INTERKAT Technology GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug daraus
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Dr. Spengler seit 2.12.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
INTERKAT Catalyst GmbHKönigswinterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell II. Forschung und Entwicklung B. Wirtschaftsbericht I. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung 3. Geschäftsergebnis 4. Leistungserstellung / Beschaffung 5. Investitionen 6. Finanzierung 7. Personalbereich 8. Umweltschutz 9. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr II. Darstellung der Lage der Unternehmens 1. Ertragslage 2. Finanzlage 3. Vermögenslage C. Hinweis auf Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung D. Prognosebericht Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter. A. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell Die INTERKAT Catalyst GmbH beschäftigt sich mit hochwirksamen katalytischen Beschichtungen für diverse Anwendungsbereiche mit dem Schwerpunkt Emissionsreduktion. Die Prozesstechnologie zur Applikation dieser Beschichtungen auf unterschiedlichste Trägermaterialien und Geometrien stellt eine weitere Kernkompetenz dar. Unter anderem werden Katalysatoren in Bereichen der Abgasnachbehandlung für On-, Off-Road-Anwendungen inkl. Stationärmotoren sowie in verschiedensten industriellen Anwendungen eingesetzt. Ein weiteres wichtiges Geschäftsfeld der INTERKAT sind Spezialkatalysatoren, die gemäß spezifischen Kundenanforderungen entwickelt und produziert werden. II. Forschung und Entwicklung Wir sichern unseren Innovationsvorsprung durch unser internationales F&E-Team mit langjähriger Erfahrung auf dem Gebiet der Katalyse und Verfahrenstechnik. Der Name INTERKAT Catalyst GmbH steht im Markt für technologisch führende Beschichtungen im Bereich Katalyse von Nischenanwendungen. Wie in vielen Technologiebranchen, sind auch die Anforderungen an Katalysatoren einem stetigen Wandel unterworfen. Hier kommt unserer Forschung und Entwicklung eine zentrale Rolle zu. Ob Design der Katalysatorformulierung oder Testung von Katalysatoren an unseren Laborgasprüfständen: alle Leistungen werden von hochqualifizierten Mitarbeitern direkt im Haus erbracht. Dabei zeichnet sich INTERKAT insbesondere durch eine hohe Agilität bei der Katalysatorentwicklung und einer zeitnahen Übertragung der Forschungsergebnisse in die Produktion aus. Davon profitieren unsere Kunden direkt. Ermöglicht wird dies durch die langjährige Erfahrung unserer F&E-Mitarbeiter in der Katalysatorbranche, die sie mit großem Engagement für die Weiterentwicklung unserer Produkte nutzen. Im Jahr 2023 wurde auch weiterhin an verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten zusammen mit renommierten Hochschulen und Industriepartnern gearbeitet. Die Erkenntnisse aus dieser Arbeit sowie Entwicklung der neuen Technologien, auch aufgrund von Marktveränderungen notwendig, sollen genutzt werden, auch in den kommenden Jahren die bislang positive Entwicklung des Unternehmens zu sichern und auf ein breiteres Fundament zu stellen. B. Wirtschaftsbericht I. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, war das BIP preisbereinigt um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Generell besteht weiterhin ein hoher Bedarf an kundenspezifischen Lösungen im Bereich der Emissionsreduktion. Trotz aller Anstrengungen im Bereich der Elektromobilität werden selbst bei den Personenkraftwagen in den nächsten Jahren Verbrennungsmotoren als Antrieb dominieren. Bei der Reduktion von schädlichen Abgasen wird weltweit nun zunehmend nicht mehr Augenmerk auf Großmotoren, z.B. im Marinebereich und industrielle Anwendungen gelegt. Die deutschen Treibhausgasminderungsziele sind im Bundes-Klimaschutzgesetzes (Stand August 2021) festgelegt. Die Emissionen sollen bis 2030 um mind. 65 % und bis 2040 um mind. 88 % gesenkt werden (gegenüber 1990). Zudem gelten in einzelnen Sektoren bis 2030 zulässige Jahresemissionsmengen. Die deutsche Klimapolitik ist eingebettet in Klimaschutzprozesse der Europäischen Union sowie der UNO. (Quelle: Umweltbundesamt) Unsicherheit am Markt ergibt sich aufgrund sich ständig ändernder Gesetze und Vorschriften - sowohl auf nationaler als auch europäischer Ebene und weltweit. Dies betrifft sowohl verschiedene Energieträger (z.B. Wasserstoff, Ammoniak, Methanol) im Mobilitätsbereich als auch für stationäre Anwendungen. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 ist die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um 12,5 %, der Umsatz um 9,0 % gesunken. Der für 2023 prognostizierte Umsatzrückgang von ca. 10 % ist somit annähernd eingetreten. Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen auf den Rückgang des europaweiten Retrofitgeschäftes zurückzuführen. Hier wurden vor allem Busflotten in Deutschland und England mit moderner Abgasnachbehandlungstechnologie ausgestattet. Aufgrund der bereits realisierten hohen Nachrüstungsquote ist das Geschäftsfeld rückläufig und wird in den kommenen Jahren nahezu komplett verschwinden. Gefallene Preis für Edelmetalle (speziell Palladium und Rhodium) leisteten ebenfalls einen Beitrag zur rückläufigen Umsatzentwicklung. 3. Geschäftsergebnis Das Unternehmen schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 1.362,8 ab. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Jahresüberschuss um TEuro 573,7 vermindert. Der geplante Rückgang des Jahresüberschusses um ca. 10 % wurde mit einem Minus von 29,6 % deutlich verfehlt. Grund dafür war neben dem Umsatzrückgang und dem dadurch gesunkenen Rohertrag auch der Anstieg der Kosten in allen Bereichen des Unternehmens. Insbesondere gab es hohe Kostensteigerungen bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie gestiegene Abschreibungen. 4. Leistungserstellung/Beschaffung Unser Kerngeschäft ist die Entwicklung, die Fertigung und der Vertrieb von Katalysatoren zur Emissionsminderung. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Beschichtung von Trägermaterialien (Keramik und Metall) mit katalytisch aktiven Materialien. Hinsichtlich der Produktion stehen uns in allen Bereichen zuverlässige Lieferanten zur Verfügung. Die Produktion erfolgt in der Regel auftragsbezogen. Die Lieferfähigkeit unserer Lieferanten war im Geschäftsjahr durchgehend gegeben, wenn auch mit einer deutlichen Anhebung der Lieferzeiten. Dies konnte größtenteils durch eine Erhöhung der Lagerkapazitäten ausgeglichen werden. Im Bereich der Rohstoffe kam es bedingt durch steigende Energiekosten zum Teil zu Preissteigerungen, welche nur partiell an die Kunden weitergegeben werden konnten. 5. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEuro 228,1 durchgeführt. Bei den Investitionen in das Sachanlagevermögen handelt es sich überwiegend um einen neuen Halbautomaten sowie Ersatzinvestitionen, sowohl in der Produktion als auch in der Verwaltung. Daneben wurde die neue Testanlage im Labor in Betrieb genommen. 6. Finanzierung Das uns zur Verfügung stehende Eigenkapital ist Basis für die finanziell unabhängige Abwicklung des Auftragsvolumens. Wir nutzen die im Anlagenbau üblichen Finanzierungsinstrumente. 7. Personalbereich Wir können für unsere Leistungen in allen Bereichen auf langjährig in der Branche tätige Mitarbeiter zurückgreifen. Im Jahr 2023 ist unsere Mitarbeiterzahl mit durchschnittlich 51 Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Uns ist wichtig, die Mitarbeiter durch interne und externe Qualifizierung und Weiterbildung auf einem hohen Wissensstand zu halten. Dies wird durch unternehmensübergreifende Schulungsmaßnahmen sowie durch individuelle Einzelmaßnahmen gewährleistet. 8. Umweltschutz Bei der Ausführung unserer Aufträge achten wir auf die Einhaltung der entsprechenden Umweltschutzvorschriften, deshalb prüfen wir, ob für unsere Lieferanten aktuelle Umweltzertifikate vorliegen. 9. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr war nicht von außerordentlichen Ereignissen beeinflusst. II. Darstellung der Lage des Unternehmens 1. Ertragslage Der Rohertrag hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEuro 751,6 vermindert. In Relation zur Gesamtleistung ist der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozentpunkte gestiegen. Der Personalaufwand, die Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen sind insgesamt um TEuro 478,0 angestiegen. Die Kostenerhöhung resultiert vor allem aus gestiegenen Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr annähernd gleichgeblieben. Das Ergebnis vor Steuern hat sich von TEuro 3.760,1 im Vorjahr auf TEuro 2.583,1 vermindert. Außerordentliche Vorgänge haben unser Ergebnis nicht beeinflusst. Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEuro 1.946,8. Das EBIT beträgt TEuro 2.578,9. 2. Finanzlage Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEuro 3.040,8 generiert. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEuro -188,3 betrifft im Wesentlichen Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen sowie erhaltene Zinsen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEuro -733,4 enthält vorwiegend Mittelabflüsse aus der planmäßigen Rückzahlung von Darlehen sowie Ausschüttungen an die Gesellschafter. 3. Vermögenslage Entwicklung der Vermögenslage
Das im Anlagevermögen gebundene Kapital hat sich um TEuro 264,4 vermindert. In Relation zur Bilanzsumme beträgt das Anlagevermögen 12,7 %. Die betrieblich genutzten Grundstücke und Gebäude werden angemietet. Die Quote des Umlaufvermögens hat sich von 83,8 % im Vorjahr auf 87,2 % im aktuellen Geschäftsjahr erhöht. Innerhalb des Umlaufvermögens sind die Vorräte prozentual zur Bilanzsumme von 43,8 % auf 33,8 %, die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von 20,4 % auf 19,3 % gesunken. Die flüssigen Mittel haben sich deutlich von 19,6 % auf 34,0 % erhöht. Entwicklung der Kapitalstruktur
Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEuro 1.362,8 erhöht. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt 66,8 %. Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind insgesamt um TEuro 380,1 gesunken. Die Minderung beruht im Wesentlichen auf der Reduzierung der sonstigen Verbindlichkeiten und der Rückzahlung von Krediten bei gleichzeitiger Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen. Die zur Verfügung stehenden Aval- und Kreditrahmen sichern jederzeit die Abwicklung unseres Geschäftsvolumens. Derivative Finanzinstrumente kommen bei der Finanzierung nicht zum Einsatz. C. Hinweis auf Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Chancen für einen zukünftig weiterhin positiven Geschäftsverlauf sehen wir vor allem in der technischen Verbesserung und Weiterentwicklung unserer Produkte, in der Ausweitung unseres Produkt- und Kundenportfolios sowie in der Ausweitung der von uns bearbeiteten Märkte. Insbesondere eine zukünftige, wahrscheinlich höhere Diversifizierung der Kraftstoffe, z.B. Ammoniak, Methanol oder Wasserstoff für Verbrennungskraftmaschinen, birgt Chancen fürNischenhersteller wie INTERKAT mit dem Fokus auf kleine Stückzahlen. Der allgemein herrschende Fachkräftemangel hat momentan keine negativen Auswirkungen für unser Unternehmen und wir gehen davon aus, dass wir auch in Zukunft die notwendigen Fachkräfte für unser Unternehmen gewinnen können. Wir stufen unser zukünftiges Forderungsausfallrisiko als moderat ein, da wir ein konsequentes Mahnwesen betreiben, Zahlungsziele mit unseren Kunden turnusmäßig überprüfen und besprechen. Zudem werden Kreditauskünfte eingeholt, die als Basis für interne Kreditlimits der einzelnen Kunden dienen und regelmäßig einem Monitoring unterliegen. Risiken bestehen aufgrund der allgemeinen Marktunsicherheit, sowie in möglichen Veränderungen innerhalb der Märkte und Kundenstrukturen. Beispielsweise wurde eine weitere Verschärfung der Grenzwerte für PKS's (Euro 7) ausgesetzt und die Einführung der neuen Norm zeitlich nach hinten verschoben. Folglich kann man dann auch erst ab 2030 mit weiteren Abgasnormen im Bereich Nutzfahrzeuge oder Off-Road rechnen, welche für INTERKAT relevant sein könnten. Im Bereich der Energieerzeugung nimmt die Erzeugung von regenerativem Strom (Wind und Sonne) stetig zu. Aktuell ist eine gewisse Unsicherheit im Bereich der Gasmotoren zu finden, da deren zukünftige Rahmenbedingungen durch die Politik nicht klar definiert werden. Allerdings besteht die Hoffnung, dass diese Motoren dann zur Stomerzeugung genutzt werden sollen, wenn die regenerativen Quellen aufgrund der Wetterbedingungen nicht verfügbar sind. Aufgrund der weltweit angespannten politischen Lage können grundsätzlich die Probleme innerhalb der internationalen Lieferketten dazu führen, dass es zu Engpässen bei der Rohstoffbeschaffung kommt. Es besteht das Risiko, dass daraus resultierende Preissteigerungen nicht vollständig an unsere Kunden weitergegeben werden können. Währungsrisiken bestehen im Bereich der Einkaufspreise, da ein Teil unserer Warenbeschaffung in US-Dollar abgewickelt wird. Die Liquidität unseres Unternehmens ist durch die zur Verfügung stehenden Bankkredite und die Mittelzuflüsse aus eigener Ertragslage sichergestellt. D. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 sind wir ursprünglich davon ausgegangen, dass in den von uns bearbeiteten Branchen eine ähnliche Umsatzgrößenordnung wie 2023 erzielt werden kann. Der Bereich Nachrüstung/Retrofit (speziell in Europa) ist als gesättigt anzusehen, so dass zur Kompensation der dort erzielten Umsätze Alternativmärkte erschlossen werden müssen. Im Bereich der Emissionsreduktion besteht weltweit nach wie vor ein gewisser Bedarf. Die Nachfrage nach unseren Produkten schätzen wir somit weiterhin als gut ein. Durch die umfangreiche Produktionstiefe und die damit verbundene hohe Flexibilität in Bezug auf zu fertigende Mengen und Serien sowie der Ausweitung unserer Vertriebstätigkeiten gehen wir davon aus, dass wir das aktuelle Umsatzniveau stabilisieren können und längerfristig eine Steigerung von Umsatz und Jahresergebnis erreicht werden kann. Insgesamt erwarten wir für 2024 auf Basis der Auftragseingänge und der laufenden Angebotsverhandlungen einen Rückgang von Umsatz und Jahresüberschuss von ca. 5 % im Vergleich zu 2023. Grund dafür sind u.a. große Unsicherheiten auf Basis des Heizungsgesetzes, die zu einem Rückgang bei der Errichtung der entsprechenden Neuanlagen geführt haben, was unser Neuanlagengeschäft im Bereich Gasmotoren massiv begrenzt. Die hohe Verfügbarkeit an regenerativem Strom führt daneben zu einem vermindeten Einsatz von Erd- bzw. Biogasmotoren. Dadurch bedingt verlängern sich die Serviceintervalle für die Motoren, was wiederum zu einer Erhöhung der Laufzeiten unserer Katalysatoren führt. Als Folge davon ist die Nachfrage unserer Produkte im Servicegeschäft 2024 gesunken. Im Bereich der mobilen Anwendungen sind die bereits erwähnten Retrofit-Märkte ausgelaufen und können von unseren Kunden auch nur teilweise und zeitlich stark verzögert durch OEM-Geschäfte kompensiert werden. Die Interkat Catalyst GmbH ist in verschiedenen Geschäftssegmenten tätig, die unterschiedlich von den aktuellen Krisen in der Welt betroffen sind. Steigende Energiepreise, mögliche Zulieferengpässe und logistische Probleme werden zu einer Erhöhung der Herstellkosten in allen Segmentbereichen führen. Da diese möglicherweise nicht komplett an die Kunden weitergegeben werden können, dürfte dies zu einem Druck auf die Margen führen, was negative Auswirkungen auf vorgenannte Umsatz- und Ergebnisentwicklung hat.
Königswinter, den 13. Dezember 2024 Dr. Jörg Spengler BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gesellschaft INTERKAT Catalyst GmbH mit Sitz in Königswinter ist im Handelsregister beim Amtsgericht Siegburg unter HRB 14200 eingetragen. Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches wurden beachtet. Die Umrechnung von Fremdwährungsposten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgte mit dem Devisenkassamittelkurs. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Nettoanschaffungskosten bis zu Euro 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Der planmäßigen Abschreibung liegen die folgenden durchschnittlichen Nutzungsdauern zugrunde: - Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten: 2 - 5 Jahre - Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken: 8 Jahre - Technische Anlagen und Maschinen: 2 - 15 Jahre - Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 1 - 12 Jahre. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des erreichten Fertigstellungsgrades bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Der Bestand der Vorräte zum Abschlussstichtag ist durch eine Inventur nachgewiesen. Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte zum Nennwert, ohne Umsatzsteuer. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt worden. Die Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Steuerrückstellungen erfassen alle noch nicht veranlagten Steuern. Sonstige Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und bewertet. Die erhaltenen Anzahlungen sind mit dem Nettobetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Angaben zur Bilanz Aktiva Anlagevermögen Die Entwicklung des Brutto-Anlagevermögens mit den Angaben gem. § 284 Abs 3 Satz 1 bis 3 HGB ist als Anlage zum Anhang beigefügt. Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über den typisierten Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben, da eine verlässliche Schätzung nicht möglich ist. Passiva Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt Euro 944.428,00 durch Sicherungsübereignung und Forderungsabtretung abgesichert. Bei den vorgenannten Verbindlichkeiten handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestanden am Abschlussstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEuro 1.944,6 sowie aus Leasingverträgen in Höhe von TEuro 146,5. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Gesamtkostenverfahren Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. E. Sonstige Angaben Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 51 Arbeitnehmer beschäftigt. Es handelt sich dabei um 5 weibliche und 46 männliche Angestellte. Geschäftsführer Zum Geschäftsführer der Gesellschaft ist bestellt: Dr. Jörg Spengler, Geschäftsführer. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.362.780,66 wird zu dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von Euro 5.774.887,52 hinzugerechnet. Der sich ergebende Saldo in Höhe von Euro 7.137.668,18 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Königswinter, den 13. Dezember 2024 Dr. Jörg Spengler
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die INTERKAT Catalyst GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der INTERKAT Catalyst GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der INTERKAT Catalyst GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Rothenburg o. d. T., den 13. Dezember 2024 Eugen Jakoby, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
12 nahegelegene Organisationen
Herstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug daraus
Großhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Wärme- und Kälteverteilung
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von Glasfasern und Waren daraus
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und Telekommunikation
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen