SLW Altenhilfe Liebfrauenhaus GmbH
Selbe AdresseAmbulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Markus Horst Mag. Dr. Schwarz seit 24.11.2025 | Geschäftsführer |
Jorge Pons Vorberg seit 26.8.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
KOS Care Srl | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Senovum GmbHFreiburg im BreisgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1 Vorbemerkungen Die gemeinnützige Senovum GmbH ist eine 100prozentige Tochtergesellschaft der Kur + Reha GmbH des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Landesverband Baden-Württemberg. Sie betreibt insgesamt 6 stationäre Pflegeheime sowie einen ambulanten Pflegedienst. Durch Kauf- und Abtretungsvertrag vom 12.03.2015 wurden die Anteile von der Kur + Reha GmbH an die Charleston Holding GmbH, mit Sitz in Füssen, mit Wirkung zum 31.12.2014 (24 Uhr) veräußert (wirtschaftlicher Stichtag). Der Vertrag enthält aufschiebende Bedingungen, so dass die tatsächliche Abtretung der Anteile vom Eintritt dieser aufschiebenden Bedingungen abhängig ist. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses 2014 waren diese aufschiebenden Bedingungen noch nicht sämtlich erfüllt, so dass die Abtretung noch nicht vollzogen ist. Der Vollzug wird voraussichtlich Anfang Juni 2015 erfolgen. Mit Eintritt des Vollzuges wird der bisherige Geschäftsführer der Senovum GmbH abberufen. Insbesondere die Berichtserstattung des Chancen-, Risiko- und Prognoseberichts erfolgte unter Rücksprache/in Bezugnahme des neuen Gesellschafters und Geschäftsführers. Im Rahmen der Diversifikationsstrategie sind im Jahr 2008 zwei stationäre Pflegeheime unter der Marke Senovum an den Start gegangen:
Im Jahr 2011 wurde der Verbund der stationären Pflegeeinrichtungen in der Senovum GmbH um zwei weitere Einrichtungen ergänzt:
Im Jahr 2012 wurde der Verbund der stationären Pflegeeinrichtungen in der Senovum GmbH um eine weitere Einrichtung ergänzt:
Im 2013 wurde die Senovum GmbH (nach Verschmelzung mit der Seniorenstift Zeuthen GmbH) um eine zusätzliche Einrichtung in Brandenburg ergänzt:
1.2 Branchensituation Pflege Der Sparkassen Finanzgruppe Branchendienst analysiert in seinem Report 2013 die Situation wie folgt: "Anhaltende Attraktivität des Marktes: Pflegeheime in der Wachstumskrise? Diese Frage könnte man stellen, wenn man die Berichte über steigende Leiharbeit in der Pflege und über den Pflegekräftemangel liest. Tatsächlich ist aber der Pflegemarkt in Deutschland weiterhin auf Wachstumskurs. Dazu tragen neben der demografischen Entwicklung auch die veränderten familiären Strukturen bei. Aufgrund der steigenden Anbieterzahl entsteht für die einzelnen Pflegheime ein enormer Wettbewerbsdruck. Auf die Umsatzentwicklung der Pflegeheime hat die gesamtwirtschaftliche Entwicklung wenig Einfluss. Die grundsätzliche Nachfrage nach Pflegeleistungen bleibt bestehen. Lediglich die Höhe der Eigenanteile in Form von Zuzahlungen unterliegt den konjunkturellen Schwankungen. Die Personalausgaben stellen nach wie vor den größten Kostenblock dar und werden auch zukünftig nicht weiter verringert werden können, weil in den letzten Jahren eine enorme Leistungsverdichtung stattgefunden hat und Personaleinsparungen zulasten der Qualität gehen. Trotz des kontinuierlichen Wachstums der Branche hat sie mit einer schlechten Rentabilität zu kämpfen. Insgesamt ergibt sich für die Branche wie bereits in den Vorjahren ein sehr geringes Ausfallrisiko, das zudem deutlich niedriger als im Bereich der professionellen Ambulanten sozialen Dienste liegt. Das größte Risiko für die Pflegeheime liegt in der Auslastung der vorhandenen Pflegeplätze. Zwar steigt die Zahl der Pflegebedürftigen, aber gleichzeitig nahm die Zahl der Pflegeheime zu, sodass die Zahl der Pflegebedürftigen je Pflegeheim in den vergangenen Jahren konstant bei 64 Pflegebedürftigen liegt. Unter Druck geraten hierdurch insbesondere kleinere Pflegeheime mit niedriger Einzelzimmerquote und Sanierungsstau." Eine weitere Herausforderung für die Branche stellt die abnehmende, durchschnittliche Verweildauer in den Heimen dar. Dies wurde auch von der Senovum GmbH in den letzten Jahren wahrgenommen. Eine Analyse des Altersinstituts kommt hierbei zu den folgenden Erkenntnissen: "Die Verweildauer der im Zeitraum zwischen 2007 und 2014 verstorbenen Heimbewohnerinnen und -bewohner beläuft sich im Durchschnitt auf 29,9 Monate; dies entspricht einem Zeitraum von ca. 2 Jahren und 6 Monaten. Die geschlechtsspezifische Verteilung fällt dabei allerdings höchst unterschiedlich aus. Während Frauen bis zu ihrem Versterben ca. 35 Monate in einer stationären Pflegeeinrichtung leben, beträgt die die mittlere Aufenthaltsdauer der Männer - ebenfalls im Querschnitt der letzten sieben Jahre betrachtet - lediglich 18 Monate. Männliche Bewohner leben also bis zu ihrem Versterben durchschnittlich nur halb so lange in stationären Pflegeeinrichtungen wie pflegebedürftige Frauen. Betrachtet man zudem die Jahre 2007 bis 2014 im zeitlichen Verlauf, lässt sich eine schleichende, jedoch kontinuierliche Abnahme der Verweildauer erkennen; von durchschnittlich 32,2 Monaten im Jahr 2007 auf aktuell ca. 27,1 Monate im Jahr 2014. Abgenommen hat dabei insbesondere die Aufenthaltsdauer der Frauen (2007: 37,4 M.; 2014: 31,6 M.), während die Verweildauern der Männer trotz einiger Schwankungen relativ stabil auf niedrigem Niveau verbleiben (2007: 18,2 M.; 2014: 17,9 M.). Prognostisch ist davon auszugehen, dass sich die Zeiträume zwischen Einzug und Versterben weiter verringern werden. Rechnet man den soeben skizzierten Verlauf linear als Szenario für die kommenden Jahre weiter, wird die sich die durchschnittliche Verweildauer in stationären Pflegeeinrichtungen bereits bis zum Jahr 2020 auf voraussichtlich nur noch ca. 24 Monate verringert haben." 1.3 Wettbewerbssituation an den Standorten Aulendorf Aulendorf ist eine Stadt am Westrand des Schussentals im Landkreis Ravensburg im Südosten von Baden-Württemberg. Im für die Belegung der Einrichtung relevanten Umkreis existieren acht weitere Einrichtungen der Stationären Altenpflege. Im Preismix der vorhandenen Wettbewerber agiert Senovum Aulendorf im Mittelfeld, kann sich jedoch am Markt sehr gut behaupten, da die Immobilie neu ist (Fertigstellung 2012) und die Einrichtung aufgrund ihrer familiären Betriebsgröße eine außerordentlich hohe Nachfrage akquiriert. So konnte die Auslastung im Jahre 2014 deutlich verbessert werden. Diese stieg von 89,3% (im Vorjahr) auf den Wert von 96,4% im Berichtsjahr. Freiburg Die südlichste Großstadt Deutschlands hat circa 218.000 Einwohner und nimmt damit auf der Liste der größten Städte Baden-Württembergs nach Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim die vierte Stelle ein. Im unmittelbaren Umfeld unserer Einrichtung (Stadtgebiet) gibt es 20 weitere Pflegeheime. Senovum Freiburg liegt zentral nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof Freiburg sowie der historischen Innenstadt entfernt. Aufgrund der zentralen Lage ist die Einrichtung sowohl für Pflegebedürftige, deren Angehörige als auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr attraktiv. Die Vollauslastung konnte bereits rund ein Jahr nach Eröffnung der Einrichtung erreicht werden. Auch in den Folgejahren konnten stets Auslastungen von 95% und darüber erreicht werden. Preislich gehört die Einrichtung zu den fünf preiswertesten Einrichtungen im Stadtgebiet Freiburg und kann sich daher im Wettbewerb um Pflegebedürftige sehr gut behaupten. Auch im Jahr 2014 konnte eine Auslastung von nahezu 95% erreicht werden. Biberach (Lindenpark und Riedlinger Straße) und Warthausen Die ehemalige Reichsstadt (nach 1648 Paritätische Reichsstadt) Biberach an der Riss liegt im nördlichen Oberschwaben. Sie ist Kreisstadt, seit 1962 Große Kreisstadt und zugleich die größte Stadt des gleichnamigen Landkreises. Mit den Nachbargemeinden Attenweiler, Eberhardzell, Hochdorf, Maselheim, Mittelbiberach, Ummendorf und Warthausen ist die Stadt eine vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft eingegangen. Biberach hat knapp 32.000 Einwohner und im Umkreis von 10 KM gibt es insgesamt 8 Pflegeheime. Hiervon sind drei in Trägerschaft der Senovum GmbH. Aufgrund des regionalen Schwerpunkts in Biberach und Warthausen gibt es umfangreiche Synergien zwischen den Einrichtungen. So wird zum Beispiel die Verwaltung für alle Senovum Einrichtungen in der Region zentral in Warthausen gesteuert. Dies hat für unsere Kundinnen und Kunden viele Vorteile. So kann mit nur einem Anruf geklärt werden in welcher der Senovum-Einrichtungen ein Platz frei ist und wann ggf. ein Einzug erfolgen kann. Die Senovum Einrichtungen in der Region befinden sich in mittlerer Preislage und sind somit wettbewerbsfähig aufgestellt. Durch unterschiedliche Fachkonzepte gibt es für jeden Pflegebedarf die passende Einrichtung (Demenzstation, Beatmungsstation, Betreutes Wohnen, Einzelzimmer- und Doppelzimmer). Auch an den oberschwäbischen Standorten konnten in 2014 zufriedenstellende Auslastungen erreicht werden. Diese bieten jedoch Verbesserungspotenzial: Umfangreiche Maßnahmen wurden hier im 4. Quartal 2014 bereits eingeleitet. Diese werden bis Mitte 2015 entsprechende Wirkung entfalten. Zeuthen Zeuthen ist eine Gemeinde mit knapp 11.000 Einwohnern im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Sie liegt am südöstlichen Stadtrand Berlins an der Dahme und dem Zeuthener See. Das Senovum Seniorenstift am Zeuthener See liegt zentral und direkt an der Uferpromenade. Zeuthen ist eine grüne Vorstadt am Rande der Bundeshauptstadt, mit vielen ebenen Spazierwegen. Einkaufsmöglichkeiten und Ärzte aller Fachrichtungen sind am Ort. Dank S-Bahn-Anschluss (40 min bis Berlin-Mitte) sind die Bewohnerinnen und Bewohner gut erreichbar für Freunde und Angehörige. Die Einrichtung verfügt über barrierefreie Appartements mit Balkon am See. Betreutes Wohnen und eine eigene Pflegestation runden das Angebot ab. Im Umkreis von 10 KM um Zeuthen gibt es 13 weitere stationäre Pflegeeinrichtungen. Durch die herausragend gute Seelage und den attraktiven Angebotsmix wie vorstehend beschrieben, ist die Einrichtung hervorragend im Wettbewerb aufgestellt. Eine entsprechend hohe und gleichmäßig gute Nachfrage verdeutlicht dies. Die Auslastung am Standort Zeuthen war im Jahr 2014 zufriedenstellend. Im Bereich des betreuten Wohnens lag die Auslastung bei 100%, im Bereich der stationären Pflege wurden nahezu 90% erreicht. 1.4 Forschung und Entwicklung Unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeit orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen unserer Bewohnerinnen und Bewohner. Um den wachsenden Anforderungen des Gesundheitsmarktes und somit unserer Kostenträger wie Krankenkassen und Rentenversicherungen gerecht zu werden, liegt der Schwerpunkt unserer Entwicklungstätigkeit auf der Entwicklung neuer innovativer Betreuungskonzepte. Beispielhaft ist hier der neue Wohnbereich für Junge Pflegebedürftige in Warthausen: Am 15.03.2015 wurde in Folge dieser Konzeptentwicklung im Schlosspark Warthausen die Station für "Junge Pflege" eröffnet. Junge Menschen können durch unterschiedliche Lebensereignisse von Pflegebedürftigkeit betroffen sein. Durch den medizinischen Fortschritt, im Bereich der Akut- und Intensivversorgung, ergibt sich der Bedarf, Wohnformen speziell für jüngere Menschen zu schaffen. Für die qualifizierte, aktivierende Betreuung von jüngeren Pflegebedürftigen hat Senovum Schlosspark Warthausen ein Konzept entwickelt, das die besonderen Bedürfnisse berücksichtigt. Der Wunsch nach individueller Lebensgestaltung und größtmöglicher Teilhabe am Leben steht für diese Personengruppe oft im Mittelpunkt. Ziel der Senovum GmbH ist es, die neue Lebenssituation Ihrer Bewohner so familiär, individuell und erfüllend wie möglich zu gestalten. Zu den jüngeren Pflegebedürftigen zählen Männer und Frauen von 20 Jahren bis zum Rentenalter, die stationär versorgt werden müssen, z.B. nach Schlaganfall, bei Multipler Sklerose oder bei psychischer Erkrankung. Sie leben im Senovum Schlosspark Warthausen in der Wohngruppe "Junge Pflege", wo sie qualifizierte Grundpflege, bei Bedarf Behandlungspflege und vielfältige Unterstützung bei der eigenständigen Alltagsgestaltung bekommen. Im Pflegealltag der Senovum GmbH hat die Wohngruppe "Junge Pflege" besondere Bedeutung. Die kleine Gruppe mit ca. 17 Personen bietet Sicherheit. Es fällt den Bewohnern leicht, soziale Kontakte untereinander und zu den Pflegekräften zu knüpfen. Die Überschaubarkeit ermöglicht Nähe und Vertrautheit, gibt jedem Einzelnen aber auch die Möglichkeit, sich auf sein Zimmer zurückzuziehen. Die Küche ist Teil des Wohn- und Aufenthaltsraums. Die Nähe der offenen Wohnküche zum Aufenthaltsbereich orientiert sich an der familiären Lebenssituation. Zuhause ist sie in der Regel der zentrale Kommunikationsraum. Das Wohngruppenkonzept soll ein familienähnliches Zusammenleben unterstützen, in der Gemeinschaft soll Vertrauen wachsen, damit sich verfestigte, individuelle Verhaltensweisen neu entwickeln können. Im Senovum Schlosspark Warthausen haben junge Pflegebedürftige also die Möglichkeit, den Tag nach den eigenen Wünschen zu strukturieren. Selbstverständlich steht es ihnen frei das Haus zu verlassen, wann immer sie wollen oder Besuch zu empfangen. 1.5 Geschäftsverlauf 1.5.1 Stärken und Schwächen Seit dem Geschäftsjahr 2013 verfügt die Senovum GmbH (nach Verschmelzung mit der Seniorenstift Zeuthen GmbH) über 6 attraktive Pflegeeinrichtungen in zentralen Stadtlagen. Ein modernes Leitbild und bewohnerorientierte Pflegekonzepte haben dazu geführt, dass die Einrichtungen mit durchschnittlich 90 % gut ausgelastet sind. Die gute Nachfrage bestätigt uns darin ein qualitativ hochwertiges Angebot vorzuhalten. Um marktgerechte Preise anbieten zu können haben wir mit den Pflegekassen Vereinbarungen getroffen, die die Erreichung einer Kostendeckung nur bei äußerst wirtschaftlicher Betriebsführung möglich machen. Durch den Aufbau der Gesellschaft und den Zukauf von Standorten war das Ziel einer wirtschaftlichen Betriebsführung im Jahr 2014 knapp verfehlt worden. Dennoch wurde eine Ergebnisverbesserung in Höhe von Euro 430.119,57 im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Die Abweichung zwischen dem tatsächlichen Jahresergebnis 2014 und dem im Lagebericht 2013 prognostizierten resultiert insbesondere aus den Auslastungsschwankungen an den Standorten in Oberschwaben. Hier hatten wir mit durchschnittlich höheren Auslastungen gerechnet. Insgesamt hat sich im Bereich Oberschwaben der Wettbewerb in den letzten zwei Jahren merklich verschärft. Auch im Jahr 2014 konnten einzelne Pflegesatz-vereinbarungen aktualisiert werden, die zu höheren Einnahmen führten. 1.5.2 Umstrukturierungen und Rationalisierungen Seit Herbst 2014 war die Kur + Reha GmbH des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes als alleinige Gesellschafterin der Senovum GmbH in Verhandlung mit der Charleston GmbH über den Verkauf der Senovum GmbH. Diese Verhandlungen konnten erfolgreich zum Abschluss geführt werden (siehe Ausführungen unter Punkt 1.1). Ziel des Verkaufs ist die mittelfristige wirtschaftliche Stabilisierung der Gesellschaft. In der künftig geplanten Struktur wird es aufgrund von Skalierungseffekten möglich sein die Gesellschaft mit einer nachhaltigen Wirtschaftlichkeit zu betreiben. Um eine Kostendeckung zu erreichen wurde 2013 ein engmaschiges Personalmengencontrolling eingeführt. Dieses wurde im Jahr 2014 weiter verfeinert und wird monatlich durchgeführt. Aufgrund des aktuellen Pflegestufenmix in der Einrichtung werden die Soll-Vorgaben mit dem Ist-Zustand verglichen. Abweichungen werden sofort erkannt und können direkt korrigiert werden. Die wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden nachfolgend dargestellt. 1.6 Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Berichtszeitraum von Euro 15.327.582 auf Euro 15.663.171. Der Jahresfehlbetrag reduzierte sich von Euro -490.888 auf Euro -80.484. Die Ergebnisentwicklung in der Senovum GmbH ist - trotz hervorragender Auslastung - nicht zufriedenstellend und bietet Verbesserungspotenzial. Ein wesentlicher Teil der Umsatzzuwächse konnte durch Erhöhung der Pflegeentgelte sowie durch Änderungen im Pflegestufenmix erreicht werden. Im Wesentlichen entfallen hiervon € 67.963 auf den Standort Biberach (Pflegesatzanpassung), € 151.391 auf den Standort Zeuthen (Einführung ambulanter Pflegedienst) und € 188.965 auf den Standort Warthausen (Pflegesatzanpassung und Verbesserung Pflegestufenmix). Am Standort Aulendorf konnten die Erlöse um € 37.177 verbessert werden sowie am Standort Biberach-Lindenpark um € 18.905. 2 Ertragslage
*einschließlich Steuern, soweit in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen Die Umsätze haben sich aufgrund der genannten Änderungen im Pflegestufenmix und der Verhandlung von neuen Entgelten an verschiedenen Standorten leicht verbessert. Die Personalaufwendungen haben sich gegenüber 2013 um € 341.524,60 erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus Zunahme um € 187.786 am Standort Zeuthen. Dort wurden Mitarbeiter für den neu gegründeten, häuslichen ambulanten Pflegedienst eingestellt. Darüber hinaus stiegen am Standort Schlosspark Warthausen die Personalkosten um € 37.924 aufgrund von Veränderungen in der Leitungsstruktur. Zur Erzielung von Synergien an den Standorten Oberschwaben wurde hier die neue Stelle eines Regionalleiters geschaffen. Des Weiteren stiegen die Personalkosten am Standort Aulendorf um € 83.811 aufgrund der Besetzung von bisher offenen Stellen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen hat sich im Wesentlichen aus Senkung der Kosten für externe Reinigungsfirmen ergeben. Hier konnten € 63.776 eingespart werden. Die außerordentlichen Erträge resultieren aus der Übernahme von Nebenkostenverpflichtungen durch die Kur+Reha GmbH. Wie im Kapitel Umsatzentwicklung beschrieben waren verschiedene standortbezogene Veränderungen ursächlich für die Verbesserung der Ertragslage. Trotz der positiven Umsatzentwicklung konnte in 2014 noch keine Kostendeckung erzielt werden. Maßgeblich verursachend waren hier die Standorte Warthausen (-153.927) sowie Freiburg (-88.782). An beiden Standorten waren die Umsätze (trotz Verbesserungen) nicht ausreichend um die Kosten im Bereich Personal und Mieten zu decken. 3 Finanzlage
Die Kreditverpflichtungen wurden im Jahr 2014 vollständig gemäß der mit den Banken vereinbarten Tilgungsraten bedient. Entsprechend gesunken sind die Kreditverbindlichkeiten. Der Rückgang der Rückstellungen resultiert insbesondere aus der Übernahme der Nebenkostenverpflichtungen durch die Kur+Reha GmbH. Die Aufgliederung der Rückstellungen kann dem Anhang entnommen werden. Aufgrund der unbefriedigenden Ertragslage haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter erhöht. Mit dem jetzigen und dem neuen Gesellschafter bestehen Rangrücktrittsvereinbarungen. 3.1 Liquidität Die Liquidität ist angespannt und die Ausstattung mit liquiden Mitteln musste über die Muttergesellschaft ergänzt werden. Die Liquiditätssteuerung der Mutter- und Tochterunternehmen erfolgt einheitlich und zentralisiert im Kur + Reha Konzern. Im Berichtsjahr ergaben sich folgende Liquiditätsgrade:
Die Zahlungsfähigkeit war durch die zentralisierte Liquiditätssteuerung im Konzern sichergestellt. 3.2 Umsatzrendite Die Umsatzrendite ist leicht negativ und liegt -0,5 %. Gegenüber dem Vorjahr hat sie sich deutlich verbessert.
4 Vermögenslage
Der Bestand an liquiden Mitteln und die Forderungsbestände haben sich analog der Ertragslage negativ entwickelt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 6,5 % verringert. Hauptursächlich hierfür sind das stringent durchgeführte Mahnwesen und die zeitnahe Kontrolle offener Posten. 5 Nachtragsbericht Nach den ersten Monaten 2015 ist standortbezogen (Oberschwaben) eine Absenkung der Auslastung abzusehen. An anderen Standorten konnte die Auslastung gehalten werden.
Aufgrund der beabsichtigten Weiterführung der Gesellschaft im größeren Verbund der Charleston Holding GmbH wird mitzu erzielender Synergien und geplanten Kostensenkungsmaßnahmen gerechnet. 6 Chancen- und Risikobericht Der Verkauf der Senovum GmbH an die Charleston Holding GmbH - einen in 2014 neu gegründeten Pflegeheimbetreiber - wurde am 12.03.2015 beurkundet; das Closing (Vollzug der aufschiebenden Bedingungen) ist für Anfang Juni avisiert. Aufgrund der schwierigen Ertragsentwicklung in der Vergangenheit ist die Liquidität entsprechend angespannt. Planungsrechnungen werden jeweils für drei Jahre erstellt. Auch unter kaufmännischer Vorsicht kann davon ausgegangen werden, dass bei gleichbleibender Entwicklung, die Zahlungsfähigkeit jederzeit gesichert ist. Hierfür soll für die Übergangsfrist bis hin zur Neuverhandlung von Pflegesatzvereinbarungen mit den Kostenträgern und umzusetzende Synergien eine Finanzierung durch die neue Eigentümerin sichergestellt. Das zum Geschäftsjahresende 2014 noch bestehende Darlehen bei der APO-Bank wurde im Jahr 2015 auf die Kur+Reha GmbH übertragen, wodurch sich die Zinssituation bei der Senovum GmbH deutlich verbessert. Aufgrund von Umstrukturierungen auf Ebene der Einrichtungsleitungen und anstehendem Personalwechsel im Bereich der Regionalleitung Süd (also Freiburg und Großraum Biberach), sowie der Etablierung neuer Reporting-Standards und der avisierten Einführung einer neuen Dokumentations-Software wird eine schrittweise stabilisierte Ertragslage erwartet. Positive Impulse für die Wirtschaftlichkeit der Senovum GmbH werden durch die im Jahr 2015 auslaufenden Leasingverträge erwartet, die zu deutlich besseren Konditionen verlängert werden. Diese belasten zurzeit die Wirtschaftlichkeit. Weitere positive Effekte ergeben sich durch erwartete Synergien mit dem Bestandsportfolio der künftigen Eigentümerin. Insbesondere durch Großkundenverträge sollen Einsparungen im Bereich Materialeinkauf realisiert werden. An allen Standorten der Senovum GmbH wurde mit den Pflegekassen eine Fachkraftquote von 50% im Bereich der Pflegekräfte mit den Kostenträgern vereinbart. Die Pflegesätze sollen kurzfristig neu verhandelt werden, um auf ein jeweils lokal realistisches Niveau zu kommen, ohne dabei die Wettbewerbsfähigkeit in Frage zu stellen. Schon heute ist absehbar, dass diese Quoten nur mit großer Mühe erreicht werden können. Am Standort Freiburg besteht ein Wettbewerb mit dem Uniklinikum Freiburg. Dies ist eine tarifgebundene Arbeitgeberstruktur die in einem hohen Maß Fachkräfte bindet und damit dem allgemeinen Markt entzieht. In anderen Regionen (Oberschwaben) konkurriert die Senovum GmbH mit Betrieben der gewerblichen Privatwirtschaft. In der prosperierenden Region Biberach werden überdurchschnittlich hohe Gehälter bezahlt, die einen Einstieg in Pflegeberufe für viele junge Menschen attraktiv machen. Insbesondere im oberschwäbischen Bereich sind einige Synergien mit den bereits vorhandenen Einrichtungen der Charleston Holding zu erwarten. Risiken ergeben sich für die Zukunft insbesondere durch die Einführung des flächendeckenden Mindestlohnes. Dieser soll erwartungsgemäß jedoch größtenteils durch die zu erwartenden Erhöhungen der Pflegesätze abgefedert werden. Weitere Risiken bestehen in der durchschnittlich sinkenden Verweildauer. Hier verweisen wir auf die bereits zitierte Studie des Altersinstituts. Vergleiche Hinweise im Berichtsabschnitt zur Branchensituation. Das permanente Erreichen der vereinbarten Fachkraftquote stellt die Einrichtungen ebenso vor große Herausforderungen. Weiterhin positiv sind auch die Entwicklungsmöglichkeiten im Bereich der Pflegesätze und der Investitionskosten für Selbstzahler. An allen Standorten bewegt sich die Gesellschaft im unteren Preisbereich des Wettbewerbs. Es verbleibt somit die Möglichkeit Preise angemessen zu erhöhen und dennoch wettbewerbsfähig zu bleiben. Grundsätzlich sind jeweils schrittweise Erhöhungen an das obere Ende des unteren Drittels im regionalen Vergleich realisierbar, wobei nur einen Teil dieses Potentials ausschöpft werden soll, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Der wirtschaftliche Break-Even auf EAT-Basis (Ergebnis nach Steuern) soll durch die vorgenannten Maßnahmen im kommenden Geschäftsjahr 2015 erreicht werden. 7 Prognosebericht Aufgrund der aktuellen Kosten- und Erlösentwicklung ist davon auszugehen, dass die Senovum GmbH im Jahr 2015 den wirtschaftlichen Break-Even erreichen wird. Plangemäß sollen sich die Umsätze, Kosten und Ergebnisse für die Gesellschaft für 2015-2017 wie folgt entwickeln:
Die Reduzierung des Umsatzes liegt primär an einem Auslastungseinbruch auf ca. 89,8% im Gruppendurchschnitt. Dieser wird nach dem Vorsichtsprinzip noch bis mindestens Ende des Jahres 2015 fortgeschrieben, um dann annahmegemäß nach Integration in die übernehmende Gesellschaft durch Marketingmaßnahmen etc. verbessert zu werden. Die teilweise neu verhandelten Pflegesätze sind nicht ausreichend, um die reduzierten Auslastungen zu kompensieren. Die Kosten reduzieren sich durch die eingebrochene Auslastung ebenfalls, da beispielsweise Personal- und Materialkosten nur zum Teil fix und größtenteils auslastungsabhängig sind. Die hierzu notwendigen Maßnahmen werden nach Closing mit den jeweiligen Standortleitungen abgestimmt und werden dann sobald die einzelnen Verträge es zulassen umgesetzt. Im Einzelnen handelt es sich um:
BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben 1. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. 2. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. 3. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 4. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer wurde in Anlehnung an die amtlichen AfA-Tabellen der Finanzverwaltung für immaterielle Vermögensgegenstände auf 3 bis 15 Jahre, für Gebäude auf 33 1/3 Jahre, für Außenanlagen und Bauten auf fremdem Grund und Boden auf 10 Jahre sowie für bewegliche Vermögensgegenstände zwischen 3 und 10 Jahren festgesetzt. 5. Abnutzbare und bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 150,00 (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst; EDV-Software von geringem Wert - sogenannte Trivialprogramme - wird analog behandelt. 6. Bei Anlagegütern im Wert von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 pro Anlagegut (ohne Umsatzsteuer) wurde entsprechend der steuerlichen Regelung des § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten für alle entsprechenden Zugänge des Geschäftsjahres gebildet, der mit jeweils einem Fünftel pro Jahr abgeschrieben wurde. Hieraus wurde der beigefügte Anlagespiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB entwickelt. 7. Der erworbene Geschäfts- oder Firmenwert resultiert aus der Verschmelzung der Seniorenstift Zeuthen GmbH. Der Geschäfts- oder Firmenwert bezieht sich insbesondere auf die positive Außendarstellung und die Übernahme des lukrativen Pachtvertrags, der das Alleinstellungsmerkmal der Einrichtung, nämlich die herausgehobene Lage am Zeuthener See sichert. Der Pachtvertrag hat eine verbleibende Laufzeit - inklusive der möglichen Verlängerungsoptionen - von über 20 Jahren. Aufgrund der Laufzeit des Vertrags erachten wir eine lineare Abschreibung des Firmenwerts über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren als realistisch. 8. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, sowie die Waren wurden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. 9. Forderungen und flüssige Mittel wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Dem allgemeinen Kredit- und Ausfallrisiko wurde durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. 10. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und in ausreichendem Umfang gebildet. In den Ansatz der sonstigen Rückstellungen wurden die Aufwendungen einbezogen, die voraussichtlich nach dem Bilanzstichtag anfallen; es wurden alle passivierungspflichtigen Risiken berücksichtigt. Die wesentlichen Rückstellungen für Resturlaub und Überstunden wurden mit den voraussichtlichen personenbezogenen Erfüllungsbeträgen unter Berücksichtigung der Lohnnebenkosten und den erwartungsgemäß tatsächlich geleisteten Arbeitstagen bewertet. 11. Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 12. Für die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Kur + Reha GmbH wurde eine Rangrücktrittsvereinbarung abgeschlossen. Fälligkeitenübersicht zum 31.12.2014
C. Angaben zu einzelnen Positionen 13. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 4.297,35 (Vj: EUR 0,00) enthalten. 14. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Globalzession und eine Raum-Sicherungsübereignung abgesichert. 15. Unter den außerordentlichen Erträgen sind Erträge aus der Übernahme von Rückstellungen (Nebenkostenverpflichtungen) aufgrund einer Verpflichtungserklärung durch den Gesellschafter in Höhe von EUR 115.108,35 enthalten. D. Sonstige Verpflichtungen 16. Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Immobilienverträgen in Höhe von TEUR 21.138 und Mobilienverträgen in Höhe von TEUR 271. 17. Die Verpflichtungen haben Laufzeiten zwischen 1 und 18 Jahren. E. Zusätzliche Angaben 18. Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2014 war Herr Melcher Franck. 19. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Kur + Reha GmbH, Freiburg miteinbezogen. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt beim elektronischen Bundesanzeiger. 20. Die Zahl der Beschäftigten beträgt im Jahr 2014 wie folgt:
Freiburg, den 28. Mai 2015 Melcher Franck, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.07.2015 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte verkürzte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014 sowie der Lagebericht der Senovum GmbH, Freiburg, entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Senovum GmbH, Freiburg, für das Geschäftsjahr vom 1.1. - 31.12.2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Freiburg, den 30. Mai 2015 ADJUVARIS
GmbH
durch Maik Scherer, Wirtschaftsprüfer" |
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Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Erbringung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen
Beteiligungsgesellschaften
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Hausmeisterdienste
Erbringung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen
Sonstige vollstationäre Pflegeeinrichtungen
Sonstige teilstationäre Pflegeeinrichtungen
Beteiligungsgesellschaften
Sonstige vollstationäre Pflegeeinrichtungen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Ambulante Betreuungsdienste für ältere Menschen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Einzelhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen