ENERPARC Solar Invest 164 GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Müllejans seit 25.2.2026 | Geschäftsführer |
Christoph Koeppen seit 26.10.2018 | Geschäftsführer |
Stefan Dipl.-Ing. Müller seit 26.10.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
pvwerk GmbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022der pvwerk GmbH, HamburgI. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 1. Unternehmensstruktur, Steuerung und Strategie Die Muttergesellschaft pvwerk GmbH ist ein Installationsunternehmen für schlüsselfertige Solarstromanlagen mit Sitz in Hamburg. Mit einem erfahrenen Team aus Spezialisten konzentriert sich die Ausrichtung der pvwerk GmbH auf Freiflächenanlagen größer als 1 MWp. Von der Gestell- und Modulmontage über den Erdbau bis hin zur elektrischen Verkabelung werden alle Arbeiten aus einer Hand und in kürzester Zeit termingerecht durchgeführt. Flächenvor- und -nachbereitungen, Trassenbau sowie die Errichtung von Zaunsystemen und Alarmanlagen sind die Tätigkeiten, die das Portfolio zur vollständigen Installation eines Solarparks abrunden. Durch einen bewährten und gut vorbereiteten Bauablaufprozess kann die pvwerk GmbH jederzeit kurzfristig auf die Anforderungen von Kunden reagieren. Das Unternehmen zeichnet sich durch eine schnelle Realisierungsgeschwindigkeit und einen hohen Qualitätsanspruch aus. Einen weiteren Standort hat die pvwerk GmbH in Landsberg. Dort werden Inspektionen und Reparaturen des in den vergangenen Jahren gewachsenen Maschinen- und Fuhrparks durchgeführt. Neben den typischen Werkstattarbeiten dient der Standort für die Fertigung und Vorhaltung von Ersatzteilen und Komponenten (Material und Maschinen). Ein weiteres Tätigkeitsfeld der pvwerk GmbH ist die Unterstützung in der technischen Betriebsführung von großen Solarparks auf Freiflächen. Mit einem eigenen Maschinenpark und umfangreicher Erfahrung aus der Solartechnik werden die Dienstleistungen - wie Inspektion, Wartung, Grünpflege - optimal erfüllt. Durch die ganzheitliche Strategie von Flächenvorbereitung über Errichtung bis zur Wartung und Pflege ist die pvwerk GmbH ein idealer Partner für Solarparkbetreiber. Neben der Installation von schlüsselfertigen Photovoltaikanlagen hält die pvwerk GmbH zum 31. Dezember 2022 alle Anteile an 14 Tochterunternehmen, die im Konzernabschluss der pvwerk GmbH vollkonsolidiert werden. In den Tochtergesellschaften werden Solarparks mit einer Gesamtgröße von ca. 39 MWp betrieben, aus denen konstante Einnahmen, unabhängig von der Installation von PV-Anlagen, über Ergebnisabführungsvereinbarungen, generiert werden. 2. Gesamtwirtschaftliche Lage und Wettbewerbssituation Das Wirtschaftsjahr 2022 war geprägt durch den andauernden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. In Folge des Krieges und der damit einhergehenden Unsicherheit sowie Knappheit von Öl und Gas stiegen die Rohstoff- und Energiepreise sowie die Inflationsraten massiv an. Im Juli leitete die EZB die Zinswende ein, indem sie den Leitzins anhob, um den hohen Inflationsraten entgegenzuwirken. Zuletzt erhöhte sie den Leitzins im Februar 2023 auf 3,0 %. Hinzu kamen Lieferengpässe, u.a. hervorgerufen durch die Null-Covid-Politik Chinas. Nachlassende Konjunkturen in China und weiteren fortgeschrittenen Volkswirtschaften sorgten für eine Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums im Vergleich zum Vorjahr. Der IWF rechnet für das Jahr 2022 mit einem Anstieg der Weltwirtschaft in Höhe von 3,2 %. a. Gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland Trotz Inflation, der Invasion Russlands in der Ukraine, zeitweise hoher Corona Inzidenzen und Lieferproblemen verzeichnete die deutsche Wirtschaft ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Gemäß den Berechnungen des Statistischen Bundesamts vom 13. Januar 2023 stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 um 1,9 % an. Somit verlangsamte sich das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr. Die Folgen des russischen Angriffskriegs in Form von hohen Energiepreisen, weiterhin verschärfte Material- und Lieferengpässe prägten die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland. Die Inflationsrate befand sich mit durchschnittlich 7,9 % auf einem historisch hohen Niveau. Die deutsche Bundesregierung reagierte mit einer Reihe verschiedener Maßnahmen, um die Wirtschaft sowie die Bürgerinnen und Bürger finanziell zu entlasten. Von dem Wegfall nahezu aller Corona-Maßnahmen im Verlauf des Jahres 2022 profitierten indes einige Dienstleistungsbereiche wie die Kreativ- und Unterhaltungsbranche als auch das Gastgewerbe. Die Baubranche hingegen litt unter Material- und Fachkräftemangel sowie gestiegenen Baukosten, sodass sie im Wirtschaftsjahr 2022 einen Rückgang verzeichnete. b. Branchensituation Entwicklung des PV-Marktes Die politischen Rahmenbedingungen in der europäischen Union verbessern sich seit Jahren zu Gunsten der Erneuerbaren Energien, um das ausgeschriebene Ziel - Klimaneutralität bis 2050 - zu erreichen. Dieser Trend setzte sich trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage in 2022 fort. Für den europäischen Photovoltaikmarkt erwartet Solarpower Europe für das Jahr 2022 ein Wachstum von 47 % im Vergleich zum Vorjahr. In Summe lag die neu installierte Leistung in den EU-Staaten bei 41,4 GWp. Deutschland führt den europäischen PV-Markt an, gefolgt von Spanien und Polen. Erstmals erreichten 10 europäische Länder jeweils einen Zubauwert von mehr als 1 GWp. Im Jahr 2022 betrug die neuinstallierte Photovoltaikleistung in Deutschland rund 7,2 GWp und war geringfügig höher als der von Bundesregierung vorgegebene Zielzubauwert in Höhe von 7 GWp. Die neuinstallierte Leistung entspricht dem zweitstärksten Zubauwert nach 2011. Da die pvwerk GmbH als Installateur auf dem europäischen Freiflächen-Photovoltaikmarkt agiert, ist ihre Geschäftstätigkeit unmittelbar mit der Entwicklung der Solarbranche verknüpft. Direktvermarktung Die Tochtergesellschaften der pvwerk GmbH, welche Photovoltaik-Großkraftwerke betreiben, vermarkten ihren Strom im Wege der Direktvermarktung bzw. der sonstigen Direktvermarktung. Die Direktvermarktung des regenerativ erzeugten Stroms des pvwerk-Konzerns erfolgt durch die Schwestergesellschaft Sunnic Lighthouse GmbH. Der Begriff Direktvermarktung bezeichnet den Verkauf von Strom aus erneuerbaren Energien an Großabnehmer oder den Handel an Strombörsen. Betreiber von Solarparks können bei diesem Modell den selbst erzeugten Strom im sogenannten Marktprämienmodell in die Direktvermarktung geben. Finanzielle Unterschiede zwischen dem EEG-Tarif und dem an der Strombörse erzielten Marktpreis gleicht die sog. Marktprämie aus, auf die ein Erzeuger dann Anspruch hat. Somit entstehen dem Anlagenbetreiber keine finanziellen Nachteile gegenüber der klassischen EEG-Vergütung, wenn er sich für das Marktprämienmodell entschließt. Die sonstige Direktvermarktung, bei der Anlagenbetreiber ihren Strom ohne Inanspruchnahme einer Förderung durch das EEG durch einen Direktvermarkter an der Börse verkaufen lassen können, ist durch den rasanten Anstieg der Strombörsenpreise seit Mitte 2021 sehr attraktiv geworden. Diese Entwicklung setzte sich im Jahr 2022 fort. Während bis zu diesem Zeitpunkt die Strombörsenpreise regelmäßig unter der EEG-Vergütung lagen, sind diese seither deutlich über der EEG-Vergütung. Daher besteht seitdem die Möglichkeit, Risiken und Chancen aus der Vermarktung über EEG-Niveau zwischen Direktvermarkter und Anlagenbetreiber aufzuteilen und letztlich den Mehrerlös aus dieser Vermarktung außerhalb des Marktprämienmodells aufzuteilen. Die Anlagenbetreiber nutzen diese Variante immer mehr, weil sie sich im Vergleich zum Marktprämienmodell mittelfristig bis langfristig konstant stabile Zusatzvergütungen sichern können. Wettbewerbssituation Der von der pvwerk GmbH schwerpunktmäßig durchgeführte Bereich des schlüsselfertigen Großanlagenbaus in Kombination mit Service und Wartung war auch 2022 in Deutschland ohne maßgeblichen Wettbewerb. Wettbewerber, die das komplette System von Flächenvorbereitung über Rammung, Zaunbau, mechanische und elektrische Montage bis hin zum Trassenbau und anschließendem Service anbieten, sind in Deutschland spärlich vorhanden. Darüber hinaus befindet sich die pvwerk GmbH in einer komfortablen Situation, da sie bevorzugter Partner und Hauptauftragnehmer der ENERPARC AG ist. Die ENERPARC AG sichert die finanzielle Förderung zukünftiger Photovoltaikanlagen größer als 750 kWp über die von der Bundesnetzagentur festgelegten Ausschreibungsverfahren. Der ENERPARC gelingt es regelmäßig, einen beachtlichen Teil des ausgeschriebenen Volumens in den Ausschreibungsrunden tariflich zu sichern. Des Weiteren hat sich die Realisierung von PPA Projekten in der Geschäftstätigkeit der ENERPARC AG etabliert. Bei einem PPA handelt es sich um einen langfristigen Stromliefervertrag, der zwischen einem Verkäufer (Stromproduzent) und einem Käufer (Stromabnehmer, z.B. Energieversorger oder industrielle Großkunden) geschlossen wird. Das Geschäftsmodell der ENERPARC AG hat sich somit neben der Realisierung von PV-Anlagen mit einer Anlagenleistung von bis zu 20 MWp, für die ein Tarif gesichert wurde, um die Installation von PPA-Großprojekten mit einer Anlagenleistung größer als 20 MWp erweitert. Die zu realisierende Pipeline ist für die kommenden Jahre auch für die pvwerk GmbH deutlich gewachsen. Derzeit ist nicht ersichtlich, dass die ENERPARC AG in absehbarer Zeit keine Photovoltaikanlagen mehr baut. Auch dass sie die pvwerk GmbH nicht für die Installation beauftragt, ist unwahrscheinlich. 3. Geschäftsentwicklung 2022 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage a. Ertragslage Zur besseren Übersicht wurde der Konzernumsatz in einzelne Segmente aufgeteilt. Er gliedert sich wie folgt:
Der pvwerk-Konzern konnte sich im Geschäftsjahr 2022 erneut sehr gut behaupten. Im Berichtsjahr wurde ein Konzernumsatz von TEUR 76.471 erzielt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung in Höhe von TEUR 4.211 (+5,8 %). Die Umsatzerlöse im Segment Bauleistungen resultieren aus der Errichtung und dem Netzanschluss von Solarparks durch die pvwerk GmbH. Hauptkunde ist die Schwestergesellschaft ENERPARC AG. In Deutschland installierte die pvwerk GmbH Solarparks mit einer Leistung von 320 MWP. Hinzu kommt die Errichtung von weiteren 8 Solarparks mit einer Leistung von 48 MWp auf der spanischen Insel Mallorca. Die Umsatzerlöse enthalten neben dem abgerechneten Neubauvolumen Umsätze aus Flächennachbereitung sowie Trassenbau für Solarparks, deren EEG-konforme Errichtung teilweise bereits im Vorjahr abgeschlossen und abgerechnet wurde. Im Segment Einspeisevergütung werden Umsatzerlöse aus dem Betrieb der konzerneigenen Solarparks ausgewiesen. Die Umsatzerlöse der Tochtergesellschaften erhöhten sich deutlich um 148,7 % auf TEUR 4.295. Zurückzuführen ist der starke Anstieg auf das hohe Strompreisniveau im Berichtsjahr. Hinzu kommen die erzielten Erlöse aus der Grünpflege sowie dem Segment der Extraarbeiten, worunter auch sogenannte Repowering Projekte fallen. Leistungen im Zusammenhang mit der Wartung bereits errichteter Solarparks werden im Segment Wartung und Grünpflege abgebildet. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen ergibt sich eine Gesamtleistung in Höhe von TEUR 77.961 (Vorjahr: TEUR 70.916). Der Materialaufwand beinhaltet im Wesentlichen Materialeinsatzkosten und bezogene Leistungen im Rahmen der Solarparkerrichtung sowie Direktvermarktungskosten aus dem Betrieb konzerneigener Solarparks. Der Anstieg des Materialaufwands um 5,9 % auf TEUR 66.947 korrespondiert mit der Entwicklung der Gesamtleistung. Der Personalaufwand betrug in 2022 TEUR 2.950 (2021: TEUR 2.063). Grund für die Steigerung ist die Einstellung weiterer Mitarbeiter. Im Jahresmittel beschäftigte die pvwerk Gruppe im Berichtsjahr 41 Mitarbeiter. Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.769 (+13,6 %) resultieren überwiegend aus der Abnutzung konzerneigener Solarparks, welche linear über 20 Jahre abgeschrieben werden. Der Anstieg begründet sich auf den Erwerb eines weiteren Solarparks und einer Lagerhalle in Landsberg sowie Investitionen für Baumaschinen im Jahr 2022. Die betrieblichen Aufwendungen betrugen TEUR 1.912 (Vorjahr: TEUR 1.485). Sie beinhalten überwiegend Kostenweiterbelastungen der Schwestergesellschaft ENERPARC AG, Kosten für die technische Betriebsführung konzerneigener Solaranlagen sowie Reisekosten. Das Finanzergebnis beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR -439. Es ergibt sich überwiegend aus der Verzinsung langfristiger Bankdarlehen zur Finanzierung der konzerneigenen Solarparks. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) beträgt im Geschäftsjahr 2022 TEUR 3.151 (Vorjahr: TEUR 1.467). Der Ertragssteueraufwand belief sich im Berichtsjahr auf in Summe TEUR 1.062 (Vorjahr: TEUR 485). Nach Abzug von Steuern ergibt sich für das Berichtsjahr 2022 ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.089 (Vorjahr: TEUR 982). b. Finanzlage Maßgebliches finanzpolitisches Ziel ist es, über ausreichende Finanzreserven zu verfügen, um die Zahlungsfähigkeit der pvwerk GmbH jederzeit sicherzustellen. Die Überwachung, Planung und Steuerung der Liquidität liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (TEUR 5.727). Investitionen in das Sachanlagevermögen sind maßgeblich für den negativen Cashflow aus Investitionstätigkeit (TEUR -7.194). Tilgungen von Bankdarlehen sowie Auszahlungen an Unternehmenseigner begründen den negativen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (TEUR -1.278). Im Übrigen wird auf die dem Konzernabschluss beigefügte Kapitalflussrechnung verwiesen. c. Vermögens- und Kapitalstruktur Infolge der erhöhten Geschäftstätigkeit stieg die Bilanzsumme des Konzerns zum 31. Dezember 2022 um TEUR 5.102 auf TEUR 41.806 an. Auf der Aktivseite überwiegt das Anlagevermögen mit einem Anteil von rund 74 % der Bilanzsumme. Das langfristige Fremdkapital bestimmt mit ca. 56 % der Bilanzsumme die Passivseite. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Sachanlagevermögen infolge von Investitionen in einen neuen Solarpark sowie in einen neuen Lagerstandort um TEUR 4.386 (+16,5 %) auf TEUR 30.958 an. Es beinhaltet im Wesentlichen Solarparks, die auf gepachteten Grundstücken betrieben werden. Zum Abschlussstichtag betreibt der pvwerk-Konzern Solarparks mit einer Leistung von ca. 39 MWp. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich infolge der Ausdehnung des Geschäftsvolumens auf TEUR 1.928 (Vorjahr: TEUR 438). Die sonstigen Vermögensgegenstände zuzüglich der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Wesentlichen kurzfristige Darlehen an Schwestergesellschaften, Steuererstattungsansprüche sowie Pachtvorauszahlungen für Grundstücke, auf denen konzerneigene Solarparks betrieben werden. Zum Stichtag des Berichtsjahres stiegen diese Positionen insgesamt um TEUR 514 auf TEUR 3.181. Die flüssigen Mittel sanken um TEUR 2.475 und betrugen zum 31. Dezember 2022 TEUR 3.812. Auf der Passivseite verzeichnet das Konzern-Eigenkapital einen Anstieg um TEUR 889 und beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 2.239. Hierfür sind zwei gegenläufige Effekte verantwortlich. Zum einen wurde in der Gesellschafterversammlung der Muttergesellschaft eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 1.200 beschlossen. Zum anderen führte das Konzernergebnis in Höhe von TEUR 2.089 zu einer Erhöhung des Eigenkapitals. Die Rückstellungen befanden sich zum Bilanzstichtag mit TEUR 2.819 deutlich über Vorjahresniveau (Vorjahr: TEUR 1.567). Hauptursächlich für den Anstieg der Rückstellungen sind ausstehende Rechnungen für noch zu erbringenden Restarbeiten realisierter Projekte. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 33.806 stiegen insgesamt um TEUR 2.676 an. Ursächlich für den Anstieg ist die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen infolge des Erwerbs eines konzerneigenen Solarparks am Jahresende. Die latenten Steuern stammen überwiegend aus Unterschiedsbeträgen zwischen dem handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen der Solarparks. Die sich insgesamt ergebende künftige Steuerbelastung wurde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt und erhöhte sich um TEUR 284 auf TEUR 2.941. 4. Mitarbeiter Die pvwerk beschäftigte zum 31. Dezember 2022 insgesamt 47 Mitarbeiter in Vollzeit inklusive des Geschäftsführers. Es ist bereits bekannt, dass das Installationsvolumen im Jahr 2023 im Vergleich zum Berichtsjahr und den Vorjahren steigen wird, weshalb die Einstellung von weiteren Mitarbeitern erforderlich ist. Wegen des zunehmenden branchenübergreifenden Wettbewerbs im Bereich Fach- und Führungskräfte fokussiert sich das Unternehmen auf die Bindung und Entwicklung von geeigneten Mitarbeitern. Die pvwerk GmbH soll dabei als erfolgreiche Arbeitgebermarke weiter gestärkt werden. Hier wollen wir uns durch professionelle Aus- und Weiterbildung auszeichnen und gegenüber Mitarbeitern und Interessierten auf uns aufmerksam machen. Weitere Instrumente der Mitarbeiterbindung sind diverse Incentivierungsprogramme. Diese sollen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Identifizierung mit der Marke pvwerk dienen und die Bindung zum Unternehmen fördern. Dazu bedienen wir uns als Instrumentarium neben der fixen Entlohnung auch einer variablen Komponente, die sich am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens orientiert. Ebenso legt die pvwerk größten Wert auf interne wie externe Sicherheitsstandards in Bezug auf ihre Mitarbeiter. So wird im Bereich Sicherheit auf der Baustelle wie im Office eng mit einem externen Dienstleister zusammengearbeitet. Weitergehende Fortbildungen in diesem Bereich, ein Quartals-Sicherheitstreffen, regelmäßige Überprüfungen der Baustellen und ein Sicherheitshandbuch unterstützen den Fokus auf die Sicherheit der Mitarbeiter bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten. Die Sicherheitstreffen werden jedes Quartal und firmenübergreifend durchgeführt. II. Risikobericht Die pvwerk pflegt ein aktives Risikomanagement, um sich ergebende Risiken frühzeitig zu erkennen und zu analysieren. Die Pflege des Risikomanagements ist darauf ausgerichtet, den Fortbestand des Unternehmens nachhaltig zu sichern. Auf Basis des internen Rechnungswesens werden die Auswirkungen der einzelnen Risiken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens fortlaufend analysiert und bewertet. Um finanzielle Auswirkungen eines möglichen Schadens zu minimieren, wurden - soweit verfügbar und wirtschaftlich vertretbar - Versicherungen abgeschlossen. Umfang und Höhe dieser Versicherungen werden laufend überprüft. Die pvwerk verfügt über eine klare Führungs- und Unternehmensstruktur, in der bereichsübergreifende Schlüsselfunktionen zentral gesteuert werden. Die im Unternehmen eingesetzte Hard- und Software sowie Dateien sind durch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen im EDV-Bereich gegen Zugriffe Unbefugter geschützt. Ein adäquates Richtlinienwesen (z. B. Bilanzierungsrichtlinien, Zahlungsrichtlinien, Reisekostenrichtlinien) ist eingerichtet und wird laufend aktualisiert. Bei rechnungsrelevanten Prozessen wird grundsätzlich das Vier-Augen-Prinzip angewendet. 1. Branchenentwicklung: Chancen überwiegen die Risiken Durch die Partnerschaft zwischen der pvwerk GmbH und der ENERPARC AG hat die pvwerk GmbH einen starken Partner, der weiterhin ambitioniert Projekte realisieren wird und schon einige hundert MWp an Projektrechten gesichert hat. Weiterhin verstärkt die ENERPARC AG ihre Aktivitäten in der Entwicklung großer PPA-Projekte. Diese Projekte erhalten keine staatliche EEG-Vergütung und sind somit nicht an eine Anlagenleistung von maximal 20 MWp gebunden und können auf allen baurechtlich zugelassenen Flächen realisiert werden. Da sich die Photovoltaikbranche derzeit weiterhin im Aufschwung befindet, ist das Risiko einer Reduktion der Aufträge für die pvwerk GmbH gering. Experten gehen davon aus, dass die Photovoltaik auch in den nächsten Jahren aufgrund der von der Politik gesetzten Ziele hinsichtlich der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien hohe Zubauwerte erzielen wird. 2. Risiko aus Beschaffungspreiserhöhungen Des Weiteren muss das Risiko steigender Preise, hervorgerufen durch weiter steigende Energiekosten, in den Kalkulationen berücksichtigt werden. Kalkulationen werden in regelmäßigen Abständen überprüft und wenn erforderlich angepasst. Aktuell sieht sich die pvwerk zuversichtlich und in der Lage, Preissteigerungen, die sich nicht durch Effizienzsteigerungen saldieren lassen, an ihre Auftraggeberin weitergeben zu können. 3. Risiko aus Abhängigkeit vom Auftraggeber Die pvwerk GmbH hat zum jetzigen Zeitpunkt ein starkes Abhängigkeitsverhältnis zur ENERPARC AG, da diese der Hauptauftraggeber ist. Der Wegfall des Auftraggebers ENERPARC AG hätte erhebliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der pvwerk GmbH. Dass die pvwerk GmbH keine Aufträge mehr von der ENERPARC AG erhält, ist unwahrscheinlich, da die Anteilseigner beider Gesellschaften identisch sind. Zudem ist die Beauftragung für das Jahr 2023 bereits erfolgt, daher ist das Eintreten des genannten Risikos aktuell nicht erkennbar. 4. Risiko Unternehmenswachstum Weiterhin fordern die geschäftlichen Aktivitäten hohe Anforderungen an die Organisation und interne Struktur des Unternehmens. Ein gewisses Risiko kann sich weiterhin dadurch ergeben, dass die Anpassung der Organisationsstrukturen nicht mit dem operativen Wachstum Schritt halten kann. Dabei sind vorübergehende organisatorische Risiken durch den verzögerten Ausbau angemessener Verwaltungsressourcen nicht gänzlich auszuschließen. Die pvwerk GmbH begegnet diesem Risiko nach wie vor, indem sie bei der Personalrekrutierung ihren Schwerpunkt auf Mitarbeiter legt, die bereits über langjährige Erfahrung verfügen, die sie in die wachsende Organisationsstruktur einbringen. Ebenso ermöglichen flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege ein Höchstmaß an unternehmerischer Transparenz, um schnellstmöglich auf Strukturschwächen in der Ablauforganisation reagieren zu können. Des Weiteren setzt die Gesellschaft hocheffiziente Hilfsmittel und Tools im Bereich des ERP-Systems ein, um Prozesse effektiver zu gestalten und in Teilen zu automatisieren. 5. Liquiditätsrisiko Durch die Vorabzahlungen der Auftraggeber und den positiven operativen Cashflow hat die pvwerk GmbH kein signifikantes Liquiditätsrisiko. 6. Risiko Personal Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor der pvwerk GmbH. Dem Risiko, kompetente Mitarbeiter zu verlieren, begegnet die Gesellschaft, indem sie sich als moderner und attraktiver Arbeitgeber positioniert. 7. Einfluss der Corona Pandemie 2022 befand sich die Welt bereits im dritten Jahr der Corona-Pandemie. Das erste Halbjahr war in Deutschland noch von hohen Infektionszahlen durch die hochansteckende Omikron-Variante gekennzeichnet. Diese Variante sorgte jedoch für weniger schwere Verläufe, gepaart mit einer hohen Impfquote der vollständig Geimpften über 76,4 % (Stand 26. Januar 23), sodass die Intensivbehandlungen im Jahresverlauf zurückgingen. Die Regierung ließ zum 1. Oktober 2022 nahezu alle Corona Schutzmaßnahmen fallen. Aktuell rechnen wir nicht damit, dass sich die Corona-Pandemie negativ auf die Geschäftstätigkeit der pvwerk GmbH im Jahr 2023 auswirken wird. Bereits in den beiden Jahren zuvor konnte sich die pvwerk GmbH trotz mehrerer Lockdowns und hohen Infektionszahlen gut behaupten. 8. Einfluss des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine Am 24. Februar 2022 startete Russland den Angriffskrieg auf die Ukraine. Bis einschließlich heute dauern die Kampfhandlungen an. Die pvwerk GmbH spürte die Folgen des Ukraine-Kriegs insbesondere bei den gestiegenen Preisen der zu verbauenden Baustoffe und Kleinmaterialien als auch bei den gestiegenen Dieselpreisen. Diese konnten an den Auftraggeber weitergegeben werden. Zum heutigen Stand sind die Dauer und der Ausgang des Krieges kaum einschätzbar, jedoch rechnen wir auch für das Jahr 2023 weiterhin mit hohen Energie- und Rohstoffpreisen. III. Nachtragsbericht Infolge einer organisatorischen Neuausrichtung hat die pvwerk GmbH zehn Mitarbeiter an eine nahestehende Schwestergesellschaft zum 1. Januar 2023 abgegeben. Dadurch wird das Ziel verfolgt, den Fokus auf das Kerngeschäft zu setzen und Potentiale vollkommen auszuschöpfen. IV. Prognosebericht Sowohl die Klimakrise als auch die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten zeigen auf, dass der Ausbau erneuerbarer Energien schneller vorangetrieben werden muss als bislang. Am 29. Juli 2022 legte die Bundesregierung gesetzlich fest, dass die erneuerbaren Energien im überwiegenden öffentlichen Interesse liegen und der öffentlichen Sicherheit dienen. Dies ist entscheidend für die Erhöhung des Tempos von Planungs- und Genehmigungsverfahren und soll den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland massiv beschleunigen. Am 1. Januar 2023 traten alle Regelungen des novellierten EEG in Kraft mit dem Ziel, Klimaneutralität zu schaffen. Bereits im Jahr 2023 sollen 9 GWp neue Anlagenleistung ans Netz gehen. Für 2026 gibt das EEG 22 GWp neu installierte Leistung als Ausbauziel vor. Die pvwerk GmbH wird im Einklang mit den durchweg positiven Prognosen für den deutschen als auch europäischen Photovoltaikmarkt auch in 2023 Projekte umsetzen können. Klare Prozesse, kosteneffizientes Management sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem starken Partner, der ENERPARC AG, helfen der pvwerk GmbH auch weiterhin aussichtsreiche Projekte realisieren zu können. Wie bereits im Vorjahr richtet sich der Fokus der ENERPARC in 2023 neben dem deutschen Kernmarkt auf hoch entwickelte europäische Zielmärkte. Hierbei wird sich die pvwerk neben dem zu realisierenden deutschen Portfolio als Installationsunternehmen für die Umsetzung ausländischer Projekte in den Ländern Spanien und Polen einbringen. In Deutschland hat die pvwerk GmbH zum heutigen Stand mit der Installation von 126 MWp gestartet, ergänzt um 62 MWp in Spanien sowie 28 MWp in Polen. Zum heutigen Zeitpunkt plant die pvwerk mit einem Installationsvolumen von rund 560 MWp in Deutschland, Spanien und Polen. Für das Jahr 2023 erwartet die Geschäftsführung infolge des gestiegenen Installationsvolumens im Vergleich zum Vorjahr einen starken Zuwachs von Umsatz und Ergebnis aus eigener Installationstätigkeit. Die Umsatzerlöse der konzerneigenen Solarparks werden hingegen leicht zurückgehen. Ursächlich hierfür ist das im Dezember 2022 in Kraft getretene Strompreisbremsengesetz, wonach Mehrerlöse aus dem Stromhandel abgeschöpft werden. Vor diesem Hintergrund erwartet die Geschäftsführung insgesamt betrachtet einen starken Umsatzanstieg bei einem deutlichen Anstieg des Jahresergebnisses. Die Prognose steht unter dem Vorbehalt, dass der weitere Verlauf der Corona-Pandemie und die Folgen des militärischen Konfliktes in der Ukraine keine beträchtlichen Auswirkungen auf die Realisierung der in Aussicht stehenden Auftragslage haben.
Hamburg, 28. April 2023 pvwerk GmbH Geschäftsführung gez. Florian Gösch KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022PVWERK GMBH, HAMBURGAKTIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022der pvwerk GmbH, HamburgA. Allgemeine Angaben Die pvwerk GmbH mit Sitz in Hamburg (Amtsgericht Hamburg HRB 118647) ist Mutterunternehmen im Sinne des § 290 HGB und ist aufgrund der Überschreitung der Größenmerkmale gemäß § 293 HGB verpflichtet, einen Konzernabschluss aufzustellen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 wurde unter Beachtung der Vorschriften des HGB erstellt. B. Abgrenzung des Konsolidierungskreises In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die pvwerk, Hamburg, sowie 14 inländische Tochterunternehmen einbezogen. Die Tochtergesellschaften der pvwerk Gruppe stehen unter der einheitlichen Leitung der Konzernobergesellschaft pvwerk GmbH. Hinsichtlich der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen verweisen wir auf die diesem Konzernanhang in Abschnitt H.4. beigefügte Aufstellung des Anteilsbesitzes. C. Konsolidierungsgrundsätze Konsolidierungsstichtag Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde. Die Einzelabschlüsse sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sämtliche in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen schließen ihr Geschäftsjahr zum 31. Dezember ab. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung der voll einbezogenen Unternehmen erfolgte nach der angelsächsischen Methode (Erwerbsmethode), die zwischen Erst- und Folgekonsolidierung differenziert. Für Erstkonsolidierungen bzw. Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2019 (Neufälle) wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitpunkt der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Die Folgekonsolidierung - und damit auch die Konsolidierung zum 31. Dezember 2022 - erfasst den Konzernanteil der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Konzerngesellschaften im Konzernergebnis. Schuldenkonsolidierung Die Schuldenkonsolidierung entspricht den handelsrechtlichen Konsolidierungsgrundsätzen gemäß § 303 Abs. 1 HGB. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen vollkonsolidierten Unternehmen der pvwerk Gruppe werden eliminiert. Zwischenergebniseliminierung Zwischengewinne aus konzerninternen Lieferungen waren nicht zu berücksichtigen. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung entspricht den handelsrechtlichen Konsolidierungsvorschriften gemäß § 305 Abs. 1 HGB. Die Erlöse in den Umsatzerlösen aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen zwischen den im Konzernabschluss der ENERPARC Gruppe einbezogenen Unternehmen gleichen sich mit den auf sie entfallenen Aufwendungen aus. Latente Steuern Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen (Handelsbilanz II - Steuerbilanz-Unterschiede) der einbezogenen Gesellschaften wurden auf der Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Aktive und passive latente Steuern wurden saldiert ausgewiesen. Funktionale Währung Die funktionale Währung des Konzerns ist Euro. Alle Konzerngesellschaften bilanzieren in Euro. Im Übrigen wurde der Grundsatz der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden beachtet. D. Rechnungslegungsgrundsätze Grundsätzliches Bei der Bilanzierung, Bewertung und Konsolidierung sind die einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches angewandt worden. Die Einzelabschlüsse werden nach den deutschen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Sie werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, wobei die vom Mutterunternehmen angewandten Ansatz- und Bewertungsregeln auch von den Tochtergesellschaften beachtet werden. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Grundlagen der Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens; bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. Bilanzierung und Bewertung Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Auf die Zugänge im Laufe des Geschäftsjahres werden die Abschreibungen "pro rata temporis" vorgenommen. Bei den unter den technischen Anlagen ausgewiesenen Solarparks wird eine Nutzungsdauer von zwanzig Jahren zugrunde gelegt. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips, die fertigen und unfertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten auf Basis von Einzel- und Gemeinkosten ermittelt. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert bewertet. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Bereits erhaltene Anzahlungen von den Kunden, die im Zusammenhang mit den unfertigen Erzeugnissen stehen, werden in Ausübung des Wahlrechts des § 268 Abs. 5 S. 2 HGB von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken bei Forderungen wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Der Posten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wird zum Nominalwert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die zu Aufwendungen in kommenden Perioden führen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind mit dem Nennwert angesetzt, soweit diese nicht von den Vorräten offen absetzbar sind. Latente Steuern aus den Einzelabschlüssen (Handelsbilanz II - Steuerbilanz-Unterschiede) der einbezogenen Gesellschaften wurden auf der Basis der zukünftigen Steuerbelastung der einbezogenen Gesellschaften ermittelt. Aktive latente Steuern umfassen auch latente Steuern aus steuerlichen Verlustvortragsmöglichkeiten, sofern mit einer Inanspruchnahme zu rechnen ist. Aktive und passive latente Steuern wurden saldiert ausgewiesen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB gegliedert. E. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung I. Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagengitter, das integraler Bestandteil des Anhangs ist. 2. Vorräte Die unfertigen Erzeugnisse/unfertigen Leistungen resultieren aus nicht abgeschlossenen Bauvorhaben von Solarparks. Die erhaltenen Anzahlungen werden in Höhe von TEUR 1.224 (i. V. TEUR 380) in Ausübung des Wahlrechts des § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt und sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. 3. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die ausgewiesenen Forderungen resultieren im Wesentlichen aus der Endabrechnung von Bauvorhaben. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Wesentliche Einzelwertberichtigungen oder Forderungsausfälle fielen im Geschäftsjahr 2022 nicht an. 4. Sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenstände resultieren im Wesentlichen aus Steuererstattungsansprüchen sowie der Vergabe von Darlehen gegenüber nahestehenden Gesellschaften und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 5. Flüssige Mittel Die Position enthält den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Von den liquiden Mitteln sind TEUR 439 verpfändet und stehen demzufolge nicht zur freien Verfügung des Konzerns. 6. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Innerhalb der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen Pachtvorauszahlungen für Grundstücke, auf denen konzerneigene Solarparks betrieben werden, i. H. v. TEUR 968 (i. V. TEUR 1.043) ausgewiesen. 7. Eigenkapital Das Stammkapital der pvwerk GmbH beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2022 unverändert zum Vorjahr EUR 25.050 und ist voll erbracht. Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung der einzelnen Positionen des Eigenkapitals im Geschäftsjahr und im Vorjahr wird auf die beigefügte Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen. 8. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 1.424; i. V. TEUR 819), rückständigen Urlaub (TEUR 92; i. V. TEUR 77), Mitarbeiterboni (TEUR 119; i. V. TEUR 116), pauschale Gewährleistungsvorsorge (TEUR 344, i. V. TEUR 315) sowie Rückbauverpflichtungen (TEUR 241; i. V. TEUR 196) 9. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Wesentlichen durch Abtretungen von Ansprüchen aus Verträgen im Zusammenhang mit der Errichtung, der Versicherung und der Einspeisevergütungen der Solarparks besichert. Ferner sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.758 durch Grundschulden besichert. Innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten werden TEUR 33 Verbindlichkeiten aus Steuern (i. V. TEUR 38) sowie TEUR 6 Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit (i. V. TEUR 2) ausgewiesen. 10. Passive latente Steuern Latente Steuern werden für Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen und den steuerlichen Wertansätzen aus unterschiedlichen Bewertungen von Solarparks, Rückbaukosten- und Urlaubsrückstellungen sowie auf steuerliche Verlustvortragsmöglichkeiten angesetzt. Für die Steuerabgrenzungen werden die bei der Auflösung der zeitlich begrenzten Bilanzierungs- und Bewertungsdifferenzen erwarteten, künftigen Steuersätze angewendet. Hierbei wurde die Gewerbesteuer unter Anwendung eines einheitlichen Hebesatzes von 470 % berechnet. Es ergibt sich ein Gewerbesteuersatz von 16,45 %. Die Körperschaftsteuer zzgl. Solidaritätszuschlag wurde mit 15,825 % angesetzt. Die latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:
II. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende Bereiche:
Die Umsatzerlöse wurden mit 6,5 % im Ausland und mit 93,5 % in Deutschland erzielt. 2. Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 161 (i. V. TEUR 156) enthalten; sie betreffen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. 3. Personalaufwand Auf die Angabe nach § 314 Abs. 1 Nr. 6a HGB wird mit Hinweis auf § 314 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Steuern vom Einkommen und Ertrag Innerhalb dieser Position werden tatsächliche Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 778 (i. V. TEUR 67) und ein latenter Steueraufwand von TEUR 284 (i. V. TEUR 418) ausgewiesen. Insgesamt ergibt sich ein Ertragsteueraufwand von TEUR 1.062 (i. V. TEUR 485). F. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Die Konzernobergesellschaft ermittelt den Cashflow nach der indirekten Methode, nach der der Gewinn oder Verlust der Periode um die Auswirkungen der nicht zahlungswirksamen Transaktionen, um Abgrenzungen der Mittel-Zu- oder -Abflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit in der Vergangenheit oder Zukunft und um Ertrags- oder Aufwandsposten in Verbindung mit dem Cashflow aus Investitions- oder Finanzierungstätigkeit angepasst wird. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 5.727. Er enthält Ertragsteuerauszahlungen von TEUR 258. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR - 7.194 und resultiert insbesondere aus Auszahlungen für die Herstellung von Solarparks, dem Erwerb eines bebauten Grundstücks sowie Investitionen in Baumaschinen und Fahrzeuge. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR - 1.278 resultiert überwiegend aus der Aufnahme von Darlehen der pvwerk (TEUR 1.900), der Tilgung von Darlehen (TEUR - 1.526) und Auszahlungen an die Unternehmenseigner (TEUR 1.200). Er enthält Zinsauszahlungen in Höhe von TEUR 452. Definition des Finanzmittelfonds Der Finanzmittelfonds der Konzernkapitalflussrechnung entspricht der Position "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks". Er umfasst an beiden Stichtagen Kassenbestände und täglich fällige Einlagen bei Kreditinstituten. Von den liquiden Mitteln sind TEUR 439 verpfändet und stehen demzufolge nicht zur freien Verfügung des Konzerns. G. Angaben zum Eigenkapitalspiegel Die Entwicklung des Eigenkapitals ergibt sich aus dem beigefügten Eigenkapitalspiegel. H. Sonstige Angaben 1. Offenlegungserleichterungen Für folgende Gesellschaften werden Offenlegungserleichterungen nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch genommen: pvwerk Solar Invest 1 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 2 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 3 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 4 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 5 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 6 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 7 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 8 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 9 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 10 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 11 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 12 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 13 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 14 GmbH, Hamburg 2. Haftungsverhältnisse Zur Absicherung von langfristigen Grundstückspachtverträgen mit konzernfremden Verpächtern haben die Solarparkgesellschaften Bankbürgschaften in Höhe von insgesamt TEUR 488 abgegeben. Für die angeführten, zu Nominalwerten angesetzten, Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, weil mit einer Inanspruchnahme oder Belastung des Konzerns nicht gerechnet wird, da die pvwerk GmbH für all diese Gesellschaften die Geschäftsplanung durchführt. 3. Personal Der Konzern beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 40 Mitarbeiter und 1 Geschäftsführer. 4. Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2022 Die pvwerk GmbH hält jeweils 100 % der Anteile an folgenden Gesellschaften: Anteile an verbundenen Unternehmen pvwerk Solar Invest 1 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 2 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 3 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 4 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 5 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 6 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 7 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 8 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 9 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 10 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 11 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 12 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 13 GmbH, Hamburg pvwerk Solar Invest 14 GmbH, Hamburg 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Verträgen über die technische Betriebsführung der Solarparkgesellschaften resultieren zum Abschlussstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.555. Aus Grundstückspachtverträgen der Solarparkgesellschaften resultieren zum Abschlussstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 888. 6. Mitglieder der Geschäftsführung des Mutterunternehmens Herr Florian Gösch, Dipl.-Ingenieur, Hamburg Die Gesellschaft macht hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. 7. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen gem. § 285 Nr. 21 HGB Nahestehende Unternehmen sind die Tochterunternehmen und die weiteren Unternehmen der Gesellschafter (Schwesterunternehmen); nahestehende Personen sind die Geschäftsleitung, die Prokuristen und sonstige leitende Angestellte sowie deren Familienangehörige, außerdem die Mitglieder des Aufsichtsrats. Mit diesen Unternehmen bzw. Personengruppen wurden nur Geschäfte im Rahmen marktüblicher Konditionen getätigt. 8. Honorar für Leistungen des Konzernabschlussprüfers Die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen des gesetzlichen Abschlussprüfers betrugen für das Geschäftsjahr 2022 insgesamt TEUR 42,4 (davon TEUR 18,2 für den Konzernabschluss). 9. Nachtragsbericht Bezüglich der konjunkturellen Entwicklung und deren Auswirkungen auf den Bereich der Erneuerbaren Energien in der Bundesrepublik Deutschland im Geschäftsjahr 2023 verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen im Konzernlagebericht im Abschnitt "IV. Prognosebericht". Infolge einer organisatorischen Neuausrichtung hat die pvwerk GmbH zehn Mitarbeiter an eine nahestehende Schwestergesellschaft zum 1. Januar 2023 abgegeben. Dadurch wird das Ziel verfolgt, den Fokus auf das Kerngeschäft zu setzen und Potentiale vollkommen auszuschöpfen. 10. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Mit Beschluss vom 19. April 2023 haben die Gesellschafter der pvwerk GmbH beschlossen, aus dem Bilanzgewinn insgesamt einen Betrag von Höhe von EUR 2.205.000,00 auszuschütten. Der Restbetrag in Höhe von EUR 9.104,95 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Hamburg, 28. April 2023 pvwerk GmbH Geschäftsführung gez. Florian Gösch Entwicklung des Konzernanlagevermögens der pvwerk GmbH, Hamburgim Geschäftsjahr 2022
Konzernkapitalflussrechnung der pvwerk GmbH, Hamburg für das Geschäftsjahr 2022
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022der pvwerk GmbH, Hamburg
für das Geschäftsjahr 2021
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die pvwerk GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der pvwerk GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der pvwerk GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 28. April 2023 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
gez. Dr. Werner Holzmayer, Wirtschaftsprüfer gez. Werner Metzen, Wirtschaftsprüfer Die Billigung erfolgte am 28. April 2023 |
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