Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2009 war geprägt durch die weltweite Finanzkrise und der damit verbundenen Investitionsrückhaltung der Kunden in der Medienbranche. Darüber hinaus war der angekündigte Actor-Strike in den USA investitionshemmend. Diese Rahmenbedingungen führten insbesondere in den USA zu einem erheblichen Rückgang der Verkäufe. Die USA sind neben Indien der traditionell umsatzstärkste Markt für die Sales & Service Gesellschaften die die Produkte der PM verkaufen.

Personal

Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr 175 Mitarbeiter (Vj.: 176 Mitarbeiter) inklusive der Teilzeitbeschäftigten und Auszubildenden. Die Personalkosten betrugen vor Verrechnung von Umlagen T€ 8.362,7. Das Unternehmen hat mit dem Betriebsrat eine Vereinbarung über Kurzarbeit geschlossen. Diese kann je nach der erforderlichen Beschäftigung bis zu 100 % der Regelarbeitszeit ausgeschöpft werden. Im Berichtsjahr wurde für die Produktion ein Mittelwert von 40 %, für die Entwicklung eine Kurzarbeitsquote von 12 % ausgeschöpft. Die Personalkosteneinsparungen aus der Nutzung dieser Beschäftigungsanpassung betrugen ca. T€ 1.800.

Investitionen

Investitionen wurden im Berichtsjahr in den EDV und Organisationsabläufen getätigt. Hierbei sind insbesondere die Verselbständigung der Gesellschaft mit eigenen Systemen für die Entwicklung zu nennen. Insgesamt betrugen die Investitionen T€ 380 für Hard- und Software. Bis zur endgültigen Verselbstständigung der EDV Organisation wurden Leistungen des Verkäufers Thomson Grass Valley in Anspruch genommen und berechnet. Die Kostenverbesserung beträgt ca. T€ 450/a.

Darüber hinaus sind weltweite Logistikleistungen von Thomson Grass Valley in Anspruch genommen worden. Im Zuge des Aufbaus eigener Organisationen sind ebenso Einsparungen in Höhe von ca. T€ 350 erzielt worden.

Umsatzentwicklung

Der Umsatz in Höhe von T€ 13.905,5 blieb hinter den Erwartungen zurück. Der Grund für die nicht zufriedenstellende Entwicklung war besonders die internationale Finanzkrise. Die Umsätze wurden im Wesentlichen in Asien erzielt, insbesondere Indien. Darüber hinaus ist im Geschäftsjahr 2009 die geplante Fertigstellung des neuen kostengünstigen Hochgeschwindigkeits-Filmscanners (Scanity) um acht Monate verzögert. Die geplante Stückzahl von 14 Scannern wurde bei weitem nicht erzielt. Die ersten Auslieferungen gingen an Sony, die aber noch verschiedene Testreihen abarbeiten mussten. Der Pilotauftrag wird bis in die zweite Jahreshälfte 2010 andauern.

Ertragslage

Aus den oben genannten Gründen reichte der erzielte Rohertrag von T€ 10.734,8 nicht aus die Fixkosten des Unternehmens zu decken. Inklusive Abschreibung auf Vorräte in Höhe von T€ 752,5 sowie Sachkosten in Höhe von T€ 7.665,3 wird ein Verlust von T€ 4.141,0 ausgewiesen.

Lage des Unternehmens

Vermögenslage

Die Vermögenslage ist geprägt durch die Einbringung von Anlage - und Vorratsvermögen mit einem ursprünglichen Buchwert von T€ 12.500,0 im Oktober 2008. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag € 5.045,2 was einer Eigenkapitalquote von 29 % entspricht.

Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen erbringt Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in folgenden Projekten:

· Hardware orientierte Produkte:

Ø Scanity

Ø Generator zur Herstellung erneuerbarer Energien

· Software basierende Produkte:

Ø Bones und Bones dailies

· Forschungs- und Vorentwicklungsprojekte

Scanity

Weiterentwicklung des Hochgeschwindigkeits-Filmscanners, Entwicklung von Optionen wie Audio und Infrarot Abtastung sowie zusätzlicher Funktionen für den Archiv-Markt.

Generator

Entwicklung eines Prototyp-Generators in sehr kompakter Bauweise inklusive Leistungselektronik zur Stromerzeugung mit einem Wirkungsgrad> 95% zusammen mit externen Partnern.

Bones und Bones Dailies

Weiterentwicklung der Bones Dailies Software, Entwicklung von Optionen wie die Erweiterung auf weitere I/O Formate, zusätzliche Funktionen für den Archiv-Markt sowie kundenspezifische Applikationen.

Forschungs- und Vorentwicklungsprojekte

Dabei handelt es sich um durch die EU-Kommission geförderte Verbundprojekte mit einer durchschnittlichen Förderquote von 50 % des nachweisbaren Aufwandes.

SALERO

Laufzeit 2006-2009, Gesamtförderanteil von PM T€ 475 (ab 11/08), Partner: JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, Österreich, Activa Multimedia S.L. Spanien, Blitz Games Studios Ltd, UK, Pepper´s Ghost Productions Ltd, UK, Universität Ramon L, Spanien, Dublin Institute of Technology, Irland, TAIK Finnland, University of Glasgow, UK, Leopold-Franzens Universität, Innsbruck, Digital Theater Systems, UK.

Ergebnisse für PM und Vorgängerfirma sind die Entwicklung von Algorithmen zur automatischen Klappenerkennung für Audionachbearbeitung und weitere Tools zur Optimierung des "Daily Workflow".

Irmos

Laufzeit 2008-2011, Gesamtförderanteil von PM T€ 347 (ab 11/08), Partner: Xyratex, UK, Universität Stuttgart, National Technical University of Athens, Alcatel-Lucent Deutschland AG, Stuttgart, University of Southampton, Telefonica I & D, Madrid, Deutsche Thomson OHG, Hannover.

Forschungsschwerpunkte sind die Anwendung von serviceorientierten Architekturen für Filmpostproduktion, Applikation Virtualisierung, " Software as a Service".

Answer

Laufzeit 2008-2011, Gesamtförderanteil von PM T€ 377 (ab 11/08), Partner: National Technical University of Athens, University of Southampton, UK, Fraunhofer Institut Darmstadt, ( IGD ), Ziel ist die Vereinfachung der Filmproduktion " On Set " mit Technologien wie automatische Metadaten Erzeugung, Abgleich des Drehbuchs mit dem gewünschten Filmmaterial und die Erweiterung des PM Bornes Postproduction Frameworks für 3 D (Stereo) Produktion.

CineXPRESS

Laufzeit 1. Q. 2011-1. Q. 2013, Gesamtförderanteil von PM T€ 350, Partner: Doremi Frankreich, Cube_Tec Bremen , Ziel ist die Entwicklung und Vermarktung neuer Algorithmen auf der Basis des vom Scanity bereitgestellter Bilder und optischer Tonspur, automatische Qualitätsanalyse des Filmbands, Erzeugung von DCP`s (Digital Cinema Packages mit verlustfreier J2K Komprimierung) sowie automatische Restaurierung vor deren Verwendung.

DryWetGate

Laufzeit 1. Q. 2011-1. Q. 2013, Gesamtförderanteil von PM T€ 150, Partner: Joanneum Graz Österreich, Hs-Art, Graz, Österreich, Erarbeitung von Algorithmen zur vollautomatischen Echtzeit-, Kratzer- und Stauberkennung und Staubbeseitigung.

Ausblick sowie Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Aufgrund der zufriedenstellenden Auftragslage im ersten Quartal 2010 ist im ersten Halbjahr 2010 ein Verlust von T€ 2.297 gebucht, (Vorjahr T€ 3.190). Die Auslieferungsfreigabe für den Scanity hat zu Beginn des Jahres 2010 den Verkauf bzw. Lieferung von 7 Scannern geführt. Zusätzlich wurden 3 Spirits sowie 5 Bones Daily Systeme ausgeliefert. Der Umsatz betrug in den ersten sechs Monaten T€ 6.169.

Positiv haben sich die Service Umsätze der Partnergesellschaften entwickelt, woraus ein größerer Ersatzteilabsatz resultierte. Insbesondere die klare Differenzierung und Positionierung der neu erstellten Standart Support Agreements haben zum Ausbau der Umsätze des Bereiches Service geführt. Der Umsatz in 2009 betrug T€ 5.617, für das Jahr 2010 ist ein weiteres Wachstum geplant.

Für das Gesamtjahr 2010 wird ein Umatz von ca. T€ 12.000 erwartet, das Ergebnis wird mit einem Verlust von ca. T€ 1.000 erwartet.

Die mit dem Betriebsrat beschlossenen Vereinbarungen über den Wegfall von Sonderzahlungen sowie Kurzarbeit und die damit gewährte Beschäftigungsgarantie fallen Ende Januar 2011 weg. Zur weiteren Stabilisierung des Untenehmen werden mit dem Betriebsrat Gespräche über weitere Kostenanpassungen geführt. Nach Realisierung dieser Konzepte wird ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet.

Darauf aufbauend ist der Jahresabschluss 2009 unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt und unter der Voraussetzung, dass die Umsatzziele im Wesentlichen erreicht werden.

Das Unternehmen verfügt über keine Kreditlinie. Die erforderlichen Mittel sind durch Abbau der Zahlungsmittel in Höhe von T€ 3.700 dargestellt worden.

Weitere Risiken bestehen durch Währungsschwankungen im € zum $. Die wesentlichen Einkäufe werden in € getätigt während ein nicht unerheblicher Teil in $ fakturiert wird.

 

Weiterstadt, 24.03.2010

Bilanz

AKTIVSEITE

  2009
EUR
2008
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2.454,00
II. Sachanlagen 380.024,00 325.368,00
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte 13.230.232,13 12.616.709,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.860.151,87 1.767.777,61
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 583.657,61 3.417.375,35
Bilanzsumme 17.054.065,61 18.129.684,43

PASSIVSEITE

   
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 41.000,00 41.000,00
II. Kapitalrücklage 5.004.168,89 9.145.117,58
B. RÜCKSTELLUNGEN 6.400.288,22 6.729.753,48
C. VERBINDLICHKEITEN 5.229.913,50 2.153.535,11
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 5.229.913,50 2.153.535,11
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 378.695,00 60.278,26
Bilanzsumme 17.054.065,61 18.129.684,43

Gewinn- und Verlustrechnung

  2009
EUR
2008
EUR
1. ROHERGEBNIS 10.734.818,47 1.561.631,45
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 5.513.864,57 1.637.584,53
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.608.822,45 277.751,85
- davon für Altersversorgung 34.742,73 0,00
3. Abschreibungen    
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 217.098,40 40.480,00
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 755.020,60 603.685,42
4. Sonstige betrieblichen Aufwendungen 6.693.136,66 1.133.413,99
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.904,98 2.394,58
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 95.121,46 301,13
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -4.140.340,69 -2.129.190,89
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 608,00 0,00
9. Jahresüberschuss -4.140.948,69 -2.129.190,89

Anhang

1. ALLGEMEINE ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN

Größenklasse der Gesellschaft

Das Unternehmen erfüllt für den Jahresabschluss des o.g. Geschäftsjahres gem. § 267 HGB die Merkmale einer mittelgroßen Gesellschaft i.S.d. § 264 a) HGB.

2. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

2.1 Bilanzierungs-- und Bewertungsmethoden

2.1.1 Grundsatz

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt nach den Vorschriften des HGB für Gesellschaften i.S.d. § 264 a) HGB und ist im Wesentlichen an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet.

2.2 Bilanzierungsmethoden

Pensionsrückstellungen

Alle unmittelbaren Altersvorsorgezusagen sind bilanziert.

2.3 Bewertungsmethoden

2.3.1 Sachanlagen

Die Sachanlagen werden auf der Grundlage der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungs- und Herstellungskosten entspricht dem niedrigsten steuerlich zulässigen Ansatz.

Zugänge des Geschäftsjahres werden pro rata temporis abgeschrieben.

Anlagegüter mit einem Wert von € 150,01 bis € 1.000,00 werden in einem Sammelposten erfasst und über eine einheitliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.

2.3.2 Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten, die der fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten, deren Umfang jeweils dem niedrigsten steuerlich zulässigen Ansatz entspricht. Notwendige Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips werden vorgenommen.

2.3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Diese sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Mögliche Ausfallrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko, Bearbeitungskosten etc. werden bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen pauschale Abschläge vorgenommen.

2.3.4 Steuerrückstellungen

Die Ermittlung erfolgte unter Berücksichtigung der nach den Steuergesetzen erforderlichen außerbilanziellen Hinzurechnungen und Kürzungen.

2.3.5 Pensionsrückstellungen

Für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden Rückstellungen in vollem Umfang zum steuerlich zulässigen Teilwert angesetzt. Der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Rückstellung liegt ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde.

Sachverhaltsgestaltende Maßnahmen mit spürbarem Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben nach unseren Feststellungen während des Geschäftsjahres bei der Bewertung dieser Pensionsrückstellung durch einen Rechnungszinssatz von 6 % statt bislang 5,5 % stattgefunden. Hierdurch ist die Pensionsrückstellung um ca. T€ 350 niedriger ausgewiesen.

2.3.6 Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

2.3.7 Verbindlichkeiten

Alle anderen Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

2.4 Angaben zu Posten der Bilanz

2.4.1 Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in dem Anlagespiegel in einer Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

2.4.2 Zusatzangaben zum Anlagevermögen gem. § 327 Satz 1 Nr. 1 HGB

  Vorjahr
T€
A II 3 Andere Anlagen, Betriebs- Geschäftsausstattung 380.024,00 325.368,00

2.4.3 Ergänzende Angaben nach § 327 Satz 1 Nr. 1 HGB

  Vorjahr
T€
B II 2 Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.046.384,10 217.587,43
C 7 Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 801.640,65 34.160,50
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr) (801.640,65) (34.160,50)

3. SONSTIGE ANGABEN

3.1 Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Im Geschäftsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt:

Name Vorname ausgeübter Beruf  
1. Kramper, Stefan Kaufmann (bis September 2009)
2. Geibel, Jens Andreas Kaufmann (ab September 2009)

3.2 Bezüge der Geschäftsführung

Angaben hierzu unterbleiben gem. § 286 Abs. 4 HGB.

3.3 Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 132 im Leistungsprozess und 29 im Verwaltungsbereich tätige Arbeitnehmer beschäftigt.

 

Weiterstadt, den 24.03.2010

Gez. Jens Andreas Geibel

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss -bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung der Precision Mechatronics GmbH, Weiterstadt, für das Geschäftsjahr 01.01. bis 31.12.2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortlichkeit der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist im Abschnitt "Ausblick sowie Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung" ausgeführt, dass der Fortbestand des Unternehmens vom Eintreten der Umsatzprognose und einer angemessenen Reduktion der Personalkosten nach Auslaufen der Beschäftigungsgarantie abhängig ist.

 

Göttingen, den 11.08.2010

Gez. Wolfgang Euler, Wirtschaftsprüfer

Gez. Thomas-Michael Kuhl, Wirtschaftsprüfer

Sonstiger Berichtsteil

Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses gem. § 328 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 HGB

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2009 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 12.08.2010 festgestellt worden.

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