Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 786
Eingetragen
23.11.1964
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von elektronischen Artikeln und Computerzubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Laura Lindenberg-Brohm
seit 26.10.2022
Prokura
Peter Dr. Lindenberg
seit 14.11.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
94.00%
Lindenberg, Jürgen und Lindenberg, Dr. Peter in Erbengemeinschaft
6.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
LINDY GmbH & Co. KG
Germany
244.400 €
94.00%
LINDY Stiftung gemeinnützige GmbH
Germany
15.600 €
6.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lindy-Elektronik GmbH

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die Lindy-Elektronik GmbH ist einer der weltweit führenden Lieferanten von Computer- und Audio/Video-Verbindungstechnologien und beliefert den EDV-Fachhandel, Systemhäuser, Industriekunden sowie den öffentlichen Dienst mit qualitativ hochwertigen Produkten.

Wir sind mit Tochtergesellschaften, Lizenznehmern und Distributoren in Italien, Schweiz, Frankreich, Spanien, Dänemark, Großbritannien, Australien, USA, Taiwan, Japan, China, Indonesien, der Golfregion, Marokko, Indien und Südafrika tätig.

Die Lindy Group, seit 1932 mit Sitz in Mannheim, arbeitet nahezu in 90 Ländern mit 15 Vertriebs- und Service-Niederlassungen Hand in Hand mit Kunden aus verschiedenen Branchen. Wir ordnen unsere Produkte den vier Anwendungsfeldern Verteilen, Erweitern, Verbinden und Wandeln von hochfrequenten IT- und AV-Signalen zu. Dabei legen wir besonderen Wert auf das reibungslose Zusammenspiel der Produkte beim Erstellen und Aufsetzen umfangreicher Connectivity-Lösungen. Mit unserem Know-how und mit Hilfe unserer jahrzehntelangen Erfahrung im Bereich IT- und AV-Connectivity sind wir in der Lage, unseren Kunden für jedes komplexe Anwendungsszenario die passende kombinierte Lösung bereitzustellen.

VERTEILEN

Wir beherrschen das Splitten, Schalten und Umschalten von Signalen für alle Technologien. Ganz gleich, ob analog oder digital, ob mithilfe konventioneller VGA-Verbindungen oder mit Hilfe von HDMI und DisplayPort.

ERWEITERN

Wir definieren Grenzen neu. Das gelingt uns dank unserer Repeater- und der Extender Technologie. Damit lassen sich Signale via Kupferleitung über viele hundert Meter, via LWL über Kilometer und per IP-Protokoll sogar weltweit übermitteln.

VERBINDEN

Wir übertragen Signale mit höchster Auflösung und Bandbreite. Und zwar bis zu den spezifizierten Maximaldistanzen. Mit unserer Expertise, unserem Wissen und unseren Kabeln der Super-Long-Distance-Klasse sogar darüber hinaus.

WANDELN

Wir wandeln verschiedenste Übertragungsprotokolle ineinander um. Und verbinden auf diese Weise die AV- mit der IT-Welt. Indem wir stets auf die neueste verfügbare Technologie setzen, unterstützen wir unsere Kunden bestmöglich.

II. Forschung und Entwicklung

Es wird von uns weiterhin ständig an der Verbesserung unserer Produkte sowie an Lösungsmöglichkeiten kundenspezifischer Problemstellungen gearbeitet. Wir arbeiten konstant daran unseren Kunden "state of the art" Produkte und Lösungen zu bieten. Dazu forcieren wir die Schulung unserer Verkaufsmitarbeiter und der Kollegen, die im Tech Support tätig sind. Wir sind des Weiteren im ständigen Austausch mit führenden Herstellern und ebenso mit unseren Kunden, um maßgeschneiderte Lösungen anzubieten.

III. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung leidet unter den Auswirkungen der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Auch die wirtschaftlichen Probleme in China belasten viele Unternehmen in Deutschland. Wir steuern diesem durch kontinuierliche Investitionen in allen Bereichen, vor allem in der IT, in der Logistik und in der Abteilung Business Analytics, die nun auch das Purchasing übernommen hat gegen. Gleichzeitig konnten wir neue Kunden gewinnen und durch Kostenkontrolle auch im Jahr 2023 ein gutes wirtschaftliches Ergebnis erzielen.

Den Informationen des Statistischen Bundesamtes entnehmen wir aus der Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 folgende Zahlen:

"Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher."

Zur allgemeinen Branchenentwicklung kann man sagen, dass die IT-Zubehör-Branche nun leider von der allgemeinen negativen Wirtschaftslage erreicht worden ist. Das machte sich bei LINDY im Jahr 2023 nun leider auch bemerkbar. Die Chancen auf unserem Markt liegen, nach wie vor in der Verfügbarkeit und der Schnelligkeit. Um dem gerecht zu werden haben wir intensiv in der Logistik am Standort Mannheim investiert und auch in unserer Niederlassung in Ningbo China.

2. Geschäftsverlauf

Der Vorjahresumsatz konnte leider nicht erreicht werden. Dies lag an der gesamten wirtschaftlichen Lage aber auch an internen Problemen, die mit der Einführung der neuen Lagerverwaltungssoftware verbunden waren. Der Umbau des Bereichs SCM (Verlagerung nach Asien) und die Investitionen in der Logistik bereiten Lindy auf neue Herausforderungen durch neue Großkunden vor. Die Prozesse, welche sich hier in der Veränderung befinden werden in den Folgejahren Früchte tragen und werden innerhalb der LINDY Struktur weiter ausgebaut und ständiger Kontrolle unterzogen. Eine konstant strenge Kostenkontrolle hat zu einem zufriedenstellenden Ergebnis maßgeblich beigetragen.

Zur Entwicklung der mit der LINDY-Elektronik GmbH in direktem oder indirektem Beteiligungsverhältnis stehenden Gesellschaften gibt es folgendes zu berichten:

LINDY in Europa:

Im Laufe des Jahres 2023 ist es uns erstmals gelungen mit einem führenden Distributor, der Europaweit tätig ist, einen Rahmenvertrag abzuschließen. Das betrifft alle Lindy Lokationen in Europa und der Umsatz entwickelt sich langsam, aber sicher. Die neue Niederlassung in Spanien entwickelte sich sehr positiv.

LINDY Dubai:

Im Oktober 2023 wurde beschlossen eine Firma in Dubai als 100% Tochter der Lindy International (UK) Ltd, an der die Lindy Elektronik GmbH zu 50% beteiligt ist, zu gründen. Damit soll der GCC (Gulf Cooperation Council) Markt bedient werden, in dem ein großes Wachstumspotenzial, gerade im AV Bereich, liegt. Vorrausetzung in diesen Ländern Erfolg zu haben ist allerdings eine lokale Präsenz und dem wollen wir damit gerecht werden.

Lindy China:

In China haben wir eine neue Gesellschaft errichtet, die sich ausschließlich der Beschaffung der Waren Mage in China widmet, um dann alle anderen Lindy Lokationen zu bedienen. Dadurch verbessern wir auch unsere Einkaufspreise und Konditionen.

3. Lage des Unternehmen

Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Vorjahresvergleich um TEuro 1.485 auf TEuro 20.632 gesunken.

Die Materialaufwandsquote beträgt im Berichtsjahr 58 % nach 60 % im Vorjahr.

Die Personalkosten haben sich vergleichbar zum Vorjahr entwickelt und betragen TEuro 4.908 (Vorjahr: TEuro 4.950).

Im Berichtsjahr 2023 wurde ein Betriebsergebnis von TEuro 645 erzielt. Nach Berücksichtigung des Beteiligungsergebnisses von TEuro 283, Finanzergebnis von TEuro -376 und Ertragsteuern von TEuro -92 ergibt sich ein Jahresüberschuss von TEuro 460.

Finanzlage

Wie auch in den Vorjahren ist die Vermögens- und Kapitalstruktur durch die Stichtagsbetrachtung auf den 31. Dezember stark beeinflusst. Aufgrund des unmittelbar nach dem Jahreswechsel anstehenden chinesischen Neujahres erreichen sowohl der Vorratsbestand als auch die Bank- und Lieferantenverbindlichkeiten zu diesem Zeitpunkt ihren Jahreshöchststand.

Auf der Passivseite sind das Eigenkapital mit TEuro 6.711, die Bankdarlehen und Kontokorrentverbindlichkeiten mit TEuro 6.290 sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit TEuro 1.742 wesentliche Faktoren.

Die Eigenkapitalquote beträgt 42 % (nach 35 % im Vorjahr).

Liquidität

Die flüssigen Mittel lagen unter Berücksichtigung der kurzfristigen Kontokorrentkredite am Jahresende bei TEuro -3.848 (Vorjahr: TEuro -3.920). Aus der laufenden Geschäftstätigkeit resultierte ein positiver Cashflow.

Aus dem Investitionsbereich resultierte ein Abfluss von liquiden Mitteln in Höhe von TEuro 177.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist geprägt durch die Grundstücke in Mannheim und die Beteiligung an den Tochtergesellschaften. Das Anlagevermögen ist um TEuro 252 auf TEuro 7.048 gesunken, da die planmäßigen Abschreibungen die Zugänge überkompensiert haben. Das Anlagevermögen beträgt 44 % der Bilanzsumme (41 % im Vorjahr).

Die Vorräte betragen im Berichtsjahr TEuro 6.851 und sind im Vergleich zum Vorjahr um TEuro 2.185 gesunken. Im Berichtsjahr wurden die Lagerbestände abgebaut, da diese insbesondere im Vorjahr 2022 zur Vermeidung von coronabedingten Lieferengpässen überproportional erhöht wurden. Die Vorräte stellen 41 % der Bilanzsumme dar (Vorjahr: 49 %).

Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2023 TEuro 16.106 (Vorjahr: TEuro 17.975).

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

LINDY beschäftigte zum 31.12.2023 in der Summe 62 Mitarbeiter

Die Summe der Mitarbeiter teilt sich in folgende Gruppen auf:

Vollzeit ab 30,00 h/Woche 49 Faktor 1
Teilzeit bis 19,99 h/Woche 2 Faktor 0,5

Im Durchschnitt beschäftigte LINDY zum 31.12.2023, berechnet mit Hilfe des Anwesenheitsfaktors, 59,25 Mitarbeiter.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf:

• Umsatzentwicklung

• Rohertragsmarge

• EBT

• EBT Marge

Für diese Leistungsindikatoren werden zu Jahresbeginn Budgetzahlen im Auftrag der LINDY Geschäftsführung berechnet und dem LINDY Beirat zur Genehmigung vorgeschlagen. Anhand von Soll-Ist-Analysen werden die monatlichen Ergebnisse beobachtet. Bei negativen Feststellungen werden die entsprechenden Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Diese Steuerungsgrößen haben sich im Berichtsjahr unterschiedlich entwickelt. Die Umsatzerlöse sind gesunken. Das Betriebsergebnis konnte das Niveau des Vorjahres fast erreichen.

Für das Berichtsjahr 2023 wurde ein Umsatzanstieg auf Euro 23,0 Mio. sowie ein Rohgewinn von Euro 9,7 Mio. prognostiziert. Der tatsächliche Umsatz für das Jahr 2023 beträgt Euro 20,6 Mio. und liegt unter dem Wert des Jahres 2022 (Euro 22,1 Mio.). Der Rohgewinn beträgt für das Jahr 2023 Euro 8,7 Mio. und unterschreitet den prognostizierten Betrag von Euro 9,7 Mio.. Die Rohertragsmarge wurde in Höhe von 42,30 % für 2023 prognostiziert, beträgt aber tatsächlich 41,9 %. Das EBT wurde in Höhe von TEuro 910 und die EBT Marge von 3,95 % für 2023 prognostiziert. Tatsächlich wurde eine EBT für 2023 von TEuro 568 und eine EBT Marge von 2,75 % erzielt. Der erhoffte Erfolg der Umsatzsteigerung blieb aufgrund schlechter Entwicklung am Gesamtmarkt und dem Einfluss der sehr erschwerten Einführung unserer neuen Warehouse-Software aus.

Der operative Cashflow ist positiv. Der Lagerbestand wurde im Laufe des Jahres heruntergefahren, um eine Bindung von Bestand in Liquidität langfristig zu vermeiden.

Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als gut eingeschätzt. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung im Berichtsjahr ist unter den gegebenen gesamtwirtschaftlichen Voraussetzungen zufriedenstellend.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

IV. Prognose-, Chancen und Risikobericht

1. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 gehen wir von einem leichten Umsatzwachstum aus. Die Rohertragsmarge soll ebenfalls mindestens konstant, besser jedoch weiter gesteigert werden. Letzteres erhoffen wir uns durch verbesserte Einkaufspreise. Die Auswirkungen der Ukraine-Krise und der Krise im Mittleren Osten betreffen uns wirtschaftlich nun doch, zwar nur indirekt wie eben die gesamte Wirtschaft, aber man merkt deutlich die Schwierigkeiten vieler Unternehmen.

Das Budget für 2024 beinhaltet folgende Zielwerte bzw. Prognosen:

Umsatzziel - nach Abzug Kundenbonus Euro 23,4 Mio.
Rohertragsmarge 42,60%
Rohgewinn Euro 9,9 Mio.
Kosten Euro 9 Mio.
EBT Euro 0,9 Mio.
EBT Marge 3,9%

Das Ziel für 2024 wurde nahezu aus 2023 übernommen. Maßnahmen zur Umsatzsteigerung werden durch die Geschäftsführung in den erfolgsgenerierenden Abteilungen wie Sales, PM und Marketing angetrieben und kontinuierlich verfolgt und ausgewertet.

2. Risikobericht

Aus unserer unternehmerischen Tätigkeit ergeben sich zwangsläufig Risiken, die einerseits gesamtwirtschaftlich, andererseits unternehmensspezifisch bedingt sein können. Wir begegnen diesen Risiken vor allem mit einer sicherheitsorientierten Strategie und ausreichendem Versicherungsschutz. Ein ausreichender Versicherungsschutz u.a. bezüglich des Lagerbestandes, ist in ständiger Überwachung durch die LINDY Abteilung Versicherungen. Hier werden sorgfältig alle bekannten und drohenden Risiken durch Anpassung der Deckungssummen abgedeckt.

Das größte Risiko besteht in einer längeren Unterbrechung der Lieferketten, speziell aus China und aus Taiwan. Dieses Risiko ist allerdings von uns nicht beeinflussbar.

Für LINDY als Premium-Anbieter in Sachen Qualität und Service ist es eine Selbstverständlichkeit ein Qualitätsmanagement auf höchstem aktuellem Niveau zu haben.

Bereits früh, starteten wir mit umfassenden Maßnahmen. Wichtiger Meilenstein war 1996 die Implementierung eines QM-Systems nach DIN EN ISO 9001. Aktuell entwickeln wir unser Qualitätsmanagement stetig zukunftsorientiert weiter.

Unser derzeitiges Zertifikat ISO 9001:2015 gilt nach bestandenem Audit als erfüllt und ist gültig bis 09. November 2026.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Wie bereits erwähnt, hängen die Risiken vor allen von der politischen Unsicherheit in Europa (Ukraine), im Mittleren Osten sowie auch in Asien (China/Taiwan) und den bevorstehenden Wahlen in den USA ab. Dazu kommen große wirtschaftliche Schwierigkeiten in China, die Auswirkungen in Europa vor allem auf die Deutsche Wirtschaft und somit auch auf uns hat.

Leider können wir nichts davon direkt beeinflussen, nutzen aber die Gelegenheit, um unser Unternehmen auf bessere wirtschaftliche Zeiten proaktiv vorzubereiten. Dazu gehören z.B. weitere Investitionen in der Logistik, in der IT, im Marketing und im Bereich Product Management.

Risiken des Beschaffungsmarktes

Auch im Jahr 2023 war die Containerverfügbarkeit und die zeitlichen Engpässe der Spediteure eine Herausforderung für uns und jedes Handelsunternehmen. Durch stetige Verbesserung der internen Prozesse unseres Logistik Departments in Zusammenarbeit mit allen anderen Departments konnten wir jedoch auch diese Schwierigkeiten meistern.

Eine Ungewissheit in der Verfügbarkeit von Rohstoffen und Containern, welche in dieser sehr volatilen wirtschaftlichen Zeit bestehen bleibt, macht eine stetige Entwicklung der internen Prüfprozesse unabdingbar. Wir mindern dieses Risiko durch stände Überprüfung der internen Prozesse.

Rechtliche Risiken

Wesentliche rechtliche Risiken aus Gerichts- und ähnlichen Verfahren, die negative Auswirkungen auf die Finanz- bzw. Ertragslage der Gesellschaft haben können, sind derzeit nicht erkennbar. Gewährleistungsansprüche aus der Produkthaftpflicht sind einerseits über eine entsprechende Versicherung abgedeckt, andererseits in der Vergangenheit in keinem nennenswerten Umfang gestellt worden. Alle weiteren Risiken aus Zahlungsverpflichtungen durch Gerichts- und/oder ähnliche Verfahren werden bei Kenntnis durch Rückstellungen abgedeckt.

Finanzrisiken

Etwaige Finanzrisiken aus Zahlungsverzögerungen und Forderungsausfällen durch Insolvenzen begegnen wir mit einem strikten Forderungsmanagement, welches die zeitnahe Bezahlung unserer Kundenforderungen überwacht. Darüber hinaus betreiben wir bei größeren Aufträgen oder Neukundenanlagen eine sorgfältige Bonitätsprüfung durch Einholen von Wirtschaftsauskünften.

Den Erhöhungen der Kreditzinsen, wird, wenn möglich, durch langfristige Zinsbindungsvereinbarungen entgegnet. Zudem wurden diese Erwartungen kalkulatorisch berücksichtigt.

Bereits im Jahr 2022 haben wir mit der Absicherung der Zinsrisiken in Form des Kaufs zweier Zins-CAPs reagiert. Es ist uns bewusst, dass sich die Zinslast in einem Unternehmen wie unserem nicht vollständig dadurch absichern lässt, jedoch waren die Käufe der Zins-CAPs zu diesem Zeitpunkt die richtige Entscheidung.

Den derzeitigen Inflationsrisiken begegnen wir mit kontinuierlicher Überwachung der Kosten um jederzeit zu handeln, wenn es notwendig wäre.

Im Zinsmarkt sehen wir eher eine langsame Entspannung im Jahr 2024. Weiteren Steigerungen entgegnen wir mit ständigem Austausch mit unseren Hausbanken und einem Handeln nach Empfehlung der Banken und Abwägen unsererseits.

Gesamtrisiko

Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich keine wesentliche Veränderung in der Risikosituation unserer Gesellschaft. Risiken, die einzeln oder hinsichtlich des Gesamtrisikos den Bestand unserer Gesellschaft oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gefährden, sind nicht erkennbar.

Das größte Risiko ist eine längerfristige Unterbrechung der Lieferketten durch von uns nicht vorhersehbaren Gründe.

Herausforderung Arbeitnehmermarkt und Lösungsansätze I 2023

Lindy sieht sich - wie viele Arbeitgeber - nach wie vor mit vielschichtigen Herausforderungen konfrontiert. Die Herausforderungen bestehen sowohl in der Schwierigkeit qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen als auch darin gut eingearbeitete Fachkräfte entsprechend der dynamischen Markttrends weiterzuentwickeln und langfristig an das Unternehmen zu binden. Bewerber und Mitarbeiter mit hohen Anforderungen an einen Arbeitgeber, welche von Work Life Balance im Sinne von flexibler Gestaltung der Arbeitszeit, über ein sehr attraktives Gehalt bis hin zu individuellen Benefits reichen, müssen in Einklang gebracht werden mit stark wachsenden Gehaltsstrukturen und steigendem Kostendruck auf Grund der Inflation.

Auf Grund der Tatsache, dass es auf Jahre bei einem Arbeitnehmermarkt bleiben wird, sind unzusammenhängende Einzelmaßnahmen beim Recruiting oder im Rahmen des Employer Branding aus unserer Sicht nach wie vor nicht nachhaltig zielführend.

Im Zuge der Gründung des Unternehmensbereichs Human Resources 2016 wurde ein ganzheitliches, sog. "lebensphasenorientiertes HR-Konzept" entwickelt, welches auf der Unternehmenskultur aufbaut und den Mitarbeiter als im besten Wortsinne "wertvollste Ressource" in den Mittelpunkt stellt. Auf dieser Basis werden einzelne Teile immer wieder, dem Zeitgeist entsprechend, flexibel angepasst.

Seit 2023 hat Lindy im Bereich Recruiting unter anderem folgende Anpassungen vorgenommen:

• Schaffung einer Vollzeitstelle / Specialist Recruiting

• Kooperationspartnerschaft mit einer Personalmarketingagentur inkl. Beratung bzgl. zielgruppengerechtem Inhalt der Stellenanzeigen und der passenden Kanäle

• Aufbau eines Netzwerks aus Personalvermittlern und Headhuntern

Es ist gelungen, innerhalb von 5 Monaten 12 neue und vakante Stellen zu besetzen.

Seit 2023 hat Lindy im Bereich Retention Management unter anderem folgende Anpassungen vorgenommen:

• ständige Anpassung der internen Gehaltsstrukturen an die aktuell üblichen Marktpreise und unter Berücksichtigung der Inflation;

• Ausweitung des Konzepts zum "mobile work";

• regelmäßige Veranstaltung von Mitarbeiterevents (Food Truck/ Teamevents).

Nachfolgeregelung

Seit Oktober 2022 ist Laura Lindenberg-Brohm als Prokuristin und General Manager der GmbH ein Teil des Geschäftsführungsteams. Mit der Übernahme der Verantwortung für die Abteilungen Marketing, Finance & Controlling und HR & Legal Compliance ist die Übergabe aller operativen Aufgaben von Jürgen Lindenberg auf Laura Lindenberg-Brohm bereits erfolgt und somit wird das operative Tagesgeschäft von Laura und Peter Lindenberg geführt. Jürgen Lindenberg stand im Jahr 2023 im Rahmen seiner Geschäftsführertätigkeit weiterhin als Unterstützung und Beratung zur Seite und kümmerte sich um strategische Themen und Entscheidungen. Mit offiziellem Renteneintritt Jürgen Lindenbergs im Februar 2024, zieht er sich weiter zurück und wird von da ab nur noch zu 25% beratend zur Seite stehen. Die Vorbereitungen auf die Position der Geschäftsführerin und Übergabe weiterer strategischer Themen laufen im Jahr 2024 noch weiter.

Zur weiteren Unterstützung in der Leitung der GmbH wurde der Posten eines Head of Operations geschaffen. Dafür wurde Sebastian Bach (vorher Global Head of Projects and Processes) auf diese Position befördert, die er ab Dezember 2023 angetreten hat. Die Führung der operativen Abteilungen Logistik, Produkt Management und Sales liegen damit in seiner Hand, zusätzlich zu dem globalen Bereich Projects and Processes. Der HOO arbeitet in enger Abstimmung mit der Geschäftsführung zusammen.

3. Chancenbericht

Auch im laufenden Jahr bestehen die wesentlichen Chancen der Gesellschaft in einer hohen Verfügbarkeit der Produkte und der ständigen Aktualisierung unseres Angebotes mit besonderem Augenmerk auf technisch hochwertige Produkte.

Das gesamte Unternehmen arbeitet global und unermüdlich an der Verbesserung aller Prozesse.

Die im letzten Jahr weiter steigende Unsicherheit durch die verschiedenen Krisen, hat allerdings auch Änderungen des Kaufverhaltens unserer Kunden hervorrufen. Wir haben stark an der Lagerhaltung der richtigen Produkte gearbeitet, natürlich in ausreichenden Mengen, zur richtigen Zeit und arbeiten auch weiter daran, auch durch den Aufbau eines Puffer Lagers in China. Nur durch die korrekte Höhe der Kontokorrentlinien konnten und können wir diese Herausforderungen stemmen.

Ein korrekter Lagerbestand, im Vergleich zu den Vorjahren, immer mehr innovative Produkte und die richtigen Vertriebskänale sind somit für die Zukunft unabdingbar und zwingend erforderlich.

Unter diesen Voraussetzungen arbeiten wir auch zukünftig auf steigende Erträge und Ergebnisse - mindestens auf Vorjahresniveau - hin und werden auch weiterhin in Zusammenarbeit mit der zweiten Führungsebene weiter an den Verbesserungen der Prozesse in allen Bereichen arbeiten.

 

Mannheim, den 13. Juni 2024

Die Geschäftsführung

gez.:

Dr. Peter Lindenberg

Jürgen Lindenberg

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.048.074,03 7.299.954,58
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 107.046,50 141.853,50
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 107.046,50 141.853,50
II. Sachanlagen 6.212.463,41 6.429.536,96
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.723.621,88 5.912.785,88
2. technische Anlagen und Maschinen 48.476,05 27.121,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 321.035,05 314.857,55
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 119.330,43 174.772,53
III. Finanzanlagen 728.564,12 728.564,12
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 610.794,85 610.794,85
2. Beteiligungen 67.279,32 67.279,32
3. sonstige Finanzanlagen 50.489,95 50.489,95
B. Umlaufvermögen 8.578.931,65 10.464.725,64
I. Vorräte 6.581.303,97 8.765.956,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.927.003,66 1.660.424,43
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 538.087,85 519.230,94
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 33.138,85 24.857,61
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.355.776,96 1.116.335,88
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 70.624,02 38.344,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 478.751,78 210.029,16
Bilanzsumme, Summe Aktiva 16.105.757,46 17.974.709,38

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.710.447,96 6.250.781,00
I. gezeichnetes Kapital 260.000,00 260.000,00
II. Gewinnvortrag 5.990.781,00 5.460.804,65
III. Jahresüberschuss 459.666,96 529.976,35
B. Rückstellungen 1.116.549,65 924.433,51
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 773.693,00 497.550,00
2. sonstige Rückstellungen 342.856,65 389.366,64
C. Verbindlichkeiten 8.278.759,85 10.799.494,87
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.289.588,83 6.634.513,46
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.989.171,02 4.164.981,41
Bilanzsumme, Summe Passiva 16.105.757,46 17.974.709,38

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.656.931,75 8.923.770,99
2. Personalaufwand 4.907.856,75 4.949.984,53
a) Löhne und Gehälter 4.353.471,24 4.392.846,79
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 554.385,51 557.137,74
3. Abschreibungen 326.017,95 317.857,56
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 326.017,95 317.857,56
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.763.080,23 2.966.392,09
5. Erträge aus Beteiligungen 282.635,66 200.000,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 59.058,21 4.647,83
davon aus verbundenen Unternehmen 13.944,09 3.857,90
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 433.635,22 185.734,86
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 92.076,88 162.585,65
9. sonstige Steuern 16.291,63 15.887,78
Jahresüberschuss 459.666,96 529.976,35

Anhang

A. ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN

Die Lindy-Elektronik GmbH hat Ihren Sitz in Mannheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 786 eingetragen.

B. ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 2, 266 ff. HGB).

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren).

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

C. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wird gem. § 253 Abs. 3 HGB mit drei bis fünf Jahren angenommen.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode ermittelt. Für die Zugänge an beweglichen Anlagegütern werden die zeitanteiligen Jahresabschreibungen angesetzt.

Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB) waren nicht erforderlich.

Es werden folgende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern zugrunde gelegt:

- Gebäude 33 Jahre,

- Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 14 Jahre.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 Satz 5, 6 HGB) waren nicht erforderlich.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bzw. Nominalwerten angesetzt. Für alle erkennbaren Risiken werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % gebildet.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert bewertet.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Bei der Bewertung von Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).

Die Pensionsrückstellungen sind nach der PUC-Methode unter Berücksichtigung einer Finanzierung ab Beginn des Dienstverhältnisses bewertet. Die Bewertung erfolgte unter den Prämissen, dass die Rentenanpassung 2 % p.a und die Fluktuationsrate 0 % p.a. und die Lohn- und Gehaltssteigerung 0 % beträgt. Der verwendete Zinssatz beträgt 1,82 %. Es werden die Richttafeln 2018G von Dr. Klaus Heubeck als Sterbetafeln herangezogen.

Der nach § 253 Abs. 6 HGB auszuweisende Unterschiedsbetrag für Altersvorsorgeverpflichtungen beträgt TEuro 9 bei einem Zinssatz von 1,74 % (7-Jahres Durchschnittsbildung). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Die Umrechnung etwaiger Fremdwährungsforderungen bzw. -verbindlichkeiten erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag. Änderungen des Wechselkurses werden gemäß § 256a HGB beachtet.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung verursachungsgerecht zugeordnet.

Im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich keine Änderungen in den Bilanzierungsmethoden.

D. ANGABEN ZUR BILANZ

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem im Folgenden beigefügten Anlagespiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibung des Geschäftsjahres.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEuro 407 (Vorjahr: TEuro 408).

Gegenüber Gesellschaftern bestehen Forderungen von TEuro 77 (Vorjahr: TEuro 391).

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig.

Das vollständig eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt unverändert € 260.000,00.

Im Geschäftsjahr wurde Deckungsvermögen (Anschaffungskosten TEuro 0, Vorjahr: TEuro 308) mit einem beizulegenden Zeitwert von TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 308), mit dem Erfüllungsbetrag für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen von TEuro 774 (Vorjahr: TEuro 805) verrechnet. Ebenfalls verrechnet wurden Aufwendungen und Erträge aus solchen Vermögensgegenständen und Schulden in Höhe von TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 23). Die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts erfolgte mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Personalkosten.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit
Gesamtbetrag < 1 Jahr > 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre
TEuro TEuro Vj.
TEuro
TEuro Vj.
TEuro
TEuro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.290 4.334 4.379 1.956 2.256 1.051
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.742 1.742 3.303 0 0 0
2. Sonstige Verbindlichkeiten 246 246 861 0 0 0
Summe 8.278 6.322 8.543 1.956 2.256 1.051
Art der Verbindlichkeit
Gesicherte Beträge Art und Form der Sicherheit
TEuro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.088 Grundschulden, Bürgschaften
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 keine
2. Sonstige Verbindlichkeiten 0 keine
Summe 3.088 0

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der restlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, beträgt TEuro 740 und besteht im Wesentlichen aus Verpflichtungen aus Leasing- und Serviceverträgen.

E. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung von TEuro 53 (Vorjahr: TEuro 88) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEuro 184 (Vorjahr: TEuro 270) enthalten.

Im Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von TEuro 14 (Vorjahr: TEuro 14) enthalten.

F. SONSTIGE ANGABEN

Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

1. Belegschaft

Im Jahresdurchschnitt waren 67 angestellte Mitarbeiter beschäftigt.

2. Anteilsbesitz

Gesellschaft Beteiligungsquote
(in %)
Eigenkapital
TEuro
Jahresergebnis
TEuro
Lindy China (HK) Limited, Hongkong/China 100 -59 -23
Lindy France S.a.r.l., Mundolsheim/Frankreich 100 674 335
Lindy Italia S.r.l., Villa Guardia, Italien 100 592 142
Lindy International Ltd., Stockton on Tees, England 50 1.346 16
Lindy Asia Co., Taipeh City/Taiwan * 25 1.033 165

* Angaben aus dem Vorjahresabschluss 31.12.2022

3. Organe

Mitglieder der Geschäftsführung sind:

Herr Dr. Peter Lindenberg, Mannheim, gesamtverantwortlicher Geschäftsführer

Herr Jürgen Lindenberg, Mannheim, Geschäftsführer Strategie und Beratung

Die Geschäftsführer üben die Tätigkeit hauptberuflich aus.

Ab dem 26.10.2022 besitzt Frau Laura Lindenberg-Brohm Einzelprokura.

Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

4. Komplementär

Die Gesellschaft ist Komplementär der Kommanditgesellschaft LINDY GmbH & Co. KG, Mannheim.

5. Nachtragsbericht

Berichtspflichtige Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich nicht ereignet.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Mannheim, den 13. Juni 2024

Die Geschäftsführung

gez.:

Dr. Peter Lindenberg

Jürgen Lindenberg

Anlagespiegel

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Software und Lizenzen 306.054,62 7.745,00 0,00 0,00 313.799,62
306.054,62 7.745,00 0,00 0,00 313.799,62
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 7.490.073,47 0,00 0,00 0,00 7.490.073,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 96.961,49 25.713,44 0,00 0,00 122.674,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.524.158,14 59.912,63 -3.041,73 36.208,43 1.617.237,47
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 174.772,53 83.275,83 -102.509,50 -36.208,43 119.330,43
9.285.965,63 168.901,90 -105.551,23 0,00 9.349.316,30
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 753.166,16 0,00 0,00 0,00 753.166,16
2. Beteiligungen 143.162,37 0,00 0,00 0,00 143.162,37
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 50.489,95 0,00 0,00 0,00 50.489,95
946.818,48 0,00 0,00 0,00 946.818,48
10.538.838,73 176.646,90 -105.551,23 0,00 10.609.934,40
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2023
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Software und Lizenzen 164.201,12 42.552,00 0,00 0,00 206.753,12
164.201,12 42.552,00 0,00 0,00 206.753,12
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 1.577.287,59 189.164,00 0,00 0,00 1.766.451,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 69.840,49 4.358,39 0,00 0,00 74.198,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.209.300,59 89.943,56 -3.041,73 0,00 1.296.202,42
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.856.428,67 283.465,95 -3.041,73 0,00 3.136.852,89
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 142.371,31 0,00 0,00 0,00 142.371,31
2. Beteiligungen 75.883,05 0,00 0,00 0,00 75.883,05
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
218.254,36 0,00 0,00 0,00 218.254,36
3.238.884,15 326.017,95 -3.041,73 0,00 3.561.860,37
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
31.12.2022
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Software und Lizenzen 107.046,50 141.853,50
107.046,50 141.853,50
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 5.723.621,88 5.912.785,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 48.476,05 27.121,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 321.035,05 314.857,55
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 119.330,43 174.772,53
6.212.463,41 6.429.536,96
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 610.794,85 610.794,85
2. Beteiligungen 67.279,32 67.279,32
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 50.489,95 50.489,95
728.564,12 728.564,12
7.048.074,03 7.299.954,58

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die LINDY-Elektronik GmbH, Mannheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LINDY-Elektronik GmbH, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LINDY-Elektronik GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, 13. Juni 2024

Treuhand Heidelberg GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Björn von Olnhausen, Wirtschaftsprüfer

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