Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 29782
Vorher
WeylChem Performance Products GmbH
Eingetragen
23.6.2017
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenHerstellung von Schädlingsbekämpfungs-, Pflanzenschutz- und DesinfektionsmittelnHerstellung von sonstigen chemischen Erzeugnissen a. n. g.
Gegenstand
die Entwicklung sowie der Vertrieb von Spezialchemikalien vorwiegend im Bereich Konsumgüter. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vertreibt - im Eigennamen oder als Auftragsproduktion - chemische Vor-, Zwischen- und Endprodukte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Horst Snell
seit 21.1.2025
Geschäftsführer
Norbert Wolf
seit 4.1.2023
Prokura
Can Digici
seit 4.6.2020
Prokura
Konstanze Dr. Mayer
seit 31.5.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
International Chemical Investors XIV S.A.LUX
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

International Chemical Investors XIV S.A.
Luxembourg
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Catexel GmbH (vormals: WeylChem Performance Products GmbH)

Wiesbaden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Catexel GmbH (Catexel) entwickelt, produziert und vertreibt chemische Vor-, Zwischen- und Endprodukte.

Die Hauptkunden von Catexel sind international agierende Großkunden der Waschmittelindustrie, überwiegend im europäischen Markt. Daneben werden noch industrielle Kunden z.B. in der Textilindustrie beliefert.

1.2 Forschung und Entwicklung

Es gibt intensive Aktivitäten im Bereich Forschung, Entwicklung und Anwendungstechnik der Catexel. Die Markteinführung neuer Produkte wird dadurch gefördert. Im Jahr 2023 wurden drei Produkte in den Markt eingeführt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Geschäftsjahr 2023 insgesamt verhalten und beeinflusst von den Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen. Insbesondere der private Konsum ist in Folge von Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegen und dem damit verbundenen Kaufkraftverlust zurückgegangen. Damit lag er etwas unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019.

Das Geschäft mit der Reinigungsmittelindustrie hat sich im Jahr 2023 insgesamt positiv entwickelt. Einkaufs- und Absatzpreisentwicklungen hängen weiterhin stark von Energiepreisen sowie der Nachfrage und den Preisen des Rohöls und seiner Folgeprodukte ab.

2.2 Geschäftsverlauf

Das vergangene Geschäftsjahr 2023 war mit über 60.000 Tonnen Absatz gekennzeichnet durch weiterhin hohen Bedarf bei insgesamt stabileren Energie- und Rohstoffpreisen als in den Vorjahren.

Die Nachfrage nach Reinigungs- und Desinfektionsmitteln im Haushaltsbereich war insgesamt leicht über Vorjahresniveau. Dagegen hat sich der Bereich Textilanwendungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich schwächer entwickelt.

Das Geschäft zeigte eine anhaltend starke Nachfrage bei mehreren Produktgruppen, wobei jedoch weiterhin je nach Marktsegment ein hoher Preisdruck fortbesteht (ALKAN). Die Fixkostenbelastung im Verhältnis zu den erzielten Deckungsbeiträgen konnte weiter reduziert werden. Im Vergleich zu 2022 war die Entwicklung der Rohstoffpreise sehr stetig mit leicht fallender Tendenz.

Grundlage unserer Aktivitäten für das Generieren nachhaltiger Gewinne ist die Optimierung der Margen durch gezielte Preis- und Absatzpolitik sowie die Vermarktung neuer innovativer Produkte. Zusätzlich führt konsequentes Kostenmanagement zur Sicherstellung der Nachhaltigkeit der Geschäftstätigkeiten.

2.3 Lage

2.3.1 Ertragslage

Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von 12.755 TEUR aus (Vorjahr 7.560 TEUR). Bei Umsatzerlösen in Höhe von 181.060 TEUR (Vorjahr 164.552 TEUR) betrug der Materialaufwand 145.250 TEUR (Vorjahr 137.966 TEUR), was einer Materialaufwandsquote von 80% (Vorjahr 84%) entspricht. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 573 TEUR (Vorjahr 546 TEUR) betreffen Erträge aus Kursgewinnen in Höhe von 107 TEUR (Vorjahr 329 TEUR). Des Weiteren sind periodenfremde Erträge in Höhe von 131 TEUR (Vorjahr 123 TEUR) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 11.565 TEUR (Vorjahr 12.368 TEUR) sind insbesondere Logistikkosten, Versicherungsaufwendungen, Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen, Patentgebühren, Kursverluste und Aufwendungen für Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen sowie fremden Dritten enthalten. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist wesentlich bedingt durch die niedrigeren Logistikkosten 4.916 TEUR (Vorjahr 5.751 TEUR).

Das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beläuft sich auf 18.555 TEUR (Vorjahr 10.919 TEUR).

Zum Jahresende beschäftigte die Gesellschaft 34 Angestellte.

2.3.2 Finanzlage

2.3.2.1 Kapitalstruktur

Im Geschäftsjahr 2017 wurde der Factoringvertrag mit der CM-CIC Factor mit einem Gesamtvolumen von 60.000 TEUR (für die Catexel Production GmbH und eine Schwestergesellschaft in Frankreich) von der Catexel übernommen und weitergeführt. Am Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten aus dieser Factoringvereinbarung (Vorjahr 24.616 TEUR).

Weitere wesentliche Posten sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 15.281 TEUR (Vorjahr 22.115 TEUR) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.510 TEUR (Vorjahr 2.434 TEUR).

Die Rückstellungen belaufen sich auf 8.575 TEUR (Vorjahr 1.526 TEUR). Diese beinhalten dem langfristigen Bereich zuzuordnende Beträge für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 382 TEUR (Vorjahr 379 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1.894 TEUR (Vorjahr 1.146 TEUR) setzen sich vor allem aus Steuerrückstellungen von 6.298 TEUR (Vorjahr 0 TEUR), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von 1.200 TEUR (Vorjahr 506 TEUR) sowie personalbedingten Rückstellungen in Höhe von 692 TEUR (Vorjahr 598 TEUR) zusammen.

Das Eigenkapital beträgt 33.515 TEUR (Vorjahr 20.760 TEUR), was einer Eigenkapitalquote von 57% (Vorjahr 29%) entspricht.

2.3.2.2 Investitionen

Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023 betrugen 864 TEUR (Vorjahr 2.364 TEUR) und betrafen im Wesentlichen Ersatzinvestitionen in technische Anlagen und Maschinen sowie geleistete Anzahlungen für den Aufbau neuer Kapazitäten für innovative Produkte.

2.3.2.3 Liquidität

Die Gesellschaft finanziert sich insbesondere aus dem eigenen Kapitalfluss und nach Bedarf durch den Verkauf von Forderungen, um die Liquidität zu stärken. Zugesagte und nicht genutzte Kreditlinien liegen nicht vor. Liquiditätsprobleme, die die zukünftige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft gefährden, sind nicht zu erwarten.

2.3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt 58.986 TEUR (Vorjahr 72.021 TEUR).

Die Aktivseite der Bilanz ist durch das Umlaufvermögen in Höhe von 50.176 TEUR (Vorjahr 62.022 TEUR) geprägt. Davon entfallen 35.557 TEUR (Vorjahr 44.456 TEUR) auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände und 11.445 TEUR (Vorjahr 9.278 TEUR) auf Bestände des Vorratsvermögens. Bezogen auf die Bilanzsumme beträgt der Anteil des Umlaufvermögens 85% (Vorjahr 86%).

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 3.155 TEUR (Vorjahr 2.203 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus der Factoringvereinbarung sowie Umsatzsteuererstattungsansprüche gegen die Finanzverwaltung.

Das Anlagevermögen beträgt 8.708 TEUR (Vorjahr 9.942 TEUR) und beinhaltet mehrheitlich die technischen Anlagen und Einrichtungen sowie Anlagen im Bau.

2.4 Finanzielle Leistungsfaktoren und weitere relevante Kennzahlen

2.4.1 Finanzielle Leistungsfaktoren

Das Management steuert die Gesellschaft sowohl nach den Umsatzerlösen als auch dem EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen).

2.4.2 Weitere relevante Kennzahlen

Im Geschäftsjahr 2023 wurde Catexel gemeinsam mit Catexel Production GmbH (Catexel Production) wieder von externen Gutachtern im Rahmen eines Überwachungsaudits geprüft und erhielt wieder die Bestätigungen nach dem Standard ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagementsystem). Außerdem nach ISO 14001:2015 (Umweltmanagementsystem), ISO 45001:2018 OHSAS (Occupational Health and Safety Assessment Services) sowie DIN ISO 50001:2018 (Energiemanagementsystem).

Die gezielte Verwendung von Energie und die Reduzierung des Verbrauches ist zentraler Gegenstand unseres Managementsystems und unserer Managementorientierung und wird darüber hinaus in der Verantwortung eines separaten Energiemanagers in unserem Unternehmen tagtäglich gelebt.

Kontinuierliche Verbesserungen in den Bereichen Sicherheit und Produktqualität sind zentrale Unternehmensziele der WeylChem-Gruppe. Die sparsame Verwendung von Ressourcen und die Reduzierung unserer absoluten und relativen Energieverbräuche sind Gegenstand separater Zielsetzung und im direkten Verantwortungsbereich der Geschäftsführung. Ein nachhaltiger Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen und die Fokussierung auf Umweltschutz als Umweltziel in allen Bereichen gehören zu den Eckpfeilern unserer Unternehmenspolitik.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Die Vorjahresprognose in Bezug auf das deutliche Umsatzwachstum (+40%) wurde mit einer Steigerung um lediglich 10% infolge des insgesamt niedrigeren Preisniveaus verfehlt. Mit einer Steigerung von 71% fiel auch die Erhöhung des EBITDA niedriger aus als prognostiziert (+140%).

Nach Umsatzerlösen in Höhe von 181.060 TEUR (Vorjahr 164.552 TEUR) und einem EBITDA von 21.313 TEUR (Vorjahr 12.478 TEUR) im Jahr 2023, planen wir für das Jahr 2024, ein Umsatzwachstum von weiteren ca. 5% bei gleichzeitiger Erhöhung des EBITDA um etwa 22%. Darin berücksichtig ist die Annahme, dass unsere Kunden bei weiterhin steigender Nachfrage auch die Preisentwicklung auf den Beschaffungsmärkten absorbieren.

3.2 Chancen- und Risikobericht

Die von der Geschäftsführung gesehenen Chancen und Risiken werden im Folgenden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben.

Ukraine-Konflikt

Der Ukraine-Krieg wirkt sich weiterhin nur in sehr begrenztem Umfang direkt auf das Geschäft von Catexel aus. Die sanktionsbedingt entfallenen Lieferungen in die Russische Föderation sowie die negativen Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Transportkapazitäten konnten vollständig kompensiert werden.

Nahost-Konflikt

Die Auswirkungen durch den Nahost-Konflikt auf unser Geschäft sind sehr begrenzt und betreffen Unsicherheiten auf den Seetransportwegen von und nach Asien.

Marktentwicklung

Der Markt für Waschmittel wächst grundsätzlich aufgrund der zunehmenden Weltbevölkerung und des steigenden Wohlstandes und der damit verbundenen Hygieneansprüche. Die Entwicklung unserer Produktsegmente hängt zusätzlich auch von der Zusammensetzung der Waschmittel ab, die sich aufgrund von spezifischen (Marketing-) Anforderungen der Hersteller sowie geänderten Gesetzesvorschriften verschieben kann. Das schließt aktuelle Entwicklungen im Zusammenhang mit Nachhaltigkeitsinitiativen ein. Grundsätzlich herrscht im Waschmittelmarkt, ebenso wie in anderen Märkten, ein kontinuierlicher Druck auf bestehende Margen, dem durch Produktinnovationen und einer Steigerung der Produktqualität entgegengewirkt wird. Aktuell ist von unserer Seite keine deutliche Veränderung in der Marktentwicklung erkennbar. Deshalb wird auch im neuen Jahr der Focus auf die Entwicklung neuer Produkte ebenso gelegt wie die weitere Optimierung bewährter Produkte.

Synergiepotenziale

Durch die Integration in die International Chemical Investors-Gruppe sowie die weiterhin enge Zusammenarbeit mit der WeylChem-Unternehmensgruppe entstehen Synergiepotenziale für Kostenreduktionen und Organisationseffizienz, z.B. in den Bereichen Einkauf, Marketing, IT und Administration.

Rohstoffpreise

Für Rohstoffe liegen überwiegend längerfristige Liefervereinbarungen vor, deren Preise jedoch teilweise auf Basis von Indizes gebildet werden und sich somit nach Marktlage verändern.

Liquiditätsrisiko

Es erfolgt eine tägliche Kontenprüfung der Zahlungsströme und eine regelmäßige Liquiditätsrechnung und -vorschau. Liquiditätsrisiken lassen sich damit rechtzeitig erkennen, entsprechende Gegenmaßnahmen könnten somit bei Bedarf kurzfristig eingeleitet werden. Die Liquiditätsplanung und -steuerung erfolgt zentral durch die Finanzabteilung.

Bonitätsrisiko

Grundsätzlich verfolgt das Unternehmen eine Strategie der Kreditabsicherung durch externe Partner. Dennoch ist ein Ausfall von Forderungen nicht vollständig auszuschließen.

Gesamtaussage

Insgesamt überwiegen die Risiken für die Unternehmung, die aber durch gezielte Steuerung kontrolliert werden. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Mit Eintragung im Handeslregister Wiesbaden vom 9. Januar 2024 ist die Gesellschaft umfirmiert von WeylChem Performance Products GmbH in Catexel GmbH.

 

Wiesbaden, den 29. Mai 2024

Catexel GmbH

Dr. Andreas Maier

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 404.443,44 500.558,74
404.443,44 500.558,74
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 624.341,19 657.414,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.118.866,25 4.499.205,30
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 185.736,32 200.216,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.374.455,88 4.084.283,58
8.303.399,64 9.441.119,84
8.707.843,08 9.941.678,58
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 878.530,41 65.998,58
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 10.566.012,98 9.212.457,79
11.444.543,39 9.278.456,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 32.140.367,14 39.483.685,82
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 261.374,82 2.768.522,37
3. Sonstige Vermögensgegenstände 3.155.100,17 2.203.354,90
(davon aus Steuern € 1.392.247,96; Vorjahr € 1.795.706,93) 35.556.842,13 44.455.563,09
III. Guthaben bei Kreditinstituten 3.174.517,99 8.287.751,84
50.175.903,51 62.021.771,30
C. Aktive Rechnungsabgrenzung 39.368,95 0,00
D. Aktive latente Steuern 63.224,37 57.771,18
58.986.339,91 72.021.221,06

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 4.018.923,60 4.018.923,60
III. Gewinnvortrag 16.715.597,66 9.155.571,73
IV. Jahresüberschuss 12.755.005,86 7.560.025,93
33.514.527,12 20.759.521,26
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 382.416,00 379.452,00
2. Steuerrückstellungen 6.298.118,63 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 1.894.220,49 1.146.097,12
8.574.755,12 1.525.549,12
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 24.615.573,14
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.510.086,88 2.434.203,96
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.280.948,94 22.115.069,06
4. Sonstige Verbindlichkeiten 106.021,85 571.304,52
(davon aus Steuern € 43.974,12; Vorjahr € 43.282,14)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 6.517,36; Vorjahr € 7.534,62)
16.897.057,67 49.736.150,68
58.986.339,91 72.021.221,06

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 181.060.157,74 164.551.543,24
2. Minderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen (Vorjahr Erhöhung) -27.610,05 898.746,32
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 21.889,34
4. Sonstige betriebliche Erträge 572.715,16 546.187,45
(davon Erträge aus der Währungsumrechnung € 106.565,22; Vorjahr € 328.909,61)
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -131.016.417,03 -119.487.204,29
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -14.233.915,85 -18.479.020,81
-145.250.332,88 -137.966.225,10
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.980.013,72 -2.678.708,17
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -497.051,81 -527.997,73
(davon für Altersversorgung € 38.481,46; Vorjahr € 29.597,31)
-3.477.065,53 -3.206.705,90
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.492.219,66 -797.471,04
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.564.586,02 -12.367.862,45
(davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung € 183.314,01; Vorjahr € 200.031,43)
19.821.058,76 11.680.101,86
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 110,32 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.266.382,11 -761.128,61
(davon aus der Aufzinsung € 5.790,00; Vorjahr € 4.797,00)
(davon an verbundene Unternehmen € 639.704,30; Vorjahr € 269.841,35)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -5.799.781,11 -3.358.947,32
(davon Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern € 5.453,19; Vorjahr € 34.697,21)
12. Ergebnis nach Steuern 12.755.005,86 7.560.025,93
13. Jahresüberschuss 12.755.005,86 7.560.025,93

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Vorbemerkung

Die Weylchem Performance Products GmbH wurde zum 09.01.2024 in die Firma Catexel GmbH umbenannt. Sie wird weiterhin den Sitz in Wiesbaden haben und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden (HRB 29782) eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist unverändert die Entwicklung, Produktion und Vertrieb von - im Eigennamen oder als Auftragsproduktion - chemischen Vor-, Zwischen- und Endprodukten.

Die Unternehmensstruktur in der International Chemical Investors-Group sieht aus Transparenz- und Haftungsgründen eine rechtliche Trennung von Produktions- und Serviceeinheiten vor. Vor diesem Hintergrund wurden mit notariell beurkundetem Vertrag vom 19. Juli 2017 sowie Ergänzungsvereinbarung vom 11. August 2017 Teilbereiche (u.a. die Vertriebs-, Finanz- und Administrations-Abteilungen) der Catexel Production GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2017 auf die Catexel GmbH abgespalten. Weiterhin wurde zwischen der Catexel GmbH (Verpächterin) und der Catexel Production GmbH (Pächterin und Lohnherstellerin) ein Pachtvertrag über zwei Produktionsbetriebe sowie ein Lohnherstellungsvertag abgeschlossen.

Die abspaltungsbedingte bilanzielle Vermögensmehrung von TEUR 4.019 (übergegangene Aktiva von TEUR 7.666 abzüglich übergegangene Passiva von TEUR 3.647) wurde in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB der Gesellschaft eingestellt und ist seitdem unverändert.

B. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Catexel GmbH hat ihren Sitz in Wiesbaden und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Wiesbaden (HRB 29782).

Die Catexel GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 unverändert zum Bilanzstichtag des Vorjahres eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung sowie den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel) und wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert zum Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte in EUR. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gesellschaft wendet die für Kapitalgesellschaften geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB an.

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen wird auf den Anlagenspiegel verwiesen.

Die ausschließlich entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauern von drei bis fünf Jahren um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Im Zugangsjahr erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist gemäß § 253 Abs. 1 und 3 HGB i.V.m. § 255 Abs. 1 und 2 HGB zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzelnen Anschaffungsnebenkosten und die eventuellen nachträglichen Anschaffungskosten.

Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe ihrer voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wie folgt abgeschrieben:

Bauten auf fremden Grundstücken 15 - 33 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 5 - 10 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10 Jahre

Sämtliche Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Geringwertige Anlagengüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert bilanziert.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt anhand des gleitenden gewogenen Durchschnittsverfahrens. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse umfasst neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung.

Von dem Wahlrecht, Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten einzubeziehen, wird kein Gebrauch gemacht. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, welche sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten oder Veräußerungserlösen ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert aktiviert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

Zur Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährung wird der Stichtagskurs im Entstehungszeitpunkt oder der niedrigere beizulegende Wert unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag verwendet.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen sowie Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastung mit den sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergebenden Steuersätzen bewertet und nicht abgezinst.

Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet, der Saldo aktiviert oder passiviert. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 31,715 % zugrunde (15,825 % Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 15,89 % Gewerbesteuer). Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen.

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method = projizierte Einmalbeitragsmethode) auf der Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G bewertet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank zum 31. Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB).

Es wurden folgende Bewertungsparameter verwendet:

• Rechnungszins: 1,83 % p.a.
• Einkommenstrend: 2,68 % p.a.
• Rentenanpassungstrend: 2,00 % p.a.
• Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze: 2,68 % p.a.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden laufzeitadäquat abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip).

Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Stichtagskurs bei Entstehen und zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

D. Erläuterungen zum Jahresabschluss

I. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf TEUR 261 (Vorjahr TEUR 2.769) und betreffen, wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres, ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Es bestehen keine Forderungen gegenüber der Gesellschafterin.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben, wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel bestehen aus Kontokorrentguthaben in Höhe von TEUR 3.175 (Vorjahr TEUR 8.288).

Aktive latente Steuern

Der Überhang an aktiven latenten Steuern beläuft sich auf TEUR 63 (Vorjahr TEUR 58). Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Bilanzierungsdifferenzen bei langfristigen Rückstellungen.

31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
Differenz Handels-/ Steuerbilanz aktive latente Steuern
TEUR TEUR TEUR TEUR
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 177 127 56 40
Rückstellung für Jubiläumszuwendungen 5 6 2 2
Unrealisierte Kursgewinne 18 49 5 16
Summe aktive latente Steuern 63 58
passive latente Steuern
Unrealisierte Kursgewinne 0 0 0 0
Summe passive latente Steuern 0 0
Aktivüberhang 63 58

Eigenkapital - gezeichnetes Kapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25. Alleinige Gesellschafterin ist zum Bilanzstichtag die WeylChem Holding S.A., Luxemburg.

Eigenkapital - Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage i.S.v. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von TEUR 4.019 resultiert aus dem Saldo der Übernahme verschiedener Aktiva und Passiva zu Buchwerten von der Catexel Production GmbH (Abspaltungsvorgang rückwirkend zum 1. Januar 2017).

Eigenkapital - Dividendenausschüttung

Im Geschäftsjahr 2023 wurde keine Dividendenausschüttung an die Gesellschafterin vorgenommen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 382 (Vorjahr TEUR 379).

Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellungen basierend auf dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und der Bewertung der Pensionsrückstellungen basierend auf dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 3 (Vorjahr TEUR 16). Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen für Prämien, Gleitzeitguthaben, Berufsgenossenschafts- und Sozialversicherungsbeiträge sowie für Resturlaub in Höhe von insgesamt TEUR 683 (Vorjahr TEUR 598). Weiterhin sind Rückstellungen für ausstehende Rechnungen TEUR 1.200 (Vorjahr TEUR 506), Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr TEUR 12) enthalten.

Die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G sowie dem von der deutschen Bundesbank per 31. Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre von 1,75 % p.a. bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren bewertet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 weisen folgende Fälligkeiten auf:

bis 1 Jahr
TEUR
>1 Jahr
TEUR
davon >5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.510 0 0 1.510
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.281 0 0 15.281
Sonstige Verbindlichkeiten 106 0 0 106
16.897 0 0 16.897

Die Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2022 weisen folgende Fälligkeiten auf:

bis 1 Jahr
TEUR
>1 Jahr
TEUR
davon >5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 24.616 0 0 24.616
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.434 0 0 2.434
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.458 5.657 0 22.115
Sonstige Verbindlichkeiten 571 0 0 571
44.079 5.657 0 49.736

Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin WeylChem Holding SA, Luxemburg, bestehen zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 7.466 (Vorjahr TEUR 17.850). Bei der Verbindlichkeit handelt es sich um ein Darlehen, das zum Zeitpunkt des Bilanzstichtages eine Restlaufzeit von 8 Monaten hat. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren, wie im Vorjahr, aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf chemischer Produkte belaufen sich auf TEUR 178.672 (Vorjahr TEUR 162.666). Davon entfallen TEUR 141.068 (Vorjahr TEUR 131.363) auf Dritte im Ausland, TEUR 32.188 (Vorjahr TEUR 25.851) auf Dritte im Inland, TEUR 4.444 (Vorjahr TEUR 5.317) auf verbundene Unternehmen im Ausland und TEUR 973 (Vorjahr TEUR 135) auf verbundene Unternehmen im Inland.

Weiterhin wurden im Wesentlichen aus Dienstleistungen für verbundene Unternehmen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 848 (Vorjahr TEUR 588), Umsatzerlöse aus Vermietung und Verpachtung für verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.533 (Vorjahr TEUR 1.166) sowie Umsatzerlöse aus Dienstleistungen gegenüber fremden Dritten in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr TEUR 132) erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 572 (Vorjahr TEUR 546) bestehen im Wesentlichen aus Auflösung dubioser Forderungen 216 (Vorjahr TEUR 25) sowie Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 131 (Vorjahr TEUR 123) erzielt. Des Weiteren beinhalten die sonstigen betrieblichen Erträge periodenfremde Erträge aus Kursdifferenzen aus der Fremdwährungsbewertung in Höhe von TEUR 107 (Vorjahr TEUR 329), Weiterbelastungen an Dritte in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr TEUR 70), Auflösung der Pauschalwertberichtigung aus dem Vorjahr in Höhe von 32 TEUR (Vorjahr TEUR 0) und sonstigen periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 36 (Vorjahr TEUR 25).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 11.565 (Vorjahr 12.368) resultieren aus Logistikkosten TEUR 4.952 (Vorjahr TEUR 5.751), Aufwendungen für Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen TEUR 2.919 (Vorjahr TEUR 2.990), für Dienstleistungen Dritter in Höhe von TEUR 757 (Vorjahr TEUR 1.551), Aufwand aus dem Abgang des Anlagevermögens TEUR 516 (Vorjahr TEUR 0) Kosten für Versicherungen und Gebühren in Höhe von TEUR 466 (Vorjahr TEUR 332), Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen in Höhe von TEUR 239 (Vorjahr TEUR 246), Patentgebühren in Höhe von TEUR 163 (Vorjahr TEUR 173), Reparatur und Instandhaltung in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr TEUR 19), Kursverlusten in Höhe von TEUR 183 (Vorjahr TEUR 200), Beratungskosten in Höhe von TEUR 406 (Vorjahr TEUR 313), Reise- und Bewirtungskosten in Höhe von TEUR 198 (Vorjahr TEUR 73), Vertreterprovisionen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr TEUR 12) und übrigen Aufwendungen in Höhe von TEUR 730 (Vorjahr TEUR 532).

Die Aufwendungen für Dienstleistungen Dritter resultieren im Wesentlichen aus Aufwendungen für Sicherheits- und IT-Dienstleistungen, Aufwendungen für Fremdpersonal sowie aus Aufwendungen für Dienstleistungen, welche die an den Standorten der Gesellschaft gelegenen Fremdunternehmen weiterbelasten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 172 (Vorjahr TEUR 152) enthalten.

E. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

2023
Angestellte männlich 16
Angestellte weiblich 18
Gesamt 34

Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

TEUR
2024 2.012
2025 10
2026 2
2027 2
2028 und später 0
2.026

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.026 bestehen im Wesentlichen aus Dienstleistungsverträgen Höhe von TEUR 1.778. Die restlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen auf Miet- und Leasingverhältnissen für Hardware und Infrastruktur. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 1.756.

Das wirtschaftliche Eigentum der gepachteten, gemieteten und geleasten Gegenstände verbleibt beim Verpächter bzw. Vermieter und Leasinggeber, so dass es zu keiner Bilanzierung bei der Gesellschaft kommt. Der Vorteil der Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Investitions- und Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die gepachteten Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden können, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt.

Weitere außerbilanzielle Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären, bestehen nicht.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Es sind keine wesentlichen, marktunüblichen Geschäfte im Sinne des § 285 Nr. 21 HGB getätigt worden.

Honorare des Abschlussprüfers

Für Leistungen des Abschlussprüfers fielen im Geschäftsjahr 2023 für Abschlussprüfungsleistungen Aufwendungen in Höhe von sind TEUR 56 (Vorjahr TEUR 51) an.

Nachtragsbericht

Nach dem Abschlussstichtag sind keine konkreten Sachverhalte eingetreten, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens negativ auswirken.

Ausschüttungsgesperrte Beträge i. S. d. §§ 253 Abs. 6 S. 2, 268 Abs. 8 HGB

Zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 unterliegen der Ausschüttungssperre:

Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen zum 10-Jahres-Durchschnittszinssatz und 7-Jahres-Durchschnittszinsatz von TEUR 3 = ausschüttungsgesperrter Teilbetrag I von TEUR 3

Sonstige aktive latente Steuern von TEUR 58 = ausschüttungsgesperrter Teilbetrag II von TEUR 63

Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge = TEUR 66

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 übersteigt die frei verfügbare Kapitalrücklage zuzüglich des vorhandenen Gewinnvortrags den Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge. Daher besteht keine Ausschüttungssperre in Bezug auf den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 12.755 auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzernzugehörigkeit

Die Catexel GmbH wird in den Konzernabschluss der ICI Group GmbH einbezogen, der entsprechend der Vorschriften der IAS/IFRS des IASB aufgestellt wird. Kleinster und größter Konsolidierungskreis im Konzern ist die ICI Group GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Geschäftsführung

Der Geschäftsführung der Catexel GmbH gehörten im Berichtszeitraum folgende Personen an:

Dr. Andreas Maier, Managing Director

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet.

 

Frankfurt am Main, den 31. Mai 2024

Dr. Andreas Maier

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.404.734,12 0,00 0,00 0,00 1.404.734,12
1.404.734,12 0,00 0,00 0,00 1.404.734,12
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 836.988,39 0,00 1.085,22 0,00 835.903,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.599.541,37 58.255,03 1.286.579,04 1.484.564,57 8.855.781,93
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 739.646,89 13.360,50 1.118,41 17.737,19 769.626,17
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.084.283,58 792.474,06 0,00 -1.502.301,76 3.374.455,88
14.260.460,23 864.089,59 1.288.782,67 0,00 13.835.767,15
15.665.194,35 864.089,59 1.288.782,67 0,00 15.240.501,27
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 904.175,38 96.115,30 0,00 1.000.290,68
904.175,38 96.115,30 0,00 1.000.290,68
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 179.573,80 32.555,91 567,73 211.561,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.100.336,07 1.317.970,71 681.391,10 4.736.915,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 539.430,52 45.577,74 1.118,41 583.889,85
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.819.340,39 1.396.104,36 683.077,24 5.532.367,51
5.723.515,77 1.492.219,66 683.077,24 6.532.658,19
Restbuchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 404.443,44 500.558,74
404.443,44 500.558,74
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 624.341,19 657.414,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.118.866,25 4.499.205,30
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 185.736,32 200.216,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.374.455,88 4.084.283,58
8.303.399,64 9.441.119,84
8.707.843,08 9.941.678,58

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Catexel GmbH, Wiesbaden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Catexel GmbH, Wiesbaden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Catexel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 31. Mai 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Flür, Wirtschaftsprüfer

ppa. Lucas Frank, Wirtschaftsprüfer

PROTOKOLL

Gesellschafterjahresversammlung der Catexel GmbH

Die International Chemical Investors XIV S.A. mit Sitz in Luxemburg, eingetragen im Handels- und Firmenregister Luxemburg unter B209036 der im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt unter HRB 29782 eingetragenen Catexel GmbH (vormals Weylchem Performance Products GmbH) mit Sitz in Wiesbaden.

Unter Verzicht auf sämtliche Frist- und Formvorschriften hält die Gesellschafterin, vertreten durch die Unterzeichner, die Gesellschafterjahresversammlung ab und beschließt:

1.

Der Jahresabschluss 2023, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, wird festgestellt.

2.

Der Jahresgewinn in Höhe von 12.755.005,86 EURO wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3.

Für das Jahr 2024 wird die PricewaterhouseCoopers AG Frankfurt mit der Prüfung des Jahresabschlusses betraut.

4.

Die Gesellschafter stimmen zu, dass der Geschäftsführung für das Jahr 2023 Entlastung erteilt wird.

 

Luxemburg, den 31. Oktober 2024

International Chemical Investors XIV S.A.
2A, Rue des Capucins
L-1313 Luxembourg

Eduard Koster

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 31.10.2024 festgestellt.

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