Sonotronic GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Hägele seit 4.5.2020 | Prokura |
Ingo Nagel seit 6.12.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SONOTRONIC Nagel GmbHKarlsbadJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht zum 31. Dezember 2021Gesamtwirtschaftliche LageDie Weltwirtschaft hat sich 2021 von der Corona-Krise erholt, ihre Auswirkungen prägen jedoch weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften hat der private Konsum im Zuge sinkender Neuinfektionen und rascher Impffortschritte ab dem Frühjahr 2021 deutlich angezogen. Allerdings führten seit Beginn 2021 zunehmende Liefer- und Kapazitätsengpässe zu Störungen in den globalen Wertschöpfungsketten und bremsten in vielen Ländern die Industrieproduktion. Aufgrund des Anstiegs der weltweiten Nachfrage und der angebotsseitigen Lieferengpässe sind die Erzeuger- und Verbraucherpreise stark angestiegen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für das Jahr 2021 mit einer Zunahme der globalen Wirtschaftsleistung um 5,9 %. Auch in unseren Kernmärkten hat sich die Wirtschaft von den Folgen der Coronavirus-Pandemie erholt. In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahr um 2,7 % gewachsen. Das Wachstum hat sich allerdings zum Jahresende 2021 aufgrund der Liefer- und Materialengpässe sowie des erneut angestiegenen Infektionsgeschehens deutlich abgeschwächt. Steigende Erzeugerpreise, Lieferengpässe und ein Anstieg der privaten Nachfrage haben in vielen Regionen der Welt im zweiten Halbjahr 2021 zu einem kräftigen Auftrieb der Inflation geführt. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war auch im Jahr 2021 von der Corona-Pandemie geprägt. Gebremst durch die andauernde Pandemiesituation und zunehmende Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Jahr 2020 nur allmählich erholen. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2021 um 2,7 % höher als 2020. Das reichte jedoch nicht, um den starken Rückgang im ersten Coronajahr aufzuholen: Im Vergleich zum Jahr 2019, also dem Jahr vor der Krise, war das BIP 2021 noch um 2,0 % niedriger. In den USA wuchs die Wirtschaft im Berichtsjahr um 5,7 % und erreichte bereits im zweiten Quartal 2021 das Niveau vor Ausbruch der Corona-Krise. Der deutliche Anstieg der privaten Konsumausgaben trug maßgeblich zum Wachstum bei. Der US-Arbeitsmarkt hat sich 2021 nach dem Corona-Einbruch erholt, die Arbeitslosenquote lag allerdings noch über Vorkrisenniveau. Die Verbraucherpreise sind 2021 im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen. Maßgebliche Ursache sind Lieferengpässe, höhere Energiepreise und steigende Mieten. Vor dem Hintergrund der zunehmenden wirtschaftlichen Aktivität hat die US-Notenbank Ende 2021 beschlossen, ihre Anleihenkäufe zurückzuführen und die Weichen für Zinserhöhungen gestellt. Den Strukturwandel und infolgedessen die Krise aus 2019 sehen wir nach gut 2 Jahren als vollzogen. E-Fahrzeuge sind im Markt angekommen und alle OEM sehen sich diesem Antrieb verpflichtet. Verbrenner Entwicklungen werden nicht fortgeführt, Elektromobilität ist somit nach derzeitigem Stand die zukünftige Technologie. Deshalb hat sich die Nachfrage nach US-Sondermaschinen für alle Fahrzeugtypen im 2 HJ zugenommen. Auch US-Maschinen werden unabhängig vom Antriebsstrang benötigt und haben ein Alleinstellungsmerkmal in der Produktionskette. Die Nachfrage hat sich zunächst in den USA verbessert, in Europa liegt sie noch deutlich unter dem Vorkrisen-Niveau. GeschäftstätigkeitSonotronic ist ein führender Hersteller von Ultraschall-Schweißmaschinen und Komponenten weltweit. Wir verfügen über ein globales Netz mit eigenen Niederlassungen und Vertretungen. Sonotronic ist Technologie-Partner der kunststoffverarbeitenden Industrie, insbesondere der Automobilhersteller und deren Zulieferer. Wir entwickeln und produzieren kundenspezifische Ultraschall-Schweißmaschinen, Standardmaschinen und Komponenten. Gemeinsam mit unseren internationalen Kunden realisieren wir Projekte von Beginn bis zum Serienanlauf. Die Jahre 2019 bis 2022 waren und sind von den Krisen geprägt. Durch zu wenig Projektvergabe in der Automobilindustrie, bei gleichzeitig zu hohen Kapazitäten im Bereich der Sondermaschinen gerieten Margen unter Druck. Aber insbesondere auch die Verwerfungen in der Automobilindustrie der frühen Krisenjahre mit Projektdurchlaufzeiten von bis zu 280 Tagen führen bei krisenbedingten verlängerten Zahlungszielen zu höherem Liquiditätsbedarf. Zeitgleich zu den Krisen führte Sonotronic ein neues ERP-Systems ein, dass gerade in der Implementierungsphase zu fehlender kaufmännischer Transparenz führte, um agiler zu reagieren. Da der Sondermaschinenbau sehr träge ist (durch Projektdurchlaufzeiten) wird eine komplette wirtschaftliche Erholung des Tagesgeschäfts erst ab 2. HJ 2022 und 2023 erwartet. Zusätzlich erschweren massive Lieferverzögerungen von Zukaufteilen die termingerechte Auslieferung und Planung, was Sonotronics Geschäftstätigkeit über das Jahr 2022 beeinflusst. Die Fokussierung auf den Anlagenbau hat uns in den letzten Jahren durch die Krisen zugesetzt. Das Unternehmen befindet infolgedessen in einer Umstrukturierung mit dem Ziel den Maschinenbau wieder zu stabilisieren und ertragskräftig zu gestalten. Gleichzeitig planen wir den Bereich Komponenten auszubauen, und damit auch unsere Absätze außerhalb der Automobilindustrie zu erhöhen und industrieunabhängiger zu werden. Der aktuelle Auftragsbestand im Unternehmen, teilweise bedingt durch Projektverzögerungen durch Lieferkrisen, sorgt kurzfristig für fehlenden Umsatz und mittelfristig für eine hohe Auslastung. Die Besonderheit unserer Produkte, insbesondere der Sondermaschinen, war jahrelang der Garant für Stabilität und Erfolg. Die Sondermaschinen werden für Exterieur und Interieur sämtlicher Fahrzeuge unabhängig vom Antriebsstrang benötigt. Es handelt sich bei jeder Anlage um ein Einzelstück, welches auftragsbezogen gefertigt wird. Die Maschinen werden unausweichlich benötigt. Somit ist gewährleistet, dass eine Stornierung von Maschinen nahezu ausgeschlossen ist. Auch gehen wir davon aus, dass bei einer Kundeninsolvenz der OEM die entsprechende Maschine übernimmt, um seine Produktion zu sichern. Der hohe technische Aufwand und das spezielle Fachwissen tragen dazu bei, dass Ultraschall-Sondermaschinen kein Massenprodukt werden. Deshalb gilt es den Ultraschall als Kernkompetenz unseres Unternehmens zu bewahren. Neben dem Sondermaschinenbau als Hauptumsatzträger sind wir in weiteren Geschäftsfeldern mit unseren Komponenten und Standardmaschinen tätig. Zum Beispiel liefert Sonotronic Ultraschallsysteme und Maschinen für die Verpackungs- und Food-Industrie. Durch unsere Umweltsparte rüsten wir Biogas- und Kläranlagen mit Hochleistungs-Ultraschall-Reaktoren zur deutlichen Effizienzsteigerung aus. Wir erwirtschaften rund 95% unserer Umsätze mittels Ultraschalltechnologie und sind entsprechend in drei Sparten tätig:
Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftDas Jahr 2021 verlief im Rückblick nicht wie wir es erhofft und erwartet hatten. Es waren immer noch zu wenig Projekte am Markt und mit einem Auftragseingang von unter 10 Millionen ein verhaltener Auftragseingang im ersten Halbjahr. Im zweiten Halbjahr war der Auftragseingang mit ca. 20 Millionen positiv durch ein starkes drittes Quartal, indem wir überdurchschnittlich viele Projekte gewinnen konnten. Trotz sehr gutem Auftragseingang ist der Gesamtbestand an Projekten im Aufbau zum 31.12.2021 auf 5 Millionen Euro gesunken. Durch die Lieferkrise konnten Projekte nicht im üblichen Umfang effektiv aufgebaut werden. Der Auftragsbestand zum Jahresende war somit außerordentlich gut. Die Leistung im Schlussquartal konnte jedoch nicht erbracht werden. Infolgedessen war es auch unvermeidbar Teile der Belegschaft in Kurzarbeit zu schicken, und historisch hohe Personalrückstellungen abzubauen. Letztendlich war 2021 ein weiteres Jahr geprägt von Krisen und Unsicherheiten. Die Lücke im Sondermaschinenbau konnte nicht geschlossen werden. Finanzen
Die Abschreibungen betragen € 1.371.050,62. In Hard- und Software wurden im Jahr 2021 Euro 25.048,85, in Maschinen Euro 15.241,04 und in die Betriebs- und Geschäftsausstattungen Euro 123.834,89 investiert. Außerdem wurden selbst geschaffene Prototypen mit Euro 112.917,58 aktiviert. Die Lage der Gesellschaft ist entsprechend der Bilanzstruktur zum 31.12.2021 zugunsten des Umlauf-Vermögens flexibel gestaltet und den Bedürfnissen entsprechend kurzfristig finanziert. Von dem Gesamtpersonalaufwand in Höhe von Euro 16.148.079,67 entfallen auf Angestellte incl. der Geschäftsführervergütungen Euro 5.564.167,24 und auf die sozialen Abgaben Euro 2.937,664,10 davon für freiwillige Altersversorgung Euro 273.637,84. Der Personalaufwand sank um € 1.575.457,59 gegenüber dem VJ. Qualifikation/WeiterbildungAuch im Jahr 2021 wurde die Qualifikation der Mitarbeiter durch Weiterbildung verbessert. Der Aufwand betrug im Jahr 2021 Euro 51.051,74. Um auch zukünftig über qualifiziertes Personal zu verfügen, werden weiterhin Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt. Der Bruttolohn der Auszubildenden betrug im Jahr 2021 Euro 218.907,13. LiquiditätIm Geschäftsjahr waren, unter Berücksichtigung der von den Banken gewährten Kontokorrentlinien, genügend Mittel vorhanden. Die Zahlungsfähigkeit war gewährleistet. Grundsätzlich ist Skontierfähigkeit gegeben und wurde auch zum größten Teil genutzt. Für das nächste Jahr wird bei andauernder Materialknappheit gepaart mit den Zahlungszielen der im Bestand befindlichen Aufträge die Liquidität der Gesellschaft ein potenzielles Risiko auf Grund der über die Krisenjahre kontinuierlich höher ausgeschöpften Betriebsmittellinien. Des Weiteren sind die im Bestand befindlichen Projekte teilweise noch mit höherem Vorfinanzierungsbedarf behaftet, auf Grund von längeren Zahlungszielen der Krisenjahre. Forschung und EntwicklungWir investieren in unsere Zukunft und folgen unseren Zielen, in allen Bereichen eine technologisch führende Position einzunehmen. Für Forschung, Entwicklung und Weiterentwicklung der Produktbereiche Anlagenbau, Generatorenbau, Stanztechnik, Softwareentwicklung, Umwelttechnologie und Schweißtechnologien wurden an Material- und Personalkosten Euro 1.302.165,65 aufgewendet. ZertifizierungDas Unternehmen ist nach EN ISO 9001:2008 zertifiziert und nach EN ISO 14001:2004 umweltzertifiziert. Umweltrisiken fallen bei der Produktion nach unserer Einschätzung keine an. Risiko und MaßnahmenDa rund zwei Drittel unseres Umsatzes auf Abnehmer in der Automobilbranche und deren Lieferanten entfallen, hat die konjunkturelle Entwicklung dieser Branche einen großen Einfluss auf unseren Umsatz und unser Ergebnis. Durch verstärkte Auslandsaktivitäten kann einer schwächeren inländischen Konjunktur und daher einem Umsatzrückgang entgegengewirkt werden. Um das Risiko der Abhängigkeit von der Automobilbranche zu vermindern, werden neue Märkte in der Umwelt-, Verpackungs-, Medizin- und Lebensmitteltechnik erschlossen. Wir begegnen dem Risiko auch durch umfassende Entwicklungsarbeit und hervorragenden Lieferservice. Dies führt zum Aufbau enger und stabiler Kunden- und Lieferantenbeziehungen. Das Kundenrisiko ist als geringfügig einzustufen, da zum erheblichen Teil langjährige Geschäftsverbindungen bestehen. Kundenforderungen werden im Zuge der Überwachung auch laufend auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Bei Ausfallrisiken, die sich allerdings in den vergangenen Jahren als geringfügig dargestellt haben, werden rechtzeitig und mit der gebotenen Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns entsprechende Rückstellungen gebildet. Ein weiteres Risiko auf Grund beginnender Lieferengpässe ist das Preisrisiko, insbesondere da Preise kundenseitig teils Monate im Voraus kalkulatorisch erfasst werden, während die Einkaufsteile zur Bedienung der Kundenprojekte bei den derzeitigen Lieferverzögerungen Einkaufspreisanstiege beinhalten können. Dem wird versucht mit Rahmenverträgen entgegenzuwirken und mit Vorabbeschaffung Stabilität herzustellen. Organisation und Abläufe sind auf das Unternehmen weitestgehend abgestimmt und etabliert. Die internen Kontroll-Maßnahmen werden ständig verbessert und fortentwickelt. Durch die Restrukturierung und Anpassung des Personalschlüssels müssen sich einige Abläufe wieder einpendeln. Ein marktunabhängiges Risiko ist die Anpassung unserer IT-Systeme. Dazu wurden im Wirtschaftsjahr 2021 weitere 106.117,52€ in Beratung investiert, um dieses Risiko abzufangen und der Bereich der Datenauswertung durch interne Versetzungen verstärkt, um diesem Risiko entgegenzutreten. Zurzeit stellen uns die Banken unbesicherte Linien zur Verfügung, welche für das Unternehmen in der Gesamtfinanzierung existenziell wichtig sind. Die Finanzierung des Tagesgeschäfts basiert auf Inanspruchnahmen der Linien, die dazu dienen Schwankungen des Liquiditätsbedarfs resultierend aus dem Projektgeschäft auszugleichen. Durch die Krisen der letzten Jahre kam es zu einem Abbau des Eigenkapitals und einer über die Jahre gesehenen stärkeren Ausschöpfung der Linien. Falls die Krisen fortbestehen, könnte daraus ein Liquiditätsrisiko resultieren oder eine Ausweitung der Linien erforderlich werden. Die voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftDas Jahr 2021 ist eine Fortführung der Krisenjahre 2019 und 2020. Strukturwandel und Corona haben tiefe Spuren hinterlassen Unser Unternehmen startet in das Jahr 2022 mit einem guten Auftragsbestand. Die Probleme in den Lieferketten intensivieren sich. Nach einem nahezu kompletten Stillstand der Weltwirtschaft, starten viele Unternehmen mit einer guten Auftragslage in das Jahr, genau wie wir. Was am Anfang leichte Verzögerungen mit sich brachte, hat sich zu einer dramatischen Beschaffungskrise entwickelt. Lieferzeiten sind teilweise unkalkulierbar, und damit einhergehend auch das Preisrisiko. Eine weitere dramatische Entwicklung folgte durch den Krieg in der Ukraine. All diese Ereignisse waren in ihrer Auswirkung bisher unvorstellbar und führten nun zu einer Energiekriese. Wir befinden uns somit in der 4. Krise ohne Unterbrechung. Strukturwandel, Pandemie, Lieferketten und Energiekrise! Wir arbeiten 2022 mit vollen Auftragsbüchern, werden dennoch wahrscheinlich ein weiteres negatives Jahr haben. Es finden massive Projektverschiebungen auf Grund der Lieferproblematik in der gesamten Zulieferkette statt. Der Auftragseingang liegt aktuell hinter den Erwartungen in Europa, jedoch haben wir eine starke Entwicklung bei unserer Tochtergesellschaft in den USA, was auch Auswirkungen auf unsere Produktion in Deutschland hat. Somit haben wir aktuell eine gute Auslastung in der Produktion. Trotz Auslastung, durch die beschriebenen Risiken und unter dem Einfluss der gesamtwirtschaftlichen Lage der letzten Jahre ergeben sich dennoch Risiken für das operative Geschäft. Durch die weltweiten Lieferengpässe leiden auch unsere Partner- und Tochtergesellschaften. Es könnte mehr geliefert werden, wenn die Verfügbarkeit der Teile gewährleistet wäre. Der längerfristigen Entwicklung des Unternehmens sehen wir hier positiv entgegen. Ultraschall setzen wir neben der Automobilindustrie in diversen Wachstumsmärkten ein. Wir erwarten für die nächsten Jahre eine sehr positive Entwicklung im Bereich Umwelttechnik, Biogas (LNG) und Komponente für Verpackung und Automation. Die neueste Generation unserer Digitalgeneratoren wird ständig erweitert und bereits 2023 werden neue Produktgruppen eingeführt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresDie Sonotronic Nagel GmbH hat am 4. November 2022 einen Antrag auf Insolvenz beim Amtsgericht Karlsruhe eingereicht, und am 1. Februar 2023 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Durch die Lieferkrise kam es bei den Projekten zu weiteren Verzögerungen, und damit zu späterem Liquiditätszufluss nach verpassten Meilensteinen im Projektdurchlauf. Kurzfristig konnte fehlende Liquidität mit verbesserten Zahlungsbedingungen bei Neuprojekten (z.B. Anzahlung bei Auftragseingang) und einem aggressiveren Mahnwesen ausgeglichen werden. Insgesamt kam es durch die Lieferkrise zu länger andauernden Verzögerungen im Projektablauf und damit erneut zu Verzögerungen im Zufluss neuer Liquidität, da trotz besseren Zahlungsbedingungen diese an Projektmeilensteine gebunden sind, die erst verzögert erreicht wurden. Erschwerend wirkt hier auch die fehlende kaufmännische Transparenz durch inadäquate kaufmännische und systemische Prozesse, die ein zeitnäheres Gegensteuern verhinderten und kurzfristig angelegte Fehlentscheidungen begünstigten. Insgesamt geht die Geschäftsführung von einer Fortführung des Unternehmens aus, da die Technologie und Produkte am Markt nach wie vor gebraucht werden. Indikativ dafür ist auch bei das bei 70% bis 80% der imAuftragsbestand befindlichen Projekte eine Fortführungsvereinbarungen erreicht werden konnte. Deshalbkommt es trotz Insolvenz zu Vollauslastung, um Aufträge abzuarbeiten. Mit abschwellender Lieferkrise unddem verbesserten Anzahlungsverhalten minimieren sich externe Gefahren auf die Liquidität, und mit dem Insolvenzrecht gibt es diverse Möglichkeiten den Geschäftsbetrieb weiterzuführen.
Karlsbad, den 17. April 2023 Ingo Nagel BILANZ zum 31.12.2021Sonotronic Nagel GmbH, KarlsbadAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 01.01.2021 bis 31.12.2021Sonotronic Nagel GmbH, Karlsbad
ANLAGENSPIEGEL zum 31.12.2021Sonotronic Nagel GmbH, Karlsbad
ANHANGAllgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten wurden nach der Durchschnittsmethode ermittelt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Gemeinkosten wurden berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Zahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Währungsumrechnung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag. Angaben zur BilanzForschungs- und Entwicklungskosten Entwicklungskosten für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr 1.302.165,56 Euro. Davon entfallen 112.917,85 Euro auf die Entwicklungskosten für selbst geschaffene immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Die aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von 546.403,00 Euro führen abzüglich der hierauf entfallenden passiven latenten Steuern mit 152.446,05 Euro zu einem für die Ausschüttung gesperrten Betrag in Höhe von 393.956,95 Euro. Angaben zu Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen 3.072.953,55 Euro (Vorjahr: 4.189.083,07 Euro) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 130.186,00 Euro (Vorjahr: 154.823,00 Euro). Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S.2 HGB. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt Latente Steuern Im Berichtsjahr kam es zu folgenden Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz:
Angabe der sonstigen finanziellen Verpflichtungen § 285 Nr. 3 a HGB Die voraussichtlichen Miet- und Leasingzahlungen des Geschäftsjahres 2022 betragen 1.369.800,18 Euro. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungAufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Erträge und Aufwendungen aus Kursdifferenzen Die Erträge aus Kursdifferenzen betragen 342.523,18 Euro (Vorjahr: 196.013,96 Euro). Aufwendungen aus Kursdifferenzen belaufen sich auf 77.864,13 Euro (Vorjahr: 617.378,66 Euro). Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 17.494,00 Euro (Vorjahr: 16.650,00 Euro). Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer In Bezug auf die Vergütungen der Geschäftsführer wird von der Befreiung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 35.000,00 Euro und gliedert sich wie folgt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Die Sonotronic Nagel GmbH hat am 4. November 2022 einen Antrag auf Insolvenz beim Amtsgericht Karlsruhe eingereicht, und am 1. Februar 2023 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Durch die Lieferkrise kam es bei den Projekten zu weiteren Verzögerungen, und damit zu späterem Liquiditätszufluss nach verpassten Meilensteinen im Projektdurchlauf. Kurzfristig konnte fehlende Liquidität mit verbesserten Zahlungsbedingungen bei Neuprojekten (z.B. Anzahlung bei Auftragseingang) und einem aggressiveren Mahnwesen ausgeglichen werden. Insgesamt kam es durch die Lieferkrise zu länger andauernden Verzögerungen im Projektablauf und damit erneut zu Verzögerungen im Zufluss neuer Liquidität, da trotz besserer Zahlungsbedingungen diese an Projektmeilensteine gebunden sind, die erst verzögert erreicht wurden. Erschwerend wirkt hier auch die fehlende kaufmännische Transparenz durch inadäquate kaufmännische und systemische Prozesse, die ein zeitnaheres Gegensteuern verhinderten und kurzfristig angelegte Fehlentscheidungen begünstigten. Insgesamt geht die Geschäftsführung von einer Fortführung des Unternehmens aus, da die Technologie und Produkte am Markt nach wie vor gebraucht werden. Indikativ dafür ist auch bei das bei 70% bis 80% der im Auftragsbestand befindlichen Projekte eine Fortführungsvereinbarungen erreicht werden konnte. Deshalb kommt es trotz Insolvenz zu Vollauslastung, um Aufträge abzuarbeiten. Mit abschwellender Lieferkrise und dem verbesserten Anzahlungsverhalten minimieren sich externe Gefahren auf die Liquidität, und mit dem Insolvenzrecht gibt es diverse Möglichkeiten den Geschäftsbetrieb weiterzuführen. Sonstiges Der Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen wird von dieser Gesellschaft erstellt und ist dort auf Anfrage erhältlich. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresfehlbetrag beträgt 5.464.863,41 Euro; er wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Karlsbad, den 17. April 2023 Ingo Nagel Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersBESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Sonotronic Nagel GmbH PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Sonotronic Nagel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sonotronic Nagel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse:
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der UnternehmenstätigkeitWir verweisen auf die Angaben im Anhang zu den Ereignissen nach dem Schluss des Geschäftsjahres sowie die Angaben im Lagebericht zu Risiko und Maßnahmen, sowie Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und Ereignisse nach dem Bilanzstichtag. Die dort genannten Ereignisse und Gegebenheiten zeigen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhaltes nicht modifiziert. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts - InsolvenzantragDas Unternehmen hat am 4. November 2022 beim Amtsgericht Karlsruhe Insolvenz beantragt. Das Insolvenzverfahren wurde am 1. Februar 2023 wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet. Geschäftsleitung und Insolvenzverwaltung gehen aufgrund der Gegebenheiten von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit - evtl. auch im Rahmen einer übertragenden Sanierung - aus. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder un beabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen/falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen/dolosen Handlungen oder Unrichtigkeiten/Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Rastatt, 24. April 2023 WKS
- GmbH
Dipl-Wirtschaftsing. Holger Baierl, Wirtschaftsprüfer Dipl-Betriebswirt (BA) Konrad Walter, Wirtschaftsprüfer |
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