ACOLIN Europe GmbHLiquidiert

Reichenaustraße 11A, 78467 Konstanz, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 713770
Eingetragen
21.3.2014
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
- der Aufbau, der Betrieb, die Aufrechterhaltung, das Anbieten sowie die Verwendung und Nutzung eines Vertriebsnetzwerkes und von Vertriebskanälen für inländische,- EU- und ausländische Investmentvermögen (Vertriebsnetzwerkmanagement); - das Daten- und Kommissionsmanagement für in- und ausländische Kapitalverwaltungsgesellschaften; - der direkte Vertrieb und die Vermittlung von Rechtsgeschäften über Anteile oder Aktien an OGAW, inländischen AIF, EU-AIF, ausländischen AIF und sonstigen Finanzinstrumenten an professionelle Kunden; - der Vertrieb und die Vermittlung von Rechtsgeschäften über Anteile oder Aktien an OGAW, inländischen AIF, EU-AIF, ausländischen AIF und sonstigen Finanzinstrumenten durch inländische und ausländische vertraglich gebundene Vermittler an professionelle Kunden und geeignete Gegenparteien; - das Marketing und die Vertriebsunterstützung natürlicher und juristischer Personen in Bezug auf inländische, EU- und ausländische Investmentvermögen; - die Tätigkeit als Repräsentant, als gesetzlicher Vertreter für ausländische AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaften sowie als Informationsstelle im Sinne des Kapitalanlagengesetzbuchs und damit zusammenhängende Tätigkeiten und Funktionen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

ACOLIN Europe GmbH

Konstanz

Jahresabschluss
zum Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2016

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

ACOLIN Europe GmbH, Konstanz am Bodensee

A. Grundlagen der Gesellschaft

I. Organisation und rechtliche Struktur

Die ACOUN Europe GmbH LACEU1 ist eine 100% Tochtergesellschaft der ACOUN Fund Services AG mit Sitz in Zürich ("AFSZ"). Sie ist ein Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne des § 1 Absatz 1a Satz 1 KWG und ein Wertpapierhandelsunternehmen im Sinne des § 1 Absatz 3d Satz 2 KWG und hat die Erlaubnis, die Anlagevermittlung, die Abschlussvermittlung und die Anlageberatung zu erbringen.

In 2016 hat sich an den Zuständigkeiten innerhalb der Geschäftsverteilung nichts verändert, Daniel Häfele ist weiterhin aus Sicht der Geschäftsleitung zuständig für Strategie E+ Management im Bereich Vertrieb, Marketing, IT und Finance Controlling und Herr Fischer zuständig für die Bereiche Legal, Compliance und Risk Management zuständig.

Bis zum 31. Dezember 2016 beschäftigte die ACEU 9 Mitarbeiter gemäss Geschäftsverteilungsplan, die zuständig sind das operative Geschäft zu führen.

II. Geschäftsmodell und Absatzmärkte

Das Kerngeschäft der ACOLIN Gruppe ist weiterhin das sogenannte "Distribution-Network Management" ("DNM«), welches Fondsanbietern erlaubt, über einen einzigen Kooperationsvertrag mit der ACOUN Gruppe Zugang zu allen wesentlichen regulierten Finanzintermediären (Banken, Versicherungen, Fondsplattformen) sowie zu zahlreichen professionellen Kunden (Dachfonds und Pensionskassen) in verschiedenen Ländern Europas zu erhalten.

Eine weitere Dienstleistung der ACOLIN Gruppe besteht darin, als Anlagevermittler, Fondsanbieter und Anleger zusammenzubringen. Dies geschieht insbesondere über die web-basierte elektronische Plattform ("ACOLIN-Connect").

Die ACEU ist für die ACOLIN Gruppe die Zentralstelle für alle Vertriebsaktivitäten innerhalb der Europäischen Union bzw. im Europäischen Wirtschaftsraum. Vom Geschäftssitz in Konstanz wird das gesamte EU-Vertriebsvertrags-Management (Teil des Distribution Network Management "DNM") und sämtliche Gruppen Compliance Aufgaben ausgeübt, die Vertriebsplattform "ACOLIN-Connectu ausgebaut, sowie die gesetzliche Vertretung von AIFs, für das Deutschland Referenzmitgliedstaat ist, die Tätigkeit als Informationsstelle für EU-OGAWs sowie alle damit verbundenen Aufgaben ausgeübt.

Des Weiteren erbringt die ACEU seit Februar 2015 die Dienstleistung des Haftungsdachs für ausgewählte vertraglich gebundene Vermittler. Die vertraglich gebundenen Vermittler bieten ausschließlich im Namen, für die Rechnung und unter der Haftung der ACEU Anlageberatung und/oder Anlagevermittlung gegenüber professionellen Kunden und geeigneten Gegenpartelen an. Die Dienstleistungen umfassen den Vertrieb und die Vermittlung ausschliesslich von Rechtsgeschäften über Anteile oder Aktien an OGAW, inländischen AIlF, EU-AIF, ausländischen AIF und sonstigen Finanzinstrumenten ausschliesslich an professionelle Kunden und geeignete Gegenparteien.

Die ACOLIN Europe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr im Auftrag ihrer Kunden den Ausbau von Fondsnotifikationen in der EU/EWR von OGAWs und AIFs ausgebaut. In Kooperation mit internationalen Regulierungsspezialisten und externen Anwaltskanzleien wurde das notwendige Know-How intern angeeignet und zusätzliche Mandate gewonnen.

Zudem wurde vom zuständigen Gericht in Freiburg den angestellten Volljuristen der Gesellschaft aus dem Bereich Legal die Genehmigung erteilt, die Tätigkeit als Syndikus Rechtsanwalt ausüben zu dürfen.

Daneben stellt die ACEU seit 2015 als qualifizierter und nach § 32 KWG regulierter Anbieter für ausländische Fonds die Dienstleistung der lokalen Informationsstelle in Deutschland, wie von § 309 II KAGB gefordert, zur Verfügung.

Im Wege des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs macht die ACEU vom MiFID-Passportierungsverfahren Gebrauch und wurde von der BaFin in den in der Anlage 1 zu diesem Lagebericht aufgeführten Ländern passportiert.

B. Wirtschaftsbericht

I. Allgemeines

Die Gesellschaft wurde im November 2013 gegründet und hat ihre Geschäftstätigkeit nach Erteilung der notwendigen Bewilligungen phasenweise im Laufe des Jahres 2014 aufgenommen. Seit 2015 wurden die operativen Tätigkeiten maßgeblich ausgebaut Die ACEU ist weiterhin als Wachstumsunternehmen zu betrachten, ein Vergleich der Geschäftszahlen 2016 mit den Vorjahren ist insofern nicht repräsentativ.

II. Geschäftliche Entwicklung

Auf Grund der stetig steigenden juristischen und regulatorischen Anforderungen und der sich dadurch, ständig erhöhenden Komplexität der operativen Prozesse, erfreuen sich die von ACOLIN erbrachten Dienstleistungen weiterhin einer stetig wachsenden Nachfrage. Nicht nur für kleine, sondern auch für große Fondsanbieter nimmt die Ökonomische Attraktivität einer Auslagerung auf die ACOLIN Gruppe stetig zu.

Im Geschäftsjahr 2016 konnte die ACOLIN Gruppe mehrere große Mandate für die Kerndienstleistung, dem Distribution Network Management, gewinnen. Bei den Neukunden handelt es sich um namenhafte Internationale Kapitalverwaltungsgesellschaften, die einen wesentlichen Teil ihres Vertriebsnetzwerkmanagements an ACOLIN in Europa und der Schweiz auslagern, wodurch die Tätigkeit der ACEU immer mehr an Bedeutung gewinnt. Insgesamt stiegen die Provisionserträge aus dem Bereich DNM um 193% auf T€ 901.

Die Nachfrage im Bereich EU Notifikation und der Übernahme der Funktion als Informationsstelle in Deutschland war zufriedenstellend. Insgesamt belaufen sich die Erträge aus diesem Bereich in 2016 auf T€ 202 und waren damit gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig.

Die Erträge aus dem Geschäftsbereich Haftungsdach bewegten sich mit T€ 23 auf Vorjahresniveau.

III. Ertragslage:

Posten 2015 2016
Erträge (wesentliche Posten):    
Provisionserträge 546.686,09 € 1.125.209,88 €
Sonstige betriebliche Erträge 11.299,49 € 1.300,94 €
Aufwendungen (wesentliche Posten):    
Personalaufwendungen 152.149,27 € 565.644,89 €
Andere Verwaltungsaufwendungen 335.680,10 € 489.920,45 €
Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.659,19 € 362,91 €
Ergebnis:    
Jahresgewinn /Jahresfehlbetrag 56.118,74 € 44.809,90 €

Wie unter A.2. bereits ausführlich beschrieben, war die Geschäftsentwicklung in allen Geschäftsbereichen positiv. Die Aufteilung nach Geschäftsbereichen ist im Anhang aufgeführt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen entfallen überwiegend auf Gewinne bzw. Verluste aus der Fremdwährungsumrechnung.

Durch den Ausbau der personellen Substanz in Konstanz sind 2016 die Personalaufwendungen substantiell angestiegen.

Der Anstieg der anderen Verwaltungsaufwendungen ist insbesondere auf Umlagen für Personalgestellung sowie höhere Raumkosten zurückzuführen. Die Rechts- und Beratungskosten waren aufgrund der Einstellung von Syndikusrechtsanwälten für den Geschäftsbereich der Notifikationen gegenüber dem Vorjahr erwartungsgemäss rückläufig.

Die Geschäftsentwicklung entspricht insgesamt den Erwartungen der Geschäftsleitung und den im Vorjahr geäußerten Erwartungen.

IV. Vermögenslage

Posten 31.12.2015 31.12.2016
Aktiva (wesentliche Posten)    
Forderungen an Kreditinstitute 28.406,86 € 53.410,82 €
Forderungen an Kunden 34.303,87 € 39.606,01 €
Sachanlagen 15.462,00 € 28.459,00 €
Sonstige Vermögensgegenstände 226.584,68 € 185.023,01 €
Summe der Aktiva 310,944.97 € 318.767,28 €
Passiva (wesentliche Posten)    
Sonstige Verbindlichkeiten 155.370,70 € 79.848.41 €
Rückstellungen 30.313,19 € 75.235,00 €
Eigenkapital 114.662,13 € 159.471,32 €
Summe der Passiva 310.944,97 € 318.767,28 €

Die Forderungen an Kreditinstitute sind stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr angestiegen.

Der Anstieg des Anlagevermögens ist auf Investitionen von Betriebs- und Geschäftsausstattung in Zusammenhang mit dem weiteren Ausbau des Standortes Konstanz zurückzuführen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände entfallen zu einem wesentlichen Teil auf konzerninterne Darlehen. Die Abnahme von 42 T€ sind auf niedrigere Forderungen gegenüber der Muttergesellschaft (-30 T€) sowie gesunkene Steuerguthaben aus Umsatzsteuer (-12 T€) zurückzuführen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben ebenfalls abgenommen, was vor allem auf die Verrechnung von Konzernverbindichkeiten (-67 T€) zurückzuführen ist.

Der Anstieg der Rückstellungen resultiert vor allem aus Rückstellungen für Boni an Mitarbeiter und ausstehenden Urlaub.

Das Eigenkapital erhöhte sich durch den Jahresüberschuss, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll.

V. Finanzlage und Liquidität

Die Liquidität stellt sich wie folgt dar:

31.12.2015 31.12.2016
kurzfristige Forderungen gegen Kreditinstitute 1.572,41 € 40.675,02 €
kurzfristige Kundenforderungen (nach Saldierung mit kurzfristigen Konzernverbindlichkeiten) 92.938,41 € 128.928,69 €
Summe 108.510,82 € 169.503,71 €

Das Liquiditätsmanagement wird konzernweit gesteuert und direkt durch die Geschäftsleitung überwacht. Unter Berücksichtigung der Konzernkonten hat sich die Liquidität gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert.

Kreditlinien von Kreditinstituten bestehen auf Ebene der ACEU nicht, zur Sicherung der Liquidität wurde aber Kontokorrentkreditrahmen für die Verrechnungskonten zwischen den Konzerngesellschaften eingerichtet.

VI. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

In finanzieller Hinsicht sind für ACEU primär die folgenden Indikatoren von Interesse:

2016 € (Ist) Plan 2017
Profitabilität    
Effektiver Gewinn 56.118,74 € 44.809,19 €
Gewinnvortrag 67.958,85 € 30.147,06 €
Verhältnis Kosten/Ertrag *) 0,90 0,96
Umsatz    
Effektiver Umsatz 546.686,09 € 1.126.209,68 €
Umsatzveränderung +368,70 % +105,82 %

*) Summe aller Aufwandsposten der Gewinn- und Verlustrechnung, dividiert durch Summ aller Ertragsposten der Gewinn- und Verlustrechnung *100

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden von ACEU nicht zur Unternehmenssteuerung herangezogen.

VII. Gesamtbeurteilung zur Geschäftsentwicklung

Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass die Nachfrage nach ACOLIN Dienstleistungen sich auch 2016 wieder sehr positiv entwickelt hat und sich mit den Erwartungen der Geschäftsleitung deckt. Im Geschäftsjahr 2016 konnte wieder ein Gewinn erwirtschaftet werden.

C. Risikobericht

I. Organisatorische Vorkehrungen

Um im sich rasch wandelnden und an Komplexität zunehmenden Geschäftsbereich der Finanzbranche bestehen und erfolgreich weiter entwickeln zu können, benötigt ACEU ein leistungsfähiges Risikomanagement. Ziel des Risikomanagements ist es, potenzielle Risiken frühzeitig zu erkennen und bestmöglich zu steuern. Das Risikomanagement eines Finanzdienstleistungsinstituts unterliegt dabei stringenten aufsichtsrechtlichen Regelungen. für ACEU massgebend sind insbesondere das Kreditwesengesetz ("KWG") und die Mindestanforderungen an das Risikomanagement ("MaRisk").

Zur Umsetzung dieser Vorgaben hat ACEU Risikosteuerungs- und -Controlling Prozesse eingerichtet, die eine Identifizierung, Beurteilung, Steuerung sowie Überwachung und Kommunikation der wesentlichen Risiken und damit verbundener Risikokonzentrationen gewährleisten. Die organisatorischen Vorkehrungen umfassen die regelmäßige Festlegung bzw. Aktualisierung einer Geschäfts- und Risikostrategie, eine regelmäßig vorzunehmende Risikoinventur als auch eine laufende Überwachung der Risikotragfähigkeit der Gesellschaft.

II. Umsetzung

Die Risikobewertung erfolgt aus einer Gegenüberstellung von Eintrittswahrscheinlichkeit eines Risikos und dessen potentiellen Auswirkungen. Bemessungsgrundlage für die potentiellen Auswirkungen des Eintritts eines Risikos ist dessen Einfluss auf die Eigenmittel (EM) der Gesellschaft

III. Analyse der Auswirkungen wesentlicher Risiken

Nach den Mindestanforderungen an das Risikomanagement ("MaRisk") wird bei Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten nach den Risikoarten Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken sowie operationellen Risiken differenziert. Unter Berücksichtigung dieser Kategorisierung werden die wesentlichen Risiken der ACEU wie folgt beurteilt:

a) Adressenausfallrisiko

Unter dem Adressenausfallsrisiko wird das Risiko verstanden, dass Forderungen nicht mehr beizubringen sind, weil die Schuldner an Bonität verlieren oder gänzlich als Zahlungsadressat ausfallen. Dieses Risiko wird durch sorgfältige Auswahl der Geschäftspartner minimiert. Aufgrund der breiten Kundenbasis und der Menge an angebotenen Dienstleistungen entfallen jegliche Klumpen-Risiken. Durch die Vertragsgestaltung innerhalb der ACOUN-Gruppe bestehen darüber hinaus bei ACEU überwiegend Forderungen gegenüber der AFSZ, deren Bonität als gut beurteilt wird.

Kredite werden ausschliesslich innerhalb der Gruppe (sog. Organkredite) vergeben. Die finanzielle Lage der jeweiligen Gesellschaften innerhalb der Gruppe wird bei Kreditvergabe entsprechend in Betracht gezogen.

b) Marktpreisrisiken

Das Marktpreisrisiko bezeichnet finanzielle Risiken von finanziellen Vermögenswerten (Forderungen, v.a. aber auch Wertpapiere) aufgrund der Änderungen der Marktsituation. Da die ACEU nicht berechtigt ist, Wertpapiere für den eigenen Bestand zu erwerben, ist diesbezüglich kein Marktpreisrisiko vorhanden. Ein Marktpreisrisiko kann lediglich aufgrund von Forderungen in fremder Währung aus den damit verbundenen Devisenkursrisiken entstehen. Kurssicherungsmaßnahmen wurden von der ACOLIN Europe GmbH in 2016 nicht getroffen.

Um Währungsrisiken entgegenzuwirken, werden grenzüberschreitende Leistung ausschliesslich in Euro beglichen. Wesentliche Fixkosten wurden, wo möglich, in den EU-Raum verlagert.

c) Liquiditätsrisiken

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet die Möglichkeit, dass fällige Verpflichtungen gegenüber Dritten nicht fristgerecht beglichen werden können. Die Liquidität wird sowohl gruppenweit als auch bei den einzelnen Gesellschaften durch fortlaufendes Monitoring und Reporting überwacht. Die konzerninternen Forderungen und Verbindlichkeiten werden unter Berücksichtigung des Liquiditätsbedarfs der einzelnen Gesellschaften ausgeglichen.

d) Operationelle Risiken

Unter operationellen Risiken versteht man die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, Menschen oder infolge externer Ereignisse eintreten. Dies umfasst eine Vielzahl von verschiedenen Teilrisiken wie z.B. personelle Risiken, rechtliche Risiken, IT-Risiken oder Schadensersatzrisiken infolge von fahrlässigen oder vorsätzlichen Fehlern bei der Geschäftsabwicklung.

ACEU hat ein internes Kontrollverfahren eingerichtet, das unter Berücksichtigung des Geschäftsmodells und der identifizierten Risiken verschiedene Kontroll- und Überwachungsmaßnahme beinhaltet, um die operationellen Risiken weitest möglich zu reduzieren. Der Ausfall der Räumlichkeiten, der IT-Infrastruktur, bzw. Teile dessen können als Konsequenz haben, dass die ACEU ihren aufsichtsrechtlichen Pflichten nicht nachkommen kann, was zu erheblichen Strafzahlungen und Reputationsschäden führen kann. Aus diesem Grund hat die ACEU angemessene Business Continuity Massnahmen ergriffen, um die Fortführung der Geschäftstätigkeit mit angemessenen Notfallkonzepten gewährleisten zu können.

Sämtliche Risiken, welche unter dem gem. §25c KVVG definierten Begriff der sonstigen strafbaren Handlungen fallen, wurden analysiert und auf das Geschäftsmodell der ACEU angewendet. Allgemein können stellen solche Risiken nur ein geringfügiges Risiko dar. Nichtsdestotrotz wurden, wo möglich und geboten, angemessene prozessintegrierte Sicherungsmassnahmen (wie beispielsweise die weitreichende Implementierung des Vier-Augen-Prinzips) eingeführt. Weitere prozessunabhängige Kontrollen stellen die Einhaltung der zur Vermeidung solcher Risiken definierten Prozesse sicher.

Zur Reduzierung von Haftungsrisiken wurde zusätzlich eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung abgeschlossen.

Hinsichtlich des Operationelien Risikos wird insbesondere unter Berücksichtigung des Konzernverbundes und der sich daraus ergebenden Synergien und Ressourcen, das Risiko überwiegend als gering eingestuft.

D. Wesentliche Chancen

Chancen ergeben sich für die ACEU insbesondere aus den strengeren Regulierungen, welche unserer Meinung dazu führen, dass eine steigende Zahl von Fondsanbieter den Vertrieb nicht mehr komplett aus dem eigenen Hause herausfuhren möchte.

Das Geschäftsjahr 2016 hat klar bestätigt, dass die mit der Verschärfung der regulatorischen Vorschriften einhergehenden erhöhten Anforderungen der Aufsichtsbehörden sämtliche Marktteilnehmer dazu zwingt, sich in den Bereichen Legal, Compliance und Vertriebsüberwachung verstärkt zu spezialisieren. Neben vielen kleineren Asset Managern neigen nun aus den oben genannten Gründen auch größere und globale Marktteilnehmer dazu, Teile der Vertriebsaktivitäten an spezialisiert externe Dienstleister auszulagern. Die Geschäftsleitung ist deshalb überzeugt, dass die ACEU in den nächsten Jahren von diesem Trend deutlich profitieren wird.

E. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet die ACEU eine weitere Steigerung des Geschäftsvolumens in ihrem Kerngeschäft. Wir gehen davon aus, dass das On-Boarding bereits akquirierter Mandate in allen Bereichen erfolgreich abgeschlossen werden kann und im Unternehmensergebnis positiv niederschlagen werden.

Ebenfalls gehen wir davon aus, dass auf Gruppenebene zusätzliche Mandate im Bereich des Distribution Network Management akquiriert werden können.

Zu beachten ist aber, dass insgesamt der Umsatz der ACED und damit die Entwicklung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 durch die Abspaltung des Geschäftsbereiches EU-Notifikationen auf die neu gegründete ACOLIN Regulatory Consulting GmbH (ACRC) im Januar 2017 rückläufig sein wird.

Für die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren erwartet ACEU folgende Entwicklungen

  2016 € (Ist) Plan 2017
Profitabilität    
Effektiver Gewinn 44.809,19 € 12.500,00 €
Verhältnis Kosten/Ertrag *) 0,96 0,98
Umsatz    
Effektiver Umsatz 1.125.209,88 € 759,400 €
Umsatzveränderung 105,82% -32,55%

*) Summe aller Aufwandsposten der Gewinn- und Verlustrechnung, dividiert durch Summe aller Ertragsposten der Gewinn- und Verlustrechnung *100

 

Konstanz, den 14.11.2017

Viktor Fischer, Mitglied der Geschäftsleitung

Daniel Häfele, Mitglied der Geschäftsleitung

Anlage 1 zum Lagebericht

1.

Liechtenstein

2.

Irland

3.

Belgien

4.

Österreich

5.

Frankreich

6.

Vereinigtes Königreich

7.

Italien

8.

Spanien

9.

Finnland

10.

Portugal

11.

Schweden

12.

Luxembourg

13.

Niederlande

14.

Malta

15.

Griechenland

16.

Zypern

17.

Dänemark

Bilanz
zum 31.12.2016

AKTIVA

  31.12.2016 Vorjahr
 
1. Forderungen an Kreditinstitute    
a) täglich fällig 40.575,02 15.572,41
b) andere Forderungen 12.835,80 12.834,45
  53.410,82 28.406,88
2. Forderungen an Kunden 39.606,07 34.303,87
3. Sachanlagen 28.459,00 15.462,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 185.023,01 226.684,66
5. Rechnungsabgrenzungsposten 12.268,38 6.087,58
  318.767,28 310.944,97

PASSIVA

   
  31.12.2016 Vorjahr
 
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten    
a) täglich fällig 0,00 293,45
2. Sonstige Verbindlichkeiten 79.848,41 155.370,70
3. Rechnungsabgrenzungsposten 4.212,55 9.704,90
4. Rückstellungen    
a) Steuerrückstellungen 6.135,00 6.413,79
b) andere Rückstellungen 69.100,00 24.500,00
  75.235,00 30.913,79
5. Eigenkapital    
a) Eingefordertes Kapital/Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
b) Gewinnrücklagen    
andere Gewinnrücklagen 14.662,13 0,00
c) Bilanzgewinn 44.809,19 14.662,13
  159.471,32 114.662,13
  318.767,28 310.944,97

Gewinn- und Verlustrechnung
vom 1.1. bis 31.12.2016

2016 Vorjahr
1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften   639,75   11,76
2. Zinsaufwendungen   570,24   0,00
      69,51 11,76
3. Provisionserträge     1.125.209,88 546.686,09
4. Sonstige betriebliche Erträge     1.300,94 11.299,49
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen:        
a) Personalaufwand:        
aa) Löhne und Gehälter 463.980,40     126.882,84
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen 101.664,48     25.266,43
davon für Altersversorgung € 15.984 (i. V. € 0)        
    565.644,88   152.149,27
b) andere Verwaltungsaufwendungen   489.920,45   335.680,10
      1.055.565,33 487.829,37
6. Abschreibungen auf Sachanlagen     6.916,07 976,25
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen     362,91 6.659,19
8. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit     63.736,02 62.532,53
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag     18.926,83 6.413,79
10. Jahresüberschuss     44.809,19 56.118,74
11. Gewinnvortrag/Verlustvortrag aus dem Vorjahr     14.662,13 -41.456,61
12. Einstellung in Gewinnrücklagen in andere Gewinnrücklagen     -14.662,13 0,00
13. Bilanzgewinn     44.809,19 14.662,13

Anhang
für das Geschäftsjahr 2016

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

1. Angaben zur Gesellschaft

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg im Breisgau unter der Nr. HR B 713770 eingetragen. Der Sitz der Gesellschaft ist Konstanz.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine Finanzdienstleistungsunternehmen, das die branchenspezifischen Vorschriften nach den §§ 340 ff. HGB und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) zu beachten hat. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind gemäß § 340a Abs. 1 HGB die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften anzuwenden.

Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt.

Die Darstellung der Bilanz erfolgt entsprechend dem Formblatt 1 und die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend dem Formblatt 3 (Staffelform) der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute.

Die zusätzlichen Pflichtangaben gemäß § 35 der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute wurde berücksichtigt.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben. Anpassungen aufgrund der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) waren keine vorzunehmen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB zum Bilanzstichtag in EURO umgerechnet. Kursgewinne und Kursverluste werden erfolgswirksam ausgewiesen.

I. AKTIVA

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zu Anschaffungskosten oder zu einem niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt.

Bewegliche Anlagegüter werden linear im Rahmen der steuerlich zulässigen Sätze abgeschrieben. Gegenstände mit Anschaffungskosten bis € 410,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungen enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, weiche sich jedoch auf Perioden nach dem Abschlussstichtag beziehen.

II. PASSIVA

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die passiven Rechnungsabgrenzungen enthalten Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, welche sich jedoch auf Perioden nach dem Abschlussstichtag beziehen.

Die Steuerrückstellungen werden auf der Basis der ausgewiesenen Ergebnisse ermittelt.

Die anderen Rückstellungen werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen.

B. Angaben zu Posten in der Bilanz

I. ANGABEN ZUR AKTIVSEITE

1. Forderungen an Kreditinstitute

Die Forderungen an Kreditinstitute haben vollumfänglich eine Restlaufzeit von weniger als drei Monaten.

2. Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden haben vollumfänglich eine Restlaufzeit von weniger als drei Monaten.

3. Sachanlagen

Die Sachanlagen betreffen ausschließlich Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Anschaffungs-
und Herstellungskosten
Abschreibung
  Stand
1.1.2016
Zugang Stand
31.12.2018
Stand
1.1.2018
Zugang Stand
31.12.2016
 
Sachanlagen            
Betriebs- und Geschäftsausstattung 17.437 19.913 37.380 1.975 8.915 6.018
  Rest-
buchwert
31.12.2016
Rest-
buchwert
Vorjahr
 
Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.458 18.462

4. Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenstände sind Forderungen gegen die Muttergesellschaft ACOUN Fund Services AG in Höhe von € 175.133 (i. V. € 206.455) enthalten. Des Weiteren bestehen Forderungen gegen ACOLIN (UK) Ltd. in Höhe von € 4.026 (i. V. € 4.000).

II. ANGABEN ZUR PASSIVSEITE

1. Sonstige Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft ACOLIN Fund Services AG In Höhe von € 0 (i. V. € 66.204) sowie Verbindlichkeiten gegenüber der Schwestergesellschaft ACOUN Fund (Luxemburg) S. A. in Höhe von € 50.376 (i. V. € 51.313) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind mit € 18.692 (i. V. € 18) Verbindlichkeiten aus Steuern und € 94 (i. V. € 685) aus sozialer Sicherheit enthalten.

2. Eigenkapital

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschusss auf neue Rechnung vorzutragen.

III. GESAMTBETRAG DER FREMDWÄHRUNGSFORDERUNGEN/ -VERBINDLICHKEITEN

Die auf Fremdwährung lautenden Vermögensgegenstände betragen umgerechnet insgesamt €16.279,07 (i. V. € 16.289).

Umgerechnete Fremdwährungsverbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von € 0 (i. V. € 67.758).

C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Provisionserträge der Gesellschaft teilen sich nach Geschäftsbereichen wir folgt auf:

Geschäftsbereich
Global Fund Registrierungen 186.050,91
Haftungsdach 22.045,82
Informationsstelle 15.813,15
Intercompany Erträge 901.300,00
  1.125.209,88

Die Einnahmen aus der Informationsstelle und dem Haftungsdach werden aus den EU-Ländern sowie Lichtenstein erzielt. Die Erträge der Fond Registrierungen verteilen sich auf Japan, den USA sowie den EU-Ländern. Die Intercompany Gutschriften erfolgen aus der Schweiz.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 40 (i. V. € 11.299) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 363 (i. V. € 6.475) enthalten.

D. Sonstige Angaben

1. Prüfungskosten

Das für das Jahr 2018 in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gesamthonorar für den Abschlussprüfer beläuft sich auf T€ 16 (i. V. T€ 14), davon entfallen auf Leistungen gemäß § 285 Nr. 17a HGB T€ 12 (i. V. T€ 14) und auf Leistungen gemäß § 285 Nr. 17b HGB HGB T€ 4.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Dienstleistungsverpflichtungen beträgt T€ 82 (i. V. T€ 129). Davon entfallen T€ 30 (i. V. T€ 30) auf verbundene Unternehmen.

3. Mitarbeiter

Die Zahl der durchschnittlichh beschäftigten Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2016 beläuft sich auf 8 (i. V. 4).

4. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der ACOLIN Fund Services AG, Zürich/Schweiz. Ein Konzernabschluss wird nicht erstellt.

5. Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen

Nachfolgend werden alle Transaktionen mit nahestehenden Personen und Unternehmen angegeben, die für die Beurteilung der Finanzlage wesentlich sind:

Innerhalb der Unternehmensgruppe werden von der Gesellschaft, dem Mutterunternehmen als auch den Schwestergeseilschaften Verrechnungskonten zur Abwicklung von konzerninternen Forderungen und Verbindlichkeiten unterhalten. Diese Verrechnungskonten dienen insbesondere der internen Liquiditätssteuerung. Die Höhe der Salden schwanken, sie können laut den getroffenen Vereinbarungen bis zu T€ 500 zu Gunsten oder zu Lasten der Gesellschaft betragen.

Die Gesellschaft erbringt ihre am Markt angebotenen Dienstleistungen, insbesondere im Bereich von Compliance und Recht, auch für die Muttergesellschaft. Das hierfür berechnete Entgelt belief sich im Jahr 2016 auf T€ 901 (i. V. T€ 306).

Die Gesellschaft nimmt von der Muttergesellschaft Dienstleistungen in Form von Personalgestellung im Management- und IT-Bereich entgegen. Das hierfür berechnete Entgelt belief sich im Jahr 2016 auf T€ 174 (i. V. T€ 30).

6. Vorgänge von besonderer, Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres

Die Gesellschaft übernimmt für Fonds die Vollständige administrative Abwicklung der Registrierung (Notifikation) bei den zuständigen Aufsichtsbehörden der Fonds innerhalb der EU beziehungsweise des EWR und übernimmt auch die Verwaltung der Fondsdokumente. Diese Tätigkeit wurde in 2017 durch eine eigenständige, neu gegründete Gesellschaft, dis ACOLIN Regulatory Consulting GmbH übernommen.

7. Angaben zu Organen der Gesellschaft

Geschäftsführer sind

 

Viktor Fischer, Head Legal und

 

Daniel Häfele, COD.

 

Konstanz, 16.11.2017

Viktor Fischer

Daniel Häfele

Der vorliegende Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung am 22.11.2017 unverändert festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ACOLIN Europe GmbH, Konstanz, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis 31.12.2018 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter des Instituts. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Instituts sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Instituts. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Instituts und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Oldenburg, den 16.11.2017

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