Adient Interiors Management GmbHLiquidiert

Industriestraße 20, 51399 Burscheid, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 89210
Vorher
Johnson Controls Interiors Management GmbH
Eingetragen
2.5.2013
Branche
Herstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Zubehör und Teilen - insbesondere von Innenausstattung von Fahrzeugen -, sowie Dienstleistungen für die Automobilindustrie, die Beteiligung an, Geschäftsführung und Verwaltung anderer Gesellschaften gleicher oder ähnlicher Art.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Gregory Scott Smith
seit 23.1.2020
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Adient Germany Ltd. & Co. KG
Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Adient Interiors Management GmbH (vormals: Johnson Controls Interiors Management GmbH)

Burscheid (vormals: Neuss)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2014 bis zum 30.09.2015

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis zum 30. September 2015

I. Grundlagen der Gesellschaft

A. Geschäftsmodell der Gesellschaft

1. Organisation und rechtliche Struktur

Die Adient Interiors Management GmbH, Burscheid (vormals: Johnson Controls Interiors Management GmbH, Neuss) ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die Gesellschaft ist in den Konzernverbund der Johnson Controls-Gruppe eingebunden.

Zwischen der Adient Interiors Management GmbH und der JC Interiors European Holding GmbH, Burscheid, als Organmutter besteht seit dem 17. Mai 2013 ein Gewinnabführungsvertrag. Der Gewinnabführungsvertrag wurde am 31. Juli 2016 aufgehoben, dem die Gesellschafterversammlung mit dem Gesellschafterbeschluss vom 25. Mai 2016 zugestimmt hat.

Mit Datum vom 26. April 2013 und Wirkung zum 1. Mai 2013 wurde mit der Johnson Controls GmbH, Burscheid, ein Teilbetriebsführungsvertrag geschlossen. Dieser Vertrag umfasst insbesondere die Erbringung von Dienstleistungen für den Bereich "Interiors" der Johnson Controls GmbH, Burscheid. Die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung entstehenden Kosten werden von unserer Gesellschaft an die Johnson Controls GmbH, Burscheid, weiterbelastet. Im Rahmen der Ausgliederung des Geschäftsbetriebs der Johnson Controls GmbH, Burscheid in die Adient Ltd. & Co. KG ist der Teilbetriebsführungsvertrag rückwirkend zum 1. Oktober 2015 mit übergegangen.

2. Geschäftsbereich e

Die Adient Interiors Management GmbH ist aufgrund des bestehenden Teilbetriebsführungsvertrages im Wesentlichen in den Bereichen Einkauf, Entwicklung sowie Erbringung weiterer Dienstleistungen für den Interiors Bereich der Johnson Controls GmbH, Burscheid, tätig. Kosten entstehen im Wesentlichen im Personalbereich.

Die Adient Interiors Management GmbH ist aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit im Automobilbereich im Rahmen von Service- und Dienstleistungsfunktionen nur indirekt von den Entwicklungen der Automobilindustrie betroffen. Dennoch muss das Management der Gesellschaft die Marktsituation in der Planung und Ausrichtung der Gesellschaft mit einbeziehen und dementsprechend ist die Gesellschaft von der Marktentwicklung des Automobilsektors betroffen.

3. Asset Deal mit der Yanfeng Europe Automotive Interior Systems Management Ltd. & Co. KG, Neuss

Im April 2015 wurde von der Johnson Controls International plc und der Yanfeng Automotive Trim Systems Co. Ltd., Shanghai/ China, ein Joint Venture gegründet. Dieses Joint Venture wird für beide Partnerunternehmen als große Chance gesehen, weltweiter Marktführer im Bereich Automotive Interieur zu werden und weitere Möglichkeiten zum Wachstum zu begründen.

Zur Vorbereitung dieses Joint Ventures wurde mit Datum vom 30. April 2015 und Wirkung zum 1. Mai 2015 zwischen der Johnson Controls GmbH, Burscheid, sowie der Adient Interiors Management GmbH, Burscheidals Verkäufer und der Yanfeng Europe Automotive Interior Systems Management Ltd. & Co. KG (vormals: Johnson Controls Interiors Management Germany Ltd. & Co. KG), Neuss als Käufer ein Kauf- und Übertragungsvertrag als sogenannter "Asset Deal" geschlossen.

Die Verkäufer unterhielten einen Betrieb zur Entwicklung, Herstellung und zum Vertrieb von Innenausstattungen von Kraftfahrzeugen. Gegenstand des Asset Deals ist der Verkauf und die Übertragung eines wesentlichen Teils des Geschäftsbetriebes in das Joint Venture mit der Yanfeng Automotive Trim Systems Co. Ltd, Shanghai/ China. Veräußert werden die im Kauf- und Übertragungsvertrag einzeln aufgeführten Teilbetriebe in Deutschland, Ungarn, Italien, Slowakei, Südafrika und Spanien mitsamt allen dort gefertigten Produktlinien ("Verkaufter Geschäftsbetrieb"). Ausgenommen von der Übertragung sind verschiedene Standorte in Deutschland, Frankreich, Belgien, Schweden und der Slowakei.

Mit Wirkung zum 1. Mai 2015 wurden sämtliche am Übertragungsstichtag dem verkauften Geschäftsbetrieb zuzuordnenden materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände, Rechtsverhältnisse und Verbindlichkeiten - soweit sie nicht durch andere Bestimmungen dieses Vertrages ausdrücklich vom Verkauf ausgenommen wurden - auf den Erwerber übertragen. Zudem sind im Rahmen eines Teilbetriebsübergangs nach § 613a BGB 389 Mitarbeiter unserer Gesellschaft auf den Käufer übergegangen.

Nach dem Verkauf des Teilbetriebes verbleiben zum 30. September 2015 noch 29 Mitarbeiter in unserer Gesellschaft. Die Geschäftsjahre 2013/14 und 2014/15 sind aufgrund des Teilbetriebsübergangs nicht direkt vergleichbar. Aus dem Verkauf ist ein Gewinn von T€ 28.993 entstanden.

Die Übertragung der Geschäftstätigkeit unserer Gesellschaft im Bereich Interiors wird unmittelbare Auswirkungen auf die künftige Geschäftsentwicklung unserer Gesellschaft haben.

B. Forschung und Entwicklung

Unsere Gesellschaft tätigt keine unmittelbaren Investitionen in Forschung und Entwicklung. Diese erfolgen zentral in anderen Gesellschaften unserer Gruppe.

II. Wirtschaftsbericht

A. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2015 expandierte die Weltproduktion schwächer als erwartet. Die starken Impulse der gesunkenen Ölpreise, die schon Ende 2014 die konjunkturelle Belebung gefördert haben, und die für die Exportwirtschaft günstigen Wechselkurse wurden durch die Auswirkungen der Wachstumsverlangsamung in China sowie durch die Belastung rohstoffexportierender Länder wie Russland und Brasilien durch die dauerhaft niedrigen Öl- und Rohstoffpreise abgeschwächt. 1 Im Jahr 2015 konnte die Weltproduktion um 2,4 % (im Vorjahr 2,6 %) zulegen. 2 Für das Jahr 2016 wird ein Zuwachs um 3,4 % und für das Jahr 2017 um 3,6 % erwartet. 3

Das europäische Wirtschaftswachstum zog in 2015 an und betrug 1,9 % in der EU bzw. 1,6 % im Euroraum. Dieses Wachstum war neben den Einflüssen, die auch die Weltproduktion beeinflusst haben, durch die europäische Fiskalpolitik gestärkt worden. In 2016 wird mit der anhaltenden Beschleunigung des privaten Verbrauchs gerechnet und es soll wieder mehr investiert werden. 4 Die Wirtschaftstätigkeit in der EU und im Euroraum wird weiterhin ein mäßiges Wachstum aufweisen, das sich im Jahr 2017 weiter auf 2,0 % in der EU bzw. 1,9 % im Euroraum beschleunigen wird. 5

Die deutsche Wirtschaft expandiert ebenfalls weiter. Besonders stark war die gesamtwirtschaftliche Expansion im zurückliegenden ersten Kalenderhalbjahr 2015. Während das dritte Quartal schwächer ausfiel, lag das Jahresschlussquartal wieder auf dem Niveau des ersten Halbjahres. 6 Auch wegen dieses starken Jahresauftaktes erhöht sich das Bruttoinlandsprodukt im Durchschnitt des laufenden Jahres um 1,7 % leicht über dem Vorjahresdurchschnitt von 1,6 %. 7 Während Wirtschaftsforschunginstitute ihre Prognose für das Jahr 2015 im Vergleich zur Gemeinschaftsdiagnose vom Herbst 2014 merklich nach oben revidierten, erhöhte der IWF seine Prognose vom Januar 2016 im Vergleich zu der vom Oktober 2015 lediglich um 0,1 % auf 1,7 % für 2016 und um 0,2 % ebenfalls auf 1,7 % für 2017. 8 Es wird erwartet, dass die Konsumausgaben der privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2016 real um 2 % ansteigen und somit das Wirtschaftswachstum weiterhin unterstützen. 9

2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen: Automobilkonjunktur

Die beiden großen Automobilmärkte USA und China erreichten im Kalenderjahr 2015 jeweils neue Höchststände, während Westeuropa das beste Niveau seit fünf Jahren erreichte. In Brasilien, Russland und Japan hingegen ging der Neuwagenabsatz zurück, wobei der Rückgang in Japan lediglich schwach war. 10

Zulassungszahlen

Die Zulassungszahlen in Europa (EU28) sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in den Monaten Oktober 2014 bis September 2015, also im Geschäftsjahr der Gesellschaft, um fast 8 % von 12.413 Tsd. Einheiten auf 13.388 Tsd. Einheiten angestiegen. Damit ist insgesamt eine weitere Erholung des europäischen Marktes im Geschäftsjahr 2014/15 zu sehen. Auf allen Top-5-Märkten ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus zu verzeichnen: Deutschland erhöhte sein Neuzulassungsvolumen um fast 5 % von 3.017 Tsd. auf 3.163 Tsd. Fahrzeuge, in Frankreich ist ein Anstieg um über 3 % von 1.818 Tsd. Einheiten auf 1.880 Tsd. Einheiten und in Italien um über 13 % von 1.333 Tsd. Einheiten auf 1.512 Tsd. Einheiten zu verzeichnen. In Großbritannien ergibt sich eine Zunahme um fast 8 % von 2.428 Tsd. Einheiten auf 2.615 Tsd. Einheiten. Spitzenreiter ist Spanien, wo eine Zunahme der Neuzulassungen im zweistelligen Bereich von über 22 % von 817 Tsd. auf 999 Tsd. Einheiten zu verzeichnen ist. Diese Entwicklung hielt auch im Zeitraum Oktober bis Dezember 2015 im Vergleich zum Oktober bis Dezember 2014 weiter an. 11

Nachdem sich der Pkw-Inlandsmarkt im Kalenderjahr 2014 sowie auch im Geschäftsjahr 2013/14 erwartungsgemäß positiv entwickelt hat, setzte sich der positive Trend auch im Zeitraum Oktober 2014 bis September 2015 fort, so dass im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein deutlicher Anstieg der Zulassungszahlen von annähernd 5 % zu verzeichnen ist.

Produktion und Export

Im Geschäftsjahr 2014/15 ist in Deutschland sowohl bei den Exporten ein Anstieg um fast 2 % von 4.314 Tsd. Einheiten auf 4.391 Tsd. Einheiten als auch bei der inländischen Produktion um annähernd 2 % von 5.597 Tsd. Einheiten auf 5.693 Tsd. Einheiten im Vergleich zum Geschäftsjahr 2013/14 zu verzeichnen. Die deutsche Automobilindustrie, deren Anteil am Welt-Pkw-Markt rund ein Fünftel beträgt, hat sich auf die Marktveränderungen eingestellt und hält Schritt mit der Entwicklung des Pkw-Weltmarktes, was sich deutlich an der derzeitigen positiven Entwicklung erkennen lässt. Der PKW-Inlandsmarkt, die Exporte sowie die Produktion sind somit weiter auf Wachstumskurs. Dies ist auch an den Ist-Zahlen für das letzte Quartal des Kalenderjahres 2015 zu erkennen. Die Anzahl der Neuzulassungen steigt um durchschnittlich 5,9 %, die der Exporte um 2,9 % und die der Produktion um 2,8 %, wobei die Exporte und inländische Produktion im Dezember 2015 sogar unter Vorjahresniveau liegen. 12

Die aktuelle Entwicklung im Zusammenhang mit dem sogenannten Volkswagen-Abgasskandal können auf ihre künftige Wirkung momentan noch nicht abgeschätzt werden.

B. Personal

Die Anzahl der Arbeitnehmer zum 30. September 2015 hat sich im Vergleich zum Vorjahr, bedingt einerseits durch den Teilbetriebsübergang und andererseits durch den Mitarbeiterabgang aufgrund der beschlossenen Restrukturierungsmaßnahmen, deutlich reduziert. Die Gesellschaft beschäftigte zum Stichtag 29 Angestellte (Vorjahr: 445).

C. Umweltschutz

Die Johnson Controls-Gruppe wendet erhebliche finanzielle und personelle Ressourcen auf, um Umwelt- und Arbeitsschutzgesetze einzuhalten, und führt Verfahren zur Förderung und Sicherung der Compliance durch. Umweltschutzaspekte sind Teil sämtlicher wichtigen Investitionsentscheidungen.

D. Geschäftsverlauf

Der bedeutsame zur internen Steuerung verwendete finanzielle Leistungsindikator des Konzerns ist das auf Grundlage US-amerikanischer Rechnungslegungsvorschriften (US GAAP) ermittelte "Segment income" (SINC). Das "Segment income" ermittelt sich durch "Net Sales" abzüglich "Costs of goods/ Service sold". Von der sich so ergebenden "Gross margin" werden die "SGA - Selling, general and administrative expenses" abgezogen. Bestimmte nicht betriebliche Kosten, wie insbesondere Restrukturierungen, werden im SINC erst im Zeitpunkt des Anfalls der Auszahlung berücksichtigt. Da das SINC nur auf konzernexterne Transaktionen abstellt, und damit für die Adient Interiors Management GmbH regelmäßig gegen Null tendiert, ist es für unsere Gesellschaft keine sinnvolle Steuerungsgröße.

Aufgrund des regelmäßig ausgeglichenen SINC und unter Berücksichtigung des Geschäftsmodells der Gesellschaft, welches im Wesentlichen in der Erbringung von Dienstleistungen für den Bereich Interiors für die Johnson Controls GmbH, Burscheid, besteht, sind die wesentlichen zur internen Steuerung verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren unserer Gesellschaft die personalbezogenen Aufwendungen, zugekaufte Leistungen sowie das "Income before taxation and minority".

Mit der Umsetzung des Teilbetriebsführungsvertrages sind im Geschäftsjahr 2014/15 Aufwendungen aus personalbezogenen und zugekauften Leistungen in Höhe von T€ 62.984 (Vorjahr: T€ 95.255) entstanden. Diese wurden vereinbarungsgemäß grundsätzlich mit einem Mark-up in Höhe von 5 % weiterbelastet. Des Weiteren wurden im Geschäftsjahr 2014/15 weitere Umsatzerlöse aus der Belastung in Anspruch genommener Rückstellungen des Personalbereiches realisiert. Insgesamt wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 66.842 (Vorjahr: T€ 100.707) realisiert.

Das handelsrechtliche Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Geschäftsjahres 2014/15 wurde durch die Erträge aus dem Asset Deal in Höhe von T€ 28.993 stark positiv beeinflusst. Im Vorjahr waren insbesondere Erträge aus der Auflösung von Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von T€ 4.941 enthalten, die positiven Einfluss auf das Ergebnis nahmen.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft wird unter Berücksichtigung der oben genannten Regelungen der Weiterbelastung der entstandenen Kosten im Geschäftsjahr 2014/15 als zufriedenstellend und insgesamt stabil betrachtet.

E. Lage der Gesellschaft

1. Ertragslage

2014/15
T€
2013/14
T€
Umsatz 66.842 100.707
Bruttoergebnis vom Umsatz 3.858 5.452
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 34.074 8.670

Der Umsatz des Geschäftsjahres 2014/15 beinhaltet die aufgrund des Teilbetriebsführungs-vertrages an die Johnson Controls GmbH, Burscheid, weiterbelasteten Kosten zuzüglich Mark-Up. Durch die Geschäftsübertragung des Geschäftsbetriebes "Interiors" zum 1. Mai 2015 auf Yanfeng Europe Automotive Interior Systems Management Ltd. & Co. KG; Neuss haben sich die Umsatzerlöse deutlich vermindert. Dies entspricht unsere Prognose im Lagebericht 2013/14, in dem ein Umsatzrückgang aufgrund der Änderung der Gesellschaftsstruktur und des daraus folgenden Betriebsübergangs prognostiziert wurde.

Die Herstellungskosten beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Kosten. Daneben sind insbesondere Reisekosten, Miete, Beratungskosten und weitere Dienstleistungskosten wie Telefon enthalten. Die Erträge aus dem Asset Deal in Höhe von T€ 28.993 haben maßgeblichen Einfluss auf das insgesamt positive Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten zudem noch Erträge aus Währungsumrechnung von T€ 646 und Erträge aus der Anpassung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1.498. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr halbiert und beinhalten im Geschäftsjahr 2014/15 im wesentlichen Verluste aus Währungsumrechnung.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich somit im Geschäftsjahr 2014/15 auf T€ 34.074 (Vorjahr: T€ 8.670).

2. Finanzlage

30.09.2015
T€
30.09.2014
T€
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -1.851 21.783
Cash Flow der Investitionstätigkeit 29.856 0
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit -28.006 -21.783
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 0 0

Der ausgewiesene Finanzmittelbestand am Ende der Periode spiegelt die Guthaben der Gesellschaft bei Kreditinstituten wider.

Der negative Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit resultierte im Wesentlichen durch die stark gesunkene Umsatzerlöse aus der Erbringung von konzerninternen Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem bestehenden Teilbetriebsführungsvertrag bedingt durch den Verkauf des Geschäftsbetriebes im Rahmen des Asset Deals. Die Inanspruchnahme der sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 4.278 hat den Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit negativ beeinflusst. Das resultierte im Wesentlichen aus der Inanspruchnahme der Rückstellungen für Restrukturierung, Bonus und sonstigen Personalrückstellungen in Höhe von T€ 3.893. Darüber hinaus sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wesentlich gestiegen, insbesondere begründet durch eine Nachberechnung von Verwaltungskosten in Höhe von T€ 8.705 im Rahmen des Asset Deals zum 30. April. 2015. Gegenläufig nimmt der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 8.145 und der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber fremden Dritten und verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 2.528 Einfluss auf den Cash Flow.

Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit ergibt sich im Wesentlichen aus den Einzahlungen aus dem Verkauf vom Geschäftsbetrieb im Rahmen des Asset Deals in Höhe von T€ 29.791.

Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit ergibt sich im Wesentlichen aus dem Zahlungsverkehr zwischen der Gesellschaft und der Gesellschafterin JC Interiors European Holding GmbH, Burscheid, sowie der Cash-Pool-Führerin Johnson Controls GmbH, Burscheid. Zum Stichtag besteht eine Verbindlichkeit aus dem Cash-Pool in Höhe von T€ 12.838 (Vorjahr: T€ 6.420) gegenüber der Cash-Pool-Führerin Johnson Controls GmbH, Burscheid. Des Weiteren bestehen finanzielle Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin JC Interiors European Holding GmbH, Burscheid, in Höhe von T€ 12.963 (Vorjahr: T€ 8.670). Darüber hinaus wurde in 2015 eine Vorabgewinnauschüttung an die Gesellschafterin JC Interiors European Holding GmbH, Burscheid, in Höhe von T€ 29.781 gezahlt.

Bei der Beurteilung der Finanzlage ist zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft in das konzerneinheitliche Cash-Pool-Verfahren der Adient-Gruppe eingebunden ist und ausschließlich über Konzerngesellschaften finanziert wird. (Zum Bilanzstichtag 30. September 2015 war die Johnson Controls GmbH, Burscheid, die Cash-Pool Führerin. Seit dem 1. Juni 2016 ist die Adient Germany Ltd. &. Co. KG, Burscheid, als Cash-Pool Führerin vertraglich festgelegt). Die Liquidität war zu keinem Zeitpunkt im Berichtsjahr gefährdet.

3. Vermögenslage

Vermögenslage

30.09.2015 30.09.2014 Veränderung zum Vorjahr
T€ in % T€ in % T€ in %
Langfristiges Vermögen 4 0,0 0 0,0 4 100,0
Kurzfristiges Vermögen 29.953 100,0 30.036 100,0 -83 -0,3
Gesamt 29.957 100 ,0 30.036 100 ,0 -79  

Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 79 auf T€ 29.957 und besteht auf der Aktivseite im Wesentlichen aus kurzfristigem Vermögen. Das kurzfristige Vermögen beinhaltet insbesondere Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 19.038. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzten sich hauptsächlich aus Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr, insbesondere aus dem Teilbetriebsführungsvertrag mit der Johnson Controls GmbH, Burscheid, sowie der Forderung gegen die Gesellschafterin aus dem Gewinnabführungsvertrag aus dem Geschäftsjahr 2012/13 in Höhe von T€ 12.123 zusammen. Die leichte Verminderung der Bilanzsumme auf der Aktivseite resultiert aus der Verschiebung von Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nach dem Verkauf des Teilbetriebs, da die Yanfeng Europe Automotive Interior Systems Management Ltd. & Co. KG, Neuss nicht Teil des Konzerns ist.

Die Kapitalstruktur nach Fristigkeiten stellt sich per 30. September 2015 wie folgt dar:

30.09.2015 30.09.2014 Veränderung zum Vorjahr
T€ in % T€ in % T€ in %
Eigenkapital 8.683 29,0 13 0,0 8.670 100
Lang- und mittelfristiges            
Fremdkapital 389 1,3 455 1,5 -66 -14,5
Kurzfristiges Fremdkapital 20.885 69,7 29.569 98,5 -8.684 -29,4
Gesamt 29.957 100 ,0 30.036 100 ,0 -79 -0,3

Aufgrund des Set-Off-Agreements verpflichtete sich die Muttergesellschaft (JC Interiors European Holding GmbH, Burscheid), unwiderruflich und unbedingt Zuzahlungen in die Kapitalrücklagen (§272 Abs. 2 Nr. 4 HGB) der Tochtergesellschaft (Adient Interiors Management GmbH, Burscheid) im Folgejahr in Höhe des Betrages der Gewinnabführung der Tochtergesellschaft aus dem Geschäftsjahr einzustellen. Insgesamt gleicht sich die Einstellung in die Rücklagen aufgrund des Set-Off-Agreements in Höhe von T€ 8.670 mit dem Rückgang der sonstigen Rückstellungen und der Verbindlichkeiten auf der Passivseite nahezu aus.

Das lang- und mittelfristige Fremdkapital beinhaltet ausschließlich Pensionsrückstellungen. Das kurzfristige Fremdkapital besteht vor allem aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 17.409 (Vorjahr: T€ 17.387), welche insbesondere Verbindlichkeiten aufgrund Gewinnabführung in Höhe von T€ 4.293 (Vorjahr: T€ 8.670) sowie Cash-Pool Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 12.838 (Vorjahr: T€ 6.420) beinhalten. Der leichte Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert sich aus der Zunahme der Cash-Pool Verbindlichkeiten um T€ 6.418 und als Gegeneffekt aus der Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung gegenüber der Gesellschafterin JC Interiors European Holding GmbH, Burscheid, in Höhe von T€ 6.396. Darüber hinaus umfasst das kurzfristige Fremdkapital sonstige Rückstellungen in Höhe von T€ 2.389, insbesondere bestehend aus sonstigen Personalrückstellungen in Höhe von T€ 2.012. Darin sind insbesondere die Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von T€ 1.154 (Vorjahr: T€ 3.211) enthalten. Der Rückgang bei den Restrukturierungsrückstellungen ergibt sich vorrangig aus der Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen und der daraus resultierenden Inanspruchsnahme i.H.v. T€ 559, sowie der teilweisen Auflösung der Restrukturierungs-rückstellung von T€ 1.498.

III. Nachtragsbericht

Am 24. Juli 2015 wurde von der Konzernmutter Johnson Controls Inc., Milwaukee/ USA, kommuniziert, dass geplant ist, die Automotive Sparte des Konzern zur eigenständigen Adient-Gruppe abzuspalten und im Geschäftsjahr 2016/17 an der New York Stock Exchange zu notieren (Spin-Off). Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung hat Adient die Herauslösung der Automotive Sparte aus dem Johnson Controls Konzern bereits abgeschlossen und wird seit dem 31. Oktober 2016 an der New York Stock Exchange gehandelt.

Mit dieser Entscheidung sind für die Gesellschaft Unsicherheiten und Risiken verbunden. Die Übertragung des Geschäfts auf Adient sowie die daraus gegebenenfalls resultierenden hohen Kosten führen zu einer deutlichen Belastung des Managements. Insgesamt könnten sich aus dem Spin-Off negative Konsequenzen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben.

Aus diesem Grund hat die Johnson Controls Holding Company Inc., Plymouth, Minnesota/ USA, am 3. Juni 2016 eine Patronatserklärung mit einer Laufzeit bis zum 30. September 2018 abgegeben. Danach ist die Johnson Controls Holding Company Inc., Plymouth, Minnesota/ USA, im Innenverhältnis verpflichtet, unsere Gesellschaft finanziell so auszustatten, dass diese in der Lage ist, ihre Verpflichtungen während dieses Zeitraums jederzeit zu erfüllen.

Für den Geschäftsbereich Automotive wird insgesamt erwartet, dass dieser Spin-Off durch die Konzentration auf das Kerngeschäft und die Verfügbarkeit von Mitteln für Investitionen in das Neugeschäft, mittel- und langfristig Chancen für eine positive Entwicklung bietet.

Am 25. Mai 2016 wurde per Gesellschafterbeschluss entschieden, das Geschäftsjahr am 1. August eines jeden Jahres beginnen und am 31. Juli des jeweils darauffolgenden Jahres enden zu lassen. Die Zeit vom 1. Oktober 2015 bis 31. Juli 2016 bildet somit ein Rumpfgeschäftsjahr.

Weiterhin wurde entschieden, den am 17. Mai 2013 mit der Organträgerin JC Interiors European Holding GmbH geschlossenen Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung zum 31. Juli 2016 aufzuheben.

Mit Kaufvertrag vom 29. Juli 2016 und mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. August 2016 hat die JC Interiors European Holding GmbH, Burscheid, ihre Anteile, an der Gesellschaft an die Adient Germany Ltd. & Co. KG, Burscheid, verkauft. Damit tritt die Adient Germany Ltd. & Co. KG ab 1. August 2016 in die Stellung des einzigen Gesellschafters unserer Gesellschaft ein.

IV. Chancen- und Risikobericht sowie Prognosebericht

Die von uns dargestellten Chancen und Risiken beziehen sich auf den zum 30. September 2015 bestehenden Geschäftsbetrieb unserer Gesellschaft.

A. Risikobericht

1. Risikomanagementsystem

Ziel des Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestands-gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der Johnson Controls-Gruppe eingebunden. Darüber hinaus werden durch die Konzerngeschäftsleitung in periodischen Abständen aktuelle Einschätzungen über Risikopotentiale der Gesellschaft vorgenommen und ausgewertet.

Hinsichtlich des rechtzeitigen Erkennens von wesentlichen Risiken erfolgt eine regelmäßige Kontrolle der kurz- und langfristigen Unternehmensplanung sowie die regelmäßige Überwachung und Aktualisierung unseres internen Kontrollsystems auch im Zusammenhang mit den Anforderungen der US-Börsenaufsicht.

Ein wesentlicher Teil unseres Risikomanagementsystems ist eine detaillierte Finanz- und Budgetplanung zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres. Die Planung wird im Rahmen von quartalsmäßigen Fortschreibungen ("Forecast") an die Änderungen in der Geschäftstätigkeit sowie die Branchenentwicklung und Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes angepasst. Ferner werden im Rahmen der monatlichen Berichterstattung an die Sektor- bzw. Segmentleitung die Abweichungen zu den Planzahlen analysiert, um mögliche Risiken in den Funktionsbereichen frühzeitig zu erkennen. Schließlich werden regelmäßige bereichsübergreifende Kostenmeetings durchgeführt. Die wesentlichen Ergebnisse dieser Besprechungen werden dazu genutzt, die Kontrollen sowie die Effizienz in den Prozessabläufen zu verbessern.

2. Risiken

Auf Grundlage des dargestellten Risikomanagementsystems erfolgt dabei vor allem eine differenzierte Betrachtung der folgenden Risikokategorien:

Strategische Risiken

Markt- und Absatzrisiken

Finanzrisiken

Politische / rechtliche und gesellschaftliche Risiken

Die oben genannten Risikokategorien unterliegen weiterhin einer strengen Überwachung durch die verantwortlichen Organe unserer Gesellschaft. Grundsätzlich ist die Gesellschaft von der europäischen Automobilkonjunktur abhängig und indirekt sehr stark von der weiteren Entwicklung auf den Rohstoff- und Energiemärkten. Risikoorientierte Handlungsszenarien wurden für alle Funktionsbereiche erarbeitet und in einen Maßnahmenkatalog der Johnson Controls-Gruppe eingearbeitet. Im Bedarfsfall können diese zielgerichtet eingesetzt werden.

Aufgrund des dargestellten Risikomanagementsystems wurden von uns im Einzelnen insbesondere folgende Risiken identifiziert:

Personalrisiken

Absatzrisiko mit den daraus resultierenden Auslastungsrisiken•Marktrisiko mit dem daraus resultierenden Kostendruck durch die Kunden

Den Risikograd der identifizierten Risiken schätzen wir als gering ein, da hierauf wie folgt reagiert und diese somit wie dargestellt abgesichert werden.

Damit das Unternehmen fortbestehen und sich entwickeln kann, müssen wir hochqualifizierte Manager und Mitarbeiter einstellen, halten und weiterbilden. Nur mit diesen Führungsqualitäten und -kapazitäten und dem dazugehörigen Wissen und der Erfahrung können wir unsere Ziele erreichen und den strategischen Plan ausführen. Organisatorische Änderungen und Änderungen im Reporting können zu einer erhöhten Fluktuation führen. Zusätzlich kann eine erhöhte Fluktuation oder das Unvermögen, qualifizierte Mitarbeiter anzuwerben oder zu halten, einen negativen Effekt auf das operative Ergebnis haben. Personalrisiken aus der Fluktuation von Leistungsträgern begegnen wir durch umfangreiche Förderungsmaßnahmen und regelmäßig stattfindenden Performance-Reviews. Das Vergütungssystem wird durch externe Berater begutachtet.

Dem Absatzrisiko, das sich aus Volumenrückgängen sowie auch aus dem Auslaufen von bestehenden Aufträgen oder dem Verlust von Folgeaufträgen ergibt, mit den daraus resultierenden Auslastungsrisiken sowie dem Marktrisiko mit dem daraus resultierenden Kostendruck durch die Kunden wird mittels einer zeitnahen Produktionssteuerung und einer fortlaufenden Überwachung und Planung innerhalb der Johnson Controls-Gruppe entgegengewirkt. Zudem wird versucht, weitere Aufträge sowie insbesondere Folgeaufträge zu akquirieren, um dem Auslastungsrisiko entgegen zu wirken. In diesem Zusammenhang unterliegt auch das Risiko von Standortverlagerungen von Kunden ins Ausland einer genauen Überwachung.In diesen aufgeführten Punkten sehen wir grundsätzlich ein inhärentes entwicklungs-beeinträchtigendes Risiko, dem durch regelmäßige Kontrolle der kurz- und langfristigen Unternehmensplanung sowie durch die regelmäßige Überwachung durch uns Rechnung getragen wird.

Seit dem 31. Oktober 2016 werden die Aktien der Adient plc. an der New York Stock Exchange gehandelt. Zusätzliche Risiken hieraus resultieren insbesondere gegebenenfalls hohen Kosten und deutlicher Belastung des Managements durch den Börsengang und die Herauslösung aus Johnson Controls Konzern. Für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft könnten sich aus dem Spin-Off negative Konsequenzen ergeben.

Aus diesem Grund hat die Johnson Controls Holding Company Inc., Plymouth, Minnesota/ USA, am 4. Mai 2016 eine Patronatserklärung mit einer Laufzeit bis zum 30. September 2018 abgegeben. Danach ist die Johnson Controls Holding Company Inc., Plymouth, Minnesota/ USA, im Innenverhältnis verpflichtet, unsere Gesellschaft finanziell so auszustatten, dass diese in der Lage ist, ihre Verpflichtungen während dieses Zeitraums jederzeit zu erfüllen.

Für den Geschäftsbereich Automotive insgesamt wird erwartet, dass dieser Spin-Off durch die Konzentration auf unser Kerngeschäft und die Verfügbarkeit von Mitteln für Investitionen in Neugeschäfte mittel- und langfristig Chancen für eine positive Entwicklung bietet.

Unter Vorbehalt der üblichen branchenbedingten Geschäftsrisiken, den vorgenannten Risiken sowie den aktuellen Entwicklungen sehen wir zur Zeit keine weiteren besonders hervorzuhebenden, insbesondere keine bestandsgefährdenden Risiken. Der Fortbestand des Unternehmens ist nicht gefährdet.

B. Chancenbericht

Durch ausgewiesene Kompetenz und ausgeprägte Kundenorientierung im Bereich Interiors Management sowie eine intensive Zusammenarbeit mit Konzerngesellschaften der Johnson Controls Gruppe ergeben sich für unsere Gesellschaft Chancen bezogen auf die Bereitstellung von Managementfunktionen für die Bereiche Complete Seat am Standort Rastatt sowie Overheadsysteme an den Standorten Bremen und Hannover.

Zudem verweisen wir auf die Chancen, die sich aus der unter Punkt III "Nachtragsbericht" aufgezeigten Entwicklung ergeben.

C. Prognosebericht

Wie unter Abschnitt II. D. "Geschäftsverlauf" dargestellt sind die Wesentlichen zur internen Steuerung verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren unserer Gesellschaft die personalbezogenen Aufwendungen, zugekaufte Leistungen sowie in Anlehnung an das handelsrechtliche Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit das "Income before taxation and minority".

Für das Geschäftsjahr 2015/16 werden gegenüber dem Berichtsjahr deutlich niedrigere Aufwendungen für personalbezogene und zugekaufte Leistungen in einem Größenumfang von € 8 bis €10 Millionen prognostiziert, die gemäß Betriebsführungsvertrag grundsätzlich mit einem Mark-up von unverändert 5 % weiterbelastet werden. Wir gehen davon aus, dass der Anteil der Mark-up fähigen und nicht Mark-up fähigen Kosten weitestgehend denen des Vorjahres entspricht.

Unsere Gesellschaft wird zunächst weiterhin Managementfunktionen für Konzerngesellschaften der Adient-Gruppe erbringen sowie die Abwicklung der zu schließenden bzw. bereits geschlossenen Werke Grefrath, Böblingen und Wuppertal vornehmen.

Damit ist für das Geschäftsjahr 2015/16 mit einem gegenüber der Berichtsperiode deutlich reduziertem Umsatz zu rechnen. Entsprechend ist auch wesentlicher Rückgang des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Berichtsjahr zu erwarten.

 

Burscheid, den 7. Dezember 2016

Die Geschäftsführung

Dr. Detlef Walter Jürss

Cathleen Ann Ebacher

Mark Anthony Skonieczny

1 Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Schlaglichter der Wirtschaft, Monatsbericht 1/16 vom 18. Dezember 2015
2 Vgl. World Bank Group, Global Economic Prospects, Washington/ USA, Januar 2016
3 Vgl. Internationaler Währungsfond, WEO Update January 2016
4 Vgl. Europäische Kommission Pressemitteilung 5. November 2015: Herbstprognose 2015: Moderate Erholung trotz angespannter Lage.
5 Vgl. European Commission, European Economic Forecast Winter 2016, February 2016
6 Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Schlaglichter der Wirtschaft, Monatsbericht 1/16 vom 18. Dezember 2015
7 Vgl. Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Januar 2016
8 Vgl. Internationaler Währungsfond, WEO Update January 2016
9 Vgl. GFK, Pressemitteilung Privater Verbrauch auch weiterhin Stütze der Wirtschaft?, 3. Februar 2016
10 Vgl. VDA: Autojahr 2015: Dynamik in Westeuropa setzt sich fort, Pressemitteilung vom 15. Januar 2016
11 Vgl. VDA: Monatszahlen Oktober 2013 bis Dezember 2015.
12 Vgl. VDA: Monatszahlen Oktober 2013 bis Dezember 2015.

Bilanz zum 30. September 2015

Aktiva

30.09.2015
30.09.2014
A . Anlagevermögen    
Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- Geschäftsausstattung 3.577,00 0,00
  3.577,00 0,00
B . Umlaufvermögen    
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.333.443,24 850.144,47
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 19.025.296,30 27.169.992,89
3. Forderungen aus eingeforderte, noch nicht eingezahlte ausstehende Einlagen 12.500,00 12.500,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.581.845,91 2.003.738,92
  29.953.085,45 30.036.376,28
  29.956.662,45 30.036.376,28

Passiva

   
  30.09.2015
30.09.2014
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
nicht eingefordertes Kapital -12.500,00 -12.500,00
eingefordertes Kapital 12.500,00 12.500,00
II. Kapitalrücklage 8.669.930,84 0,00
  8.682.430,84 12.500,00
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 389.491,00 455.082,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.388.579,69 8.693.751,96
  2.778.070,69 9.148.833,96
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 979.023,82 1.521.384,30
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.408.886,74 17.387.270,68
3. Sonstige Verbindlichkeiten 108.250,36 1.966.387,34
(davon aus Steuern € 108.079; Vorjahr: € 876.419)    
  18.496.160,92 20.875.042,32
  29.956.662,45 30.036.376,28

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015

2014/15
2013/14
1. Umsatzerlöse 66.841.667,49 100.706.856,25
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -62.983.533,83 -95.254.563,01
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 3.858.133,66 5.452.293,24
4. Sonstige betriebliche Erträge 31.137.538,51 5.361.040,52
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -904.649,49 -2.038.932,87
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 76.533,00 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen    
(davon an verbundene Unternehmen € 65.470; Vorjahr: € 86.938) -93.834,92 -104.470,05
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 34.073.720,76 8.669.930,84
9. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführte Gewinne -34.073.720,76 -8.669.930,84
10. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Adient Interiors Management GmbH (vormals: Johnson Controls Interiors Management GmbH), Neuss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Er wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) aufgestellt.

Zwischen der Adient Interiors Management GmbH und der JC Interiors European Holding GmbH, Neuss, als Organmutter besteht seit dem 17. Mai 2013 ein Gewinnabführungsvertrag.

Zum Bilanzstichtag 30. September 2016 bestand zwischen der Adient Interiors Management GmbH und der Johnson Controls GmbH, Burscheid, ein Teilbetriebsführungsvertrag vom 26. April 2013. Danach erbrachte die Adient Interiors Management GmbH im Geschäftsjahr 2015 die Leistungen insbesondere in den Bereichen Einkauf und Entwicklung sowie weitere Dienstleistungen für den Bereich "Interiors" der Johnson Controls GmbH.

Mit Spaltungs- und Übernahmevertrag vom 4. Mai 2016 und mit Wirkung zum 1. Oktober 2015 wurde das Automotive Experience Geschäfte 1 im Wege einer Ausgliederung zur Aufnahme von der Johnson Controls GmbH, Burscheid, auf die Adient Ltd. & Co. KG, Burscheid, übertragen. In diesem Zusammenhang sind entsprechende Rechten und Pflichten aus dem Teilbetriebsführungsvertrag von der Johnson Controls GmbH, Burscheid,auf die Adient Ltd. & Co KG übergegangen. Die Tätigkeiten gemäß dem Teilbetriebsführungsvertrag werden von der Adient Interiors Management GmbH weiterhin augeübt.

Mit Wirkung zum 1. Mai 2015 (Übertragungsstichtag) wurde gemäß Kauf- und Übertragungsvertrag der Teilbetrieb zur Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Innenausstattung von Kraftfahrzeugen an die Yanfeng Europe Automotive Interior Systems Management Ltd. & Co. KG (vormals: Jonson Controls Interiors Management Germany Ltd. & Co. KG), Neuss) veräußert.

Die Adient Interiors Management GmbH (vormals: Johnson Controls Interiors Management GmbH) und Johnson Controls Interiors Management Germany Ltd & Co. KG, Neuss, hatten dazu vereinbart, dass die Adient Interiors Management GmbH (vormals: Johnson Controls Interiors Management GmbH) sämtliche am Übertragungsstichtag dem verkauften Geschäftsbetrieb zugehörigen materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände, Rechtsverhältnisse, Forderungen, Verbindlichkeiten und Verträge, sowie Bücher & Geschäftsunterlagen soweit diese nicht explizit durch Vertragsbestimmungen von dem Verkauf ausgenommen waren, an die Yanfeng Europe Automotive Interiors Systems Management Ltd. & Co. KG überträgt. Die Mitarbeiter sind im Rahmen des Teilbetriebsüberganges gemäß § 613a BGB auf das übernehmende Unternehmen übergegangen.

Zur Vergleichbarkeit der Posten der Bilanz der Berichtsperiode zum vorangegangenen Geschäftsjahr werden im Folgenden die Buchwerte der mit Wirkung zum 1. Mai 2015 übertragenen Aktiva und Passiva zusammengefasst:

Übertragene Aktiva und Passiva
in T€
Buchwerte 1. Mai 2015
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 716,6
Umlaufvermögen (ohne Forderungen aus Lieferung und Leistungen) 3.413,0
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen -116,6
Sonstige Rückstellungen -2.304,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -768,0
Sonstige Verbindlichkeiten -143,1
Summe 7 97,8

Wesentliche Auswirkungen aus dem Teilbetriebsübergang ergaben sich bei den Herstellkosten und den Umsatzerlösen. Hier konnte man jeweils einen Rückgang gegenüber 2013/14 feststellen.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt.

Die Adient Interiors Management GmbH nimmt an dem konzerneinheitlichen Cash-Pool-Verfahren mit der Cash-Pool Führerin, Johnson Controls GmbH, zur Liquiditätssteuerung teil. Ziel des Verfahrens ist die Ablösung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch konzerninterne Verbindlichkeiten sowie die Liquiditätssteuerung unter den verbundenen Unternehmen. Zum Bilanzstichtag 30. September 2015 war die Johnson Controls GmbH, Burscheid, die Cash-Pool-Führerin. Seit dem 1. Juni 2016 ist die Adient Germany Ltd &. Co. KG, Burscheid, als Cash-Pool-Führerin vertraglich festgelegt.

Gesellschafter des Unternehmens

Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 25. Alleinige Gesellschafterin zum 30. September 2015 ist die JC Interiors European Holding GmbH, Neuss.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungen

Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Nach § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB waren für die Bilanzierung und Bewertung der einzelnen Posten des Jahresabschlusses die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Für das Anlagevermögen wurde die lineare Abschreibungsmethode wie folgt gewählt:

Anlageklasse Nutzungsdauer
Betriebs- und Geschäftsaustattung 3 bis 5 Jahre

Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für den einzelnen Vermögensgegenstand € 150 nicht übersteigen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft wird zum Nennbetrag bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bis auf die Pensionsrückstellungen haben alle Rückstellungen eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat September 2015 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 4,06 % (Vorjahr: 4,66 %). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,50 % (Vorjahr: 2,50 %) und Rentensteigerungen von jährlich 1,75 % (Vorjahr: 1,75 %), soweit vertraglich festgelegt, zugrunde gelegt.

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Die unterjährige Verbuchung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats.

Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

II. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

2 . Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf T€ 29.953 (Vorjahr: T€ 30.036). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 19.038 (Vorjahr: T€ 27.182) beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen die Gesellschafterin JC Interiors European Holding GmbH aufgrund der Verlustübernahme aus 2013 in Höhe von T€ 12.123 (Vorjahr: T€ 12.123), aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 5.115 (Vorjahr: T€ 15.047).

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 1.582 (Vorjahr: T€ 2.004) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferantenrabatten.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3 . Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 25 und wird zu 100 % von der JC Interiors European Holding GmbH, Neuss, gehalten. Hiervon sind € 12.500 nicht eingefordertes Kapital sowie € 12.500 bereits von der alleinigen Gesellschafterin JC Interiors European Holding GmbH, Neuss, eingefordert.

Mit dem Gesellschafterbeschluss der Johnson Controls Interiors European Holding GmbH, Neuss, vom 30. Juli 2015 wurde beschlossen, dass ein Betrag in Höhe von T€ 29.781 unter Anrechnung auf den zum Geschäftsjahresende bestehenden Gewinnabführungsanspruch an die Gesellschafterin vorab abgeführt wird.

Die Kapitalrücklage der Gesellschaft hat sich um T€ 8.670 erhöht (Vorjahr: T€ 0).

Entsprechend dem Gesellschafterbeschluss vom 25. September 2014 hat die JC European Holding GmbH, Neuss, im Geschäftsjahr 2014/15 den Betrag der Gewinnabführung aus dem Geschäftsjahr 2013/14 in Höhe von T€ 8.670 als eine Zuzahlung in die Kapitalrücklage der Gesellschaft gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB geleistet. Entsprechend dem Gesellschafterbeschluss vom 11. August 2015 verpflichtet sich die JC European Holding GmbH, Neuss, den Betrag der Gewinnabführung aus dem Geschäftsjahr 2014/15 in Höhe von T€ 4.293 (Betrag der Gewinnabführung zum Bilanzstichtag abzüglich der Gewinnvorababführung) als eine Zuzahlung in die Kapitalrücklage der Gesellschaft gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB im Geschäftsjahr 2015/16 zu leisten.

4 . Rückstellungen

Die Rückstellungen der Gesellschaft setzen sich wie folgt zusammen:

30.09.2015
T€
30.09.201 4
T€
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 389 455
Sonstige Rückstellungen    
Rückstellungen für Restrukturierungen 1.154 3.211
Rückstellung für Personal 858 4.731
Verpflichtungen gegenüber Lieferanten 155 690
Übrige sonstige Rückstellungen 222 62
Summe s onstige Rückstellungen 2.389 8.694
Summe 2.778 9.149

5 . Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit Gesamt 30.09.201 5
T€
unter 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 979 979 0 0
(Vorjahr) (1.521) (1.521) (0) (0)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.409 17.409 0 0
(Vorjahr) (17.387) (17.387) (0) (0)
davon aus Cash-Pool 12.838 12.838 0 0
(Vorjahr) (6.420) (6.420) (0) (0)
davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 278 278 0 0
(Vorjahr) (2.297) (2.297) (0) (0)
davon aus Gewinnabführung 4.293 4.293 0 0
(Vorjahr) (8.670) (8.670) (0) (0)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 108 108 0 0
(Vorjahr) (1.966) (1.966) (0) (0)
Summe 18.496 18.496 0 0
(Vorjahr) (20.875) (20.875) (0) (0)

Pfandrechte und ähnliche Rechte bestehen nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling gegenüber der Johnson Controls GmbH, Burscheid, in Höhe von T€ 12.838 (Vorjahr: T€ 6.420) sowie Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung gegenüber der Gesellschafterin JC Interiors European Holding GmbH, Neuss, in Höhe von T€ 4.293 (Vorjahr: T€ 8.670). Alle anderen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten ausschließlich die Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer in Höhe von T€ 108 (Vorjahr: T€ 876).

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:

2014/15
T€
2013/14
T€
Management- und Dienstleistungen 54.423 83.224
Entwicklungsleistungen 12.419 17.483
Gesamt Umsatzerlöse 66.842 100.7 07

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Regionen wie folgt:

Umsatzerlöse nach Regionen 2014/15
T€
2013/14
T€
Erlöse Inland 66.842 100.707
Gesamt Umsatzerlöse 66.842 100.707

Aufgrund des Teilbetriebsführungsvertrages mit der Johnson Controls GmbH, Burscheid, belastet die Adient Interiors Management GmbH grundsätzlich alle entstandenen Kosten an diese weiter. Aufwendungen wie Währungsgewinne bzw. -verluste und auch die Zinserträge bzw. Zinsaufwendungen werden nicht weiterbelastet. Die Restrukturierungsaufwendungen werden im Jahr der Rückstellungsbildung nicht mit sofortiger Wirkung weiterbelastet. Erst nach Umsetzung der Maßnahmen erfolgt eine sukzessive Weiterbelastung der Aufwendungen.

2. Herstellungskosten

Bei der Gesellschaft handelt es sich um ein Dienstleistungsunternehmen. Insbesondere enthalten die Herstellungskosten personalbezogene Kosten in Höhe von T€ 27.416 (Vorjahr: T€ 44.751) und Kosten für Materialaufwand in Höhe von T€ 10.485 (Vorjahr: T€ 10.715). Daneben sind insbesondere Reisekosten, Miete, Beratungskosten und weitere Dienstleistungskosten wie Telefon enthalten.

Material- und Personalaufwendungen

2014/15
T€
2013/14
T€
Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 223 452
Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.262 10.263
Gesamt Materialaufwand 10.485 10.715
Personalaufwand
Löhne und Gehälter 23.738 37.525
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.678 7.226
(Davon für Altersversorgung T€ 27 (Vorjahr: T€ 81))    
Gesamt Personalaufwand 27.416 44.751

3 . Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 31.138 (Vorjahr: T€ 5.361) enthalten im Wesentlichen den Ertrag aus dem Asset Deal in Höhe von T€ 28.993, periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 1.498 (Vorjahr T€ 4.973) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 635 (Vorjahr: T€ 107).

Die Erträge aus der Währungsumrechnung zum Stichtag betragen T€ 78 (Vorjahr: T€ 61).

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten:

Realisierte Kursverluste T€ 359 (Vorjahr T€ 48)
Unrealisierte Kursverluste T€ 0 (Vorjahr T€ 14)

Darüber hinaus setzen sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus den Kostenblöcken der sonstigen Personalkosten in Höhe von T€ 299 (Vorjahr: T€ 0) und den Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von T€ 247 (Vorjahr: T€ 1.977) zusammen.

5 . Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten die Zinsen aus dem Cash-Pool mit der Cash-Pool Führerin Johnson Controls GmbH, Burscheid in Höhe von T€ 65 (Vorjahr: T€ 87) sowie Zinsaufwand aus Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 28 (Vorjahr T€ 18).

6 . Gewinnabführung

Mit dem Gesellschafterbeschluss der Johnson Controls Interiors European Holding GmbH, Neuss, vom 30. Juli 2015 wurde eine Vorabgewinnabführung in Höhe von T€ 29.781 beschlossen. Unter Anrechnung auf den zum Geschäftsjahresende bestehenden Überschuss wird das nach der Vorababführung verbleibende Jahresergebnis in Höhe von T€ 4.293 auf Grund des Gewinnabführungsvertrages vom 17. Mai 2013 an die Gesellschafterin Johnson Controls Interiors European Holding GmbH, Neuss abgeführt.

IV. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Aufgrund der Nachtragsvereinbarung zur Cash-Pool-Vereinbarung zwischen der Commerzbank AG und der Cash-Pool Führerin (Johnson Controls GmbH, Burscheid, bis 31. Mai 2016; seit dem 1. Juni 2016 Adient Germany Ltd. &. Co. KG., Burscheid) ergibt sich eine gesamtschuldnerische Mithaftung aller Cash-Pool-Teilhaber für die Cash-Pool-Verbindlichkeiten der Johnson Controls GmbH gegenüber der Commerzbank AG. Diese valutiert zum 30. September 2015 auf T€ 0.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Sämtliche Leasing- und Mietverträge sind im Rahmen des Asset Deals an Yanfeng Europe Automotive Interior Systems Management Limited & Co. KG Neuss, übertragen worden.

3. Geschäftsführung

Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2014/15 durch folgende Personen ausgeübt:

 

Johannes Lambertus Hendriks, Vice President Advanced Product Development, Johnson Controls , Inc., Milwaukee, Wisconsin / USA (bis 25. September 2015)

 

Jerome Dennis Okarma, Generalsekretär und Rechtsvorstand, Johnson Controls Inc., Milwaukee, Wisconsin/ USA (bis 1. Oktober 2014)

 

Robert Bruce McDonald, CFO, Johnson Controls Inc., Milwaukee, Wisconsin/ USA (bis 1. Dezember 2014)

 

Brian Cadwallader, Generalsekretär und Rechtsvorstand, Johnson Controls Inc., Milwaukee, Wisconsin/ USA, wurde mit Beschluss vom 1. Oktober 2014 sowie Brian John Stief, CFO, Johnson Controls Inc., Milwaukee, Wisconsin/ USA, wurde mit Beschluss vom 1. Dezember 2014 zu Geschäftsführern bestellt (beide bis 30.Juni 2016).

 

Dr. Reiner Günter Spatke, Leiter strategische Planung und Entwicklung Automotive Interiors, JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid, wurde mit Beschluss vom 20. Januar 2015 zum Geschäftsführer bestellt (bis 30. Juni 2016).

Mit Gesellschafterbeschluss vom 25. Mai 2016 wurden zu Geschäftsführern der Gesellschaft mit Wirkung zum 30. Juni 2016 folgende Personen berufen:

Dr. Detlef Walter Jürss, Group Vice President Global Engineering, Adient Germany Ltd. & Co. KG, Burscheid (seit 31. Mai 2016)

Cathleen Ann Ebacher, Vice President & Global General Counsel and Secretary, Adient US LLC, Milwaukee, Wisconsin / USA (seit 20. November 2015)

Mark Anthony Skonieczny, Vice President and Corporate Controller, Adient US LLC, Milwaukee, Wisconsin / USA (seit 27. September 2016)

4. Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angaben zu den Organbezügen werden zulässigerweise unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen, da nur ein Geschäftsführer Bezüge für die Ausübung seiner Tätigkeit erhält.

5 . Aktienorientierte Vergütung

Die Gesellschaft hat zum 30. September 2015 für Aufwendungen für "Stock Appreciation Rights" (SAR), die durch die Muttergesellschaft in den USA zugesagt wurden, Rückstellungen in Höhe von T€ 190 (Vorjahr: T€ 324) gebildet.

6 . Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2014/15 waren durchschnittlich 235 Angestellte (ohne Geschäftsführer) (Vorjahr: 420) bei der Gesellschaft beschäftigt.

Zum Stichtag sind bei der Gesellschaft 29 Angestellte (Vorjahr: 445) beschäftigt.

7 . Honorar des Abschlussprüfers

Im Geschäftsjahr wurden folgende Aufwendungen des zur Prüfung des Jahresabschlusses zum 30. September 2015 bestellten Abschlussprüfers erfasst (§ 285 Nr.17 HGB):

2014/15
T€
2013/14
T€
Abschlussprüfungsleistungen 32 31

8 . Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahe stehende Unternehmen gelten.

Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen:

 

> Bezug/Erbringung von Dienstleistungen

 

> Nutzung/Nutzungsüberlassung von Vermögensgegenständen

 

> Finanzierungen (inkl. Cash-Pooling)

 

> Gewährung/Erhalt von Bürgschaften oder anderen Sicherheiten

 

> Abreden im Ein- oder Verkauf

Zusammenfassung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen nach Geschäftsarten:

Erbrachte Lieferungen und Leistungen und sonstige Erträge 2014/15
T€
2013/14
T€
Leistungen 66.842 100.707
Gesamt 66.842 100.707
Empfangene Lieferungen und Leistungen und sonstige Aufwendungen 2014/15 2013/14
Leistungen 27.965 62.416
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 65 87
Gesamt 28.030 62.503

9 . Konzernabschluss

Der Jahresabschluss unseres Unternehmens wird in den Konzernabschluss der Johnson Controls Inc., Milwaukee, Wisconsin/ USA, einbezogen, welchen den kleinsten und größten Konsolidierungskreis darstellt. Als verbundenes Unternehmen werden entsprechend der Definition des § 271 Abs. 2 HGB alle zum Konsolidierungskreis der Johnson Controls Inc. zu rechnenden Tochter- und Mutterunternehmen angesehen.

Der Konzernabschluss ist erhältlich bei:

 

Johnson Controls Inc., Attn.: Shareholder Services X-32, 5757 N. Green Bay Avenue, P.O. Box 591, Milwaukee, WI 53201 USA, Tel. 001-414-228-2362 oder -2135.

 

Neuss, den 7. Dezember 2016

Geschäftsführung

Dr. Detlef Walter Jürss

Cathleen Ann Ebacher

Mark Anthony Skonieczny

1 umfasst das Geschäft, den Betrieb und die Aktivitäten in Bezug auf das Design, die Herstellung, die Erforschung, die Entwicklung, die Vermarktung und den Verkauf von Produkten der Innenausstattung und Systemen für PKW und Kleinlastwagen, einschließlich Sitzsystemen, Innenausstattungssystemen, Türsystemen, Bodenkonsolen, Armaturenbrettern etc.

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Oktober 2014 bis zum 30. September 2015

Anschaffungs- bzw. Herstellkosten
01.10.2014
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
30.09.2015
Anlagevermögen          
Sachanlagen          
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.720,82 10.881,42 0,00 0,00 18.602,24
  7.720,82 10.881,42 0,00 0,00 18.602,24
Kumulierte Abschreibungen
01.10.2014
Zugänge
Abgänge
30.09.2015
Anlagevermögen        
Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.720,82 7.304,42 0,00 15.025,24
  7.720,82 7.304,42 0,00 15.025,24
Restbuchwerte
30.09.2015
30.09.2014
Anlagevermögen    
Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.577,00 0,00
  3.577,00 0,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Adient Interiors Management GmbH, Burscheid, (vormals: Johnson Controls Interiors Management GmbH, Neuss) für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Köln, den 7. Dezember 2016

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hans-Peter Kreibich, Wirtschaftsprüfer

ppa. Christian Dennler, Wirtschaftsprüfer

Der Abschluss ist noch nicht festgestellt.

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