Argon & Co Deutschland GmbH

Oberanger 43, 80331 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 212105
Vorher
Staudenmayer & Company GmbHAdvancy GmbHAdvyce GmbHADVYCE & PERLITZ GmbHAdvyce & Company GmbH
Eingetragen
26.5.2014
Branche
UnternehmensberatungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologiePraxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Gegenstand
Unternehmensberatung mit Ausnahme der Rechts- und Steuerberatung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Dr. Duch
seit 19.3.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Thorsten Dr. Giesa
seit 25.7.2023
Prokura
Andreas Karl Offinger
seit 5.12.2022
Geschäftsführer
Klaus Schug
seit 5.12.2022
Geschäftsführer
Roland Mönikes
seit 9.3.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Burkhard Wagner
seit 22.12.2014
Geschäftsführer
Marc Staudenmayer
seit 26.5.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ARGON & COFRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ARGON & CO
France
40.850 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Advyce & Company GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

I. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Advyce & Company GmbH (vormals: "ADVYCE & PERLITZ GmbH", nachfolgend auch "ADVYCE" oder "Gesellschaft" genannt) ist ein dynamisches Beratungsunternehmen, das sich durch seine innovative und zukunftsorientierte Herangehensweise an die Unternehmensberatung von der Konkurrenz abhebt. Mit einem klaren Fokus auf maßgeschneiderte Lösungen kombiniert das Unternehmen Branchenexpertise, technologische Innovation und eine starke Partnerschaft mit seinen Kunden. Diese Philosophie ermöglicht es ADVYCE, nachhaltige Wettbewerbsvorteile für seine Kunden zu schaffen und gleichzeitig langfristige Geschäftsbeziehungen zu pflegen.

Das Unternehmen wurde durch die Verschmelzung der Perlitz Strategy Group mit der ADVYCE GmbH gestärkt, wodurch sich die Kompetenzen insbesondere im Bereich Restrukturierung und Transformation signifikant erweitert haben. Mit Standorten in München, Düsseldorf und Mannheim betreut das Unternehmen seine Kunden deutschlandweit und darüber hinaus. Die rund 80 Beraterinnen und Berater agieren mit einer "Ownership-Mentalität", die auf Vertrauen, Transparenz und Engagement beruht. ADVYCE setzt auf technologische Innovation, um kontinuierlich exzellente Beratungsdienstleistungen anzubieten und pflegt Beziehungen zu Kunden, die auf Vertrauen, Transparenz und Wertschätzung basieren.

Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal von ADVYCE ist die konsequente Ausrichtung auf technologischen Fortschritt und Digitalisierung. Das Unternehmen setzt auf den Einsatz modernster Technologien wie künstlicher Intelligenz und Datenanalytik, um innovative Lösungen für komplexe Probleme zu liefern. Seit 2020 ist ADVYCE regelmäßig im "Beste Berater"-Index von brandeins und Statista vertreten und erhielt 2022 Auszeichnungen in den Feldern Digitalisierung, IT-Strategie, Restrukturierung und Wachstum.

Die gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmens zeigt sich in einem nachhaltigen Geschäftsansatz, der durch das Engagement in der Edu-Sense gGmbH unterstrichen wird, einem Projekt zur Digitalisierung des deutschen Bildungssystems. Mit einem Anteil von 30% ist ADVYCE aktiv an der Gestaltung innovativer Bildungsmodelle beteiligt.

2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Entwicklung der Branche

Vor dem Hintergrund mittelbarer Folgen der andauernden russischen Aggression gegen die Ukraine, den militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten, der gestiegenen Zinsen, der relativ schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, eines hohen Krankenstands, aber auch zunehmender struktureller Herausforderungen hat die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Jahr 2023 abgenommen. Aufgrund ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung wurde die deutsche Wirtschaft stärker als andere große westliche Volkswirtschaften in ihrer Entwicklung beeinträchtigt (Quelle: Jahreswirtschaftsbericht 2024; BWMK).

Das preisbedingte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher (Quelle: Destatis Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 - 019/24).

Trotz des schwächeren Wirtschaftswachstums zeigte sich der deutsche Arbeitsmarkt im Jahr 2023 robust. Die Arbeitslosenquote lag bei rund 5,5 %, was im historischen Vergleich moderat ist. Der Fachkräftemangel, insbesondere in technischen und handwerklichen Berufen, blieb jedoch bestehen. Die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften führte in einigen Branchen zu höheren Löhnen, was die Personalkosten erhöhte.

Der deutsche Consultingmarkt zeigte sich im Geschäftsjahr 2023 weiterhin bemerkenswert resilient. Trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds, geprägt durch die oben genannten geopolitischen Spannungen und steigende Inflationsraten, blieb die Nachfrage nach Beratungsdienstleistungen hoch. Unternehmen sahen sich mit Herausforderungen wie Energiekrisen, gestörten Lieferketten und einem zunehmenden Bedarf an digitaler Transformation konfrontiert, was die Rolle von Beratungsunternehmen weiter stärkte.

Marktwachstum und Segmente

Die Branche verzeichnete auch für das Gesamtjahr 2023 ein solides Wachstum. Besonders gefragt waren Beratungsdienstleistungen in den Bereichen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Transformation. Unternehmen suchten verstärkt nach Unterstützung, um ihre Geschäftsmodelle zu digitalisieren, ESG-Kriterien (Environmental, Social, and Governance) zu integrieren und ihre Resilienz gegenüber zukünftigen Krisen zu stärken.

Digitale Transformation

Die Digitalisierung blieb der zentrale Wachstumstreiber. Themen wie Cloud-Computing, Cybersecurity, künstliche Intelligenz und Automatisierung dominierten die Nachfrage. Unternehmen suchten vermehrt Unterstützung bei der Implementierung neuer Technologien, um ihre Resilienz gegenüber wirtschaftlichen und geopolitischen Risiken zu stärken.

Nachhaltigkeit ("Environment, Social und Governance", "ESG")

Ein weiterer wichtiger Faktor war der weiter steigende Fokus auf Nachhaltigkeit und ESG. Immer mehr Unternehmen integrieren Nachhaltigkeitsaspekte in ihre strategische Planung, wodurch sich ein starker Beratungsbedarf in diesem Bereich entwickelt hat. Die Fähigkeit von Beratungsfirmen, umfassende ESG-Strategien zu entwickeln, wurde zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Fachkräftemangel

Trotz der positiven Marktentwicklung hatte die Branche auch mit Herausforderungen zu kämpfen. Der anhaltende Fachkräftemangel führte zu einem intensiven Wettbewerb um qualifiziertes Personal. Beratungsunternehmen mussten erhebliche Ressourcen in die Rekrutierung und Weiterbildung investieren, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

3. Geschäftsverlauf

ADVYCE nutzt zur Steuerung ihrer gewöhnlichen Geschäftstätigkeit die finanziellen Leistungsindikatoren EBITDA (Earnings before interest, tax, depreciation and amortization) und Gesamtleistung.

Das Geschäftsjahr 2022/23 markierte ein Rekordjahr für ADVYCE. Die Gesamtleistung stieg 37,4 % gegenüber dem Vorjahr. Dieses Wachstum übertraf den Branchendurchschnitt deutlich und zeigt die erfolgreiche Integration der Perlitz Strategy Group sowie die Nutzung von Synergien in Umsatz- und Kostenstrukturen.

Das EBITDA bleibt mit TEUR 1.248,5 in 2022/23 nach TEUR 1.217,1 im Vorjahr und TEUR 1.181,5 in 2020/21 absolut gesehen stabil. Es entspricht damit 10,2 % des Rohertrags. Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt das langfristige Ziel eines EBITDA von 20 % ein Schwerpunkt der strategischen Planung.

Das Unternehmen konnte durch eine Optimierung der internen Prozesse und eine Steigerung der Produktivität signifikante Effizienzgewinne erzielen. Projekte in den Bereichen Transformation, Restrukturierung und Nachhaltigkeit trugen wesentlich zu diesem Erfolg bei.

Ein weiterer Meilenstein war die Diversifizierung des Kundenportfolios. ADVYCE konnte neue Kunden aus verschiedenen Branchen gewinnen, darunter Automotive, Finanzdienstleistungen und Konsumgüter. Dies trägt zur Risikominderung bei und schafft eine breitere Grundlage für zukünftiges Wachstum.

II. Lage der Gesellschaft

1. Vermögenslage

Die Vermögensstruktur der ADVYCE stellt sich wie folgt dar:

30.09.2023
TEUR
30.09.2022
TEUR
Anlagevermögen 701,5 556,7
Unfertige Leistungen 853,4 709,0
Kundenforderungen 3.122,2 3.255,3
übrige Forderungen 2.481,5 2.569,6
Liquide Mittel 14,0 372,4
Umlaufvermögen 6.471,1 6.906,3
Rechnungsabgrenzungsposten 59,0 69,4
Gesamtvermögen 7.231,6 7.532,4

Das Anlagevermögen der Gesellschaft umfasst zum Bilanzstichtag 30.09.2023 insgesamt 9,7 % (Vorjahr: 7,4 %) der Bilanzsumme. Das Sachanlagevermögen besteht im Wesentlichen aus Büroeinrichtung und EDV-Geräten.

Die unfertigen Leistungen haben sich im Geschäftsjahr um 20,4 % erhöht. Sie sind wie das Anlagevermögen von untergeordneter Bedeutung. Auch die Kundenforderungen und die übrigen Forderungen bewegen sich bei einem leichten stichtagsbedingten Rückgang in Höhe von 4,1 % bzw. 3,4 % auf dem Niveau des Vorjahres. Ihr jeweiliger Anteil an der Bilanzsumme beträgt 43,2 % bzw. 32,9 %.

Der Anteil der liquiden Mittel an der Bilanzsumme verminderte sich von 4,9 % im Vorjahr weiter auf nunmehr 0,2 %. Ursächlich für den Rückgang sind im Wesentlichen die vorgenommenen Ausschüttungen an die Gesellschafter.

2. Finanzlage

Die Finanzierungsstruktur der Gesellschaft kann der nachfolgenden Tabelle entnommen werden:

30.09.2023
EUR
30.09.2022
EUR
Eigenkapital (inkl. geleistete Einlagen) 41,0 375,0
Rückstellungen 1.148,1 1.439,0
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 4.420,3 4.435,6
Lieferantenverbindlichkeiten 643,7 543,7
übrige Verbindlichkeiten 975,4 687,7
Fremdkapital 7.187,5 7.106,0
Rechnungsabgrenzungsposten 3,1 51,4
Gesamtkapital 7.231,6 7.532,4

Das Eigenkapital beträgt 0,6 % (Vorjahr: 5,0 %) des Gesamtkapitals. Der Rückgang steht im Zusammenhang mit der Auflösung der Kapitalrücklage und der durchgeführten Ausschüttung.

Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2022/23 einen Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR -154,8. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug TEUR -205,8 und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit TEUR -500,0.

Insgesamt verminderte sich der Bestand des Finanzmittelfonds (liquide Mittel und Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) somit um TEUR 860,6 auf TEUR -1.720,3.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022/23 zu jeder Zeit und ist zum Zeitpunkt der Berichterstattung gegeben. Vertraglich vereinbarte Tilgungen und sonstige Zahlungsverpflichtungen wurden fristgerecht geleistet.

3. Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt:

2022/23
EUR
2021/22
EUR
Rohertrag 12.276,5 9.238,6
Personalkosten -8.377,1 -6.175,2
Abschreibungen -60,1 -354,5
sonstige Aufwendungen -2.805,4 -2.082,1
sonstige Erträge 154,5 235,8
Betriebsergebnis 1.188,4 862,6
Zins- und Beteiligungserträge 73,4 6,9
Zinsaufwand -118,1 -47,6
Geschäftsergebnis 1.143,7 821,9
Ertragsteuern/sonstige Steuern -502,5 -259,4
Jahresüberschuss 641,2 562,5

Der Jahresrohertrag hat sich gegenüber dem Vorjahr um 32,9 % erhöht.

Der Personalbestand inklusive Geschäftsführung hat sich von durchschnittlich 56 Mitarbeitern im Vorjahr auf 77 Mitarbeitern im Geschäftsjahr 2022/23 erhöht. Zum Bilanzstichtag waren 75 Mitarbeiter (inkl. Geschäftsführung) beschäftigt (Vorjahr: 78).

Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen erhöhten sich aufgrund der gestiegenen Investitionstätigkeit der Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr von TEUR 38,3 auf TEUR 60,1. Aufgrund der Insolvenz eines Klienten waren im Vorjahr unübliche Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 316,2 vorzunehmen. Ein gleichartiger Geschäftsvorfall war im Berichtsjahr nicht zu verzeichnen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 34,7 %. Diese Entwicklung steht im Wesentlichen mit der Verschmelzung zum 01.07.2022 im Zusammenhang, da nunmehr die Kosten für der übertragenden Gesellschaft ein volles Geschäftsjahr enthalten sind und nicht wie im Vorjahr nur ein Quartal. Die Erhöhungen betreffen im Wesentlichen die Raumkosten, Reise- und Werbekosten sowie die Fahrzeugkosten.

Das Geschäftsergebnis vor Steuern erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 39,2 % und der Jahresüberschuss der Gesellschaft um 14,0 %.

III. Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung

1. Risikobericht

Globale Unsicherheiten haben durch die Krise in Nahost weiter zugenommen. COVID-19 und der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die souveräne Ukraine am 24.02.2022 hatten in der jüngeren Vergangenheit teilweise dramatische Auswirkungen auf Regionen und Kundenbranchen. Wesentliche Auswirkungen auf die Gesamtleistung und das Ergebnis der ADVYCE haben sich bisher nicht ergeben.

ADVYCE sieht sich desweiteren geschäftsüblichen operativen Risiken ausgesetzt, die erhebliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, welche jedoch aus Sicht der Geschäftsleitung absehbar keine Bestandsgefährdung nach sich ziehen.

Die Rekrutierung von hochqualifiziertem Personal sowie die Sicherstellung einer optimalen Auslastung in einem teilweise politisch-konjunkturell instabilen Umfeld bleibt bei den Unternehmen eine der Hauptherausforderungen.

Risiken ergeben sich auch aus den anhaltend hohen Inflationsraten und dem intensiven Wettbewerb um Fachkräfte. ADVYCE begegnet diesen Herausforderungen durch strategische Personalentwicklung, Diversifizierung des Kundenportfolios und einen Fokus auf Effizienzsteigerungen.

ADVYCE geht weiterhin davon aus, gut für die bevorstehenden Herausforderungen aufgestellt zu sein. Durch die Verstärkung im Bereich Restrukturierung mit der Verschmelzung der Perlitz ist ADVYCE auch für schwierigere konjunkturelle Zeiten gut gerüstet.

2. Chancenbericht

ADVYCE sieht in der Transformation und der Restrukturierung weiterhin erhebliche Wachstumspotenziale. Die Nachfrage nach Beratungsdienstleistungen in diesen Bereichen wird durch die sich eintrübende wirtschaftliche Lage in Deutschland getrieben. Zudem bietet die fortschreitende Integration der Perlitz Strategy Group Chancen zur Erschließung neuer Marktsegmente. ADVYCE hat sich darüber hinaus durch die erfolgreiche Integration beider Unternehmen als Plattform für weiteres anorganisches Wachstum im deutschen Markt positioniert.

3. Nachhaltigkeit

Als gesellschaftlich und ethisch orientiertes Unternehmen vereinbart ADVYCE ihre Geschäftstätigkeit konsequent mit nachhaltigem Handeln. Intern wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um den CO 2 -Fußabdruck zu reduzieren, darunter die Umstellung auf grüne Energie und papierlose Prozesse. Gesellschaftlich ist ADVYCE über eine Beteiligungsgesellschaft engagiert und leistet hier tatkräftige Unterstützung bei der Digitalisierung des deutschen Schulsystems.

Es ist ADVYCE wichtig, nicht nur selbst nachhaltig zu agieren, sondern auch Gestalter und Treiber dieses für die Welt so wichtigen Aspektes zu sein, weshalb zahlreiche Projektansätze entwickelt wurden und mit unseren Kunden gemeinsam an deren Nachhaltigkeitsstrategien gearbeitet wird. Fragen der Nachhaltigkeit spielen heute in allen Projekten für die Kunden von ADVYCE eine bedeutsame Rolle.

4. Prognosebericht

Für die kommenden Jahre wird erwartet, dass die Consultingbranche in Deutschland trotz eines sich eintrübenden wirtschaftlichen Umfelds weiter wachsen wird. Die anhaltenden Trends der Digitalisierung und Nachhaltigkeit, zusammen mit der Notwendigkeit für Unternehmen, sich an ein sich schnell veränderndes globales Umfeld anzupassen (Restrukturierung, Transformation), werden die Nachfrage nach Beratungsdienstleistungen voraussichtlich weiter antreiben. Beratungsfirmen, die sich auf diese Bedürfnisse einstellen und innovative Lösungen anbieten können, werden gut positioniert sein, um von diesen Entwicklungen zu profitieren.

Langfristig bleibt ein EBITDA-Ziel in Höhe von 20% das zentrale strategische Ziel. Das Unternehmen plant Investitionen in Technologie und Weiterbildung, um seine Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken und sich als Marktführer im Bereich Transformation und Restrukturierung zu etablieren.

Für das kommende Geschäftsjahr erwartet ADVYCE ein Umsatzwachstum von über 15 %. Zusätzlich sollen weitere Synergien aus der Integration der Perlitz Strategy Group realisiert werden. Für das Geschäftsjahr 2023/24 plant die Gesellschaft ein positives Jahresergebnis über dem Niveau des Berichtsjahres.

 

München, 11. April 2025

Die Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Anlagevermögen 701.539,60 556.653,60
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.003,50 11.650,50
II. Sachanlagen 238.223,00 84.690,00
1. technische Anlagen und Maschinen 20.410,50 23.687,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 217.812,50 61.002,50
III. Finanzanlagen 460.313,10 460.313,10
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 50.001,00 50.001,00
2. Beteiligungen 410.312,10 410.312,10
B. Umlaufvermögen 6.471.113,85 6.906.418,88
I. Vorräte 853.400,00 709.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.603.696,97 5.825.056,97
1. Forderungen gegen Gesellschafter 1.728.988,56 1.775.105,72
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.625.814,38 1.588.174,64
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 308.254,48 59.502,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 1,00
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 29.155,00 31.683,75
4. sonstige Vermögensgegenstände 3.537.298,93 3.958.765,50
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 26.469,92 257.773,07
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 14.016,88 372.361,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten 58.974,08 69.381,01
Summe Aktiva 7.231.627,53 7.532.453,49

Passiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Eigenkapital 41.052,40 369.485,00
I. Gezeichnetes Kapital 36.765,00 31.250,00
II. Kapitalrücklage 0,00 338.235,00
III. Bilanzgewinn 4.287,40 0,00
davon Gewinn-/Verlustvortrag 442.316,16
B. zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung geleistete Einlagen 0,00 5.515,00
C. Rückstellungen 1.148.108,20 1.439.047,65
D. Verbindlichkeiten 6.039.386,73 5.667.017,30
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.420.275,32 4.435.617,96
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.720.275,32 2.235.617,96
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.700.000,00 2.200.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 535.137,99 228.935,30
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 535.137,99 228.935,30
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 625,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 625,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.083.973,42 1.001.839,04
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.083.973,42 1.001.839,04
E. Rechnungsabgrenzungsposten 3.080,20 51.388,54
Summe Passiva 7.231.627,53 7.532.453,49

Gewinn- und Verlustrechnung

1.10.2022 - 30.9.2023
EUR
1.10.2021 - 30.9.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.430.974,75 9.474.472,38
2. Personalaufwand 8.377.100,05 6.175.241,34
a) Löhne und Gehälter 7.362.533,43 5.488.868,04
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.014.566,62 686.373,30
davon für Altersversorgung 7.835,43 9.015,90
3. Abschreibungen 60.078,68 354.539,96
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 60.078,68 38.307,06
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 316.232,90
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.805.431,38 2.082.088,98
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 71,23
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 20.367,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 53.093,15 6.877,72
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 118.082,44 47.621,09
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 495.337,15 258.177,69
9. Ergebnis nach Steuern 648.405,20 563.681,04
10. sonstige Steuern 7.186,00 1.164,00
11. Jahresüberschuss 641.219,20 562.517,04
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 442.316,16
13. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 338.235,00
14. Ausschüttung 975.166,80 1.004.833,20
15. Bilanzgewinn 4.287,40 0,00

Anhang zur Bilanz zum 30. September 2023 und zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

Advyce & Company GmbH, München

Amtsgericht München, HRB 212105

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 der Advyce & Company GmbH, München, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungsvorschriften i.S.d. § 288 Abs. 1 HGB zum Teil in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

II. Grundsätze zur Gliederung, Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungsmethoden

Sämtliche bilanzierungsfähigen Vermögensgegenstände und Schulden wurden gem. den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung sowie unter Beachtung der handels- und steuerrechtlichen Bilanzierungsvorschriften in der Bilanz zum 30.09.2023 erfasst.

Es wurde kein Gebrauch von Bilanzierungswahlrechten und Bilanzierungshilfen gemacht.

Bewertungsmethoden

Aktiva

Die einzelnen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit ihren Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten aktiviert. Bei den Vermögensgegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, wurden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten um die planmäßigen Abschreibungen vermindert.

Auf der Grundlage der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen wurde die Nutzungsdauer der abnutzbaren Wirtschaftsgüter bestimmt. Die daraus abgeleiteten Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Unterjährige Anschaffungen wurde zeitanteilig (pro rata temporis) abgeschrieben.

Die erworbenen geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von 800,00 EUR wurden gem. § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr zu 100 % abgeschrieben.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet unter Beachtung des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung. Die Herstellungskosten umfassen die Kosten für bezogene Leistungen, die Personalkosten sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung. Fremdkapitalzinsen und Vertriebskosten werden nicht in die Bewertung einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet; erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko besteht eine Pauschalabwertung in Höhe von 1,0 % des um die einzelwertberichtigten Forderungen verminderten Bestands an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bewertet.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag wurden, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Passiva

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Abzinsungen wurden nicht vorgenommen.

Einnahmen vor dem Abschlussstichtag wurden, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sind aus dem separaten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen gegen Gesellschafter

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen im Wesentlichen Forderungen aus gewährten Darlehen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten erst im folgenden Geschäftsjahr abzugsfähige Vorsteuern in Höhe von TEUR 11,3.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:

- Rückstellungen für Mitarbeiterboni,

- Rückstellungen für ausstehende Urlaubsansprüche der Mitarbeiter,

- Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten und

- Rückstellungen für Kosten aufgrund gesetzlicher Aufbewahrungspflichten.

Angabe zu Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
30.09.2023 30.09.2023
EUR
kleiner 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
größer 5 Jahre
EUR
gegenüber Kreditinstituten 4.420.275,32 2.720.275,32 1.700.000,00 0,00
VJ 4.435.617,96 2.235.617,96 2.200.000,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 643.704,81 643.704,81 0,00 0,00
VJ 543.687,00 543.687,00 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
VJ 625,00 625,00 0,00 0,00
gegenüber Gesellschaftern 535.137,99 535.137,99 0,00 0,00
VJ 228.935,30 228.935,30 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 440.268,61 440.268,61 0,00 0,00
VJ 458.152,04 458.152,04 0,00 0,00
Summe 6.039.386,73 4.339.386,73 1.700.000,00 0,00
VJ 5.667.017,30 3.467.017,30 2.200.000,00 0,00

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren in Höhe von TEUR 215,4 (Vorjahr: TEUR 228,9) aus Darlehen und in Höhe von TEUR 319,7 (Vorjahr: TEUR 0,0) aus Auszahlungsansprüchen der Gesellschafter aus einer Vorabausschüttung.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

IV. Sonstige Angaben

sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf TEUR 2.833,0 (Vorjahr: TEUR 3.276,3), davon mit einer Fälligkeit später als fünf Jahre TEUR 989,6 (Vorjahr: TEUR 1.227,1). Sie resultieren im Wesentlichen aus Miet- und in kleinerem Umfang aus Leasingverträgen der Gesellschaft.

Die Leasingverträge betreffen im Wesentlichen den Fuhrpark. In allen Fällen handelt es sich um sogenannte Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen.

Mitarbeiterzahl

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr (ohne Geschäftsführer) durchschnittlich 70 Mitarbeiter, davon 6 in der Verwaltung, 56 fachliche und 8 leitende Mitarbeiter.

Angaben zur Geschäftsführung

Namen der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Die Geschäfte des Unternehmens wurden durch folgende Personen geführt:

- Staudenmayer, Marc (Unternehmensberater),

- Wagner, Burkhard (Unternehmensberater),

- Graf von Bassewitz, Aurel (Unternehmensberater),

- Mönikes, Roland (Unternehmensberater),

- Offinger, Andreas (Unternehmensberater),

- Schug, Klaus (Unternehmensberater) seit 29. September 2022,

- Dr. Duch, Jan (Unternehmensberater) seit 19. Februar 2024 und

- Funk, Maximilian Alexander (Unternehmensberater) seit 19. Februar 2024.

Namen der Mitglieder des Aufsichtsrats

Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr 2022/2023 an:

- Oberschelp, Nils (Rechtsanwalt, Manager), Vorsitzender,

- Gisy, Christian (Dipl.-Volkswirt, Manager), stellvertretender Vorsitzender,

- Rudack, Belgin (Betriebswirtin, Managerin) und

- Burkhard, Christoph (Manager)

Kredite an Geschäftsführer

Zum Bilanzstichtag bestehen Darlehensforderungen inklusive Zinsansprüche der Gesellschaft gegenüber Geschäftsführern in Höhe von EUR 100.385,00 (Vorjahr: EUR 100.185,00). Die Darlehen sind mit 0,2 % verzinst. Tilgungen können laufend geleistet werden.

Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgan

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden der Geschäftsführung TEUR 2.307,4 gewährt.

Vergütungen der Mitglieder des Aufsichtsrats

Die Aufsichtsratstätigkeiten wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr mit TEUR 120,0 vergütet.

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

Nachtragsbericht

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der Lage des Unternehmens führen könnten.

Verwendung des Ergebnisses

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4.287,40, bestehend aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 641.219,20 und der Entnahme aus der Kapitalrücklage in Höhe von EUR 338.235,00 abzüglich vorgenommener Ausschüttungen in Höhe von EUR 975.166,80 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, den 11. April 2025

Advyce & Company GmbH

Marc Staudenmayer, Geschäftsführer

Burkhard Wagner, Geschäftsführer

Roland Mönikes, Geschäftsführer

Aurel Graf von Bassewitz, Geschäftsführer

Andreas Offinger, Geschäftsführer

Maximilian Alexander Funk, Geschäftsführer

Klaus Schug, Geschäftsführer

Dr. Jan Duch, Geschäftsführer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.10.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.702,75 0,00 14.522,25
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 30.702,75 0,00 14.522,25
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 53.028,68 10.744,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 270.999,68 195.027,68 0,00
Summe Sachanlagen 324.028,36 205.771,68 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 77.500,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 410.312,10 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 487.812,10 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 842.543,21 205.771,68 14.522,25
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 30.09.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 16.180,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 16.180,50
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 63.772,68
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 466.027,36
Summe Sachanlagen 0,00 529.800,04
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 77.500,00
2. Beteiligungen 0,00 410.312,10
Summe Finanzanlagen 0,00 487.812,10
Summe Anlagevermögen 0,00 1.033.792,64
kumulierte Abschreibung 01.10.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 30.09.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.052,25 7.840,00 13.715,25 0,00 13.177,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 19.052,25 7.840,00 13.715,25 0,00 13.177,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 29.341,18 14.021,00 0,00 0,00 43.362,18
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 209.997,18 38.217,68 0,00 0,00 248.214,86
Summe Sachanlagen 239.338,36 52.238,68 0,00 0,00 291.577,04
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 27.499,00 0,00 0,00 0,00 27.499,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 27.499,00 0,00 0,00 0,00 27.499,00
Summe Anlagevermögen 285.889,61 60.078,68 13.715,25 0,00 332.253,04
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 30.09.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 30.09.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.003,50 11.650,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 3.003,50 11.650,50
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 20.410,50 23.687,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 217.812,50 61.002,50
Summe Sachanlagen 0,00 238.223,00 84.690,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 50.001,00 50.001,00
2. Beteiligungen 0,00 410.312,10 410.312,10
Summe Finanzanlagen 0,00 460.313,10 460.313,10
Summe Anlagevermögen 0,00 701.539,60 556.653,60

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.04.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Advyce & Company GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Advyce & Company GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Advyce & Company GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hürth, 11. April 2025

Thesing • Peeters & Baumann Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

H. Baumann, Wirtschaftsprüfer

C. Illing, Wirtschaftsprüfer

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