Coler GmbH & Co. KG

48155 Münster, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRA 5189
Eingetragen
27.12.2001

Historie

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Management

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Alliance Automotive Holding LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Coler GmbH & Co. KG

Münster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2013 bis zum 30.06.2014

Bilanz zum 30.6.2014

AKTIVA

Stand 30.6.2013
T€
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 349.804,04   558
2. Geschäfts- oder Firmenwert 218.976,22   242
    568.780,26 800
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.909.418,74   7.892
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.063.922,97   6.035
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 595.890,30   1.422
    17.569.232,01 15.349
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 116.653,85   388
2. Beteiligungen 1.321.880,08   1.322
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 740.000,00   740
4. Sonstige Ausleihungen 15.000,00   15
    2.193.533,93 2.465
    20.331.546,20 18.614
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
Fertige Erzeugnisse und Waren   26.551.544,00 26.987
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.864.720,15   11.550
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00 Vj.: T€ 0      
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00   31
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00 Vj.: T€ 0      
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00   622
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00 Vj.: T€ 0      
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 767.554,76   762
davon aus Lieferungen und Leistungen € 286.124,24 Vj.: T€ 590      
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 0,00 Vj.: T€ 0      
5. Sonstige Vermögensgegenstände 1.525.410,62   1.260
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 13.651,20 Vj.: T€ 29      
    15.157.685,53 14.225
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   222.875,63 431
    41.932.105,16 41.643
C. Rechnungsabgrenzungsposten   880.628,12 739
    63.144.279,48 60.996

PASSIVA

     
      Stand 30.6.2013
      T€
A. Eigenkapital      
I. Kapitalanteile 5.000.000,00   5.000
II. Rücklagen 3.420.000,00   2.670
III. Guthaben der Komplementärin 168.034,19   153
IV. Bilanzgewinn      
1. Jahresüberschuss 1.119.816,19   331
2. Gutschrift auf Rücklagenkonten -750.000,00   -250
3. Gutschrift auf Verbindlichkeitenkonten -369.816,19   -81
    8.588.034,19 7.823
B. Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile   25.600,00 26
C. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 768.579,15   274
2. Steuerrückstellungen 23.611,90   724
3. Sonstige Rückstellungen 1.822.510,00   1.618
    2.614.701,05 2.616
D. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 38.516.469,88   35.440
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 20.534.109,85 Vj.: T€ 16.801      
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.479.798,64   6.455
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 3.560.753,56 Vj.: T€ 5.981      
3. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 6.063.889,27   6.639
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 6.063.889,27 Vj.: T€ 6.639      
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 95.870,24   108
davon aus Lieferungen und Leistungen € 92.163,21 Vj.: T€ 104      
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 95.870,24 Vj.: T€ 108      
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 24.003,07   0
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 24.003,07 Vj.: T€ 0      
6. Sonstige Verbindlichkeiten 2.407.183,74   1.541
davon aus Steuern € 1.975.187,35 Vj.: T€ 1.300      
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 2.407.183,74 Vj.: T€ 1.541      
    51.587.214,84 50.183
E. Passive latente Steuern   328.729,40 348
    63.144.279,48 60.996

Gewinn und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.7.2013 bis 30.6.2014

1.7.2012 - 30.6.2013
T€
1. Umsatzerlöse   160.889.979,21   147.938
2. Andere aktivierte Eigenleistungen   305.825,50   81
3. Sonstige betriebliche Erträge   699.592,70   428
4. Gesamtleistung   161.895.397,41   148.447
5. Materialaufwand        
Aufwendungen für bezogene Waren 104.229.433,24   94.857  
6. Rohergebnis   57.665.964,17   53.590
7. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 26.526.155,19   24.855  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.374.707,42   4.980  
davon für Altersversorgung € 153.928,47 Vj.: T€ 29        
    31.900.862,61   29.835
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   2.067.762,34   1.737
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen   20.268.501,05   19.745
10. Betriebsergebnis   3.428.838,17   2.273
11. Erträge aus Beteiligungen   287.370,56   58
davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00 Vj.: T€ 42        
12. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- und Teilgewinnabführungsverträgen   2.024,75   1
13. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   43.280,51   39
davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00 Vj.: T€ 0        
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   2.153.143,11   1.849
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 41.524,00 Vj.: T€ 42        
15. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   1.608.370,88   522
16. Außerordentliche Erträge 55.882,17   0  
17. Außerordentliche Aufwendungen 214.000,00   0  
18. Außerordentliches Ergebnis   -158.117,83   0
19. Steuern vom Ertrag   256.645,73   115
davon aus latenten Steuern € 19.525,30 Vj.: T€ 16        
20. Sonstige Steuern   73.791,13   76
21. Jahresüberschuss   1.119.816,19   331
22. Gutschrift auf Rücklagenkonten   -750.000,00   -250
23. Gutschrift auf Gesellschafterdarlehenskonten   -369.816,19   -81
24. Bilanzgewinn   0,00   0

vorläufige Entwicklung des Anlagevermögens 2013/2014

Anschaffungs-/ Herstellungskosten 1.7.2013 Zugänge Verschmelzung Abgänge Umbuchungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.376.626,56 50.485,46 0,00 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 345.752,29 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.722.378,85 50.485,46 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.303.028,67 54.256,26 0,00 0,00 3.442.472,75
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.257.236,27 1.028.908,93 39.026,00 769.257,27 363.848,99
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.422.125,23 3.859.551,67 0,00 879.464,86 -3.806.321,74
  25.982.390,17 4.942.716,86 39.026,00 1.648.722,13 0,00
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 388.498,85 0,00 0,00 271.845,00 0,00
2. Beteiligungen 1.330.213,08 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 740.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 30.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  2.488.711,93 0,00 0,00 271.845,00 0,00
  30.193.480,95 4.993.202,32 39.026,00 1.920.567,13 0,00
Abschreibungen kumuliert
I. Immaterielle Vermögensgegenstände  
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.077.307,98
2. Geschäfts- oder Firmenwert 126.776,07
  1.204.084,05
II. Sachanlagen  
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.890.338,94
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.855.839,95
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
  11.746.178,89
III. Finanzanlagen  
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00
2. Beteiligungen 8.333,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 15.000,00
  23.333,00
  12.973.595,94
Buchwerte 30.6.2014 Buchwerte 30.6.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 349.804,04 558.465,89
2. Geschäfts- oder Firmenwert 218.976,22 242.026,42
  568.780,26 800.492,31
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.909.418,74 7.891.869,22
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.063.922,97 6.034.849,39
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 595.890,30 1.422.125,23
  17.569.232,01 15.348.843,84
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 116.653,85 388.498,85
2. Beteiligungen 1.321.880,08 1.321.880,08
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 740.000,00 740.000,00
4. Sonstige Ausleihungen 15.000,00 15.000,00
  2.193.533,93 2.465.378,93
  20.331.546,20 18.614.715,08
Abschreibungen 2013/2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände  
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 259.147,31
2. Geschäfts- oder Firmenwert 23.050,20
  282.197,51
II. Sachanlagen  
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 479.179,49
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.306.385,34
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
  1.785.564,83
III. Finanzanlagen  
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00
2. Beteiligungen 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00
  0,00
  2.067.762,34

Anhang für das Geschäftsjahr 1.7.2013 bis 30.6.2014

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 30.6.2014 wurde in analoger Anwendung nach den für "große Kapitalgesellschaften" geltenden Vorschriften der §§ 264 ff HGB aufgestellt.

Die Bilanz wurde entsprechend dem § 266 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB.

Zum 1.7.2013 ist die Soeffing-Boesner GmbH auf die Berichtsgesellschaft verschmolzen worden. Die Verschmelzung erfolgte mit den Buchwerten gem. § 24 UmwG. Bedeutende Zugänge haben sich nicht ergeben.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der vorliegende Jahresabschluss zum 30.6.2014 ist nach den Vorschriften der §§ 238 ff HGB erstellt worden.

Die Wertansätze aus der Bilanz zum 30.6.2013 sind unverändert zum 1.7.2013 übernommen worden.

Diesem Abschluss liegen folgende Bewertungsmethoden zugrunde:

a) Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, die sich an der voraussichtlichen Nutzungsdauer orientieren, bewertet. Die Firmenwerte werden in Anlehnung an das Steuerrecht und aufgrund der langfristigen Kundenbeziehungen über 15 Jahre linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig in Anlehnung an die steuerlichen Regelungen nach der linearen Methode. Für geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten € 150,00, nicht aber € 1.000,00 (netto) übersteigen, wird im Zugangsjahr ein Sammelposten gebildet, der im Zugangsjahr und in den vier folgenden Geschäftsjahren jeweils linear um 1/5 aufgelöst wird.

Im Finanzanlagevermögen sind die Beteiligungen und Ausleihungen zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

b) Vorräte

Die Waren wurden, ausgehend von den am Bilanzstichtag gültigen Einkaufspreisen, unter Berücksichtigung der von den Lieferanten gewährten Boni und Skonti bewertet. Wertminderungen (technische Überalterung, überlange Lagerdauer, auslaufende Artikel) wurde durch angemessene Bewertungsabschläge Rechnung getragen.

c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

d) Rückstellungen

Die Bewertung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen erfolgt nach der Projected Unit Credit Methode (PUC-Methode). Folgende Annahmen liegen der Bewertung zugrunde:

Rechnungszinssatz p.a.: 4,79 %
Rententrend p.a.: 0,00 %
Fluktuation: 0,00 %

Die Steuertafeln 2005 G von Prof Dr. Heubeck wurden berücksichtigt.

Gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde das Deckungskapital aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T€ 184 mit den Pensionsrückstellungen verrechnet. Aufwendungen und Erträge in Höhe von T€ 10 wurden verrechnet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken und Wagnisse auf Basis einer vorsichtigen Schätzung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet.

e) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag bzw. Rückzahlungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, der als Anlage beigefügt ist. Der Anlagenspiegel enthält auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von T€ 284 enthalten, sie betreffen Bonusgutschriften für das erste Halbjahr.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Verpflichtungen aus dem Personalbereich (T€ 987) und aus dem Absatzgeschäft (T€ 606).

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst:

Stand 30.6.2014 Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren Restlaufzeit mehr als 5 Jahre davon gesichert
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 38.516.469,88 20.534.109,85 15.797.674,35 2.184.685,68 37.502.719,88
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen *) 4.479.798,64 3.560.753,56 919.045,08    
Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 6.063.889,27 6.063.889,27      
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 95.870,24 95.870,24      
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 24.003,07 24.003,07      
Sonstige Verbindlichkeiten 2.407.183,74 2.407.183,74      
Gesamt 51.587.214,84 32.685.809,73 16.716.719,43 2.184.685,68 37.502.719,88

*) auf branchenübliche Eigentumsvorbehalte wird hingewiesen.

Neben Grundschulden dienen als Sicherheit:

1)

Globalzession - Abtretung sämtlicher Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

2)

Raumsicherungsübereignungen des Vorratsvermögens

3)

Raumsicherungsübereignungen des beweglichen Anlagevermögens

Der Ausweis der passiven latenten Steuern resultiert aus Differenzen zwischen handelsrecht-lichen und steuerrechtlichen Bilanzansätzen im Anlagevermögen in Höhe von T€ 355, saldiert mit aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 26 aus Latenzen im Bereich der Rückstellungen. Die latenten Steuern wurden mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen für Gewerbesteuer in Höhe von 15,6 % gebildet.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen von rd. T€ 2.694 jährlich und aus Leasingverträgen in Höhe von rd. T€ 3.400 mit Laufzeiten von 24 bis 48 Monaten.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse, im Wesentlichen Inlandsumsätze, verteilen sich auf (T€):

Handelserlöse 153.707
Werkstatterlöse 7.183
  160.890

Das außerordentliche Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen (in T€):

Verschmelzungsgewinn Soeffing-Boesner GmbH 55
Personalrestrukturierungsaufwand -214
  -159

Die Steuern vom Ertrag entfallen in vollem Umfang auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

V. Angaben zu gebildeten Bewertungseinheiten

a) Angaben zum Grundgeschäft

Kredite bis zu einem Betrag von € 2,0 Mio. wurden mittels micro hedge in eine Bewertungseinheit einbezogen. Abgesichert wurde das Zinsänderungsrisiko in Form des Zahlungsstromänderungsrisikos aufgrund von Marktpreisschwankungen.

b) Angaben zur Effektivität der Bewertungseinheit

Zugrundeliegender Rechnungszinssatz der Swapvereinbarung und der variablen Kreditvereinbarung ist der EURIBOR. Die Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft stimmen damit in vollem Umfang überein und sind demselben Risiko ausgesetzt. Die Wirksamkeit der gebildeten Bewertungseinheiten wurde retro- und prospektiv ermittelt. Die Absicherung gilt für einen Zeitraum bis 2016.

VI. Sonstige Angaben

Es werden folgende Beteiligungen mit einer Beteiligungsquote von über 20 % gehalten an:

Beteiligungsquote Eigenkapital Jahresergebnis
Coler Beteiligungen GmbH, Münster 100% € 166.990,66 € 14.604,08
Coler Verwaltungs-GmbH, Essen 100% € 2.707,03 € - 976,47
Coler Originalteile GmbH, Münster 100% € 91.766,65 € 0,00

Im Jahresdurchschnitt 1.7.2013 - 30.6.2014 wurden insgesamt 723 Mitarbeiter (ohne Auszubildende), davon 641 Angestellte und 82 gewerbliche Arbeitnehmer, beschäftigt.

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für (in T€):

a) Abschlussprüfungsleistungen 58
b) Steuerberatungsleistungen 14
c) Sonstige Leistungen 12

Persönlich haftende Gesellschafterin der Gesellschaft ist die Coler Beteiligungen GmbH, Münster, mit einem gezeichneten Kapital von € 25.600,00.

Die Geschäftsführung obliegt der persönlich haftenden Gesellschafterin, der Coler Beteiligungen GmbH, vertreten durch die Geschäftsführer:

 

Herrn Fabian Roberg, Münster (Kaufmann),

 

Herr Martin Treek, Kamen (Kaufmann)

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer haben wir unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Herr Fabian Roberg ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

 

Münster, den 17. September 2014

Die Geschäftsführung

Lagebericht der Coler GmbH & Co. KG

Jahresabschluss zum 30.06.2014

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat ihren moderaten Wachstumskurs im Jahr 2013 fortgesetzt, sodass das Bruttoinlandsprodukt um 0,4 % angestiegen ist. Positive Impulse für die Binnenkonjunktur kamen vor allem aus dem Außenhandel. Aus dem Inland kamen dagegen eher gedämpfte Impulse, wobei hier insbesondere die privaten Konsumausgaben geringfügig unter dem Vorjahr lagen.

Die Wirtschaftsleistung wurde durchschnittlich mit 42,2 Mio. Erwerbstätigen erbracht und liegt damit geringfügig über dem Vorjahr.

Mit 2,95 Mio. PKW-Neuzulassungen ist ein leichter Rückgang der Zulassungszahlen um 4,2 % im Betrachtungszeitraum festzustellen, welches in erster Linie auf die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland zurückzuführen ist.

Bei einem konstanten Gesamtbestand an Fahrzeugen im deutschen Markt, hat sich durch die Abnahme des Neuwagengeschäfts das Durchschnittsalter des Gesamtfuhrparks auf annähernd 9 Jahre erhöht.

Es existieren ca. 38.500 Kfz-Reparaturwerkstätten, hiervon sind ca. 21.000 dem freien Markt zuzuordnen. Die Anzahl der freien Werkstätten nahm im Betrachtungszeitraum um 3,4 % zu. Die Konsolidierung im Bereich der Werkstätten wird unseres Erachtens nicht weiter voranschreiten. Gleichzeitig konnten die freien Werkstätten leichte Marktanteilsgewinne bei Wartungs- und Reparaturarbeiten verzeichnen. Insgesamt ist damit das zugängliche Marktpotential für den Großhandel leicht gestiegen.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs

2.1 Handel mit Kfz-Teilen, Werkstattausrüstungen und Elektrowerkzeugen

Zum 01. Januar 2014 wurde der Geschäftsbetrieb der Rudolf Scheffler GmbH & Co. KG, Hildesheim übernommen. Dieses Unternehmen versorgte in den Regionen Hannover, Braunschweig und Hildesheim freie Kfz-Werkstätten mit Kfz-Ersatzteilen.

Damit kann nun in diesen Regionen das Vertriebsgebiet ausgeweitet werden. Ohne Umsätze aus diesem neuen Vertriebsgebiet betrug das originäre Umsatzwachstum des Geschäftsbereichs Kfz-Ersatzteile rund 6,2 %. Der Bereich Werkstattausrüstung/Elektrowerkzeuge konnte sein Geschäft aufbauend auf der guten Marktpositionierung um rund 2,2 % steigern, wobei sich die Lohnerlöse ausgehend von Service- und Werkstattarbeiten um über 18 % steigerten.

Der Geschäftsverlauf im Bereich Kfz-Teile und Werkstattaurüstungen verlief in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 01.07.2013 - 31.03.2014 sehr dynamisch. Im letzten Quartal des Geschäftsjahres brach im Gesamtmarkt diese positive Entwicklung ab, sodass von April bis Juni 2014 die Planzahlen für das Berichtsunternehmen nicht erreicht werden konnten. So wurde der ansonsten positive Umsatzverlauf dieses Geschäftsjahres durch die Auswirkungen des Gesamtmarktes zum Ende des Geschäftsjahres negativ beeinflusst.

2.2 Hausgeräte

Der Umsatz mit Hausgeräten (weißer Ware) ging um ca. 10 % zurück. Dieses ist im Wesentlichen auf die Steigerungen im direkten Onlinehandel zurückzuführen (Amazon, Media Markt). Durch entsprechende Konditions- und Bonusvereinbarungen sowie einer differenzierten Preispolitik konnten die Roherträge stabil gehalten werden.

2.3 Funkanlagen, Sicherheits- und Überwachungstechnik

Zum 01.07.2013 wurde der Geschäftsbetrieb Soeffing-Boesner GmbH, Bochum planmäßig auf das Berichtsunternehmen verschmolzen. Dadurch verdoppelten sich die Umsätze in diesem Geschäftsbereich. Auch ohne diese hinzugekommenen Umsätze, entwickelte sich dieser Geschäftsbereich sehr dynamisch und wird weiter planmäßig ausgebaut.

Unter Berücksichtigung aller Geschäftsfelder stieg der Gesamtumsatz des Unternehmens im Betrachtungszeitraum um 8,8 % an.

B. Vermögens- und Ertragslage

1. Vermögenslage

Durch die Verschmelzung mit der Soeffing-Boesner GmbH ging deren gesamtes Vermögen auf die Berichtsgesellschaft über. Alle in der Schlussbilanz ausgewiesenen Aktiva und Passiva wurden mit den Buchwerten bei der Berichtsgesellschaft fortgeführt. Dadurch, dass das Eigenkapital der Soeffing-Boesner GmbH zum Verschmelzungszeitpunkt über dem Beteiligungsansatz der Berichtsgesellschaft lag, entstand insofern ein positiver Verschmelzungsgewinn in Höhe von 56 T€. Durch die Verschmelzung der Gesellschaften stiegen die Vorräte um ca. 300 T€ und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um ca. 250 T€ an.

Zum 01.01.2014 wurde im Rahmen eines Asset Deals der Geschäftsbetrieb der Rudolf Scheffler GmbH & Co. KG übernommen. Am Standort Hildesheim wurden daraufhin ca. 1,2 Mio. € Kfz-Ersatzteile eingelagert.

Durch geeignete Working Capital Optimierungen konnten die Vorräte jedoch im Berichtszeitraum insgesamt reduziert werden.

Nach Abschluss der Erweiterungen der Firmenzentrale in Münster, der Einführung des neuen Lagerführungssystems im Zentrallager und dem Abschluss der planmäßigen Ausstattungen von Filialen mit Betriebs- und Geschäftsausstattungen insbesondere im Bereich der IT, stiegen die Sachanlagen um rund 2,2 Mio. € an.

Insgesamt erhöhte sich die Bilanzsumme um rund 2,1 Mio. €. Nach Zuführung eines anteiligen Jahresüberschusses in die Rücklagen stiegen damit trotz leicht erhöhter Bilanzsumme die eigenen Mittel inkl. Nachrangdarlehen auf nun 15,3 % der Bilanzsumme an.

2. Finanzlage

Die im Vorjahr mit den Kreditgebern abgeschlossene Finanzierungsvereinbarung schaffte Rahmenbedingungen, sodass alle Zahlungsverpflichtungen der Gesellschaft innerhalb des Betrachtungszeitraumes sicher geleistet werden konnten.

3. Ertragslage

Um die Geschäftsprozesse der entsprechend verschmolzenen Gesellschaft Soeffing-Boesner fortzuführen und abzubilden, mussten Investitionen in die Infrastruktur der IT geleistet werden.

Nachdem die Rudolf Scheffler GmbH & Co. KG zum 01. Januar 2014 übernommen wurde, fielen hier Restrukturierungskosten an, um die Geschäftsprozesse anzupassen. Für notwendige Personalanpassungen entstanden zusätzlich außerordentliche Aufwendungen für Abfindungen in Höhe von rund 214 T€.

Für die Implementierung des neuen Lagerführungssystems wurde im Betrachtungszeitraum eine Projektgruppe aufgebaut, deren Kosten teilweise als aktivierte Eigenleistung planmäßig abgeschrieben werden.

Insbesondere aufgrund des negativen Marktumfeldes im 4. Quartal des Geschäftsjahres (April, Mai, Juni 2014) weicht die Umsatzentwicklung im Bereich Kfz-Teile und Werkstattausrüstung negativ vom Planungsansatz ab, sodass geplante Roherträge nicht erzielt werden konnten. Das betriebliche Ergebnis konnte trotz allem durch die grundsätzlich positive Umsatzentwicklung und trotz erhöhter Kostenbelastungen auf 3,43 Mio. € erhöht werden.

Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses und der außerordentlichen Aufwendungen für die Personalumstrukturierungsmaßnahmen in Hildesheim beträgt damit das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Berichtsjahr 1,45 Mio. €.

C. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Die zukünftige Entwicklung des Unternehmens unterliegt folgenden Risiken:

Die Zulassungszahlen für Pkw Personenkraftwagen entwickelte sich im Betrachtungszeitraum leicht negativ. Bei konstantem Gesamtfuhrpark in Deutschland stieg damit das Durchschnittsalter der Fahrzeuge leicht an. Da Fahrzeuge älter 4 Jahre vermehrt freie Werkstätten aufsuchen, hat sich das zusätzliche Marktpotential für den freien Kfz-Teile-Großhandel leicht verbessert.

Im Rahmen der europäischen Gesetzgebung sind die Fahrzeughersteller gezwungen, technische Daten sowie Reparaturanleitungen freien Werkstätten zur Verfügung zu stellen. Da der Zugang zu solchen Informationen nun weitestgehend standardisiert über das Internet abgerufen werden können, sind freie Werkstätten nun auch in der Lage, komplexe Fahrzeuge instandzusetzen.

Unfallreparaturen werden zunehmend an freie Werkstätten vergeben, die sich vertraglich an Versicherungen oder Leasingunternehmen angebunden haben. Diese Schadensteuerung führt zu einer geschlossenen Wertschöpfungskette, bei der nicht nur der Ort der Reparatur festgelegt, sondern auch der Teilebezug vorgeschrieben wird. Durch die Sortimentserweiterung im Bereich der Kfz-Ersatzteile kann das Unternehmen an dieser Wertschöpfungskette teilnehmen und seinen Umsatz ausbauen.

Im wesentlichen Bereich der Kfz-Verschleißteile ist der Markt für Großhändler leicht rückläufig. Diese Marktsituation führt zu erhöhtem Wettbewerb. Dem damit verbundenen Margendruck konnte das Berichtsunternehmen durch eine Differenzierung der eigenen Preispolitik begegnen, sodass Rohertragseinbußen nur geringfügig stattfanden.

Risiken aus dem Bereich der Unternehmensfinanzierung existieren nicht, da langfristige Finanzierungsvereinbarungen abgeschlossen wurden.

Über die o. g. Risiken hinaus sieht die Geschäftsführung für eine zukünftige Entwicklung keine weiteren bedeutsamen Umstände.

D. Risikomanagementziele und -methoden

Umsatz- und Kostenkontrollen sowie Kostenanalysen werden regelmäßig durchgeführt. Zur effizienteren Prozess- und Kostensteuerung wurde insbesondere das neue Lagerführungssystem eingeführt, welches über ein entsprechendes Kennzahlensystem verfügt. Über das vorhandene Informationstool QlikView werden die logistischen Prozesse permanent überwacht und negative Abweichungen zur Planung aufgedeckt. Dementsprechend kann hier angemessen schnell reagiert werden. Ein bedeutsames Preisänderungsrisiko ist auf der Beschaffungsseite nicht zu sehen. Die bestehenden Kontakte wurden zu allen Lieferanten intensiviert, um sowohl Preisänderungen auf der Beschaffungs- als auch auf der Absatzseite entsprechend zu erkennen und gemeinsam geeignete Maßnahmen einzusetzen.

E. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 289 Absatz 2 Nr. 1 HGB haben sich nicht ereignet.

F. Umwelt-, Arbeitnehmerbelange sowie nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Wir beschäftigten im Jahresdurchschnitt 723 Mitarbeiter inkl. Auszubildende. Der Einsatz von flexiblen Gleitzeitregelungen sowie einer Vielzahl von Arbeitszeit- und Schichtmodellen sichert dem Unternehmen ein hohes Maß an Flexibilität und erlaubt eine schnelle Reaktion auf Auslastungsschwankungen. Insbesondere durch den Einsatz von Leasingpersonal konnten Auslastungsspitzen kostenoptimal bewältigt werden. Weiterhin investiert die Berichtsgesellschaft in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Hierzu wurden entsprechende Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen angeboten und Lehrgänge durchgeführt.

G. Voraussichtliche Entwicklung

Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft verläuft per Mitte September oberhalb des Branchendurchschnitts. Insbesondere werden positive Impulse aus der im Oktober 2014 stattfindenden COLERtechnika 2014 im Bereich der Kfz-Teile als auch im Bereich der Werkstattaurüstung erwartet. In den Bereichen Hausgeräte und Mobile Kommunikation / Sicherheitstechnik entwickelte sich der Umsatz planmäßig positiv.

Weitere Optimierungsmaßnahmen haben es im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres ermöglicht, die Kapitalbindung für das Umlaufvermögen zu reduzieren. Durch die finale Integration der Geschäftsbetriebe Soeffing-Boesner GmbH sowie der Rudolf Scheffler GmbH & Co. KG und weiterer Prozessoptimierungen sind sowohl im Bereich der Logistik als auch im Bereich des Personals Kostenpotentiale gehoben worden, sodass eine entsprechende Kostenreduktion des Gesamtunternehmens innerhalb der Planung verläuft.

Neben den gesamtwirtschaftlichen Risiken sieht die Geschäftsführung der Gesellschaft keine signifikanten Einflussfaktoren, die die Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr negativ beeinflussen können.

 

Münster, im September 2014

Die Geschäftsführung

Der Jahresabschluss zum 30.6.2014 der Coler GmbH & Co. KG, Münster, wurde am 07.11.2014 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtes der Coler GmbH & Co. KG, Münster, für das Geschäftsjahr vom 1.7.2013 bis 30.6.2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Münster, den 18. September 2014

DR. VON DER HARDT & PARTNER
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Wilfried Horstmann

Wirtschaftsprüfer

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