Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 26659
Eingetragen
23.10.2001
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
die Entwicklung, die Fertigung und der Vertrieb von Produkten der Meß- und der Vakuumtechnik, insbesondere Dichtheitsprüfgeräten, Bauelementen, Meßund Analysegeräten und die Erbringung technischer Dienstleistungen auf dem Gebiet der Meß- und der Vakuumtechnik (insbesondere Engineering- und Serviceleistungen).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Fritz
seit 9.11.2022
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Inficon Holding AGCHE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Inficon Holding AG
Switzerland
1.026.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Inficon GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell und Unternehmensstruktur

Gegenstand der Geschäftstätigkeit der INFICON GmbH ist die Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Produkten der Mess- und Vakuumtechnik, insbesondere von Dichtheitsprüfgeräten.

In verschiedenen Marktsegmenten - von der Automobilindustrie über Kälte- und Klimatechnik bis hin zur Fertigung von Halbleiterbauteilen und Solartechnik - leisten unsere Produkte der Dichtheitsprüftechnik einen Beitrag für mehr Qualität und Sicherheit im Produktionsprozess unserer Kunden.

Als Drehscheibe für den europäischen Vertrieb vertreibt die INFICON GmbH zusätzlich Produkte von anderen INFICON Standorten.

Darüber hinaus werden technische Dienstleistungen auf dem Gebiet der Mess- und Vakuumtechnik- insbesondere Engineering- und Serviceleistungen erbracht.

Die Gesellschaft vertreibt ihre Produkte weltweit, zum größten Teil erfolgt dies über ausländische Tochtergesellschaften der INFICON Holding AG.

Wir operieren in einem Nischen-Markt. Die Marktgröße bedeutet eine relativ geringe Attraktivität durch hohe Eintrittsbarrieren wegen der Verwendung komplexer Technologien; dies setzt uns jedoch gleichzeitig auch Grenzen für künftiges Wachstum.

2. Forschung und Entwicklung

Um den technologischen Vorsprung unserer Produkte im Wettbewerb auszubauen, haben wir im vergangenen Geschäftsjahr Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Höhe von 9,4 Mio. € getätigt. Ziel ist es, neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Produkte sowie der Integration neuer Produktbereiche, neue Absatzmärkte zu erschließen. In Zusammenarbeit mit anerkannten Forschungsinstituten wird nach neuen Technologien gesucht.

3. Berichterstattung

Die Geschäftsführung berichtet ihre Zahlen intern, das heißt sowohl zur Steuerung des Geschäfts als auch hin zur Muttergesellschaft, nach den Rechnungslegungsvorschriften gemäß Swiss-GAAP FER. Zur Erstellung und Kommentierung des Lageberichtes nimmt sie ausschließlich Bezug auf die Zahlen der internen Berichterstattung. Aus diesem Grund kommt es zum Teil zu Abweichungen zwischen den Zahlen des Jahresabschlusses nach HGB und denen im Lagebericht. In einer Überleitung sind die Abweichungen in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zwischen HGB und Swiss-GAAP FER zusammenfassend erläutert.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Der Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine hat das Wachstum der Volkswirtschaften weiter schrumpfen lassen. Die Weltwirtschaft hat im Berichtsjahr 2023 laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (kurz: OECD) ein Wachstum von 2,92% zu verzeichnen. Die Eurozone konnte insgesamt ein positives Wachstum von 0,60% aufweisen. Während Deutschland ein negatives Wachstum von rund 0,10% ausweist, ist die US-Wirtschaft um 2,36% gestiegen und China konnte ein Wachstum von 5,16% erzielen. Und auch für die Folgejahre geht das OECD grundsätzlich von einem positiven Wachstum der Weltwirtschaft aus. Für Deutschland wird ein Zuwachs von 0,64% im Geschäftsjahr 2024 erwartet. Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum der Weltwirtschaft von bis zu 2,74% prognostiziert. [1]

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 wurde, gegenüber 2022, ein Zugang der Umsatzerlöse (bedeutsamster Leistungsindikator) verzeichnet. Die Umsätze nach Swiss GAAP FER lagen mit 150,9 Mio. € um 19,4 Mio. € über dem Vorjahr (131,5 Mio. €) und damit besser als im Vorjahr prognostiziert. Da die Lieferketten sich schneller erholt haben als erwartet, konnte der Auftragsbestand schneller abbaut werden. Entsprechend den Umsätzen sind auch die Kosten des Umsatzes um 16,6 Mio. € gestiegen. Die Verwaltungs- und Vertriebskosten sind gegenüber dem Vergleichszeitraum um 3,5 Mio. € gestiegen. Als weiterer bedeutsamster Leistungsindikator lag das operative Ergebnis entgegen der Erwartung mit 22,4 Mio. € um 1,4 Mio. € unter dem Vorjahr (23,8 Mio. €). Hauptsächlich beeinflusst durch moderaten Kostenanstieg der allgemeinen Inflation, Währungskurseffekte sowie Neueinstellungen, wobei hier hauptsächlich Forschung und Entwicklung sowie der Vertrieb zu nennen sind. Die Ergebnismarge (Einkommen vor Steuern / Nettoumsatz) liegt mit 14,4% unter dem Vorjahr (17,5%). Das Ergebnis nach Steuern lag mit 14,4 Mio. € unter dem Vorjahresniveau (15,3 Mio. €). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich im Betrachtungszeitraum um 8,9% auf 72,4% (Vorjahr 63,6%). Die Bilanzsumme stieg von 86,5 Mio. € auf 95,9 Mio. € an. Die flüssigen Mittel stiegen um 5,5 Mio. € auf 10,6 Mio. € zu Vorjahr 5,1 Mio. €. Das Eigenkapital erhöhte sich um 14,5 Mio. € auf 69,5 Mio. € (55,0 Mio. € Vorjahr).

3. Entwicklung von Umsatz und Auftragseingang

Umsatz

Das Umsatzwachstum im Berichtszeitraum um 19,4 Mio. € auf 150,9 Mio. € (Vorjahr 131,5 Mio. €) resultiert vor allem aus den steigenden Umsätzen in Europa und Asien.

Umsatz nach Regionen

Der Umsatz in Deutschland ist mit 25,2 Mio. € (Vorjahr 22,0 Mio. €) ansteigend. In 2023 lag der Umsatz in USA mit 28,8 Mio. € über dem Niveau des Vorjahres (26,3 Mio. €). Der Umsatz in Europa lag mit 29,9 Mio. € um 7,9 Mio. € deutlich über dem Vorjahr (22,0 Mio. €).

Asien, das weiterhin den größten Absatzmarkt darstellt, hat seinen Anteil am Unternehmensumsatz mit 67,0 Mio. € gegenüber dem Vorjahr 61,2 Mio. € gesteigert.

Auftragseingang und Auftragsbestand

Die INFICON GmbH konnte im Jahre 2023 einen Auftragseingang von 120,5 Mio. € verzeichnen, der um 38,5 Mio. € unter dem Vorjahr (159,0 Mio. €) lag. Der Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres betrug 23,0 Mio. € gegenüber dem Vorjahr von 61,3 Mio. €.

4. Investitionen und Finanzierung

Die Investitionsausgaben im Geschäftsjahr 2023 betrugen 6,4 Mio. € und sind im Vergleich zum Vorjahr (3,8 Mio. €) um 2,6 Mio. € gestiegen. Alle Investitionsvorhaben wurden aus freien Eigenmitteln finanziert.

C. Mitarbeiterentwicklung

1. Personalaufwand

Der Personalaufwand lag im Jahr 2023 mit 37,8 Mio.€ um 7,2 Mio. € über dem des Vorjahres (30,6 Mio.€).

2. Beschäftigte

Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 hatte die INFICON GmbH 329 Beschäftigte. Im Vergleich zum Vorjahr (272 Beschäftigte) ist der Beschäftigtenkreis um 57 Mitarbeiter angewachsen.

Im kommenden Geschäftsjahr sind weitere Einstellungen geplant.

D. Vermögens- Finanz- und Ertragslage

1. Bilanz der INFICON GmbH nach Swiss-GAAP FER

2023 2022 Veränderung
Flüssige Mittel 10.602 6.504 4.098
Forderungen aus Lieferungen und Leist. 22.803 24.001 -1.198
Vorräte 31.579 29.823 1.756
sonstige Forderungen 1.770 2.103 -333
Kurzfristige Vermögensgegenstände 66.754 62.431 4.323
Sachanlagen 22.898 18.686 4.212
Immaterielle Vermögensgegenstände 246 272 -26
Anlagevermögen 23.144 18.958 4.186
Latente Steuern (langfristig) 5.401 4.891 510
andere langfristigen Vermögensgegenstände 600 217 383
Langfristige Vermögensgegenstände 6.001 5.108 893
Summe Aktiva 95.899 86.497 9.402
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 7.003 10.065 -3.062
Sonstige Rückstellungen 8.328 7.130 1.198
Steuerrückstellung 7.647 8.640 -993
Latente Steuern (langfristig) 428 149 279
Erhaltene Anzahlungen 125 418 -293
Kurzfristige Verbindlichkeiten 23.531 26.402 -2.871
Pensionsrückstellung 2.729 1.829 900
Langfristige Darlehen 0 3.061 -3.061
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 165 165 0
Langfristige Verbindlichkeiten 2.8994 5.055 -2.161
Verbindlichkeiten 26.425 31.457 -5.032
Grundkapital 1.026 1.026 0
Rücklagen 53.088 39.916 13.172
Sonstige Eigenkapitalanteile 926 -1.225 2.151
Bilanzgewinn 14.434 15.323 -889
Eigenkapital 69.474 55.040 14.434
Summe Passiva 95.899 86.497 9.402

2. Erläuterung der Vermögenslage

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel sind von 6,5 Mio. € um 4,1 Mio. € auf 10,6 Mio. € gestiegen. Im Jahre 2023 erfolgte keine Gewinnausschüttung an die Muttergesellschaft. Die Gründe für die Veränderung der Flüssigen Mittel werden in der Kapitalflussrechnung dargestellt.

Vorräte

Zum Stichtag ist der Vorratsbestand von 29,8 Mio. € im Vorjahr um 1,8 Mio. € auf 31,6 Mio. € gestiegen. Auf Grund der allgemeinen Materialknappheit wurde der Bestand aufgebaut, um dem Auftragsbestand gerecht zu werden.

Sachanlagen

Im Geschäftsjahr 2023 wurde überwiegend im Bereich der Fertigung und Logistik investiert. Das netto investierte Volumen lag bei 4,2 Mio. €.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen mit 7,0 Mio. € um 3,0 Mio. € unter dem Vorjahr (10,0 Mio. €). Hierbei handelte es sich in Höhe von 2,2 Mio. € um Zahlungsverpflichtungen gegenüber Schwestergesellschaften.

Langfristige Darlehen

Das seit 2013 bestehende Darlehen mit einem Restwert von 3,0 Mio. € (Stand 31.12.2022) wurde in 2023 zurückgezahlt.

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen nach Swiss-GAAP FER wurde gemäß dem vorliegenden Pensionsgutachten wie nachfolgend dargestellt bilanziert:

Pensionsrückstellungen 2023 2022 Veränderung
Pensionsrückstellung Pensionen 25.570 22.796 2.774
Zeitwert der CTA 20.946 19.925 1.021
Aktiver Überhang aus Vermögensverrechnung 852 571 281
Pension Liabilities 2.729 1.829 900

Wie im Vorjahr erfolgte auch im Jahre 2023 keine Einmalzahlung in unseren Pensionsfonds.

Eigenkapital

Das Eigenkapital erhöhte sich in diesem Geschäftsjahr von 55,0 Mio. € um 14,5 Mio.€ auf 69,5 Mio. €, bei einem Bilanzgewinn in Höhe von 14,4 Mio. € (Vorjahr 15,3 Mio. €). Die Eigenkapitalquote stieg um 8,8% Punkte auf 72,4% (Vorjahr 63,6%). An die Muttergesellschaft wurde keine Dividende ausgezahlt.

Die Eigenkapitalrentabilität bezogen auf das Ergebnis nach Steuern, sank um 7 Prozentpunkte auf 20,8% gegenüber dem Vorjahr (27,8%).

3. Ergebnisrechnung nach dem Umsatzkostenverfahren in TEUR

Bezeichnung 2023 2022
Nettoumsatz 150.867 131.498
Bruttomarge 50.421 47.642
Bruttomarge % Nettoumsatz 33,4% 36,2%
Forschung & Entwicklung 9.444 8.793
Forschung & Entwicklung % Nettoumsatz 6,3% 6,7%
Verwaltungs- u. Vertriebskosten 18.585 15.059
Verwaltungs- u. Vertriebskosten % Nettoumsatz 12,3% 11,5%
Gesamtkosten 28.029 23.852
Gesamtkosten % Nettoumsatz 19% 18%
Operatives Ergebnis 22.392 23.790
Financial Result 676 824
Gewöhnliches Ergebnis 21.716 22.966
(Ordinary Result) % Nettoumsatz 14,4% 17,5%
Einkommen vor Steuern 21.716 22.966
laufende Steuern 7.310 7.641
Ergebnis nach Steuern 14.406 15.325
Ergebnis nach Steuern % Nettoumsatz 9,5% 11,7%

4. Erläuterung zur Ertragslage

Umsatz

Der Umsatz ist von 131,5 Mio. € im Vorjahr um 19,4 Mio. € auf 150,9 Mio.€ gestiegen. Der größte Umsatzanstieg wurde in Europa verzeichnet.

Der Umsatz der INFICON GmbH mit unseren Private Label Kunden nahm im Vergleich zum Vorjahr um 3,0 Mio. € ab.

Die Hauptursache des Umsatzanstieges liegt in dem Abbau des Auftragsrückstandes und ist somit größtenteils mengenabhängig.

Kosten des Umsatzes und Bruttomarge

Die Kosten enthalten alle Aufwendungen, die dem verkauften Produkt beziehungsweise einer Serviceleistung direkt oder indirekt zugeordnet werden können. Wesentliche Bestandteile der Umsatzkosten sind der Materialaufwand einschließlich Eingangsfrachten, Gehälter sowie Kosten des Einkaufs und der Läger. Wertberichtigungen und Abschreibungen im Vorratsvermögen werden genauso wie Aufwendungen für Gewährleistungen in den Fertigungskosten ausgewiesen. Für realisierte Umsätze werden zum Bilanzstichtag Gewährleistungsrückstellungen gebildet. Die Kosten des Umsatzes mit 100,4 Mio. € haben sich gegenüber dem Vorjahr (83,9 Mio. €) erhöht. Die Bruttomarge lag mit 33,4% unter dem Vorjahr mit 36,2%. Im Geschäftsjahr 2023 sind die Kosten für Rohstoffe und Energie sowie Logistik moderat gestiegen. Die diesbezüglichen Kosten konnten durch den Umsatzwachstum überkompensiert werden.

Forschung - und Entwicklung

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung haben sich um 0,6 Mio. € von 8,8 Mio. € im Vorjahr auf 9,4 Mio. € erhöht. Der Anstieg ist hauptsächlich den Personalkosten geschuldet, die sich auf Grund von Lohnerhöhungen und Neueinstellungen erhöht haben.

Verwaltungs- und Vertriebskosten

Die Verwaltungs- und Vertriebskosten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr von 15,1 Mio. € um 3,5 Mio. € auf 18,6 Mio. €. Hierin enthalten sind im Wesentlichen nicht produktionsbezogene Gehälter, Aufwendungen für die Forderungsberichtigung, Kosten der Abschlussprüfung, sonstige allgemeine Beratungskosten sowie alle übrigen Aufwendungen. Der Kostenanstieg ist insbesondere vor dem Hintergrund der Zunahme an Mitarbeitern im Vertrieb zu sehen.

In den Marketing- und Vertriebskosten sind überwiegend Gehälter, Kosten für Marketing und Werbung, Kosten für Messebesuche sowie sonstige Aufwendungen der Verkaufsförderung (z. B. Kataloge, Prospekte etc.) enthalten.

Gewöhnliches Ergebnis (Ergebnis vor Steuern)

Das gewöhnliche Ergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Mio. € von 23,0 Mio. € auf 21,7 Mio. € gesunken. Die Ergebnismarge lag bei 14,4% (Vorjahr 17,5%).

5. Finanzlage

Details zeigen die nachfolgenden Elemente der Kapitalflussrechnung:

Kapitalflussrechnung
in €
2023
2022
1. Periodenergebnis 14.144.548,84 13.172.447,03
2. Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 1.987.940,59 1.737.124,25
3. Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 3.197.135,20 3.181.777,01
4. Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.487.582,82 -28.713.947,42
5. Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -5.355.741,80 6.873.813,61
6. Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 1.188,25 10.583,67
7. Zinsaufwendungen /Zinserträge 520.139,41 440.259,37
8. Ertragssteueraufwand/-ertrag 7.541.219,57 8.937.573,02
9. Ertragssteuerzahlungen -8.533.291,13 -3.887.143,64
10. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 14.990.721,75 1.752.486,90
11. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -123.372,88 -166.464,77
12. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -6.306.170,01 -3.641.459,24
13. Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0,00 -4,52
14. Cashflow aus der Investitionstätigkeit -6.429.542,89 -3.807.928,53
15. Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -3.000.000,00 0,00
16. Gezahlte Zinsen -52.605,41 -58.302,37
17. Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0,00 -2.000.000,00
18. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -3.052.605,41 -2.058.302,37
19. Zahlungswirksame Veränderungen der Finanzmittelfonds 5.508.573,45 -4.113.744,00
20. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 5.093.285,79 9.207.029,79
21. Finanzmittelfonds am Ende der Periode 10.601.859,24 5.093.285,79

6. Erläuterung zur Finanzlage

Der Geschäftsbetrieb der INFICON GmbH, Köln, basierte im Berichtsjahr auf Innenfinanzierung durch erwirtschaftete Eigenmittel. Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum Bilanzstichtag 10,6 Mio. € gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 5,1 Mio. €. Die Fähigkeit des Unternehmens, seine Zahlungsverpflichtung zu erfüllen, war im Geschäftsjahr aus Sicht der Geschäftsführung jederzeit gegeben.

Aus dem Cashflow aus der Geschäftstätigkeit ergab sich im Berichtszeitraum ein Mittelzufluss von 15,0 Mio. €, der im Wesentlichen auf das Jahresergebnis zurückzuführen ist.

Aus dem Cashflow aus Investitionstätigkeit ergab sich ein Mittelabfluss von 6,4 Mio. €, der im Wesentlichen aus Investitionen in das Sachanlagevermögen resultiert.

Aus dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit resultiert im Berichtszeitraum ein Mittelabfluss von 3 Mio. € da ein Darlehen getilgt wurde.

E. Wesentliche Unterschiede in der Rechnungslegung nach HGB und SWISS GAAP FER in TEUR

Bilanz HGB Swiss- GAAP FER Überleitung Erläuterungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 333 246 87 Bewertungsunterschied SWISS GAAP FER
II. Sachanlagen 24.505 22.898 1.607 Unterschiedsbetrag Abschreibung HGB und Swiss-GAAP FER
A. Anlagevermögen 24.838 23.144 1.694
I. Vorräte 31.142 31.579 -437 Anzahlungen auf Warenlieferungen
Ware in Transit
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.814 10.098 -284 Unterschiede in der Umsatzabgrenzung
2. Forderungen gegen verb. Unternehmen 12.704 12.704 0
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.367 1.771 -404 Rechnungsabgrenzung
II. Forderungen und sonst. Vermögens- 23.885 24.573 -688
gegenstände
III. Guthaben bei Kreditinstituten 10.602 10.602 0
B. Umlaufvermögen 65.629 66.754 -1.125
C. Rechnungsabgrenzungsposten 541 0 541 In Swiss GAAP in den sonstigen Vermögensgegenständen.
D. Aktive latente Steuern 4.598 5.401 -803 Latente Steuern HGB/Swiss GAAP
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 1.451 600 851 Eliminierung Aktiver Überhang aus Vermögensverrechnung Pensionen
Summe Aktiva 97.057 95.899 1.158
I. Gezeichnetes Kapital 1.026 1.026 0
II. Kapitalrücklage 6.881 6.881 0
III. Gewinnrücklagen 46.207 46.207 0
IV. Bilanzgewinn 14.145 14.434 -289 Unterschied HGB/Swiss GAAP FER
V. Sonstige Eigenkapitalanteile 0 926 -926 Firmenwert sowie sonstige Eigenkapitalverrechnungen
A. Eigenkapital 68.259 69.474 -1.215
1. Rückstellungen für Pensionen 5.477 2.729 2.748 Rückstellung nach Swiss GAAP FER für erwartete Kursverluste Deckungsvermögen
2. Steuerrückstellungen 7.647 7.647 0
3. Sonstige Rückstellungen 8.096 8.493 -397 im Wesentlichen Lohnsteuer
B. Rückstellungen 21.220 18.869 2.351
1. Erhaltene Anzahlungen 125 125 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.830 4.813 17 Abgrenzung fehlende Auftragskosten Skontoverrechnung
3. Verbindlichkeiten gegen. verb. Untern. 2.199 2.199 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 424 -9 433 im Wesentlichen Lohnsteuer
C. Verbindlichkeiten 7.578 7.128 450
D. Latente Steuern (langfristig) 0 428 -428 Latente Steuern Swiss GAAP FER
Summe Passiva 97.057 95.899 1.158
Gewinn- und Verlustrechnung HGB Swiss-GAAP Überl. Erläuterungen
Umsatzerlöse brutto 161.795 151.128 10.667 9.027 T€ Umgliederung sonstige Umsätze in HGB, Keine Abgrenzung der Intercompany Umsatz nach Swiss GAAP FER
Erlösminderung -4.634 -261 -4.373 Frachten Provisionen nach Swiss GAAP unter sonstige betriebliche Aufwendungen
1. Umsatzerlöse 157.161 150.867 6.294
2. Bestandsveränderung -470 0 -470 In Swiss GAAP FER enthalten im Materialverbrauch
3. Sonstige betriebliche Erträge 3.405 9.971 -6.566 9.027 T€ Umgliederung sonstige Umsätze in HGB, Kursgewinne in Swiss GAAP FER unter Zinsen
4. Materialaufwand 73.437 71.698 1.739 siehe Bestandsveränderung, Umgliederungen
sonstige betriebliche Aufwendungen
Bewertungsunterschiede Vorrat
5. Personalaufwand 35.968 37.846 -1.878 Zinsanteil langfristiger HR-Rückstellungen nach HGB, Bewertungsunterschiede Pensionen, Umgliederung Zeitarbeitskräfte
6. Abschreibungen 1.988 2.242 -254 Bewertungsunterschiede Sachanlagen
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 26.808 26.727 81 im Wesentlichen Umgliederungen
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 520 582 62 Zinsanteil langfristiger Personalrückstellungen nach HGB, Umgliederung Kursgewinne HGB
9. Steuern vom Einkommen 7.219 7.310 -91 Latente Steuern Swiss GAAP 91 T€
u. vom Ertrag
10. Ergebnis nach Steuern 14.156 14.433 -277
11. Sonstige Steuern 12 0 12 in Swiss GAAP unter sonstige betriebliche
Aufwendungen
12. Jahresüberschuss 14.144 14.433 -289

F. Zusammenfassung zur Geschäftsentwicklung

Zusammenfassend stellt die Geschäftsführung fest, dass das operative Ergebnis hinter den Erwartungen zurückblieb, der Umsatz aber auf Grund des Abbaus des Auftragsbestandes gesteigert werden konnte. Ein Grund dafür liegt in Währungseffekten da wir auf internationalen Märkten aktiv sind, und den gestiegenen Personalkosten. Der gute Umsatz des Vorjahres mit 131,5 Mio. € konnte um 19,4 Mio. € übertroffen werden. Insbesondere das 3. Quartal 2023 zeigte eine sehr positive Tendenz. Schwerpunktmäßig konnten Umsatzsteigerungen im Bereich Semikonduktor Industrie, sowie der Abbau des hohen Auftragsbestandes aus 2022 zu diesem Erfolg beitragen.

G. Risikobericht und Risikomanagement

1. Risikomanagementbericht

Die INFICON GmbH betreibt ein aktives Risikomanagement. Das Berichtswesen basiert auf einer detaillierten Unternehmensplanung und monatlichen Kennzahlenanalysen im Vergleich zur Ist-Entwicklung. In verschiedenen, regelmäßig abgehaltenen Sitzungen werden die Geschäftsentwicklung sowie alle Risiken des Geschäftes besprochen, Gegensteuerungsmaßnahmen festgehalten und die Bearbeitung durch den betreffenden Bereich rückgemeldet. An diesen Sitzungen nehmen alle wesentlichen Entscheidungsträger des Unternehmens teil. Darüber hinaus berichtet die Gesellschaft monatlich alle wesentlichen Kennzahlen an die Muttergesellschaft in der Schweiz.

2. Risiko- und Chancenbericht

Risiken

Wir sehen zum Zeitpunkt der Berichterstattung keine über das inhärente Maß hinausgehenden Risiken. Die nachfolgenden Risiken sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung erläutert:

Risiko des Verlustes von Marktanteilen und des Bekanntheitsgrades

Wir operieren in einem Nischen-Markt. Die Marktgröße bedeutet relativ geringe Attraktivität durch hohe Eintrittsbarrieren wegen der Verwendung komplexer Technologien; dies setzt uns jedoch gleichzeitig auch Grenzen für künftiges Wachstum.

Gleichwohl ist die Gefahr durch die Entwicklung eines Substitutionsprodukts, mit z.B. gleichen Eigenschaften bei deutlich geringeren Kosten, denkbar. Unsere Maßnahme gegen dieses Risiko ist ein seit über 20 Jahren etabliertes Forschungsteam, das sich u.a. mit dem Erwerb eigener Schutzrechte bei gleichzeitig weltweitem Monitoring aller Patente, die für unser Fachgebiet relevant sind, befasst. Unser Ziel ist es, alle weltweit bekanntwerdenden Innovationen auf die Verwendbarkeit für die Dichtheitsprüftechnik zu überprüfen. Dies geschieht in konkreten Fällen durch Machbarkeitsstudien.

Es ist bekannt, dass es für Wettbewerber am schwierigsten ist, Firmenkultur und Prozesse von erfolgreichen Konkurrenten zu kopieren. Die INFICON GmbH ist seit langem ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert. Darüberhinausgehend streben wir jedoch in allen wichtigen Feldern "best practice" an. Wir haben dazu ein eigenes Prozessmodell entwickelt und lassen uns jährlich auditieren.

Risiko des Umsatzrückgangs mit Private Label Kunden

Da wir 8,96% unseres Umsatzes mit "Private Label"- Distributoren erzielen, kommt ihrer Betreuung ganz besondere Bedeutung zu. Vorausgesetzt, wir sichern unseren technologischen Vorsprung, müssen wir dauerhaft ein hohes Maß an Kundenzufriedenheit sicherstellen, um diese Kunden zu halten. Dazu unterstützen wir alle Kunden umfassend mit dezidierten Key Account Management-Gruppen. Die Kunden verfügen über moderne, wettbewerbsfähige Produktfamilien, mit denen sie einen hohen Marktanteil erreicht haben. Die seit Jahren stabilen Umsätze und Margen unserer Private Label-Partner mit unseren Lecksucher Produkten werten wir als wichtiges Indiz ihrer Zufriedenheit mit der INFICON GmbH.

Risiken auf Grund der Ukraine Krise

Der von Russland geführte Angriffskrieg auf die Ukraine, dauert unvermindert fort und beeinflusst weiter die weltpolitische Lage. Dies kann zu weiteren negativen Auswirkungen auf das weltweite Wirtschaftswachstum führen. Zurzeit haben wir keine unmittelbaren Beziehungen zu Kunden oder Lieferanten in der Ukraine. Da der Umsatz mit russischen Kunden unwesentlich ist, sehen wir keine Gefährdung unserer Wachstumsentwicklung. Es bestehen keine unmittelbaren Lieferantenbeziehungen mit Russland.

Risiken auf Grund der Inflation

Die Auswirkungen der Inflation auf der Einkaufseite konnte durch Preiserhöhungen auf Kundenseite abgemildert werden. Zum Ende von 2023 hat sich die Inflationslage entspannt.

Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken

Als vertriebsorientiertes Unternehmen sind wir auf eine zeitnahe Begleichung der Forderungen durch unsere Kunden angewiesen. Das Zahlungsverhalten unserer Kunden hat sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum nicht verändert. Durch das konsequente Forderungsmanagement und die Überwachung des Zahlungsverhaltens der Kunden werden Forderungsausfälle minimiert.

Risiken aus Einkauf und Vorprodukten

Ein weiteres Risiko besteht in der Verknappung von Vorprodukten und Rohstoffen. Zwar hat die Gesellschaft zu einzelnen Vorprodukten und Rohstoffen die Bevorratung angepasst, jedoch könnte eine längere Verknappung einzelner Vorprodukte und Rohstoffe zu einem Produktionsengpass führen. Hier wird mit proaktivem Handeln gegengesteuert.

Risiken aus IT-Sicherheit

In den vergangenen Jahren haben wir erhebliche Investitionen in die IT-Sicherheit vorgenommen, um den Schutz unserer internationalen Infrastruktur zu stärken und potenzielle Sicherheitsrisiken zu minimieren. Auch für die Zukunft sind wir hier bestrebt unsere IT-Infrastruktur sowie auch die Organisation auf mögliche Angriffe vorzubereiten. Es finden regelmäßige Schulungen der Organisationen und Ihrer Mitarbeiter statt.

Chancen

Die Geschäftsführung sieht in der allgemeinen Marktdynamik Chancen für die INFICON GmbH.

Weitere Chancen werden in der kontinuierlichen Weiterentwicklung der bestehenden Produkte sowie in der Entwicklung neuer Anwendungen gesehen. Die Entwicklung im Semikonduktor Bereich und auch die Automatisierung in der Industrie eröffnen Chancen zum weiteren Wachstum.

Hierzu führen wir am Standort Köln eigene Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten durch. Für die nahe Zukunft sind wieder größere Investitionen in Forschung und Entwicklung geplant.

Zeitgleich erschließen wir aktiv weitere Absatzfelder, um das Marktvolumen zu steigern.

H. Prognose

Die Geschäftsführung geht auf der Grundlage unserer aktuellen Auftragslage und allgemeinen Annahmen zur Entwicklung der Weltwirtschaft und der für uns wichtigen Märkte davon aus, dass sich der Umsatz im Jahr 2024 wieder etwas unter dem Niveau des Vorjahres bewegen wird, welches durch den hohen Umsatz auf Grund es Abbau des Auftragsbestandes entstanden ist.

Unterstützt wird diese Erwartung durch die fortgesetzte Erneuerung unseres Produktportfolios.

Dem entsprechend rechnen wir mit einem operativen Ergebnis welches leicht unter dem operativen Ergebnis von 2023 liegen wird.

[1] Quelle: OECD Prognose Bruttoinlandsprodukt real, Stand: März 2024

 

Köln, 9. August 2024

Enzo Strappazzon, Geschäftsführer

Matthias Fritz, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 332.763,92 377.313,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.444.152,25 12.145.011,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 569.407,76 379.443,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.705.274,93 5.265.235,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.786.424,24 24.505.259,18 2.230.604,57 20.020.295,78
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundene Unternehmen 4,52 4,52
24.838.027,62 20.397.613,57
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 22.994.603,93 20.000.398,99
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.976.043,53 1.665.226,27
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 5.726.840,84 8.314.877,12
4. Geleistete Anzahlungen 444.666,41 31.142.154,71 492.870,30 30.473.372,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.813.591,57 7.352.563,27
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.704.359,49 16.573.157,98
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.366.666,44 23.884.617,50 2.868.179,48 26.793.900,73
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 10.601.859,24 5.093.285,79
65.628.631,45 62.360.559,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 541.240,59 774.522,66
D. Aktive latente Steuern 4.597.555,00 4.274.826,00
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 1.451.389,93 787.918,48
97.056.844,59 88.595.439,91

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.026.000,00 1.026.000,00
II. Kapitalrücklage 6.881.053,06 6.881.053,06
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 46.206.911,76 33.034.464,73
IV. Jahresüberschuss 14.144.548,84 13.172.447,03
68.258.513,66 54.113.964,82
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.477.233,85 3.441.643,03
2. Steuerrückstellungen 7.647.496,29 8.639.567,85
3. Sonstige Rückstellungen 8.096.139,69 6.467.061,31
21.220.869,83 18.548.272,19
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 61.316,69
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 124.720,91 418.014,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.829.949,93 7.697.208,15
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.198.903,76 5.424.661,31
5. Sonstige Verbindlichkeiten 423.886,50 340.962,80
- davon aus Steuern EUR 260.591,38 (i. Vj. EUR 288.895,10) -
7.577.461,10 13.942.162,95
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 1.991.039,95
97.056.844,59 88.595.439,91

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 157.161.065,72 134.335.365,46
2. Minderung (i.Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 469.549,25 2.931.249,59
3. Sonstige betriebliche Erträge 3.404.972,04 2.565.620,23
- davon aus der Fremdwährungsumrechnung EUR 1.165.646,17 (i. Vj. EUR 1.864.497,11) -
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 72.836.729,62
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 600.504,82 73.437.234,44 63.453.204,49
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 27.975.920,43 21.927.119,47
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 7.991.992,14 35.967.912,57 5.061.715,61 26.988.835,08
- davon für Altersversorung EUR 5.419.108,98 (i. Vj. EUR 3.205.170,53) -
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.987.940,59 1.737.124,25
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 26.807.905,75 26.270.727,42
- davon aus der Fremdwährungsumrechnung EUR 2.168.799,89 (i. Vj. EUR 1.918.947,53) -
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 6.883,48
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 135.441,85 33.463,95
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 655.581,26 473.723,32
- davon an verbundene Unternehmen EUR 84.082,19 (i. Vj. EUR 22.500,03) -
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 467.534,00 (i. Vj. EUR 412.510,00) -
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.218.490,57 7.770.848,02
- davon Ertrag aus der Veränderung der latenten Steuern EUR 322.729,00 (i. Vj. EUR 1.166.725,00) -
12. Ergebnis nach Steuern 14.156.865,18 13.178.120,13
13. Sonstige Steuern 12.316,34 5.673,10
14. Jahresüberschuss 14.144.548,84 13.172.447,03

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Bemerkungen

Die INFICON GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Fertigung und der Vertrieb von Produkten der Mess- und Vakuumtechnik, insbesondere von Dichtheitsprüfgeräten. Weiter gehören zum Geschäftsfeld der INFICON GmbH der Vertrieb und Service von Produkten anderer Standorte in Europa.

Der Jahresabschluss der INFICON GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Das Geschäftsjahr stimmt mit dem Kalenderjahr überein.

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Köln und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln, Abteilung B, unter der HRB 26659 eingetragen.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

1. Allgemeine Angaben

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

2. Bilanzierung- und Bewertung der Bilanzposten

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 3 und 10 Jahren. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die abnutzbaren Sachanlagen werden planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen für Gebäude 30 Jahre, für Technische Anlagen und Maschinen 3 bis 15 Jahre und für andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 25 Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist.

Geringwertige Anlagegüter werden handelsrechtlich analog der steuerrechtlichen Regelung entsprechend § 6 Abs. 2 EStG behandelt. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Anlagengütern, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden somit im Geschäftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Anlagegut EUR 800 nicht übersteigen.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren wurden zu durchschnittlichen Einstandspreisen aktiviert.

Unfertige- und fertige Erzeugnisse sind auf Basis von Einzelkalkulationen, die auf der Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie notwendige Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Hierzu zählen die fertigungsbedingten Abschreibungen, anteilige Verwaltungskosten sowie die anteiligen Kosten des sozialen Bereichs. Fremdkapitalkosten werden nicht als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Reparaturkosten werden sofort als Aufwand erfasst.

Für Risiken im Vorratsvermögen erfolgen Abwertungen gemäß dem Niederstwertprinzip. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Einzelwertberichtigungen werden in Abhängigkeit der Wahrscheinlichkeit einer vollständigen oder teilweisen Realisierbarkeit und des Alters gebildet. Abschreibungen erfolgen erst, wenn alle Möglichkeiten zur Realisierung der Forderung ausgeschöpft sind. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % Rechnung getragen.

Flüssige Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für Auszahlungen/Einzahlungen, die vor dem Bilanzstichtag geleistet werden, soweit diese Aufwendungen/Erträge für Folgejahre darstellen.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein erwarteter Steuersatz von 32,4% zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird.

Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht.

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung beinhaltet das Deckungsvermögen der Pensionszusagen und wird zum Zeitwert (Rücknahmepreise) bewertet.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Pensionsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen der Projected Unit Credit Methode gemäß § 253 Abs. 2 HGB auf der Basis der Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck von 2018 G herausgegeben durch Heubeck-Richttafeln-GmbH, eines Rechnungszinsfußes von 1,82%, sowie unter der Berücksichtigung von Gehalts- 1,50% und Rententrends 2,00% angesetzt. Es wird ein fristenkongruenter, durchschnittlicher Marktzins (im November auf den 31. Dezember 2023 prognostiziert) der letzten zehn Jahre verwendet, der von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht wird. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittssatzes beträgt TEUR 415 (Vorjahr: TEUR 1.309). Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre i.S.d. § 253 Abs. 6 HGB.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder ähnlich vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, werden mit diesen Schulden in Übereinstimmung mit § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Für die sonstigen Rückstellungen werden alleerkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt und nach ihrer wahrscheinlichen Inanspruchnahme in Höhe des Erfüllungsbetrages bemessen. Für die Berechnung der Rückstellung für Altersteilzeit werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen, auf der Basis der Richttafeln von 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck herausgegeben durch Heubeck-Richttafeln-GmbH, ein Rechnungszinsfuß von 1,75% und einem Gehaltstrend von 1,50% angesetzt. Für die Berechnung der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen der PUC - Methode (hier: Projected Unit Credit Method) ein Rechnungszinsfuß von 1,76% und einem Gehaltstrend von 1,50% angesetzt. Zinsänderungseffekte werden im operativen Ergebnis erfasst.

Die Verbindlichkeiten werden in Höhe des Erfüllungsbetrags bilanziert.

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und Verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisen-Geldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamonatsendkurses am Abschlussstichtag bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen TEUR 382 (Vorjahr: TEUR 1.132) auf die Gesellschafterin. TEUR 12.704(Vorjahr: TEUR 16.573) der Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

3. Latente Steuern

Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern ein Aktivüberhang der latenten Steuern. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch. Die ermittelten aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Differenzen: abweichenden Wertansätzen der Firmenwerte, der Gebäude, der Pensionsrückstellungen sowie dem Deckungsvermögen.

4. Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 1.026.

Die Entwicklung des Gewinnvortrages und der Gewinnrücklagen stellt sich wie folgt dar:

Jahresüberschuss zum 31.12.2022 13.172 TEUR
Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen 13.172 TEUR
Entnahmen aus den anderen Gewinnrücklagen 0 TEUR
Gewinnausschüttung 0 TEUR
Gewinnvortrag zum 31.12.2023 0 TEUR

Die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 4.598 (Vorjahr: TEUR 4.275) zusammen mit dem zum Zeitwert bewerteten Anteil des Deckungsvermögens von TEUR 1.820 (Vorjahr: TEUR 2.872) unterliegen einer Ausschüttungssperre im Sinne des § 268 Absatz 8 HGB (zusammen TEUR 6.418, Vorjahr: TEUR 7.147).

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.

5. Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen

Hierbei handelt es sich um den Erfüllungsbetrag der Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 25.571 und Verpflichtungen aus Lebensarbeitszeitkonten in Höhe von TEUR 6.030. Der Ausweis erfolgt saldiert mit den Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen oder ähnlich vergleichbaren langfristigen fälligen Verpflichtungen dienen (Deckungsvermögen TEUR 27.575, Anschaffungskosten TEUR 25.545). Das Deckungsvermögen besteht aus Fonds-Anteilen, die zum Rücknahmepreis bewertet sind. Hierdurch ergibt sich insgesamt ein ausgewiesener aktiver Überhang aus der Vermögensverrechnung von TEUR 1.451 (Vorjahr: TEUR 788) sowie eine Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 5.477. Es wurden Zinsaufwendungen aus Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 457 (Vorjahr: TEUR 382) und Verluste aus der Wertveränderung des Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 991 (Vorjahr Ertrag: TEUR 3.454) erfasst.

6. Sonstige Rückstellungen

Mit Ausnahme der versicherungsmathematisch ermittelten Rückstellungen für Pensionen, Lebensarbeitszeit, Jubiläen sowie Garantie sind sämtliche Rückstellungen voraussichtlich innerhalb eines Jahres fällig. Wesentliche Positionen in den sonstigen Rückstellungen stellen die Rückstellung für Erfolgsbeteiligung, Tantiemen und Sonderzahlungen, Garantie sowie die Rückstellung für ausstehende Eingangsrechnungen dar.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar (in TEUR):

Gesamtbetrag 31.12.2023 mit einer Restlaufzeit bis ein Jahr mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
(VJ: 61) (VJ: 61) (VJ: 0) (VJ: 0)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 125 125 0 0
(VJ: 418) (VJ: 418) (VJ: 0) (VJ: 0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.830 4.830 0 0
(VJ: 7.697) (VJ: 7.697) (VJ: 0) (VJ: 0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.199 2.199 0 0
(VJ: 1.833) (VJ: 1.833) (VJ: 0) (VJ: 0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafterin 0 0 0 0
(VJ: 3.591) (VJ: 591) (VJ: 3.000) (VJ: 0)
Sonstige Verbindlichkeiten 424 424 0 0
(VJ: 341) (VJ: 341) (VJ: 0) (VJ: 0)
7.577 7.577 0 0
(VJ: 13.942) (VJ: 10.942) (VJ: 3.000) (VJ: 0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und der Gesellschafterin betreffen zu TEUR 2.118 (Vorjahr: TEUR 1.738) Lieferungen und Leistungen, zu TEUR 81 (Vorjahr: TEUR 95) sonstige Leistungen. Ein Darlehen über TEUR 3.000 wurde vor Fälligkeit zurückgezahlt.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse nach Regionen teilen sich wie folgt auf (in TEUR):

2023 2022
Deutschland 24.484 21.344
Europa 31.432 23.283
Nordamerika 35.638 29.650
Asien 65.608 60.059
Umsatzerlöse nach Regionen 157.162 134.336

2. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 763 (Vorjahr: TEUR 352) enthalten. Diese entfallen im Wesentlichen auf Auflösungen von Rückstellungen.

V. Sonstige Angaben

1. Beschäftigte zum Jahresende

2023 2022
Beschäftigte 320 262
davon befristet 39 31
Auszubildende 9 10
Beschäftigte insgesamt 329 272
Jahresdurchschnitt ohne Auszubildende 291 245
Auszubildende im Jahresdurchschnitt 8 9

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat betreffend einen Rahmenkreditvertrag zwischen der Dresdner Kleinwort, Singapur, und der INFICON PTE Ltd., Singapur, in Höhe von insgesamt TEUR 500 (Vorjahr: TEUR 500) eine gesamtschuldnerische Mithaftung zur Sicherung der Ansprüche der Bank aus dem Rahmenkreditvertrag übernommen.

Die INFICON PTE Ltd., Singapur, hat im Jahr 2023 keinen Kredit hieraus in Anspruch genommen. Das Risiko einer weiteren Inanspruchnahme wird nach Beurteilung der aktuellen Finanzlage als gering eingestuft.

Aus Rahmen-Einkaufsverträgen sowie Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen bestehen Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 11.095 (Vorjahr: TEUR 10.261) Die Verträge haben eine Laufzeit bis maximal 2028. Der Vorteil der Einkaufsverträge liegt in der Verfügbarkeit der Produkte. Der Vorteil der Miet- und Leasingverträge liegt in der verminderten Kapitalbindung im Unternehmen.

3. Honorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer, KPMG Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, beträgt für das Berichtsjahr TEUR 55 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

4. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Mutterunternehmen ist die INFICON Holding AG, Bad Ragaz/Schweiz. Diese Gesellschaft stellt den Konzernabschluss auf, in den auch die INFICON GmbH, Köln, einbezogen wird. Der Konzernabschluss kann im Internet auf der Homepage der INFICON Holding AG eingesehen werden.

5. Angaben zu Gesellschaftsorganen

Der Geschäftsführung gehörten im Berichtsjahr an:

Herrn Enzo Strappazzon, Aurachtal, hauptberuflicher Geschäftsführer der INFICON GmbH

Herrn Matthias Fritz, Kreuztal, hauptberuflicher Geschäftsführer der INFICON GmbH

Die Gesellschaft macht von der Befreiungsmöglichkeit gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

6. Nachtragsbericht

Im ersten Quartal 2024 wurde ein Grundstück zu einem Kaufpreis in einem einstelligen Millionenbereich erworben, welcher komplett aus eigenen Mitteln finanziert wurde. Ferner wurde ein Grundstück getauscht.

 

Köln, 09.08.2024

INFICON GmbH

Enzo Strappazzon, Geschäftsführer

Matthias Fritz, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

(erweiterte Bruttodarstellung)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.020.918,91 123.372,88 0,00 0,00 2.144.291,79
2. Geschäfts- oder Firmenwert 17.438.381,46 0,00 0,00 0,00 17.438.381,46
19.459.300,37 123.372,88 0,00 0,00 19.582.673,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.976.525,41 2.515.262,55 0,00 314.908,69 18.806.696,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.074.942,18 474.215,73 62.523,69 0,00 4.486.634,22
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.000.449,05 1.179.768,49 108.677,43 266.194,88 14.337.734,99
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.230.604,57 2.136.923,24 0,00 -581.103,57 3.786.424,24
35.282.521,21 6.306.170,01 171.201,12 0,00 41.417.490,10
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4,52 0,00 0,00 0,00 4,52
54.741.826,10 6.429.542,89 171.201,12 0,00 61.000.167,87
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
1.1.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.643.605,64 167.922,23 0,00 1.811.527,87 332.763,92 377.313,27
2. Geschäfts- oder Firmenwert 17.438.381,46 0,00 0,00 17.438.381,46 0,00 0,00
19.081.987,10 167.922,23 0,00 19.249.909,33 332.763,92 377.313,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.831.513,48 531.030,92 0,00 4.362.544,40 14.444.152,25 12.145.011,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.695.498,66 284.251,49 62.523,69 3.917.226,46 569.407,76 379.443,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.735.213,29 1.004.735,95 107.489,18 8.632.460,06 5.705.274,93 5.265.235,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 3.786.424,24 2.230.604,57
15.262.225,43 1.820.018,36 170.012,87 16.912.230,92 24.505.259,18 20.020.295,78
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 4,52 4,52
34.344.212,53 1.987.940,59 170.012,87 36.162.140,25 24.838.027,62 20.397.613,57

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Inficon GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Inficon GmbH, Köln‌, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Inficon GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023‌ geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB‌‌ erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌‌‌ durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter‌‌ für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌ durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 16. August 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wengenroth, Wirtschaftsprüferin

Lusmeier, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Inficon GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde am 22. August 2024 festgestellt.

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