LEEVITO GmbH
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Scott Eric Wagner seit 15.5.2026 | Geschäftsführer |
Sebastian Dr. Würtz seit 23.1.2026 | Geschäftsführer |
Thomas Randall seit 8.5.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
CURIA ITALY S.R.L | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Curia Germany GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023HandelsregisterFrankfurt am MainHRB 77507Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht wurden nach den Vorschriften der §§ 238 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Curia Germany GmbH, Frankfurt am Main, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Sie haben eine Nutzungsdauer von 4 Jahren. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Das Aktivierungswahlrecht für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird nicht in Anspruch genommen. Forschungs- und Entwicklungskosten werden sofort im Aufwand erfasst. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen Einzelkosten sowie die anteiligen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen, soweit sie durch die Fertigung veranlasst sind. Bei den planmäßigen Abschreibungen werden folgende voraussichtliche Nutzungsdauern unterstellt:
Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, die vor dem 1. Januar 2008 zugegangen sind, werden grundsätzlich degressiv abgeschrieben. Von der degressiven wird auf die lineare Abschreibungsmethode übergegangen, sobald die gleichmäßige Verteilung des Restbuchwertes auf die verbleibende Nutzungsdauer zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, die ab dem 1. Januar 2008 zugegangen sind, werden linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Geringwertige Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten werden seit dem 1. Januar 2023 bis € 1.000, zuvor bis € 800, sofort abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten, die unfertigen und fertigen Erzeugnisse unter Beachtung des Prinzips der verlustfreien Bewertung zu durchschnittlichen Herstellungskosten bewertet. Die durchschnittlichen Herstellungskosten umfassen neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen, soweit sie durch die Fertigung veranlasst sind. Abwertungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist in Form pauschaler Abschläge berücksichtigt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, sind mit diesen Schulden zu verrechnen. Übersteigt der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände den Betrag der Schulden, ist der übersteigende Betrag unter einem gesonderten Posten zu aktivieren. Eigenkapital Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 7.397 und eines Gewinnvortrags in Höhe von T€ 22.877 beläuft sich der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 auf T€ 30.274. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Bewertung erfolgt nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) auf Basis der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. K. Heubeck. Für die Abzinsung wird gem. § 253 Abs. 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz berücksichtigt, der sich bei einer angenommenen pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sowie die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verlusten und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Hierbei werden auch künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abzuzinsen, wobei der Zinssatz durch die Deutsche Bundesbank ermittelt und bereitgestellt wird. Die Gesellschaft hat für Mitarbeiter die Möglichkeit geschaffen, Wertguthaben in Form von Zeitwertkonten anzusparen. Die Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, betreffen ausschließlich die Erfüllung von Schulden aus diesen Langzeitverpflichtungen. Sie sind nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit deren Verpflichtungen zu verrechnen. Die verrechneten Vermögensgegenstände wurden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Durch die Verrechnung mit den sonstigen Rückstellungen für Langzeitkontenverpflichtungen (T€ 873) ergibt sich zum 31. Dezember 2023 eine Bilanzverkürzung in Höhe von T€ 873 (Vorjahr T€ 731). Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf T€ 914 (Vorjahr T€ 731). Die verrechneten Erträge im laufenden Jahr belaufen sich auf T€ 184 (Vorjahr T€ 93). Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von T€ 41 (Vorjahr T€ 0) unterliegt einer Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB. Für die Berechnung der Jubiläumsrückstellung wurde ein Rechnungszins in Höhe von 1,75 % (Vorjahr 1,45 %) zu Grunde gelegt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt; das dafür bestehende Ansatzwahlrecht wird nicht ausgeübt. Auf die Angabe nach § 285 Nr. 29 HGB wurde unter Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschrift nach § 288 HGB verzichtet. Fremdwährungsumrechnung Bilanzpositionen in fremder Währung werden entsprechend dem § 256a HGB mit den Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei Vermögensgegenständen und Schulden mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr erfolgt die Umrechnung ohne Beachtung des Anschaffungskosten- bzw. Realisations- und Imparitätsprinzips. Verbundene Unternehmen Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften angesehen, die als Mutter- oder Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der UIC Holding, LP., Delaware/USA, einbezogen werden. III. Erläuterungen zur Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Aufgliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Entwicklung im Geschäftsjahr sind aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt T€ 6.076 (Vorjahr T€ 5.482). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit T€ 1.485 (Vorjahr T€ 1.841) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, mit T€ 20.233 (Vorjahr T€ 16.207) Forderungen aus dem Cash-Pooling sowie mit T€ 1.387 (Vorjahr T€ 342) Zinsforderungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von T€ 399 (Vorjahr T€ 1.037) Forderungen gegen die Gesellschafterin und resultieren in Höhe von T€ 399 (Vorjahr T€ 1.037) aus Liefer- und Leistungsbeziehungen. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Geschäftsjahres fällig. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. K. Heubeck. Die Höhe der zukünftigen Pensionszahlungen wurde unter Verwendung folgender Berechnungsgrundlagen ermittelt:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,83 %) und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,75 %) ein Unterschiedsbetrag im abgelaufenen Geschäftsjahr in Höhe von T€ 88 (Vorjahr T€ 385), der grundsätzlich mit einer Ausschüttungssperre versehen ist. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere arbeits- und sozialrechtliche Verpflichtungen von T€ 762 (Vorjahr T€ 737) sowie ausstehende Rechnungen von T€ 275 (Vorjahr T€ 568). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 12 (Vorjahr T€ 58) enthalten in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 0) Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin und resultieren aus Liefer- und Leistungsbeziehungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden saldiert unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Im Geschäftsjahr 2023 wurden mit verbundenen Unternehmen Umsätze von insgesamt T€ 2.505 (Vorjahr T€ 3.508) realisiert. Hierin enthalten sind Umsätze aus Lizenzverträgen in Höhe von T€ 163 (Vorjahr T€ 201) und Erträge aus Dienstleistungen in Höhe von T€ 312 (Vorjahr T€ 286). Erhöhung des Bestands fertiger und unfertiger Erzeugnisse Die Bestandserhöhung in Höhe von T€ 1.389 (Vorjahr T€ 1.602) ergibt sich ausgehend von dem Endbestand in der Vorjahresbilanz zum Endbestand per 31. Dezember 2023. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 2.124 (Vorjahr: T€ 2.705). Weiterhin sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 176 (Vorjahr: T€ 0) sowie Entlastungsbeträge für Dampf und Energie nach dem Erdgas-Wärme- Preisbremsengesetz (EWPBG) und dem Strompreisbremsengesetz (StromPBG) in Höhe von T€ 463 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten T€ 2.721 (Vorjahr T€ 2.199) Aufwendungen aus Währungsumrechnungen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten in Höhe von T€ 120 (Vorjahr T€ 108) Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen. V. Ergänzende Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestanden Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 403 (Vorjahr T€ 437) mit den folgenden Fälligkeiten:
Vorteile des Abschlusses solcher Verträge gegenüber dem Kauf der betreffenden Vermögensgegenstände sind die Bilanzneutralität und vor allem die gewonnene Flexibilität. Nachteile bestehen in der Laufzeitbindung. Konzernzugehörigkeit Die Curia Germany GmbH ist ein Tochterunternehmen der UIC Holding, LP., Delaware/USA. Letztere stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf; der Konzernabschluss ist bei der Curia Germany GmbH erhältlich. Ferner ist die Curia Germany GmbH ein Tochterunternehmen der Curia Italy S.r.l., Mailand/Italien. Letztere stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf; die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt bei der "Camera di Commercio Industria, Artigianato e Agricoltura Milano" in Italien. Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter
Vorschlag über die ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von € 7.397.245,41 nebst Gewinnvortrag in Höhe von € 22.876.759,55 auf neue Rechnung vorzutragen. Geschäftsführung Es gehörten folgende Personen der Geschäftsführung an:
Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und mit der Befugnis ausgestattet, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Geschäftsführerbezüge Bezüglich der Geschäftsführerbezüge sowie der für aktive Mitglieder der Geschäftsführung gebildeten Rückstellungen für laufende Pensionen und Anwartschaften wird die Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen, da im Geschäftsjahr 2023 nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat. Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 799. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ergaben sich nicht.
Frankfurt am Main, den 25. März 2024 Die Geschäftsführung Mariesa Beth Coppola, Geschäftsführerin Joachim Kaus, Geschäftsführer Thomas Randall, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023A. Grundlagen des Unternehmens 1. Allgemeines Die Curia Germany GmbH ist ein weltweit agierendes Unternehmen, welches sich mit der Entwicklung von chemischen Prozessen und Zwischenprodukten, insbesondere für die pharmazeutische Industrie, beschäftigt. Hierzu gehören auch die Herstellung im Technikumsmaßstab für Versuchszwecke und deren Vertrieb. Des Weiteren stellt die Curia Germany GmbH verschiedene Phosphonsäuren für verschiedene Industriezweige im Produktionsmaßstab her. 2. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Gesellschaft umfassen im Wesentlichen die Arbeiten im Bereich der Kundensynthese, bei welcher speziell für den Kunden zugeschnittene Lösungen für Building Blocks und Scale-Ups erarbeitet und an diese verkauft werden. Im Geschäftsjahr 2023 sind Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von 3,0 Mio. EUR (Vorjahr: 3,3 Mio. EUR) angefallen. Eine Aktivierung der Entwicklungskosten ist im Geschäftsjahr 2023 wie im Vorjahr nicht erfolgt. Unter anderem wird auch an Produktweiterentwicklungen bzw. Neuentwicklungen geforscht. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) wird für das Jahr 2023 gemäß den letzten Zahlen des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf 3,1 % geschätzt. Die Industrienationen werden voraussichtlich ein Wachstum um 1,6 % erzielen. Die Prognose für das BIP-Wachstum in den USA in 2024 beträgt 2,1 %. Die Eurozone hingegen zeigte in der Prognose für 2024 ein geringes BIP-Wachstum von 0,9%. Wegen der weltweiten Unwägbarkeiten wie dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, dem Konflikt in Gaza und dem Einfluss der Inflation aus 2023 ist es nach wie vor schwierig, valide Prognosen zu stellen. In der deutschen Wirtschaft gab es im Jahr 2023 kein Wachstum im Vergleich zum Vorjahr. Das BIP für Deutschland war mit -0,3 % rückläufig nach einem Anstieg von 1,6 % im Vorjahr. Hier sind als Einflussfaktoren, weiterhin die Corona Pandemie, der Russland / Ukraine Krieg, der Konflikt im Gazastreifen und die hohe Inflation zu nennen. Die Prognose für das Jahr 2024 sieht heute ein Wachstum von 0,5% vor. Gemäß Statistischem Bundesamt ist die Arbeitslosenquote in 2023 gegenüber 2022 im Durchschnitt von 5,3% auf 5,7 % gestiegen, die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg von 34,4 Mio. in 2022 auf 35,1 Mio. in 2023. 2. Geschäftsverlauf und Umsatzentwicklung In 2023 erzielte die Gesellschaft einen um EUR 1,2 Mio. gegenüber dem Vorjahresniveau (32,9 Mio. EUR) geringeren Umsatz in Höhe von 31,7 Mio. EUR. Wie in der Prognose von 2022 geäußert, hat sich das Geschäft mit den Standardprodukten mit 23,1 Mio. EUR (Vorjahr: 21,7 Mio. EUR) auf Vorjahresniveau gehalten bzw. konnte leicht gesteigert werden. Das Projektgeschäft im Chemical Development-Bereich fiel im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 8,6 Mio. EUR (Vorjahr: 10,7 Mio. EUR) niedriger aus. Dieser Umsatzrückgang kommt durch den Ukraine / Russland Konflikt, die hohe Inflationsrate und damit verbunden die höheren Energiekosten, sowie die Verzögerung in der Geldbeschaffung junger Biotechnologie Unternehmen. Das FTE-Projektgeschäft entwickelte sich ebenfalls leicht rückläufig, da sich auch hier Projektentwicklungen verzögerten. Beim FTE-Geschäft handelt es sich um Forschungsarbeiten zur Entwicklung von Verfahren im Auftrag der Kunden. Die erwarteten Gesamtumsätze im Chemical Development-Bereich von 11,2 Mio. EUR (Vorjahr: 14,2 Mio. EUR) konnten aufgrund der weltweiten geringeren Forschungsaktivitäten und Einflüsse nicht erreicht werden. Ferner wurden übrige Umsatzerlöse aus der Weiterbelastung von Intercompany-Leistungen in Höhe von 0,4 Mio. EUR (Vorjahr: 1,1 Mio. EUR) erzielt. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen sank um 25 TEUR bei insgesamt 10,7 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023 und konnte dennoch die Prognose des Vorjahres, ein stabiles Betriebsergebnis vor Abschreibungen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 erreichen. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 ist um 6,3 Mio. EUR auf 44 Mio. EUR angestiegen. Das Anlagevermögen beträgt zum Bilanzstichtag 4,9 Mio. EUR und ist aufgrund von Sachinvestitionen (76 TEUR; Vorjahr: 800 TEUR) nach Abschreibungen von insgesamt 0,8 Mio. EUR um 0,7 Mio. EUR gesunken. Das Umlaufvermögen beträgt zum 31. Dezember 2023 39,0 Mio. EUR (88,61 % der Bilanzsumme; Vorjahr: 84,94 %). Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von 23,1 Mio. EUR (Vorjahr: 18,4 Mio. EUR), davon entfallen 0,4 Mio. EUR (Vorjahr: 1,0 Mio. EUR) auf die Gesellschafterin Curia Italy S.r.l. Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultiert mit 4,0 Mio. EUR aus dem Anstieg der Forderungen aus dem Cash-Pool. Neben einer Erhöhung des Vorratsvermögen um 1,8 Mio., im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der unfertigen Erzeugnisse um 0,9 Mio. EUR, sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 0,6 Mio. EUR gestiegen. Der Bestand an flüssigen Mitteln ist um 38 TEUR auf 1,7 Mio. EUR nur leicht gestiegen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 34,2 Mio. EUR (Vorjahr: 26,8 Mio. EUR) und die Eigenkapitalquote der Gesellschaft beträgt 77,80 % (Vorjahr: 71,18 %). Die Rückstellungen sanken im abgelaufenen Geschäftsjahr um insgesamt 1,2 Mio. EUR. Ursächlich hierfür waren insbesondere um 1,1 Mio EUR gesunkene Steuerrückstellungen und um 0,3 Mio EUR leicht gesunkene sonstige Rückstellungen, denen ein leichter Anstieg der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von 0,1 Mio EUR gegenübersteht. Die Verbindlichkeiten lagen mit 1,8 Mio. EUR nur geringfügig über dem Vorjahr (1,7 Mio. EUR). Finanzlage Bei einem Jahresüberschuss von 7,4 Mio. EUR ist der Netto-Finanzmittelbestand (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) nach der zusätzlichen Vergabe von Darlehen in Form eines Cash Pool-Systems innerhalb des Konzerns in Höhe von 4,0 Mio. EUR bei 1,7 Mio. EUR konstant geblieben, was im Wesentlichen auf den Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit in Höhe von 5,2 Mio. EUR (Vorjahr: Mittelzufluss von 8,5 Mio. EUR) zurückzuführen ist. Die Liquidität war im Geschäftsjahr jederzeit gesichert. Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von 31,7 Mio. EUR (Vorjahr: 32,9 Mio. EUR). Die Aufteilung auf Standardprodukte und Forschungsgeschäft sowie die Entwicklung der Umsatzerlöse wurde unter Punkt 2 dargestellt. Bei einem Rückgang der Umsatzerlöse um 1,2 Mio. EUR, einer um 0,2 Mio. EUR verringerten Bestandsveränderung, einer im Vorjahresvergleich gesunkenen Materialeinsatzquote (prozentuales Verhältnis von Materialaufwand im Vergleich zur Summe aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderung) von 27,24 % (Vorjahr: 29,98 %), einer Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 0,9 Mio. EUR sowie gesunkenen Personalaufwendungen (0,8 Mio. EUR) führte dies zu einer geringfügigen Änderung des Betriebsergebnisses vor Abschreibungen um 25 T EUR auf insgesamt 10,7 Mio. EUR. Für die Erhöhung der betrieblichen Erträge sind bei rückläufigen Erträgen aus der Währungsumrechnung insbesondere Entlastungsbeträge für Dampf und Energie nach dem Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz (EWPBG) und dem Strompreisbremsengesetz (StromPBG) in Höhe von T€ 463 (Vorjahr: T€ 0) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (0,2 Mio. EUR) ursächlich. Die um 0,7 Mio. höheren Zinserträge führten bei geringfügig höheren Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (3,4 Mio. EUR; Vorjahr: 3,3 Mio. EUR) zu einem Jahresüberschuss von 7,4 Mio. EUR (Vorjahr: Jahresüberschuss 6,7 Mio. EUR). Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Für das Geschäftsjahr 2023 war unter den gegebenen Rahmenbedingungen von stabilen Umsatzerlösen sowie einem stabilen Betriebsergebnis vor Abschreibungen jeweils im Vergleich zu 2022 auszugehen. Insgesamt wurden die Erwartungen gemäß der damaligen Prognose für das Geschäftsjahr 2023 sowohl hinsichtlich der Umsatzerlöse als auch des Betriebsergebnisses vor Abschreibungen nahezu, wenn auch nicht ganz erreicht. Hierbei hat das Feinchemikalien Geschäft mit den Standardprodukten einen großen Teil beigetragen. Basierend auf der gesamtwirtschaftlichen Lage und den weltweiten Einflussgrößen ist das Geschäftsjahr aus Sicht der Geschäftsführung aber als sehr zufriedenstellend zu beurteilen. Die Auftragslage für das Geschäftsjahr 2024 ist zum jetzigen Zeitpunkt gut. Damit besteht eine solide Basis für die weitere Entwicklung und Zukunft des Unternehmens. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die bedeutsamsten finanziellen Steuerungsgrößen sind Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis vor Abschreibungen. Diese finanziellen Leistungsindikatoren haben sich wie folgt entwickelt:
Die Curia Germany GmbH betrachtet neben den finanziellen Leistungsindikatoren Kennzahlen zur Arbeitssicherheit und zum Umweltschutz. Diese nicht finanziellen Leistungsindikatoren werden ebenfalls zur internen Steuerung verwendet und als Ziele in der ISO 9001 festgelegt. Die quantitativen Angaben sind im Abschnitt C.2. dargestellt. C. Sonstige Angaben 1. Personalentwicklung Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter der Gesellschaft betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 74 (Vorjahr: 81). 2. Sicherheit und Qualität Im Geschäftsjahr 2023 gab es einen meldepflichtigen Unfall und keine meldepflichtigen umweltschutzrelevanten Vorkommnisse. Die Zielsetzung für 2024 ist: keine meldepflichtigen Unfälle und keine meldepflichtigen umweltschutzrelevanten Vorkommnisse. Es wurde ein Förderaudit entsprechend der neuen ISO Norm ISO 9001:2015 erfolgreich durchgeführt und im Februar 2023 abgeschlossen. Es wurde weiterhin an der Vorbereitung zur DIN 16247 gearbeitet. Die DIN 16247 ist eine Vorschrift, die sich mit der Energieeinsparung befasst. D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2023 war immer noch durch die weltweiten Ereignisse wie Corona- Pandemie, Russland / Ukraine Krieg, Konflikt im Gazastreifen und Inflation beeinflusst. Insgesamt wurden die Erwartungen gemäß der damaligen Prognose für das Geschäftsjahr 2023 sowohl hinsichtlich der Umsatzerlöse als auch des Betriebsergebnisses vor Abschreibungen nahezu, wenn auch nicht ganz erreicht. Verzögerungen im Bereich des Chemical Development Geschäftes, aufgrund von Finanzierungsrunden der kleineren Biotechnologie Firmen und das Auslaufen von Forschungsprojekten zum Coronavirus, sowie die hohe Inflation führten zu rückläufigen Umsätzen bzw. deutlich gesteigerten Kosten. Die Geschäftsführung hat hier sehr früh mit Einsparungs- und Effizienzprogrammen gegengewirkt, so dass es im Gesamten zu einem zufriedenstellenden Betriebsergebnis im Chemical Development-Bereich gekommen ist. Ein weiterer Einfluss, der hier zu nennen ist, ist die Erholung der Märkte im Chemical Development Bereich im 2. Halbjahr 2023, was zu weiteren Aufträgen geführt hat. Für das Standardgeschäft zeigte sich auch in 2023 eine Stabilisierung der Märkte und somit ein leichter Anstieg in den Umsatzerlösen, die die Ausfälle im Chemical Development-Bereich sogar teilweise kompensieren konnten. Die Geschäftsführung hält die zurzeit weltweite Entwicklung im Ukraine Konflikt sowie den Konflikt im Gazastreifen weiterhin für kritisch und ist weiterhin in engem Kontakt mit den Lieferanten, um Lieferketten sicherzustellen. Die Schlüsselrohstoffe für die Standardprodukte sind vertraglich gesichert, so dass hier von einem geringeren Risiko ausgegangen wird. Der Energiemarkt hat sich in 2023 zwar leicht erholt, steht aber ebenfalls immer noch täglich unter Beobachtung, so dass hier ggf. kurzfristig auf Preisschwankungen in der Zukunft reagiert werden kann. Für das Forschungsgeschäft werden die Rohstoffe aus Asien, Westeuropa oder USA beschafft. Es besteht keine Abhängigkeit von der Ukraine, Belarus oder Russland. Basierend auf dieser Risikoabwägung, hält die Geschäftsführung zurzeit an der im November 2023 für das Jahr 2024 aufgestellten Planung fest und wird diese, wenn nötig, anpassen. Die Auftragslage ist entsprechend den Erwartungen, da wir mit unseren Produkten ein Zulieferer für die pharmazeutische Industrie sind. Wir gehen daher weiter von einem stabilen Umsatz bei den Standardprodukten aus. Für das Projektgeschäft im Chemical Development-Bereich gilt ähnliches. Für das Jahr 2024 geht die Geschäftsführung von einem stabilen Umsatz mit leichter Steigerung gegenüber dem Niveau von 2023 aus. Insgesamt lassen die Planungen somit einen Umsatz und ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen erwarten, die jeweils auf Vorjahresniveau oder leicht erhöht liegen werden. Dieses Ergebnis kann sich jederzeit aufgrund der weltweiten nicht beeinflussbaren Ereignisse ändern, daher ist eine verlässliche Aussage nicht möglich. Chancen- und Risikobericht Das Risikomanagement ist bei der Gesellschaft ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Grundlage dafür sind insbesondere die Managementstruktur, das Planungssystem sowie die Berichts- und Informationssysteme. Die für die Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken notwendigen Informationen werden nach internationalen Standards (Reporting basierend auf den International Financial Reporting Standards) ermittelt und haben genügend Informationstiefe, um die verschiedenen Managementebenen frühzeitig und umfänglich über das laufende Geschäft und mögliche Risiken zu informieren. Die Gesellschaft ist den nachfolgend dargestellten Risiken und Chancen ausgesetzt. Diese sind in der Rangfolge ihrer Bedeutung für das Unternehmen dargestellt (beginnend mit dem bedeutsamsten Risiko). Der Ukraine / Russland Konflikt, sowie der Konflikt im Gazastreifen, sind auch weiterhin für unser Unternehmen ein Risiko. Die in 2023 entsprechend getroffenen Maßnahmen zur Lieferung von Rohstoffen sind weiterhin Bestandteil des täglichen Risikomanagements. Da dies ein allgemeines Risiko ist, hat die Curia Germany GmbH seit längerem Verträge mit seinen Lieferanten abgeschlossen. Basierend auf diesen Verträgen und den entsprechenden Forecast Meldungen erfolgt die Belieferung. Ferner sind wir im engen Kontakt mit den Lieferanten, um entsprechend bei Ausfällen reagieren zu können. Weiterhin könnte sich ggf. die Lage der Energieversorgung nochmals verschärfen, daher sind auch hier Maßnahmen zur Minimierung von Energieausfällen getroffen worden. Die unsichere gesamtwirtschaftliche Entwicklung könnte auch weiterhin als Risiko betrachtet werden und hat somit weiterhin eventuell einen direkten Einfluss auf die Umsatzerlöse und Margen. Die weltweit anhaltende Coronavirus-Situation hat sich im Jahr 2023 deutlich verbessert, da die vorhandenen Mutanten nicht mehr so aggressiv auftreten. Dennoch führte die Corona Pandemie auch im letzten Quartal zu einem überproportionalen Krankenstand, da es immer wieder zu Infektionen kam. Es bestehen grundsätzlich Preisänderungsrisiken auf der Absatz- und Beschaffungsseite. Diese werden von der Geschäftsführung für unsere qualitativ hochwertigen und spezifischen Produkte auch aufgrund intensiver Marktbeobachtungen und unserer Nähe zum Kunden als beherrschbar eingeschätzt. Das Forderungsausfallrisiko wird durch die Überwachung der Zahlungseingänge und Kreditlimits berücksichtigt. Zur Absicherung werden teilweise An- und Vorauszahlungen sowie weitergehende Sicherheiten wie bspw. Dokumenten-Akkreditive vereinbart. Kunden mit einem überdurchschnittlichen Anteil am Umsatz existieren sowohl im Bereich der Standardprodukte als auch bei den Kundensynthesen und umfassen im Wesentlichen große Pharmaunternehmen mit einem äußerst geringen Ausfallrisiko. Die Abhängigkeit von Kunden mit überdurchschnittlichem Umsatzanteil stellt für die Umsatzentwicklung ein mittleres Risiko dar. Für mögliche Haftungsrisiken (eventuell Lieferung von fehlerhaften Produkten) hat die Gesellschaft Versicherungen abgeschlossen. Damit ist sichergestellt, dass sich die im Unternehmen verbleibenden Risiken in Grenzen halten und dass aus Schadensfällen keine existenzbedrohenden Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft resultieren können. Es bestehen keine existenzbedrohenden Risiken. Wesentliche Chancen sieht die Geschäftsführung in der Erweiterung der Kundenbasis in Asien, hier ist besonders Südkorea, Indien und Japan hervorzuheben. Kundenbesuche wurden in 2023 in Japan, Indien und China durchgeführt und sind für 2024 in Japan und China erneut geplant. Auch das Projektgeschäft im Chemical Development-Bereich bietet in 2024 weiteres Potential zum Wachsen aufgrund des sich erholenden Marktes in diesem Bereich. Finanzierungsrunden von Biotechnologiefirmen nehmen in USA wieder zu. Investoren sind wieder bereit mehr Geld zu investieren. Ebenso wird die Strategie im FTE-Projektbereich weiterverfolgt und ausgebaut.
Frankfurt am Main, den 25. März 2024 Die Geschäftsführung Mariesa Beth Coppola, Geschäftsführerin Joachim Kaus, Geschäftsführer Thomas Randall, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Curia Germany GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Curia Germany GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Curia Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 25. März 2024 KPMG
AG
Zoller, Wirtschaftsprüfer Kraus, Wirtschaftsprüfer Sonstige Berichtsbestandteile Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Curia Germany GmbH wurde am 01.04.2024 festgestellt. |
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