Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 13922
Vorher
Littlebit Technology Deutschland GmbH
Eingetragen
7.1.2015
Branche
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
Gegenstand
Entwicklung und Herstellung von elektronischen Bauelementen und Geräten, insbesondere Halbleiterprodukten sowie der Vertrieb derselben im Groß- und Einzelhandel.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Müller
seit 2.1.2026
Prokura
Prokura
Jochen Bless
seit 23.4.2024
Geschäftsführer
Stefan Ebnöther
seit 2.11.2021
Prokura
Tomica Kompes
seit 28.12.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Littlebit Technology AGCHE
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Littlebit Technology AG
Switzerland
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Littlebit Technology GmbH

Alzenau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

der Littlebit Technology GmbH

Rahmenbedingungen

Nach Schätzung von Eurostat stieg das BIP sowohl Euroraum als auch in der EU um 0,5 % 1.). Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im Dezember 2023 bei 2,9 %, ein Jahr zuvor hatte sie 9,2 % betragen. Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union lag im Dezember 2023 bei 3,4 %. Ein Jahr zuvor hatte sie 10,4 % betragen.2.)

Die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands wurde spürbar durch die Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine belastetet. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Rückgang des BIP um 0,3 %. Dieses Ergebnis war weitgehend erwartet worden. Insbesondere der private Konsum ist im vergangenen Jahr aufgrund der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der Kaufzurückhaltung, auch im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, preisbereinigt um 0,8 % zurückgegangen. Damit lag er immer noch etwas unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019. Auch die staatlichen Konsumausgaben waren mit -1,7 % gegenüber dem Vorjahr rückläufig.3.)

Der Arbeitsmarkt zeigte sich trotz der konjunkturellen Schwächephase robust; die Erwerbstätigkeit nahm im Jahresverlauf weiter zu (+ 0,7 %) und erreichte im Jahresdurchschnitt 2023 einen historischen Höchststand von knapp 46 Mio. Personen.3.)

Ebenfalls positiv ist die Entwicklung der verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte zu werten, die im Jahr 2023 um + 5,9 % spürbar zunahmen. Sowohl die Arbeitnehmerentgelte (+ 6,7 %) als auch die Unternehmens- und Vermögenseinkommen (+ 6,5 %) lagen dabei deutlich im Plus. Gestützt wurden die Einkommensentwicklung neben spürbaren Lohnsteigerungen auch von staatlichen Entlastungsmaßnahmen zur Abmilderung des inflationsbedingten Kaufkraftverlustes wie den Energiepreisbremsen, der Möglichkeit zu steuerfreien Inflationsausgleichsprämien und Erhöhungen der Sozialleistungen (Wohngeld, Bürgergeld, Erhöhung Kindergeld).3.)

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei + 6,9 % gelegen. Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Sie ist mit knapp 6 % aber weiterhin auf einem hohen Stand. Entlastungsmaßnahmen milderten die Teuerung von Energie im Jahresverlauf 2023 wie bereits im Vorjahr 2022 teilweise ab. Die Energieprodukte verteuerten sich 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,3 %, nach einem enormen Anstieg um 29,7 % im Jahr 2022. Im Jahresverlauf zeigte sich zudem von März bis Dezember 2023 bei der Energie insgesamt eine Entspannung bei der Preisentwicklung: Die monatlichen Teuerungsraten für die Energie fielen deutlich geringer aus als zu Jahresbeginn, im Oktober und November 2023 wurde sogar eine rückläufige Preisentwicklung ausgewiesen. 4.)

Der Einzelhandel in Deutschland hat nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 real (preisbereinigt) 3,3 % weniger Umsatz und nominal (nicht preisbereinigt) 2,3 % mehr Umsatz erwirtschaftet als im Jahr 2022. Im Vergleich zu 2021, als der bisher höchste Umsatz seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994 erzielt wurde, sank der reale Jahresumsatz 2023 um 3,9 %. Während der Corona-Pandemie im Jahr 2020 hatte der deutsche Einzelhandel, unter anderem getragen durch den Internet- und Versandhandel, einen hohen realen Umsatzzuwachs von 4,8 % erzielt, 2021 war der Umsatz nochmals um real 0,6 % gestiegen. Dagegen war die reale Umsatzentwicklung 2022 (- 0,7 %) und 2023 (- 3,3 %) rückläufig. Damit lag der reale Jahresumsatz im Einzelhandel 2023 noch 1,3 % über dem Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019. 5.)

Grundlagen des Unternehmens

Die Littlebit Technology betreibt Großhandel für IT-Komponenten und Peripherie-Produkte und verkörpert damit die Brücke zwischen Produkthersteller und dem lokalen Handel. Vom logistischen Fulfillment bis zur Etablierung von Brands übernimmt Littlebit Technology sämtliche Leistungen, um Marken in den lokalen Märkten optimal zu repräsentieren. Da sich die Littlebit-Gruppe auf ausgewählte Produktkategorien konzentriert, verfügen Produktmanagement und Vertrieb über spezifisches Know-how. Die Einkaufs- und Verkaufsprozesse sind schlank und effizient gestaltet. Automatisierte Prozesse verschaffen Herstellern maximale Transparenz in der Zusammenarbeit mit dem Distributor. Auf der Kundenseite verringert sich dank individuellen Anbindungen der Einkaufsaufwand. Dabei behält Littlebit Technology immer die Lösung im Blick und etabliert neue Technologien in den nationalen Märkten. Um dem IT-Handel optimal in die Hand zu arbeiten, setzt Littlebit Technology auf enge Partnerschaften und den persönlichen Kontakt. Denn nur wer die Bedürfnisse der Kunden im Detail versteht, kann gezielten Zusatznutzen bieten. Das ist das Ziel, das die Mitarbeiter der Littlebit Technology tagtäglich verfolgen.

Geschäftsverlauf

In der Digitalbranche liefen in Deutschland die Geschäfte in 2023 leicht positiver als in 2022, der ITK-Markt wuchs laut Bitkom von 210,7 Mrd. EUR im Vorjahr auf 215,0 Mrd. EUR in 2023, dies entspricht einem Wachstum von 2,0 %. Der für die Littlebit Technology GmbH relevante Marktanteil der IT-Hardware ging dagegen leicht zurück, von 55,0 auf 52,0 Mrd. EUR, dies entspricht einem Rückgang von 5,5 %. 6.)

Die Littlebit Technology GmbH startete verhalten in das erste Quartal des Geschäftsjahres 2023 und verzeichnete dort einen leichten Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr. Im zweiten und dritten Quartal konnten dann auch wegen der besseren Konsumentenstimmung deutliche Zuwächse gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden, das vierte Quartal verlief im Umsatz etwa auf Vorjahresniveau und war teilweise durch Shortages im Flashmarkt gekennzeichnet, welche auf der anderen Seite zu einer Stabilisierung der Erträge auf Vorjahresniveau im vierten Quartal geführt haben.

Die Umsatzerlöse 2023 betragen 209,7 Mio. EUR nach 191,4 Mio. EUR im Vorjahr.

Durch die Zusammenlegung der ERP-Systeme der Gruppe zu Beginn des Jahres 2022 konnten in 2023 auch weiterhin starke Prozessverbesserungen in der deutschen Organisation durchgeführt werden. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf der Digitalisierung der Vertriebs- und Lagerprozesse.

Hiermit wird weiterhin an der Strategie des Lean Managements gearbeitet. Die Infrastruktur schafft die Basis zur Optimierung von Prozessen, macht diese lean, verbindet Mitarbeiter, bietet Raum für Zusammenkunft, führt zu mehr Teamspirit und somit zu einer erhöhten Mitarbeiterzufriedenheit und Reduzierung der Fluktuation in Eigenkündigung. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels und der Kundenbindung ist eine langfristige Zusammenarbeit wünschenswert. Motivierte und engagierte Mitarbeiter: innen stellen den Unternehmenserfolg sicher.

Darstellung der Umsatz-, Bruttomarge-, und Gewinnentwicklung im Jahr 2023

Die Umsatzerlöse steigerten sich im Geschäftsjahr 2023 um 18,3 Mio. EUR auf 209,7 Mio. EUR. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 9,6 %. Die letztjährige Umsatzprognose von 264 Mio. EUR wurde damit nicht erreicht. Grund dafür ist die noch immer anhaltende Kaufzurückhaltung der Konsumenten infolge der angespannten geopolitischen Lage.

Das Rohergebnis beträgt im Geschäftsjahr 2023 7,9 Mio. EUR nach 6,9 Mio. EUR im Vorjahr. Es konnte somit um rund 14,7 % gesteigert werden. Die Spanne bezogen auf die Gesamtleistung liegt mit rund 3,8 % über dem Niveau des Vorjahres (3,6 %).

Die ordentlichen betrieblichen Aufwendungen gingen im Geschäftsjahr 2023 um 724 TEUR auf 7,3 Mio. EUR zurück. Wesentliche Ursachen für den Rückgang sind die infolge des niedrigeren Personalbestandes gesunkenen Personalaufwendungen (- 342,4 TEUR = 7,2 %) und die rückläufigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen (- 436,0 TEUR = 14,5 %).

Das EBIT beträgt 636,4 TEUR nach einem negativen Ergebnis von 1.104,9 TEUR im Vorjahr und liegt über den geplanten Erwartungen (EBIT 500 TEUR). Ursächlich hierfür ist die verbesserte Kostenstruktur und die verbesserte Marge.

Die Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 entspricht mit einem Jahresüberschuss von 416,6 TEUR unseren Erwartungen.

Darstellung der Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Littlebit Technology GmbH beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2023 4,0 Mio. EUR und hat sich somit gegenüber dem Vorjahr von 5,2 Mio. EUR um 1,2 Mio. EUR verringert.

Das Anlagevermögen vermindert sich um 158,0 TEUR (= 13,3 %) auf 1.026,9 TEUR. Zugängen in Höhe von 197,6 TEUR stehen ordentliche Abschreibungen in Höhe von 355,6 TEUR gegenüber.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Vergleich zum Vorjahresbilanzstichtag um 498,3 TEUR auf 2,8 Mio. EUR vermindert.

Die liquiden Mittel gingen um 519,2 TEUR (= 78,8 %) auf 139,4 TEUR zurück.

Das bilanzielle Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 991,3 TEUR. Es hat sich gegenüber dem Vorjahr um 416,6 TEUR erhöht. Grund ist der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023. In diesem Zusammenhang erhöht sich die Eigenkapitalquote von 11,1 % zum Vorjahresbilanzstichtag auf 24,8 % zum 31. Dezember 2023.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gingen um 1.087,6 TEUR auf 341,1 TEUR zum 31. Dezember 2023 zurück.

Die Gesellschaft betreibt weiterhin ein Factoring über die TARGOBANK AG und die Muttergesellschaft.

Die Finanzierung dient der kurzfristigen Stärkung der Liquidität und der Finanzkraft der Gesellschaft. Zum Bilanzstichtag wurden Bruttoforderungen in Höhe von 44 Mio. EUR veräußert. lm Zusammenhang mit diesem Geschäftsvorfall sind in der Bilanzposition sonstige Vermögensgegenstände einbehaltene Reserven (Sperrbetrag) in Höhe von 1,4 Mio. EUR enthalten.

Das Anlagevermögen zum 31. Dezember 2023 ist zu 96,5 % durch langfristiges Kapital finanziert. Eine fristenkongruente Finanzierung ist annähernd gegeben.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist durch Finanzmittel der Muttergesellschaft gewährleistet.

Vermögens- und Finanzlage der Littlebit Technology GmbH sind geordnet.

Chancen und Risikobericht

Es ist davon auszugehen, dass die Absatzsituation schwankend und sehr beweglich bleibt. Der Konsum der privaten Konsumenten wird stark durch die geopolitische Stimmungslage beeinflusst.

Chancen

Diese bestehen insbesondere darin, in den unstetigen Märkten Marktanteile hinzuzugewinnen, die Kundenbasis weiter auszubauen und das Sortiment stetig sinnvoll zu ergänzen und somit Umsatz und Gewinn zu steigern.

Risiken

Der Fachkräftemangel in Deutschland könnte die Einstellung von Mitarbeitern erschweren, die für den Ausbau des Umsatzes der Gesellschaft dringend benötigt werden.

Einem möglichen Verlust an Umsatz und somit Gewinnmarge wird durch die verschiedenen unter Chancen genannten Maßnahmen zur Umsatz- und Gewinnsteigerung entgegengetreten.

Ein Wechselkursrisiko ist nur in sehr begrenztem Ausmaß vorhanden, da sich die Kursgewinne und - verluste weitgehend ausgleichen.

Vision

"WIR SIND PARTNER NR.1! Als Top Arbeitgeber und bevorzugter Partner über vor- und nachgelagerte Stufen der Supply-Chain sind wir führend bei Komponenten und Peripherie."

Die erprobten Modelle aus dem Kernmarkt Schweiz werden skaliert und um neue Kanäle wie Lifestyle-Shopping erweitert, um der bevorzugte Partner in den Kernsegmenten zu sein.

Marktnähe, Verständnis und Flexibilität zeichnen das Handeln der motivierten und zielgerichtet weitergebildeten Mitarbeitenden aus. Die Führungscrew fördert Talente in den Fähigkeiten, welche der zukünftige Arbeitsmarkt von ihnen verlangt.

Neue Brands, neue Distributionsmodelle, Ausbau B2B Channel und verstärkte Marketingkampagnen auf gezielt definierte Kundensegmente sollen zum Wachstum über den Panel und zur Zielerreichung beitragen.

Strategie

Im laufenden Jahr 2024 werden in Deutschland die Ausgaben für Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im Vergleich zu 2023 um 4,4 % wachsen und voraussichtlich ein Volumen von 224,3 Milliarden Euro erreichen.

In der Informationstechnik wird für 2024 ein Umsatz von 151,5 Milliarden Euro erwartet - das ist im Vergleich zu 2023 ein Wachstum um 6,1 %. Die Ausgaben für Software werden in diesem Segment mit voraussichtlich 9,4 % auf 45,4 Milliarden Euro das größte Wachstum verzeichnen. Die IT-Hardware wird mit einem Volumen von 54,4 Milliarden Euro (+ 4,6 %) auch im Jahr 2024 noch vor den IT-Services den größten Anteil des IT-Marktes abbilden. Die Ausgaben für IT-Services steigen im laufenden Jahr um 4,8 % auf 51,7 Milliarden Euro.7.)

Die Littlebit Technology GmbH wird verschiedene Maßnahmen, neben dem originären Business ergreifen, um das geplante Wachstum zu erreichen. Zum einen wird die Kundenbasis in relevanten Bereichen ausgebaut. Zum anderen wird ein stärkerer Fokus auf Marketing gelegt. Im Jahr 2024 wird es dedizierte Kampagnen im B2B Bereich geben. Durch diese Kampagnen werden die neuen Produktbereiche der Littlebit Technology GmbH einer breiteren Kundenbasis angeboten, mit dem Ziel, dass die Kunden diese Produktbereiche mit der Littlebit Technology GmbH verbinden. Die Kampagnen werden zusätzlich gruppenweit über alle Länder ausgerollt.

Das Produktportfolio, wird um weitere Hersteller und sinnvolle Lösungen erweitert werden, die das aktuelle Sortiment ergänzen, weiterhin wird verstärkt im Bereich UCC das Portfolio durch neue Hersteller ergänzt.

Prognosebericht

Für den weiteren Verlauf des Jahres 2024 ist nicht abzusehen, welche Auswirkungen die geopolitischen Konflikte auf die Konsumentenstimmung haben. Blockaden von relevanten Schiffsrouten und Verknappungen der Verfügbarkeit von Komponenten haben schon zu Beginn des Jahres 2024 zu Effekten im Markt geführt.

Die Lieferschwierigkeiten während der Corona-Pandemie haben allerdings gezeigt, dass sich diese zwar negativ auf den Umsatz auswirken können, aber durch eine Überkompensation in der Marge tendenziell eher eine Chance als ein Risiko für den Ertrag der Gesellschaft sind.

Die Bundesregierung schätzt für das Jahr 2024, dass das Bruttoinlandsprodukt real, also preisbereinigt, um 0,2 % steigt. Die Preissteigerung dürfte sich auf 2,8 % verringern. Zusammen mit einer erwarteten Steigerung von 3,8 % bei den verfügbaren Einkommen, ist daher wieder mit steigenden Reallöhnen zu rechnen. Der Arbeitsmarkt zeigt sich der Prognose zufolge weiter robust - die Beschäftigtenzahlen dürften weiter steigen und die Arbeitslosigkeit nur leicht zunehmen. 8.)

Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Gesellschaft ein leichtes Wachstum der Umsatzerlöse. Der Umsatz soll im Jahr 2024, durch die oben aufgeführte Strategie, auf rund 218 Mio. EUR gesteigert werden. Das EBIT 2024 soll auf 770 TEUR steigen, nach 636 TEUR im Geschäftsjahr 2023.

 

Alzenau, den 29. Februar 2024

Jochen Bless, Geschäftsführer

1.) Meldung Eurostat vom 14. Februar 2024 zu BIP

2.) Meldung Eurostat vom 22. Februar 2024 zur Inflation

3.) Meldung Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vom 15.01.2024 zu BIP

4.) Destatis Pressemitteilung vom 16.01.2024 zur Inflationsrate im Jahr 2023

5.) Destatis Pressemitteilung vom 31.01.2024 - Einzelhandelsumsatz 2023 real um 3,3 % niedriger als 2022

6.) https://www.bitkom.org/sites/main/files/2024-01/bitkomitkmarktzahlenjanuar2024extranet.pdf7

7.) ITK-Marktzahlen (Stand: Januar 2024); Bitkom e.V.

8.) Pressemitteilung der Bundesregierung vom 22.02.2024 zum Jahreswirtschaftsbericht 2024 der Bundesregierung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.356,88 13.256,98
2. Geleistete Anzahlungen 15.776,00 0,00
27.132,88 13.256,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 191.879,25 268.631,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 500.159,80 560.342,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 307.748,47 342.714,54
999.787,52 1.171.688,05
1.026.920,40 1.184.945,03
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 203.322,05 159.734,91
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.047.197,58 894.396,58
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.565.861,88 2.260.533,96
2.816.381,51 3.314.665,45
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 139.374,28 658.603,43
2.955.755,79 3.973.268,88
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 19.843,60 11.778,30
Summe der Aktivseite 4.002.519,79 5.169.992,21

Passivseite

31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital
1. Gezeichnetes Kapital 76.700,00 76.700,00
76.700,00 76.700,00
II. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 7.670,00 7.670,00
7.670,00 7.670,00
III. Gewinnvortrag 490.392,18 893.914,10
IV. Jahresüberschuss-/fehlbetrag 416.578,15 -403.521,92
991.340,33 574.762,18
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 97.428,00 93.493,51
2. Sonstige Rückstellungen 2.110.582,35 1.648.879,92
2.208.010,35 1.742.373,43
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 321.542,81 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 341.127,96 1.428.699,65
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 54.639,36 1.306.333,02
4. Sonstige Verbindlichkeiten 85.858,98 117.823,93
- davon aus Steuern: EUR 43.051,83 (Vorjahr: EUR 0,00)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
803.169,11 2.852.856,60
Summe der Passivseite 4.002.519,79 5.169.992,21

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
Vorjahr
EUR
1. Umsatzerlöse 209.745.776,45 191.423.741,54
2. Sonstige betriebliche Erträge 738.352,63 1.351.342,60
3. Gesamtleistung 210.484.129,08 192.775.084,14
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -201.766.208,67 -185.199.294,72
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -774.616,78 -649.797,36
-202.540.825,45 -185.849.092,08
5. Rohergebnis 7.943.303,63 6.925.992,06
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.682.456,16 -3.976.088,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -701.055,15 -749.822,29
-4.383.511,31 -4.725.911,03
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -355.582,60 -301.190,87
-355.582,60 -301.190,87
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.567.781,04 -3.003.812,09
9. Zwischensumme 636.428,68 -1.104.921,93
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.804.883,42 1.132.174,76
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.922.039,57 -505.995,19
-117.156,15 626.179,57
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -102.694,38 75.220,44
13. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 416.578,15 -403.521,92

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Littlebit Technology GmbH mit Sitz in Alzenau ist registriert beim Amtsgericht in Aschaffenburg und eingetragen unter der Registernummer HRB 13922.

Der Jahresabschluss der Littlebit Technology GmbH - im Folgenden auch kurz "Gesellschaft" genannt - für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HBG gewählt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

In der Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich keine Veränderungen.

Die in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angegebenen Vorjahresbeträge sind bei nachstehenden Posten aus folgenden Gründen nicht vergleichbar:

Zur besseren Darstellung der wirtschaftlichen Verhältnisse sind im Geschäftsjahr 2023 Erlösschmälerungen durch Kunden in Höhe von 3,5 Mio. EUR von den Umsatzerlösen abgesetzt. Die Erstattungen der Muttergesellschaft sind in gleicher Höhe von den Materialaufwendungen (= Warenbezüge von der Muttergesellschaft) abgezogen.

Im Vorjahr erfolgte eine direkte Verrechnung der Erlösschmälerungen durch Kunden (2,1 Mio. EUR) mit den Erstattungen der Muttergesellschaft in gleicher Höhe.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Das Sachanlagevermögen und die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen der in die angemietete Immobilie eingebauten Installationen erfolgen linear bis zum Ende der vertraglich vereinbarten Mietdauer im Jahr 2026. Die Abschreibungen der übrigen Vermögensgegenstände wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientiert, linear vorgenommen. Es handelt sich hierbei um die zulässigen Höchstsätze. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden entsprechend den steuerrechtlichen Vorschriften abgeschrieben.

Mit der TARGOBANK AG und der Muttergesellschaft ist jeweils ein Vertrag über ein offenes Factoring geschlossen. Die verbliebenen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Einzelwertberichtigungen waren nicht erforderlich.

Dem allgemeinen Kreditrisiko, den Mahnkosten und Zinsverlusten bei verspäteter Zahlung wird bei den nicht angekauften Forderungen durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen entsprechen den zu erwartenden Ausgaben. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag unter Beachtung des Niederst- bzw. Höchstwertprinzips bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten sind nur für wesentliche Posten gebildet worden.

Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurde nicht abgewichen.

C. Entwicklung des Anlagevermögens

im Geschäftsjahr
Anschaffungs-/ Herstellungskosten zu Beginn des Geschäftsjahres
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-/ Herstellungskosten am Ende des Geschäftsjahres
EUR
Abschreibungen zu Beginn des Geschäftsjahres (gesamt)
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 53.218,68 5.793,90 0,00 59.012,58 39.961,70 7.694,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 16.500,00 0,00 16.500,00 0,00 724,00
53.218,68 22.293,90 0,00 75.512,58 39.961,70 8.418,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 306.913,25 0,00 0,00 306.913,25 38.282,00 76.752,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 892.984,92 84.504,46 0,00 977.489,38 332.642,66 144.686,92
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 552.307,57 90.759,61 0,00 643.067,18 209.593,03 125.725,68
1.752.205,74 175.264,07 0,00 1.927.469,81 580.517,69 347.164,60
1.805.424,42 197.557,97 0,00 2.002.982,39 620.479,39 355.582,60
Änderungen der gesamten Abschreibungen im Zshg. mit Abgängen
EUR
Abschreibungen am Ende des Geschäftsjahres (gesamt)
EUR
Buchwert Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Vorjahr
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 47.655,70 11.356,88 13.256,98
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 724,00 15.776,00 0,00
0,00 48.379,70 27.132,88 13.256,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte u. Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 115.034,00 191.879,25 268.631,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 477.329,58 500.159,80 560.342,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 335.318,71 307.748,47 342.714,54
0,00 927.682,29 999.787,52 1.171.688,05
0,00 976.061,99 1.026.920,40 1.184.945,03

D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. BILANZ

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 einschließlich der kumulierten Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den beigefügten Anlagespiegel verwiesen.

Die Gesellschaft besitzt keine Kapitalanteile an anderen Unternehmen.

Die Forderungen haben keine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr.

lm Rahmen eines Forderungsverkaufes wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen veräußert. Die Finanzierung dient der kurzfristigen Stärkung der Liquidität und der Finanzkraft der Gesellschaft. Zum Bilanzstichtag wurden Bruttoforderungen in Höhe von 44 Mio. EUR veräußert. lm Zusammenhang mit diesem Geschäftsvorfall sind in der Bilanzposition sonstige Vermögensgegenstände einbehaltene Reserven (Sperrbetrag) in Höhe von 1,4 Mio. EUR enthalten.

Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.047 TEUR (Vorjahr 894 TEUR) handelt es sich mit 1.044 TEUR (Vorjahr 883 TEUR) um Forderungen gegenüber der Muttergesellschaft (§ 42 Abs. 3 GmbHG) und mit 3 TEUR (Vorjahr 11 TEUR) um Forderungen gegenüber einer Schwestergesellschaft. Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in Höhe von 220 TEUR um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber der Muttergesellschaft in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) sowie das Factoringkonto gegenüber der Muttergesellschaft in Höhe von 21.378 TEUR (Vorjahr 18.893 TEUR) saldiert enthalten.

Das Stammkapital der Gesellschaft wird zu 100 % von der Littlebit Technology AG in Hünenberg (Schweiz) gehalten.

Im Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine antizipativen Beträge größeren Umfangs enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 2.111 TEUR (Vorjahr 1.649 TEUR) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urheberrechtsabgabe 500 TEUR (Vorjahr 354 TEUR), Boni 1.004 TEUR (Vorjahr 657 TEUR), Mietnebenkosten 285 TEUR (Vorjahr 212 TEUR) sowie Personalverpflichtungen 146 TEUR (Vorjahr 92 TEUR).

Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit:

bis zu einem Jahr von einem bis zu fünf Jahren über fünf Jahre
Verbindlichkeiten Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
- gegenüber Kreditinstituten 321.542,81 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
- aus Lieferungen und Leistungen 341.127,96 1.428.699,65 0,00 0,00 0,00 0,00
- gegenüber verbundenen Unternehmen 54.639,36 1.306.333,02 0,00 0,00 0,00 0,00
- sonstige Verbindlichkeiten 85.858,98 117.823,93 0,00 0,00 0,00 0,00

Von den Verbindlichkeiten haben insgesamt 0,00 EUR eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 55 TEUR (Vorjahr 1.306 TEUR) handelt es sich mit 0 TEUR (Vorjahr 1.241 TEUR) um Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft und mit 55 TEUR (Vorjahr 65 TEUR) um Verbindlichkeiten gegenüber einer Schwestergesellschaft. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in Höhe von 13 TEUR (Vorjahr 1.306 TEUR) um Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 321.542,81 EUR durch Forderungsabtretung gesichert.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

II. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

In dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus dem Factoring mit der Muttergesellschaft in Höhe von 1.136 TEUR (Vorjahr 162 TEUR) enthalten.

In dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 466 TEUR (Vorjahr 978 TEUR) enthalten.

In dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von 457 TEUR (Vorjahr 960 TEUR) enthalten.

Betrag und Art der in den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen periodenfremden Erträge und Aufwendungen (soweit nicht vorstehend erläutert):

Sonstige betriebliche Erträge EUR
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 23.394,30
Erträge aus der Auflösung von Pauschalwertberichtigungen 31.583,78
sonstige periodenfremde Erträge 145.000,00

E. Sonstige Angaben

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für Gebäude, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Kraftfahrzeuge, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

im Geschäftsjahr Jahreswerte
in TEUR
davon gegenüber verbundenen Unternehmen
TEUR
0
2024 611 0
2025 575 0
2026 239 0

Die Gesellschaft hat keine Devisentermingeschäfte zur Kurssicherung abgeschlossen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht § 285 Nr. 33 HGB)

Im Zusammenhang mit dem aktuellen Russland-Ukraine-Krieg wurden die Auswirkungen auf die Gesellschaft geprüft. Dieser hat zunächst keine unmittelbaren bestandsbedrohenden Effekte auf die Littlebit Technology GmbH.

Die Zahl der im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Kaufmännische Mitarbeiter 42,25 5,75
Gewerbliche Mitarbeiter 34,00 1,50
76,25 7,25

Außerdem wurden durchschnittlich 1,75 Auszubildende beschäftigt.

Mitglieder der Geschäftsführung (Vor- und Zuname, ausgeübter Beruf):

Geschäftsführer:

Jochen Bless, Geschäftsführer (ab 31.01.2024)

Matthias Wenzel, Geschäftsführer (bis 31.01.2024)

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernabschluss

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss aufstellt, ist die Littlebit Technology AG, Hünenberg (Schweiz). Der Konzernabschluss ist in den Geschäftsräumen dieser Gesellschaft einsehbar.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 416.578,15 EUR unter Einbeziehung des Gewinnvortrages von 490.392,18 EUR (Saldo 906.970,33 EUR) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Alzenau, den 29. Februar 2024

Die Geschäftsführung

Jochen Bless

Der Jahresabschluss 2023 wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung am 18.04.2024 festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Littlebit Technology GmbH, Alzenau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Littlebit Technology GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Littlebit Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Neu-Isenburg, 28. März 2024

AWADO GmbH
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Guido Platten, Wirtschaftsprüfer

Alain Neupel, Wirtschaftsprüfer

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