Memoro GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ACOLIN Europe GmbHKonstanzJahresabschluss
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Posten | 2015 | 2016 |
| Erträge (wesentliche Posten): | ||
| Provisionserträge | 546.686,09 € | 1.125.209,88 € |
| Sonstige betriebliche Erträge | 11.299,49 € | 1.300,94 € |
| Aufwendungen (wesentliche Posten): | ||
| Personalaufwendungen | 152.149,27 € | 565.644,89 € |
| Andere Verwaltungsaufwendungen | 335.680,10 € | 489.920,45 € |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 6.659,19 € | 362,91 € |
| Ergebnis: | ||
| Jahresgewinn /Jahresfehlbetrag | 56.118,74 € | 44.809,90 € |
Wie unter A.2. bereits ausführlich beschrieben, war die Geschäftsentwicklung in allen Geschäftsbereichen positiv. Die Aufteilung nach Geschäftsbereichen ist im Anhang aufgeführt.
Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen entfallen überwiegend auf Gewinne bzw. Verluste aus der Fremdwährungsumrechnung.
Durch den Ausbau der personellen Substanz in Konstanz sind 2016 die Personalaufwendungen substantiell angestiegen.
Der Anstieg der anderen Verwaltungsaufwendungen ist insbesondere auf Umlagen für Personalgestellung sowie höhere Raumkosten zurückzuführen. Die Rechts- und Beratungskosten waren aufgrund der Einstellung von Syndikusrechtsanwälten für den Geschäftsbereich der Notifikationen gegenüber dem Vorjahr erwartungsgemäss rückläufig.
Die Geschäftsentwicklung entspricht insgesamt den Erwartungen der Geschäftsleitung und den im Vorjahr geäußerten Erwartungen.
IV. Vermögenslage
| Posten | 31.12.2015 | 31.12.2016 |
| Aktiva (wesentliche Posten) | ||
| Forderungen an Kreditinstitute | 28.406,86 € | 53.410,82 € |
| Forderungen an Kunden | 34.303,87 € | 39.606,01 € |
| Sachanlagen | 15.462,00 € | 28.459,00 € |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 226.584,68 € | 185.023,01 € |
| Summe der Aktiva | 310,944.97 € | 318.767,28 € |
| Passiva (wesentliche Posten) | ||
| Sonstige Verbindlichkeiten | 155.370,70 € | 79.848.41 € |
| Rückstellungen | 30.313,19 € | 75.235,00 € |
| Eigenkapital | 114.662,13 € | 159.471,32 € |
| Summe der Passiva | 310.944,97 € | 318.767,28 € |
Die Forderungen an Kreditinstitute sind stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr angestiegen.
Der Anstieg des Anlagevermögens ist auf Investitionen von Betriebs- und Geschäftsausstattung in Zusammenhang mit dem weiteren Ausbau des Standortes Konstanz zurückzuführen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände entfallen zu einem wesentlichen Teil auf konzerninterne Darlehen. Die Abnahme von 42 T€ sind auf niedrigere Forderungen gegenüber der Muttergesellschaft (-30 T€) sowie gesunkene Steuerguthaben aus Umsatzsteuer (-12 T€) zurückzuführen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten haben ebenfalls abgenommen, was vor allem auf die Verrechnung von Konzernverbindichkeiten (-67 T€) zurückzuführen ist.
Der Anstieg der Rückstellungen resultiert vor allem aus Rückstellungen für Boni an Mitarbeiter und ausstehenden Urlaub.
Das Eigenkapital erhöhte sich durch den Jahresüberschuss, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll.
V. Finanzlage und Liquidität
Die Liquidität stellt sich wie folgt dar:
| 31.12.2015 | 31.12.2016 | |
| kurzfristige Forderungen gegen Kreditinstitute | 1.572,41 € | 40.675,02 € |
| kurzfristige Kundenforderungen (nach Saldierung mit kurzfristigen Konzernverbindlichkeiten) | 92.938,41 € | 128.928,69 € |
| Summe | 108.510,82 € | 169.503,71 € |
Das Liquiditätsmanagement wird konzernweit gesteuert und direkt durch die Geschäftsleitung überwacht. Unter Berücksichtigung der Konzernkonten hat sich die Liquidität gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert.
Kreditlinien von Kreditinstituten bestehen auf Ebene der ACEU nicht, zur Sicherung der Liquidität wurde aber Kontokorrentkreditrahmen für die Verrechnungskonten zwischen den Konzerngesellschaften eingerichtet.
VI. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren
In finanzieller Hinsicht sind für ACEU primär die folgenden Indikatoren von Interesse:
| 2016 € (Ist) | Plan 2017 | |
| Profitabilität | ||
| Effektiver Gewinn | 56.118,74 € | 44.809,19 € |
| Gewinnvortrag | 67.958,85 € | 30.147,06 € |
| Verhältnis Kosten/Ertrag *) | 0,90 | 0,96 |
| Umsatz | ||
| Effektiver Umsatz | 546.686,09 € | 1.126.209,68 € |
| Umsatzveränderung | +368,70 % | +105,82 % |
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden von ACEU nicht zur Unternehmenssteuerung herangezogen.
VII. Gesamtbeurteilung zur Geschäftsentwicklung
Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass die Nachfrage nach ACOLIN Dienstleistungen sich auch 2016 wieder sehr positiv entwickelt hat und sich mit den Erwartungen der Geschäftsleitung deckt. Im Geschäftsjahr 2016 konnte wieder ein Gewinn erwirtschaftet werden.
C. Risikobericht
I. Organisatorische Vorkehrungen
Um im sich rasch wandelnden und an Komplexität zunehmenden Geschäftsbereich der Finanzbranche bestehen und erfolgreich weiter entwickeln zu können, benötigt ACEU ein leistungsfähiges Risikomanagement. Ziel des Risikomanagements ist es, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und bestmöglich zu steuern. Das Risikomanagement eines Finanzdienstleistungsinstituts unterliegt dabei stringenten aufsichtsrechtlichen Regelungen. für ACEU massgebend sind insbesondere das Kreditwesengesetz ("KWG") und die Mindestanforderungen an das Risikomanagement ("MaRisk").
Zur Umsetzung dieser Vorgaben hat ACEU Risikosteuerungs- und -Controlling Prozesse eingerichtet, die eine Identifizierung, Beurteilung, Steuerung sowie Überwachung und Kommunikation der wesentlichen Risiken und damit verbundener Risikokonzentrationen gewährleisten. Die organisatorischen Vorkehrungen umfassen die regelmäßige Festlegung bzw. Aktualisierung einer Geschäfts- und Risikostrategie, eine regelmäßig vorzunehmende Risikoinventur als auch eine laufende Überwachung der Risikotragfähigkeit der Gesellschaft.
II. Umsetzung
Die Risikobewertung erfolgt aus einer Gegenüberstellung von Eintrittswahrscheinlichkeit eines Risikos und dessen potentiellen Auswirkungen. Bemessungsgrundlage für die potentiellen Auswirkungen des Eintritts eines Risikos ist dessen Einfluss auf die Eigenmittel (EM) der Gesellschaft
III. Analyse der Auswirkungen wesentlicher Risiken
Nach den Mindestanforderungen an das Risikomanagement ("MaRisk") wird bei Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten nach den Risikoarten Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken sowie operationellen Risiken differenziert. Unter Berücksichtigung dieser Kategorisierung werden die wesentlichen Risiken der ACEU wie folgt beurteilt:
a) Adressenausfallrisiko
Unter dem Adressenausfallsrisiko wird das Risiko verstanden, dass Forderungen nicht mehr beizubringen sind, weil die Schuldner an Bonität verlieren oder gänzlich als Zahlungsadressat ausfallen. Dieses Risiko wird durch sorgfältige Auswahl der Geschäftspartner minimiert. Aufgrund der breiten Kundenbasis und der Menge an angebotenen Dienstleistungen entfallen jegliche Klumpen-Risiken. Durch die Vertragsgestaltung innerhalb der ACOUN-Gruppe bestehen darüber hinaus bei ACEU überwiegend Forderungen gegenüber der AFSZ, deren Bonität als gut beurteilt wird.
Kredite werden ausschliesslich innerhalb der Gruppe (sog. Organkredite) vergeben. Die finanzielle Lage der jeweiligen Gesellschaften innerhalb der Gruppe wird bei Kreditvergabe entsprechend in Betracht gezogen.
b) Marktpreisrisiken
Das Marktpreisrisiko bezeichnet finanzielle Risiken von finanziellen Vermögenswerten (Forderungen, v.a. aber auch Wertpapiere) aufgrund der Änderungen der Marktsituation. Da die ACEU nicht berechtigt ist, Wertpapiere für den eigenen Bestand zu erwerben, ist diesbezüglich kein Marktpreisrisiko vorhanden. Ein Marktpreisrisiko kann lediglich aufgrund von Forderungen in fremder Währung aus den damit verbundenen Devisenkursrisiken entstehen. Kurssicherungsmaßnahmen wurden von der ACOLIN Europe GmbH in 2016 nicht getroffen.
Um Währungsrisiken entgegenzuwirken, werden grenzüberschreitende Leistung ausschliesslich in Euro beglichen. Wesentliche Fixkosten wurden, wo möglich, in den EU-Raum verlagert.
c) Liquiditätsrisiken
Das Liquiditätsrisiko bezeichnet die Möglichkeit, dass fällige Verpflichtungen gegenüber Dritten nicht fristgerecht beglichen werden können. Die Liquidität wird sowohl gruppenweit als auch bei den einzelnen Gesellschaften durch fortlaufendes Monitoring und Reporting überwacht. Die konzerninternen Forderungen und Verbindlichkeiten werden unter Berücksichtigung des Liquiditätsbedarfs der einzelnen Gesellschaften ausgeglichen.
d) Operationelle Risiken
Unter operationellen Risiken versteht man die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, Menschen oder infolge externer Ereignisse eintreten. Dies umfasst eine Vielzahl von verschiedenen Teilrisiken wie z.B. personelle Risiken, rechtliche Risiken, IT-Risiken oder Schadensersatzrisiken infolge von fahrlässigen oder vorsätzlichen Fehlern bei der Geschäftsabwicklung.
ACEU hat ein internes Kontrollverfahren eingerichtet, das unter Berücksichtigung des Geschäftsmodells und der identifizierten Risiken verschiedene Kontroll- und Überwachungsmaßnahme beinhaltet, um die operationellen Risiken weitest möglich zu reduzieren. Der Ausfall der Räumlichkeiten, der IT-Infrastruktur, bzw. Teile dessen können als Konsequenz haben, dass die ACEU ihren aufsichtsrechtlichen Pflichten nicht nachkommen kann, was zu erheblichen Strafzahlungen und Reputationsschäden führen kann. Aus diesem Grund hat die ACEU angemessene Business Continuity Massnahmen ergriffen, um die Fortführung der Geschäftstätigkeit mit angemessenen Notfallkonzepten gewährleisten zu können.
Sämtliche Risiken, welche unter dem gem. §25c KVVG definierten Begriff der sonstigen strafbaren Handlungen fallen, wurden analysiert und auf das Geschäftsmodell der ACEU angewendet. Allgemein können stellen solche Risiken nur ein geringfügiges Risiko dar. Nichtsdestotrotz wurden, wo möglich und geboten, angemessene prozessintegrierte Sicherungsmassnahmen (wie beispielsweise die weitreichende Implementierung des Vier-Augen-Prinzips) eingeführt. Weitere prozessunabhängige Kontrollen stellen die Einhaltung der zur Vermeidung solcher Risiken definierten Prozesse sicher.
Zur Reduzierung von Haftungsrisiken wurde zusätzlich eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung abgeschlossen.
Hinsichtlich des Operationelien Risikos wird insbesondere unter Berücksichtigung des Konzernverbundes und der sich daraus ergebenden Synergien und Ressourcen, das Risiko überwiegend als gering eingestuft.
D. Wesentliche Chancen
Chancen ergeben sich für die ACEU insbesondere aus den strengeren Regulierungen, welche unserer Meinung dazu führen, dass eine steigende Zahl von Fondsanbieter den Vertrieb nicht mehr komplett aus dem eigenen Hause herausfuhren möchte.
Das Geschäftsjahr 2016 hat klar bestätigt, dass die mit der Verschärfung der regulatorischen Vorschriften einhergehenden erhöhten Anforderungen der Aufsichtsbehörden sämtliche Marktteilnehmer dazu zwingt, sich in den Bereichen Legal, Compliance und Vertriebsüberwachung verstärkt zu spezialisieren. Neben vielen kleineren Asset Managern neigen nun aus den oben genannten Gründen auch größere und globale Marktteilnehmer dazu, Teile der Vertriebsaktivitäten an spezialisiert externe Dienstleister auszulagern. Die Geschäftsleitung ist deshalb überzeugt, dass die ACEU in den nächsten Jahren von diesem Trend deutlich profitieren wird.
E. Prognosebericht
Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet die ACEU eine weitere Steigerung des Geschäftsvolumens in ihrem Kerngeschäft. Wir gehen davon aus, dass das On-Boarding bereits akquirierter Mandate in allen Bereichen erfolgreich abgeschlossen werden kann und im Unternehmensergebnis positiv niederschlagen werden.
Ebenfalls gehen wir davon aus, dass auf Gruppenebene zusätzliche Mandate im Bereich des Distribution Network Management akquiriert werden können.
Zu beachten ist aber, dass insgesamt der Umsatz der ACED und damit die Entwicklung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 durch die Abspaltung des Geschäftsbereiches EU-Notifikationen auf die neu gegründete ACOLIN Regulatory Consulting GmbH (ACRC) im Januar 2017 rückläufig sein wird.
Für die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren erwartet ACEU folgende Entwicklungen
| 2016 € (Ist) | Plan 2017 | |
| Profitabilität | ||
| Effektiver Gewinn | 44.809,19 € | 12.500,00 € |
| Verhältnis Kosten/Ertrag *) | 0,96 | 0,98 |
| Umsatz | ||
| Effektiver Umsatz | 1.125.209,88 € | 759,400 € |
| Umsatzveränderung | 105,82% | -32,55% |
Konstanz, den 14.11.2017
Viktor Fischer, Mitglied der Geschäftsleitung
Daniel Häfele, Mitglied der Geschäftsleitung
Anlage 1 zum Lagebericht
| 1. |
Liechtenstein |
| 2. |
Irland |
| 3. |
Belgien |
| 4. |
Österreich |
| 5. |
Frankreich |
| 6. |
Vereinigtes Königreich |
| 7. |
Italien |
| 8. |
Spanien |
| 9. |
Finnland |
| 10. |
Portugal |
| 11. |
Schweden |
| 12. |
Luxembourg |
| 13. |
Niederlande |
| 14. |
Malta |
| 15. |
Griechenland |
| 16. |
Zypern |
| 17. |
Dänemark |
AKTIVA
| 31.12.2016 | Vorjahr | |
| € | € | |
| 1. Forderungen an Kreditinstitute | ||
| a) täglich fällig | 40.575,02 | 15.572,41 |
| b) andere Forderungen | 12.835,80 | 12.834,45 |
| 53.410,82 | 28.406,88 | |
| 2. Forderungen an Kunden | 39.606,07 | 34.303,87 |
| 3. Sachanlagen | 28.459,00 | 15.462,00 |
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 185.023,01 | 226.684,66 |
| 5. Rechnungsabgrenzungsposten | 12.268,38 | 6.087,58 |
| 318.767,28 | 310.944,97 | |
|
PASSIVA |
||
| 31.12.2016 | Vorjahr | |
| € | € | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | ||
| a) täglich fällig | 0,00 | 293,45 |
| 2. Sonstige Verbindlichkeiten | 79.848,41 | 155.370,70 |
| 3. Rechnungsabgrenzungsposten | 4.212,55 | 9.704,90 |
| 4. Rückstellungen | ||
| a) Steuerrückstellungen | 6.135,00 | 6.413,79 |
| b) andere Rückstellungen | 69.100,00 | 24.500,00 |
| 75.235,00 | 30.913,79 | |
| 5. Eigenkapital | ||
| a) Eingefordertes Kapital/Gezeichnetes Kapital | 100.000,00 | 100.000,00 |
| b) Gewinnrücklagen | ||
| andere Gewinnrücklagen | 14.662,13 | 0,00 |
| c) Bilanzgewinn | 44.809,19 | 14.662,13 |
| 159.471,32 | 114.662,13 | |
| 318.767,28 | 310.944,97 |
| 2016 | Vorjahr | |||
| € | € | € | € | |
| 1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften | 639,75 | 11,76 | ||
| 2. Zinsaufwendungen | 570,24 | 0,00 | ||
| 69,51 | 11,76 | |||
| 3. Provisionserträge | 1.125.209,88 | 546.686,09 | ||
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | 1.300,94 | 11.299,49 | ||
| 5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen: | ||||
| a) Personalaufwand: | ||||
| aa) Löhne und Gehälter | 463.980,40 | 126.882,84 | ||
| ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen | 101.664,48 | 25.266,43 | ||
| davon für Altersversorgung € 15.984 (i. V. € 0) | ||||
| 565.644,88 | 152.149,27 | |||
| b) andere Verwaltungsaufwendungen | 489.920,45 | 335.680,10 | ||
| 1.055.565,33 | 487.829,37 | |||
| 6. Abschreibungen auf Sachanlagen | 6.916,07 | 976,25 | ||
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 362,91 | 6.659,19 | ||
| 8. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 63.736,02 | 62.532,53 | ||
| 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 18.926,83 | 6.413,79 | ||
| 10. Jahresüberschuss | 44.809,19 | 56.118,74 | ||
| 11. Gewinnvortrag/Verlustvortrag aus dem Vorjahr | 14.662,13 | -41.456,61 | ||
| 12. Einstellung in Gewinnrücklagen in andere Gewinnrücklagen | -14.662,13 | 0,00 | ||
| 13. Bilanzgewinn | 44.809,19 | 14.662,13 | ||
A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
1. Angaben zur Gesellschaft
Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg im Breisgau unter der Nr. HR B 713770 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Konstanz.
Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine Finanzdienstleistungsunternehmen, das die branchenspezifischen Vorschriften nach den §§ 340 ff. HGB und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) zu beachten hat. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind gemäß § 340a Abs. 1 HGB die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden.
Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt.
Die Darstellung der Bilanz erfolgt entsprechend dem Formblatt 1 und die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend dem Formblatt 3 (Staffelform) der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute.
Die zusätzlichen Pflichtangaben gemäß § 35 der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute wurde berücksichtigt.
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Anpassungen aufgrund der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) waren keine vorzunehmen.
Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung.
Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB zum Bilanzstichtag in EURO umgerechnet. Kursgewinne und Kursverluste werden erfolgswirksam ausgewiesen.
I. AKTIVA
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zu Anschaffungskosten oder zu einem niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt.
Bewegliche Anlagegüter werden linear im Rahmen der steuerlich zulässigen Sätze abgeschrieben. Gegenstände mit Anschaffungskosten bis € 410,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungen enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, weiche sich jedoch auf Perioden nach dem Abschlussstichtag beziehen.
II. PASSIVA
Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.
Die passiven Rechnungsabgrenzungen enthalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, welche sich jedoch auf Perioden nach dem Abschlussstichtag beziehen.
Die Steuerrückstellungen werden auf der Basis der ausgewiesenen Ergebnisse ermittelt.
Die anderen Rückstellungen werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen.
B. Angaben zu Posten in der Bilanz
I. ANGABEN ZUR AKTIVSEITE
1. Forderungen an Kreditinstitute
Die Forderungen an Kreditinstitute haben vollumfänglich eine Restlaufzeit von weniger als drei Monaten.
2. Forderungen an Kunden
Die Forderungen an Kunden haben vollumfänglich eine Restlaufzeit von weniger als drei Monaten.
3. Sachanlagen
Die Sachanlagen betreffen ausschließlich Betriebs- und Geschäftsausstattung.
| Anschaffungs-
und Herstellungskosten |
Abschreibung | |||||
| Stand
1.1.2016 |
Zugang | Stand
31.12.2018 |
Stand
1.1.2018 |
Zugang | Stand
31.12.2016 |
|
| € | € | € | € | € | € | |
| Sachanlagen | ||||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 17.437 | 19.913 | 37.380 | 1.975 | 8.915 | 6.018 |
|
Rest-
buchwert 31.12.2016 |
Rest-
buchwert Vorjahr |
|
| € | € | |
| Sachanlagen | ||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 28.458 | 18.462 |
4. Sonstige Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenstände sind Forderungen gegen die Muttergesellschaft ACOUN Fund Services AG in Höhe von € 175.133 (i. V. € 206.455) enthalten. Des Weiteren bestehen Forderungen gegen ACOLIN (UK) Ltd. in Höhe von € 4.026 (i. V. € 4.000).
II. ANGABEN ZUR PASSIVSEITE
1. Sonstige Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten haben in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft ACOLIN Fund Services AG In Höhe von € 0 (i. V. € 66.204) sowie Verbindlichkeiten gegenüber der Schwestergesellschaft ACOUN Fund (Luxemburg) S. A. in Höhe von € 50.376 (i. V. € 51.313) enthalten.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind mit € 18.692 (i. V. € 18) Verbindlichkeiten aus Steuern und € 94 (i. V. € 685) aus sozialer Sicherheit enthalten.
2. Eigenkapital
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschusss auf neue Rechnung vorzutragen.
III. GESAMTBETRAG DER FREMDWÄHRUNGSFORDERUNGEN/ -VERBINDLICHKEITEN
Die auf Fremdwährung lautenden Vermögensgegenstände betragen umgerechnet insgesamt €16.279,07 (i. V. € 16.289).
Umgerechnete Fremdwährungsverbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von € 0 (i. V. € 67.758).
C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Provisionserträge der Gesellschaft teilen sich nach Geschäftsbereichen wir folgt auf:
| Geschäftsbereich | € |
| Global Fund Registrierungen | 186.050,91 |
| Haftungsdach | 22.045,82 |
| Informationsstelle | 15.813,15 |
| Intercompany Erträge | 901.300,00 |
| 1.125.209,88 |
Die Einnahmen aus der Informationsstelle und dem Haftungsdach werden aus den EU-Ländern sowie Lichtenstein erzielt. Die Erträge der Fond Registrierungen verteilen sich auf Japan, den USA sowie den EU-Ländern. Die Intercompany Gutschriften erfolgen aus der Schweiz.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 40 (i. V. € 11.299) enthalten.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 363 (i. V. € 6.475) enthalten.
D. Sonstige Angaben
1. Prüfungskosten
Das für das Jahr 2018 in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gesamthonorar für den Abschlussprüfer beläuft sich auf T€ 16 (i. V. T€ 14), davon entfallen auf Leistungen gemäß § 285 Nr. 17a HGB T€ 12 (i. V. T€ 14) und auf Leistungen gemäß § 285 Nr. 17b HGB HGB T€ 4.
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Dienstleistungsverpflichtungen beträgt T€ 82 (i. V. T€ 129). Davon entfallen T€ 30 (i. V. T€ 30) auf verbundene Unternehmen.
3. Mitarbeiter
Die Zahl der durchschnittlichh beschäftigten Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2016 beläuft sich auf 8 (i. V. 4).
4. Konzernzugehörigkeit
Die Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der ACOLIN Fund Services AG, Zürich/Schweiz. Ein Konzernabschluss wird nicht erstellt.
5. Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen
Nachfolgend werden alle Transaktionen mit nahestehenden Personen und Unternehmen angegeben, die für die Beurteilung der Finanzlage wesentlich sind:
Innerhalb der Unternehmensgruppe werden von der Gesellschaft, dem Mutterunternehmen als auch den Schwestergeseilschaften Verrechnungskonten zur Abwicklung von konzerninternen Forderungen und Verbindlichkeiten unterhalten. Diese Verrechnungskonten dienen insbesondere der internen Liquiditätssteuerung. Die Höhe der Salden schwanken, sie können laut den getroffenen Vereinbarungen bis zu T€ 500 zu Gunsten oder zu Lasten der Gesellschaft betragen.
Die Gesellschaft erbringt ihre am Markt angebotenen Dienstleistungen, insbesondere im Bereich von Compliance und Recht, auch für die Muttergesellschaft. Das hierfür berechnete Entgelt belief sich im Jahr 2016 auf T€ 901 (i. V. T€ 306).
Die Gesellschaft nimmt von der Muttergesellschaft Dienstleistungen in Form von Personalgestellung im Management- und IT-Bereich entgegen. Das hierfür berechnete Entgelt belief sich im Jahr 2016 auf T€ 174 (i. V. T€ 30).
6. Vorgänge von besonderer, Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres
Die Gesellschaft übernimmt für Fonds die Vollständige administrative Abwicklung der Registrierung (Notifikation) bei den zuständigen Aufsichtsbehörden der Fonds innerhalb der EU beziehungsweise des EWR und übernimmt auch die Verwaltung der Fondsdokumente. Diese Tätigkeit wurde in 2017 durch eine eigenständige, neu gegründete Gesellschaft, dis ACOLIN Regulatory Consulting GmbH übernommen.
7. Angaben zu Organen der Gesellschaft
Geschäftsführer sind
|
Viktor Fischer, Head Legal und |
|
|
Daniel Häfele, COD. |
Konstanz, 16.11.2017
Viktor Fischer
Daniel Häfele
Der vorliegende Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 22.11.2017 unverändert festgestellt.
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ACOLIN Europe GmbH, Konstanz, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis 31.12.2018 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter des Instituts. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Instituts sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Instituts. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Instituts und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Oldenburg, den 16.11.2017
ECENTIS
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Heinen, Wirtschaftsprüfer
Grotjan, Wirtschaftsprüferin
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
19 nahegelegene Organisationen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Entwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Praxen von Wirtschaftsprüferinnen und -prüfern, vereidigten Buchprüferinnen und -prüfern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Praxen von Wirtschaftsprüferinnen und -prüfern, vereidigten Buchprüferinnen und -prüfern, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Buchprüfungsgesellschaften
Tätowier- und Piercingstudios
Großhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Ingenieurbüros für Tragwerksplanung
Einzelhandel mit zoologischem Bedarf und lebenden Tieren
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen