PS Healthcare TopCo GmbHLiquidiert

89077 Ulm, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 731263
Vorher
Mainsee 858. V V GmbHFive Arrows II GmbH
Eingetragen
3.2.2014
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Verwaltung eigenen Vermögens sowie der Erwerb, das Halten und der Verkauf von Beteiligungen an anderen Unternehmen gleich welcher Art.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

PS Healthcare TopCo GmbH

Ulm

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016

Aktiva

31.12.2016 1.1.2016
EUR EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte 1.690.715,00 1.547.079,97
2. Entgeltlich erworbene Software 247.480,00 341.648,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 120.079.046,06 128.656.120,78
4. Geleistete Anzahlungen 116.259,00 0,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 22.209,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 570.845,50 477.953,50
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 12.500,00 12.500,00
  122.739.054,56 131.035.302,25
B. Umlaufvermögen    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen Leistungen 27.823.636,10 22.419.360,35
2. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 82.800,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 3.493.434,69 1.321.185,01
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 13.121.979,13 12.861.242,62
  44.439.049,92 36.684.587,98
C. Rechnungsabgrenzungsposten 156.781,20 263.611,21
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 14.267.190,77 8.649.952,11
  181.602.076,45 176.633.453,55

Passiva

   
  31.12.2016 1.1.2016
  EUR EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.388,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 622.018,70 604.882,24
III. Verlustvortrag -9.279.834,35 -9.279.834,35
IV. Konzernjahresfehlbetrag -5.634.763,12 0,00
V. nicht durch Eigenkapital gedeckt -14.267.190,77 -8.649.952,11
  0,00 0,00
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellung 5.612.000,00 1.538.000,00
2. Sonstige Rückstellungen 6.761.697,54 5.865.548,04
  12.373.697,54 7.403.548,04
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 147.500.165,08 96.000.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.840.509,37 568.790,51
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.997.797,75 62.590.512,92
4. Sonstige Verbindlichkeiten 7.889.906,71 9.620.015,08
  169.228.378,91 168.779.318,51
D. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 450.587,00
  181.602.076,45 176.633.453,55

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016

2016
EUR EUR
1. Umsatzerlöse   62.399.091,74
2. Sonstige betriebliche Erträge   618.503,11
3. Materialaufwand    
Aufwendungen für bezogene Leistungen   233.490,23
4. Personalaufwendungen    
a) Löhne und Gehälter 7.951.709,99  
b) Soziale Abgaben 1.135.547,92 9.087.257,91
5. Abschreibungen auf Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagenvermögens und Sachanlagen   9.142.693,01
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   33.597.704,96
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   1.686,56
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   12.965.153,14
9. Ergebnis vor Steuern   -2.007.017,84
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   3.619.245,84
11. Sonstige Steuern   8.499,44
12. Konzernjahresfehlbetrag   -5.634.763,12

Konzern-Kapitalflussrechnung für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2016

2016
TEUR
Konzernjahresfehlbetrag -5.635
+ Abschreibungen auf Firmenwert 8.577
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 566
+ Zunahme der sonstigen Rückstellungen 896
- Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -7.470
+ Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 2.064
Zinsaufwendungen/Zinserträge 12.964
+ Ertragsteueraufwand 4.074
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 16.035
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 5
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -406
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -446
- Einzahlungen für Zinsen 2
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -844
- Einlage der Gesellschafter aufgrund der Kapitalerhöhung 17
+ Einzahlung aus der Aufnahme von Finanzkrediten 51.500
- Auszahlung aus der Tilgung von Finanzkrediten -53.483
- Gezahlte Zinsen -12.965
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -14.930
+ Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands 261
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 12.861
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 13.122

Der Finanzmittelfond setzt sich aus dem Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" zusammen.

Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2016

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Konzerneigenkapital
EUR EUR EUR EUR
Stand 1.1.2016 25.000,00 604.882,24 -9.279.834,35 -8.649.952,11
Einlage auf Grund Kapitalerhöhung 388,00 0,00 0,00 388,00
Einlage durch Gesellschafter aufgrund Kapitalerhöhung 0,00 17.136,47 0,00 17.136,47
Rundungsdifferenz 0,00 -0,01 0,00 -0,01
Jahresfehlbetrag 0,00 0,00 -5.634.763,12 -5.634.763,12
Stand 31.12.2016 25.388,00 622.018,70 -14.914.597,47 -14.267.190,77

KONZERNANHANG

für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2016
der
PS Healthcare TopCo GmbH, Ulm

I. Aufstellung des Konzernabschlusses

Zum 1. Januar 2016 ist auf Grund des in 2015 stattgefundenen Erwerbs der Pro Care Management GmbH, Bad Kissingen, erstmals auf Ebene der PS Healthcare TopCo GmbH ein Konzernabschluss aufzustellen. Dementsprechend werden die Eröffnungsbilanzwerte des Konzernabschlusses zum 1. Januar 2016 dargestellt. Vergleichswerte zum Vorjahr liegen nicht vor.

1. Konsolidierungskreis

In den aufgestellten Konzernabschluss der PS Healthcare TopCo GmbH wurden folgende Tochterunternehmen nach der Erwerbsmethode i.S.d. § 301 HGB einbezogen:

Name Anteil
PS Healthcare MidCo GmbH, Ulm 100%
PS Healthcare Services GmbH, Ulm 100%
ProSpitalia GmbH, Ulm 100%
ProSpitalia Holding GmbH, Ulm 100%
ProSpitalia GmbH, Wien/Österreich 100%
Prospitalia B.V., Apeldoorn/Niederlande 100%
Pro Care Management GmbH, Bad Kissingen 100%

Die Pro Care Management GmbH, Bad Kissingen, ist mit 50 % an der Atlas Zentraleinkauf GmbH, Bad Kissingen, beteiligt. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2015 beträgt TEUR 11. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2015 beträgt TEUR 188.

Durch Offenlegung des Konzernabschlusses sind die Prospitalia GmbH und die Pro Care Management GmbH als Tochterunternehmen gemäß § 264 Abs. 3 HGB von der Offenlegung ihrer Einzelabschlüsse befreit.

2. Konsolidierungsgrundsätze

Alle einbezogenen Jahresabschlüsse sind nach den handelsrechtlich geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Der Konzernabschluss wurde durch Addition der Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zum Summenabschluss sowie durch nachfolgende Konsolidierungsmaßnahmen erstellt:

Kapitalkonsolidierung

Die Aufrechnung der Beteiligungswertansätze mit den auf sie entfallenden Anteilen am Eigenkapital der Tochterunternehmen und der Beteiligung erfolgte nach der Neubewertungsmethode.

Schuldenkonsolidierung

Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen wurden gegenseitig aufgerechnet (§ 303 HGB). Echte Aufrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam korrigiert.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Aufwendungen und Erträge zwischen den konsolidierten Unternehmen wurden im Konzernabschluss eliminiert (§ 305 Abs. 1 HGB).

Stichtag

Bilanzstichtag aller Konzerngesellschaften ist der 31. Dezember eines Kalenderjahres.

Latente Steuer

Latente Steuern sind weder im Einzelabschluss noch im Konzernabschluss angefallen.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Konzernabschluss wurde nach dem Going-Concern-Prinzip erstellt.

Die Bewertung der Gegenstände des Sachanlagevermögens und des Umlaufvermögens erfolgte einheitlich nach den für das Mutterunternehmen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften.

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert.

Der Konzernanlagespiegel ist als Anlage dem Anhang beigefügt.

Forderungen

Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Sie sind in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Entwicklungskosten

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Der Gesamtbetrag der Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr TEUR 243. Die angefallenen Kosten entsprechen den aktivierten Kosten. Insgesamt betragen die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens TEUR 1.690.

Geschäfts- oder Firmenwert

Der nach der Verrechnung nach § 301 Abs. 1 HGB verbleibende Unterschiedsbetrag wurde als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Die Nutzungsdauer des Firmenwerts wird in Anlehnung an die geplanten Haltedauern mit 15 Jahren eingeschätzt und entsprechend auf Werthaltigkeit geprüft.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr Gesamtbetrag
TEUR TEUR TEUR
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 27.824 0 27.824
2. Sonstige Vermögensgegenstände 3.493 0 3.493
  31.317 0 31.317

Verbindlichkeiten

Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr zwischen 1-5 Jahren mehr als 5 Jahre Gesamtbetrag
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 147.500 147.500
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.840 0 0 3.840
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.998 0 0 9.998
4. Sonstige Verbindlichkeiten 7.890 0 0 7.890
- davon aus Steuern 6.078 0 0 6.078
- davon i.R.d. sozialen Sicherheit 2 0 0 2
  21.728 0 147.500 169.228

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Verpfändung von Bankguthaben sowie Gesellschaftsanteilen an Tochterunternehmen gesichert. Außerdem tritt die PS Healthcare TopCo ihre gegenwärtigen und zukünftigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen ab.

Finanzderivate:

Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs-und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Soweit ein unmittelbarer Sicherungszusammenhang zwischen Finanz- und Grundgeschäft besteht, wird dies durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. Zinsänderungsrisiken werden durch Zinsswaps abgesichert. Es handelt sich um Sicherungsbeziehungen in Form von Micro Hedges. Die Bewertungseinheiten werden nach der sog. Einfrierungsmethode bilanziell abgebildet.

Zur Absicherung von Zinssätzen bestanden zum Stichtag folgende Zins-Caps:

1. Cap

Der Cap wurde zum 10.10.2014 abgeschlossen und hat eine Laufzeit bis zum 30.09.2017. Der Nominalwert beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 7.332. Der Marktwert des Caps belief sich zum Stichtag auf TEUR 0.

2. Cap

Der Cap wurde zum 16.12.2016 abgeschlossen und hat eine Laufzeit bis zum 31.12.2019. Der Nominalwert beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 104.500. Der Marktwert des Caps belief sich zum Stichtag auf TEUR 119.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsätze entfallen auf Einkaufsdienstleistungen und werden im Wesentlichen im Inland erwirtschaftet.

Von den Abschreibungen entfallen TEUR 8.577 auf die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts.

In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Provisionen in Höhe von TEUR 960 enthalten.

Die Vorschriften des Bilanzrechtsreformgesetz (BilRUG) wurden erstmals im Geschäftsjahr angewandt. Es ergaben sich keine Änderungen in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung.

IV. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf TEUR 473.

Nachtragsbericht

Mit Vertrag vom 22.2.2017 und Vollzug am 15.3.2017 hat die Prospitalia GmbH in einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren 100 % der Anteile der Comparatio Health GmbH, Hannover, übernommen. Die Comparatio Health GmbH ist eine strategische Einkaufs- und Dienstleistungsgesellschaft im Gesundheitswesen für Universitätskliniken.

Honorar Abschlussprüfer

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 296. Hiervon entfallen TEUR 69 auf die Jahresabschlussprüfungen sowie TEUR 227 auf sonstige Beratungsleistungen.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2016 durchschnittlich 119 Arbeitnehmer.

Zusammensetzung:

Leitende Angestellte: 4 Arbeitnehmer in Vollzeit: 106
Angestellte: 115 Arbeitnehmer Teilzeit: 13

Vertretung und Überwachung

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens wird durch folgende Personen wahrgenommen:

Bradley P. Gould, Ratingen (Kaufmann)

Markus Wild, Villingen-Schwenningen (Kaufmann)

Die Angabe zur Vergütung der Organmitglieder unterbleibt analog § 286 Abs. 4 HGB.

 

Ulm, den 14. Juni 2017

PS Healthcare TopCo GmbH

Bradley P. Gould

(Geschäftsführer)

Markus Wild

(Geschäftsführer)

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens
im Geschäftsjahr 2016

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2016 Zugänge Abgänge 31.12.2016
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte 1.547.079,97 243.089,71 0,00 1.790.169,68
2. Entgeltlich erworbene Software 1.334.000,98 86.124,00 6.967,12 1.413.157,86
3. Geschäfts- oder Firmenwert 128.656.120,78 0,00 0,00 128.656.120,78
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 116.259,00 0,00 116.259,00
  131.537.201,73 445.472,71 6.967,12 131.975.707,32
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 22.976,00 0,00 22.976,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.884.316,51 383.103,61 16.204,46 2.251.215,66
  1.884.316,51 406.079,61 16.204,46 2.274.191,66
III. Finanzanlagen        
Beteiligungen 12.500,00 0,00 0,00 12.500,00
  133.434.018,24 851.552,32 23.171,58 134.262.398,98
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2016 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2016
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte 0,00 99.454,68 0,00 99.454,68
2. Entgeltlich erworbene Software 992.352,98 180.267,00 6.942,12 1.165.677,86
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 8.577.074,72 0,00 8.577.074,72
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  992.352,98 8.856.796,40 6.942,12 9.842.207,26
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 767,00 0,00 767,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.406.363,01 285.129,61 11.122,46 1.680.370,16
  1.406.363,01 285.896,61 11.122,46 1.681.137,16
III. Finanzanlagen        
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  2.398.715,99 9.142.693,01 18.064,58 11.523.344,42
Buchwerte
31.12.2016 1.1.2016
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte 1.690.715,00 1.547.079,97
2. Entgeltlich erworbene Software 247.480,00 341.648,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 120.079.046,06 128.656.120,78
4. Geleistete Anzahlungen 116.259,00 0,00
  122.133.500,06 130.544.848,75
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.209,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 570.845,50 477.953,50
  593.054,50 477.953,50
III. Finanzanlagen    
Beteiligungen 12.500,00 12.500,00
  122.739.054,56 131.035.302,25

KONZERNLAGEBERICHT
für das Geschäftsjahr 2016

der
PS Healthcare TopCo GmbH, Ulm

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Konzerns und formelle Angaben

Die Prospitalia Gruppe ist die führende Einkaufsdienstleistungsgesellschaft im deutschen Klinikmarkt. Unsere Konzernunternehmen betreuen als Kunden mehr als 1.250 Vertragskliniken im Akut- und Pflegebereich, die unsere Kompetenz nutzen, um ihren Klinikbedarf preisgünstig einzukaufen, ihr Produktsortiment zu optimieren und von der wertvollen Erfahrung anderer Vertragskliniken zu profitieren. Ein breites Angebot an Dienstleistungen rund um das Thema Einkauf, Materialwirtschaft, Logistik und IT runden unser Angebot ab. Dies sichert den Klinikbetrieben eine hohe Preistransparenz in einem Markt, der schon heute viele hunderttausend Artikel umfasst.

Die Marktsituation ist seit Jahren durch einen wachsenden Bedarf an medizinischen Verbrauchsgütern und Gebrauchsgütern (Medizintechnik) gekennzeichnet. Durch die Erweiterung unseres Artikel- und Dienstleistungsspektrums schaffen wir die Voraussetzungen, um unsere Kunden auch zukünftig vollumfänglich beim Einkauf unterstützen zu können. Durch langjährige Zusammenarbeit mit qualitätsbewussten Herstellern können wir medizinisch hochwertige Produkte anbieten. Unsere Positionierung im Markt bestätigt unsere Geschäftspolitik.

Auf Grund des in 2015 erfolgten Erwerbs der Pro Care Management GmbH, Bad Kissingen, muss 2016 mit Erstkonsolidierung auf den 1. Januar 2016 ein Konzernabschluss auf Ebene der PS Healthcare TopCo GmbH aufgestellt werden.

1.2 Ziele und Strategie

Das Hauptziel ist die Sicherung eines langfristigen Unternehmenserfolgs. Daneben stehen die Maximierung des Kundennutzens sowie die Wahrnehmung der sozialen Verantwortung durch die Sicherung und den Ausbau der Arbeitsplätze im Vordergrund.

Als führende Einkaufsdienstleistungsgesellschaft im deutschen Markt unterstützen wir unsere Kunden auf allen Ebenen. Dabei liegt der Fokus der Gesellschaft darauf, unseren Kunden zu ermöglichen, Medizinprodukte und Dienstleistungen effizient einzukaufen. In diesem Rahmen sichern kontinuierliche Preisverhandlungen mit den Vertragslieferanten über alle Produktbereiche den Kunden der Prospitalia Gruppe jederzeit attraktive Einkaufskonditionen.

Mit Vertrag vom 22.2.2017 und Vollzug am 15.3.2017 hat die Prospitalia GmbH in einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren 100% der Anteile der Comparatio Health GmbH, Hannover, übernommen. Die Comparatio Health GmbH ist eine strategische Einkaufs- und Dienstleistungsgesellschaft im Gesundheitswesen für Universitätskliniken. Seit Gründung 2006 versteht sie sich als Lösungsanbieter und umfassenden Dienstleister rund um das Thema Beschaffung. An die Comparatio Health GmbH sind die Universitätskliniken Göttingen, Hannover, Greifswald und Regensburg angegliedert, die sich zur weiteren Zusammenarbeit mit der Comparatio Health GmbH über mindestens 4 Jahre verpflichtet haben.

Die Übernahme der Comparatio Health GmbH unterstreicht und festigt die Markführerschaft der Prospitalia unter den deutschen Einkaufsdienstleistern. Universitätsklinika stehen für Ausbildung, Innovation und Kompetenz. Diese endet allerdings nicht in der medizinischen Versorgung, sondern setzt sich fort in Themen wie Beschaffung, Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung. Durch den Kauf der Comparatio Health GmbH wollen wir, gemeinsam mit unseren Klinikkunden und Industriepartnern, diese Themen weitertreiben und innovative, optimierte Lösungen im Interesse aller Beteiligten finden.

Eigene Forschung betreibt die Prospitalia-Gruppe nicht. Wie auch in den vergangenen Jahren haben wir weiter in die Entwicklung unseres Informationssystems investiert. Diese Investitionen werden wir auch in den folgenden Jahren fortsetzen.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts war die deutsche Wirtschaft auch im Jahr 2016 weiter auf Wachstumskurs. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war auch im Jahr 2016 durch ein solides Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. Das bereinigte BIP war um 1,9 % höher als im Vorjahr und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von +1,4 %

Die Gesundheitsausgaben je Einwohner in Deutschland haben im Jahr 2015 rund 4.213 Euro (Vorjahr: 4.050 Euro) betragen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Ausgaben um 4,0 % (Vorjahr: 3,8 %) angestiegen. Dieser Trend setzte sich auch im Jahr 2016 fort und wird entsprechend für das Jahr 2017 erwartet.

Der Anteil der Gesundheitsausgaben am BIP lag laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2015 bei 11,3 % (344 Mrd. Euro). Im Vergleich zum Vorjahr sind die Gesundheitsausgaben um rund 15 Mrd. Euro angestiegen. Für das Jahr 2016 geht das Statistische Bundesamt von Gesundheitsaufgaben in Höhe von 359 Mrd. Euro (+ 4,4 %) aus.

Im Marktumfeld der Krankenhäuser ist ein anhaltendes Wachstum der Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen zu beobachten. Ferner zeigen die Budgets der Kliniken eine stagnierende bis flache Entwicklung auf. Daraus resultiert für die Kliniken weiterhin ein hoher Bedarf zur Einsparung von Sachkosten und zur Prozessoptimierung.

Im Jahr 2016 zeigen die Krankenhäuser eine Gesamtfallzahl von 19.239.574 (Vorjahr: 19.148.626). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Fallzahl um 0,5 % (Vorjahr: 1,9 %) angestiegen, bei zugleich leicht gesunkener Anzahl an Krankenhäusern und gleichbleibender Bettenanzahl.

Die Gesundheitsindustrie zeigt in den letzten Jahren eine positive Entwicklung mit innovativen und effizienten Lösungen im Gesundheitswesen. Im Fokus steht, Krankheiten schneller, effektiver und kostengünstiger zu behandeln, um der Herausforderung steigender Kosten im Gesundheitswesen bei knapper werdenden Mitteln gewachsen zu sein.

2.2 Geschäftsverlauf und Lage

2.2.1 Ertragslage

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse und Sonstige betriebliche Erträge) beläuft sich auf 63.018 TEuro.

Unsere Umsatzerlöse in Höhe von 62.399 TEuro resultieren im Wesentlichen aus der Erbringung von Einkaufsdienstleistungen. Ein Abhängigkeitsverhältnis zu einzelnen Kunden besteht nicht.

Der Personalaufwand liegt bei 9.087 TEuro und hat damit im Verhältnis zur Gesamtleistung eine Quote von 14,4 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 33.597 TEuro enthalten zu einem erheblichen Teil Aufwendungen im Zusammenhang mit der Pro Care Management GmbH.

Das Ergebnis vor Abschreibungen und Zinsen (EBITDA) beträgt 20.099 TEuro. Das Ergebnis vor Zinsen (EBIT) beläuft sich auf 10.956 TEuro. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag haben mit 3.619 TEuro das EBT überstiegen. Ursächlich hierfür waren steuerliche Berechnungsvorschriften (Zinsschranke). Der Konzernjahresfehlbetrag beläuft sich auf TEUR 5.635.

2.2.2 Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Der operative Cashflow beträgt 16.035 TEuro. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit von -844 TEuro resultiert aus der Investition in Sachanlagevermögen.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt -14.930 TEuro und ist durch die Zinszahlungen sowie eine Refinanzierung und Rekapitalisierung der gesamten Gruppe im Oktober 2016 (Finanzierung nahezu ausschließlich über Kredite statt über Gesellschafterdarlehen) verursacht.

2.2.3 Vermögenslage

Die Vermögenslage ist im Wesentlichen durch den Geschäfts- oder Firmenwert geprägt, der planmäßig abgeschrieben wird.

Der Konzern weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 14.267 TEuro aus. Der Fehlbetrag resultiert im Wesentlichen aus aufgelaufenen Verlustvorträgen der Konzernmutter in Höhe von 9.280 TEuro. Eine bilanzielle Überschuldung des Konzerns liegt nicht vor, da im Konzern erhebliche stille Reserven gebunden sind.

Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Im Berichtsjahr erfolgte die Refinanzierung und Rekapitalisierung der Unternehmensgruppe. In diesem Zusammenhang wurden Gesellschafterdarlehen durch Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten getauscht. Dies reduziert die Zinsaufwendungen der Gruppe im erheblichen Umfang. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 81,2 % der Bilanzsumme.

2.3 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wesentlicher finanzieller Leistungsindikator ist das Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und Einmaleffekten (EBITDA bf. Except.). Der EBITDA bf. Except. betrug im Geschäftsjahr 25.156 TEuro.

Wichtiger nichtfinanzieller Leistungsindikator ist die Anzahl der Einrichtungen bzw. Kunden. Derzeit betreuen wir rund 1.250 Vertragsinstitute mit ca. 200.000 Betten sowie über 2.000 Küchenbetriebe. Die Prospitalia Gruppe ist mit einem Einkaufsvolumen von 2,2 Mrd. Euro Marktführer in Deutschland.

3 Prognose-, Chancen und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Die Unternehmensleitung geht auf Grundlage der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen und seiner Unternehmensplanung davon aus, dass sich der Dienstleistungsumsatz auch in den Geschäftsjahren 2017 und 2018 leicht positiv entwickeln wird. Beim Jahresergebnis werden wir in 2017 ein ausgeglichenes Ergebnis machen. Das EBITDA wird leicht steigen, ebenso werden wir unsere Kundenzahl und die betreute Bettenzahl weiter leicht steigern. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Diese Einschätzung wurde bereits durch die Zahlen des ersten Quartals bestärkt.

Die Geschäftsführung erwartet, in den kommenden beiden Geschäftsjahren in etwa an die Wachstumsrate der Vergangenheit anknüpfen zu können.

Die Prognosewerte für 2016 aus dem Vorjahresabschluss konnten im Wesentlichen erreicht werden.

3.2 Chancen

Die positive Marktentwicklung und dabei insbesondere der wachsende Bedarf an medizinischen Verbrauchsgütern, ermöglichen uns auch in Zukunft unsere Geschäftstätigkeit weiter auszubauen.

3.3 Risikobericht

Die Konzerngesellschaften werden im Rahmen eines Risikofrüherkennungssystems laufend überwacht. Allen wichtigen internen Prozessen liegt das Vier-Augen-Prinzip zu Grunde. Die wesentlichen externen Risikofaktoren sind die Anzahl der von uns betreuten Kliniken und deren Einkaufsvolumen. Letzteres hängt nicht zuletzt von der Betten- und Patientenzahl der Kliniken ab. Diese Risikofaktoren werden von uns ständig überwacht und aktualisiert. Der Konzern verfügt über eine hohe Diversifizierung von Kundenrisiken und eine vergleichsweise geringe Abhängigkeit von einzelnen Kunden. Zum Berichtszeitpunkt bestehen hier keine wesentlichen Risiken.

4 Risikoberichterstattung in Bezug auf Finanzinstrumente

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Wesentliche Forderungsausfälle waren im Berichtsjahr nicht zu verzeichnen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt. Die Konzerngesellschaften verfügen über ein wirksames Risikomanagement. Dies konkretisiert sich unter anderem in der zeitnahen Erstellung von Quartalsabschlüssen, einer regelmäßigen Mehrjahres-Unternehmensplanung und einer offenen Kommunikation mit den Kreditgebern anhand von Reportings und Kennzahlen.

Zur Absicherung von Zinsrisiken wurden Teile der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch zwei Zins-Caps abgesichert.

 

Ulm, 14. Juni 2017

PS Healthcare TopCo GmbH

Bradley P. Gould

Geschäftsführer

Markus Wild

Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der PS Healthcare TopCo GmbH, Ulm, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzernanhang, Konzern-Eigenkapitalspiegel und Konzern-Kapitalflussrechnung - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs-und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 14. Juni 2017

KPMG AG
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