Grace GmbH & Co. KGLiquidiert

67547 Worms, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRA 11356
Eingetragen
19.11.1999

Historie

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Gesellschafter

2 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Persönlich haftender Gesellschafter
Germany
Kommanditist
Germany

Konzern- und Jahresabschlüsse

Grace GmbH & Co. KG

Worms

Jahresabschluss zum 30. November 2007

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006/07

A. Allgemeine Angaben zur Geschäftstätigkeit der Grace GmbH & Co. KG

Die Gesellschaft fungiert als Vertriebsgesellschaft und übernimmt die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der deutschen Grace-Gruppe.

B. Geschäftsentwicklung

Die deutschen Chemieunternehmen stellen sich nach einem rundum zufriedenstellenden Jahr 2007 nun auf ein langsameres Wachstumstempo ein. Wesentliche Auslöser für diese Entwicklung sind die Finanz- und Immobilienkrise in den USA sowie die extrem hohen Rohstoffpreise.

Gemäß dem aktuellen Bericht zur konjunkturellen Lage vom Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat sowohl in Deutschland als auch in Europa nach vier Jahren mit überdurchschnittlichem Wachstum die Wachstumsdynamik im vierten Quartal 2007 nachgelassen. Der hohe Eurokurs belastet die Wettbewerbsfähigkeit auf den außereuropäischen Märkten und auch die Binnennachfrage ließ zum Jahresende nach.

Die Chemieproduktion ist im vierten Quartal 2007 gegenüber dem Vorquartal um 1,6 Prozent gesunken. Sie lag aber um 1,7 Prozent über dem Wert des vierten Quartals 2006.

Gegenüber dem Vorquartal verteuerten sich chemische Produkte im vierten Quartal um 0,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sind die Preise um 1,8 Prozent gestiegen.

Die Grace GmbH & Co. KG konnte auch im Jahr 2007 erneut eine starke Steigerung der Umsätze erzielen. Die Umsatzerlöse sind im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr von € 440 Mio auf € 487 Mio gestiegen. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von rund 11%. Zur Umsatzsteigerung trug insbesondere der Geschäftsbereich Katalysatoren bei.

Ein Vergleich auf Basis der verkauften Mengen in Tonnen zeigt eine Steigerung von ca. 5% gegenüber dem Vorjahr. Zur Steigerung trug dabei insbesondere die Produktlinie Katalysatoren mit 12% bei. Den mengenmäßig größten Zuwachs verzeichnete der Bereich Katalysatoren für die Petrochemie.

C. Investitionen, Arbeitssicherheit, Umweltberichterstattung

Die Sachanlageninvestitionen beliefen sich auf € 18,0 Mio im Werk Worms und € 3,1 Mio im Werk Düren. Im laufenden Geschäftsjahr wird mit einem geringeren Investitionsvolumen gerechnet.

Ein wesentlicher Schwerpunkt des Grace Konzerns liegt im Bereich Arbeitssicherheit und Umweltschutz. Dabei geht die deutsche Grace Gruppe teilweise weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Dennoch ließ es sich nicht verhindern, dass sich am
16. Dezember 2007 ein meldepflichtiger Arbeitsunfall ereignete. Seither ist jedoch kein weiterer meldepflichtiger Arbeitsunfall registriert worden.

Als Produzent chemischer Produkte sowie Importeur dergleichen ist die deutsche Grace Gruppe ganz erheblich von der neuen EU-Gesetzgebung zur Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien (REACH), die am 1. Juni 2007 in Kraft trat, beeinflusst. Da dieses Gesetz einen Paradigmenwechsel darstellt, hat sich die Gesellschaft seit 2005 genau mit dieser Thematik auseinandergesetzt. Hauptsächlich von REACH betroffen sind die Basisgele im Silica-Bereich sowie unsere synthetischen Zeolithe, welche vornehmlich im Bereich der Raffineriekatalysatoren und Adsorbentien Anwendung finden. Hier ist die deutsche Grace Gruppe in beiden Fällen durch den Conseil Européen des Fédérations de l'Industrie Chimique (CEFIC) vertreten und kann die Auflagen von REACH erfüllen. Der Aufwand für die weltweite GRACE Gruppe wurde, für die ca. 150 betroffenen Stoffe, mit 10 bis 12 Millionen Euro bis Ende 2018 berechnet. Diese Kosten schließen die Erstellung der Registrierungsdossiers, den Ankauf oder die Erzeugung von Daten und auch die Registrierungskosten mit ein. Aufgrund des damit verbundenen Arbeitsaufwandes ist es notwendig verschiedene Beratungsunternehmen, wie z.B. Anwaltskanzleien, Testinstitute und Spezialisten für die Erstellung von Registrierungsdossiers einzubeziehen.

D. Beschaffung

Engpässe oder Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Material oder Dienstleistungen gab es im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht. Da die Geschäftsleitung für das laufende Geschäftsjahr von steigenden Rohstoffpreisen ausgeht, ist im Jahresvergleich mit einer leicht rückläufigen Bruttomarge zu rechnen.

E. Ergebnis

Im Geschäftsjahr 2006/07 ist das Bruttoergebnis vom Umsatz gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2005/06 um etwa € 13,0 Mio auf
€ 119,9 Mio gestiegen, was einen Margenanstieg von 24% auf 25% darstellt. Die Vertriebskosten erhöhten gegenüber dem Vorjahr sich vor allem aufgrund gestiegener Ausgangsfrachten und Personalaufwendungen um € 6,1 Mio. Die Allgemeinen Verwaltungskosten und die Forschungs- und Entwicklungskosten sind im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen hat sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere aufgrund von gestiegenen Abschreibungen um € 2,5 Mio vermindert. Das Betriebsergebnis vom Umsatz ist leicht von 9,9% auf 10,2% gestiegen. Insgesamt ergibt sich nach Steuern ein Jahresüberschuss von € 49,5 Mio (im Vorjahr € 43,3 Mio), welcher im Wesentlichen an die Grace Manufacturing GmbH & Co. KG verteilt werden wird.

F. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft verringerte sich geringfügig von 52% auf 50% und finanziert damit ihr Anlagevermögen, die Vorräte und Teile der Kundenforderungen. Zum Bilanzstichtag werden € 16,8 Mio liquide Mittel gehalten. Der Cashflow beträgt
€ 66 Mio (Vorjahr € 57 Mio).

Am 23. Januar 2007 hat die Grace GmbH & Co. KG, Worms, mit der Coface Finanz GmbH, Mainz, einen unechten Factoringvertrag abgeschlossen. Bei einer Laufzeit von drei Jahren stehen der deutschen Grace Gruppe somit zusätzlich nicht unerhebliche liquide Mittel zur Verfügung, die vor allem für die Erweiterung des Geschäftsbetriebes verwendet werden sollen. Im Geschäftsjahr 2006/07 wurden Forderungen in Höhe von € 10 Mio verkauft und anschließend wieder an Coface zurückbezahlt. Zum Bilanzstichtag beträgt die Inanspruchnahme aus dem unechten Factoringvertrag € 0.

G. Forschung und Entwicklung

Auch im Geschäftsjahr 2006/07 wurden in Worms erhebliche Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten erbracht, vor allem für die Qualitätssicherung und Verbesserung der Produkte sowie Prozessoptimierung und insbesondere für die Unterstützung der Kunden bei der Anwendung maßgeschneiderter Spezialprodukte. Im Geschäftsjahr 2006/07 betrug der Aufwand für Forschung und Entwicklung
€ 5,8 Mio und war somit um € 0,1 Mio geringer als im Vorjahr (€ 5,9 Mio).

H. Risiken der künftigen Entwicklung

Die oberste Muttergesellschaft W.R Grace & Co., Columbia, Maryland/USA, hat am 2. April 2001 das sogenannte "Chapter 11" Verfahren, ähnlich einem Sanierungsvergleich nach deutschem Recht, eröffnet. Es ist zum Schutz gegen die in den USA anhängigen Asbest-Klagen vom Konzernmanagement initiiert worden.

Die Gesellschaft und die deutsche Grace-Gruppe stehen ihrer obersten Muttergesellschaft in einer Netto-Schuldnerposition gegenüber. Weiter ist anzumerken, dass auf Grund finanzieller Liquidität, die Gesellschaft und die deutsche Grace-Gruppe relativ unabhängig von der Muttergesellschaft sind.

Bezüglich des laufenden Lieferungs- und Leistungsverkehrs sowie der Inanspruchnahme von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten können weiterhin keine negativen Entwicklungen beobachtet werden. Sie können für die Zukunft jedoch auch nicht ausgeschlossen werden. Somit können für die Dauer des "Chapter 11" Verfahrens bestandsgefährdende Risiken nicht abschließend beurteilt werden.

Forderungsausfallrisiken bestehen nicht. Währungsrisiken werden konzerneinheitlich teilweise gesichert. Sonstige operative Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

I. Chancenberichterstattung

Die Gesellschaft erwartet trotz des rückläufigen Wachstums der Chemieindustrie und des verlangsamten weltwirtschaftlichen Aufschwungs insgesamt eine weitere Umsatzsteigerung. Begründet wird dies unter anderem mit einer geplanten Umsatzsteigerung im Bereich Katalysatoren für die Kunststoffindustrie von 10,9% sowie im Bereich Silica/Adsorbents von 7,9%.

J. Wesentliche Vorgänge nach dem Bilanzstichtag

Wesentliche Vorgänge bzw. Vorkommnisse nach dem Bilanzstichtag bis zum Datum dieses Berichts sind nicht aufgetreten bzw. bekannt geworden.

K. Ausblick

Trotz des unbefriedigenden Jahresendquartals fällt die Branchenbilanz für das Gesamtjahr 2007 insgesamt positiv aus. Der Produktionszuwachs beträgt gemäß dem Verband der Chemischen Industrie (VCI) in 2007 4,3%. Allerdings hat die Verunsicherung über die weitere Geschäftsentwicklung zugenommen. Angesichts eines starken Euros, extrem hoher Ölpreise und negativer Konjunkturmeldungen aus den USA wird sich der Aufwärtstrend im Jahr 2008 voraussichtlich nicht mit gleicher Dynamik fortsetzen.

Der VCI rechnet daher für das Gesamtjahr 2008 mit einer Ausweitung der deutschen Chemieproduktion um rund 2,5%. Angesichts des neuerlichen Kostendrucks von Seiten der Rohstoffmärkte werden sich Chemikalien voraussichtlich um 2% verteuern. Der Umsatz der Branche wird nach der Einschätzung des VCI in diesem Jahr um 4,5% wachsen.

Im Zuge dessen erwartet die Gesellschaft eine gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig stärkere Umsatzsteigerung. Grundsätzlich besteht die Annahme, dass die Lohnentwicklung über der Erhöhung des Vorjahres ausfällt, jedoch wird die Entwicklung der Erzeugerpreise als moderat angesehen. Insgesamt wird mit einer eher rückläufigen Bruttomarge und einem leicht sinkendem Geschäftsergebnis gerechnet.

 

Worms, den 10. März 2008

Grace GmbH & Co. KG

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 30. November 2007

Aktiva

30.11.2007 30.11.2006
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.944.711 1.576.050
2. Geschäftswert 11.294.678 12.650.040
13.239.389 14.226.090
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.217.763 16.346.309
2. Technische Anlagen und Maschinen 29.670.810 27.940.319
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.006.421 5.153.485
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.130.592 4.888.013
60.025.586 54.328.126
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0
73.264.975 68.554.216
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.432 10.488
2. Waren 19.904.499 22.842.037
19.907.931 22.852.525
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 57.763.525 55.967.100
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 60.241.597 33.090.950
3. Sonstige Vermögensgegenstände 5.629.317 5.216.524
123.634.439 94.274.574
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 16.786.789 30.360.456
160.329.159 147.487.555
C. Rechnungsabgrenzungsposten 310.601 55.201
233.904.735 216.096.972

Passiva

30.11.2007 30.11.2006
A. Eigenkapital
I. Kapitalanteile
1. Komplementär 128 128
2. Kommanditist 11.248.294 11.248.294
II. Rücklagen 40.924.534 40.924.534
III. Gewinnvortrag 16.419.295 16.419.295
IV. Jahresüberschuss 49.511.369 43.293.217
118.103.620 111.885.468
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 41.477.502 41.555.754
2. Steuerrückstellungen 146.114 1.138.000
3. Sonstige Rückstellungen 13.323.425 12.161.573
54.947.041 54.855.327
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.086.997 3.169.392
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 55.841.647 44.907.666
3. Sonstige Verbindlichkeiten 925.430 1.279.119
(davon aus Steuern € 549.579; Vorjahr € 719.743)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 285.580;
Vorjahr € 318.732)
60.854.074 49.356.177
233.904.735 216.096.972

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom
1. Dezember 2006 bis 30. November 2007

01.12.2006 bis 30.11.2007 01.12.2005 bis 30.11.2006
1. Umsatzerlöse 487.198.187 439.612.963
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse
erbrachten Leistungen -367.281.966 -332.752.945
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 119.916.221 106.860.018
4. Vertriebskosten -62.642.102 -56.506.537
5. Allgemeine Verwaltungskosten -14.201.092 -14.422.303
6. Forschungs- und Entwicklungskosten -5.816.743 -5.854.051
7. Sonstige betriebliche Erträge 29.609.455 29.356.651
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -19.225.512 -16.489.911
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.107.923 937.703
(davon aus verbundenen Unternehmen € 1.549.360;
Vorjahr € 354.204)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -253.100 -223.184
(davon an verbundene Unternehmen € 0; Vorjahr 184.702)
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 49.495.050 43.658.386
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 86.987 -294.405
13. Sonstige Steuern -70.668 -70.764
14. Jahresüberschuss 49.511.369 43.293.217

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006/07

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.12.2006 Zugänge Abgänge Um- 30.11.2007
buchungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz-
rechte und ähnliche Rechte und
Werte sowie Lizenzen an solchen
Rechten und Werten 11.190.587 0 0 669.905 11.860.492
2. Geschäftswert 20.330.422 0 0 0 20.330.422
31.521.009 0 0 669.905 32.190.914
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden
Grundstücken 47.850.978 2.853 -136.913 1.554.536 49.271.454
2. Technische Anlagen und Maschinen 215.110.335 108.002 -1.182.195 12.833.683 226.869.825
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 23.412.652 78.819 -828.983 1.625.422 24.287.910
4. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau 4.888.013 20.926.125 0 -16.683.546 9.130.592
291.261.978 21.115.799 -2.148.091 -669.905 309.559.781
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.094.040 0 0 0 8.094.040
330.877.027 21.115.799 -2.148.091 0 349.844.735
Abschreibungen
01.12.2006 Zugänge Abgänge Um- 30.11.2007
buchungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz-
rechte und ähnliche Rechte und
Werte sowie Lizenzen an solchen
Rechten und Werten -9.614.537 -301.244 0 0 -9.915.781
2. Geschäftswert -7.680.382 -1.355.362 0 0 -9.035.744
-17.294.919 -1.656.606 0 0 -18.951.525
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden
Grundstücken -31.504.669 -1.677.947 128.925 0 -33.053.691
2. Technische Anlagen und Maschinen -187.170.016 -11.197.208 1.168.209 0 -197.199.015
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung -18.259.167 -1.848.730 826.408 0 -19.281.489
4. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
-236.933.852 -14.723.885 2.123.542 0 -249.534.195
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen -8.094.040 0 0 0 -8.094.040
-262.322.811 -16.380.491 2.123.542 0 -276.579.760
Restbuchwerte
30.11.2007 30.11.2006
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutz-
rechte und ähnliche Rechte und
Werte sowie Lizenzen an solchen
Rechten und Werten 1.944.711 1.576.050
2. Geschäftswert 11.294.678 12.650.040
13.239.389 14.226.090
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche
Rechte und Bauten einschließlich
der Bauten auf fremden
Grundstücken 16.217.763 16.346.309
2. Technische Anlagen und Maschinen 29.670.810 27.940.319
3. Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 5.006.421 5.153.485
4. Geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau 9.130.592 4.888.013
60.025.586 54.328.126
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0
73.264.975 68.554.216

Anhang für das Geschäftsjahr 2006/07

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Grundsätze der Rechnungslegung

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nach den Grundsätzen des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr das Umsatzkostenverfahren gewählt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer für die Geschäftswerte wurde auf 15 Jahre festgesetzt.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um aufgelaufene Abschreibungen, angesetzt. Die Sachanlagen wurden wie folgt abgeschrieben:

Das unbewegliche Anlagevermögen der Produktionsstätten wird linear, das bewegliche Anlagevermögen degressiv unter Ausnutzung der steuerlichen Höchstsätze über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Auf die lineare Abschreibungsmethode wird übergegangen, sobald diese zu höheren Abschreibungen führt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu € 410 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. In der Entwicklung des Anlagevermögens sind sie in der Zu- und Abgangsspalte bei den Anschaffungskosten respektive Abschreibungen enthalten.

Die Zugänge zum Sachanlagevermögen, mit Ausnahme der geringwertigen Wirtschaftsgüter, werden in der Entwicklung des Anlagevermögens zunächst als Zugang in der Position "Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau" erfasst und nach Projektabschluss in die zutreffende Anlagenposition umgebucht.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Dazu werden Gängigkeitsabschläge anhand einer festgelegten Prozentstaffel nach Alter berechnet. Die Abwertungsprozentsätze reichen von 25 % (Bestände älter als 180 Tage) bis 100 % (Bestände älter als 720 Tage).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Für Einzelrisiken werden individuelle Wertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bilanziert.

Rückstellungen

Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen gebildet.

Die Pensionsrückstellungen sind auf Basis eines Zinsfußes von 6 % p.a. in Höhe des versicherungsmathematischen Teilwerts nach § 6a EStG bilanziert. Die Berechnung erfolgte unter Anwendung der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wird nach dem Teilwertverfahren unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln 2005G unter Anwendung eines Diskontierungszinssatzes von 6,0 % errechnet.

Rückstellungen für Altersteilzeit werden gemäß Stellungnahme IDW RS HFA 3 sowie auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter Berücksichtigung eines Diskontierungszinssatzes von 5,5 % gebildet. Für potenzielle Anwärter werden keine Rückstellungen gebildet, da die tarifvertragliche Deckelung von 5 % bereits erreicht wurde.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert, außer der Verpflichtung gegenüber dem Pensionssicherungsverein, die zum Barwert angesetzt ist.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Erträge und Aufwendungen in fremden Währungen wurden zum Kurs des Tages bzw. Monats des Geschäftsvorfalls gebucht. Zum Bilanzstichtag noch nicht abgewickelte kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Bankguthaben in Fremdwährung werden zum Stichtagskurs umgerechnet.

Verbundene Unternehmen

Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen angesehen, die unter der einheitlichen Leitung der W.R. Grace & Co., Columbia, Maryland/USA, stehen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Unter dem Posten "Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten" werden hauptsächlich ein erworbener Kundenstamm sowie Patente ausgewiesen.

Der Posten "Geschäftswert" enthält ausschließlich den derivativ erworbenen Geschäftswert bezüglich der im Jahr 2001 getätigten Akquisition im Bereich "gefällte Kieselsäure". Dieser wird über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben.

Sachanlagen

Die Investitionen in Worms und Düren dienen der Erweiterung der Produktionsanlagen sowie Strukturverbesserungen. Die Entwicklung ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen (Anlage IV).

Finanzanlagen

Es handelt sich hierbei um 0,3 % der Anteile an der Grace Brasil Ltda., São Paulo/Brasilien. Die Beteiligung wurde im Geschäftsjahr 2000 voll abgeschrieben. Eine Zuschreibung war im Geschäftsjahr 2006/07 nicht vorzunehmen.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten vermindert um notwendige Wertberichtigungen (T€ 158) verlustfrei bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind € 57,0 Mio Forderungen aus kurzfristigen Darlehen enthalten, die mit den Verbindlichkeiten aus dem laufenden Kontokorrent (€ - 1,9 Mio) saldiert wurden. Im Übrigen handelt es sich um Forderungen aus dem laufenden Leistungsverkehr.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungsvorgänge des Berichtszeitraums ausgewiesen, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Eigenkapital

Kapitalanteile

Komplementärin der Gesellschaft ist die Grace Management GP GmbH, Worms, mit einer Einlage in Höhe von € 128 (DM 250). Deren Stammkapital beträgt € 25.565 (§ 285 Nr. 15 HGB).

Kommanditistin ist die Grace Manufacturing GmbH & Co. KG, Worms, mit einer Kommanditeinlage von € 11.248.294 (DM 21.999.750).

Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2006/07

Der Jahresüberschuss in Höhe von € 49.511.369 wurde in der Bilanz unverteilt ausgewiesen, da der Jahresabschluss der Feststellung durch die Gesellschafter bedarf. Die jeweiligen Gesellschafter bilanzieren den Gewinnanspruch nach den Grundsätzen der phasengleichen Vereinnahmung.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Posten Rückstellungen für Kundenboni (T€ 3.812), Prämien und andere variable Vergütungsbestandteile (T€ 2.187), Kommissionen (T€ 2.121), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 1.275), Altersteilzeitverpflichtungen (T€ 1.258), Rückstellungen für Umsatz- und Vermögenssteuernachzahlungen für das Büro Moskau (T€ 1.242) sowie Rückstellungen für Jubiläumsaufwendungen (T€ 357).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind sämtlich ungesichert und mit Ausnahme der Verbindlichkeiten gegenüber dem Pensionssicherungsverein (T€ 249) innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Pensionssicherungsverein werden gleichmäßig über die nächsten 14 Jahre bezahlt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Lieferungs- und Leistungsverkehr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 26.865 (Vorjahr T€ 22.792) enthalten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von T€ 550 (Vorjahr T€ 720) Steuern und in Höhe von T€ 286 (Vorjahr T€ 319) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Folgenden wird das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2006 bis 30. November 2007 mit "2007" und das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2005 bis 30. November 2006 mit "2006" bezeichnet.

Umsatzerlöse

Die Umsätze entfallen zu rund 58 % (Vorjahr 56 %) auf Katalysatoren (Kunststoff- sowie Petrochemie), zu rund 27 % (Vorjahr 29 %) auf Silicagele, zu 13% (Vorjahr 14%) auf Adsorbents und zu 2 % (Vorjahr 1 %) auf sonstige Umsatzerlöse.

Aufgliederung nach geographischen Regionen:

2007 2006
Mio € Mio €
Ausland 418 372
Inland 69 68
487 440

Die Umsätze entfallen zu rund 14 % auf das Inland, auf Italien zu rund 15 %, Frankreich zu rund 13 %, Großbritannien zu rund 12 %, Spanien zu rund 6 % und das restliche Ausland zu rund 40 %.

Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen

In diesem Posten werden insbesondere die Anschaffungskosten der Waren ausgewiesen.

Sonstige betriebliche Erträge

Im Wesentlichen sind darin Erträge aus der Verpachtung des Anlagevermögens der Produktions- und der Verwaltungsbereiche sowie Kursgewinne enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in 2007 keine periodenfremden Erträge (Vorjahr T€ 158).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen. Aufgrund der Belastungen der Grace Manufacturing GmbH & Co. KG, Worms und der Grace Silica GmbH, Düren, die insbesondere das von ihnen gepachtete Sachanlagevermögen betreffen, und die wiederum der Gesellschaft belastet werden (im Rahmen des Wareneinsatzes), stellen die originären Abschreibungen sonstige betriebliche Aufwendungen dar. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten in 2007 T€ 1.023 periodenfremden Aufwendungen für Abgaben an russische Behörden aufgrund von Bescheiden für das Büro Moskau (Vorjahr T€ 0).

Materialaufwand

2007 2006
T€ T€
Aufwendungen für bezogene Waren 340.157 305.263
Aufwendungen für bezogene Leistungen 27.088 27.451
367.245 332.714

Personalaufwand

2007 2006
T€ T€
Löhne und Gehälter 12.752 11.780
Soziale Abgaben 1.799 1.735
Aufwendungen für Altersversorgung 1.769 1.937
16.320 15.452

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Es handelt sich um Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 1.549 (Vorjahr T€ 354). Zudem wurden Zinserträge aus Festgeldanlagen in Höhe von T€ 559 (Vorjahr T€ 584) ausgewiesen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Es handelt sich im Wesentlichen um Zinsen für Steuernachzahlungen in Höhe von T€ 207.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag umfassen im Wesentlichen die Aufwendungen für Gewerbesteuer 2007 in Höhe von T€ 185 zuzüglich einer Gewerbesteueranpassung für die Jahre 1998 bis 2001 aufgrund der für diesen Zeitraum abgeschlossenen Betriebsprüfung in Höhe von T€ 79 sowie abzüglich von Erträgen aus der Auflösung der Gewerbesteuerrückstellung für das Jahr 2005 in Höhe von T€ 366.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen aus offenen Sachanlagebestellungen: T€ 4.130.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen gegenüber Konzernfremden beläuft sich auf:

2007/08 2008/09 2009/10 2010/11 2011/12
T€ T€ T€ T€ T€
725 625 625 625 625

In den Miet- und Leasingaufwendungen sind T€ 430 p.a. für die Miete für das Büro in Dubai (Mietvertrag läuft fünf Jahre) und T€ 72 für die Miete für das Büro Moskau für das Jahr 2008 (Mietvertrag ist jährlich kündbar) enthalten.

Die Grace GmbH & Co. KG belastet Pachtaufwendungen an die Grace-Gesellschaften Grace Holding GmbH, Grace Silica GmbH und Grace Manufacturing GmbH & Co. KG. Diese Aufwendungen werden im Rahmen des Service Agreements (Grace Energy GmbH [vormals Grace Holding GmbH]) und der Manufacturing Agreements (Grace Manufacturing GmbH & Co. KG und Grace Silica GmbH) von diesen Gesellschaften wieder an die Grace GmbH & Co. KG mit einem Aufschlag von 4 % bzw. 6 % zurückbelastet. Somit betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen netto gegenüber der Grace Energy GmbH (vormals Grace Holding GmbH) € 0,1 Mio p.a., gegenüber der Grace Silica GmbH € 0,2 Mio p.a. und gegenüber der Grace Manufacturing GmbH & Co. KG € 1,1 Mio p.a.

Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter

2007 2006
Angestellte 188 181
Gewerbliche 1 1

Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Teilkonzernabschluss der deutschen Grace-Gruppe einbezogen, der von der Grace Energy GmbH, Worms, (vormals Grace Holding GmbH, Worms) erstellt wird. Dieser Teilkonzernabschluss kann bei der Grace Energy GmbH, In der Hollerhecke 1, 67547 Worms, bezogen werden.

Die oberste Muttergesellschaft der Grace GmbH & Co. KG, die W.R. Grace & Co., Columbia, Maryland/USA, erstellt und veröffentlicht den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen, in den auch die Grace Energy GmbH, Worms, (vormals Grace Holding GmbH, Worms) als deutsche Zwischenholding der Grace-Gesellschaften, einbezogen ist. Der Konzernabschluss ist bei der obersten Muttergesellschaft erhältlich. Die Bezugsdaten lauten:

Investor Relations, W.R. Grace & Co., 7500 Grace Drive, Columbia, MD 21044, USA oder

Investor.relations@Grace.com.

Eine deutsche Übersetzung ist bislang noch nicht erfolgt.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres voll an die Gesellschafter zu verteilen.

Geschäftsführung

Geschäftsführer ist die Grace Management GP GmbH, die als Komplementärin die Geschäftsführung der Grace GmbH & Co. KG innehat:

Robin Frank Pearce, Kaufmann, General Manager Bereich Silica Adsorbents, Worms

Dr. Hans-Michael Huck, Chemiker, Direktor Operations, Worms

Timothy M. Delbrugge, Kaufmann, Direktor Bereich Finanzen, Worms

Dr. David Hartill, Chemiker, General Manager Bereich Katalysatoren für die Kunststoffindustrie, Worms
(ab 19. Januar 2007)

Sergio Sobrinos Novo, Chemiker, General Manager Bereich Katalysatoren für die Petrochemie, Worms
(bis 30. November 2007)

Bezüge der Geschäftsführung

Die Geschäftsführung erhielt im Geschäftsjahr 2006/07 keine Bezüge.

An frühere Geschäftsführer wurden T€ 810 (Vorjahr T€ 807) geleistet.

Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung sind Rückstellungen zum 30. November 2007 für Pensionen in Höhe von T€ 8.679 (Vorjahr T€ 8.892) gebildet.

 

Worms, den 10. März 2008

Grace GmbH & Co. KG
Die Geschäftsführung

(Pearce)

(Dr. Huck)

(Delbrugge)

(Dr. Hartill)

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Grace GmbH & Co. KG, Worms, für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2006 bis 30. November 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der geschäftsführenden Komplementär-GmbH der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer der geschäftsführenden Komplementär-GmbH sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist in Abschnitt H ausgeführt, dass der Fortbestand der Gesellschaft durch Risiken in den Bereichen Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie Forschung und Entwicklung bei einem negativen Ausgang des "Chapter 11"-Verfahrens bei der obersten Muttergesellschaft bedroht ist.

 

Frankfurt am Main, den 10. März 2008

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Philip Marshall Wirtschaftsprüfer

ppa. Jürgen Körbel Wirtschaftsprüfer

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