Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 210373
Eingetragen
21.2.2014
Branche
Sonstige mit Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten a. n. g.Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Beteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Beratung und alle Finanzdienstleistugen und Vermittlungen, die keiner Erlaubnis des Bundesaufsichtsamtes für Finanzen bedürfen, sowie alle Geschäfte und Tätigkeiten, die der Erreichung des Gesellschaftszwecks nützlich und dienlich sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Walter
seit 22.6.2021
Prokura
Jürgen Dr. Bauer
seit 21.2.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (27)

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

5 von 29 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
J***** B****
13.35%
T***** B*****
11.01%
C******** R*******
8.00%
K**** A*****
7.75%
H*** Z*****
7.65%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DBC Finance GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 396.753,00 294.386,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 244.718,00 289.424,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 50.000,00 50.000,00
Summe Anlagevermögen 691.471,00 633.810,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.476.027,29 3.598.232,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.026.041,16 3.502.068,45 439.950,22
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.843.817,77 6.492.808,27
Summe Umlaufvermögen 6.345.886,22 10.530.990,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.525,58 4.868,08
7.041.882,80 11.169.668,57

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Bilanzgewinn 3.270.028,25 5.269.341,38
- davon Gewinnvortrag Euro 2.269.381,95 (Euro 1.061.575,71)
Summe Eigenkapital 3.320.028,25 5.319.341,38
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 140.333,69 1.167.675,91
2. sonstige Rückstellungen 3.215.775,07 3.356.108,76 3.745.255,26
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 93.533,75 106.717,86
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 93.533,75 (Euro 106.717,86)
2. sonstige Verbindlichkeiten 272.212,04 830.678,16
- davon aus Steuern Euro 219.798,82 (Euro 415.588,19)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 934,17 (Euro 887,20)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 272.212,04 (Euro 830.678,16) 365.745,79
7.041.882,80 11.169.668,57

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

DBC Finance GmbH

Beratung und Vermittl. von Finanzdienstleistungen

München

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 20.215.780,56 18.133.128,11
2. Gesamtleistung 20.215.780,56 18.133.128,11
3. sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 1.000.000,00 0,00
b) übrige sonstige betriebliche Erträge 58.069,85 76.759,83
1.058.069,85 76.759,83
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 28,49
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.577.672,87 4.362.317,03
2.577.672,87 4.362.345,52
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.692.558,61 6.262.541,15
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 181.327,34 156.570,12
- davon für Altersversorgung Euro 7.114,08 (Euro 7.758,36)
3.873.885,95 6.419.111,27
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 165.813,35 83.619,04
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 1.050.000,00 266.500,00
1.215.813,35 350.119,04
7. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Raumkosten 170.432,74 127.000,02
b) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 29.975,65 32.968,56
c) Reparaturen und Instandhaltungen 89.775,56 48.848,86
d) Fahrzeugkosten 84.982,16 93.306,74
e) Werbe- und Reisekosten 270.598,26 271.806,88
f) verschiedene betriebliche Kosten 638.459,72 271.364,58
g) Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0,00 4,00
h) Verluste aus Wertminderungen von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellung in die Wertberichtigung zu Forderungen 11.326.361,08 73.800,00
i) übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 9.589,62 6.933,95
12.620.174,79 926.033,59
8. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 196.681,12 100.558,97
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 127.772,33 98.392,87
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.499,01 20.822,78
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 301.611,59 2.122.641,91
12. Ergebnis nach Steuern 1.000.646,30 4.207.765,67
13. Jahresüberschuss 1.000.646,30 4.207.765,67
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.269.381,95 1.061.575,71
15. Bilanzgewinn 3.270.028,25 5.269.341,38

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Vorschriften zur Rechnungslegung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Neben den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der § 264 ff. HGB wurden ergänzend die Bestimmungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Vom Wahlrecht, bestimmte Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung im Anhang zu machen wurde Gebrauch gemacht.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Das Wahlrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde ausgeübt. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurden nicht angegeben.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft lt. Registergericht

Firmenname lt. Registergericht: DBC Finance GmbH
Firmensitz It. Registergericht: München
Registerreintragung: Handelsregister, Abt. B
Registergericht: München
Register-Nr.: 210373

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Abnutzbare Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung, bewertet. Die Abschreibung wird nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer errechnet. Die Abschreibung erfolgt im Berichtsjahr ausschließlich linear. Geringwerte Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 werden analog der steuerlichen Regelung im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und bei bedarf einer Einzelwertberichtigung unterzogen.

Die Forderungen an Kreditinstitute weisen wir mit dem Nennbetrag aus.

Die Steuerrückstellungen werden anhand der gesetzlichen Vorgaben für das Geschäftsjahr gebildet. Die Steuerrückstellungen werden nicht abgezinst, da sie innerhalb eines Jahres fällig sind.

Die sonstigen Rückstellungen tragen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme Rechnung. Rückstellungen für ausstehende Kosten und für übrige geschäftsbezogene Verpflichtungen sowie Rechtsstreitigkeiten sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber den bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben keine Abweichungen stattgefunden.

B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Immaterielle Vermögensgegenstände

Hier wurden weitere Entwicklungen für die firmeneigene APP und Betreuungssoftware aktiviert (vgl. Anlagespiegel unter Punkt D.)

Sachanlagevermögen

Siehe Anlagespiegel unter Punkt D.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage und insbesondere die wirtschaftliche Lage bei Bauträgern, war es erforderlich, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wert zu berichtigen. Dadurch wurden im Berichtsjahr Forderungen in Höhe von EUR 12.453.758,67 (i. Vj. EUR 140.000,00) auf zweifelhafte Forderungen umgebucht. Von den zweifelhaften Forderungen wiederum wurden EUR 11.365.061,08 (i. Vj. EUR 70.000,00) Einzelwertberichtigt. Die restlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von EUR 566.740,11 (i. Vj. EUR 432,735,10), Vorsteuer im Folgejahr abzugsfähig mit EUR 7.778,29 (i. Vj. EUR 3.326,90), eine Forderung aus Überzahlung in Höhe von EUR 5.196,52 (i. Vj. EUR 0,00) und Steuerrückforderungen in Höhe von EUR 1.446.326,24i. Vj. EUR 0,00) mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr ausgewiesen.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten Rückstellungen für die Gewerbesteuer in Höhe von EUR 74.945,50 (i. Vj. EUR 607.803,00) und Rückstellungen für die Körperschaftssteuer und den Solidaritätszuschlag in Höhe von EUR 65.388,19 (i. Vj. EUR 559.872,91) beide Steuerrückstellungen betreffen noch das Jahr 2022.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Aufwendungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses 2023 von EUR 19.000,00 (i. Vj. EUR 18.000,00), Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Provisionen in Höhe von EUR 990.900,00 (i. Vj. EUR 640.900,00), Aufwendungen für die VBG von EUR 3.773,07 (i. Vj. EUR 4.700,00) und Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von EUR 1.939.402,00 (i. Vj. EUR 3.081.655,26), sowie Rückstellungen für Prozesskosten EUR 262.700,00 (i. Vj. EUR 0,00).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind dem folgenden Verbindlichkeiten Spiegel zu entnehmen (Vorjahreswerte in Klammern):

Beträge in TEUR Restlaufzeit
Vj. In Klammer Gesamt bis 1 Jahr 1 - 5 Jahre über 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 94 94 0 0
(106) (106) (0) (0)
sonstige Verbindlichkeiten 272 272 0 0
(831) (831) (0) (0)
gesamt 366 366 0 0
(937) (937) (0) (0)

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen.

Es bestehen folgende Davon-Vermerke:

• davon aus Steuern: TEUR 220 Vj.: TEUR 416
• davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 1 Vj .: TEUR 1

C. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Von den Umsatzerlösen wurden EUR 19.093.593,93 (i. Vj. EUR 18.441.231,79) aus Kapitalvermittlungsvereinbarungen im Inland erzielt. Weitere EUR 702.145,00 (i. Vj. EUR 0,00) Umsatzerlöse aus Kapitalvermittlung wurden im EU-Ausland erzielt.

Für die Übernahme der Tätigkeiten als Sicherheitentreuhänder konnte ein Umsatzerlös in Höhe von EUR 419.525,13 (i. Vj. EUR 321.927,17) erzielt werden.

Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Bauträger, wurden im Berichtsjahr EUR 12.376.361,08 (i. Vj. EUR 340.300,00) der Umsatzerlöse wertberichtigt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 1.000.000,00 (i. Vj. EUR 0,00). Die Rückstellungen wurden für Tippgeberprovisionen aus Kapitalvermittlungen im Jahr 2022 gebildet. Da diese größtenteils wertberichtigt wurden, wurden auch der Provisionsanspruch und somit die Rückstellungen gekürzt.

Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträgen bestehen im Wesentlichen aus den verrechneten Sachbezügen in Höhe von EUR 33.459,42 (i. Vj. EUR 27.482,10) und periodenfremden Erträgen in Höhe von EUR 24.120,30 (i. Vj. EUR 0,00).

Im Materialaufwand sind im Wesentlichen Aufwendungen für Tippgeberprovisionen im Rahmen der Kapitalvermittlung in Höhe von EUR 2.577.672,87 (i. Vj. EUR 4.362.317,03) enthalten.

Der Personalaufwand in Höhe von EUR 3.873.885,95 (i. Vj. EUR 6.419.111,27) beinhaltet die laufenden regulären Gehaltszahlungen in Höhe von EUR 1.045.011,61 (i. Vj. EUR 1.161.806,15) und Tantiemen in Höhe von EUR 2.647.547,00 (i. Vj. EUR 5.100.735,00).

Die sozialen Abgaben beliefen sich auf EUR 181.327,34 (i. Vj. EUR 156.570,12) hierin sind EUR 7.114,08 (i. Vj. EUR 7.758,36) für Altersversorgung enthalten.

In den Abschreibungen wurden die normalen Abschreibungen des Sachanlagevermögens in Höhe von EUR 165.813,35 (i. Vj. EUR 83.619,04) erfasst und Abschreibungen auf Forderungen durch Insolvenz der Schuldner in Höhe von EUR 1.050.000,00 (i. Vj. EUR 266.500,00).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gliedern sich wie folgt auf:

Posten 2023 2022
Raumkosten EUR 170.432,74 EUR 127.000,02
Versicherungen, Beiträge und Abgaben EUR 29.975,65 EUR 32.968,56
Reparaturen und Instandhaltung EUR 89.775,56 EUR 48.848,86
Fahrzeugkosten EUR 84.982,16 EUR 93.306,74
Werbe- und Reisekosten EUR 270.598,26 EUR 271.806,88
Verschiedene betriebliche Kosten EUR 638.459,72 EUR 271.364,58
Einstellung Wertberichtigungen zu Forderungen EUR 11.326.361,08 EUR 73.800,00
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen EUR 9.589,62 EUR 6.933,95

Bei den Gewinnen aus einem Gewinnabführungsvertrag handelt es sich um die Gewinnabführung der Tochtergesellschaft Dr. Bauer & Co. Vermögensmanagement GmbH, mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht.

In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind EUR 22.709,33 (i. Vj. EUR 98.392,87) Zinsen auf Bank- und Festgeldguthaben enthalten. Des Weiteren sind unter diesem Posten auch die Verzugszinsen der Schuldner in Höhe von EUR 105.063,00 (i. Vj. EUR 0,00) ausgewiesen.

Unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden EUR 128.977,84 (i. Vj. EUR 965.589,00) Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag in Höhe von EUR 7.093,28 (i. Vj. EUR 53.106,91) und Gewerbesteuern in Höhe von EUR 161.792,50 (i. Vj. EUR 1.103.946,00) sowie Kapitalertragsteuern in Höhe von EUR 3.747,97 (i. Vj. EUR 0,00) ausgewiesen.

D. Anlagespiegel

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS 2023

DBC Finance GmbH, München

Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 Abgäbge vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 Umbuchungen vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 Zuschreibungen vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 315.414,57 210.582,19 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 536.626,03 12.892,16 0,00 0,00 0,00
536.626,03 12.892,16 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 50.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00
902.040,60 223.474,35 0,00 0,00 0,00
Abschreibungen kumuliert 01.01.2023 Abschreibungen / Zuschreibungen vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 Änderungen AfA durch Zu- Abgänge bzw. Umbuchungen vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 Abschreibungen kumuliert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.028,57 108.215,19 0,00 129.243,76
II. Sachanlagen
1. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 247.202,03 57.598,16 0,00 304.800,19
247.202,03 57.598,16 0,00 304.800,19
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
268.230,60 165.813,35 0,00 434.043,95
Buchwert 31.12.2022 Buchwert 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 294.386,00 396.753,00
II. Sachanlagen
1. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 289.424,00 244.718,00
289.424,00 244.718,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 50.000,00 50.000,00
633.810,00 691.471,00

E. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Im Laufe des Geschäftsjahres beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 15 Arbeitnehmer. Davon 1 Mitarbeiter als Geschäftsführer und 14 Mitarbeiter als Angestellte (davon sind 6 geringfügig beschäftigt).

2. Geschäftsführer

Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtszeitraum: Dr. Jürgen Bauer, Dr. rer. soc. oec.)

3. Mitglieder des Aufsichtsrates

Herr Rüdiger Herzog, Rechtsanwalt (Vorsitzender)

Herr Jürgen Rauen, Kaufmann, Privatier

Herr Dr. Thomas Bühler, Kaufmann

Frau Daniela Daxl-Pausch, Assistentin der Geschäftsführung

Herr Dietmar Böll, Assetmanager

4. Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält sämtliche Anteile (100,0%) an der Dr. Bauer & Co. Vermögensmanagement GmbH, München. Das Jahresergebnis für den Zeitraum 01.01. - 31.12.2023 der Dr. Bauer & Co. Vermögensmanagement GmbH beträgt EUR 196.681,12 und wurde durch den abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrag vollständig an die DBC Finance GmbH abgeführt. Das Eigenkapital der Dr. Bauer & Co. Vermögensmanagement GmbH beträgt zum 31.12.2023 EUR 814.486,35.

Zwischen den beiden Gesellschaften bestehen eine umsatzsteuerliche, körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft.

5. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Im Berichtsjahr wurden folgende Leistungen abgerechnet:

- für Abschlussprüfungsleistung EUR 18.500,00
- für andere Bestätigungsleistungen EUR 0,00
- für Steuerberatungsleistungen EUR 0,00
- für sonstige Leistungen EUR 0,00

6. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen noch folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

 

finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen EUR 1.332.664,26 (i. Vj. EUR 1.297.910,16)

 

finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen EUR 174.220,05 (i.Vj. EUR 287.350,56)

7. Treuhandkonten und Mietavale

Die Gesellschaft hat bei der Donner & Reuschel AG zwei Treuhandkonten mit einem Stand zum 31.12.2023 von EUR 91.920,28 und EUR -25,00. Diese Konten verwaltet die Gesellschaft treuhänderisch und hat hierauf keinen rechtlichen Anspruch.

Des Weiteren existiert bei der Donner & Reuschel AG ein Mietavalkonto für die Mietsicherheit der Büroräume in München in Höhe von EUR 50.164,62.

8. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Im Berichtsjahr war ein außergerichtlicher Rechtstreit anhängig. Im Fall des außergerichtlichen Rechtstreites wurde seitens des Klägers im Jahr 2024 Klage erhoben. Dieser Kläger hat in 2024 zwei weitere Klagen gegen die Gesellschaft eingereicht.

Durch die nach wie vor sehr angespannte Lage der Bauwirtschaft kann es auch in 2024 zu weiteren Forderungsausfällen kommen.

9. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, 31. März 2024

Dr. Jürgen Bauer, Geschäftsführer

LAGEBERICHT 2023

der DBC Finance GmbH

A. Wirtschaftsbericht

I. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Auch das Berichtsjahr war von maximalen Unsicherheiten geprägt. Zum Ukrainekrieg kam Ende 2023 die Auseinandersetzung von Israel und Hamas ergänzend dazu. Durch die politische Lage im Nahen Osten wurde die gesamte Region zum Krisenherd. Daneben schwelt die Konfliktsituation zwischen China und Taiwan.

Steigende Erzeuger- und Verbraucherpreise ließen die Inflation im Geschäftsjahr mit 5,9 % (Quelle: Statistisches Bundesamt) auf hohem Niveau verharren.

Energetische Unsicherheit, hohe Produktionspreise und ein riesiger Bürokratiemoloch führten zu einem um 0,3 % gesunkenen Bruttoinlandsprodukt (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Die bereits im 2. Halbjahr 2021 eingeleiteten Zinssteigerungen der FED und im Nachgang gingen angeheizt durch die hohe Inflation weiter. So wurde 2023 der EZB-Leitzins von 2,5 % auf 4,5 % (September) angehoben (Quelle: Bundesfinanzministerium).

Trotz der geopolitischen Probleme und der Rezession in Deutschland stieg der DAX um 20,31 % auf 16751,59 Punkte (Quelle: Bloomberg).

Auch die Technologiebörse NASDAQ holte ihre Vorjahresverluste auf und schloss bei einem Stand von 16825,93 52,4 % höher (Quelle: Finanzen.net).

Die alten Probleme bleiben auch im neuen Geschäftsjahr die Rahmenbedingungen:

der Krieg in der Ukraine, die ungelöste Situation um Taiwan, sowie der Nah-Ost-Konflikt um Israel und Gaza.

Einzig von der Inflations- und Zinsseite sind gute Nachrichten zu erwarten. So geht die Bundesregierung von einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2,8 % aus (Quelle: Tagesschau). Die Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten sogar eine noch niedrigere Rate bei 2,3 % (Quelle: Handelsblatt).

Gemäß einer Bloomberg-Umfrage erwartet der Durchschnitt der Marktteilnehmer im laufenden Jahr eine Reduzierung des Leitzinses durch die EZB in 4 Zinsschritten zu je 0,25% von 4,5% auf 3,5% beginnend ab Juni. Für das Jahr 2025 wird dann die Inflationsrate unterhalb der gewünschten 2,0 % liegen. Das gibt Raum für weitere Zinssenkungen (Quelle: Bloomberg).

Durch unseren Schwerpunkt Immobilien sehen wir durch die Inflations- und Zinsentwicklung Licht am Ende des Tunnels. Wir rechnen im Jahr 2024 mit einem weiterhin schwierigen Jahr in der Immobilienwirtschaft. Trotzdem ist bereits eine leichte Belebung auf niedrigem Niveau bei der Nachfrage nach Wohnungen festzustellen.

Mit weiterer Belebung ist im Jahr 2025 und 2026 zu rechnen. Diese Nachfrage trifft dann auf historisch geringe Fertigstellungen. Die Lage im Bereich Wohnen dürfte sich weiter verschärfen und zu deutlich steigenden Mieten führen.

II. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die DBC Finance GmbH ist als klassischer Vermittler von Mezzanine-/Eigenkapital für Projektentwickler und Bauträger im Segment Wohnbau tätig. Der Standort der Geschäftsräume ist München. Die DBC Finance GmbH vermittelt Mezzaninekapital an Projektentwickler und Bauträger für wohnwirtschaftliche Immobilienprojekte in den Metropolregionen Westdeutschland, Süddeutschland und ausgewählte Städte in Österreich. Dabei liegt der Fokus auf kleineren und mittleren Projekten mit einer Größe von 10-50 Wohneinheiten. In dieser Form zählt die DBC Finance GmbH zu den fokussierten Kapitalvermittlern in Deutschland.

Zum Bilanzstichtag existierten 119 aktive Projekte mit einem Gesamtvolumen (in Mio. €) von

2023 2022
Gesamtvolumen laufende Projekte 388,0 361,4
Neugeschäft 73,1 176,9

Für die Kapitalvermittlung und die Tätigkeiten als Sicherheitentreuhänder erhält die Gesellschaft eine Vermittlungsgebühr bzw. eine Aufwandentschädigung, die vom Kapitalempfänger zu bezahlen ist.

Das Unternehmen beschäftigte im Jahresdurchschnitt einschließlich des Geschäftsführers Herrn Dr. Jürgen Bauer 9 Mitarbeiter sowie 6 Aushilfen. Ferner sind 2 freiberufliche Mitarbeiter exklusiv für das Unternehmen im Vertrieb tätig (Stand 30.06.2024).

Das Geschäftsjahr 2023 ist vom Umsatz das stärkste Jahr der Firmengeschichte. Aufgrund der Immobilienkrise waren unsere Kunden jedoch kaum in der Lage die fälligen Provisionen zu bezahlen. Diesem Umstand haben wir mit umfangreichen Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Somit stehen die Jahre 2023 und 2024 im Zeichen eines rigiden Liquiditätsmanagement. Ziel ist die Zahlungsfähigkeit jederzeit aufrecht zu erhalten.

III. Lage des Unternehmens

Wesentliche Eckdaten zum Unternehmen sind der nachfolgenden Übersicht zu entnehmen:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Bilanzsumme 7.042 11.170
Eigenkapital 3.320 5.319
Umsatzerlöse 20.216 18.133
Fremddienstleister 2.578 4.362
Personalaufwand 3.874 6.419
Abschreibungen Anlagevermögen 166 84
Abschreibung Forderungen 1.050 267
Sonstige betriebliche Aufwendungen 12.620 926
Erhaltene Gewinne aufgrund eines EAV 197 101
Zinserträge 128 98
Zinsaufwendungen 8 21
Steuern 302 2.123
Jahresüberschuss 1.001 4.208
Bilanzgewinn 3.270 5.269

Die DBC Finance GmbH verbuchte im Geschäftsjahr 2023 einen Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 3.270 (i. Vj. TEUR 5.269). Die Tochtergesellschaft Dr. Bauer & Co. Vermögensmanagement GmbH führte gemäß des bestehenden Gewinnabführungsvertrag einen Jahresgewinn von TEUR 197 (i. Vj. TEUR 101) an die DBC Finance GmbH ab. Die hohen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Einzelwertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 11.326 (i. Vj. TEUR 74).

Es sind keine gerichtlichen Streitigkeiten, jedoch ein außergerichtlicher Rechtstreit anhängig. Im Fall des außergerichtlichen Rechtstreites wurde seitens der Klägerin im Jahr 2024 Klage erhoben. Des Weiteren wurde von derselben Klägerin im Jahr 2024 zwei weitere Klagen bei Gericht eingereicht.

B. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

I. Vermögenslage

Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Vermögenslage:

31.12.2023 31.12.2022
AKTIVA TEUR % TEUR %
Immaterielle Vermögensgegenstände 397 5,6% 294 2,6%
Sachanlagen 245 3,5% 290 2,6%
Finanzanlagen 50 0,7% 50 0,4%
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.502 49,7% 4.038 36,2%
Bankguthaben 2.844 40,4% 6.493 58,1%
Rechnungsabgrenzungsposten 4 0,1% 5 0,1%
7.042 100,0% 11.170 100,0%
Veränderung
AKTIVA TEUR %
Immaterielle Vermögensgegenstände 103 35,0%
Sachanlagen -45 -15,5%
Finanzanlagen 0 0,0%
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände -536 -13,3%
Bankguthaben -3649 -56,2%
Rechnungsabgrenzungsposten -1 -20,0%
-4128 -37,0%
31.12.2023 31.12.2022
PASSIVA TEUR % TEUR %
Eigenkapital 3.320 47,1% 5.319 47,6%
Steuerrückstellungen 140 2,0% 1.168 10,5%
sonstige Rückstellungen 3.216 45,7% 3.745 33,5%
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 94 1,3% 107 1,0%
sonstige Verbindlichkeiten 272 3,9% 831 7,4%
7.042 100,0% 11.170 100,0%
Veränderung
PASSIVA TEUR %
Eigenkapital -1.999 -37,6%
Steuerrückstellungen -1.028 -88,0%
sonstige Rückstellungen -529 -14,1%
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -13 -12,1%
sonstige Verbindlichkeiten -559 -67,3%
-4.128 -37,0%

Das Eigenkapital beläuft sich auf TEUR 3.320 (i.Vj. TEUR 5.319).

II. Finanzlage

Ziel des Finanzmanagements ist es, sowohl eine hohe Eigenkapitalquote (in 2023 47,1 % und im Vorjahr 47,6 %) zu erhalten und damit von jeglichen Fremdfinanzierungen unabhängig zu sein, als auch die jederzeitige Zahlungsbereitschaft durch entsprechende Liquidität sicherzustellen. Dies wird durch unser Risikomanagement gewährleistet.

Das Unternehmen ist als Ganzes eigenfinanziert. Kreditlinien existieren nicht.

Die Liquidität und Zahlungsbereitschaft war jederzeit gegeben: Die Bankkonten wiesen am Bilanzstichtag ein Guthaben von TEUR 2.844 (i. Vj. TEUR 6.493) auf.

III. Ertragslage

Die Umsatzerlöse beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 20.216 (i. Vj. TEUR 18.133), was einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.083 entspricht. Die Erhöhung der Umsatzerlöse ist ein Ausdruck des gestiegenen Vermittlungsvolumen. Aufgrund der derzeitig schwierigen wirtschaftlichen Situation der Bauträger musste jedoch im Berichtsjahr eine Wertberichtigung auf die ausstehenden Forderungen in Höhe von TEUR 12.376 erfolgen.

Im Jahr 2024 und auch im Jahr 2025 gehen wir aufgrund der derzeitigen Marktlage von sinkenden Provisionserlösen aus, rechnen aber in den darauffolgenden Jahren mit einer Erholung der Baubranche bzw. des Immobilienmarktes.

Durch die ausbleibenden Zahlungen der Bauträger und der damit verbundenen Reduzierung der Bonuszahlungen an die Mitarbeiter, reduzierte sich der Personalaufwand im Berichtsjahr um TEUR 2.545 auf TEUR 3.874 (i. Vj. TEUR 6.419).

Die Aufwendungen für Fremddienstleister sind im Berichtsjahr analog der Mitarbeiterboni um TEUR 1.784 von TEUR 4.362 auf TEUR 2.578 gefallen. Die sonstigen Aufwendungen sind durch die Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 11.326 um TEUR 11.694 auf TEUR 12.620 (i. Vj. TEUR 926) sehr stark angestiegen.

Nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über die wesentlichen Erfolgskomponenten: 1

31.12.2023 31.12.2022 Abweichung Abweichung
TEUR TEUR TEUR %
Umsatzerlöse 20.216 18.133 2.083 11,5%
sonstige betriebliche Erträge 1.058 77 981 1274,0%
Aufwand Fremddienstleister 2.578 4.362 -1.784 -40,9%
Personalaufwand 3.874 6.419 -2.545 -39,6%
Abschreibungen 1.216 350 866 247,4%
sonstige betriebliche Aufwendungen 12.620 926 11.694 1262,9%
aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 197 101 96 95,0%
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 128 98 30 30,6%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8 21 -13 -61,9%
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 302 2.123 -1.821 -85,8%
Jahresüberschuss 1.001 4.208 -3.207 -76,2%
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.269 1.062 1.207 113,7%
Bilanzgewinn 3.270 5.269 -1.999 -37,9%

1 Durch die Darstellungen der Posten in TEUR ergeben sich Abweichungen zur Bilanz und GuV aufgrund von Rundungsdifferenzen.

C. Risikomanagementziele und -methoden

Das Risikomanagementsystem hat den Zweck alle Risiken zu identifizieren, die die Erreichung der Unternehmensziele gefährden könnten. Anhand des Risikomanagementsystems sollen diese Risiken erfasst, bewertet und überwacht werden.

Als Instrumente des Risikomanagement kommt vor allem die Liquiditätsplanung anhand der monatlich aus der Finanzbuchhaltung gewonnenen Zahlen und eine fortlaufende Risikoinventur in Betracht.

Durch die Größe der Gesellschaft sind die Risiken überschaubar, da die Geschäftsführung vorgibt, welche Finanzinstrumente vertrieben werden.

D. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Prognosebericht

Die Lage auf dem Immobilienmarkt ist auch in diesem Jahr von großen Unsicherheiten gekennzeichnet. Der Krieg in der Ukraine, die Zinspolitik der Notenbanken, die Entwicklung der Inflation, die Kreditverknappung durch den Bankensektor und die gesamtwirtschaftliche Entwicklung - viele Baustellen, die keine eindeutige Antwort zulassen.

Wir rechnen für die beiden kommenden Geschäftsjahre mit rückläufigen Provisionserlösen. Wir rechnen weiter mit einer schwierigen Liquiditätslage unserer Kunden und davon abgeleitet einem hohem Wertberichtigungsbedarf auf die ausstehenden Forderungen.

Die Gesellschaft hat bereits Maßnahmen ergriffen, um ein effizientes Kostenmanagement zu gewährleisten, um die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft weiterhin stabil zu halten.

II. Risikobericht

Das Risikomanagementsystem besteht aus niedergelegten Grundsätzen, Organisationsstrukturen sowie Überwachungsprozessen, die auf die Besonderheiten der Unternehmensstrategie ausgerichtet sind.

Die Überwachung der Risiken erfolgt auf Grundlage der Daten der Finanzbuchhaltung. Adressenausfallrisiken in Form von Kredit- bzw. Kontrahentenrisiken bestehen im Wesentlichen nur bei Bankeninsolvenzen. Ein Schutz gegen derartige Einzelfälle wird in den seltensten Fällen möglich sein.

Ein weiteres Risiko besteht im Ausfall von Schuldner der Provisionserlöse. Durch ein strenges Forderungsmanagement tritt die Gesellschaft diesem Risiko entgegen. Die Wirksamkeit ist jedoch auf die rechtzeitige Erkennung eine schwierige wirtschaftliche Lage des Schuldners begrenzt. Es wird hier maßgeblich auf eine Verbesserung der Marktlage im Bereich der Baubranche ankommen.

Das Liquiditätsrisiko wird durch die laufende Überwachung der Zahlungsströme unter Berücksichtigung der vorhandenen Liquidität eingegrenzt. Die Liquiditätslage ist befriedigend, verlangt aber hohe Aufmerksamkeit. Auch im Jahr 2023 und 2024 erwarten wir durch aktives Management keine Engpässe.

Operationalen Risiken begegnen wir mit technischen Maßnahmen und sonstigen organisatorischen Regelungen.

Die Investitionen in IT und EDV-Systeme in den letzten Jahren tragen zukünftig maßgeblich dazu bei Effizienzen in dem gesamten Wertschöpfungsprozess der Gesellschaft zu heben.

Durch unser weitreichendes know how in der Mezzaninefinanzierung und eines hervorragenden Netzwerkes in der Branche sowie einer sehr guten Reputation, sehen wir nach wie vor eine gute Chance unser Portfolio auszubauen und neue Kunden, sowohl auf der Investoren- als auch auf der Bauträgerseite weiter auszubauen. Auch im schwierigen Marktumfeld setzen wir alles daran durch aktives Risikomanagement Ausfälle zu minimieren. Risikomanagement wird sowohl im Jahr 2024 als auch im Jahr 2025 wesentlicher Teil der Managementaufgabe sein.

III. Entwicklungsbeeinträchtigung

Die Gesellschaft ist im Wesentlichen abhängig von der Entwicklung der Baubranche. Sollten sich hier in den nächsten Jahren keine Verbesserung des Marktumfeldes einstellen, wirkt sich dies entwicklungsbeeinträchtigend auf das Geschäftsmodell und die Fortführung der Gesellschaft aus.

E. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft betätigt sich nicht im Bereich Forschung und Entwicklung.

Das Geschäftsjahr schloss mit einem Ergebnis von TEUR 1.001 (i. Vj. TEUR 4.208) ab.

Der Geschäftsführer dankt den Mitarbeitern für die geleistete Arbeit und die Unterstützung und konstruktive Begleitung bei der Erfüllung der vielfältigen Aufgaben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023.

 

München im Mai 2024

Dr. Jürgen Bauer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DBC Finance GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DBC Finance GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DBC Finance GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir verweisen auf die Angaben in Abschnitt D des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft im wesentlichen abhängig von der Entwicklung der Baubranche ist. Sollten sich hier in den nächsten Jahren keine Verbesserung des Marktumfeldes einstellen, kann sich dies entwicklungsbeeinträchtigend auf das Geschäftsmodell und die Fortführung der Gesellschaft auswirken. Wie in Abschnitt D dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrat der Gesellschaft für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes . Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 12. Dezember 2024

BSWP bayerische Treuhandgesellschaft GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Stark, Wirtschaftsprüfer

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