Isurus UBG
GmbH
Hohenbrunn
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
A. Grundlagen des Unternehmens
Die Isurus UBG GmbH wurde im Mai 2018
gegründet. Die Isurus UBG GmbH ist eine
Kapitalgesellschaft, die dem Gesetz über
Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG) unterliegt.
Am 11.10.2018 wurde die Gesellschaft als
Unternehmensbeteiligungsgesellschaft von der
zuständigen Behörde, dem Bayerischen
Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung
und Energie, anerkannt.
B. Wirtschaftsbericht
I. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Trotz der geopolitischen Unsicherheiten (v.a. der
Ukraine-Konflikt) war 2023 durch einen starken
Rückgang der Risikoprämien in fast allen
Marktsegmenten geprägt. Vor allem die Aktien- und
Kreditmärkte konnten von einer zunehmenden
Risikofreude der Investoren profitieren und viele Indices
konnten nicht nur die Verluste des Jahres 2022
kompensieren, sondern oftmals auch neue Rekordhochs
verbuchen.
Nichtsdestotrotz hat das höhere Zinsniveau den
Einsatz von Fremdkapital verteuert und somit v.a.
zinssensitive Märkte betroffen - darunter den
Immobilienmarkt genauso wie die Märkte für
Private Equity und Private Debt. Allerdings war gerade das
letzte Quartal 2023 durch die zunehmende Hoffnung der
Investoren auf baldige Lockerungen der Geldpolitik
charakterisiert. Das hat sich vor allem in einem
Rückgang der Anleiherenditen manifestiert und somit
die Erwartung gestärkt, dass die mit höheren
Zinsen einhergehenden Bewertungsabschläge bald der
Vergangenheit angehören.
Das ist vor allem deshalb bemerkenswert, da gerade
das Marktsegment für Private Debt einen jahrelangen
Aufschwung hinter sich hat und inzwischen einen
signifikanten Bestandteil des globalen Marktes für
Fremdkapital ausmacht. Das heißt, dass
Bewertungsverluste, die sich noch nicht in realisierten
Verlusten niedergeschlagen haben, starke Effekte auf das
gesamte Portfolio von Multi-Asset-Investoren nach sich
zieht.
Es ist also nicht verwunderlich, dass unabhängig
von den sich aufhellenden Wachstumsaussichten ein starker
Rückgang des Transaktionsvolumens auch im
europäischen PE-Segment in 2023 festzustellen war.
Laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
PwC reduzierte sich das Transaktionsvolumen im Gegensatz zu
2022 um 32% auf knapp 260 Mrd. Euro, während im selben
Zeitraum die Anzahl der Transaktionen um 12% abnahm.1
II. Geschäftsverlauf und Lage
1 Vermögenslage
Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich auf
TEUR 9.317 (Vj.: TEUR 8.818).
Das Anlagevermögen beinhaltet mit
TEUR 4.994 Beteiligungen an anderen Unternehmen, mit
TEUR 572 längerfristige Darlehensforderungen gegen
Beteiligungsunternehmen, mit TEUR 690 Wertpapiere des
Anlagevermögens und mit TEUR 400 Anleihen. Bei den
Beteiligungen handelt sich mit TEUR 1.327 um die
Beteiligung an der Pecán Argentina Partners Holding
S.A. mit Sitz in Argentinien, mit TEUR 402 an der Signature
Ventures GmbH & Co KG mit Sitz in Aying, mit TEUR 202
um die Beteiligung an der Earlybird Health II Fund GmbH
& Co.KG mit Sitz in Köln, mit TEUR 219 um die
Beteiligung an der Rethink Mobility Fund I GmbH &
Co.KG, mit TEUR 428 um die Beteiligung an der B-A-L Germany
AG mit Sitz in Meißen, mit TEUR 2.000 um die
Beteiligung an der Dt. Bildungs Studienfonds II GmbH &
Co.KG mit Sitz in Frankfurt am Main sowie mit TEUR 416 um
die Beteiligung an der Erlebnis Akademie AG.
Das Umlaufvermögen beinhaltet hauptsächlich
eine wertberichtigte Darlehensforderung (TEUR 20),
Forderung ggü. Unternehmen mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht (TEUR 20), sowie
Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 5).
Das Eigenkapital beläuft sich auf
-TEUR 2.614. Die Eigenkapitalquote beträgt damit
-39,0 % (Vj.: -25,0 %). Die Gesellschaft wurde mit einem
Stammkapital von TEUR 1.000 gegründet. Der
Jahresfehlbetrag zum Stichtag beläuft sich auf
TEUR 848. Der Bilanzverlust (Ergebnisvortrag zzgl.
Jahresergebnis) beträgt TEUR 3.614.
Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 36
beinhalten vor allem Rückstellungen für die
Erstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse 2022
und 2023.
Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft belaufen sich
insgesamt auf TEUR 9.193. Diese beinhalten vor allem
rangrückerklärte Verbindlichkeiten gegenüber
der Gesellschafterin, der ISURUS GmbH, in Höhe von
TEUR 9.192.
2 Finanzlage und Liquidität
Die "laufende Geschäftstätigkeit" führte
zu einem negativen Cash Flow in Höhe von TEUR 233.
Aus der Investitionstätigkeit ergab sich ein
negativer Cash Flow in Höhe von TEUR 340 infolge der
Auszahlungen in das Finanzanlagevermögen.
Der positive Cash Flow aus der
Finanzierungstätigkeit (Gesellschafterdarlehen
beläuft sich auf TEUR 563.
Der Finanzmittelfonds beläuft sich auf TEUR 5
und beinhaltet ausschließlich Guthaben bei
Kreditinstituten.
Die Finanzanlagen der Gesellschaft werden durch ein
Nachrangdarlehen eines Gesellschafters finanziert, das zum
Stichtag mit TEUR 9.192 in Anspruch genommen wurde.
Darüber hinaus besteht noch eine freie Linie von TEUR
808. Des weiteren verfügt die Gesellschaft über
ein Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 5.
3 Ertragslage
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr einen
Jahrefehlbetrag in Höhe von TEUR 848 erzielt.
Im Geschäftsjahr wurden sonstige betriebliche
Erträge von TEUR 298 erwirtschaftet. Diese
entfallen hauptsächlich auf Erträge bzw. Gewinne
aus der Veräußerung und Zuschreibung von
Finanzanlagen in Höhe von TEUR 297.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe
von TEUR 139 beinhalten vor allem Wertberichtigungen
bzw. Forderungsverluste in Höhe von TEUR 102 und
daneben Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 24)
sowie Rechts- und Beratungskosten (TEUR 10).
Des Weiteren wurde Abschreibungen auf Finanzanlagen
wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung in Höhe
von TEUR 1.457 vorgenommen.
Weiterhin belaufen sich die Zinsaufwendungen im
Geschäftsjahr auf TEUR 183.
Mit dem Geschäftsverlauf 2023 ist die
Geschäftsführung vor dem Hintergrund der
Gründungsphase der Gesellschaft zufrieden.
4 Vorgänge von besonderer Bedeutung
während des Geschäftsjahres
Die Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 an
zwei neuen Unternehmen beteiligt.
III. Finanzielle Leistungsindikatoren
Die Gesellschaft verwendet zur internen Steuerung vor
allem den Beteiligungsertrag sowie die
Cash-Flow-Entwicklung und den EBIT.
IV. Gesamtaussage
Das Geschäftsjahr 2023 wurde von der Gesellschaft
mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen.
Im Rahmen der Vorjahresprognose wurde ein moderat
positives Ergebnis prognostiziert. Dabei wurde auf die
bestehenden Unsicherheiten bei einer zukünftigen
Entwicklung von zwei Beteiligungen hingewiesen.
C. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht
I. Voraussichtliche Entwicklung
Die Geschäftsleitung sieht dem Jahr 2024 aufgrund
der Zinsentwicklung und den positiven Signalen der
Notenbanken positiv entgegen, da von einer positiven
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie steigende
Mittelzuflüsse in den Private Equity Markt auszugehen
ist. Deshalb erwartet die Geschäftsleitung für
das Geschäftsjahr 2024 ein positives Ergebnis.
Diese Einschätzung basiert auch auf der
Tatsache, dass die problematischen Beteiligungen der
Gesellschaft entweder abgewickelt wurden (Standard Project)
oder sich in einer Phase der Neuaufstellung befinden.
Hierzu zählen die Beteiligungen an Threefold sowie die
an der Deutschen Bildung AG. Durch die Erschließung
neuer Finanzierungsquellen erhöht sich die
Wahrscheinlichkeit, dass diese Unternehmen die Gewinnzone
erreichen, weshalb mit einem Bewertungsanstieg der
Beteiligungen zu rechnen ist.
Sehr erfreulich war in 2023 vor allem die Entwicklung
des Investments an Signature VC, wobei wir von einer
Fortsetzung dieses Trends auch in 2024 ausgehen.
Zusätzlich erwartet die Gesellschaft die Auszahlung
der finalen Kaufpreisrate für die Beteiligung an der
Viscopic GmbH.
Aufgrund der zunehmend komplexen geopolitischen Lage
(Ukraine-Konflikt und Ausbreitung der Spannungen im Nahen
Osten) ist eine Prognose zum Verlauf der Finanzmärkte
in 2024 mit großen Unsicherheiten verbunden.
Allerdings spricht die global expansive Geldpolitik
für eine positive Entwicklung der Beteiligungen in der
langen Frist.
Dies spiegelt sich auch in der oben angesprochenen
Studie der PwC wider: 51% der befragten PE-Investoren
erwarten ein steigendes Transaktionsvolumen in 2024, was
wiederum die Bewertungsniveaus unterstützen
sollte.
II. Risiken der künftigen Entwicklung
Die Gesellschaft ist im Rahmen ihres unternehmerischen
Handelns naturgemäß einer Vielzahl von Risiken
ausgesetzt. Unternehmerische Risiken werden
grundsätzlich eingegangen, wenn diese beherrschbar
sind und die mit ihnen verbundenen Chancen angemessene
Erträge generieren. Um dies verantwortungsvoll
handhaben zu können, überwacht die
Geschäftsleitung laufend ihre
Unternehmensbeteiligungen. Weiterhin überwacht die
Geschäftsführung laufend die Liquiditätslage
der Gesellschaft. Außerdem sind die
Geschäftsleiter und die Gesellschafter personengleich,
was Interessenkonflikte bezüglich der
Risikoeinstellung der Gesellschaft weitestgehend
ausschließt. Neben den allgemeinen Markt- und
konjunkturellen Risiken sind jedoch keine
unternehmensspezifischen Risiken erkennbar. Bei der
Gesellschaft kam es in Folge von
außerplanmäßigen Abschreibungen zu einem
negativen Eigenkapital von -TEUR 2.614. Risiken
bestehen vor allem in einer starken globalen
konjunkturellen Abschwächung und einen damit
einhergehenden Bewertungsrückgang der
Unternehmensbeteiligungen, da diese Unternehmen negativ
davon betroffen sein können. Die Geschäftsleitung
überwacht laufend die konjunkturellen
Rahmenbedingungen sowie die Entwicklungen an den
Kapitalmärkten, um gegebenenfalls auf
realökonomische und finanzmarktspezifische Risiken
reagieren zu können. Daneben bestehen
Wechselkursrisiken, welche die Gesellschaft kontinuierlich
beobachtet, um gegebenenfalls gegensteuern zu können.
Weitere nennenswerte Risiken (inkl. Zinsrisiken) bestehen
darüber hinaus nicht.
III. Chancen zur künftigen Entwicklung -
Prognosebericht
Nach den Erfahrungen der letzten Jahre hat sich die
Gesellschaft final dazu entschlossen, direkte Beteiligungen
nur noch in bestimmten Branchen einzugehen. Hierzu
gehören u.a. die Beteiligungen im Immobilienbereich
(Ventus AG). Vielmehr wird sich die Gesellschaft darauf
konzentrieren mit Partnern zusammenzuarbeiten, um in breit
diversifizierte Portfolien zu investieren. Somit wird das
Risiko einzelner Positionen innerhalb des
Beteiligungsportfolios weiter reduziert und das
Ertragspotential durch das Know-How der Partnerunternehmen
gesteigert.
IV. Risikoberichterstattung über die
Verwendung von Finanzinstrumenten
Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten
i.S.d. Handelsgesetzbuches zählen im Wesentlichen
rangrückerklärte Verbindlichkeiten gegenüber
einem Gesellschafter. Ansonsten hat die Gesellschaft keine
anderen Finanzierungsquellen; ferner bestehen
Darlehensforderungen (inkl. Zinsen) gegenüber einer
Beteiligungsgesellschaft in Höhe von EUR 612.
Hohenbrunn-Riemerling, den 10.02.2025
|
|
|
Isurus UBG
GmbH
|
|
………………….……….
Dr. Jochen Felsenheimer
‑ Geschäftsführer ‑
|
………………….……….
Dr. Wolfgang
Klopfer
‑ Geschäftsführer ‑
|
………………….……….
Ulrich Schmidt von Altenstadt
‑ Geschäftsführer ‑
|
1 Alle Angaben beziehen sich auf den Private Equity
Trend Report 2024 der PwC: "Positive outlook for the
private equity sector in 2024".
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
6.656.557,54 |
7.016.470,85 |
| I.
Finanzanlagen |
6.656.557,54 |
7.016.470,85 |
| B.
Umlaufvermögen |
44.606,34 |
36.228,18 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
39.989,05 |
21.673,33 |
| II.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
4.617,29 |
14.554,85 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
2.288,00 |
0,00 |
| D.
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
2.613.533,11 |
1.765.789,20 |
| Aktiva |
9.316.984,99 |
8.818.488,23 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
0,00 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
1.000.000,00 |
1.000.000,00 |
| II.
Bilanzverlust |
3.613.533,11 |
2.765.789,20 |
| III.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
2.613.533,11 |
1.765.789,20 |
| B.
Rückstellungen |
36.100,00 |
18.700,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
9.192.614,99 |
8.638.353,23 |
| davon
gegenüber Gesellschaftern |
9.192.486,17 |
8.629.344,00 |
| D.
Passive latente Steuern |
88.270,00 |
161.435,00 |
| Summe
Passiva |
9.316.984,99 |
8.818.488,23 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Firma Isurus UBG GmbH hat ihren Sitz in
Hohenbrunn-Riemerling. Sie ist im Handelsregister des
Amtsgerichts München unter HR B 241785
eingetragen. Die Gesellschaft wurde am 30. Mai 2018
gegründet. Mit Antrag vom 12. Juli 2018 und mit
Anerkennungsbescheid vom 11. Oktober 2018 wurde die
Isurus UBG GmbH als Unternehmensbeteiligungsgesellschaft
anerkannt.
Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des
Jahresabschlusses
Der vorliegende Jahresabschluss wurde, sofern nicht
beim entsprechenden Posten genannt, unter Beibehaltung der
für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs-
und Bewertungsgrundsätze nach den für
mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden
Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 Abs.
1 Satz 1, 266 ff. HGB) und den Regelungen des § 42
GmbHG sowie den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages
aufgestellt.
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die
Regelungen des Gesetzes über
Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG) zu beachten.
Die Pflicht zur Aufstellung des Jahresabschlusses
nach den Vorschriften für mittelgroße
Kapitalgesellschaften ergibt sich aus § 8 UBGG.
Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des
Jahresergebnisses erstellt.
Von den Erleichterungen des § 288
Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275
Abs. 2 HGB).
Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 einen
nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR
2.614 (im Vorjahr TEUR 1.766) aus und ist damit bilanziell
überschuldet. Gesellschafter haben bezüglich
ihrer Darlehens- und Zinsforderungen in Höhe von
insgesamt TEUR 9.192 (im Vorjahr TEUR 8.629) den
Rangrücktritt erklärt.
Die Bewertung wurde unter der Annahme der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit
(§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten
bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
niedrigere beizulegende Wert angesetzt.
Zuschreibungen wurden vorgenommen, wenn die
Gründe für einen niedrigeren Wertansatz nicht
mehr bestehen.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich
zum Nennwert bilanziert. Für zweifelhafte Forderungen
wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe des
voraussichtlichen Ausfalls vorgenommen.
Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.
Auf den möglichen Ansatz aktiver latenter
Steuern aufgrund temporärer Differenzen zwischen
Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher
Betrachtungsweise wurde aufgrund des Wahlrechts des
§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. Ein
sich ergebender Überhang passiver latenter Steuern
wird grundsätzlich angesetzt.
Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle
erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und
sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig
ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr
als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit
entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der
vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.
Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit ihren
Erfüllungsbeträgen.
Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
Finanzanlagen
|
8.427.426,03
|
915.135,49
|
0,00
|
0,00
|
9.342.561,52
|
Summe
Anlagevermögen
|
8.427.426,03
|
915.135,49
|
0,00
|
0,00
|
9.342.561,52
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
Finanzanlagen
|
1.410.955,18
|
1.457.498,00
|
0,00
|
0,00
|
2.868.453,18
|
Summe
Anlagevermögen
|
1.410.955,18
|
1.457.498,00
|
0,00
|
0,00
|
2.868.453,18
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
Finanzanlagen
|
182.449,20
|
6.656.557,54
|
7.016.470,85
|
Summe
Anlagevermögen
|
182.449,20
|
6.656.557,54
|
7.016.470,85
|
Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20%
der Anteile besitzt
|
Eigenkapital
|
Ergebnis des letzten
Geschäftsjahres
|
Beteili-gungsquote
|
Letzte Jahresabschluss
|
Firma und Sitz
|
TEUR
|
TEUR
|
%
|
|
Pecán Argentinia
Partners Holding S.A., Puerto Lavalle
|
1.031
|
-51
|
24,38
|
2023
|
Standard Project GmbH,
München
|
-790
|
-211
|
49,00
|
2023
|
B-A-L Germany AG,
Meißen
|
2.259
|
29
|
20,00
|
2023
|
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben folgende
Reslaufzeiten:
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
Restlaufzeiten bis zu einem Jahr
|
|
|
Forderungen gegen
Unternehmen, mit denen ein
|
|
|
Beteiligungsverhältnis besteht
|
23.024,66
|
21.673,33
|
|
23.024,66
|
21.673,33
|
Restlaufzeiten über einem Jahr
|
|
|
Sonstige
Vermögensgegenstände
|
16.964,39
|
0,00
|
|
16.964,39
|
0,00
|
Eigenkapital
Das Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:
|
EUR
|
Stand 01. Januar 2023
|
-1.765.789,20
|
Jahresergebnis 2023
|
-847.743,91
|
Stand 31. Dezember 2023
|
-2.613.533,11
|
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie
folgt zusammen:
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
Rückstellung
für Jahresabschlusskosten
|
34.100,00
|
17.200,00
|
Rückstellung
für Aufbewahrungspflichten
|
2.000,00
|
1.500,00
|
|
36.100,00
|
18.700,00
|
Verbindlichkeiten
Am Abschlussstichtag hatten die Verbindlichkeiten der
Gesellschaft die nachfolgend dargestellten Restlaufzeiten
und waren wie folgt besichert:
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
Restlaufzeiten bis zu einem Jahr
|
|
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
0,00
|
8.867,96
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern
|
9.192.486,17
|
8.629.344,00
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
128,82
|
141,27
|
|
9.192.614,99
|
8.638.353,23
|
Die Verbindlichkeiten sind ungesichert.
Latente Steuern
Die passiven latenten Steuern beruhen auf
Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz in
folgenden Bilanzposten:
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Beteiligungen
|
557,79
|
1.020,00
|
|
557,79
|
1.020,00
|
Aus den Differenzen ergibt sich bei der Anwendung
eines Steuersatzes i.H.v. 15,825% insgesamt eine passive
Steuerlatenz i.H.v. TEUR 88 (im Vorjahr TEUR 161).
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle
Verflichtungen
Am Bilanzstichtag bestanden keine
Haftungsverhältnisse und bis auf die folgende
Ausnahme, keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
Die Gesellschaft hat sich gegenüber drei
Beteiligungsunternehmen zu weiteren Kapitalzusagen in
Höhe von insgesamt TEUR 2.177 verpflichtet. Hierdurch
erhöht sich beim Abruf die jeweilige
Beteiligungshöhe.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Periodenfremde und außergewöhnliche
Posten
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind
Wertberichtigungen zu Forderungen bzw. Forderungsverluste
in Höhe von TEUR 102 enthalten.
Die Abschreibungen auf Finanzanlagen enthalten
außerplanmäßige Abschreibungen i.H.v. TEUR
1.457 (im Vorjahr TEUR 679).
Sonstige Angaben
Angaben zur Geschäftsführung
Die Gesellschaft wird durch folgende
Geschäftsführer vertreten:
Dr. Jochen Felsenheimer
|
Geschäftsführung
|
München
|
Dr. Wolfgang Klopfer
|
Geschäftsführung
|
Hohenbrunn
|
Ulrich Schmidt von
Altenstadt
|
Geschäftsführung
|
München
|
Die Geschäftsführer haben im
Geschäftsjahr keine Vergütung erhalten.
Vorschüsse, Kredite oder Haftungsverhältnisse
zugunsten der Geschäftsführer wurden nicht
gewährt bzw. eingegangen.
Angaben zur Arbeitnehmern
Während des Geschäftsjahres wurden keine
Arbeitnehmer beschäftigt.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem
Stichtag
Der Einfluss der geopolitischen Unsicherheiten (v.a.
der Ukraine-Konflikt) und des daraus resultierenden
Inflationsgeschehens sind im Lagebericht dargestellt.
Ergebnisverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Bilanzverlust i.H.v. EUR 3.613.533,11, bestehend aus einem
Verlustvortrag i.H.v. EUR 2.765.789,20 und einem
Jahresfehlbetrag i.H.v. EUR 847.743,91, auf neue Rechnung
vorzutragen.
gez. Geschäftsführung
sonstige Berichtsbestandteile
gez. Dr. Wolfgang Klopfer
gez. Dr. Jochen Felsenheimer
gez. Ulrich Schmidt von Altenstadt
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 10.02.2025 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Isurus UBG GmbH, Hohenbrunn-Riemerling
Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Isurus UBG GmbH,
Hohenbrunn-Riemerling, - bestehend aus der Bilanz zum 31.
Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31.
Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der
Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der Isurus UBG GmbH, Hohenbrunn-Riemerling, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Sonstige gesetzliche und andere rechtliche
Anforderungen
Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der
Vorschriften des Gesetzes über
Unternehmensbeteiligungsgesellschaften nach § 8 Abs. 3
UBGG
Wir haben die Einhaltung der Vorschriften des
Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften
(UBGG), wonach insbesondere die Vorschriften zur
Zulässigkeit bzw. Unzulässigkeit der
Geschäfte, zu den Anlagegrenzen und zur Anteilstruktur
zu beachten sind, für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung wurden die Vorschriften des
UBGG, insbesondere die Vorschriften zur Zulässigkeit
bzw. Unzulässigkeit der Geschäfte, zu den
Anlagegrenzen und zur Anteilstruktur, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 in allen wesentlichen Belangen eingehalten:
Wir haben unsere Prüfung nach § 8 Abs. 3
UBGG unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt.
Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und
Grundsätzen ist nachfolgend sowie im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
weitergehend beschrieben. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unser
Prüfungsurteil hierzu zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Einhaltung der Vorschriften des UBGG sowie
für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme),
die sie zur Einhaltung dieser Pflichten als notwendig
erachtet haben.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob in allen wesentlichen Belangen
die Vorschriften des UBGG im Geschäftsjahr eingehalten
wurden sowie einen Vermerk in unseren
Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unser
Prüfungsurteil zur Einhaltung der Vorschriften des
UBGG beinhaltet. Die Prüfung umfasst die Beurteilung,
ob die Vorschriften des UBGG, insbesondere die Vorschriften
zur Zulässigkeit bzw. Unzulässigkeit der
Geschäfte, zu den Anlagegrenzen und zur Anteilstruktur
beachtet wurden.
Düsseldorf, den 10. Februar 2025
Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Dorothee Mende
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Andrea Fröschke
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Wirtschaftsprüfer
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Wirtschaftsprüferin
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