LEGO GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Spielwaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Giorgio Pradi seit 24.1.2017 | Geschäftsführer |
Silvia Caselli seit 30.11.2016 | Prokura |
Leonardo Rosato seit 17.5.2016 | Prokura |
Michela De Dorigo seit 17.5.2016 | Prokura |
Emilia Flamini seit 17.5.2016 | Geschäftsführer |
John David Williams seit 25.1.2016 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Oakley GmbHGrasbrunn (vormals: München)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Inhaltsverzeichnis Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015 Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015
Entwicklung des Anlagevermögens 2015 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015I. Grundlagen der Gesellschaft1. Geschäftsmodell Die Oakley GmbH fungiert seit dem 1. Juli 2008 als "Promoter" (Verkaufsagent) für das in Dublin/Irland ansässige Unternehmen Oakley Icon Limited. In Verbindung mit diesen übertragenen Aufgaben besitzt die Oakley GmbH auch die Vertriebsrechte für Österreich, Deutschland, Albanien und Polen. Darüber hinaus betreibt die Oakley GmbH auch Einzelhandelsgeschäfte von Oakley. Der Unternehmensgegenstand der Oakley GmbH ist der Vertrieb und Verkauf von Oakley Produkten wie beispielsweise Sportausrüstung, Lifestyle-Produkte, darunter Sonnenbrillen, Sportvisiere, Ski- und Snowboardbrillen, Uhren, Bekleidung, Schuhe, Brillenrahmen und sonstige Accessoires, die innerhalb des Vertriebsgebiets des Handelsvertreters erhältlich sind. Am 1. Januar 2012 stellte die Oakley Italy SRL ihre Handelstätigkeit ein, an ihre Stelle trat die Oakley GmbH Niederlassung Italien. Diese Niederlassung der Oakley GmbH besteht aus einem "Promoter" (Verkaufsagenten) für die in Dublin/Irland ansässige Oakley Icon Limited und verfügt über die Vertriebsrechte für Italien. 2015 traf die Luxottica Group die Entscheidung, eine Überprüfung der Gesamtstruktur der Oakley Group durchzuführen. Dies führte zu den folgenden außerordentlichen Transaktionen: Dem Erwerb der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der italienischen Niederlassung der Oakley GmbH durch ein neu gegründetes, in Italien eingetragenes Unternehmen, OSI Oakley Sport International, am 30. Juni. Dem Erwerb der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Großhandelsgeschäfts der Oakley GmbH durch Luxottica Fashion Brillen Vertriebs GmbH, ein bestehendes, in Deutschlandeingetragenes Unternehmen, am 31. Juli. Dem Erwerb der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der entsprechenden Vertriebsrechte im Gebiet Österreich durch Luxottica Vertriebsgesellschaft, ein bestehendes, in Österreich eingetragenes Unternehmen, am 31. Juli. Als Folge wurden die Ergebnisse der Oakley GmbH für eine Jahreshälfte 2015 vorwiegend vom Einzelhandelsgeschäft in Deutschland bestimmt. 2. Steuerungssystem Die Steuerung des Unternehmens erfolgt sowohl auf Basis der Umsatzerlöse sowie anhand der Nettogewinnmarge (Gewinn/Umsatzerlöse). Diese beiden Kennzahlen sind die zentralen Steuerungsgrößen für Vertriebsunternehmen und ermöglichen den langfristigen Unternehmenserfolgt zu messen. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden für die Steuerung des Unternehmens nicht verwendet. 3. Betriebsstruktur Bis zum 30. Juni fungierte die Oakley GmbH, einschließlich der italienischen Niederlassung, als Promoter von Oakley Icon Limited, Dublin/Irland und erhielt basierend auf dem abschließenden Nettoumsatz monatliche Provisionen. Aufgrund der oben beschriebenen Kaufs- und Verkaufsvereinbarungen erhielt die Oakley GmbH insgesamt keine monatlichen Provisionen mehr, wodurch nur noch das Einzelhandelsgeschäft übrig blieb. Um den oben genannten Änderungen Rechnung zu tragen, wurde bei den Leistungskennzahlen (KPI) der Schwerpunkt vom Großhandels- zum Einzelhandelsgeschäft verlegt. Daher sind die im Jahr 2015 verwendeten Finanzkennzahlen der Jahresumsatz und die Brutto- ((Umsatzerlöse- Herstellungskosten der zu Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistugen)/Umsatzerlöse) und Nettogewinnmarge (Gewinn/Umsatzerlöse) aufgeteilt nach Einzelhandelsgeschäften. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt weist in Deutschland für das Jahr 2015 ein Wachstum von 1,7 % auf. Die wesentlichen Treiber hierfür waren die Konsumausgaben von privaten Haushalten (Quelle: Destatis). Für die Länder Österreich (+0,9%), Albanien (+2,6%), Italien (+0,8%) und Polen (+3,6%) konnte ebenso wie in Deutschland ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukt verzeichnet werden (Quelle: European Commission). Der Sport- und Lifestyle Produktbereich von Oakley weist im Jahr 2015 ein Gesamtwachstum von 3% auf. Das Wachstum ist im Wesentlichen auf das warme Wetter im Sommer sowie den kalten und sehr schneereichen Winter zurückzuführen (Quelle: Oakley Inc.). Der generell wachsende E-Commerce-Markt stellt eine weitere Herausforderung für das Ladengeschäft dar. 2. Ertragslage Die Umsatzerlöse sanken von EUR 6,8 Mio. um EUR 1,4 Mio. auf EUR 5,4 Mio. Hiervon entfallen im Geschäftsjahr EUR 3,6 Mio. auf die Einzelhandelsfilialen (2014: EUR 3,5 Mio.). Der Anstieg ist in erster Linie auf die Eröffnung des Geschäfts in München im Oktober zurückzuführen. EUR 1,8 Mio. der Umsatzerlöse entfallen auf die Tätigkeit als Vertriebspartner. Die Zahlen entsprechen denen des Jahres 2014, da der Umsatz aus Provisionen im Juni 2014 ebenfalls EUR 1,7 Mio. betrug. Der Rückgang um EUR 1,4 Mio. kann auf die oben beschriebene Reorganisation und dem damit verbundenen Verkauf von Vertriebsrechten zurückgeführt werden. Die Prognose aus dem letzten Jahr für das Geschäftsjahre 2015 betrug EUR 3,6 Mio. für das Einzelhandelsgeschäft. Diese Prognose wurde unter Berücksichtigung der Eröffnung des Einzelhandelsgeschäfts in München sowie dem günstigen Klima mit einem warmen Sommer und kalten Winter erstellt. Diese Prognose ist vollumfänglich eingetroffen. Die Mitarbeiteranzahl der Oakley GmbH hat sich zum Ende des Geschäftsjahres um 5,1% verringert. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahres 2014 betrug 59, im Geschäftsjahres 2015 waren es 53. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf die Umstrukturierungen bei Oakley zurückzuführen, wobei die Schließung der italienischen Betriebsstätte und die Umstrukturierung des Großhandelsgeschäfts nicht durch die Eröffnung des Einzelhandelsgeschäfts in München ausgeglichen wurden. Zum Jahresende besteht die Belegschaft aus 55 Verkäufern und einem freigestellten Mitarbeiter. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg von TEUR -41 um TEUR 615 auf TEUR 574. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist somit positiv. Dies ist hauptsächlich auf die verringerten Umsatzkosten sowie die verringerten Vertriebskosten zurückzuführen. Der Jahresüberschuss beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 1.513 (Vorjahr: TEUR -609). Der Anstieg ist in erster Linie auf das Ergebnis der außerordentlichen Transkationen, d.h. die Veräußerung von Unternehmen, wie vorstehend beschrieben, zurückzuführen waren und zu Erträgen von EUR 1,6 Mio. geführt haben. Diese setzen sich, wie folgt, zusammen:
In Summe ergibt sich somit eine Nettogewinnmarge von 27,9 % im Geschäftsjahr und -8,9% im Vorjahr. Die Prognose von einer Nettogewinnmarge eines hohen einstelligen Wertes wurde somit aufgrund der durchgeführten Reorganisation übertroffen. 3. Vermögenslage Das Anlagevermögen stieg von TEUR 571 um 295 TEUR auf TEUR 866. Der Anstieg des Anlagevermögens ist auf die Eröffnung des Ladengeschäfts in München zurückzuführen. Investitionen wurden im Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 565 getätigt und betrafen im Wesentlichen andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Vorräte stiegen von TEUR 1.025 um TEUR 278 auf TEUR 1.304, was auf die Eröffnung des Geschäfts in München im Oktober zurückzuführen ist. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sanken von TEUR 13.196 um TEUR 12.580 auf TEUR 616. Der Rückgang ist dabei im Wesentlich auf die Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen. Diese sanken um TEUR 12.637 auf TEUR 205. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in erster Linie Provisionserträge für Leistungen als Handelsvertreter. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 410 (Vorjahr 346) beinhalten im Wesentlichen Steuerforderungen in Höhe von TEUR 309. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Kassenbestände, Guthaben bei Finanzinstituten und Schecks stiegen von TEUR 329 um TEUR 4.695 auf TEUR 5.024. Dies sind 72,4% der kurzfristigen Vermögenswerte (2014: 2,26%). Dieser massive Anstieg ist auf die Entscheidung zurückzuführen, durch Bankzahlungen die ausstehenden Forderungen der Oakley GmbH gegen zahlreiche Unternehmen der Gruppe zu begleichen. Der Rechnungsabgrenzungsposten bleibt unverändert bei TEUR 21 (Vorjahr TEUR 21). 4. Finanzlage Das Eigenkapital stieg von TEUR 5.254 um TEUR 1.513 auf TEUR 6.767. Dies ist auf den Jahresüberschuss im Geschäftsjahr zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote stieg von 34,7 % auf 86.4 %. Ursächlich hierfür war insbesondere die Verminderung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie der hohe Jahresüberschuss 2015. Die Rückstellungen verringerten sich von TEUR 1.272 um TEUR 369 auf TEUR 903. Der Ruckgang ist zum einen auf die von TEUR 620 auf TEUR 571 verringerten Steuerrückstellungen zurückzuführen Diese wurden als vorläufiges Ergebnis einer Betriebsprüfung für die Jahre 2009 bis 2012 gebildet und die entsprechenden Steuern mit Veranlagung im Wirtschaftsjahr 2015 beglichen. Zum anderen sind die sonstigen Rückstellungen von TEUR 652 auf TEUR 332 gesunken. Diese Verminderung der sonstigen Rückstellungen ist auf den Verkauf des Großhandelsgeschäfts zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten verminderten sich von TEUR 8.616 um TEUR 8.454 auf TEUR 162. Ursächlich hierfür waren insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, welche sich um TEUR 8.383 auf TEUR 123 verminderten. Der massive Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Oakley GmbH für eine Jahreshälfte 2015 keine Promoter-Provisionen von Oakley Icon erhalten hat. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 8.345. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Oakley GmbH verfügt über keine freien Kreditlinien, da sich die Gesellschaft ausschließlich über den Cash Pool mit der Konzernobergesellschaft Luxottica SpA finanziert. Durch diesen Cash Pool Vertrag verfügt die Gesellschaft jederzeit über ausreichend Liquidität. III. Nachtragsbericht gem. § 289 Abs. 2 HGBNach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf Vermögens- Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft haben. IV. Chancen- und RisikoberichtDie Geschäftsführung bewertet Chancen und Risiken aufgrund ihrer finanziellen Belastung auf die Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Nettogewinnmarge in die Kategorien "wesentlich, moderat, gering". Weiterhin wird von der Geschäftsführung die Wahrscheinlichkeit des Eintretens dieser Chancen und Risiken in die Kategorien "unwahrscheinlich (1 % bis 33 %), wahrscheinlich (34 % bis 66 %) und sehr wahrscheinlich (67 % bis 100 %)" eingeschätzt. 1. Chancenbericht a) Vertrieb Das Unternehmen hat im Geschäftsjahr 2015 eine neue Niederlassung in München eröffnet. Diese Öffnung hat einen positiven Effekt auf die zuvor dargestellten Leistungsindikatoren, zusätzlich baut die Gesellschaft ihre Marktposition aus. Die Geschäftsführung erachtet die Chance als wesentlich und sehr wahrscheinlich. b) Technologie Durch die Bereitstellung neuer Technologien in höchsten Qualitätsstandards durch die Konzerngesellschaften sieht die Gesellschaft die Chancen, ihre Marktstellung auszubauen und neue Kunden zu gewinnen. Die Geschäftsführung erachtet die Chance als gering und wahrscheinlich. c) Gesamtaussage Chancen Chancen werden von der Geschäftsführung identifiziert und konsequent verfolgt, um den langfristigen Unternehmenserfolg zu sichern. 2. Risikobericht a) Risikomanagementsystem 2004 wurde ein internes Kontrollsystem eingerichtet, wie vom Mutterunternehmen, Oakley Inc., verlangt, das die Anforderungen des Sarbanes-Oxley Act 2002 erfüllt. Wir reichen bei unserer Muttergesellschaft Oakley Inc. vierteljährlich Berichte im Zusammenhang mit internen Kontrollen ein. Diese Berichte werden vom CEO of Europe, dem Director of Finance, und dem European Financial Controller autorisiert. Die Oakley GmbH ist wie jedes andere Unternehmen bei der Durchführung ihrer Geschäftsaktivitäten vielen Risiken im Zusammenhang mit dem Markt- und Wettbewerbsumfeld ausgesetzt. Um die Risiken bei der Ausführung der Promoter-Tätigkeit zu bewerten und zu kontrollieren, hat Oakley GmbH Wholesale (einschließlich der italienischen Niederlassung) während des Betriebs ein System zur Liquiditäts- und Bonitätsprüfung verwendet und verfolgt eine kostenoptimierte Investitionsstrategie ohne hohe Kapitalbindung. Diese Art von Risiko ist im Einzelhandelsgeschäft stark reduziert, da die Zahlungen zum Zeitpunkt des Kaufs erfolgen - das Risiko von uneinbringlichen Forderungen ist beinahe nicht vorhanden -, das Betrugsrisiko im Zusammenhang mit der Kreditkartenzahlung wird jedoch genau überwacht. Vermeidbare Risiken werden durch angemessene Maßnahmen unter Einhaltung von Konzernanweisungen eliminiert. Aufgrund der geringen Risikopositionen sowie der Art der Geschäftstätigkeit hat die Oakley GmbH die Standardverfahren zum Risikomanagement angewandt, die darauf ausgerichtet sind, operationelle Risiken und betrügerische Handlungen, insbesondere an den Standorten im Einzelhandel, zu minimieren. Die interne Revision prüft, ob ordnungsgemäße Kontrollen eingerichtet wurden. Die Gesellschaft ist Teil des Risikomanagementsystems der Oakley Inc. sowie der Luxottica Group S.p.A. Im Rahmen der monatlichen Berichterstattung erfolgt die Identifizierung und Meldung ungewöhnlicher Entwicklungen im operativen oder finanziellen Bereich, aus denen sich Risiken für die Gesellschaft ergeben könnten. b) Operationelle Risiken Wie für andere Vertriebsgesellschaften bestehen für die Oakley GmbH bei der Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit zahlreiche Risiken, die sich aus dem Markt- und Wettbewerbsumfeld ergeben. Es gibt keine wesentlichen Risiken im Hinblick auf Preisänderungen, Ausfall- oder Liquiditätsrisiken, da die Oakley GmbH ihre Waren von ihrem Mutterunternehmen, Oakley Inc., bezieht und wir Zugang zu einem Cash-Pooling-Konto haben, das dem ultimativen Mutterunternehmen Luxottica SrL gehört. Wechselkursrisiken werden als unwahrscheinlich und gering von der Geschäftsführung eingestuft, da die Gesellschaft insbesondere im Euro-Raum operativ tätig ist. c) Personalrisiko Das Engagement und die Motivation der Mitarbeiter sind zentral für den Unternehmenserfolg. Daher besteht für Oakley das Risiko im Ausscheiden von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen und dem damit einhergehenden Wegfall von Umsätzen und Wis- sen. Mit den verschiedenen Verkaufsaktionen, u. a. "Beyond reasons" und "Liveyours", arbeitet die Oakley Group am Aufbau und an der Umsetzung einer attraktiven Arbeitgebermarke sowie einer Stärkung ihres Leistungsprofils und ihrer Kundenwahrnehmung. Um weiterhin junge und engagierte Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, investiert der gesamte Konzern, einschließlich der Oakley GmbH, sowohl in fachliche als auch geschäftliche Schulungen, die letztlich von der Oakley Inc. organisiert werden. Zur Erhöhung der Mitarbeitermotivation ist das Vergütungssystem teilweise an die Umsatzleistung geknüpft. Die Geschäftsführung erachtet das Risiko als moderat und wahrscheinlich. V. PrognoseberichtDurch die oben beschriebene Neuorganisation hat das Unternehmen den Schwerpunkt auf das Einzelhandelsgeschäft verstärkt. a) Einzelhandelsgeschäfte Für 2016 hat die Oakley GmbH einen Umsatz von EUR 5 Mio. prognostiziert (Anstieg von 40 % ggü. 2015). Dieser Anstieg soll in erster Linie durch das Geschäft in München erreicht werden, für das 2016 ein monatlicher Umsatz von ca. TEUR 100 geplant ist. Im Monat Juli wird aufgrund der Vorstellung eines neuen Produktsortiments vor der Wintersaison ein Spitzenwert von TEUR 198 erwartet. b) Gesamtbeurteilung Laut dem Handelsverband Deutschland (HDE) werden die deutschen Einzelhandelsumsätze 2016, nach dem stärksten Anstieg seit zwei Jahrzehnten im Jahr 2015, wahrscheinlich um 2,0% auf rund EUR 482 Mrd. steigen. Unter Ausnutzung dieses positiven Trends zusammen mit der zukünftigen Entwicklung und Verstärkung der Präsenz im Einzelhandelssektor in Deutschland, für den große Umsatzsteigerungen erwartet werden, sowie dem anhaltenden Bemühen, die Betriebskosten zu senken, könnte die Oakley GmbH große Wachstumschancen in ihrem gesamten Gebiet wahrnehmen. Für die Nettogewinnmarge geht die Gesellschaft für 2016 von einem hohen einstelligen Wert aus. Die Bruttogewinnmarge wird auf ein gleichbleibendes Level analog zu letztem Jahr geschätzt. Gründe für diese Annahme sind die steigenden Umsatzerlöse durch die Neueröffnung sowie die Einführung neuer Technologien (PRIZM Technologie) bei gleichzeitig sinkenden Vertriebsaufwendungen. Für das Ergebnis wird eine Steigerung von 20% gegenüber dem Jahr 2015 erwartet.
München, den 21. November 2016 Emilia Flamini Marcello Favagrossa John David Williams Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 2015I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Oakley GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) gewählt. Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Es wird von den größenabhängigen Vereinfachungsregelungen gemäß § 267 HGB sowie § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert. In Fremdwährung bestehende Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung (längstens über fünf Jahre) planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert uni planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt und erfolgen nach der linearen Methode. Hierbei wurde von einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von zehn Jahren für Mietereinbauten, von drei bis vier Jahren für die Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie von fünf Jahren für Fahrzeuge ausgegangen. Geringwertige Anlagegüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG mit einem Wert bis zu EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Anlagegüter, deren Wert EUR 410,00 übersteigt, werden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Geschäftsjahr nicht vorgenommen. Die Vorräte werden mit Anschaffungskosten oder ihrem niedrigerem beizulegenden Wert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Gesellschaft macht von ihrem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch und verzichtet auf den Ansatz von aktiven latenten Steuern. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Realisierung der Umsatzerlöse erfolgt nach Leistungserbringung. III. ErläuterungenErläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Das Anlagevermögen (TEUR 867) hat sich aufgrund einer Geschäftseröffnung in München gegenüber dem Vorjahr (TEUR 571) erhöht. Die weiteren Entwicklungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem als Anlage beigefügtem Anlagegitter zu sehen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Beträge haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 205) wurden aufgrund der neuen Geschäftsstrategie und der damit verbundenen Reorganisationsmaßnahmen zum großen Teil beglichen und sind dementsprechend gegenüber dem Vorjahr (TEUR 12.842) gesunken. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Steuern in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr TEUR 88) und im Übrigen im Wesentlichen Reisekostenvorschüsse an Mitarbeiter sowie Umsatzsteuerforderungen in Höhe von TEUR 265 (Vorjahr TEUR 250) enthalten. 3. Liquide Mittel Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten (TE 5.024) haben sich gegenüber dem Vorjahr (TE 329) aufgrund der Begleichung der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen erhöht. 4. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft - wie im Vorjahr - hauptsächlich Mietkautionen. 5. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) beträgt - wie im Vorjahr - TEUR 25. 6. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten die folgenden Positionen:
Die sonstigen Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr aufgrund des Verkaufs der italienischen Betriebsstätte gesunken. 7. Verbindlichkeiten Die gesamten Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind unbesichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind keine Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter Oakley Inc. enthalten und beinhalten zu 100% Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 8.506 auf TEUR 123 gesunken, da die Oakley GmbH durch den Verkauf der Vertriebsrechte nur in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres Vertriebskommissionen von Oakley Icon erhalten hat. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Oakley EDC in Höhe von TEUR 119 und der Oakley Icon in Höhe von TEUR 3,6 enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt und gegliedert. 1. Personalaufwand Die Personalaufwendungen umfassen:
Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund des Verkaufs der Betriebsstätte in Italien gesunken. 2. Materialaufwand Der Materialaufwand beträgt:
3. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 2. Periodenfremde Erträge liegen nicht vor. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 53 (Vorjahr: TEUR 10). Es sind keine periodenfremden Aufwendungen enthalten. 5. Steuern vom Einkommen und Ertrag In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 541) enthalten. 6. Außerordentliche Erträge Durch den Verkauf einiger Vertriebsrechte im Zusammenhang mit der unten stehenden Erläuterung der Reorganisation entstanden im Geschäftsjahr außerordentliche Erträge in Höhe von TEUR 1.632 (Vorjahr: EUR 0). 2015 traf die Luxottica Group die Entscheidung, eine Überprüfung der Gesamtstruktur der Oakley Group durchzuführen. Dies führte zu den folgenden außerordentlichen Transaktionen: Dem Erwerb der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der italienischen Niederlassung der Oakley GmbH durch ein neu gegründetes, in Italien eingetragenes Unternehmen, OSI - Oakley Sport International, am 30. Juni. Dem Erwerb der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten des Großhandelsgeschäfts der Oakley GmbH durch Luxottica Fashion Brillen Vertriebs GmbH, ein bestehendes, in Deutschland eingetragenes Unternehmen, am 31. Juli. Dem Erwerb der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der entsprechenden Vertriebsrechte im Gebiet Österreich durch Luxottica Vertriebsgesellschaft, ein bestehendes, in Österreich eingetragenes Unternehmen, am 31. Juli. IV. Sonstige AngabenMitglieder der Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Jahr 2015 an:
Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeiten hauptberuflich aus. Die Gesellschaft macht hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführungsbezüge von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhielt. Mitarbeiteranzahl Im Jahresdurchschnitt waren 53 Angestellte beschäftigt (Vorjahr: 59). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB bestehen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 6.632; davon sind TEUR 1.073 im Geschäftsjahr 2016 fällig. Zur Liquiditätssicherung wurden die Miet- und Leasingverträge gegenüber der Anschaffung bevorzugt. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss des kleinsten Konsolidierungskreis der Oakley Inc., Foothill Ranch, Californien, USA, einbezogen und ist dort erhältlich. Im Weiteren wird der Jahresabschluss in den Konzernabschluss des größten Konsolidierungskreises der Luxottica Group S.p.A., Mailand, Italien, einbezogen, wo dieser erhältlich ist.
München, den 21. November 2016 Emilia Flamini Marcello Favagrossa John David Williams Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Oakley GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 21. November 2016 PricewaterhouseCoopers
Stefano Mulas, Wirtschaftsprüfer ppa. Sonja, Knösch, Wirtschaftsprüferin
Foothill Ranch, California, USA, March 22,2017 Oakley, Inc. |
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