Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 166492
Eingetragen
22.4.2015
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Dampfkesseln und Kesseln zum Erzeugen von überhitztem WasserHerstellung von Turbinen
Gegenstand
Die Entwicklung und Herstellung von Anlagen und Systemen, insbesondere in der Energie-, Verfahrens- und Umwelttechnik sowie im Maschinenbau, die Wartung, Instandhaltung und Instandhaltungsmanagement von Produktionsanlagen, Kraftwerken, Versorgungseinrichtungen und sonstigen Anlagen sowie die Erbringung damit im Zusammenhang stehender Dienstleistungen und Personalleasing.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Jens Helmut Trenkel
seit 20.2.2025
Geschäftsführer
Davut Yildirim
seit 20.2.2025
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
DSD Power AGCHE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

DSD Power AG
Switzerland
1.250.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DSD Power Technologies GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlage

Die DSD Power Technologies GmbH wurde 2015 neu gegründet. Die Geschäftsaktivitäten sind Leistungen für Kunden der Energiewirtschaft, der Industrie und der Chemie.

Das Portfolio bzw. die Kompetenzen umfassen

- Engineering,

- Projektabwicklung,

- Service,

- Qualitätsmanagement.

Die Firma verfügt über ein Expertenteam mit bis zu 30 Jahren Berufserfahrung.

Im Verlauf der zurückliegenden 9 Jahre hat sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt. Die technischen Anforderungen an das Unternehmen haben sich durch den Wandel in der Energiewirtschaft stark verändert. So wurde früher fast ausschließlich an Anlagen mit fossilen Brennstoffen gearbeitet. Dies aktuell nicht mehr der Fall. Unsere Projekte, welche wir gegenwärtig nur im deutschen Markt realisieren, umfassen sehr häufig Themen wie

- Brennstoffwechsel von Kohle auf Öl oder Gas

- Power to Heat (P2H) Anlagen, also Heißwasser- oder Dampferzeugung mit diversen Energieträgern.

-

Mit unserem Know-how sind für diese Aufgaben sehr gut aufgestellt. Des Weiteren verfügt das Unternehmen über hochmotivierte und qualifizierte Mitarbeiter.

Zusammenfassend kann man die DSD Power Technologies GmbH als ein Ingenieurunternehmen mit eigener Kapazität für die Projektabwicklung (Schweißtechnik, Qualitätssicherung und Bauleitung) bezeichnen. Auf dieser Grundlage ist es gelungen auch anspruchsvolle komplexe Projekte beginnend vom Basicengineering bis zur Inbetriebnahme erfolgreich abzuwickeln.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage stellt sich zum Jahreswechsel 2023/24 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung und der geopolitischen Krisen weiterhin sehr schwach dar. Im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte ist das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um ca. 0,3% zurückgegangen. Trotz dessen haben die Investitionen in Maschinen und Anlagen bei gestiegenen Finanzierungs- und Materialkosten um +3,0 % deutlich zugelegt. Dazu dürften neben den immer noch hohen Auftragsbeständen und der guten Eigenkapitalausstattung der Unternehmen auch steigende - durch staatliche Maßnahmen gestützte - Investitionen in die Transformation beigetragen haben. Einen großen Beitrag leisteten verschiedene Förderprogramme im Bereich der Erneuerbaren Energien im Jahr 2023 für den notwendigen Investitionsschub.

Der gesetzliche Rahmen für die Energiewirtschaft in Deutschland ist von entscheidender Bedeutung, um die Energiezukunft zu gestalten. Folgendes sei genannt:

- Bis 2035 sollen 55 bis 60 Prozent des Stroms aus regenerativen Quellen stammen.

- Entflechtung von Erzeugung, Transport und Vertrieb: Um den Wettbewerb zu fördern, müssen Unternehmen, die Energie erzeugen, transportieren und vertreiben, voneinander unabhängig sein.

- Regulierung der Netzentgelte und Netzanschlüsse: Die Kosten für die Nutzung des Stromnetzes müssen transparent und fair sein.

- Versorgungssicherheit und Netzausbau: Die Energiewende erfordert den Ausbau der Stromnetze, um die Versorgung sicherzustellen.

- Förderung erneuerbarer Energien: Die Bundesregierung setzt sich das Ziel, bis 2030 80 % erneuerbare Energien zu nutzen.

Diese Rahmenbedingungen sind entscheidend, um die Energiewende erfolgreich umzusetzen und eine nachhaltige Energieversorgung zu gewährleisten

In allen Industrien besteht auf Grund der Gesetzeslage in Deutschland, aber auch darüber hinaus, akuter Handlungsbedarf zum Erreichen der CO 2 -Neutralität. Das neu beschlossene Klimaschutzgesetz für die Bundesrepublik Deutschland legt deutlich schärfere Zwischenziele, sowie einen um fünf Jahre vorgezogenen Zeitpunkt für das Erreichen der Treibhausgasneutralität fest. Dies führt dazu, dass sich das deutsche CO 2 -Budget in den verbleibenden 24 Jahren deutlich verringert.

Folglich müssen die CO 2 -Emissionen im deutschen Energiesystem schneller absinken, was mit einem geringeren Einsatz von fossilen Energieträgern (Kohle, Erdöl, Erdgas) einhergeht. So führt ein vorgezogenes Datum für Treibhausgasneutralität dazu, dass jegliche Umstellungen hin zu einer auf erneuerbaren Energien basierenden Energieversorgung deutlich schneller umgesetzt und fossil betriebene Technologien schneller durch treibhausgasneutrale Technologien ersetzt werden müssen.

Dieser Wandel führt einerseits zu vielen Projekten welche im Wesentlichen bis 2030 realisiert werden sollen, andererseits sind die für diesen Umfang erforderlichen Kapazitäten nicht vorhanden. Die betrifft sowohl Vorhaben zum

- Brennstoffwechel,

- P2H Anlagen,

- Gaskraftwerke,

- Brennstoffzellenkraftwerke,

- Umbau der Stahlerzeugung auf CO 2 Freiheit.

Neben unseren Serviceaktivitäten an Altanlagen (Austausch von Verschleißteilen an Kesselanlagen) sind wir, teilweise gemeinsam mit Partnern, an allen Themen beteiligt. Die Komplexität der Projekte nimmt jedoch kontinuierlich zu. Der Bedarf ist groß und die Anzahl der Wettbewerber ist überschaubar. Mit der Komplexität steigen natürlich auch die Projektrisiken. Wir sind uns dessen bewusst und legen deshalb großen Wert auf

- hochqualifizierte Mitarbeiter,

- gutes Qualitätsmanagement,

- zuverlässige Partner/ Unterlieferanten,

- gute Verträge und

- selektive Projekt Auswahl.

Insofern sind die Randbedingungen für die zukünftige Geschäftsentwicklung als recht gut zu bewerten.

2.2. Geschäftsverlauf

Die DSD konnte das Geschäftsjahr 2023 wieder mit einem positiven Ergebnis abschließen. Das Geschäftsjahr war geprägt durch sehr hohe Beanspruchung bei der Abwicklung der Projekte aus dem Auftragsbestand. Besonders hervorheben ist das Projekt Abhitzekessel für die VEO Eisenhüttenstadt. Dieser Auftrag war der bisher größte in der Firmengeschichte. Er konnte im August ohne Mängel an den Kunden übergeben werden. Außerdem konnten zwei P2H Anlagen weitestgehend fertiggestellt werden. Diese Projekte sowie einige Serviceaufträge prägten im Wesentlichen den Geschäftsverlauf.

Die Steuerung und Controlling des Geschäfts erfolgen durch folgende Instrumente, die sich insbesondere bei der effektiven Abwicklung von Großaufträgen bewährt haben:

a. Angebotserarbeitung

Angebote werden unter Hinzuziehung verbindlicher Angebote von Unterlieferanten erstellt. Es erfolgt eine Kalkulation aller Kosten und Risiken. Wir bearbeiten nur Projekte bei denen wir über das erforderliche Know-how verfügen. Es erfolgt eine detaillierte Cashflow Planung. Es werden Projekte hereingenommen die durchgängig Cash positiv sind. Alle Angebote und Verträge werden durch den Geschäftsführer geprüft und freigegeben.

b. Projektcontrolling

Während er Projektrealisierung werden mindestens monatlich durch den Geschäftsführer gemeinsam mit dem Projektteam (technischer Projektleiter, kommerziellen Projektleiter; Qualitätssicherung) Projektstatusgespräche mit integrierter mitlaufender Kostenkontrolle durchgeführt.

c. Externes Rechnungswesen

d. Internes MIS - auf die Steuerungsbedürfnisse der Geschäftsführung abgestimmte Tools

Besonderes Augenmerk legen wir aufgrund der hohen Anforderungen an die Qualifikation unserer Mitarbeiter auf die Personalentwicklung und aufgrund der Alterstruktur unserer erfahrenen Mitarbeiter auf Ausbildung und Nachfolgeplanung

Die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr verlief sehr positiv. Es konnte ein weiteres Wachstum erreicht werden. Das Unternehmen war jederzeit cash positiv und konnte sich selbst finanzieren.

Avallinien, die insbsondere der Finanzierung langfristiger Projekte dienen, standen in ausreichender Höhe zur Verfügung.

2.3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der DSD Power Technologies GmbH war im Berichtsjahr geordnet.

Dank der erreichten Ertragssituation sowie eine strenge Kostenkontrolle gelang es, ein positives Jahresergebnis in Höhe von 806 TEUR zu erzielen, das EBITDA betrug dabei über 1,2 Mio EUR. Durch den Abschluss eines weiteren mehrjährigen Projektes stiegt die Gesamtleistung von 23,1 auf 29,6 Mio EUR.

Die Auftragslage für 2024 ist gut - in den ersten Monaten des Jahres wurden Projekte im Wert von 6 Mio EUR mit positiver Marge abgerechnet. Weitere Projekte im Wert von über 20 Mio EUR sind angearbeitet.

Die per 31.12.2023 zur Verfügung stehenden liquiden Mittel betrugen 11,3 Mio EUR und erhöhten sich im Geschäftsjahr um 4,8 Mio. EUR.

Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des Jahresüberschusses und der stark reduzierten Bilanzsumme wesentlich verbessert und betrug 23 % gegenüber 16% zum Ende des Vorjahres.

Die Vermögenslage der DSD veränderte sich gegenüber dem Vorjahr in ihrer Struktur nur unwesentlich. Sie wird mit über 98 % durch das kurzfristig gebundene Umlaufvermögen bestimmt, wovon der Bestand der in Arbeit befindlichen Projekte insbesondere zum Bilanzstichtag des Berichtsjahres nur einen geringen Anteil aufweisen, da der Bestand überwiegend durch Abschlagszahlungen der Kunden gedeckt ist und der Ausweis saldiert erfolgt.

Die Verbindlichkeiten setzen sich im Wesentlichen aus erhaltenen Anzahlungen von den Projektkunden, die die Herstellungskosten abzüglich Anzahlungen der im Bau befindlichen Projekte übersteigen (3.468 TEUR) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (5.826 TEUR) zusammen, wobei die Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr insgesamt zurückgingen.

Konkrete finanzielle Leistungsindikatoren können nicht genannt werden. Es gibt keine wesentlichen Schlüsselkennzahlen, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufes, des Unternehmensergebnis oder der Lage der Gesellschaft von Bedeutung sind. Grundsätzlich ist das wesentliche Kriterium, die Einschätzung der Geschäftsführung, ob das Projekt unter Berücksichtigung aller Rahmenbedingungen gewinnbringend abgeschlossen werden kann.

3. Prognosebericht mit wesentlichen Chancen und Risiken

3.1. Voraussichtliche Entwicklung

Die wirtschaftliche Perspektive des Unternehmens wird auf Grund der in der Energiewirtschaft und der Industrie anstehenden Maßnahmen zur Erreichung der CO 2 Neutralität als ausgesprochen gut angesehen, es gibt sehr viele Projekte, die - wegen der steigenden Komplexität - Chancen aber auch Risiken beinhalten. Hier gilt es, für die Leistungsfähigkeit des Unternehmens die richtigen Projekte auszuwählen.

Bei größeren Projekten wird vereinzelt auch mit Partnerfirmen zusammengearbeitet. Die Angebotserstellung erfordert ein hohes Maß an Aufwand welcher parallel zur Projektabwicklung zu realisieren ist. Problematisch ist die Unsicherheit der deutschen Wirtschaft hinsichtlich der Rahmenbedingungen und damit verbundenen Leistungsfähigkeit. Dies führt teilweise zu Projektverschiebungen oder Stornierungen.

Die Aufgabe des Unternehmens besteht darin, Projekte und Branchen weiter zu diversifizieren, dabei konnten in den letzten Monaten deutliche Fortschritte erzielt werden. Die Geschäftstätigkeit in 2024 wird in konsequenter Linie der letzten Jahre fortgeführt - die langfristigen Projekte werden planmäßig abgerechnet werden können. Entsprechend unserer aktuellen Prognose für 2024 wird sich der Umsatz der Gesellschaft durch die Fertigstellung einiger Projekte nochmals deutlich erhöhen, wobei das Ergebnis sich auf einem ähnlichen Niveau bewegen wird.

Gegenwärtiger Schwerpunkt unserer Arbeit liegt bei der Akquisition neuer Aufträge für 2025 sowie Abwicklungssicherheit und mängelfreie Abnahme unserer Projekte. Daneben arbeiten wir an der Diversifizierung unseres Projekt- und Kundenstamms.

3.2. Operative Chancen und Risiken

Für von uns bearbeitete Projekte in den Bereichen Brennstoffwechsel von Kohle auf Öl oder Gas, Power to Heat (P2H) Anlagen, also Heißwasser- oder Dampferzeugung mit diversen Energieträgern sind wir mit unserem Know-how sehr gut aufgestellt. Das Unternehmen verfügt über hochmotivierte Mitarbeiter. Zudem haben wir uns mit qualitativ und terminlich sehr gut abgeschlossenen Projekten einen sehr guten Ruf bei unseren Auftraggebern erarbeitet, der dazu führt, dass wir auch zukünftig vorrangig bei der Auftragsvergabe berücksichtigt werden.

Die Risiken von Kapazitäts- und Versorgungsengpässen durch die COVID-19-Pandemie und den Russland-Ukraine-Konflikt sind weitestgehend gelöst oder handhabbar. Bezüglich des China-Taiwan-Konflikts bleibt die Aufmerksamkeit hoch.

Das Geschäft der DSD unterliegt folgenden Risikobereichen:

a. Lieferanten- und Rohstoffrisiken, durch die Situation auf den Weltmärkten - insbesondere Verfügbarkeit und Planung der Verfügbarkeit von Ressourcen verursacht sind.

b. Personalrisiken, auch insbesondere durch die anspruchsvolle Kalkulation im Projektgeschäft

c. Risiken in der Informationsverarbeitung und Datensicherheit

d. Auswirkungen der deutschen Energiepolitik, insbesondere durch die Nichtplanbarkeit der rechtlichen Rahmenbedingungen - so haben wir im Geschäftsjahr sichere Aufträge nicht bekommen, weil die wirtschaftlichen Grundlagen für die jeweilige Investitionsentscheidung nicht mehr gegeben waren. Durch den Rückgang der Industrieproduktion in einigen Branchen ist auch der Energiebedarf gesunken was letztlich zu Nichtvergabe von Aufträgen geführt hat.

Darüber hinaus bestehen keine schwebenden oder drohenden Verfahren, die einen wesentlichen Einfluss auf die VFE-Lage der Gesellschaft haben. Alle der Gesellschaft bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Vorsorgemaßnahmen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen nicht gegeben.

 

Berlin, den 31. März 2024

gez. Gerd Lesser, Geschäftsführer

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4,00 4,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 70.959,35 106.439,03
70.963,35 106.443,03
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 164.453,00 84.528,00
164.453,00 84.528,00
235.416,35 190.971,03
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.896.432,14 8.134.233,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 733.746,15 5.940.475,97
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.289.128,89 6.518.565,46
13.919.307,18 20.593.275,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 38.891,25 26.510,58
Bilanzsumme 14.193.614,78 20.810.756,83

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.250.000,00 1.250.000,00
II. Gewinnvortrag 1.170.695,35 266.226,92
III. Jahresüberschuss 806.224,51 904.468,43
3.226.919,86 2.420.695,35
B. Rückstellungen 1.022.781,26 1.336.473,31
C. Verbindlichkeiten 9.943.913,66 17.053.588,17
davon gegenüber Kreditinstituten EUR 4.666,53 (Vorjahr EUR 9.672,70)
Bilanzsumme 14.193.614,78 20.810.756,83

Gewinn- und Verlustrechnung

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 5.661.621,57 5.101.308,30
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.754.408,99 -1.887.270,41
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -444.140,94 -300.622,50
-3.198.549,93 -2.187.892,91
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -108.539,04 -84.816,32
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.225.789,25 -1.513.499,65
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 41.789,84 0,00
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -360.204,68 -406.278,95
7. Ergebnis nach Steuern 810.328,51 908.820,47
8. Sonstige Steuern -4.104,00 -4.352,04
9. Jahresergebnis 806.224,51 904.468,43

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft firmiert unter DSD Power Technologies GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Berlin (Charlottenburg) unter der HRB 166492 B eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der DSD Power Technologies GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und 264 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften in Bezug auf den Anhang gemäß § 288 Abs. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 256 ff. HGB) aufgestellt.

Hinsichtlich der Gewinn- und Verlustrechnung ist darauf hinzuweisen, dass die Gesamtleistung als Zwischenergebnis der ersten drei Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen sowie die anderen aktivierten Eigenleistungen) ausgewiesen wird. Von dem entsprechenden Wahlrecht gemäß § 265 Abs. 5 HGB wurde insoweit Gebrauch gemacht.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine "mittelgroße Kapitalgesellschaft".

In Bezug auf den Anhang wurde von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Angaben zur Bilanz

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stellen sich - im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr - wie folgt dar:

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit den Anschaffungskosten, zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Skonti aktiviert und - soweit abnutzbar - planmäßig unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 €, die nach dem 1. Januar 2018 angeschafft wurden, werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwert wird gemäß § 253 Abs. 3, 4 HGB über eine standardisierte Nutzungsdauer von 10 Jahren planmäßig abgeschrieben, da seine Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden konnte.

Vorräte

Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert zum Abschlussstichtag beizulegen war.

Die unfertigen Leistungen werden zum Bilanzstichtag mit den jeweiligen Herstellungskosten zuzüglich abgegrenztem Zwischengewinn bewertet.

Die erhaltenen Anzahlungen in Bezug auf unfertigen Leistungen wurden insoweit offen unter dem Posten "Vorräte" ausgewiesen, wie die Anzahlungen darauf entfallen. Von dem entsprechenden Ausweiswahlrecht im Sinne von § 268 Abs. 5 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden nicht vorgenommen. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben zum Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Barmittel

Die liquiden Mittel werden zum barwert angesetzt.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen decken alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, angemessen und ausreichend ab. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Es handelt sich im Wesentlichen um Rückstellungen für interne und externe Aufwendungen für die Erstellung des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen (40,2 T€), Personalkosten (105,0 T€), Archivierungskosten (14,5 T€), Gewährleistungsverpflichtungen (403,0 TE) sowie die üblichen Abgrenzungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Aufwendungen des laufenden Geschäftsbetriebs, die wie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen innerhalb eines Jahres fällig sind.

Von den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben 214.836,25 € (Vorjahr: 211.257,32 €) zum Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von über einem Jahr, 5.611.125,97 € (Vorjahr: 3.207.553,24 €) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 4.594,73 € (Vorjahr: 9.607,25 €) sind durch eine Sicherungsübereignung (Fahrzeug-Finanzierung) abgesichert.

IV. Anlagevermögen

Das Anlagevermögen entwickelte sich im Berichtszeitraum wie im Anlagenspiegel dargestellt.

V. Sonstige Angaben

1. Gesellschaftsorgane

Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

Herr Gerd Matthias Lesser, Rottach-Egern

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinschaftlich oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten.

2. Arbeitnehmeranzahl

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 30 Arbeitnehmer.

Die Zuordnung zu den Gruppen im Sinne von § 285 Nr. 7 HGB stellt sich wie folgt dar:

Herstellung 19 Mitarbeiter
Vertrieb 4 Mitarbeiter
Verwaltung 4 Mitarbeiter
Controlling 3 Mitarbeiter.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, ist auszuführen, dass die innerhalb eines Jahres fälligen Miet- und Leasingverpflichtungen rund 241 T€ betragen.

Bis zum Ende der Vertragslaufzeiten sind darüber hinaus Mieten in Höhe von insgesamt 370 T€ zu leisten.

4. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 806.224,51 € auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, den 31. März 2024

gez. Gerd Matthias Lesser, Geschäftsführer

Anlagenspiegel

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.805,40 0,00 0,00 0,00 1.805,40
2. Geschäfts- und Firmenwert 354.796,79 0,00 0,00 0,00 354.796,79
356.602,19 0,00 0,00 0,00 356.602,19
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 232.123,75 152.990,36 0,00 10.047,74 375.066,37
232.123,75 152.990,36 0,00 10.047,74 375.066,37
588.725,94 152.990,36 0,00 10.047,74 731.668,56
Kumulierte Abschreibung
Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibung Berichtsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.801,40 0,00 0,00 1.801,40
2. Geschäfts- und Firmenwert 248.357,76 35.479,68 0,00 283.837,44
250.159,16 35.479,68 0,00 285.638,84
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 147.595,75 73.059,36 10.041,74 210.613,37
147.595,75 73.059,36 10.041,74 210.613,37
397.754,91 108.539,04 10.041,74 496.252,21
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4,00 4,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 70.959,35 106.439,03
70.963,35 106.443,03
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 164.453,00 84.528,00
164.453,00 84.528,00
235.416,35 190.971,03

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DSD Power TechnologiesGmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DSD Power TechnologiesGmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DSD Power TechnologiesGmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 31. Mai 2024

bdp
Revision und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Hagemeier, Wirtschaftsprüfer

gez. Wulff, Wirtschaftsprüferin

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023

Datum der Feststellung: 02.07.2024

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

80 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.