Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 241785
Vorher
Isurus Beteiligungs GmbH
Eingetragen
25.6.2018
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Vorbehaltlich abweichender Vorschriften des zweiten Abschnitts des UBGG ausschließlich Erwerb, Halten, Verwaltung und Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Wolfgang Dr. Klopfer
seit 25.6.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Isurus GmbH
Germany
400.000 €
40.00%
Elwok GmbH
Germany
240.000 €
24.00%
Felsenheimer GmbH
Germany
240.000 €
24.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Isurus UBG GmbH

Hohenbrunn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Isurus UBG GmbH wurde im Mai 2018 gegründet. Die Isurus UBG GmbH ist eine Kapitalgesellschaft, die dem Gesetz über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG) unterliegt. Am 11.10.2018 wurde die Gesellschaft als Unternehmensbeteiligungsgesellschaft von der zuständigen Behörde, dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, anerkannt.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Trotz der geopolitischen Unsicherheiten (v.a. der Ukraine-Konflikt) war 2023 durch einen starken Rückgang der Risikoprämien in fast allen Marktsegmenten geprägt. Vor allem die Aktien- und Kreditmärkte konnten von einer zunehmenden Risikofreude der Investoren profitieren und viele Indices konnten nicht nur die Verluste des Jahres 2022 kompensieren, sondern oftmals auch neue Rekordhochs verbuchen.
Nichtsdestotrotz hat das höhere Zinsniveau den Einsatz von Fremdkapital verteuert und somit v.a. zinssensitive Märkte betroffen - darunter den Immobilienmarkt genauso wie die Märkte für Private Equity und Private Debt. Allerdings war gerade das letzte Quartal 2023 durch die zunehmende Hoffnung der Investoren auf baldige Lockerungen der Geldpolitik charakterisiert. Das hat sich vor allem in einem Rückgang der Anleiherenditen manifestiert und somit die Erwartung gestärkt, dass die mit höheren Zinsen einhergehenden Bewertungsabschläge bald der Vergangenheit angehören.
Das ist vor allem deshalb bemerkenswert, da gerade das Marktsegment für Private Debt einen jahrelangen Aufschwung hinter sich hat und inzwischen einen signifikanten Bestandteil des globalen Marktes für Fremdkapital ausmacht. Das heißt, dass Bewertungsverluste, die sich noch nicht in realisierten Verlusten niedergeschlagen haben, starke Effekte auf das gesamte Portfolio von Multi-Asset-Investoren nach sich zieht.
Es ist also nicht verwunderlich, dass unabhängig von den sich aufhellenden Wachstumsaussichten ein starker Rückgang des Transaktionsvolumens auch im europäischen PE-Segment in 2023 festzustellen war. Laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC reduzierte sich das Transaktionsvolumen im Gegensatz zu 2022 um 32% auf knapp 260 Mrd. Euro, während im selben Zeitraum die Anzahl der Transaktionen um 12% abnahm.1

II. Geschäftsverlauf und Lage

1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich auf TEUR 9.317 (Vj.: TEUR 8.818).
Das Anlagevermögen beinhaltet mit TEUR 4.994 Beteiligungen an anderen Unternehmen, mit TEUR 572 längerfristige Darlehensforderungen gegen Beteiligungsunternehmen, mit TEUR 690 Wertpapiere des Anlagevermögens und mit TEUR 400 Anleihen. Bei den Beteiligungen handelt sich mit TEUR 1.327 um die Beteiligung an der Pecán Argentina Partners Holding S.A. mit Sitz in Argentinien, mit TEUR 402 an der Signature Ventures GmbH & Co KG mit Sitz in Aying, mit TEUR 202 um die Beteiligung an der Earlybird Health II Fund GmbH & Co.KG mit Sitz in Köln, mit TEUR 219 um die Beteiligung an der Rethink Mobility Fund I GmbH & Co.KG, mit TEUR 428 um die Beteiligung an der B-A-L Germany AG mit Sitz in Meißen, mit TEUR 2.000 um die Beteiligung an der Dt. Bildungs Studienfonds II GmbH & Co.KG mit Sitz in Frankfurt am Main sowie mit TEUR 416 um die Beteiligung an der Erlebnis Akademie AG.
Das Umlaufvermögen beinhaltet hauptsächlich eine wertberichtigte Darlehensforderung (TEUR 20), Forderung ggü. Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (TEUR 20), sowie Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 5).
Das Eigenkapital beläuft sich auf -TEUR 2.614. Die Eigenkapitalquote beträgt damit -39,0 % (Vj.: -25,0 %). Die Gesellschaft wurde mit einem Stammkapital von TEUR 1.000 gegründet. Der Jahresfehlbetrag zum Stichtag beläuft sich auf TEUR 848. Der Bilanzverlust (Ergebnisvortrag zzgl. Jahresergebnis) beträgt TEUR 3.614.
Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 36 beinhalten vor allem Rückstellungen für die Erstellung und Prüfung der Jahresabschlüsse 2022 und 2023.
Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft belaufen sich insgesamt auf TEUR 9.193. Diese beinhalten vor allem rangrückerklärte Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, der ISURUS GmbH, in Höhe von TEUR 9.192.
2 Finanzlage und Liquidität

Die "laufende Geschäftstätigkeit" führte zu einem negativen Cash Flow in Höhe von TEUR 233.
Aus der Investitionstätigkeit ergab sich ein negativer Cash Flow in Höhe von TEUR 340 infolge der Auszahlungen in das Finanzanlagevermögen.
Der positive Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit (Gesellschafterdarlehen beläuft sich auf TEUR 563.
Der Finanzmittelfonds beläuft sich auf TEUR 5 und beinhaltet ausschließlich Guthaben bei Kreditinstituten.
Die Finanzanlagen der Gesellschaft werden durch ein Nachrangdarlehen eines Gesellschafters finanziert, das zum Stichtag mit TEUR 9.192 in Anspruch genommen wurde. Darüber hinaus besteht noch eine freie Linie von TEUR 808. Des weiteren verfügt die Gesellschaft über ein Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 5.
3 Ertragslage

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr einen Jahrefehlbetrag in Höhe von TEUR 848 erzielt.
Im Geschäftsjahr wurden sonstige betriebliche Erträge von TEUR 298 erwirtschaftet. Diese entfallen hauptsächlich auf Erträge bzw. Gewinne aus der Veräußerung und Zuschreibung von Finanzanlagen in Höhe von TEUR 297.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 139 beinhalten vor allem Wertberichtigungen bzw. Forderungsverluste in Höhe von TEUR 102 und daneben Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 24) sowie Rechts- und Beratungskosten (TEUR 10).
Des Weiteren wurde Abschreibungen auf Finanzanlagen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung in Höhe von TEUR 1.457 vorgenommen.
Weiterhin belaufen sich die Zinsaufwendungen im Geschäftsjahr auf TEUR 183.
Mit dem Geschäftsverlauf 2023 ist die Geschäftsführung vor dem Hintergrund der Gründungsphase der Gesellschaft zufrieden.
4 Vorgänge von besonderer Bedeutung während des Geschäftsjahres

Die Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 an zwei neuen Unternehmen beteiligt.

III. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft verwendet zur internen Steuerung vor allem den Beteiligungsertrag sowie die Cash-Flow-Entwicklung und den EBIT.

IV. Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2023 wurde von der Gesellschaft mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen.
Im Rahmen der Vorjahresprognose wurde ein moderat positives Ergebnis prognostiziert. Dabei wurde auf die bestehenden Unsicherheiten bei einer zukünftigen Entwicklung von zwei Beteiligungen hingewiesen.

C. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

I. Voraussichtliche Entwicklung

Die Geschäftsleitung sieht dem Jahr 2024 aufgrund der Zinsentwicklung und den positiven Signalen der Notenbanken positiv entgegen, da von einer positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sowie steigende Mittelzuflüsse in den Private Equity Markt auszugehen ist. Deshalb erwartet die Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2024 ein positives Ergebnis.
Diese Einschätzung basiert auch auf der Tatsache, dass die problematischen Beteiligungen der Gesellschaft entweder abgewickelt wurden (Standard Project) oder sich in einer Phase der Neuaufstellung befinden. Hierzu zählen die Beteiligungen an Threefold sowie die an der Deutschen Bildung AG. Durch die Erschließung neuer Finanzierungsquellen erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass diese Unternehmen die Gewinnzone erreichen, weshalb mit einem Bewertungsanstieg der Beteiligungen zu rechnen ist.
Sehr erfreulich war in 2023 vor allem die Entwicklung des Investments an Signature VC, wobei wir von einer Fortsetzung dieses Trends auch in 2024 ausgehen. Zusätzlich erwartet die Gesellschaft die Auszahlung der finalen Kaufpreisrate für die Beteiligung an der Viscopic GmbH.
Aufgrund der zunehmend komplexen geopolitischen Lage (Ukraine-Konflikt und Ausbreitung der Spannungen im Nahen Osten) ist eine Prognose zum Verlauf der Finanzmärkte in 2024 mit großen Unsicherheiten verbunden. Allerdings spricht die global expansive Geldpolitik für eine positive Entwicklung der Beteiligungen in der langen Frist.
Dies spiegelt sich auch in der oben angesprochenen Studie der PwC wider: 51% der befragten PE-Investoren erwarten ein steigendes Transaktionsvolumen in 2024, was wiederum die Bewertungsniveaus unterstützen sollte.

II. Risiken der künftigen Entwicklung

Die Gesellschaft ist im Rahmen ihres unternehmerischen Handelns naturgemäß einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Unternehmerische Risiken werden grundsätzlich eingegangen, wenn diese beherrschbar sind und die mit ihnen verbundenen Chancen angemessene Erträge generieren. Um dies verantwortungsvoll handhaben zu können, überwacht die Geschäftsleitung laufend ihre Unternehmensbeteiligungen. Weiterhin überwacht die Geschäftsführung laufend die Liquiditätslage der Gesellschaft. Außerdem sind die Geschäftsleiter und die Gesellschafter personengleich, was Interessenkonflikte bezüglich der Risikoeinstellung der Gesellschaft weitestgehend ausschließt. Neben den allgemeinen Markt- und konjunkturellen Risiken sind jedoch keine unternehmensspezifischen Risiken erkennbar. Bei der Gesellschaft kam es in Folge von außerplanmäßigen Abschreibungen zu einem negativen Eigenkapital von -TEUR 2.614. Risiken bestehen vor allem in einer starken globalen konjunkturellen Abschwächung und einen damit einhergehenden Bewertungsrückgang der Unternehmensbeteiligungen, da diese Unternehmen negativ davon betroffen sein können. Die Geschäftsleitung überwacht laufend die konjunkturellen Rahmenbedingungen sowie die Entwicklungen an den Kapitalmärkten, um gegebenenfalls auf realökonomische und finanzmarktspezifische Risiken reagieren zu können. Daneben bestehen Wechselkursrisiken, welche die Gesellschaft kontinuierlich beobachtet, um gegebenenfalls gegensteuern zu können. Weitere nennenswerte Risiken (inkl. Zinsrisiken) bestehen darüber hinaus nicht.

III. Chancen zur künftigen Entwicklung - Prognosebericht

Nach den Erfahrungen der letzten Jahre hat sich die Gesellschaft final dazu entschlossen, direkte Beteiligungen nur noch in bestimmten Branchen einzugehen. Hierzu gehören u.a. die Beteiligungen im Immobilienbereich (Ventus AG). Vielmehr wird sich die Gesellschaft darauf konzentrieren mit Partnern zusammenzuarbeiten, um in breit diversifizierte Portfolien zu investieren. Somit wird das Risiko einzelner Positionen innerhalb des Beteiligungsportfolios weiter reduziert und das Ertragspotential durch das Know-How der Partnerunternehmen gesteigert.

IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten i.S.d. Handelsgesetzbuches zählen im Wesentlichen rangrückerklärte Verbindlichkeiten gegenüber einem Gesellschafter. Ansonsten hat die Gesellschaft keine anderen Finanzierungsquellen; ferner bestehen Darlehensforderungen (inkl. Zinsen) gegenüber einer Beteiligungsgesellschaft in Höhe von EUR 612.

Hohenbrunn-Riemerling, den 10.02.2025


Isurus UBG GmbH

………………….……….
Dr. Jochen Felsenheimer
‑ Geschäftsführer ‑
………………….……….
Dr. Wolfgang
Klopfer
‑ Geschäftsführer ‑
………………….……….
Ulrich Schmidt von Altenstadt
‑ Geschäftsführer ‑



1 Alle Angaben beziehen sich auf den Private Equity Trend Report 2024 der PwC: "Positive outlook for the private equity sector in 2024".

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.656.557,54 7.016.470,85
I. Finanzanlagen 6.656.557,54 7.016.470,85
B. Umlaufvermögen 44.606,34 36.228,18
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 39.989,05 21.673,33
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.617,29 14.554,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.288,00 0,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.613.533,11 1.765.789,20
Aktiva 9.316.984,99 8.818.488,23

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Bilanzverlust 3.613.533,11 2.765.789,20
III. nicht gedeckter Fehlbetrag 2.613.533,11 1.765.789,20
B. Rückstellungen 36.100,00 18.700,00
C. Verbindlichkeiten 9.192.614,99 8.638.353,23
davon gegenüber Gesellschaftern 9.192.486,17 8.629.344,00
D. Passive latente Steuern 88.270,00 161.435,00
Summe Passiva 9.316.984,99 8.818.488,23

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Firma Isurus UBG GmbH hat ihren Sitz in Hohenbrunn-Riemerling. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HR B 241785 eingetragen. Die Gesellschaft wurde am 30. Mai 2018 gegründet. Mit Antrag vom 12. Juli 2018 und mit Anerkennungsbescheid vom 11. Oktober 2018 wurde die Isurus UBG GmbH als Unternehmensbeteiligungsgesellschaft anerkannt.

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der vorliegende Jahresabschluss wurde, sofern nicht beim entsprechenden Posten genannt, unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 Abs. 1 Satz 1, 266 ff. HGB) und den Regelungen des § 42 GmbHG sowie den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG) zu beachten.

Die Pflicht zur Aufstellung des Jahresabschlusses nach den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften ergibt sich aus § 8 UBGG.

Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses erstellt.

Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 Abs. 2 HGB).

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 2.614 (im Vorjahr TEUR 1.766) aus und ist damit bilanziell überschuldet. Gesellschafter haben bezüglich ihrer Darlehens- und Zinsforderungen in Höhe von insgesamt TEUR 9.192 (im Vorjahr TEUR 8.629) den Rangrücktritt erklärt.

Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Zuschreibungen wurden vorgenommen, wenn die Gründe für einen niedrigeren Wertansatz nicht mehr bestehen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Für zweifelhafte Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe des voraussichtlichen Ausfalls vorgenommen.

Die liquiden Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

Auf den möglichen Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund temporärer Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise wurde aufgrund des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. Ein sich ergebender Überhang passiver latenter Steuern wird grundsätzlich angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit ihren Erfüllungsbeträgen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





Finanzanlagen
8.427.426,03
915.135,49
0,00
0,00
9.342.561,52
Summe Anlagevermögen
8.427.426,03
915.135,49
0,00
0,00
9.342.561,52

kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





Finanzanlagen
1.410.955,18
1.457.498,00
0,00
0,00
2.868.453,18
Summe Anlagevermögen
1.410.955,18
1.457.498,00
0,00
0,00
2.868.453,18

Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen



Finanzanlagen
182.449,20
6.656.557,54
7.016.470,85
Summe Anlagevermögen
182.449,20
6.656.557,54
7.016.470,85


Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20% der Anteile besitzt


Eigenkapital
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
Beteili-gungsquote
Letzte Jahresabschluss
Firma und Sitz
TEUR
TEUR
%

Pecán Argentinia Partners Holding S.A., Puerto Lavalle
1.031
-51
24,38
2023
Standard Project GmbH, München
-790
-211
49,00
2023
B-A-L Germany AG, Meißen
2.259
29
20,00
2023


Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben folgende Reslaufzeiten:


31.12.2023
31.12.2022

EUR
EUR
Restlaufzeiten bis zu einem Jahr


Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein


   Beteiligungsverhältnis besteht
23.024,66
21.673,33

23.024,66
21.673,33
Restlaufzeiten über einem Jahr


Sonstige Vermögensgegenstände
16.964,39
0,00

16.964,39
0,00


Eigenkapital

Das Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:


EUR
Stand 01. Januar 2023
-1.765.789,20
Jahresergebnis 2023
-847.743,91
Stand 31. Dezember 2023
-2.613.533,11


Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:


31.12.2023
31.12.2022

EUR
EUR
Rückstellung für Jahresabschlusskosten
34.100,00
17.200,00
Rückstellung für Aufbewahrungspflichten
2.000,00
1.500,00

36.100,00
18.700,00


Verbindlichkeiten

Am Abschlussstichtag hatten die Verbindlichkeiten der Gesellschaft die nachfolgend dargestellten Restlaufzeiten und waren wie folgt besichert:


31.12.2023
31.12.2022

EUR
EUR
Restlaufzeiten bis zu einem Jahr


Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
0,00
8.867,96
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
9.192.486,17
8.629.344,00
Sonstige Verbindlichkeiten
128,82
141,27

9.192.614,99
8.638.353,23


Die Verbindlichkeiten sind ungesichert.

Latente Steuern

Die passiven latenten Steuern beruhen auf Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz in folgenden Bilanzposten:


31.12.2023
31.12.2022

TEUR
TEUR
Beteiligungen
557,79
1.020,00

557,79
1.020,00


Aus den Differenzen ergibt sich bei der Anwendung eines Steuersatzes i.H.v. 15,825% insgesamt eine passive Steuerlatenz i.H.v. TEUR 88 (im Vorjahr TEUR 161).

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verflichtungen

Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse und bis auf die folgende Ausnahme, keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
Die Gesellschaft hat sich gegenüber drei Beteiligungsunternehmen zu weiteren Kapitalzusagen in Höhe von insgesamt TEUR 2.177 verpflichtet. Hierdurch erhöht sich beim Abruf die jeweilige Beteiligungshöhe.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Periodenfremde und außergewöhnliche Posten

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Wertberichtigungen zu Forderungen bzw. Forderungsverluste in Höhe von TEUR 102 enthalten.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen i.H.v. TEUR 1.457 (im Vorjahr TEUR 679).

Sonstige Angaben

Angaben zur Geschäftsführung

Die Gesellschaft wird durch folgende Geschäftsführer vertreten:

Dr. Jochen Felsenheimer
Geschäftsführung
München
Dr. Wolfgang Klopfer
Geschäftsführung
Hohenbrunn
Ulrich Schmidt von Altenstadt
Geschäftsführung
München


Die Geschäftsführer haben im Geschäftsjahr keine Vergütung erhalten. Vorschüsse, Kredite oder Haftungsverhältnisse zugunsten der Geschäftsführer wurden nicht gewährt bzw. eingegangen.

Angaben zur Arbeitnehmern

Während des Geschäftsjahres wurden keine Arbeitnehmer beschäftigt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Der Einfluss der geopolitischen Unsicherheiten (v.a. der Ukraine-Konflikt) und des daraus resultierenden Inflationsgeschehens sind im Lagebericht dargestellt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust i.H.v. EUR 3.613.533,11, bestehend aus einem Verlustvortrag i.H.v. EUR 2.765.789,20 und einem Jahresfehlbetrag i.H.v. EUR 847.743,91, auf neue Rechnung vorzutragen.

gez. Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile


gez. Dr. Wolfgang Klopfer
gez. Dr. Jochen Felsenheimer
gez. Ulrich Schmidt von Altenstadt


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 10.02.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die Isurus UBG GmbH, Hohenbrunn-Riemerling
Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Isurus UBG GmbH, Hohenbrunn-Riemerling, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Isurus UBG GmbH, Hohenbrunn-Riemerling, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen
Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Vorschriften des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften nach § 8 Abs. 3 UBGG
Wir haben die Einhaltung der Vorschriften des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG), wonach insbesondere die Vorschriften zur Zulässigkeit bzw. Unzulässigkeit der Geschäfte, zu den Anlagegrenzen und zur Anteilstruktur zu beachten sind, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung wurden die Vorschriften des UBGG, insbesondere die Vorschriften zur Zulässigkeit bzw. Unzulässigkeit der Geschäfte, zu den Anlagegrenzen und zur Anteilstruktur, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 in allen wesentlichen Belangen eingehalten:
Wir haben unsere Prüfung nach § 8 Abs. 3 UBGG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.
Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend sowie im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" weitergehend beschrieben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil hierzu zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Vorschriften des UBGG sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie zur Einhaltung dieser Pflichten als notwendig erachtet haben.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob in allen wesentlichen Belangen die Vorschriften des UBGG im Geschäftsjahr eingehalten wurden sowie einen Vermerk in unseren Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Vorschriften des UBGG beinhaltet. Die Prüfung umfasst die Beurteilung, ob die Vorschriften des UBGG, insbesondere die Vorschriften zur Zulässigkeit bzw. Unzulässigkeit der Geschäfte, zu den Anlagegrenzen und zur Anteilstruktur beachtet wurden.

Düsseldorf, den 10. Februar 2025
Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dorothee Mende
Andrea Fröschke
Wirtschaftsprüfer
Wirtschaftsprüferin

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