Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 16858
Vorher
e.dialog GmbH
Eingetragen
21.2.2006
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenErbringung von sonstigen InformationsdienstleistungenBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Gegenstand
Die Eintragung betreffend den Gegenstand ist von Amts wegen berichtigt und wird wie folgt berichtigt eingetragen: Die Errichtung und der Betrieb von Call-Centern, das Erbringen von Telefon- und Service-Dienstleistungen, die Entwicklung und Vermarktung von Telefon- und entsprechenden Service-Dienstleistungen, die Erfassung und Verarbeitung abrechnungsrelevanter Daten, die Abrechnung und Abrechnungssteuerung sowie die Debitorenbuchhaltung und alle damit in Verbindung stehenden Service-Dienstleistungen, die Beitreibung von Forderungen (einschließlich des gerichtlichen Forderungsmanagements) sowie das Forderungsreporting und controlling für im Sinne des § 15 AktG mit der Gesellschaft verbundene Auftraggeber, die Umsetzung des Netzzugangsmanagements mit den Aufgabenschwerpunkten Vertragsmanagement, Datenmanagement und Marktpartnerkommunikation sowie die Rechnungsprüfung von Netznutzungsrechnungen, die Umsetzung des Messstellenmanagements einschließlich der Vornahme von Zählermontagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Benjamin Jambor
seit 4.11.2025
Geschäftsführer
Sandra Urbanek
seit 13.3.2025
Prokura
Steffi Schust
seit 8.5.2023
Prokura
Geschäftsführer
Holger Voigt
seit 2.3.2020
Prokura
Annika Erdmann
seit 2.3.2020
Prokura
Yvonne Russow
seit 23.11.2017
Geschäftsführer
Martina Gierth
seit 26.7.2017
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
E.DIS AG
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

e.dialog Netz GmbH

Potsdam

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Das Unternehmen

Die e.dialog Netz GmbH (nachfolgend e.dialog Netz) ist Bestandteil einer Gruppe von Unternehmen, die gemäß § 3 Nr. 38 EnWG als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen gilt. Es werden Tätigkeiten im Sinne des § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG als energiespezifischer Dienstleister an die Tätigkeit Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und grundzuständige Messtellendienstleister sowie sonstige Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Satz 3 EnWG innerhalb des Elektrizitäts- bzw. Gassektors ausgeübt. Das vielfältige Leistungsspektrum betrifft die Bereiche Kunden- und Einspeisemanagement, Netznutzungs- sowie Abrechnungs- und Messstellenmanagement und den Messstellenbetrieb.

Die e.dialog Netz GmbH gehört zum E.ON Konzern und wird nicht konsolidiert. Die e.dialog Netz ist 100-prozentige Tochter der E.DIS AG, Fürstenwalde/Spree, die unter anderem auch kommunale Anteilseigner hat.

Das Geschäft wird seit der Gründung des Unternehmens im Jahre 2003 von Potsdam aus geführt und derzeit an drei unselbstständigen Zweigniederlassungen in Demmin, Brandenburg sowie Landshut betrieben.

Eine Steuerungsvereinbarung zwischen der E.ON Grid Solutions GmbH (nachfolgend EGS, ehemals e.kundenservice Netz), Hamburg, und der E.DIS AG regelt die Steuerung der e.dialog Netz bis zum 30. Juni 2025.

Darüber hinaus bestehen mit der EGS und weiteren deutschen Verteilnetzbetreibern der E.ON SE langfristige Dienstleistungsverträge. Diese Vereinbarungen sichern der e.dialog Netz auskömmliche Umsätze zur Deckung der entstandenen Aufwendungen und zur Erzielung einer angemessenen Marge (Cost-Center-Vereinbarung).

Aufgrund der Einführung des Bilanzmodernisierungsgesetzes (kurz BilMoG) wurde ab 2016 für die Cost-Center-Vereinbarung beschlossen, für die Berechnung der Zielrendite auf den Jahresüberschuss, weiterhin die Altregelung (7-Jahreszins auf Pensionsrückstellungen) anzuwenden. Für die Berechnung der Umsatzerlöse und den daraus resultierenden Preisen der e.dialog Netz wird der 7-Jahreszins angewendet, während für die Aufwendungen für Rückstellungen der Pensionsverpflichtungen der 10-Jah- reszins angewendet wird. Entsprechend wurden in den Vorjahren Gewinnvorträge im Eigenkapital gebildet, welche seit 2020 durch die Absenkung der Preise sukzessive wieder abgebaut wurden. Dies hat den Effekt, dass das erzielte Ergebnis vor Steuern negativ ist.

Zur Belegschaft gehören im Jahresdurchschnitt 2023 neben der Geschäftsführung 668 (Vorjahr 589) Mitarbeiter:innen.

II. Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen


Die Zinserhöhungen der Notenbanken belasteten die Weltwirtschaft im Berichtsjahr, was sich in den Prognosen für das Wachstum der Bruttoinlandsprodukte (BIP) widerspiegelt. Gemäß OECD-Wirt- schaftsausblick, Zwischenausgabe November 2023 (OECD Economic Outlook, Volume 2023 Issue 2, Paris, S. 10) soll das globale BIP für das Jahr 2023 ein Wachstum von 2,9 Prozent erreicht haben und läge damit hinter dem Wachstum des Jahres 2022 (3,3 Prozent) zurück.

Um der steigenden Inflation entgegenzuwirken, wurde der festgelegte Zinssatz durch die Europäische Zentralbank für den Euroraum in zehn Schritten auf 4,5 Prozent erhöht, was die Investitionstätigkeit gebremst hat. Das statistische Bundesamt teilte für Deutschland einen leichten Rückgang des preisbereinigten BIP von 0,3 Prozent mit. Steigende Energiepreise haben die Inflation erhöht und die Kaufkraft der privaten Haushalte geschmälert. Im gesamten Jahresverlauf war für Wirtschaft und Haushalte die Inflation spürbar, die gemäß statistischem Bundesamt im Jahr 2023 im Schnitt bei 5,9 Prozent lag.

Branchensituation

Mitte 2022 hat der Bundestag das sogenannte Osterpaket zum beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien verabschiedet, wobei der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch von 50 Prozent auf 80 Prozent erhöht werden soll. Dabei rückt insbesondere der Ausbau der Solarenergie in den Fokus. Bis 2030 soll die installierte Photovoltaik-Leistung von 100 GW auf über 215 GW mehr als verdoppelt werden. Forciert durch diese Klimaschutzbemühungen steigt die Anzahl der Anfragen nach neuen Netzanschlüssen für Einspeiseanlagen perspektivisch weiter stark an. Um diese Netzanschlussanfragen zeitgerecht bearbeiten zu können, sind weitergehende Maßnahmen zur Standardisierung, Digitalisierung und Automatisierung der Netzanschlussprozesse erforderlich.

Diese Entwicklungen stellen auch unser Unternehmen als Dienstleister im Energiesektor vor immer neue Herausforderungen. Im neuen Marktumfeld darf der Kunde nicht mehr als reiner Konsument, sondern muss als aktiver Marktakteur verstanden werden. Entsprechend müssen Kundenbedürfnisse durch innovative Neuerungen frühzeitig erkannt werden, um neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle mit konsequenter Kundenzentrierung aufzubauen.

Geschäftsverlauf und Lage

Der Geschäftsverlauf 2023 wurde weiterhin durch die steigende Auftragslage, insbesondere im Bereich Einspeise-Neuanlagen sowie Messtellenmanagement geprägt, was wiederum zu einem erhöhten Personalbedarf führte. Dementsprechend blieb der Ausbau der Mitarbeiterkapazitäten sowie die Mitarbeiterbindung ein bestimmendes Thema.

Um die Mitarbeiterkapazitäten optimal zu nutzen, wurde auch die Prozessoptimierung und -automatisierung in den Fokus gerückt. Unter anderem mit der Einführung des Marktpartnerportals für Lieferanten konnten weitere manuelle Kontakte reduziert und somit freiwerdende Mitarbeiterkapazitäten in anderen Bereichen eingesetzt werden.

Die e.dialog Netz beschäftigte im Jahresdurchschnitt 668 Mitarbeiter:innen und lag damit 13,4 Prozent über dem Vorjahresniveau (589).

Darüber hinaus blieb auch die Gesundheit der Mitarbeitenden im aktuellen Berichtsjahr ein wichtiger Erfolgsfaktor des Unternehmens. Ein betriebliches Gesundheitsmanagement, Unterstützungs- und Hilfsangebote für die Belegschaft sowie verschiedene Kulturmaßnahmen förderten neben der mentalen Gesundheit auch die Unternehmenskultur und trugen damit positiv zum Unternehmenserfolg bei. Die Krankenquote lag im Geschäftsjahr 2023 mit durchschnittlich 7,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau (8,3 Prozent). Die Kennzahl berechnet sich aus den Abwesenheitsstunden aufgrund von Krankheit im Verhältnis zur den Sollarbeitsstunden der Gesamtbelegschaft.

Ertragslage und Entwicklung der Leistungsindikatoren

Zu den wesentlichen finanziellen Kennzahlen gehören vor allem das Ergebnis vor Ertragssteuern und das Jahresergebnis.

Die e.dialog Netz erzielte ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von -362 T€ (Vorjahr -96 T€) und lag damit unter dem für 2023 erwarteten Wert (Plan +19 T€). Grund dafür war eine Erlösschmälerung, die ihren Hintergrund in der vertraglich vereinbarten kalkulatorischen Rückführung des Unterschiedsbetrages aus der Anpassung des Rechnungszinses zu den Pensionsrückstellungen hat. Der Unterschiedsbetrag hatte sich entsprechend der aktuellen Zinsentwicklung und einer damit verbundenen Annäherung beider Zinssätze außerplanmäßig auf 1.066 T€ erhöht (Plan 684 T€).

Im Zuge des Bilanzmodernisierungsgesetzes (kurz BilMoG) wurde ab 2016 für die Cost-Center-Verein- barung zwischen EGS und e.dialog Netz beschlossen, für die Berechnung der Zielrendite auf den Jahresüberschuss, weiterhin die Altregelung (7-Jahreszins auf Pensionsrückstellungen) anzuwenden. Für die Berechnung der Umsatzerlöse und den daraus resultierenden Preisen der e.dialog Netz wird der 7- Jahreszins angewendet, während für die Aufwendungen für Rückstellungen der Pensionsverpflichtungen der 10-Jahreszins angewendet wird. Die Höhe der Zinssätze und den Pensionsverpflichtungen werden durch Gutachten jährlich vorgegeben.

Nach Abzug der Ertragsteuern ergab sich im Berichtsjahr ein Jahresfehlbetrag in Höhe von -349 T€ (Vorjahr Jahresfehlbetrag -694 T€). Damit liegt das Ergebnis um 345 T€ über dem Vorjahreswert und gleichzeitig leicht über dem Budgetwert (Plan -350 T€).

Daneben gibt es zwei nichtfinanzielle Leistungsindikatoren im Unternehmen. Mit der operativen Mitarbeiterkapazität werden die Kapazitäten, welche zur Leistungserbringung benötigt werden, beschrieben und berechnen sich aus vertraglichen Arbeitsstunden des operativen Mitarbeiters im Verhältnis zu den Gesamtarbeitsstunden eines Vollzeitarbeiters. Der daraus resultierende Beschäftigungsgrad wird mit der Anzahl der operativen Mitarbeiter im Unternehmen multipliziert und ergibt die operative Mitarbeiterkapazität. Zudem wird mit der Unternehmenszugehörigkeit die Zugehörigkeit der Mitar- beiter:innen zur Gesellschaft ermittelt.

Im Jahr 2023 lag die durchschnittliche operative Mitarbeiterkapazität durch Mitarbeiteraufbau bei 573,1 Kapazitäten (Vorjahr 502,1 Kapazitäten) und damit 4,1 Kapazitäten über dem Planwert (Plan 569,0 Kapazitäten). Die Unternehmenszugehörigkeit lag mit 6,9 Jahren unter dem Vorjahresdurchschnitt von 7,5 Jahren aufgrund des Mitarbeiteraufbaus.

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres beliefen sich auf 35.187 T€ und sind damit im Vergleich zum Vorjahr (32.589 T€) um 2.598 T€ bzw. 8,0 Prozent gestiegen. Die Steigerung ist auf ein erhöhtes Auftragsvolumen in 2023 zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken um 36 T€ auf 561 T€. Ursache dafür sind im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Auflösungen von Rückstellungen sowie gegenläufig Erträge aus dem Austritt der Versorgungskasse Energie i. L. (VKE).

Der Materialaufwand stieg gegenüber dem Vorjahr um 500 T€ bzw. 14,8 Prozent auf insgesamt 3.881 T€ aufgrund von höheren IT-Aufwendungen. Der Personalaufwand stieg um 5.220 T€ auf 29.607 T€ vornehmlich durch Personalaufbau aufgrund von gestiegenem Auftragsvolumen sowie durch Effekte aus dem erzielten Tarifabschluss. Dies entspricht einer Erhöhung von 8,7 Prozent des Anteils der Personalkosten an den Gesamtaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr.

Abschreibungen auf Sachanlagen sind im Geschäftsjahr 2023 um 30 T€ auf 112 T€ gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr vornehmlich aufgrund erhöhter Reisetätigkeiten sowie erhöhten Kosten für Personal-Marketingmaßnahmen und Verpflegungsaufwände um 656 T€ bzw. 22,3 Prozent auf 3.605 T€.

Das Finanzergebnis des Geschäftsjahres 2023 lag aufgrund der Erträge aus der Marktbewertung des Deckungsvermögens und sonstigen CTA-Erträgen sowie niedrigere Zinsen aus der Zuführung zu Pensionsrückstellungen, die aus dem Anstieg des Rechnungszinses zur Abzinsung der Pensionsverpflichtungen resultieren mit 1.094 T€ um 3.579 T€ über dem Vorjahresniveau (-2.484 T€).

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der e.dialog Netz ist am Abschlussstichtag im Vergleich zum Vorjahr um 885 T€ auf 15.959 T€ gesunken. Die Veränderung zu 2022 beträgt damit -5 Prozent. Wesentliche Einflussfaktoren für die Verminderung der Aktiva sind die stichtagsbedingt rückläufigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (-1.998 T€) sowie der Anstieg des aktiven Unterschiedsbetrages aus der Vermögensverrechnung (+828 T€) und des Sachanlagevermögens (+296 T€). Die Passiva sind vor allem durch einen Rückgang der Rückstellungen (-567 T€) und des Eigenkapitals (-349 T€) geprägt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände lagen mit 14.382 T€ circa 12 Prozent unter dem Vorjahresniveau und betragen 90 Prozent der Bilanzsumme (Vorjahr 97 Prozent). Die rückläufigen Forderungen haben ihre Ursache in einem stichtagsbedingt verbesserten Zahlungsverhalten sowie einem Rückgang der Cashpoolguthaben. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten sank im Vergleich zum Vorjahr um 11 T€ auf 224 T€. Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung stieg um 828 T€ auf 830 T€ und beträgt 5 Prozent der Bilanzsumme. Grund hierfür ist der gestiegene beizulegende Zeitwert des CTA-Vermögens für den Erfüllungsbetrag der Pensionen aus der betrieblichen Zusatzsicherung - Past Service.

Passivisch sank das Eigenkapital um 349 T€ auf 1.922 T€ gegenüber dem Vorjahresniveau. Es beläuft sich auf 12 Prozent der Bilanzsumme (Vorjahr 13 Prozent). Die Pensionsrückstellungen sanken um 342 T€ auf 6.014 T€ - im Wesentlichen aufgrund des Anstieges des Rechnungszinses zur Abzinsung der Pensionsverpflichtungen. Die sonstigen Rückstellungen betrafen in Höhe von 1.808 T€ Verpflichtungen im Personalbereich (Vorjahr 1.423 T€). Darüber hinaus wurden übrige Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Leistungen in Höhe von 182 T€ (Vorjahr 289 T€) gebildet. Die Steuerrückstellungen sinken zum Vorjahr um 503 T€ auf 80 T€ aufgrund eines negativen Vorsteuerergebnisses. Die Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahresstichtag um 31 T€ auf 5.954 T€ gestiegen und betragen 37 Prozent der Bilanzsumme (Vorjahr 35 Prozent). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen vor allem operative Aufwendungen aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit in Vorjahren vorgenommenen Restrukturierungsmaßnahmen werden vereinbarungsgemäß in den Folgejahren ratierlich aufgelöst. Es handelt sich dabei im Wesentlichen um die künftige Aufzinsung von Pensions- und Vorruhestandsrückstellungen.

Die Liquidität des Unternehmens war während des Geschäftsjahres durchgehend gesichert und konnte mit dem vorhandenen Finanzmittelbestand gedeckt werden. Der e.dialog Netz stehen bedarfsweise Finanzmittel aus den innerhalb des Konzerns getroffenen Cashpool-Vereinbarungen zur Verfügung, die im Geschäftsjahr zeitweilig in Anspruch genommen wurden.

Der wesentliche Schwerpunkt der verwendeten Finanzinstrumente liegt wie im Vorjahr auf den Forderungen gegen (13.060 T€, Vorjahr: 15.519 T€) bzw. den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (4.332 T€; Vorjahr: 4.785 T€). Alle entsprechenden betrieblichen Forderungen und Verbindlichkeiten sind kurzfristig und unverzinslich. Die Finanzforderungen betreffen im Umfang von 5.000 T€ langfristige, festverzinsliche Festgeldanlagen. Das Cashpoolguthaben in Höhe von 2.119 T€ ist variabel verzinslich und kurzfristig verfügbar. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von 3.073 T€ unverzinslich und kurzfristig und in Höhe von 1.259 T€ langfristig.

Weitere verwendete Finanzinstrumente sind vor allem unverzinsliche betriebliche Forderungen (398 T€) und Verbindlichkeiten (318 T€) gegenüber konzernfremden Unternehmen sowie sonstige Vermögensgegenstände (924 T€) und sonstige Verbindlichkeiten (1.304 T€).

Für das Unternehmen ergeben sich aus den verwendeten Finanzinstrumenten keine wesentlichen Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken oder Risiken aus Zahlungsstromschwankungen oder Zinsänderungen. Diese Einschätzung beruht vor allem auf Erfahrungen vergangener Geschäftsjahre.

Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Erwartungen der Geschäftsführung überwiegend erfüllt. Im Berichtsjahr wurde der geplante Jahresfehlbetrag realisiert. Die Geschäftsentwicklung ist insgesamt als zufriedenstellend zu beurteilen.

III. Chancen- und Risikoberichterstattung
Risikobericht


Das Risikomanagementsystem (nachfolgend RMS) umfasst die Identifikation, Bewertung und Steuerung von Risiken und beinhaltet alle Maßnahmen, mit denen Risiken verhindert, Risikoauswirkungen abgemildert oder Risiken auf Dritte übertragen werden. Ziel des RMS der e.dialog Netz ist ein kontrollierter Umgang mit Risiken im Rahmen der Unternehmenssteuerung, das heißt vor allem, risikoverursachende Aktivitäten zu vermeiden oder auf ein vertretbares Maß zu begrenzen, um eine Bestandsgefährdung des Unternehmens zu verhindern.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden zwei turnusmäßige Risikoinventuren durchgeführt. Die Regelungen und Prozesse des RMS wurden dabei fortlaufend überprüft und den veränderten Rahmenbedingungen angepasst. Bei den im Berichtsjahr identifizierten Risiken handelt es sich vor allem um nicht quantifizierbare Risiken, so dass die Ermittlung des Verlustpotenzials objektiv nicht messbar ist. Die bestehenden Risiken sind in operative und administrative Risiken unterteilt. Operative Risiken wirken sich auf die Service-Level-Agreements oder anderen Vereinbarungen mit den Auftraggebern aus und haben somit vor allem indirekt Auswirkung auf das Ergebnis der Gesellschaft. Diese werden regelmäßig kontrolliert, haben jedoch gegenwärtig keine bedeutenden Auswirkungen. Administrative Risiken sind direkt bei der e.dialog Netz festzustellende Risiken, die unmittelbar auf das Geschäftsergebnis wirken.

Operative Risiken

Bedeutende operative Risiken ergeben sich vor allem aus Vertragsbeendigungen mit den Hauptauftraggebern, die der langfristigen Sicherung eines wirtschaftlich einträglichen Auftragsbestandes entgegenstehen. Die etablierte wirtschaftliche Verzahnung mit den Hauptauftraggebern, bei denen es sich im Wesentlichen um Konzernunternehmen handelt, wirkt dem Kernrisiko Vertragsbeendigungen nachhaltig entgegen, sodass die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos als möglich (21 - 50 Prozent), aber nicht wahrscheinlich bewertet wurde. Ebenfalls sollen regelmäßige Kundenzufriedenheitsbefragungen und die Erarbeitung möglicher Verbesserungsmaßnahmen einer Nichtbeauftragung entgegenwirken.

Die Planung der Kapazitäten für das Jahr 2024 erfolgte erneut in enger Abstimmung mit den Auftraggebern.

Ein weiteres bedeutendes Risiko mit möglicher Eintrittswahrscheinlichkeit besteht bei Planabweichungen durch steigende Kosten oder sinkende Erlöse durch intensiven Wettbewerb. Hierzu zählen unter anderem auch erhöhte Nachdotierungspflichten zur Deckung der Pensionsverpflichtungen infolge von Kursänderungsunsicherheiten aus Kapitalanlagen. Dieses Risiko wurde im Geschäftsjahr durch quartalsweise Berichtserstattung an den Aufsichtsrat mit entsprechenden Plan- und Hochrechnungsanalysen sowie durch monatliche unternehmensinterne Ist-Analysen der verfügbaren Mitarbeiterkapazitäten umfassend bewertet, um bedarfsweise rechtzeitige Gegensteuerungsmaßnahmen einzuleiten.

Risiken aus Personal

Ein bedeutendes, mögliches Risiko ergibt sich aus langfristigem Krankenstand. Umfangreiche HSE-An- gebote und Maßnahmen, sowie die Durchführung von internen und externen Audits sollen diesem Risiko stetig entgegenwirken. Die Umsetzung der Herausforderungen aus der Energiewende wirken in den kommenden Jahren, vor allem durch erhöhten Personalbedarf, kostensteigernd. In Anbetracht des Fachkräftemangels werden jedoch prozessuale Optimierungen vor allem durch Digitalisierung und Automatisierung weiter vorangetrieben und aufgrund der getroffenen Maßnahmen als gering eingeschätzt. Darüber hinaus wurden in 2023 Personalrecruiting- und Personalmarketingmaßnahmen zur Erhöhung der Sichtbarkeit sowie zur Stärkung der Arbeitgebermarke umgesetzt.

Risken aus Finanzen und Liquidität

Das Risikofeld Finanzen bildet Risiken aus möglichen Forderungsausfällen sowie Liquiditätsveränderungen ab. Das Risiko von Zahlungsverzögerungen bzw. -ausfällen ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Das Forderungsausfallrisiko wird auf Grund der überwiegend konzerninternen Geschäftspartner durch die Geschäftsführung mit geringer Eintrittswahrscheinlichkeit eingeschätzt. Weiterhin wirken monatliche Abschlagsrechnungen sowie laufende Abstimmungen von offenen Posten mit den Auftraggebern diesem Risiko entgegen.

Liquiditäts- bzw. bestandsgefährdende Risiken mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit wurden im Berichtsjahr 2023 durch die Geschäftsführung nicht identifiziert. Mit Ausblick auf 2024 ist die Gefährdung der Liquidität mit einem geringen Risiko sowie niedriger Eintrittswahrscheinlichkeit aufgrund der Teilnahme am Konzern-Cash-Pooling und langfristigen, ungekündigten Dienstleistungsverträgen der überwiegend konzerninternen Geschäftspartner bewertet. Aufgrund des derzeitig geplanten Jahresüberschusses für das kommende Geschäftsjahr sowie der anhaltenden Ausrichtung auf konzerninterne Dienstleistungen sieht die Geschäftsführung auch für 2024 keine Gefährdung der Liquidität.

Chancenbericht

Die Energiewende gewinnt vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen zunehmend an Bedeutung. Chancen der Geschäftserweiterung sieht die e.dialog Netz vor allem im anhaltenden Ausbau beim Anschluss von neuen Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen, welche den positiven Volumeneffekt für das Bestandgeschäft bei der Abrechnung der Anlagen weiterhin stärken. Darüber hinaus wird das Geschäft bei der Unterstützung der Anschlussprozesse weiter ausgebaut, um den Bedarf der Netzbetreiber in diesem Bereich zu decken.

Chancen ergeben sich zudem auf dem Gebiet der Digitalisierung und Automatisierung. Dies spiegelt sich im Einsatz vielfältiger moderner digitaler Technologien wider. Die e.dialog Netz beteiligt sich auch künftig aktiv an der Automatisierung von Massenprozessen in der Kundenbetreuung, um nachhaltig eigene Kosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit am Markt zu erhöhen. Entsprechend werden neue Systeme zur Automatisierung und Standardisierung der Prozesse implementiert. Die durch die Prozessautomatisierung und -optimierung gewonnenen Kapazitäten können für zusätzliche Aufgaben im Kundenservice und den Ausbau des Wachstumsgeschäftes eingesetzt werden.

Dennoch erwartet die e.dialog Netz parallel auch weiteres Wachstum beim Personalaufbau.

IV. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f Absatz 4 HGB

Festlegungen zur Förderung der Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen nach § 36 und § 52 Absatz 2 GmbHG:

Durch das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst sind in Deutschland bestimmte Gesellschaften verpflichtet, Zielgrößen für den Frauen- bzw. Männeranteil in Aufsichtsrat, Vorstand und den nachfolgenden zwei Führungsebenen festzulegen und zu bestimmen, bis wann der jeweilige Frauen- bzw. Männeranteil erreicht werden soll.

Zur Umsetzung des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen hat die Gesellschafterversammlung, mit Umsetzungsfrist bis 30. Juni 2027, für die Besetzung des Aufsichtsrats eine Zielquote des Frauenanteils von rund 33 Prozent beschlossen. Die Geschäftsführung der e.dialog Netz soll mit mindestens einer Frau besetzt sein.

Die Geschäftsführung der e.dialog Netz hat für die erste und zweite Führungsebene eine Zielquote für den Frauenanteil von jeweils 50 Prozent und eine Umsetzungsfrist bis 30. Juni 2027 beschlossen.

V. Prognosebericht

In seinem, im November 2023 veröffentlichten, Jahresgutachten 2023/2024 geht der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für das Jahr 2024 von einem leichten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland um 0,7 Prozent aus. Ferner erwartet der Sachverständigenrat für 2024 einen Rückgang der inländischen Inflationsrate auf 2,6 Prozent. Die Erwartungen stützen sich im Wesentlichen auf günstiger gewordene Beschaffungspreise für Gas und Strom, die sich auf die durchschnittlichen Verbraucherpreise auswirken. Spot- und Terminpreisen zufolge dürften auch die Ölpreise im Jahr 2024 wieder deutlich nachgeben, sodass die Energiekomponente signifikant zu einer Senkung der Inflation beiträgt.

Die Energiekrise im Jahr 2022 war ein Beschleuniger der Energiewende, da die Notwendigkeit der nachhaltigen Energieproduktion noch stärker in den Fokus gerückt ist. Die Energiewende ist somit nicht nur eine dringend benötigte Antwort auf den Klimawandel, sondern auch eine große Chance für Deutschland, um wettbewerbsfähig und resilient zugleich zu bleiben und so einen nachhaltigen Weg heraus aus der Energiekrise zu begründen. Nicht zuletzt zeigen auch die politischen Beschlüsse im Hinblick auf das Osterpaket, dass der Fokus auf Energiesicherheit und Energieunabhängigkeit sowie eine dafür erforderliche resiliente und digitale Energieinfrastruktur noch weiter an Bedeutung gewonnen hat.

Die e.dialog Netz konzentriert sich auch im neuen Geschäftsjahr auf die zuverlässige Erbringung der ihr im Konzernverbund übertragenen Aufgaben. Ein Fokus bleibt weiterhin die Steigerung der Kundenzufriedenheit, Qualität und Gesamteffizienz, um die stabile Wettbewerbsposition zu sichern und auszubauen. Darüber hinaus wird die andauernde Prozessoptimierung im Kerngeschäft auch das neue Geschäftsjahr prägen.

Der Personalbedarf wird wie in 2023 ebenfalls in 2024 aufgrund der erhöhten Auftragslage im Geschäft weiter ansteigen. Dementsprechend geht die Gesellschaft von steigenden Mitarbeiterzahlen aus und plant mit durchschnittlich 675 operativen Mitarbeiterkapazitäten in 2024.

In diesem Zusammenhang wird mit einer leicht sinkenden Unternehmenszugehörigkeit geplant.

Auf Basis der mit den größten Auftraggebern abgestimmten Feinplanung wird für das Geschäftsjahr 2024 mit einem positiven Ergebnis vor Ertragssteuern von rund 600 T€ und einem positives Jahresergebnis in Höhe von rund 600 T€ gerechnet.
                   

 

Potsdam, den 23. Februar 2024

e.dialog Netz GmbH Geschäftsführung

Yvonne Russow

Ingo Schroers

Dr. Malte Sunderkötter

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva 31.12.2023 € 31.12.2022 €
A. Anlagevermögen

I. Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 88.157 0
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 393.392 185.918
II. Finanzanlagen 481.549 185.918
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 41.312 41.270

522.861 227.188
B. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 397.514 394.283
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.059.858 15.518.829
3. Sonstige Vermögensgegenstände 924.253 466.617

14.381.625 16.379.728
C. Rechnungsabgrenzungsposten 224.113 235.352
Aktiver Unterschiedsbetrag

D. aus der Vermögensverrechnung 830296,00 1.887

15.958.895 16.844.155
Passiva 31.12.2023 € 31.12.2022 €
A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000
II. Kapitalrücklage 119.000 119.000
III. Gewinnvortrag 2.126.577 2.820.107
IV. Jahresfehlbetrag -349.028 -693.530

1.921.549 2.270.577
B. Rückstellungen

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.013.585 6.355.660
2. Steuerrückstellungen 79.656 582.484
3. Sonstige Rückstellungen 1.989.847 1.712.039

8.083.087 8.650.183
C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 318.139 112.461
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.331.932 4.784.931
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.304.188 1.026.003

5.954.259 5.923.395

15.958.895 16.844.155

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023


2023 € 2022 €
1. Umsatzerlöse 35.186.589 32.589.366
2. Sonstige betriebliche Erträge 561.080 596.728
3. Materialaufwand 3.880.503 3.380.429
4. Personalaufwand 29.606.726 24.387.184
5. Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände 111.513 81.162
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.605.010 2.948.698
7. Finanzergebnis 1.094.429 -2.484.150
8. Ergebnis vor Ertragssteuern -361.655 -95.530
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -12.627 598.000
10. Ergebnis nach Steuern -349.028 -693.530
11. Jahresfehlbetrag -349.028 -693.530

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Grundlagen

Die e.dialog Netz GmbH hat ihren Sitz in Potsdam und ist beim Handelsregister des Amtsgerichts Potsdam unter der Nummer HRB 16858 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des GmbH-Gesetzes (GmbHG) und des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) erstellt. Dabei wurden die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert fortgeführt.

Die e.dialog Netz GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 3 HGB.

Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung sind in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen worden. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die sonstigen Steuern werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Die e.dialog Netz GmbH ist Bestandteil einer Gruppe von Unternehmen, die gemäß § 3 Nr. 38 EnWG als vertikal integriertes Unternehmen gilt und fällt damit unter § 6b EnWG. Es werden Tätigkeiten im Sinne des § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG als energiespezifischer Dienstleister an die Tätigkeit Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und grundzuständige Messstellendienstleister sowie sonstige Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Satz 3 innerhalb des Elektrizitäts- bzw. Gassektors ausgeübt.

Die e.dialog Netz GmbH gehört zum E.ON Konzern und wird nicht konsolidiert. Die E.ON SE, Essen (HRB 28196), ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB im Unternehmensregister bekannt gemacht. Die E.ON SE stellt den Konzernabschluss nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurden (IFRS) - unter Berücksichtigung der ergänzenden handelsrechtlichen Vorschriften.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Aktiva


Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Alle Vermögensgegenstände werden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Diese betragen für die anderen Anlagen sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend fünf Jahre, für Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten 20 Jahre und für die immateriellen Vermögensgegenstände drei Jahre.

Aufgrund untergeordneter Bedeutung werden abnutzbare, bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen 250 € und 1.000 € in Sammelposten geführt und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Abnutzbare Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten 250 € nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam berücksichtigt.

Aus der Übernahme von Versorgungsverpflichtungen im Rahmen des Mitarbeiterwechsels im E.ON- Konzern bestehen Freistellungsansprüche gegenüber der MEON Pensions GmbH & Co. KG, Essen. Die Bewertung der Freistellungsforderung erfolgt analog der Bewertung der zugrundeliegenden Versorgungsverpflichtung. Die Freistellungsforderung wird unter den Ausleihungen im Finanzanlagevermögen ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennbeträgen abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert. Unverzinsliche Forderungen werden mit ihrem Barwert bewertet. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der an die Gesellschafterin für ein Mietobjekt im Jahr 2017 geleistete Baukostenzuschuss wird über insgesamt elf Jahre aufwandswirksam aufgelöst.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen ermittelt. Die Unterschiede zwischen Steuer- und Handelsbilanz basieren überwiegend passivseitig auf steuerlich abweichenden Rückstellungsbewertungen - vor allem bei den Pensionsverpflichtungen - sowie aktivseitig unterschiedlichen Wertansätzen im Anlagevermögen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragssteuersatzes von etwa 30 Prozent. Latente Steuern sind in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 HGB wegen des Aktivüberhangs nicht bilanziert worden.

Die zur Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienenden Vermögensgegenstände werden nach § 253 Absatz 1 Satz 4 HGB mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den dazugehörigen Verpflichtungen verrechnet, soweit die Vermögensgegenstände die Voraussetzungen des § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB erfüllen. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus Zinseffekten und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Der sich ergebende Verpflichtungsüberhang wird unter den Rückstellungen erfasst. Soweit daraus ein Überschuss des Deckungsvermögens über die jeweils maßgebliche Verpflichtung resultiert, erfolgt der bilanzielle Ausweis als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung.

Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Das Deckungsvermögen betrifft im Umfang von circa 67 Prozent am aktiven Markt gelistetes Vermögen sowie darüber hinaus nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wurde, soweit es sich um am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, durch die beauftragten Verwaltungsgesellschaften unter Zuhilfenahme von Börsenkursen bewertet. Sofern es sich um nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, wurden die beizulegenden Zeitwerte mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden, wie zum Beispiel des Discounted-Cash-Flow-Verfahrens bei Immobilienbewertungen, unter Verwendung branchenspezifischer Annahmen zum Abschlussstichtag abgeleitet. Die jeweilige Verwaltungsgesellschaft respektive die dort beauftragten Gutachter legen die Bewertungsannahmen, wie zum Beispiel Zinssätze fest.

Passiva

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt unter Anwendung der nach internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen üblichen Projected-Unit-Credit-Me- thode. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018 G von K. Heubeck zugrunde. Als Bewertungsendalter werden in der Regel die frühestmöglichen Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung unter Berücksichtigung der Regelungen des RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes vom 20. April 2007 herangezogen. Fluktuationswahrscheinlichkeiten werden berücksichtigt. Der verwendete Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 1,82 Prozent p.a. (Vorjahr 1,78 Prozent p.a.). Von der Vereinfachungsregel des § 253 Absatz 2 Satz 2 HGB zur Bestimmung der maßgeblichen Restlaufzeit wurde Gebrauch gemacht. Der Gehaltstrend wurde mit 2,95 Prozent p.a. (Vorjahr 2,75 Prozent p.a.) und der Rententrend mit 2,20 Prozent p.a. (Vorjahr 2,00 Prozent p.a.) bzw. der gesetzlichen Garantieanpassung von 1,00 Prozent p.a. angesetzt.

Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beträgt der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82 Prozent) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden Zinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74 Prozent) insgesamt 254 T€ gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 1.321 T€ (Angabe nach § 253 Absatz 6 Satz 3 HGB). Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt grundsätzlich einer gesetzlichen Ausschüttungssperre.

Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken im Rahmen der handelsrechtlichen Vorschriften ausreichend Rechnung und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer originären Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Effekte aus Zinssatzänderungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Verbindlichkeiten für noch nicht in Rechnung gestellte Lieferungen und Leistungen werden mittels anerkannter Schätzverfahren zum Bilanzstichtag abgegrenzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen


Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Jahr 2023 ist in der Anlage dargestellt, die Bestandteil des Anhangs ist.

Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

in T€ 31.12.2023 31.12.2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 398 394
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.060 15.519
- davon Forderungen gegen Gesellschafter (2.119) (3.337)
Sonstige Vermögensgegenstände 924 467

14.382 16.380


Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von 7.119 T€ Finanzforderungen (davon 2.119 T€ gegen Gesellschafter gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 3.337 T€). Darüber hinaus sind in den Forderungen eine Festgeldanlage in Höhe von 5.000 T€ mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten. Überdies betreffen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen vorwiegend erbrachte Dienstleistungen aus dem Kundenservicegeschäft in Höhe von 5.691 T€ (Vorjahr 7.137 T€) mit einer Laufzeit unter einem Jahr.

Weitere Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr bestehen in Höhe von 398 T€ (Vorjahr 394 T€).

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen vor allem Steuererstattungsansprüche.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von insgesamt 224 T€ (Vorjahr 235 T€) enthält in Höhe von 193 T€ einen an die Gesellschafterin geleisteten Baukostenzuschuss für das Mietobjekt in Demmin. Weitere 31 T€ setzen sich zusammen aus Vorgängen für sonstige betriebliche Aufwendungen. In Höhe von 152 T€ hat der Posten eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Der aktive Unterschiedsbetrag gemäß § 246 Absatz 2 Satz 3 HGB betrifft den Überschuss des Deckungsvermögens über die korrespondierenden Pensionsverpflichtungen aus der Zusatzsicherung, soweit die Verpflichtungen von den Arbeitnehmern bis zum 30. Dezember 2017 erdient worden sind.

in T€ 31.12.2023 31.12.2022
beizulegender Zeitwert des beim E.ON Pension Trust e.V., Essen, angelegten Vermögens 6.041 5.314
Erfüllungsbetrag der Pensionen aus der betrieblichen Zusatzsicherung (soweit Past Service betreffend) 5.213 5.374
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung (betriebliche Zusatzsicherung - Past Service)
- in 2022 Überhang des Erfüllungsbetrages -
(828) (-)
Anschaffungskosten des Deckungsvermögens 6.106 6.078


Für Versorgungsleistungen, die bis zum 30. Dezember 2017 von der Versorgungskasse Energie VVaG i. L. (VKE), Hannover, rückgedeckt waren, hat die e.dialog Netz GmbH mit dem E.ON Pension Trust e.V. einen Treuhandvertrag (Contractual Trust Arrangement CTA Past Service) abgeschlossen. Die betriebliche Zusatzsicherung Past Service hat ihren Hintergrund in der Beendigung der bisherigen (Rückdeckungs-) Versicherungsverhältnisse mit der VKE. Insoweit ergibt sich für die e.dialog Netz GmbH eine strenge Nachdotierungsverpflichtung. Fällt das vorhandene Treuhandvermögen hinter den Verpflichtungsumfang zurück, trifft die e.dialog Netz GmbH eine Nachdotierungspflicht. Der Überhang des Deckungsvermögens (Vorjahr Überhang des Erfüllungsbetrages um 60 T€) wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensrechnung und nicht wie im Vorjahr als Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen bilanziert. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens zur Absicherung dieser Versorgungsverpflichtungen (CTA Past Service) betragen zum Bilanzstichtag 6.106 T€ (Vorjahr 6.078 T€) und übersteigen unverändert zum Vorjahr nicht den beizulegenden Zeitwert des angelegten Vermögens.

Der Vermögensunterschied aus der Entwicklung des Freistellungsanspruches MEON für die Zusatzsicherung setzt sich wie folgt zusammen:

in T€ 31.12.2023 31.12.2022
Gesamtfreistellung MEON 41 41
Freistellungsanspruch MEON Pensionsverpflichtung 39 39
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 2 2
(Zusatzsicherung - MEON)

Anschaffungskosten des Deckungsvermögens 23 22

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von 25 T€ wird vollständig von der E.DIS AG, Fürstenwalde/Spree, gehalten.

Die Kapitalrücklage beträgt wie im Vorjahr 119 T€.

Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2022 wurde in Höhe von 694 T€ auf neue Rechnung vorgetragen, so dass der Gewinnvortrag nunmehr 2.127 T€ beträgt.

Nach § 253 Abs. 6 HGB ist der aus dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und der aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren entstehende Unterschiedsbetrag in Höhe von 254 T€ (Vorjahr 1.321 T€) ausschüttungsgesperrt.
                  

Rückstellungen

in T€ 31.12.2023 31.12.2022
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.014 6.356
Steuerrückstellungen 80 582
Sonstige Rückstellungen 1.989 1.712

8.083 8.650


Die Pensionsrückstellungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Die Finanzierung erfolgt für die Grundsicherung durch den Arbeitgeber sowie im Rahmen von Gehaltsumwandlungen auch durch die Arbeitnehmer.

Die Arbeitnehmereinzahlungen und die daraus resultierenden Ansprüche sind - soweit diese von den Arbeitnehmern bis zum 30. Dezember 2017 erdient wurden - durch zweckgebundenes Vermögen (CTA Past Service) abgesichert. Die nach dem 30. Dezember 2017 neu erdienten Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind im Treuhandvertrag (CTA Future Service) mit der E.ON Pension Trust e.V. abgesichert. Die weiteren Pensionsverpflichtungen werden zum Abschlussstichtag als Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen passiviert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

in T€ 31.12.2023 31.12.2022
Versorgungsverpflichtungen, die durch den Treuhandvertrag Past Service gesichert sind

Erfüllungsbetrag 5.213 5.374
beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens 6.041 5.314
Nettowert rückgedeckter Versorgungsverpflichtungen, die durch den Treuhandvertrag
Past Service gesichert sind - in 2022 Überhang des Deckungsvermögens -
(-) 60
Versorgungsverpflichtungen, die nicht durch den Treuhandvertrag Past Service gesichert sind

Erfüllungsbetrag 13.394 13.102
beizulegender Zeitwert des Deckungsvermögens 7.422 6.848
Anschaffungskosten des Deckungsvermögens 7.127 7.099
Nettowert rückgedeckter Versorgungsverpflichtungen, die nicht durch den Treuhandvertrag
Past Service gesichert sind
5.972 6.254
übrige nicht rückgedeckte Versorgungsverpflichtungen (Freistellungsbetrag MEON) 41 41
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 6.013 6.355


Der Gesamtbetrag der gegen Ausschüttung gesperrten Beträge im Sinne des §268 Abs. 8 HGB umfasst 295 T€ (i.Vj. 0 T€). Es handelt sich dabei ausschließlich um den Betrag aus der Bewertung nach §246 Abs. 2 Satz 2 HGB zu verrechnenden Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert oberhalb der Anschaffungskosten.

Zum Bilanzstichtag bestehen Erfüllungsbeträge für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 18.648 T€. Diese betreffen die Grund- und Aufbausicherung aus der betrieblichen Altersversorgung, die Zusatzsicherung (Verpflichtungen ab 31. Dezember 2017 und gesondert für den davorliegenden Zeitraum) sowie sonstige Personalverpflichtungen.
Für Versorgungsleistungen, die bis zum 30. Dezember 2017 von der Versorgungskasse Energie VVaG i. L. (VKE), Hannover, rückgedeckt waren, hat die GmbH mit dem E.ON Pension Trust e.V., Essen, einen Treuhandvertrag (Contractual Trust Arrangement CTA Past Service) abgeschlossen. Die betriebliche Zusatzsicherung Past Service hat ihren Hintergrund in der Beendigung der bisherigen (Rückdeckungs- )Versicherungsverhältnisse mit der VKE. Insoweit ergibt sich für die GmbH eine strenge Nachdotierungsverpflichtung. Fällt das vorhandene Treuhandvermögen - wie zum Vorjahr- hinter den Verpflichtungsumfang zurück, trifft die GmbH eine Nachdotierungspflicht. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens zur Absicherung dieser Versorgungsverpflichtungen (CTA Past Service) betragen zum Bilanzstichtag 6.106 T€ (Vorjahr 6.078 T€).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen in Höhe von 1.808 T€ Verpflichtungen im Personalbereich (Vorjahr 1.423 T€) und darüber hinaus noch nicht abgerechnete Leistungen in Höhe von 182 T€ (Vorjahr 289 T€).

Verbindlichkeiten

in T€ 31.12.2023 31.12.2022
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 318 112
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.332 4.785
- davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (-) (-)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.304 1.026
- davon aus Steuern (1.304) (1.033)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (-) (-)

5.954 5.923


Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen vor allem operative Aufwendungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.949 T€ (Vorjahr 3.311 T€). Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit in Vorjahren vorgenommenen Restrukturierungsmaßnahmen werden vereinbarungsgemäß in den Folgejahren ratierlich aufgelöst. Sie betragen zum Bilanzstichtag noch 1.383 T€ (Vorjahr 1.474 T€). Es handelt sich dabei im Wesentlichen um die künftige Aufzinsung von Pensions- und Vorruhestandsrückstellungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben zum Bilanzstichtag - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben in Höhe von 3.073 T€ (Vorjahr 3.431 T€) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und in Höhe von 1.259 T€ (Vorjahr 1.354 T€) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht.

A. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse

in T€ 2023 2022
Umsätze Kunden- und Einspeisemanagement 18.192 16.834
Umsätze Netznutzungsmanagement 8.844 9.083
Umsätze Messstellenmanagement 5.903 4.552
Umsätze Messtellenbetrieb 2.247 2.120

35.186 32.589


Alle Umsätze wurden ausschließlich im Inland erzielt. Darin sind aperiodische Umsätze in Höhe von 1 T€ enthalten.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von insgesamt 561 T€ (Vorjahr 597 T€) resultieren insbesondere aus außergewöhnlichen Erträgen, Sachbezügen sowie Rückstellungsauflösungen.

In früheren Geschäftsjahren wurden für in Abstimmung mit dem E.ON-Konzern veranlasste Restrukturierungsmaßnahmen Rückstellungen für Abfindungs- und Vorruhestandsleistungen in Höhe des Barwertes dieser langfristigen Verpflichtungen gebildet. Die E.ON Grid Solutions GmbH, Hamburg, hatte zugleich den an die Arbeitnehmer:innen zu den künftigen Fälligkeitszeitpunkten zu zahlenden Erfüllungsbetrag an die e.dialog Netz GmbH erstattet. Korrespondierend zum jährlichen Anstieg der Barwerte der Restrukturierungsrückstellungen werden die - in Höhe der Differenz aus Erfüllungsbetrag und Barwert - gebildeten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ertragswirksam in Höhe von 91 T€ (Vorjahr 178 T€) aufgelöst.

Die e.dialog Netz GmbH hat zum 30. Dezember 2023 ihren Austritt aus der Versorgungskasse Energie VVaG i. L. (VKE) erklärt. Die VKE war von deren Mitgliedern bereits im Jahr 2017 aufgelöst worden. Im Zusammenhang mit der von den Liquidatoren angekündigten Auskehrung des anteiligen mitglied- schaftlichen Vermögens wurde im Geschäftsjahr 2023 ein außergewöhnlicher Ertrag in Höhe von 234 T€ erfasst.

Daraus ergibt sich im Geschäftsjahr 2023 ein außergewöhnlicher Ertrag in Höhe von 325 T€ (Vorjahr 178 T€).

Periodenfremde Erträge fielen in Höhe von 22 T€ an.

Materialaufwand

in T€ 2023 2022
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogenen Waren 11 8
Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.870 3.372

3.881 3.380


Die bezogenen Dienstleistungen betreffen in Höhe von 3.866 T€ Aufwendungen für die Überlassung und den Betrieb von Telekommunikationsanlagen sowie die Informationstechnologie.
                

Personalaufwand

in T€ 2023 2022
Löhne und Gehälter 24.412 20.213
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.195 4.174
- davon für Altersversorgung (265) (128)

29.607 24.387

Bei den Löhnen und Gehältern bzw. den Aufwendungen für Altersversorgung handelt es sich in Höhe von 59 T€ (Vorjahr 25 T€) um außergewöhnliche Aufwendungen, welche im Zusammenhang mit den unter dem Gliederungspunkt sonstige betriebliche Erträge erläuterten Restrukturierungsmaßnahmen stehen.

Arbeitnehmer:innen im Jahresdurchschnitt
(Gesamtbelegschaft ohne Geschäftsführung)

2023

2022
Vollzeitbeschäftigte Mitarbeitende 415 359
- davon männlich (127) (111)
- davon weiblich (288) (248)
Teilzeitbeschäftigte Mitarbeitende 253 230
- davon männlich (21) (19)
- davon weiblich (232) (211)
Gesamt 668 589

Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände

Die Abschreibungen in Höhe von 112 T€ (Vorjahr 81 T€) betreffen planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen, insbesondere auf geringwertige Vermögensgegenstände und immaterielle Vermögensgegenstände.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

in T€ 2023 2022
Sonstige Steuern 25 8
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 3.580 2.941

3.605 2.949


Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen insbesondere Aufwendungen für sonstige Personaldienstleistungen, Verwaltungsaufwendungen, Mieten und Nebenkosten für Gebäude sowie Fortbildungskosten.

Finanzergebnis

in T€ 2023 2022
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens - 2
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.303 -4
- davon aus verbundenen Unternehmen (25) (-4)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 209 2.482
- davon aus verbundenen Unternehmen (26) (-)
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen (182) (663)

1.094 -2.484


Bei dem Aufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen handelt es sich in Höhe von 33 T€ (Vorjahr 152 T€) um außergewöhnliche Aufwendungen, welche im Zusammenhang mit den unter D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung im Abschnitt Sonstige betriebliche Erträge erläuterten Restrukturierungsmaßnahmen stehen.

Der davon-Vermerk zu den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen an verbundene Unternehmen enthält nicht die betreffenden Aufwendungen aus der Saldierung gemäß § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB. Diese werden entsprechend § 285 Nr. 25 HGB in der nachfolgenden Aufstellung gesondert angegeben.

Gemäß § 246 Absatz 2 HGB wurden die Vermögenserträge mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung wie folgt verrechnet:

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
(verrechnete Aufwendungen und Erträge)
in T€

2023
Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung -149
(einschließlich Zinssatzänderungen)
Ertrag aus dem Deckungsvermögen 1.274
- davon aus verbundenen Unternehmen (-)
Nettoertrag nach § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB 1.125

Im Vorjahr überstiegen die Aufwendungen die Vermögenserträge aus der Aufzinsung und sind hier nachfolgend dargestellt.

Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen
(verrechnete Aufwendungen und Erträge)
in T€
2022
Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung (einschließlich Zinssatzänderungen) 511
Aufwand aus der Bewertung nach § 253 Absatz 1 Satz 4 HGB 1.854
Laufende Erträge aus den zu verrechnenden Vermögensgegenständen -38
- davon aus verbundenen Unternehmen (-)
Nettoaufwand nach § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB 2.327
Übrige Zinsen und ähnliche Aufwendungen 154
Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.481


Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen betreffen im Geschäftsjahr 2023 alle Formen der betrieblichen Altersversorgung.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und den Solidaritätszuschlag. Für das Geschäftsjahr 2023 ergeben sich aufgrund eines negativen Steuerergebnisses keine steuerlichen Aufwendungen. Steuerliche Erträge in Höhe von 12 T€ ergeben sich aus der Auflösung von Steuerrückstellungen aus dem Vorjahr. Latente Steuern sind aufgrund des bestehenden Aktivüberhangs nicht bilanziert worden.

A. Sonstige Angaben
Angaben zur Geschäftsführung


Yvonne Russow, Potsdam - Geschäftsbereich Kunde, Querschnittsaufgaben Ingo Schroers, Landshut - Geschäftsbereich Verteilnetzbetreiber Dr. Malte Sunderkötter, Oldenburg - Geschäftsbereich Messstellenbetreiber
Hinsichtlich der Geschäftsführungsbezüge macht die Gesellschaft von der Befreiungsvorschrift des § 286 Absatz 4 HGB Gebrauch. Diese Vorschrift findet Anwendung, da zwei der drei in 2023 tätigen Geschäftsführer wegen einer Geschäftsführerbestellung bei der E.ON Grid Solutions GmbH von der e.dialog Netz GmbH keine Bezüge erhalten.

Für ehemalige Geschäftsführer und ihre Hinterbliebenen bestehen zum Bilanzstichtag Pensionsrückstellungen in Höhe von 2.009 T€.

Angaben zum Aufsichtsrat

Jürgen Schütt - Vorsitzender des Aufsichtsrates Vorstand Finanzen/Markt der E.DIS AG, Fürstenwalde/Spree
Mario Klepp (seit 30. März 2023) - 1. stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates Landesfachbereichsleiter Ver- und Entsorgung der ver.di Landesbezirk Nord, Mitglied der Landesleitung Nord, Lübeck
Marten Bunnemann Vorsitzender des Vorstands der Avacon AG, Helmstedt
Dörte Cornelius (bis 31. August 2023)
Kundenbetreuerin Live Chat und Mitglied des Betriebsrats der e.dialog Netz GmbH, Demmin
Edda Eggers Vorsitzende des Betriebsrats der e.dialog Netz GmbH, Demmin
Christian Fenger Vorstand Finanzen der HanseWerk AG, Quickborn
Dr. Daniela Groher (seit 15. Februar 2023)
Vorstand Finanzen der Bayernwerk AG, Regensburg
Harald Heß Senior Vice President Energy Networks Technology & Innovation der E.ON SE, Essen
Boris Loew Gewerkschaftssekretär IG BCE, Berlin
Andrea Stahnke (bis 30. März 2023)
Stellvertretende Vorsitzende des Betriebsrats der e.dialog Netz GmbH, Potsdam
Heike Dalichow (ab 22. Januar 2024)
Teamleiterin Forderungsmanagement und Mitglied des Betriebsrats der e.dialog Netz GmbH, Potsdam
Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Aufsichtsrat am 30. März und 16. Oktober zu ordentlichen Aufsichtsratssitzungen einberufen. Im Anschluss an die Frühjahrssitzung fand die jährliche Gesellschafterversammlung statt. Weiterhin fand am 30. März eine konstituierende Sitzung zur Wahl des Vorsitzenden sowie des Stellvertretenden statt.

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrates betrugen 12 T€.

Geschäfte größeren Umfangs gemäß § 6b Absatz 2 EnWG

Es bestehen folgende Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen und assoziierten Unternehmen, welche nicht lediglich von untergeordneter Bedeutung sind:

Erlösseitig wurden konzerninterne Umsätze aus Kunden- und Einspeisemanagement, Netznutzungs- sowie Abrechnungs- und Messstellenmanagement und den Messstellenbetrieb in Höhe von insgesamt 34.260 T€ realisiert. Diese betreffen vor allem die E.ON Grid Solutions GmbH (8.472 T€), Hamburg, die Bayernwerk Netz GmbH (7.878 T€), Regenburg, E.DIS Netz GmbH (6.918 T€), Fürstenwalde/Spree, Schleswig-Holstein Netz GmbH (6.443 T€), Quickborn, und die Avacon Netz GmbH (3.934 T€), Helmstedt.

Von der E.DIS Netz GmbH wurden Leistungen im Gesamtumfang von 1.626 T€ bezogen. Dabei handelt es sich vornehmlich um kaufmännische Dienstleistungen, Leistungen im Facilitymanagement sowie gezahlte Mietentgelte. Mit der E.DIS AG findet ein Cashpooling statt. Daraus resultierten im Jahr 2023 Zinserträge in Höhe von 25 T€. Das Guthaben aus dem Cashpooling beträgt für die E.DIS Netz GmbH zum Bilanzstichtag 2.119 T€. Im Geschäftsjahr 2023 wurden von der E.ON Grid Solutions GmbH 3.474 T€ vornehmlich für IT-Dienstleistungen bezogen. Mit der e.discom Telekommunikation GmbH, Eberswalde, bestand eine Vereinbarung für die Telekommunikationsanlage in Höhe von 578 T€.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus der Anmietung von Geschäftsräumen. Die Mietverhältnisse laufen auf unbestimmte Zeit. Die daraus resultierenden jährlichen Verpflichtungen belaufen sich auf circa 867 T€ (Vorjahr 866 T€) und betreffen ausschließlich verbundene Unternehmen.

Aus der Überführung des bisherigen Versicherungsvermögens der Versorgungskasse Energie VVaG i. L. (betriebliche Zusatzsicherung bis zum 30. Dezember 2017) in die insolvenzrechtlich gleichwertige Anschlusslösung CTA Past Service über den E.ON Pension Trust e.V. resultiert für die e.dialog Netz GmbH eine Nachschussverpflichtung. Demnach sind Deckungsmittel stets in einer Höhe zur Verfügung zu stellen, die es ermöglichen, dass damit Leistungen in Höhe des Verpflichtungsumfanges, der vormals bei der Versorgungskasse entstanden ist, abzüglich der bereits nach dem Auflösungsstichtag geleisteten Rentenzahlungen, laufend finanziert werden können. Fällt das vorhandene Treuhandvermögen hinter diesen Verpflichtungsumfang zurück, trifft die e.dialog Netz GmbH eine Nachdotierungspflicht, die auf Anforderung des Treuhänders zeitnah zu begleichen ist. Unsicherheiten ergeben sich hier aus der weiteren Wertentwicklung des Deckungsvermögens, so dass bei ggf. nachteiligen Kursentwicklungen auch höhere Nachdotierungen notwendig werden können.

Im Übrigen bestehen keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die über den Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit hinaus gehen.

Angabepflichtige Haftungsverhältnisse bestehen wie im Vorjahr zum Bilanzstichtag nicht.

Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB

Die vom Abschlussprüfer im Geschäftsjahr erbrachten Leistungen betragen 33 T€ und betreffen ausschließlich Abschlussprüferleistungen.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung empfiehlt der Gesellschafterversammlung, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von -349 T€ mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr auf neue Rechnung vorzutragen. Der neue Gewinnvortrag beträgt dann 1.778 T€.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die unter Angabe ihrer Art und ihrer finanziellen Auswirkungen in der Gewinn- und Verlustrechnung oder in der Bilanz zu berücksichtigen sind.
                       

 

Potsdam, den 23. Februar 2024

e.dialog Netz GmbH Geschäftsführung

Yvonne Russow

Ingo Schroers

Dr. Malte Sunderkötter

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023


Anschaffungskosten

01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände



Entgeltlich erworbene Konzessionen 175.932

175.932
II. Sachanlagen



Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken


91.592


91.592
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 948.521 315.552
1.264.073
III. Finanzanlagen



Ausleihungen an verbundene Unternehmen 41.270 42
41.312
GESAMT 1.165.723 407.186
1.572.909

Abschreibungen Restbuchwerte

01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände





Entgeltlich erworbene Konzessionen 175.932

175.932

II. Sachanlagen





Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken


3.435


3.435

88.157

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 762.603 108.078
870.681 393.392 185.918
III. Finanzanlagen





Ausleihungen an verbundene Unternehmen



41.312 41.270
GESAMT 938.535 111.513
1.050.048 522.861 227.188

Tätigkeitsabschlüsse nach § 6b Abs. 3 S. 1 EnWG e.dialog Netz GmbH, Potsdam, Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva 31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen

I. Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 78.908 0
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 352.120 166.247

431.028 166.247
II. Finanzanlagen

Ausleihungen an verbundene Unternehmen 37.234 36.554

468.262 202.801
B. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.498.419 13.428.799
2. Sonstige Vermögensgegenstände 807.435 391.785

12.305.854 13.820.584
C. Rechnungsabgrenzungsposten 190.321 199.713
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 734.660 1.658

13.699.096 14.224.755
Passiva 31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital 23.325 23.309
II. Kapitalrücklage 111.027 110.953
III. Gewinnvortrag 1.699.369 2.477.889
IV. Jahresfehlbetrag -353.611 -778.520

1.480.110 1.833.631
Kapitalausgleichsposten -94.995 -239.704
B. Rückstellungen

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.320.921 5.584.405
2. Steuerrückstellungen 68.587 500.890
3. Sonstige Rückstellungen 1.719.284 1.452.208
dv. Personal-Rückstellungen 1.562.320 1.206.387
dv. übrige Rückstellungen 156.963 245.821

7.108.792 7.537.503
C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 275.073 96.190
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.802.858 4.134.813
3. Sonstige Verbindlichkeiten
dv. Verbindlichkeiten aus Steuern
1.127.258
1.132.122
862.323
868.047

5.205.189 5.093.326

13.699.096 14.224.755

Tätigkeitsabschlüsse nach § 6b Abs. 3 S. 1 EnWG e.dialog Netz GmbH, Potsdam, Tätigkeitsbereich Gasverteilung Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva 31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen

I. Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 7.207 0
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 32.161 18.134

39.368 18.134
II. Finanzanlagen

Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.401 3.987

42.768 22.121
B. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 397.514 394.283
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 716.831 1.034.660
3. Sonstige Vermögensgegenstände 72.550 44088,00

1.186.895 1.473.031
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.595 21.785
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 67.100 181

1.317.357 1.517.117
Passiva 31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital 1.675 1.691
II. Kapitalrücklage 7.973 8.047
III. Gewinnvortrag 262.643 270.286
IV. Jahresfehlbetrag -148.137 -7.644

124.153 272.381
Kapitalausgleichsposten 85.471 -119.982
B. Rückstellungen

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 485.982 609.143
2. Steuerrückstellungen 6.036 55.479
3. Sonstige Rückstellungen 157.009 158.426
dv. Personal-Rückstellungen
dv. übrige Rückstellungen
142.693
14.315
131.592
26.835

649.027 823.049
C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 25.124 10.492
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 333.323 434.724
3. Sonstige Verbindlichkeiten
dv. Verbindlichkeiten aus Steuern
100.259
100.703
96.453
97.078

458.706 541.670

1.317.357 1.517.117

Tätigkeitsabschlüsse nach § 6b Abs. 3 S. 1 EnWG e.dialog Netz GmbH, Potsdam, Tätigkeitsbereich gMSB Netz Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva 31.12.2023 31.12.2022

A. Anlagevermögen

I. Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 1.460 0
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.517 1.125

7.977 1.125
II. Finanzanlagen

Ausleihungen an verbundene Unternehmen 485 534

8.462 1.659
B. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 588.529 785.075
2. Sonstige Vermögensgegenstände 31.197 22.855

619.726 807.929
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.796 10.303
Aktiver Unterschiedsbetrag

D. aus der Vermögensverrechnung 20.411 35

658.395 819.927
Passiva 31.12.2023 31.12.2022

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital 0 0
II. Kapitalrücklage 0 0
III. Gewinnvortrag 112.356 52.676
IV. Jahresüberschuss 30.401 59.680

142.758 112.356
Kapitalausgleichsposten 54.768 253.339
B. Rückstellungen

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 147.829 118.716
2. Steuerrückstellungen 3.511 19.337
3. Sonstige Rückstellungen 81.212 75.695
dv. Personal-Rückstellungen 73.478 62.022
dv. übrige Rückstellungen 7.734 13.673

232.552 213.748
C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.833 4.231
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 161.695 186.419
3. Sonstige Verbindlichkeiten 53.789 49.833
dv. Verbindlichkeiten aus Steuern 54.028 50.151

228.317 240.484

658.395 819.927

Tätigkeitsabschlüsse nach § 6b Abs. 3 S. 1 EnWG e.dialog Netz GmbH, Potsdam, Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023


2023 € 2022 €
1. Umsatzerlöse 30.297.070 27.356.666
2. Sonstige betriebliche Erträge 483.145 499.336
dv. Erträge aus der Auflösung von Rückstellung 18.518 142.614
dv. Kantinenerträge 93.003 65.509
dv. Erträge aus Auflösung Verbindl. Restrukturierung 280.516 150.103
dv. übrige laufende Erträge 91.108 141.109
3. Materialaufwand 3.379.415 2.659.126
dv. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.458 0
dv. Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.369.958 2.659.126
4. Personalaufwand 25.526.601 20.585.349
dv. Löhne und Gehälter 21.042.610 17.058.025
dv. soziale Abgaben 4.211.054 3.384.638
dv. Unterstützung 38.121 30.592
dv. Altersversorgung 234.816 112.094
5. Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle

Vermögensgegenstände 99.814 72.647
dv. immaterielle Vermögensgegenstände 0 8.813
dv. Sachanlagen 99.814 63.834
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.107.463 2.706.745
dv. Mieten, Pachten, Instandhaltungen 973.433 909.297
dv. Reisekosten 251.551 184.709
dv. übrige laufende Aufwendungen 1.882.479 1.612.738
7. Finanzergebnis 968.295 -2.085.222
dv. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 37 1.373
dv. aus verbundenen Unternehmen 37 1.373
dv. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.152.222 0
dv. aus verbundenen Unternehmen 25.187 0
dv. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 183.964 2.086.596
dv. aus verbundenen Unternehmen 22.504 3.376
dv. aus der Aufzinsung von Rückstellungen 161.460 582.777
8. Ergebnis vor Ertragssteuern -364.783 -253.087
9. Ertrag aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (i.Vj. Aufwand) -11.172 525.433
10. Ergebnis nach Steuern -353.611 -778.520
11. Jahresfehlbetrag -353.611 -778.520

Tätigkeitsabschlüsse nach § 6b Abs. 3 S. 1 EnWG e.dialog Netz GmbH, Potsdam, Tätigkeitsbereich Gasverteilung Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023


2023 € 2022 €
1. Umsatzerlöse 2.666.391 3.082.745
2. Sonstige betriebliche Erträge 44.523 55.625
dv. Erträge aus der Auflösung von Rückstellung 2.087 16.714
dv. Kantinenerträge 8.494 7.146
dv. Erträge aus Auflösung Verbindl. Restrukturierung 25.621 16.373
dv. übrige laufende Erträge 8.321 15.392
3. Materialaufwand 324.114 305.108
dv. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 864 0
dv. Aufwendungen für bezogene Leistungen 323.250 305.108
4. Personalaufwand 2.331.453 2.245.435
dv. Löhne und Gehälter 1.921.911 1.860.677
dv. soziale Abgaben 384.613 369.194
dv. Unterstützung 3.482 3.337
dv. Altersversorgung 21.447 12.227
5. Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle

Vermögensgegenstände 9.116 7.924
dv. immaterielle Vermögensgegenstände 0 961
dv. Sachanlagen 9.116 6.963
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 283.818 295.250
dv. Mieten, Pachten, Instandhaltungen 88.908 99.185
dv. Reisekosten 22.975 20.148
dv. übrige laufende Aufwendungen 171.935 175.916
7. Finanzergebnis 88.430 -234.983
dv. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3 150
dv. aus verbundenen Unternehmen 3 150
dv. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 105.154 0
dv. aus verbundenen Unternehmen 2.217 0
dv. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16.727 235.133
dv. aus verbundenen Unternehmen 1.981 380
dv. aus der Aufzinsung von Rückstellungen 14.747 63.569
8. Ergebnis vor Ertragssteuern -149.158 49.670
9. Ertrag aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (i.Vj. Aufwand) -1.020 57.314
10. Ergebnis nach Steuern -148.137 -7.644
11. Jahresfehlbetrag -148.137 -7.644

Tätigkeitsabschlüsse nach § 6b Abs. 3 S. 1 EnWG e.dialog Netz GmbH, Potsdam, Tätigkeitsbereich gMSB Netz Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023


2023
2022
1. Umsatzerlöse 1.550.895 1.599.319
2. Sonstige betriebliche Erträge 23.940 31.778
dv. Erträge aus der Auflösung von Rückstellung 1.083 11.960
dv. Kantinenerträge 4.575 3.639
dv. Erträge aus Auflösung Verbindl. Restrukturierung 13.800 8.339
dv. übrige laufende Erträge 4.482 7.839
3. Materialaufwand 166.249 147.726
dv. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 465 0
dv. Aufwendungen für bezogene Leistungen 165.784 147.726
4. Personalaufwand 1.250.742 1.139.760
dv. Löhne und Gehälter 1.035.182 947.647
dv. soziale Abgaben 207.161 188.031
dv. Unterstützung 1.875 1.700
dv. Altersversorgung 6.524 2.383
5. Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle

Vermögensgegenstände 1.847 432
dv. immaterielle Vermögensgegenstände 0 0
dv. Sachanlagen 1.847 432
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 152.870 150.371
dv. Mieten, Pachten, Instandhaltungen 47.888 50.515
dv. Reisekosten 12.375 10.261
dv. übrige laufende Aufwendungen 92.608 89.595
7. Finanzergebnis 26.965 -121.957
dv. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1 29
dv. aus verbundenen Unternehmen 1 29
dv. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.601 0
dv. aus verbundenen Unternehmen 1.289 0
dv. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.638 121.986
dv. aus verbundenen Unternehmen 1.152 197
dv. aus der Aufzinsung von Rückstellungen 4.486 12.389
8. Ergebnis vor Ertragssteuern 30.091 70.850
9. Ertrag aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (i.Vj. Aufwand) -310 11.170
10. Ergebnis nach Steuern 30.401 59.680
11. Jahresüberschuss 30.401 59.680

Anlage zu den erläuternden Angaben zu den Tätigkeitsabschlüssen

Angabe nach § 42 Absatz 3 GmbHG


Elektrizitäts­verteilung Gas­verteilung gMSB Elektrizitäts­verteilung Gas­verteilung gMSB
Forderungen gegen Gesellschafter 1.824.480 € 160.569 € 93.394€ 2.801.082 € 315.646 € 163.756€


Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen ausschließlich Finanzforderungen.

Forderungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr


2023 2022

Elektrizitäts­verteilung Gas­verteilung gMSB Elektrizitäts­verteilung Gas­verteilung gMSB
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - € 397.514 € - € - € 394.283 € - €
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.077.434 € 462.620 € 362.253€ 9.231.622 € 561.692 € 539.700€
davon aus Lieferungen und Leistungen 5.252.955 € 302.050 € 268.858 6.430.540 € 246.046 € 375.944€
davon Finanzforderungen 1.824.480 € 160.569 € 93.394€ 2.801.082 € 315.646 € 163.756€


Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Forderungen mit einer Restlaufzeit über einem Jahr


2023 2022

Elektrizitäts­verteilung Gas­verteilung gMSB Elektrizitäts­verteilung Gas­verteilung gMSB
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.420.984 € 254.211 € 226.276€ 4.197.177 € 472.968 € 245.374€


Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich wie im Vorjahr Finanzforderungen.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr


2023 2022

Elektrizitäts­verteilung Gas­verteilung gMSB Elektrizitäts­verteilung Gas­verteilung gMSB
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 275.073 € 25.124 € 12.833€ 96.190 € 10.492 € 4.231€
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.688.609 € 231.554 € 130.739€ 2.944.707 € 304.908 € 161.119€
Sonstige Verbindlichkeiten 1.127.258 € 100.259 € 53.789€ 862.323 € 96.453 € 49.833€


Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr


2023 2022

Elektrizitäts­verteilung Gas­verteilung gMSB Elektrizitäts­verteilung Gas­verteilung gMSB
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.114.249 € 101.769 € 30.957€ 1.190.105 € 129.816 € 25.300€

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen


2023 2022

Elektrizitäts­verteilung Gas­verteilung gMSB Elektrizitäts­verteilung Gas­verteilung gMSB
Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen 747.681 € 68.289 € 36.782€ 730.625 € 79.696 € 40.589€


Im Übrigen bestehen keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die über den Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit hinaus gehen. Zum Bilanzstichtag bestehen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse.

             

Erläuternde Angaben zu den Tätigkeitsabschlüssen

I. Zuordnungsregeln zur Aufstellung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der einzelnen Tätigkeiten:

Die handelsrechtlichen Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen je Tätigkeit wurden entsprechend den Regelungen in § 6b Absatz 3 EnWG aufgestellt. Die e.dialog Netz GmbH hat für die energiespezifischen Dienstleistungen die Tätigkeitsabschlüsse der Katalogtätigkeiten gemäß § 6b Absatz 3 Satz 1 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG für die Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und grundzuständigem Messtellenbetrieb erstellt.

Die Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeiten erfolgt grundsätzlich durch direkte Zuordnung der Konten. Ist eine direkte Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeiten nicht oder nur mit unvertretbar hohem Aufwand möglich, erfolgt die Zuordnung über verursachungsgerechte Schlüsselungen.

Es wurden die dem Jahresabschluss der e.dialog Netz GmbH zugrunde gelegten Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden angewendet.

Die Zuordnung der Mitarbeiter und der Umsätze aus dem Regelgeschäft zu den einzelnen Tätigkeiten erfolgte direkt über die jeweils gemessenen Abrechnungsstunden aus dem unternehmenseigenen Abrechnungstool KEN.

a) Zuordnung der Bilanzposten:

Das Anlagevermögen wurde mittels Mitarbeiterschlüssel über die Investionszeiträume geschlüsselt. Alle Vermögensgegenstände werden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Diese betragen für die anderen Anlagen sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend fünf Jahre, für Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte und Bauten 20 Jahre und für die immateriellen Vermögensgegenstände drei Jahre.

Das Umlaufvermögen wurde anhand von Bilanzeinzelkonten direkt den Tätigkeiten zugeordnet.

Der Rechnungsabgrenzungsposten wurde anhand des Sachkontos direkt den Tätigkeiten zugeordnet.

Das Eigenkapital wurde anhand von Umsatzschlüsseln, sowie für den Gewinnvortrag anhand einer Schlüsselung für Pensionsrückstellungen zugeordnet, aufgrund der ausschüttungsgesperrten Gewinne aus dem Unterschiedsbetrag Pensionen. Zum Ausgleich der Bilanzsummen in den einzelnen Tätigkeitsabschlüssen wird ein Kapitalausgleichsposten als gesonderter Posten im Eigenkapital gebildet.

Rückstellungen wurden überwiegend anhand von Bilanzeinzelkonten direkt den Tätigkeiten zugeordnet.

Verbindlichkeiten wurden verursachungsgerecht zu den einzelnen Tätigkeiten geschlüsselt.

Die verwendeten Zuordnungsschlüssel für die Bilanz wurden aus dem Vorjahr unverändert angewendet.

b) Zuordnung der Gewinn- und Verlustrechnung:

Die Positionen der GuV wurden überwiegend anhand der direkt ermittelten Umsatz- und Mitarbeiterschlüssel zugeordnet.

Für den Materialaufwand wurden kombinierte Verteilschlüssel für Hardware und Dienstleistung in den IT-Kosten, Lizenzen für TK-Kosten und Mitarbeiterschlüssel für sonstige Kosten angewandt.

Pensionsrelevante Positionen wurden mittels Mitarbeiterverteilung und Betriebszugehörigkeit geschlüsselt.

Steuern vom Einkommen und Ertrag wurden aufgrund der überwiegend steuerlichen Hinzurechnung aus den Pensionsaufwendungen mittels Pensionsverteilschlüssel zugeordnet.

Die innerbetriebliche Leistungsverrechnung erfolgt anhand von eigenen, bereichsspezifischen Kostensätzen und der Leistungsmenge. Die ermittelten Kosten werden auf der leistenden Kostenstelle entlastet und auf der empfangenden Kostenstelle belastet.

II. Angabe nach § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB

Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beträgt der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,83 Prozent) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden Zinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,76 Prozent) bei der Stromverteilung 225 T€ (Vorjahr 1.160 T€), bei der Gasverteilung 20 T€ (Vorjahr 127 T€) und beim grundzuständigen Messtellenbetrieb 7 T€ (Vorjahr 25 T€).
                                

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

          
An die e.dialog Netz GmbH, Potsdam
Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
    
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der e.dialog Netz GmbH, Potsdam‌, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der e.dialog Netz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023‌ geprüft.

Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt IV des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum

Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB‌‌ erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌‌‌ durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter‌‌‌ sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt IV des Lageberichts enthalten ist.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌ durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und gMSB nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.


Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG entsprechen.


Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
                           

 

Leipzig, den 23. Februar 2024

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Strom, Wirtschaftsprüfer

Unger, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Aufsichtsrates

  Prüfung der Geschäftsführung durch den Aufsichtsrat

Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über die Entwicklung und Lage der Gesellschaft sowie über die wesentlichen geschäftlichen Ereignisse informiert. Auf Grundlage der Berichte und mündlichen Auskünfte hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung überwacht sowie beratend begleitet und damit die ihm nach Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben wahrgenommen. Die Geschäftsführung stand darüber hinaus in ständiger Verbindung mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates und hat ihn über alle wichtigen Vorfälle und Geschäftsentwicklungen laufend informiert. Die kontinuierliche Analyse des internen Kontrollsystems und des Risikomanagements gewährleisteten eine gemäß den gesetzlichen Anforderungen angemessene Überwachung der Wirksamkeit der Maßnahmen durch den Aufsichtsrat.

Im Geschäftsjahr 2023 fanden am 30. März und am 16. Oktober ordentliche Aufsichtsratssitzungen statt. Im Anschluss an die Sitzung vom 30. März 2023 erfolgte die Gesellschafterversammlung.

Jahresabschluss

Die zum Abschlussprüfer bestellte KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Leipzig hat den Jahresabschluss und den Lagebericht sowie den Tätigkeitsabschluss gemäß § 6b Absatz 3 des Energiewirtschaftsgesetzes für das Geschäftsjahr 2023 und das Überwachungssystem gemäß § 317 Absatz 4 HGB geprüft. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk ist erteilt.

Der Jahresabschluss, der Lagebericht sowie der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrates frühzeitig vor. Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht der e.dialog Netz GmbH wurden vom Aufsichtsrat geprüft und es bestanden keine Einwände. Dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers stimmt der Aufsichtsrat zu.

Der Aufsichtsrat billigt den aufgestellten Jahresabschluss und empfiehlt der Gesellschafterversammlung, diesen nebst Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 festzustellen. Dem Gesellschafter wird empfohlen den Jahresfehlbetrag in Höhe von -349.028,15 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Der Aufsichtsrat empfiehlt weiterhin, den Geschäftsführern sowie den Mitgliedern des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung zu erteilen.

Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat

Mit dem Ende der Gesellschafterversammlung vom 30. März 2023 endet die Amtszeit der bisherigen Aufsichtsratsmitglieder.

Bei der Wahl der Arbeitnehmervertreter wurden als neue Arbeitnehmermitglieder die bisher im Aufsichtsrat vertretene Edda Eggers und Dörte Cornelius sowie als neues Aufsichtsratsmitglied Mario Klepp gewählt. Die Amtszeit von Andrea Stahnke endete somit am 23. März 2023. Mit Wirkung zum 31. August 2023 legte Dörte Cornelius ihr Mandat als Aufsichtsratsmitglied nieder und schied aus dem Aufsichtsrat aus. Da keine Ersatzmitglieder gewählt wurden, erfolgte die Nachbesetzung durch Antrag auf gerichtliche Ergänzung des Aufsichtsrates zum 22. Januar 2024.

Mit Datum vom 22. Februar 2023 wurden durch die Gesellschafterversammlung im Umlaufverfahren die Aufsichtsratsmitglieder Boris Löw, Marten Bunnemann, Christian Fen- ger, Harald Heß, Dr. Daniela Groher und Jürgen Schütt neu bestellt.

In der außerordentlichen Aufsichtsratssitzung, welche im Anschluss an die Gesellschafterversammlung am 30. März stattfand, wählten die Aufsichtsratsmitglieder Jürgen Schütt wieder zum Vorsitzenden und Mario Klepp zum ersten stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats.

Der Aufsichtsrat spricht den Mitgliedern der Geschäftsführung und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Unternehmen großen Dank und Anerkennung für ihre herausragende Arbeit und das große Engagement im Geschäftsjahr 2023 aus.
                                      

 

e.dialog Netz GmbH

Aufsichtsrat

Jürgen Schütt Aufsichtsratsvorsitzender

Billigung des Jahresabschlusses


Der Jahresabschluss der e.dialog Netz GmbH, Potsdam zum 31. Dezember 2023 wurde am 14. März 2024 gebilligt.

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