Herstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug daraus
Catexel GmbH
Kasteler Straße 45, 65203 Wiesbaden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Horst Snell seit 21.1.2025 | Geschäftsführer |
Norbert Wolf seit 4.1.2023 | Prokura |
Can Digici seit 4.6.2020 | Prokura |
Konstanze Dr. Mayer seit 31.5.2019 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
International Chemical Investors XIV S.A. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Catexel GmbH (vormals: WeylChem Performance Products GmbH)WiesbadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231. Grundlagen des Unternehmens1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Catexel GmbH (Catexel) entwickelt, produziert und vertreibt chemische Vor-, Zwischen- und Endprodukte. Die Hauptkunden von Catexel sind international agierende Großkunden der Waschmittelindustrie, überwiegend im europäischen Markt. Daneben werden noch industrielle Kunden z.B. in der Textilindustrie beliefert. 1.2 Forschung und Entwicklung Es gibt intensive Aktivitäten im Bereich Forschung, Entwicklung und Anwendungstechnik der Catexel. Die Markteinführung neuer Produkte wird dadurch gefördert. Im Jahr 2023 wurden drei Produkte in den Markt eingeführt. 2. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Geschäftsjahr 2023 insgesamt verhalten und beeinflusst von den Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen. Insbesondere der private Konsum ist in Folge von Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegen und dem damit verbundenen Kaufkraftverlust zurückgegangen. Damit lag er etwas unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019. Das Geschäft mit der Reinigungsmittelindustrie hat sich im Jahr 2023 insgesamt positiv entwickelt. Einkaufs- und Absatzpreisentwicklungen hängen weiterhin stark von Energiepreisen sowie der Nachfrage und den Preisen des Rohöls und seiner Folgeprodukte ab. 2.2 Geschäftsverlauf Das vergangene Geschäftsjahr 2023 war mit über 60.000 Tonnen Absatz gekennzeichnet durch weiterhin hohen Bedarf bei insgesamt stabileren Energie- und Rohstoffpreisen als in den Vorjahren. Die Nachfrage nach Reinigungs- und Desinfektionsmitteln im Haushaltsbereich war insgesamt leicht über Vorjahresniveau. Dagegen hat sich der Bereich Textilanwendungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich schwächer entwickelt. Das Geschäft zeigte eine anhaltend starke Nachfrage bei mehreren Produktgruppen, wobei jedoch weiterhin je nach Marktsegment ein hoher Preisdruck fortbesteht (ALKAN). Die Fixkostenbelastung im Verhältnis zu den erzielten Deckungsbeiträgen konnte weiter reduziert werden. Im Vergleich zu 2022 war die Entwicklung der Rohstoffpreise sehr stetig mit leicht fallender Tendenz. Grundlage unserer Aktivitäten für das Generieren nachhaltiger Gewinne ist die Optimierung der Margen durch gezielte Preis- und Absatzpolitik sowie die Vermarktung neuer innovativer Produkte. Zusätzlich führt konsequentes Kostenmanagement zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit der Geschäftstätigkeiten. 2.3 Lage 2.3.1 Ertragslage Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von 12.755 TEUR aus (Vorjahr 7.560 TEUR). Bei Umsatzerlösen in Höhe von 181.060 TEUR (Vorjahr 164.552 TEUR) betrug der Materialaufwand 145.250 TEUR (Vorjahr 137.966 TEUR), was einer Materialaufwandsquote von 80% (Vorjahr 84%) entspricht. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 573 TEUR (Vorjahr 546 TEUR) betreffen Erträge aus Kursgewinnen in Höhe von 107 TEUR (Vorjahr 329 TEUR). Des Weiteren sind periodenfremde Erträge in Höhe von 131 TEUR (Vorjahr 123 TEUR) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 11.565 TEUR (Vorjahr 12.368 TEUR) sind insbesondere Logistikkosten, Versicherungsaufwendungen, Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen, Patentgebühren, Kursverluste und Aufwendungen für Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen sowie fremden Dritten enthalten. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist wesentlich bedingt durch die niedrigeren Logistikkosten 4.916 TEUR (Vorjahr 5.751 TEUR). Das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beläuft sich auf 18.555 TEUR (Vorjahr 10.919 TEUR). Zum Jahresende beschäftigte die Gesellschaft 34 Angestellte. 2.3.2 Finanzlage 2.3.2.1 Kapitalstruktur Im Geschäftsjahr 2017 wurde der Factoringvertrag mit der CM-CIC Factor mit einem Gesamtvolumen von 60.000 TEUR (für die Catexel Production GmbH und eine Schwestergesellschaft in Frankreich) von der Catexel übernommen und weitergeführt. Am Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten aus dieser Factoringvereinbarung (Vorjahr 24.616 TEUR). Weitere wesentliche Posten sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 15.281 TEUR (Vorjahr 22.115 TEUR) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.510 TEUR (Vorjahr 2.434 TEUR). Die Rückstellungen belaufen sich auf 8.575 TEUR (Vorjahr 1.526 TEUR). Diese beinhalten dem langfristigen Bereich zuzuordnende Beträge für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 382 TEUR (Vorjahr 379 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1.894 TEUR (Vorjahr 1.146 TEUR) setzen sich vor allem aus Steuerrückstellungen von 6.298 TEUR (Vorjahr 0 TEUR), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von 1.200 TEUR (Vorjahr 506 TEUR) sowie personalbedingten Rückstellungen in Höhe von 692 TEUR (Vorjahr 598 TEUR) zusammen. Das Eigenkapital beträgt 33.515 TEUR (Vorjahr 20.760 TEUR), was einer Eigenkapitalquote von 57% (Vorjahr 29%) entspricht. 2.3.2.2 Investitionen Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 betrugen 864 TEUR (Vorjahr 2.364 TEUR) und betrafen im Wesentlichen Ersatzinvestitionen in technische Anlagen und Maschinen sowie geleistete Anzahlungen für den Aufbau neuer Kapazitäten für innovative Produkte. 2.3.2.3 Liquidität Die Gesellschaft finanziert sich insbesondere aus dem eigenen Kapitalfluss und nach Bedarf durch den Verkauf von Forderungen, um die Liquidität zu stärken. Zugesagte und nicht genutzte Kreditlinien liegen nicht vor. Liquiditätsprobleme, die die zukünftige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft gefährden, sind nicht zu erwarten. 2.3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt 58.986 TEUR (Vorjahr 72.021 TEUR). Die Aktivseite der Bilanz ist durch das Umlaufvermögen in Höhe von 50.176 TEUR (Vorjahr 62.022 TEUR) geprägt. Davon entfallen 35.557 TEUR (Vorjahr 44.456 TEUR) auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände und 11.445 TEUR (Vorjahr 9.278 TEUR) auf Bestände des Vorratsvermögens. Bezogen auf die Bilanzsumme beträgt der Anteil des Umlaufvermögens 85% (Vorjahr 86%). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 3.155 TEUR (Vorjahr 2.203 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus der Factoringvereinbarung sowie Umsatzsteuererstattungsansprüche gegen die Finanzverwaltung. Das Anlagevermögen beträgt 8.708 TEUR (Vorjahr 9.942 TEUR) und beinhaltet mehrheitlich die technischen Anlagen und Einrichtungen sowie Anlagen im Bau. 2.4 Finanzielle Leistungsfaktoren und weitere relevante Kennzahlen 2.4.1 Finanzielle Leistungsfaktoren Das Management steuert die Gesellschaft sowohl nach den Umsatzerlösen als auch dem EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen). 2.4.2 Weitere relevante Kennzahlen Im Geschäftsjahr 2023 wurde Catexel gemeinsam mit Catexel Production GmbH (Catexel Production) wieder von externen Gutachtern im Rahmen eines Überwachungsaudits geprüft und erhielt wieder die Bestätigungen nach dem Standard ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagementsystem). Außerdem nach ISO 14001:2015 (Umweltmanagementsystem), ISO 45001:2018 OHSAS (Occupational Health and Safety Assessment Services) sowie DIN ISO 50001:2018 (Energiemanagementsystem). Die gezielte Verwendung von Energie und die Reduzierung des Verbrauches ist zentraler Gegenstand unseres Managementsystems und unserer Managementorientierung und wird darüber hinaus in der Verantwortung eines separaten Energiemanagers in unserem Unternehmen tagtäglich gelebt. Kontinuierliche Verbesserungen in den Bereichen Sicherheit und Produktqualität sind zentrale Unternehmensziele der WeylChem-Gruppe. Die sparsame Verwendung von Ressourcen und die Reduzierung unserer absoluten und relativen Energieverbräuche sind Gegenstand separater Zielsetzung und im direkten Verantwortungsbereich der Geschäftsführung. Ein nachhaltiger Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen und die Fokussierung auf Umweltschutz als Umweltziel in allen Bereichen gehören zu den Eckpfeilern unserer Unternehmenspolitik. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht3.1 Prognosebericht Die Vorjahresprognose in Bezug auf das deutliche Umsatzwachstum (+40%) wurde mit einer Steigerung um lediglich 10% infolge des insgesamt niedrigeren Preisniveaus verfehlt. Mit einer Steigerung von 71% fiel auch die Erhöhung des EBITDA niedriger aus als prognostiziert (+140%). Nach Umsatzerlösen in Höhe von 181.060 TEUR (Vorjahr 164.552 TEUR) und einem EBITDA von 21.313 TEUR (Vorjahr 12.478 TEUR) im Jahr 2023, planen wir für das Jahr 2024, ein Umsatzwachstum von weiteren ca. 5% bei gleichzeitiger Erhöhung des EBITDA um etwa 22%. Darin berücksichtig ist die Annahme, dass unsere Kunden bei weiterhin steigender Nachfrage auch die Preisentwicklung auf den Beschaffungsmärkten absorbieren. 3.2 Chancen- und Risikobericht Die von der Geschäftsführung gesehenen Chancen und Risiken werden im Folgenden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Ukraine-Konflikt Der Ukraine-Krieg wirkt sich weiterhin nur in sehr begrenztem Umfang direkt auf das Geschäft von Catexel aus. Die sanktionsbedingt entfallenen Lieferungen in die Russische Föderation sowie die negativen Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Transportkapazitäten konnten vollständig kompensiert werden. Nahost-Konflikt Die Auswirkungen durch den Nahost-Konflikt auf unser Geschäft sind sehr begrenzt und betreffen Unsicherheiten auf den Seetransportwegen von und nach Asien. Marktentwicklung Der Markt für Waschmittel wächst grundsätzlich aufgrund der zunehmenden Weltbevölkerung und des steigenden Wohlstandes und der damit verbundenen Hygieneansprüche. Die Entwicklung unserer Produktsegmente hängt zusätzlich auch von der Zusammensetzung der Waschmittel ab, die sich aufgrund von spezifischen (Marketing-) Anforderungen der Hersteller sowie geänderten Gesetzesvorschriften verschieben kann. Das schließt aktuelle Entwicklungen im Zusammenhang mit Nachhaltigkeitsinitiativen ein. Grundsätzlich herrscht im Waschmittelmarkt, ebenso wie in anderen Märkten, ein kontinuierlicher Druck auf bestehende Margen, dem durch Produktinnovationen und einer Steigerung der Produktqualität entgegengewirkt wird. Aktuell ist von unserer Seite keine deutliche Veränderung in der Marktentwicklung erkennbar. Deshalb wird auch im neuen Jahr der Focus auf die Entwicklung neuer Produkte ebenso gelegt wie die weitere Optimierung bewährter Produkte. Synergiepotenziale Durch die Integration in die International Chemical Investors-Gruppe sowie die weiterhin enge Zusammenarbeit mit der WeylChem-Unternehmensgruppe entstehen Synergiepotenziale für Kostenreduktionen und Organisationseffizienz, z.B. in den Bereichen Einkauf, Marketing, IT und Administration. Rohstoffpreise Für Rohstoffe liegen überwiegend längerfristige Liefervereinbarungen vor, deren Preise jedoch teilweise auf Basis von Indizes gebildet werden und sich somit nach Marktlage verändern. Liquiditätsrisiko Es erfolgt eine tägliche Kontenprüfung der Zahlungsströme und eine regelmäßige Liquiditätsrechnung und -vorschau. Liquiditätsrisiken lassen sich damit rechtzeitig erkennen, entsprechende Gegenmaßnahmen könnten somit bei Bedarf kurzfristig eingeleitet werden. Die Liquiditätsplanung und -steuerung erfolgt zentral durch die Finanzabteilung. Bonitätsrisiko Grundsätzlich verfolgt das Unternehmen eine Strategie der Kreditabsicherung durch externe Partner. Dennoch ist ein Ausfall von Forderungen nicht vollständig auszuschließen. Gesamtaussage Insgesamt überwiegen die Risiken für die Unternehmung, die aber durch gezielte Steuerung kontrolliert werden. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Mit Eintragung im Handeslregister Wiesbaden vom 9. Januar 2024 ist die Gesellschaft umfirmiert von WeylChem Performance Products GmbH in Catexel GmbH.
Wiesbaden, den 29. Mai 2024 Catexel GmbH Dr. Andreas Maier Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. VorbemerkungDie Weylchem Performance Products GmbH wurde zum 09.01.2024 in die Firma Catexel GmbH umbenannt. Sie wird weiterhin den Sitz in Wiesbaden haben und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden (HRB 29782) eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist unverändert die Entwicklung, Produktion und Vertrieb von - im Eigennamen oder als Auftragsproduktion - chemischen Vor-, Zwischen- und Endprodukten. Die Unternehmensstruktur in der International Chemical Investors-Group sieht aus Transparenz- und Haftungsgründen eine rechtliche Trennung von Produktions- und Serviceeinheiten vor. Vor diesem Hintergrund wurden mit notariell beurkundetem Vertrag vom 19. Juli 2017 sowie Ergänzungsvereinbarung vom 11. August 2017 Teilbereiche (u.a. die Vertriebs-, Finanz- und Administrations-Abteilungen) der Catexel Production GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2017 auf die Catexel GmbH abgespalten. Weiterhin wurde zwischen der Catexel GmbH (Verpächterin) und der Catexel Production GmbH (Pächterin und Lohnherstellerin) ein Pachtvertrag über zwei Produktionsbetriebe sowie ein Lohnherstellungsvertag abgeschlossen. Die abspaltungsbedingte bilanzielle Vermögensmehrung von TEUR 4.019 (übergegangene Aktiva von TEUR 7.666 abzüglich übergegangene Passiva von TEUR 3.647) wurde in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB der Gesellschaft eingestellt und ist seitdem unverändert. B. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Catexel GmbH hat ihren Sitz in Wiesbaden und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden (HRB 29782). Die Catexel GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 unverändert zum Bilanzstichtag des Vorjahres eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung sowie den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel) und wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert zum Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte in EUR. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. C. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Gesellschaft wendet die für Kapitalgesellschaften geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB an. Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen wird auf den Anlagenspiegel verwiesen. Die ausschließlich entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauern von drei bis fünf Jahren um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Im Zugangsjahr erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist gemäß § 253 Abs. 1 und 3 HGB i.V.m. § 255 Abs. 1 und 2 HGB zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzelnen Anschaffungsnebenkosten und die eventuellen nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe ihrer voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wie folgt abgeschrieben:
Sämtliche Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Anlagengüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert bilanziert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt anhand des gleitenden gewogenen Durchschnittsverfahrens. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse umfasst neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung. Von dem Wahlrecht, Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten einzubeziehen, wird kein Gebrauch gemacht. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, welche sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten oder Veräußerungserlösen ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert aktiviert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Zur Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährung wird der Stichtagskurs im Entstehungszeitpunkt oder der niedrigere beizulegende Wert unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag verwendet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen sowie Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastung mit den sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergebenden Steuersätzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet, der Saldo aktiviert oder passiviert. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 31,715 % zugrunde (15,825 % Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 15,89 % Gewerbesteuer). Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method = projizierte Einmalbeitragsmethode) auf der Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G bewertet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank zum 31. Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Es wurden folgende Bewertungsparameter verwendet:
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden laufzeitadäquat abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Stichtagskurs bei Entstehen und zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. D. Erläuterungen zum JahresabschlussI. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf TEUR 261 (Vorjahr TEUR 2.769) und betreffen, wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres, ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Es bestehen keine Forderungen gegenüber der Gesellschafterin. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel bestehen aus Kontokorrentguthaben in Höhe von TEUR 3.175 (Vorjahr TEUR 8.288). Aktive latente Steuern Der Überhang an aktiven latenten Steuern beläuft sich auf TEUR 63 (Vorjahr TEUR 58). Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Bilanzierungsdifferenzen bei langfristigen Rückstellungen.
Eigenkapital - gezeichnetes Kapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25. Alleinige Gesellschafterin ist zum Bilanzstichtag die WeylChem Holding S.A., Luxemburg. Eigenkapital - Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage i.S.v. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von TEUR 4.019 resultiert aus dem Saldo der Übernahme verschiedener Aktiva und Passiva zu Buchwerten von der Catexel Production GmbH (Abspaltungsvorgang rückwirkend zum 1. Januar 2017). Eigenkapital - Dividendenausschüttung Im Geschäftsjahr 2023 wurde keine Dividendenausschüttung an die Gesellschafterin vorgenommen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 382 (Vorjahr TEUR 379). Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellungen basierend auf dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und der Bewertung der Pensionsrückstellungen basierend auf dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 3 (Vorjahr TEUR 16). Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen für Prämien, Gleitzeitguthaben, Berufsgenossenschafts- und Sozialversicherungsbeiträge sowie für Resturlaub in Höhe von insgesamt TEUR 683 (Vorjahr TEUR 598). Weiterhin sind Rückstellungen für ausstehende Rechnungen TEUR 1.200 (Vorjahr TEUR 506), Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr TEUR 12) enthalten. Die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G sowie dem von der deutschen Bundesbank per 31. Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre von 1,75 % p.a. bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren bewertet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 weisen folgende Fälligkeiten auf:
Die Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2022 weisen folgende Fälligkeiten auf:
Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin WeylChem Holding SA, Luxemburg, bestehen zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 7.466 (Vorjahr TEUR 17.850). Bei der Verbindlichkeit handelt es sich um ein Darlehen, das zum Zeitpunkt des Bilanzstichtages eine Restlaufzeit von 8 Monaten hat. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren, wie im Vorjahr, aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf chemischer Produkte belaufen sich auf TEUR 178.672 (Vorjahr TEUR 162.666). Davon entfallen TEUR 141.068 (Vorjahr TEUR 131.363) auf Dritte im Ausland, TEUR 32.188 (Vorjahr TEUR 25.851) auf Dritte im Inland, TEUR 4.444 (Vorjahr TEUR 5.317) auf verbundene Unternehmen im Ausland und TEUR 973 (Vorjahr TEUR 135) auf verbundene Unternehmen im Inland. Weiterhin wurden im Wesentlichen aus Dienstleistungen für verbundene Unternehmen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 848 (Vorjahr TEUR 588), Umsatzerlöse aus Vermietung und Verpachtung für verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.533 (Vorjahr TEUR 1.166) sowie Umsatzerlöse aus Dienstleistungen gegenüber fremden Dritten in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr TEUR 132) erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 572 (Vorjahr TEUR 546) bestehen im Wesentlichen aus Auflösung dubioser Forderungen 216 (Vorjahr TEUR 25) sowie Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 131 (Vorjahr TEUR 123) erzielt. Des Weiteren beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge periodenfremde Erträge aus Kursdifferenzen aus der Fremdwährungsbewertung in Höhe von TEUR 107 (Vorjahr TEUR 329), Weiterbelastungen an Dritte in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr TEUR 70), Auflösung der Pauschalwertberichtigung aus dem Vorjahr in Höhe von 32 TEUR (Vorjahr TEUR 0) und sonstigen periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 36 (Vorjahr TEUR 25). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 11.565 (Vorjahr 12.368) resultieren aus Logistikkosten TEUR 4.952 (Vorjahr TEUR 5.751), Aufwendungen für Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen TEUR 2.919 (Vorjahr TEUR 2.990), für Dienstleistungen Dritter in Höhe von TEUR 757 (Vorjahr TEUR 1.551), Aufwand aus dem Abgang des Anlagevermögens TEUR 516 (Vorjahr TEUR 0) Kosten für Versicherungen und Gebühren in Höhe von TEUR 466 (Vorjahr TEUR 332), Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen in Höhe von TEUR 239 (Vorjahr TEUR 246), Patentgebühren in Höhe von TEUR 163 (Vorjahr TEUR 173), Reparatur und Instandhaltung in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr TEUR 19), Kursverlusten in Höhe von TEUR 183 (Vorjahr TEUR 200), Beratungskosten in Höhe von TEUR 406 (Vorjahr TEUR 313), Reise- und Bewirtungskosten in Höhe von TEUR 198 (Vorjahr TEUR 73), Vertreterprovisionen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr TEUR 12) und übrigen Aufwendungen in Höhe von TEUR 730 (Vorjahr TEUR 532). Die Aufwendungen für Dienstleistungen Dritter resultieren im Wesentlichen aus Aufwendungen für Sicherheits- und IT-Dienstleistungen, Aufwendungen für Fremdpersonal sowie aus Aufwendungen für Dienstleistungen, welche die an den Standorten der Gesellschaft gelegenen Fremdunternehmen weiterbelasten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 172 (Vorjahr TEUR 152) enthalten. E. Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.026 bestehen im Wesentlichen aus Dienstleistungsverträgen Höhe von TEUR 1.778. Die restlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen auf Miet- und Leasingverhältnissen für Hardware und Infrastruktur. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 1.756. Das wirtschaftliche Eigentum der gepachteten, gemieteten und geleasten Gegenstände verbleibt beim Verpächter bzw. Vermieter und Leasinggeber, so dass es zu keiner Bilanzierung bei der Gesellschaft kommt. Der Vorteil der Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Investitions- und Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die gepachteten Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden können, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt. Weitere außerbilanzielle Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären, bestehen nicht. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es sind keine wesentlichen, marktunüblichen Geschäfte im Sinne des § 285 Nr. 21 HGB getätigt worden. Honorare des Abschlussprüfers Für Leistungen des Abschlussprüfers fielen im Geschäftsjahr 2023 für Abschlussprüfungsleistungen Aufwendungen in Höhe von sind TEUR 56 (Vorjahr TEUR 51) an. Nachtragsbericht Nach dem Abschlussstichtag sind keine konkreten Sachverhalte eingetreten, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens negativ auswirken. Ausschüttungsgesperrte Beträge i. S. d. §§ 253 Abs. 6 S. 2, 268 Abs. 8 HGB Zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 unterliegen der Ausschüttungssperre:
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 übersteigt die frei verfügbare Kapitalrücklage zuzüglich des vorhandenen Gewinnvortrags den Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge. Daher besteht keine Ausschüttungssperre in Bezug auf den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 12.755 auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernzugehörigkeit Die Catexel GmbH wird in den Konzernabschluss der ICI Group GmbH einbezogen, der entsprechend der Vorschriften der IAS/IFRS des IASB aufgestellt wird. Kleinster und größter Konsolidierungskreis im Konzern ist die ICI Group GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Geschäftsführung Der Geschäftsführung der Catexel GmbH gehörten im Berichtszeitraum folgende Personen an:
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet.
Frankfurt am Main, den 31. Mai 2024 Dr. Andreas Maier Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Catexel GmbH, Wiesbaden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Catexel GmbH, Wiesbaden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Catexel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 31. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Martin Flür, Wirtschaftsprüfer ppa. Lucas Frank, Wirtschaftsprüfer PROTOKOLLGesellschafterjahresversammlung der Catexel GmbHDie International Chemical Investors XIV S.A. mit Sitz in Luxemburg, eingetragen im Handels- und Firmenregister Luxemburg unter B209036 der im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt unter HRB 29782 eingetragenen Catexel GmbH (vormals Weylchem Performance Products GmbH) mit Sitz in Wiesbaden. Unter Verzicht auf sämtliche Frist- und Formvorschriften hält die Gesellschafterin, vertreten durch die Unterzeichner, die Gesellschafterjahresversammlung ab und beschließt:
Luxemburg, den 31. Oktober 2024 International
Chemical Investors XIV S.A.
Eduard Koster Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 31.10.2024 festgestellt. |
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