Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 21013
Vorher
ZENT-FRENGER Gesellschaft für Gebäudetechnik mbH
Eingetragen
7.7.2006
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungBeteiligungsgesellschaftenWärme- und Kältehandel
Gegenstand
Eintragung lfd. Nr. 6 ergänzt: Gegenstand des Unternehmens geändert, nun: Gegenstand des Unternehmens ist die Planung und Ausführung, sowie der Vertrieb von gebäudetechnischen Anlagen. Die Geschäftstätigkeit kann sich im In- und Ausland erstrecken.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Anojan Thaya
seit 2.1.2026
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Swegon Operations ABSWE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Swegon GmbH
Germany
85.900 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Zent-Frenger GmbH

Heppenheim (Bergstraße)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

I Bilanz

AKTIVA

31. Dez 23 31. Dez 22
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
546.801,27 182.941,98
2. Geleistete Anzahlungen -,-- 111.006,00
546.801,27 293.947,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.411.862,48 1.486.682,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 259.544,50 300.380,64
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 60.370,12 112.078,52
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -,-- 1.950,00
1.731.777,10 1.901.091,25
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.000.000,00 500.000,00
2.000.000,00 500.000,00
Summe Anlagevermögen 4.278.578,37 2.695.039,23
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 865.269,61 1.014.444,27
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen -,-- 22.884.793,48
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 200.840,20 147.569,29
1.066.109,81 24.046.807,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 920.933,28 1.837.463,17
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.176.443,09 1.171.814,81
3. Sonstige Vermögensgegenstände 23.394,70 14.352,39
2.120.771,07 3.023.630,37
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 11.060,26 1.609,62
Summe Umlaufvermögen 3.197.941,14 27.072.047,03
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 17.312,00 52.133,31
7.493.831,51 29.819.219,57

PASSIVA

31. Dez 23 31. Dez 22
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 2.881.700,00 2.881.700,00
II. Kapitalrücklage 4.981.153,00 4.981.153,00
III. Gewinnrücklagen 15.338,76 15.338,76
IV. Verlustvortrag -1.055.063,33 -2.318.025,27
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag -1.382.729,39 1.262.961,94
Summe Eigenkapital 5.440.399,04 6.823.128,43
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 210.212,00 252.404,00
2. Steuerrückstellungen 19.561,00 38.997,00
3. Sonstige Rückstellungen 730.557,65 1.220.349,65
Summe Rückstellungen 960.330,65 1.511.750,65
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -,-- 20.057.477,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 855.826,72 1.255.287,91
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 78.330,86 22.204,17
4. Sonstige Verbindlichkeiten 158.944,24 149.371,41
Summe Verbindlichkeiten 1.093.101,82 21.484.340,49
7.493.831,51 29.819.219,57

II Gewinn- und Verlustrechnung

2023 2022
1. Umsatzerlöse 10.466.459,99 23.871.877,36
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 9.479.583,38 1.150.069,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.115.680,87 555.959,45
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -8.668.645,55 -8.617.797,48
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -6.425.598,04 -6.455.193,13
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.490.300,71 -5.242.477,66
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -767.094,25 -1.014.330,58
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -258.722,29 -331.160,90
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.833.430,52 -2.546.709,27
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 52.794,89 18.729,22
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -72.893,16 -78.209,74
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 19.436,00 -32.479,00
11. Ergebnis nach Steuern -1.382.729,39 1.278.277,27
12. Sonstige Steuern -,-- -15.315,33
13. Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.382.729,39 1.262.961,94

III Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Zent-Frenger GmbH hat ihren Sitz in 64646 Heppenheim (Bergstraße) und ist beim Handelsregister B des Amtsgerichts Darmstadt unter der Nummer 21013 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 i. V. m. 242 ff. HGB und den relevanten Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Regelungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von den Erleichterungen der §§ 286 Abs. 4 HGB und 288 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht.

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2023 wurden die Bereiche Vertrieb, Planung und Projektabwicklung der Zent-Frenger GmbH im Rahmen eines Asset Deals in die Swegon Klimadecken GmbH (vormals: Barcol-Air GmbH) integriert. Die Produktion verbleibt bei der Zent-Frenger GmbH. Im Rahmen des Asset Deals wurde Anlagevermögen in Höhe von EUR 56.614,82, unfertige Erzeugnisse in Höhe von EUR 32.320.930,38, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 113.429,08, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 613.009,79 erhaltene Anzahlungen in Höhe von EUR 30.636.469,00 sowie Rückstellungen in Höhe von EUR 426.659,76 von der Zent-Frenger GmbH an die Swegon Klimadecken GmbH veräußert. Aus dem Projektgeschäft wurden vor dem Verkauf im Zeitraum Januar bis September 2023 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 7.492.466,86 realisiert. Weiterhin haben sich Bestandsveränderungen in Höhe von EUR 9.479.583,38 ergeben. Dafür sind Materialaufwendungen im selben Zeitraum in Höhe von EUR 12.735.447,48 angefallen. Für die von der Swegon Klimadecken GmbH übernommenen Mitarbeiter sind zuvor im Zeitraum Januar bis September 2023 Personalaufwendungen in Höhe von EUR 3.572.244,00 bei Zent-Frenger GmbH angefallen. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung ist eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich. Eine Anpassung der Vorjahresangaben ist nicht erfolgt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer. Die Abschreibung auf Zugänge des Geschäftsjahres erfolgt zeitanteilig.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben.

Für die Gegenstände des Anlagevermögens gelten überwiegend folgende Nutzungszeiten:

Entgeltlich erworbene Software und Lizenzen sowie sonstige Rechte drei und fünf Jahre
Betriebsausstattung drei bis acht Jahre
Alle anderen Anlagen (z.B. Geschäftsausstattung, Hardware) entsprechend den AfA-Tabellen der Finanzverwaltung

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Aufgrund besserer Erkenntnisse zum Bilanzstichtag wurde der Vorjahresbetrag der sonstigen Vermögensgegenstände zu Gunsten der Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 500.000,00 umgegliedert.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Einbeziehung des FiFo-Verfahrens sowie dem Niederstwertprinzip. Die Bewertung der Ersatzteile und Waren sowie der Aufträge in Arbeit erfolgt mit Einstandspreisen bzw. niedrigeren beizulegenden Werten entsprechend dem Niederstwertprinzip. Lagerrisiken und Skontominderungen werden durch entsprechende, individuell ermittelte Abschläge berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten für unfertige und fertige Erzeugnisse sowie für bestellte Anlagen in Arbeit werden die Kosten gemäß § 255 Abs. 2 S. 2 HGB zugrunde gelegt.

Absehbare Verluste aus Kundenaufträgen werden - soweit Vorratsbestände vorhanden sind - aktivisch abgesetzt, ansonsten durch Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt. Geleistete Anzahlungen werden mit ihrem Nennbetrag bewertet.

Bei den zum Nennwert bewerteten Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden alle erkennbaren Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Pauschalwertberichtigungen wurden nicht vorgenommen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände wurden mit dem Nominalwert aktiviert.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Die Pensionsrückstellung für eine laufende Rente wurde nach anerkannten versicherungs- mathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit- Methode" berechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Gemäß § 253 Abs. 2 HGB wird ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz gemäß RückAbzinsV für Restlaufzeiten von 15 Jahren mit 1,82 % (i. Vj. 1,78 %) für einen 10- Jahreszeitraum und ein Rententrend von 2,00 % (i. Vj. 2,00 %) zugrunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 1.118,00 (i. Vj. EUR 6.197,00) und folgt aus einem Vergleichszinssatz für einen 7-Jahres-Durchschnitt von 1,74 % (i. Vj. 1,44 %).

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert, so dass auch künftige Preis- bzw. Kostenveränderungen in die Rückstellungsermittlung einbezogen werden. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung der Rückstellung für Gewährleistungsverpflichtungen erfolgt im Einzelfall projektbezogen. Pauschale Rückstellungen für Gewährleistungen werden nicht gebildet.

Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Zum Bilanzstichtag noch offene Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bewertet.

III. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens nach § 284 Abs. 3 HGB im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) für die einzelnen Posten dargestellt.

Im Anlagevermögen sind sonstige Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 2.000.000,00 enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, ebenso wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Cash- Pooling in Höhe von EUR 133.615,21 (i. Vj. EUR 1.171.814,81) und resultieren darüber hinaus aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind debitorische Kreditoren in Höhe von EUR 21.794,70 (i. Vj. EUR 0,00) enthalten.

Rechnungsabgrenzungsposten

Dieser Bilanzposten umfasst im Wesentlichen vor dem Bilanzstichtag gezahlte, auf die Folgeperiode entfallende Versicherungsbeiträge und Lizenzgebühren.

Rückstellungen

Der unter der Bilanzposition Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesene Betrag betrifft die Versorgungsansprüche von ehemaligen Mitarbeitern bzw. deren Hinterbliebenen.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für laufende oder drohende Rechtsstreitigkeiten aus dem Projektgeschäft (EUR 239.790,65, i. Vj. EUR 239.790,65), Gewährleistungen (EUR 186.000,00, i. Vj. 186.000,00), Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern aus Boni und Urlaubsguthaben (EUR 98.615,00, i. Vj. EUR 60.160,00), Berufsgenossenschaftsbeiträge (67.200,00 EUR, i. Vj. EUR 67.600,00), Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (EUR 75.552,00, i. Vj. EUR 64.000,00), ausstehende Eingangsrechnungen (EUR 41.400,00, i. Vj. EUR 545.632,00) und für Aufbewahrungspflicht (EUR 22.000,00, i. Vj. EUR 22.000,00).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, ebenso wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Verbindlichkeiten von insgesamt EUR 158.944,24 (i. Vj. EUR 149.371,41) sind solche aus Steuern in Höhe von EUR 156.755,40 (i. Vj. EUR 72.030,11) sowie solche im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 2.188,84 EUR (i. Vj. EUR 1.141,17) enthalten .

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesellschaft hat die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen (EUR 9.479.583,38, i. Vj. EUR 1.150.069,00) resultiert im Wesentlichen aus den bis zum Asset Deal angearbeiteten unfertigen Erzeugnissen (30.09.2023: T€ 32.321; 31.12.2022: T€ 22.885). Der Abgang der unfertigen Erzeugnisse durch den Asset Deal stellt als solcher keine Bestandsveränderung dar und wird daher nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Auflösungen von Rückstellungen enthalten. Diese stellen periodenfremde Erträge dar (EUR 15.000, i. Vj. EUR 46.425,23).

Im Personalaufwand sind in den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung für Altersversorgung EUR 0,00 (i. Vj. EUR 14.035,80) enthalten .

Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die aus Miet- und Leasingverträgen bestehenden Verpflichtungen betrugen zum Bilanzstichtag EUR 187.820,70 (i. Vj. EUR 515.880,70), wovon EUR 126.047,90 (i. Vj. EUR 361.467,20) eine Restlaufzeit unter einem Jahr haben. Die Miet- und Leasingverträge sind bis spätestens 2026 kündbar und beinhalten keine Posten gegenüber verbundenen Unternehmen. Zum Bilanzstichtag bestanden Avalverbindlichkeiten in Höhe von EUR 10.415.000,00 (i. Vj. EUR 11.439.522,00). Aus Einkaufskontrakten bestehen Verpflichtungen in Höhe von EUR 1.585.686,42 (i. Vj. EUR 1.222.800,00).

2. Mitarbeiterzahl

Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter:

Angestellte 54 71
gewerbliche Arbeitnehmer 13 15
67 86

3. Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 und bis heute bestellt:

Andreas Sven Olov Örje Wellstam, Göteborg/Schweden, einzelvertretungsberechtigt, CEO Swegon Group AB

Mats Carl Christian Olin, Västra Frölunda / Schweden, einzelvertretungsberechtigt, CFO Swegon Group AB

Michael Schmid, Friedberg/Deutschland, einzelvertretungsberechtigt, Geschäftsführer Zent-Frenger GmbH (bis 10.07.2023)

Felix Rudolf Schneebeli, Forch / Schweiz , einzelvertretungsberechtigt, Geschäftsführer Barcol-Air Group AG (ab 10.07.2023 und bis 21.08.2024)

Stefan Steckel, Heppenheim (Bergstraße) / Deutschland, einzelvertretungsberechtigt, Geschäftsführer Zent-Frenger GmbH

Christian Trösch, Elsau / Schweiz, einzelvertretungsberechtigt, CFO Barcol-Air Group AG (ab 21.08.2024 und bis 31.01.2025)

Nina Vanessa Li, Düsseldorf, einzelvertretungsberechtigt, Geschäftsführerin Zent-Frenger GmbH (ab 01.02.2025)

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da im Geschäftsjahr 2024 nur Herrn Michael Schmid und Stefan Steckel Bezüge von der Gesellschaft erhalten haben.

4. Gesellschafter

Alleingesellschafterin ist die Swegon GmbH, Garching bei München.

5. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Honorar für Abschlussprüfungsleistungen betrug im Geschäftsjahr EUR 75.552,00.

6. Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der obersten Muttergesellschaft Investmentaktiebolaget Latour (Investment AB Latour), Göteborg/Schweden, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis an Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird nach International Financial Reporting Standards aufgestellt und ist im schwedischen Unternehmensregister "Bolagsverket" unter der Unternehmensnummer 556026-3237 verfügbar.

7. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Es gibt keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.

 

Heppenheim, den 22. Mai 2025

Andreas Örje Wellstam

Christian Olin

Nina Li

Stefan Steckel

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 610.346,12 345.362,18 95.975,99 111.006,00 970.738,31
2. Geleistete Anzahlungen 111.006,00 -,-- -,-- -111.006,00 -,--
721.352,12 345.362,18 95.975,99 -,-- 970.738,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.136.926,44 -,-- -,-- -,-- 5.136.926,44
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.318.461,26 14.734,24 59.892,68 43.778,04 1.317.080,86
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 522.679,78 37.779,17 256.614,31 -41.828,04 262.016,60
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.950,00 -,-- -,-- -1.950,00 -,--
6.980.017,48 52.513,41 316.506,99 -,-- 6.716.023,90
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 500.000,00 1.500.000,00 -,-- -,-- 2.000.000,00
500.000,00 1.500.000,00 -,-- -,-- 2.000.000,00
TOTAL 8.201.369,60 1.897.875,59 412.482,98 -,-- 9.686.762,21
Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 427.404,14 74.341,18 77.808,28 -,-- 423.937,04
2. Geleistete Anzahlungen -,-- -,-- -,-- -,-- -,--
427.404,14 74.341,18 77.808,28 -,-- 423.937,04
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.650.244,35 74.819,61 -,-- -,-- 3.725.063,96
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.018.080,62 69.397,56 53.429,03 23.487,21 1.057.536,36
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 410.601,26 40.163,94 225.631,51 -23.487,21 201.646,48
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -,-- -,-- -,-- -,-- -,--
5.078.926,23 184.381,11 279.060,54 -,-- 4.984.246,80
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen -,-- -,-- -,-- -,-- -,--
-,-- -,-- -,-- -,-- -,--
TOTAL 5.506.330,37 258.722,29 356.868,82 -,-- 5.408.183,84
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 546.801,27 182.941,98
2. Geleistete Anzahlungen -,-- 111.006,00
546.801,27 293.947,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.411.862,48 1.486.682,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 259.544,50 300.380,64
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 60.370,12 112.078,52
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -,-- 1.950,00
1.731.777,10 1.901.091,25
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.000.000,00 500.000,00
2.000.000,00 500.000,00
TOTAL 4.278.578,37 2.695.039,23

IV Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Zent-Frenger GmbH gehört zur Swegon Group AB, welche Teil der an der Börse notierten Latour-Gruppe ist. Swegon bietet energieeffiziente Lösungen für Lüftungs- und Raumklimasysteme und gehört zu den wichtigsten Anbietern für Systemlösungen in den Bereichen Heizen und Kühlen, Lüftung, Be- und Entfeuchtung und Optimierung des Innenraumklimas. Die Swegon-Gruppe hat Niederlassungen und Distributoren auf der ganzen Welt sowie 24 Produktionsstätten in Europa, Nordamerika und Indien. Die Swegon-Gruppe beschäftigt mehr als 3.800 Mitarbeiter und erzielte 2024 einen Umsatz von 9,3 Milliarden SEK/ 828 Mio. Euro. 1

Die Zent-Frenger GmbH ist ein in der Bauwirtschaft tätiges Unternehmen, das sich auf die Produktion von Kühl-Heizdecken für gewerblich genutzte Immobilien spezialisiert hat.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war geprägt von Stagnation bis zu leichten Rückgängen in der Gesamtwirtschaft sowie rezessiven Tendenzen in der Baubranche.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) reduzierte sich im Jahr 2023 um -0,3% gegenüber dem Vorjahr 2022. Inflationsrate bzw. Kern-Inflationsrate verharrten bei 5,9% bzw. 6,0%; das öffentliche Budgetdefizit (in % vom BIP) betrug -2,1%. 2 Im Dezember 2023 betrug die Zahl der Beschäftigten 46,22 Mio. und die Arbeitslosenquote 5,7%. 3

Das Geschäft der Zent-Frenger GmbH wird maßgeblich durch den Bestelleingang der Schwestergesellschaften in Deutschland, Frankreich, Schweiz und Italien bestimmt. Diese wiederum sind abhängig von den gesamtwirtschaftlichen Bauaktivitäten in den jeweiligen Ländern. In diesem Lagebericht wird auf die Entwicklung der Bauaktivitäten eingegangen, da die deutsche Schwestergesellschaft den Großteil der Bestellungen ausmacht. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass sich in den restlichen

1 https://www.swegon.com/de/ueber-swegon/
2 Statistisches Bundesamt: Pressemitteilungen Nr. 020 vom 16. Januar 2024, Nr. 066 vom 23. Februar 2024 und Nr. 067 vom 23. Februar 2024
3 Bundesagentur für Arbeit - Arbeitsmarktbericht Dezember 2023

Ländern die Bauaktivitäten etwa ähnlich wie in Deutschland entwickeln. 4 Der zentrale Indikator zur Messung der Bauaktivität ist die Genehmigung des Neubaus von umbautem Raum, für die Zent-Frenger GmbH insbesondere von Nichtwohngebäuden. Nichtwohngebäude sind zum Beispiel Fabrikgebäude und Lagerhallen, Büro- und Verwaltungsgebäude oder landwirtschaftliche Betriebsgebäude. Insgesamt sank die Genehmigung von umbautem Raum bei Fabrik- sowie Bürogebäuden im Jahr 2023 deutlich. Bei den genehmigten Nichtwohngebäuden verringerte sich der umbaute Raum gegenüber 2022 um 15,7 % auf 199,5 Millionen Kubikmeter. Das war der niedrigste Wert seit 2015 (194,0 Millionen Kubikmeter). Darunter ging der umbaute Raum bei Fabrik- und Werkstattgebäuden um 17,0 %, bei Warenlagern um 16,0 % und bei Handelsgebäuden um 23,3 % zurück. 5

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Insolvenzen nach Auslaufen der Corona- Sonderregeln wieder gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts meldeten in Deutschland insgesamt 17.814 Unternehmen im Jahr 2023 Insolvenz an - und damit gut ein Fünftel (22,1 Prozent) mehr als im Jahr zuvor. 6

Die Zent-Frenger GmbH musste sich des Weiteren den Herausforderungen des Fachkräftemangels stellen. Laut dem Fachkraftereport geben 27 % der Industrieunternehmen an, aufgrund von Fachkräftemangel mit einem Verlust an Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit zu rechnen. 7

2. Marktentwicklung und Auftragseingang

Das Statistische Bundesamt meldete für das deutsche Bauhauptgewerbe für das Gesamtjahr 2023 bezogen auf alle Betriebe ein Umsatzminus von preisbereinigt minus 5 Prozent. Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe hat sich im Jahr 2023 mit -4,4% im Vergleich zum Vorjahr (real) ebenfalls negativ entwickelt. 8

4 https://ec.europa.eu/eurostat/de/web/products-euro-indicators/w/4-18102024-
ap#:~:text=Im%20August%202024%20stieg%20die,EU%20um%200%2C3%25
5 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_074_3111.html
6 Statistisches Bundesamt: Pressemitteilungen Nr. 103 vom 15. März 2024
7 https://www.welt.de/wirtschaft/article248776810/Fachkraeftereport-90-Milliarden-Wertschoepfung-

v ernichtet-Personalmangel-bedroht-den-Standort-Deutschland.html
8 https://www.bauindustrie.de/themen/artikel/prognosen-bestaetigt-schwaches-baujahr-2023

Eine Sonderkonjunktur ergab sich im Segment der nicht-kommerziellen Heizungstechnik. Mit über 1,3 Millionen abgesetzten Wärmeerzeugern und einem Wachstum von 34% im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2022 blickte die Industrie auf ein Rekordjahr zurück. Allerdings ist das Rekordergebnis 2023 von Vorzieh- und Sondereffekten gekennzeichnet; signifikant gestiegene Installationen waren in den Segmenten Wärme-pumpe wie Gas zu verzeichnen. 9

3. Konzernzugehörigkeit und gesellschaftsrechtliche Veränderungen

Die Zent-Frenger GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Swegon GmbH, mit Sitz in Garching bei München, die wiederum eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Swegon Operations AB (Göteborg, Schweden) ist. Mit Wirkung zum 1. Oktober 2023 wurden die Bereiche Vertrieb, Planung und Projektabwicklung der Zent-Frenger GmbH im Rahmen eines Asset Deals in die Swegon Klimadecken GmbH (vormals: Barcol-Air GmbH) integriert. Die Produktion und das Export-Geschäft verbleiben bei der Zent-Frenger GmbH.

4. Leistungsindikatoren

Als Mitglied der Swegon-Gruppe berichtet die Zent-Frenger GmbH ihre Zahlen nach dem internationalen Rechnungslegungsstandard IFRS an die Swegon Group AB, die auch zur Steuerung des Unternehmens dienen. Die wichtigsten finanziellen Indikatoren stellen der Auftragseingang sowie die IFRS - Net Sales (Betriebsleistung) dar.

5. Geschäftsverlauf

Der Auftragseingang der Zent-Frenger GmbH lag im Geschäftsjahr 2023 bei EUR 21,3 Mio. und damit deutlich unter dem Vorjahresniveau (EUR 32,7 Mio.). Im Vorjahr starteten diverse größere Projekte, was sich in diesem Jahr nicht wiederholte. Die IFRS Net Sales von EUR 23,9 Mio. erhöhten sich nur geringfügig gegenüber dem Vorjahr (EUR 23,8 Mio.). Der für 2023 prognostizierte Auftragseingang auf ähnlich hohem Niveau wie im Vorjahr konnte damit leider nicht erreicht werden, ebenso wie die geplante Steigerung der Net Sales nach IFRS um ca. +15%.

9 https://www.bdh-industrie.de/presse/pressemeldungen/artikel/heizungsindustrie-rekordabsatz-inturbulentem-marktumfeld

III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Im Rahmen des Asset Deals wurde Anlagevermögen in Höhe von EUR 56.614,82, unfertige Erzeugnisse in Höhe von EUR 32.320.930,38, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 113.429,08, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 613.009,79 erhaltene Anzahlungen in Höhe von EUR 30.636.469,00 sowie Rückstellungen in Höhe von EUR 426.659,76 von der Zent- Frenger GmbH an die Swegon Klimadecken GmbH veräußert. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst.

Sofern nachfolgend nicht anders angegeben, ergeben sich die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr aus dem Asset-Deal.

1. Ertragslage

Der Jahresfehlbetrag beträgt TEUR 1.383 gegenüber einem Jahresüberschuss im Vorjahr von TEUR 1.263 und beinhaltet im Geschäftsjahr einen Ertrag aus dem Asset Deal in Höhe von TEUR 1.408.

Vor dem Hintergrund des Asset Deals sanken die Umsatzerlöse von TEUR 23.872 im Vorjahr auf TEUR 10.466. Der Anteil des Auslandumsatz beträgt ca. 15%.

Die Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen (EUR 9.479.583,38, i. Vj. EUR 1.150.069,00) resultiert im Wesentlichen aus den bis zum Asset Deal angearbeiteten unfertigen Erzeugnissen (30.09.2023: T€ 32.321; 31.12.2022: T€ 22.885). Der Abgang der unfertigen Erzeugnisse durch den Asset Deal stellt als solcher keine Bestandsveränderung dar und wird daher nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 15.094 bewegt sich absolut betrachtet auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr (TEUR 15.073), während sich die Materialaufwandsquote (berechnet als Materialaufwand in Relation zum Umsatz) hauptsächlich durch größere Projekte mit niedriger Marge verschlechtert hat.

Der Personalaufwand sank von TEUR 6.257 im Vorjahr auf TEUR 5.257, was hauptsächlich aus dem Abgang von Personal durch den Asset Deal resultiert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von TEUR 2.547 im Vorjahr auf TEUR 2.833 erhöht, aufgrund von höheren Aufwendungen für Wartung & Reparaturen, Frachtkosten, Reisekosten und Prüfungskosten.

2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr vor dem Hintergrund des Asset Deals mit der Swegon Klimadecken GmbH deutlich reduziert (TEUR 7.494, i. Vj. TEUR 29.819).

Das Anlagevermögen hat sich von TEUR 2.695 im Vorjahr auf TEUR 4.279 erhöht, bedingt durch Investitionen in Software im Zuge einer SAP-Implementierung und die Ausgabe eines langfristigen Intercompany-Darlehens.

Die Vorräte haben sich im Jahr 2023 auf TEUR 1.066 reduziert (i. Vj. TEUR 24.047). Diese starke Verringerung stammt primär aus dem Abgang der unfertigen Erzeugnisse, welche an die Swegon Klimadecken GmbH übertragen wurden.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände reduzierten sich im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls (TEUR 2.121, i. Vj. TEUR 3.024). Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sich vor dem Hintergrund des Asset Deals um TEUR -917 im Vergleich zum Vorjahr verringert haben, sind die Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit einem Anstieg um TEUR 5 zum Vorjahr fast unverändert. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich TEUR +9 erhöht.

Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten beträgt TEUR 11 (i.Vj. TEUR 2).

Aufgrund des Jahresfehlbetrages in Höhe von TEUR 1.383 verringerte sich das Eigenkapital entsprechend von TEUR 6.823 im Vorjahr auf TEUR 5.440.

Die Rückstellungen haben sich von TEUR 1.512 im Vorjahr auf TEUR 960 reduziert. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der sonstigen Rückstellungen, welche sich um TEUR -489 verringert haben. Haupttreiber für diesen Rückgang war der Verbrauch der hohen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen im Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten haben sich von TEUR 21.484 im Vorjahr auf TEUR 1.093 im abgelaufenen Geschäftsjahr reduziert, was im Wesentlichen dem Abgang der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (i.Vj. TEUR 20.057) sowie dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Zuge des Asset Deals (TEUR 856, i. Vj. TEUR 1.225) geschuldet ist.

3. Finanzlage

Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme reduzierte sich auf TEUR 7.494 (Vorjahr TEUR 29.819). Weiterhin sank das Eigenkapital auf TEUR 5.440 (Vorjahr TEUR 6.823), was einer Eigenkapitalquote von 73% (Vorjahr 23%) entspricht. Das Fremdkapital (Rückstellungen sowie Verbindlichkeiten) beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 2.053 (Vorjahr TEUR 22.996).

Investitionen

Im Rahmen einer Modernisierung des ERP-Systems wurde zum 01.10.2023 SAP eingeführt, um den Grundstein für eine zukunftsfähige IT-Plattform zu legen und weitere prozessuale Effizienzen zu ermöglichen. In diesem Zuge wurden TEUR 447 unter den immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert. Diese werden über 5 Jahre abgeschrieben.

Um überschüssige Liquidität im Konzernverbund zu bündeln und effizient einsetzen zu können wurde an die Swegon GmbH per 01.10.2023 ein langfristiges Intercompany- Darlehen mit einer Laufzeit von 3 Jahren und einem Zinssatz von 5,32% ausgegeben. Zum 31.12.2023 beträgt die Darlehensforderung TEUR 2.000.

Liquidität

Die Gesellschaft ist seit dem 23.01.2019 dem Cash-Pooling der Latour-Gruppe bei der SEB beigetreten und kann jederzeit über ausreichende Liquidität verfügen. Erbrachte Leistungen werden vertragsgemäß laufend mit der Schwestergesellschaft Swegon Klimadecken GmbH abgerechnet.

Die liquiden Mittel betragen zum 31. Dezember 2023 TEUR 11 (Vorjahr TEUR 2). Es bestehen darüber hinaus keine langfristigen Verbindlichkeiten.

Für die Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen standen der Gesellschaft im Berichtsjahr stets ausreichend eigene Mittel zur Verfügung. Die Gesellschaft ist im Berichtsjahr und bis zum Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses jederzeit in der Lage gewesen, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Voraussichtliche Entwicklung der Branche sowie der Gesellschaft

Das Institut der deutschen Wirtschaft stellt fest, dass nach drei Jahren Energiepreisschocks hohe Bau- und Finanzierungskosten die Bauinvestitionen 2024 um fast 4 % sinken ließen und für 2025 einen weiteren Rückgang von über 2 % erwarten; zudem planen vier von zehn Unternehmen, ihre Investitionen 2025 zu verringern. 10

Mit Ablauf des Jahres 2024 betrug der Rückgang der wirtschaftlichen Aktivitäten in Deutschland, gemessen am BIP im Vergleich zum Vorjahr, -0,2% 11 ; Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel erwartet im Ausblick für 2025 eine Stagnation im Vergleich zum Vorjahr. Andere Wirtschaftsindikatoren werden ebenfalls verhalten prognostiziert: moderate Erhöhung der Arbeitslosenquote auf 6,3% in 2025 nach 6,0% im Vorjahr; Verharren der Inflationsrate bei +2,2%; Neuverschuldung von -1,9%. 12 Zudem wird erwartet, dass die Anzahl der Insolvenzanträge im gewerblichen Bereich im Jahr 2025 weiter hoch sein wird. So ist z.B. die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Oktober 2024 gegenüber Oktober 2023 um 35,9% gestiegen. 13

10 https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/analysen-kompakt/2025/ak-03-2025-
dl.pdf?__blob=publicationFile&v=2

11 Statistisches Bundesamt: Pressemitteilungen Nr. 039 vom 30. Januar 2025

12 https://www.ifw-kjel.de/de/publikationen/aktuelles/winterprognose-ifw-kiel-deutsche-wirtschaft-duerfte-2025-nur-stagnieren/

13 Statistisches Bundesamt: Pressemitteilungen Nr. 010 vom 10. Januar 2025

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung stellt fest, dass die Investitionen im Wirtschaftsbau weiterhin durch die schwache gesamtwirtschaftliche Nachfrageentwicklung und die gestiegenen Zinsen geprägt sind. 14 Die deutschen Exporte gingen im Jahr 2024 um -1,0% zurück. 15

Das Management der Zent-Frenger GmbH prognostiziert für die Umsatzentwicklung der Gesellschaft im aktuellen Geschäftsjahr 2025 vor diesem Hintergrund dennoch positiv, wenn auch gegenüber dem Vorjahr 2024 mit einem Rückgang der Auftragseingänge von- 11% (Vorjahr TEUR 6.676) und der IFRS Net Sales, welche den zentralen Leistungsindikator der Gesellschaft darstellen, von -14,3% (Vorjahr TEUR 6.676) gerechnet wird.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Risiken für die Entwicklung der Branche und damit für die Gesellschaft resultieren aus anhaltend hohen Finanzierungs- und Energiekosten, die Produktions- und Investitionspläne der gewerblichen und institutionellen Kunden beeinflussen, sowie aus Unsicherheiten bezogen auf negative Rahmenbedingungen und geopolitische Verwerfungen. Hier wären etwa mögliche, negative Auswirkungen der US-Zollpolitik zu nennen, die die unternehmerischen Investitionsabsichten dämpfen könnten. 16

In der Branche besteht das Risiko einer verzögerten Vergabe von Bau- bzw. Zulieferprojekten oder - nach Auftragserteilung - Risiken bezogen auf die Verzögerung von Auslieferungsterminen. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft mit einer verstärkten Überwachung von Vergabe- und Lieferterminen.

Hohe konjunkturelle gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Risiken sieht die Gesellschaft als gegeben an und hat ihre Planung entsprechend angepasst. Eine kontinuierliche Beobachtung der relevanten betriebswirtschaftlichen und marktspezifischen Kennzahlen erfolgt in den Gremien der erweiterten Geschäftsleitung sowie im Controlling. Finanziellen Risiken begegnet die Gesellschaft durch eine Kreditversicherung bzw. durch entsprechende Zahlungsbedingungen (Vorauskasse, Anzahlungen).

14 https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/analysen-kompakt/2025/ak-03-2025-
dl.pdf?__blob=publicationFile&v=2
15 Statistisches Bundesamt: Pressemitteilungen Nr. 048 vom 07. Februar 2025

16 https://www.bauindustrie.de/zahlen-fakten/publikationen/brancheninfo-bau/auswirkungen-der-us-zollpolitik

Des Weiteren bestehen Risiken bei der Zulieferung von Geräten und Anlagen von externen und Inter-Company-Lieferanten. Durch eine sorgfältige Auswahl von externen Lieferanten und eine enge Zusammenarbeit in allen Bereichen wird dem möglichst Rechnung getragen.

Hardware- und Software-Infrastruktur des Unternehmens werden im Wesentlichen von Swegon Operations AB und deren Dienstleister gemanagt, die geeignete Maßnahmen im Bereich Datensicherheit und Cyber-Security implementiert haben. Die Funktion des Datenschutzbeauftragten wird durch eine zertifizierte Institution wahrgenommen.

Das Unternehmen hat Sach-, Betriebsunterbrechungs- und Haftpflichtversicherungspolicen abgeschlossen, damit etwaige Schadenfälle finanziell abgefedert werden können.

Risiken aus Rechtstreitigkeiten werden zusammen mit dem Rechtsbeistand der Gesellschaft überwacht und bearbeitet.

Steuerliche Risiken werden dokumentiert und zusammen mit einer renommierten internationalen Kanzlei überwacht, um die Einhaltung steuerlicher Vorschriften zu gewährleisten.

Aufgrund des Fachkräftemangels besteht eine große Herausforderung darin, geeignetes, qualifiziertes technisches und kaufmännisches Personal zu rekrutieren und aufgrund der Wettbewerbssituation am Arbeitsmarkt zu halten. Hierzu haben Geschäftsführung und Personalleitung Maßnahmen konzipiert, um die Mitarbeiterbindung zu erhöhen bzw. die Gesellschaft als Arbeitgeber attraktiver zu gestalten.

Chancen ergeben sich für die Gesellschaft vor allem aus der Tatsache, dass sich in der Bundesrepublik Deutschland ein enormer Investitions- und Modernisierungsstau aufgebaut hat. Rund 200 Milliarden Euro veranschlagen die Wissenschaftler des IW für öffentliche Investitionen in Klimaschutz. 17 Unter diesen Posten fallen vor allem die energetische Gebäudesanierung, der Netzausbau für Strom, Wasserstoff und Wärme, die Erzeugung und Speicherung von Erneuerbaren Energien sowie die Förderung von Energieeffizienz und Innovationen.

17 https://www.iwkoeln.de/presse/pressemitteilungen/michael-huether-simon-gerards-iglesias-600-milliarden-euro-fuer-eine-zukunftsfaehige-wirtschaft.html

Die Zent-Frenger GmbH ist mit ihren Produkten und Lösungen gut aufgestellt, um die Energieeffizienz im Gebäudebereich zu adressieren. Durch die Zusammenarbeit mit der Swegon Germany GmbH ergeben sich zudem Synergieeffekte in Form von Cross-Selling im Projektgeschäft.

Spezielle - über das generelle Geschäftsrisiko hinausgehende, insbesondere bestandsgefährdende - Liquiditätsrisiken liegen aktuell nicht vor.

 

Heppenheim, 22. Mai 2025

Andreas Örje Wellstam, Geschäftsführer

Christian Olin, Geschäftsführer

Stefan Steckel, Geschäftsführer

Nina Li, Geschäftsführer

V Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Zent-Frenger GmbH, Heppenheim (Bergstraße)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Zent-Frenger GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie den Anhang zum 31. Dezember 2023, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zent-Frenger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Erstprüfung

Der Jahresabschluss der Zent-Frenger GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurden von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der mit Datum vom 6. Oktober 2023 nicht modifizierte Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss abgegeben hat.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren.

Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 22. Mai 2025

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