Adient Seating Ltd. & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Polstermöbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Phillip Allan II Rotman seit 23.1.2020 | Geschäftsführer |
Gregory Scott Smith seit 23.1.2020 | Geschäftsführer |
Ekkard Matthias Lustig seit 24.5.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Adient Interiors Management GmbH (vormals: Johnson Controls Interiors Management GmbH)Burscheid (vormals: Neuss)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2014 bis zum 30.09.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis zum 30. September 2015I. Grundlagen der GesellschaftA. Geschäftsmodell der Gesellschaft 1. Organisation und rechtliche Struktur Die Adient Interiors Management GmbH, Burscheid (vormals: Johnson Controls Interiors Management GmbH, Neuss) ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die Gesellschaft ist in den Konzernverbund der Johnson Controls-Gruppe eingebunden. Zwischen der Adient Interiors Management GmbH und der JC Interiors European Holding GmbH, Burscheid, als Organmutter besteht seit dem 17. Mai 2013 ein Gewinnabführungsvertrag. Der Gewinnabführungsvertrag wurde am 31. Juli 2016 aufgehoben, dem die Gesellschafterversammlung mit dem Gesellschafterbeschluss vom 25. Mai 2016 zugestimmt hat. Mit Datum vom 26. April 2013 und Wirkung zum 1. Mai 2013 wurde mit der Johnson Controls GmbH, Burscheid, ein Teilbetriebsführungsvertrag geschlossen. Dieser Vertrag umfasst insbesondere die Erbringung von Dienstleistungen für den Bereich "Interiors" der Johnson Controls GmbH, Burscheid. Die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung entstehenden Kosten werden von unserer Gesellschaft an die Johnson Controls GmbH, Burscheid, weiterbelastet. Im Rahmen der Ausgliederung des Geschäftsbetriebs der Johnson Controls GmbH, Burscheid in die Adient Ltd. & Co. KG ist der Teilbetriebsführungsvertrag rückwirkend zum 1. Oktober 2015 mit übergegangen. 2. Geschäftsbereich e Die Adient Interiors Management GmbH ist aufgrund des bestehenden Teilbetriebsführungsvertrages im Wesentlichen in den Bereichen Einkauf, Entwicklung sowie Erbringung weiterer Dienstleistungen für den Interiors Bereich der Johnson Controls GmbH, Burscheid, tätig. Kosten entstehen im Wesentlichen im Personalbereich. Die Adient Interiors Management GmbH ist aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit im Automobilbereich im Rahmen von Service- und Dienstleistungsfunktionen nur indirekt von den Entwicklungen der Automobilindustrie betroffen. Dennoch muss das Management der Gesellschaft die Marktsituation in der Planung und Ausrichtung der Gesellschaft mit einbeziehen und dementsprechend ist die Gesellschaft von der Marktentwicklung des Automobilsektors betroffen. 3. Asset Deal mit der Yanfeng Europe Automotive Interior Systems Management Ltd. & Co. KG, Neuss Im April 2015 wurde von der Johnson Controls International plc und der Yanfeng Automotive Trim Systems Co. Ltd., Shanghai/ China, ein Joint Venture gegründet. Dieses Joint Venture wird für beide Partnerunternehmen als große Chance gesehen, weltweiter Marktführer im Bereich Automotive Interieur zu werden und weitere Möglichkeiten zum Wachstum zu begründen. Zur Vorbereitung dieses Joint Ventures wurde mit Datum vom 30. April 2015 und Wirkung zum 1. Mai 2015 zwischen der Johnson Controls GmbH, Burscheid, sowie der Adient Interiors Management GmbH, Burscheidals Verkäufer und der Yanfeng Europe Automotive Interior Systems Management Ltd. & Co. KG (vormals: Johnson Controls Interiors Management Germany Ltd. & Co. KG), Neuss als Käufer ein Kauf- und Übertragungsvertrag als sogenannter "Asset Deal" geschlossen. Die Verkäufer unterhielten einen Betrieb zur Entwicklung, Herstellung und zum Vertrieb von Innenausstattungen von Kraftfahrzeugen. Gegenstand des Asset Deals ist der Verkauf und die Übertragung eines wesentlichen Teils des Geschäftsbetriebes in das Joint Venture mit der Yanfeng Automotive Trim Systems Co. Ltd, Shanghai/ China. Veräußert werden die im Kauf- und Übertragungsvertrag einzeln aufgeführten Teilbetriebe in Deutschland, Ungarn, Italien, Slowakei, Südafrika und Spanien mitsamt allen dort gefertigten Produktlinien ("Verkaufter Geschäftsbetrieb"). Ausgenommen von der Übertragung sind verschiedene Standorte in Deutschland, Frankreich, Belgien, Schweden und der Slowakei. Mit Wirkung zum 1. Mai 2015 wurden sämtliche am Übertragungsstichtag dem verkauften Geschäftsbetrieb zuzuordnenden materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände, Rechtsverhältnisse und Verbindlichkeiten - soweit sie nicht durch andere Bestimmungen dieses Vertrages ausdrücklich vom Verkauf ausgenommen wurden - auf den Erwerber übertragen. Zudem sind im Rahmen eines Teilbetriebsübergangs nach § 613a BGB 389 Mitarbeiter unserer Gesellschaft auf den Käufer übergegangen. Nach dem Verkauf des Teilbetriebes verbleiben zum 30. September 2015 noch 29 Mitarbeiter in unserer Gesellschaft. Die Geschäftsjahre 2013/14 und 2014/15 sind aufgrund des Teilbetriebsübergangs nicht direkt vergleichbar. Aus dem Verkauf ist ein Gewinn von T€ 28.993 entstanden. Die Übertragung der Geschäftstätigkeit unserer Gesellschaft im Bereich Interiors wird unmittelbare Auswirkungen auf die künftige Geschäftsentwicklung unserer Gesellschaft haben. B. Forschung und Entwicklung Unsere Gesellschaft tätigt keine unmittelbaren Investitionen in Forschung und Entwicklung. Diese erfolgen zentral in anderen Gesellschaften unserer Gruppe. II. WirtschaftsberichtA. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahr 2015 expandierte die Weltproduktion schwächer als erwartet. Die starken Impulse der gesunkenen Ölpreise, die schon Ende 2014 die konjunkturelle Belebung gefördert haben, und die für die Exportwirtschaft günstigen Wechselkurse wurden durch die Auswirkungen der Wachstumsverlangsamung in China sowie durch die Belastung rohstoffexportierender Länder wie Russland und Brasilien durch die dauerhaft niedrigen Öl- und Rohstoffpreise abgeschwächt. 1 Im Jahr 2015 konnte die Weltproduktion um 2,4 % (im Vorjahr 2,6 %) zulegen. 2 Für das Jahr 2016 wird ein Zuwachs um 3,4 % und für das Jahr 2017 um 3,6 % erwartet. 3 Das europäische Wirtschaftswachstum zog in 2015 an und betrug 1,9 % in der EU bzw. 1,6 % im Euroraum. Dieses Wachstum war neben den Einflüssen, die auch die Weltproduktion beeinflusst haben, durch die europäische Fiskalpolitik gestärkt worden. In 2016 wird mit der anhaltenden Beschleunigung des privaten Verbrauchs gerechnet und es soll wieder mehr investiert werden. 4 Die Wirtschaftstätigkeit in der EU und im Euroraum wird weiterhin ein mäßiges Wachstum aufweisen, das sich im Jahr 2017 weiter auf 2,0 % in der EU bzw. 1,9 % im Euroraum beschleunigen wird. 5 Die deutsche Wirtschaft expandiert ebenfalls weiter. Besonders stark war die gesamtwirtschaftliche Expansion im zurückliegenden ersten Kalenderhalbjahr 2015. Während das dritte Quartal schwächer ausfiel, lag das Jahresschlussquartal wieder auf dem Niveau des ersten Halbjahres. 6 Auch wegen dieses starken Jahresauftaktes erhöht sich das Bruttoinlandsprodukt im Durchschnitt des laufenden Jahres um 1,7 % leicht über dem Vorjahresdurchschnitt von 1,6 %. 7 Während Wirtschaftsforschunginstitute ihre Prognose für das Jahr 2015 im Vergleich zur Gemeinschaftsdiagnose vom Herbst 2014 merklich nach oben revidierten, erhöhte der IWF seine Prognose vom Januar 2016 im Vergleich zu der vom Oktober 2015 lediglich um 0,1 % auf 1,7 % für 2016 und um 0,2 % ebenfalls auf 1,7 % für 2017. 8 Es wird erwartet, dass die Konsumausgaben der privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2016 real um 2 % ansteigen und somit das Wirtschaftswachstum weiterhin unterstützen. 9 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen: Automobilkonjunktur Die beiden großen Automobilmärkte USA und China erreichten im Kalenderjahr 2015 jeweils neue Höchststände, während Westeuropa das beste Niveau seit fünf Jahren erreichte. In Brasilien, Russland und Japan hingegen ging der Neuwagenabsatz zurück, wobei der Rückgang in Japan lediglich schwach war. 10 Zulassungszahlen Die Zulassungszahlen in Europa (EU28) sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in den Monaten Oktober 2014 bis September 2015, also im Geschäftsjahr der Gesellschaft, um fast 8 % von 12.413 Tsd. Einheiten auf 13.388 Tsd. Einheiten angestiegen. Damit ist insgesamt eine weitere Erholung des europäischen Marktes im Geschäftsjahr 2014/15 zu sehen. Auf allen Top-5-Märkten ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus zu verzeichnen: Deutschland erhöhte sein Neuzulassungsvolumen um fast 5 % von 3.017 Tsd. auf 3.163 Tsd. Fahrzeuge, in Frankreich ist ein Anstieg um über 3 % von 1.818 Tsd. Einheiten auf 1.880 Tsd. Einheiten und in Italien um über 13 % von 1.333 Tsd. Einheiten auf 1.512 Tsd. Einheiten zu verzeichnen. In Großbritannien ergibt sich eine Zunahme um fast 8 % von 2.428 Tsd. Einheiten auf 2.615 Tsd. Einheiten. Spitzenreiter ist Spanien, wo eine Zunahme der Neuzulassungen im zweistelligen Bereich von über 22 % von 817 Tsd. auf 999 Tsd. Einheiten zu verzeichnen ist. Diese Entwicklung hielt auch im Zeitraum Oktober bis Dezember 2015 im Vergleich zum Oktober bis Dezember 2014 weiter an. 11 Nachdem sich der Pkw-Inlandsmarkt im Kalenderjahr 2014 sowie auch im Geschäftsjahr 2013/14 erwartungsgemäß positiv entwickelt hat, setzte sich der positive Trend auch im Zeitraum Oktober 2014 bis September 2015 fort, so dass im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein deutlicher Anstieg der Zulassungszahlen von annähernd 5 % zu verzeichnen ist. Produktion und Export Im Geschäftsjahr 2014/15 ist in Deutschland sowohl bei den Exporten ein Anstieg um fast 2 % von 4.314 Tsd. Einheiten auf 4.391 Tsd. Einheiten als auch bei der inländischen Produktion um annähernd 2 % von 5.597 Tsd. Einheiten auf 5.693 Tsd. Einheiten im Vergleich zum Geschäftsjahr 2013/14 zu verzeichnen. Die deutsche Automobilindustrie, deren Anteil am Welt-Pkw-Markt rund ein Fünftel beträgt, hat sich auf die Marktveränderungen eingestellt und hält Schritt mit der Entwicklung des Pkw-Weltmarktes, was sich deutlich an der derzeitigen positiven Entwicklung erkennen lässt. Der PKW-Inlandsmarkt, die Exporte sowie die Produktion sind somit weiter auf Wachstumskurs. Dies ist auch an den Ist-Zahlen für das letzte Quartal des Kalenderjahres 2015 zu erkennen. Die Anzahl der Neuzulassungen steigt um durchschnittlich 5,9 %, die der Exporte um 2,9 % und die der Produktion um 2,8 %, wobei die Exporte und inländische Produktion im Dezember 2015 sogar unter Vorjahresniveau liegen. 12 Die aktuelle Entwicklung im Zusammenhang mit dem sogenannten Volkswagen-Abgasskandal können auf ihre künftige Wirkung momentan noch nicht abgeschätzt werden. B. Personal Die Anzahl der Arbeitnehmer zum 30. September 2015 hat sich im Vergleich zum Vorjahr, bedingt einerseits durch den Teilbetriebsübergang und andererseits durch den Mitarbeiterabgang aufgrund der beschlossenen Restrukturierungsmaßnahmen, deutlich reduziert. Die Gesellschaft beschäftigte zum Stichtag 29 Angestellte (Vorjahr: 445). C. Umweltschutz Die Johnson Controls-Gruppe wendet erhebliche finanzielle und personelle Ressourcen auf, um Umwelt- und Arbeitsschutzgesetze einzuhalten, und führt Verfahren zur Förderung und Sicherung der Compliance durch. Umweltschutzaspekte sind Teil sämtlicher wichtigen Investitionsentscheidungen. D. Geschäftsverlauf Der bedeutsame zur internen Steuerung verwendete finanzielle Leistungsindikator des Konzerns ist das auf Grundlage US-amerikanischer Rechnungslegungsvorschriften (US GAAP) ermittelte "Segment income" (SINC). Das "Segment income" ermittelt sich durch "Net Sales" abzüglich "Costs of goods/ Service sold". Von der sich so ergebenden "Gross margin" werden die "SGA - Selling, general and administrative expenses" abgezogen. Bestimmte nicht betriebliche Kosten, wie insbesondere Restrukturierungen, werden im SINC erst im Zeitpunkt des Anfalls der Auszahlung berücksichtigt. Da das SINC nur auf konzernexterne Transaktionen abstellt, und damit für die Adient Interiors Management GmbH regelmäßig gegen Null tendiert, ist es für unsere Gesellschaft keine sinnvolle Steuerungsgröße. Aufgrund des regelmäßig ausgeglichenen SINC und unter Berücksichtigung des Geschäftsmodells der Gesellschaft, welches im Wesentlichen in der Erbringung von Dienstleistungen für den Bereich Interiors für die Johnson Controls GmbH, Burscheid, besteht, sind die wesentlichen zur internen Steuerung verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren unserer Gesellschaft die personalbezogenen Aufwendungen, zugekaufte Leistungen sowie das "Income before taxation and minority". Mit der Umsetzung des Teilbetriebsführungsvertrages sind im Geschäftsjahr 2014/15 Aufwendungen aus personalbezogenen und zugekauften Leistungen in Höhe von T€ 62.984 (Vorjahr: T€ 95.255) entstanden. Diese wurden vereinbarungsgemäß grundsätzlich mit einem Mark-up in Höhe von 5 % weiterbelastet. Des Weiteren wurden im Geschäftsjahr 2014/15 weitere Umsatzerlöse aus der Belastung in Anspruch genommener Rückstellungen des Personalbereiches realisiert. Insgesamt wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 66.842 (Vorjahr: T€ 100.707) realisiert. Das handelsrechtliche Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Geschäftsjahres 2014/15 wurde durch die Erträge aus dem Asset Deal in Höhe von T€ 28.993 stark positiv beeinflusst. Im Vorjahr waren insbesondere Erträge aus der Auflösung von Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von T€ 4.941 enthalten, die positiven Einfluss auf das Ergebnis nahmen. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft wird unter Berücksichtigung der oben genannten Regelungen der Weiterbelastung der entstandenen Kosten im Geschäftsjahr 2014/15 als zufriedenstellend und insgesamt stabil betrachtet. E. Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage
Der Umsatz des Geschäftsjahres 2014/15 beinhaltet die aufgrund des Teilbetriebsführungs-vertrages an die Johnson Controls GmbH, Burscheid, weiterbelasteten Kosten zuzüglich Mark-Up. Durch die Geschäftsübertragung des Geschäftsbetriebes "Interiors" zum 1. Mai 2015 auf Yanfeng Europe Automotive Interior Systems Management Ltd. & Co. KG; Neuss haben sich die Umsatzerlöse deutlich vermindert. Dies entspricht unsere Prognose im Lagebericht 2013/14, in dem ein Umsatzrückgang aufgrund der Änderung der Gesellschaftsstruktur und des daraus folgenden Betriebsübergangs prognostiziert wurde. Die Herstellungskosten beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Kosten. Daneben sind insbesondere Reisekosten, Miete, Beratungskosten und weitere Dienstleistungskosten wie Telefon enthalten. Die Erträge aus dem Asset Deal in Höhe von T€ 28.993 haben maßgeblichen Einfluss auf das insgesamt positive Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten zudem noch Erträge aus Währungsumrechnung von T€ 646 und Erträge aus der Anpassung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1.498. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr halbiert und beinhalten im Geschäftsjahr 2014/15 im wesentlichen Verluste aus Währungsumrechnung. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich somit im Geschäftsjahr 2014/15 auf T€ 34.074 (Vorjahr: T€ 8.670). 2. Finanzlage
Der ausgewiesene Finanzmittelbestand am Ende der Periode spiegelt die Guthaben der Gesellschaft bei Kreditinstituten wider. Der negative Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit resultierte im Wesentlichen durch die stark gesunkene Umsatzerlöse aus der Erbringung von konzerninternen Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem bestehenden Teilbetriebsführungsvertrag bedingt durch den Verkauf des Geschäftsbetriebes im Rahmen des Asset Deals. Die Inanspruchnahme der sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 4.278 hat den Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit negativ beeinflusst. Das resultierte im Wesentlichen aus der Inanspruchnahme der Rückstellungen für Restrukturierung, Bonus und sonstigen Personalrückstellungen in Höhe von T€ 3.893. Darüber hinaus sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wesentlich gestiegen, insbesondere begründet durch eine Nachberechnung von Verwaltungskosten in Höhe von T€ 8.705 im Rahmen des Asset Deals zum 30. April. 2015. Gegenläufig nimmt der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 8.145 und der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber fremden Dritten und verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 2.528 Einfluss auf den Cash Flow. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit ergibt sich im Wesentlichen aus den Einzahlungen aus dem Verkauf vom Geschäftsbetrieb im Rahmen des Asset Deals in Höhe von T€ 29.791. Der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit ergibt sich im Wesentlichen aus dem Zahlungsverkehr zwischen der Gesellschaft und der Gesellschafterin JC Interiors European Holding GmbH, Burscheid, sowie der Cash-Pool-Führerin Johnson Controls GmbH, Burscheid. Zum Stichtag besteht eine Verbindlichkeit aus dem Cash-Pool in Höhe von T€ 12.838 (Vorjahr: T€ 6.420) gegenüber der Cash-Pool-Führerin Johnson Controls GmbH, Burscheid. Des Weiteren bestehen finanzielle Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin JC Interiors European Holding GmbH, Burscheid, in Höhe von T€ 12.963 (Vorjahr: T€ 8.670). Darüber hinaus wurde in 2015 eine Vorabgewinnauschüttung an die Gesellschafterin JC Interiors European Holding GmbH, Burscheid, in Höhe von T€ 29.781 gezahlt. Bei der Beurteilung der Finanzlage ist zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft in das konzerneinheitliche Cash-Pool-Verfahren der Adient-Gruppe eingebunden ist und ausschließlich über Konzerngesellschaften finanziert wird. (Zum Bilanzstichtag 30. September 2015 war die Johnson Controls GmbH, Burscheid, die Cash-Pool Führerin. Seit dem 1. Juni 2016 ist die Adient Germany Ltd. &. Co. KG, Burscheid, als Cash-Pool Führerin vertraglich festgelegt). Die Liquidität war zu keinem Zeitpunkt im Berichtsjahr gefährdet. 3. Vermögenslage Vermögenslage
Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 79 auf T€ 29.957 und besteht auf der Aktivseite im Wesentlichen aus kurzfristigem Vermögen. Das kurzfristige Vermögen beinhaltet insbesondere Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 19.038. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzten sich hauptsächlich aus Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr, insbesondere aus dem Teilbetriebsführungsvertrag mit der Johnson Controls GmbH, Burscheid, sowie der Forderung gegen die Gesellschafterin aus dem Gewinnabführungsvertrag aus dem Geschäftsjahr 2012/13 in Höhe von T€ 12.123 zusammen. Die leichte Verminderung der Bilanzsumme auf der Aktivseite resultiert aus der Verschiebung von Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nach dem Verkauf des Teilbetriebs, da die Yanfeng Europe Automotive Interior Systems Management Ltd. & Co. KG, Neuss nicht Teil des Konzerns ist. Die Kapitalstruktur nach Fristigkeiten stellt sich per 30. September 2015 wie folgt dar:
Aufgrund des Set-Off-Agreements verpflichtete sich die Muttergesellschaft (JC Interiors European Holding GmbH, Burscheid), unwiderruflich und unbedingt Zuzahlungen in die Kapitalrücklagen (§272 Abs. 2 Nr. 4 HGB) der Tochtergesellschaft (Adient Interiors Management GmbH, Burscheid) im Folgejahr in Höhe des Betrages der Gewinnabführung der Tochtergesellschaft aus dem Geschäftsjahr einzustellen. Insgesamt gleicht sich die Einstellung in die Rücklagen aufgrund des Set-Off-Agreements in Höhe von T€ 8.670 mit dem Rückgang der sonstigen Rückstellungen und der Verbindlichkeiten auf der Passivseite nahezu aus. Das lang- und mittelfristige Fremdkapital beinhaltet ausschließlich Pensionsrückstellungen. Das kurzfristige Fremdkapital besteht vor allem aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 17.409 (Vorjahr: T€ 17.387), welche insbesondere Verbindlichkeiten aufgrund Gewinnabführung in Höhe von T€ 4.293 (Vorjahr: T€ 8.670) sowie Cash-Pool Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 12.838 (Vorjahr: T€ 6.420) beinhalten. Der leichte Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert sich aus der Zunahme der Cash-Pool Verbindlichkeiten um T€ 6.418 und als Gegeneffekt aus der Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung gegenüber der Gesellschafterin JC Interiors European Holding GmbH, Burscheid, in Höhe von T€ 6.396. Darüber hinaus umfasst das kurzfristige Fremdkapital sonstige Rückstellungen in Höhe von T€ 2.389, insbesondere bestehend aus sonstigen Personalrückstellungen in Höhe von T€ 2.012. Darin sind insbesondere die Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von T€ 1.154 (Vorjahr: T€ 3.211) enthalten. Der Rückgang bei den Restrukturierungsrückstellungen ergibt sich vorrangig aus der Umsetzung der Restrukturierungsmaßnahmen und der daraus resultierenden Inanspruchsnahme i.H.v. T€ 559, sowie der teilweisen Auflösung der Restrukturierungs-rückstellung von T€ 1.498. III. NachtragsberichtAm 24. Juli 2015 wurde von der Konzernmutter Johnson Controls Inc., Milwaukee/ USA, kommuniziert, dass geplant ist, die Automotive Sparte des Konzern zur eigenständigen Adient-Gruppe abzuspalten und im Geschäftsjahr 2016/17 an der New York Stock Exchange zu notieren (Spin-Off). Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung hat Adient die Herauslösung der Automotive Sparte aus dem Johnson Controls Konzern bereits abgeschlossen und wird seit dem 31. Oktober 2016 an der New York Stock Exchange gehandelt. Mit dieser Entscheidung sind für die Gesellschaft Unsicherheiten und Risiken verbunden. Die Übertragung des Geschäfts auf Adient sowie die daraus gegebenenfalls resultierenden hohen Kosten führen zu einer deutlichen Belastung des Managements. Insgesamt könnten sich aus dem Spin-Off negative Konsequenzen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben. Aus diesem Grund hat die Johnson Controls Holding Company Inc., Plymouth, Minnesota/ USA, am 3. Juni 2016 eine Patronatserklärung mit einer Laufzeit bis zum 30. September 2018 abgegeben. Danach ist die Johnson Controls Holding Company Inc., Plymouth, Minnesota/ USA, im Innenverhältnis verpflichtet, unsere Gesellschaft finanziell so auszustatten, dass diese in der Lage ist, ihre Verpflichtungen während dieses Zeitraums jederzeit zu erfüllen. Für den Geschäftsbereich Automotive wird insgesamt erwartet, dass dieser Spin-Off durch die Konzentration auf das Kerngeschäft und die Verfügbarkeit von Mitteln für Investitionen in das Neugeschäft, mittel- und langfristig Chancen für eine positive Entwicklung bietet. Am 25. Mai 2016 wurde per Gesellschafterbeschluss entschieden, das Geschäftsjahr am 1. August eines jeden Jahres beginnen und am 31. Juli des jeweils darauffolgenden Jahres enden zu lassen. Die Zeit vom 1. Oktober 2015 bis 31. Juli 2016 bildet somit ein Rumpfgeschäftsjahr. Weiterhin wurde entschieden, den am 17. Mai 2013 mit der Organträgerin JC Interiors European Holding GmbH geschlossenen Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung zum 31. Juli 2016 aufzuheben. Mit Kaufvertrag vom 29. Juli 2016 und mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. August 2016 hat die JC Interiors European Holding GmbH, Burscheid, ihre Anteile, an der Gesellschaft an die Adient Germany Ltd. & Co. KG, Burscheid, verkauft. Damit tritt die Adient Germany Ltd. & Co. KG ab 1. August 2016 in die Stellung des einzigen Gesellschafters unserer Gesellschaft ein. IV. Chancen- und Risikobericht sowie PrognoseberichtDie von uns dargestellten Chancen und Risiken beziehen sich auf den zum 30. September 2015 bestehenden Geschäftsbetrieb unserer Gesellschaft. A. Risikobericht 1. Risikomanagementsystem Ziel des Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestands-gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der Johnson Controls-Gruppe eingebunden. Darüber hinaus werden durch die Konzerngeschäftsleitung in periodischen Abständen aktuelle Einschätzungen über Risikopotentiale der Gesellschaft vorgenommen und ausgewertet. Hinsichtlich des rechtzeitigen Erkennens von wesentlichen Risiken erfolgt eine regelmäßige Kontrolle der kurz- und langfristigen Unternehmensplanung sowie die regelmäßige Überwachung und Aktualisierung unseres internen Kontrollsystems auch im Zusammenhang mit den Anforderungen der US-Börsenaufsicht. Ein wesentlicher Teil unseres Risikomanagementsystems ist eine detaillierte Finanz- und Budgetplanung zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres. Die Planung wird im Rahmen von quartalsmäßigen Fortschreibungen ("Forecast") an die Änderungen in der Geschäftstätigkeit sowie die Branchenentwicklung und Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes angepasst. Ferner werden im Rahmen der monatlichen Berichterstattung an die Sektor- bzw. Segmentleitung die Abweichungen zu den Planzahlen analysiert, um mögliche Risiken in den Funktionsbereichen frühzeitig zu erkennen. Schließlich werden regelmäßige bereichsübergreifende Kostenmeetings durchgeführt. Die wesentlichen Ergebnisse dieser Besprechungen werden dazu genutzt, die Kontrollen sowie die Effizienz in den Prozessabläufen zu verbessern. 2. Risiken Auf Grundlage des dargestellten Risikomanagementsystems erfolgt dabei vor allem eine differenzierte Betrachtung der folgenden Risikokategorien:
Die oben genannten Risikokategorien unterliegen weiterhin einer strengen Überwachung durch die verantwortlichen Organe unserer Gesellschaft. Grundsätzlich ist die Gesellschaft von der europäischen Automobilkonjunktur abhängig und indirekt sehr stark von der weiteren Entwicklung auf den Rohstoff- und Energiemärkten. Risikoorientierte Handlungsszenarien wurden für alle Funktionsbereiche erarbeitet und in einen Maßnahmenkatalog der Johnson Controls-Gruppe eingearbeitet. Im Bedarfsfall können diese zielgerichtet eingesetzt werden. Aufgrund des dargestellten Risikomanagementsystems wurden von uns im Einzelnen insbesondere folgende Risiken identifiziert:
Den Risikograd der identifizierten Risiken schätzen wir als gering ein, da hierauf wie folgt reagiert und diese somit wie dargestellt abgesichert werden. Damit das Unternehmen fortbestehen und sich entwickeln kann, müssen wir hochqualifizierte Manager und Mitarbeiter einstellen, halten und weiterbilden. Nur mit diesen Führungsqualitäten und -kapazitäten und dem dazugehörigen Wissen und der Erfahrung können wir unsere Ziele erreichen und den strategischen Plan ausführen. Organisatorische Änderungen und Änderungen im Reporting können zu einer erhöhten Fluktuation führen. Zusätzlich kann eine erhöhte Fluktuation oder das Unvermögen, qualifizierte Mitarbeiter anzuwerben oder zu halten, einen negativen Effekt auf das operative Ergebnis haben. Personalrisiken aus der Fluktuation von Leistungsträgern begegnen wir durch umfangreiche Förderungsmaßnahmen und regelmäßig stattfindenden Performance-Reviews. Das Vergütungssystem wird durch externe Berater begutachtet. Dem Absatzrisiko, das sich aus Volumenrückgängen sowie auch aus dem Auslaufen von bestehenden Aufträgen oder dem Verlust von Folgeaufträgen ergibt, mit den daraus resultierenden Auslastungsrisiken sowie dem Marktrisiko mit dem daraus resultierenden Kostendruck durch die Kunden wird mittels einer zeitnahen Produktionssteuerung und einer fortlaufenden Überwachung und Planung innerhalb der Johnson Controls-Gruppe entgegengewirkt. Zudem wird versucht, weitere Aufträge sowie insbesondere Folgeaufträge zu akquirieren, um dem Auslastungsrisiko entgegen zu wirken. In diesem Zusammenhang unterliegt auch das Risiko von Standortverlagerungen von Kunden ins Ausland einer genauen Überwachung.In diesen aufgeführten Punkten sehen wir grundsätzlich ein inhärentes entwicklungs-beeinträchtigendes Risiko, dem durch regelmäßige Kontrolle der kurz- und langfristigen Unternehmensplanung sowie durch die regelmäßige Überwachung durch uns Rechnung getragen wird. Seit dem 31. Oktober 2016 werden die Aktien der Adient plc. an der New York Stock Exchange gehandelt. Zusätzliche Risiken hieraus resultieren insbesondere gegebenenfalls hohen Kosten und deutlicher Belastung des Managements durch den Börsengang und die Herauslösung aus Johnson Controls Konzern. Für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft könnten sich aus dem Spin-Off negative Konsequenzen ergeben. Aus diesem Grund hat die Johnson Controls Holding Company Inc., Plymouth, Minnesota/ USA, am 4. Mai 2016 eine Patronatserklärung mit einer Laufzeit bis zum 30. September 2018 abgegeben. Danach ist die Johnson Controls Holding Company Inc., Plymouth, Minnesota/ USA, im Innenverhältnis verpflichtet, unsere Gesellschaft finanziell so auszustatten, dass diese in der Lage ist, ihre Verpflichtungen während dieses Zeitraums jederzeit zu erfüllen. Für den Geschäftsbereich Automotive insgesamt wird erwartet, dass dieser Spin-Off durch die Konzentration auf unser Kerngeschäft und die Verfügbarkeit von Mitteln für Investitionen in Neugeschäfte mittel- und langfristig Chancen für eine positive Entwicklung bietet. Unter Vorbehalt der üblichen branchenbedingten Geschäftsrisiken, den vorgenannten Risiken sowie den aktuellen Entwicklungen sehen wir zur Zeit keine weiteren besonders hervorzuhebenden, insbesondere keine bestandsgefährdenden Risiken. Der Fortbestand des Unternehmens ist nicht gefährdet. B. Chancenbericht Durch ausgewiesene Kompetenz und ausgeprägte Kundenorientierung im Bereich Interiors Management sowie eine intensive Zusammenarbeit mit Konzerngesellschaften der Johnson Controls Gruppe ergeben sich für unsere Gesellschaft Chancen bezogen auf die Bereitstellung von Managementfunktionen für die Bereiche Complete Seat am Standort Rastatt sowie Overheadsysteme an den Standorten Bremen und Hannover. Zudem verweisen wir auf die Chancen, die sich aus der unter Punkt III "Nachtragsbericht" aufgezeigten Entwicklung ergeben. C. Prognosebericht Wie unter Abschnitt II. D. "Geschäftsverlauf" dargestellt sind die Wesentlichen zur internen Steuerung verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren unserer Gesellschaft die personalbezogenen Aufwendungen, zugekaufte Leistungen sowie in Anlehnung an das handelsrechtliche Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit das "Income before taxation and minority". Für das Geschäftsjahr 2015/16 werden gegenüber dem Berichtsjahr deutlich niedrigere Aufwendungen für personalbezogene und zugekaufte Leistungen in einem Größenumfang von € 8 bis €10 Millionen prognostiziert, die gemäß Betriebsführungsvertrag grundsätzlich mit einem Mark-up von unverändert 5 % weiterbelastet werden. Wir gehen davon aus, dass der Anteil der Mark-up fähigen und nicht Mark-up fähigen Kosten weitestgehend denen des Vorjahres entspricht. Unsere Gesellschaft wird zunächst weiterhin Managementfunktionen für Konzerngesellschaften der Adient-Gruppe erbringen sowie die Abwicklung der zu schließenden bzw. bereits geschlossenen Werke Grefrath, Böblingen und Wuppertal vornehmen. Damit ist für das Geschäftsjahr 2015/16 mit einem gegenüber der Berichtsperiode deutlich reduziertem Umsatz zu rechnen. Entsprechend ist auch wesentlicher Rückgang des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Berichtsjahr zu erwarten.
Burscheid, den 7. Dezember 2016 Die Geschäftsführung Dr. Detlef Walter Jürss Cathleen Ann Ebacher Mark Anthony Skonieczny
1 Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie, Schlaglichter der Wirtschaft, Monatsbericht 1/16
vom 18. Dezember 2015
Bilanz zum 30. September 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015I. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Adient Interiors Management GmbH (vormals: Johnson Controls Interiors Management GmbH), Neuss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Er wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) aufgestellt. Zwischen der Adient Interiors Management GmbH und der JC Interiors European Holding GmbH, Neuss, als Organmutter besteht seit dem 17. Mai 2013 ein Gewinnabführungsvertrag. Zum Bilanzstichtag 30. September 2016 bestand zwischen der Adient Interiors Management GmbH und der Johnson Controls GmbH, Burscheid, ein Teilbetriebsführungsvertrag vom 26. April 2013. Danach erbrachte die Adient Interiors Management GmbH im Geschäftsjahr 2015 die Leistungen insbesondere in den Bereichen Einkauf und Entwicklung sowie weitere Dienstleistungen für den Bereich "Interiors" der Johnson Controls GmbH. Mit Spaltungs- und Übernahmevertrag vom 4. Mai 2016 und mit Wirkung zum 1. Oktober 2015 wurde das Automotive Experience Geschäfte 1 im Wege einer Ausgliederung zur Aufnahme von der Johnson Controls GmbH, Burscheid, auf die Adient Ltd. & Co. KG, Burscheid, übertragen. In diesem Zusammenhang sind entsprechende Rechten und Pflichten aus dem Teilbetriebsführungsvertrag von der Johnson Controls GmbH, Burscheid,auf die Adient Ltd. & Co KG übergegangen. Die Tätigkeiten gemäß dem Teilbetriebsführungsvertrag werden von der Adient Interiors Management GmbH weiterhin augeübt. Mit Wirkung zum 1. Mai 2015 (Übertragungsstichtag) wurde gemäß Kauf- und Übertragungsvertrag der Teilbetrieb zur Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Innenausstattung von Kraftfahrzeugen an die Yanfeng Europe Automotive Interior Systems Management Ltd. & Co. KG (vormals: Jonson Controls Interiors Management Germany Ltd. & Co. KG), Neuss) veräußert. Die Adient Interiors Management GmbH (vormals: Johnson Controls Interiors Management GmbH) und Johnson Controls Interiors Management Germany Ltd & Co. KG, Neuss, hatten dazu vereinbart, dass die Adient Interiors Management GmbH (vormals: Johnson Controls Interiors Management GmbH) sämtliche am Übertragungsstichtag dem verkauften Geschäftsbetrieb zugehörigen materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände, Rechtsverhältnisse, Forderungen, Verbindlichkeiten und Verträge, sowie Bücher & Geschäftsunterlagen soweit diese nicht explizit durch Vertragsbestimmungen von dem Verkauf ausgenommen waren, an die Yanfeng Europe Automotive Interiors Systems Management Ltd. & Co. KG überträgt. Die Mitarbeiter sind im Rahmen des Teilbetriebsüberganges gemäß § 613a BGB auf das übernehmende Unternehmen übergegangen. Zur Vergleichbarkeit der Posten der Bilanz der Berichtsperiode zum vorangegangenen Geschäftsjahr werden im Folgenden die Buchwerte der mit Wirkung zum 1. Mai 2015 übertragenen Aktiva und Passiva zusammengefasst:
Wesentliche Auswirkungen aus dem Teilbetriebsübergang ergaben sich bei den Herstellkosten und den Umsatzerlösen. Hier konnte man jeweils einen Rückgang gegenüber 2013/14 feststellen. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt. Die Adient Interiors Management GmbH nimmt an dem konzerneinheitlichen Cash-Pool-Verfahren mit der Cash-Pool Führerin, Johnson Controls GmbH, zur Liquiditätssteuerung teil. Ziel des Verfahrens ist die Ablösung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten durch konzerninterne Verbindlichkeiten sowie die Liquiditätssteuerung unter den verbundenen Unternehmen. Zum Bilanzstichtag 30. September 2015 war die Johnson Controls GmbH, Burscheid, die Cash-Pool-Führerin. Seit dem 1. Juni 2016 ist die Adient Germany Ltd &. Co. KG, Burscheid, als Cash-Pool-Führerin vertraglich festgelegt. Gesellschafter des Unternehmens Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 25. Alleinige Gesellschafterin zum 30. September 2015 ist die JC Interiors European Holding GmbH, Neuss. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungen Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Nach § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB waren für die Bilanzierung und Bewertung der einzelnen Posten des Jahresabschlusses die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Für das Anlagevermögen wurde die lineare Abschreibungsmethode wie folgt gewählt:
Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für den einzelnen Vermögensgegenstand € 150 nicht übersteigen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft wird zum Nennbetrag bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Bis auf die Pensionsrückstellungen haben alle Rückstellungen eine Laufzeit von unter einem Jahr. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat September 2015 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 4,06 % (Vorjahr: 4,66 %). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,50 % (Vorjahr: 2,50 %) und Rentensteigerungen von jährlich 1,75 % (Vorjahr: 1,75 %), soweit vertraglich festgelegt, zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Die unterjährige Verbuchung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. II. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. 2 . Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf T€ 29.953 (Vorjahr: T€ 30.036). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 19.038 (Vorjahr: T€ 27.182) beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen die Gesellschafterin JC Interiors European Holding GmbH aufgrund der Verlustübernahme aus 2013 in Höhe von T€ 12.123 (Vorjahr: T€ 12.123), aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 5.115 (Vorjahr: T€ 15.047). Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 1.582 (Vorjahr: T€ 2.004) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferantenrabatten. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3 . Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 25 und wird zu 100 % von der JC Interiors European Holding GmbH, Neuss, gehalten. Hiervon sind € 12.500 nicht eingefordertes Kapital sowie € 12.500 bereits von der alleinigen Gesellschafterin JC Interiors European Holding GmbH, Neuss, eingefordert. Mit dem Gesellschafterbeschluss der Johnson Controls Interiors European Holding GmbH, Neuss, vom 30. Juli 2015 wurde beschlossen, dass ein Betrag in Höhe von T€ 29.781 unter Anrechnung auf den zum Geschäftsjahresende bestehenden Gewinnabführungsanspruch an die Gesellschafterin vorab abgeführt wird. Die Kapitalrücklage der Gesellschaft hat sich um T€ 8.670 erhöht (Vorjahr: T€ 0). Entsprechend dem Gesellschafterbeschluss vom 25. September 2014 hat die JC European Holding GmbH, Neuss, im Geschäftsjahr 2014/15 den Betrag der Gewinnabführung aus dem Geschäftsjahr 2013/14 in Höhe von T€ 8.670 als eine Zuzahlung in die Kapitalrücklage der Gesellschaft gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB geleistet. Entsprechend dem Gesellschafterbeschluss vom 11. August 2015 verpflichtet sich die JC European Holding GmbH, Neuss, den Betrag der Gewinnabführung aus dem Geschäftsjahr 2014/15 in Höhe von T€ 4.293 (Betrag der Gewinnabführung zum Bilanzstichtag abzüglich der Gewinnvorababführung) als eine Zuzahlung in die Kapitalrücklage der Gesellschaft gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB im Geschäftsjahr 2015/16 zu leisten. 4 . Rückstellungen Die Rückstellungen der Gesellschaft setzen sich wie folgt zusammen:
5 . Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Pfandrechte und ähnliche Rechte bestehen nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling gegenüber der Johnson Controls GmbH, Burscheid, in Höhe von T€ 12.838 (Vorjahr: T€ 6.420) sowie Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung gegenüber der Gesellschafterin JC Interiors European Holding GmbH, Neuss, in Höhe von T€ 4.293 (Vorjahr: T€ 8.670). Alle anderen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten ausschließlich die Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer in Höhe von T€ 108 (Vorjahr: T€ 876). III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:
Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Regionen wie folgt:
Aufgrund des Teilbetriebsführungsvertrages mit der Johnson Controls GmbH, Burscheid, belastet die Adient Interiors Management GmbH grundsätzlich alle entstandenen Kosten an diese weiter. Aufwendungen wie Währungsgewinne bzw. -verluste und auch die Zinserträge bzw. Zinsaufwendungen werden nicht weiterbelastet. Die Restrukturierungsaufwendungen werden im Jahr der Rückstellungsbildung nicht mit sofortiger Wirkung weiterbelastet. Erst nach Umsetzung der Maßnahmen erfolgt eine sukzessive Weiterbelastung der Aufwendungen. 2. Herstellungskosten Bei der Gesellschaft handelt es sich um ein Dienstleistungsunternehmen. Insbesondere enthalten die Herstellungskosten personalbezogene Kosten in Höhe von T€ 27.416 (Vorjahr: T€ 44.751) und Kosten für Materialaufwand in Höhe von T€ 10.485 (Vorjahr: T€ 10.715). Daneben sind insbesondere Reisekosten, Miete, Beratungskosten und weitere Dienstleistungskosten wie Telefon enthalten. Material- und Personalaufwendungen
3 . Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 31.138 (Vorjahr: T€ 5.361) enthalten im Wesentlichen den Ertrag aus dem Asset Deal in Höhe von T€ 28.993, periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 1.498 (Vorjahr T€ 4.973) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 635 (Vorjahr: T€ 107). Die Erträge aus der Währungsumrechnung zum Stichtag betragen T€ 78 (Vorjahr: T€ 61). 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten:
Darüber hinaus setzen sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus den Kostenblöcken der sonstigen Personalkosten in Höhe von T€ 299 (Vorjahr: T€ 0) und den Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in Höhe von T€ 247 (Vorjahr: T€ 1.977) zusammen. 5 . Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten die Zinsen aus dem Cash-Pool mit der Cash-Pool Führerin Johnson Controls GmbH, Burscheid in Höhe von T€ 65 (Vorjahr: T€ 87) sowie Zinsaufwand aus Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 28 (Vorjahr T€ 18). 6 . Gewinnabführung Mit dem Gesellschafterbeschluss der Johnson Controls Interiors European Holding GmbH, Neuss, vom 30. Juli 2015 wurde eine Vorabgewinnabführung in Höhe von T€ 29.781 beschlossen. Unter Anrechnung auf den zum Geschäftsjahresende bestehenden Überschuss wird das nach der Vorababführung verbleibende Jahresergebnis in Höhe von T€ 4.293 auf Grund des Gewinnabführungsvertrages vom 17. Mai 2013 an die Gesellschafterin Johnson Controls Interiors European Holding GmbH, Neuss abgeführt. IV. Sonstige Angaben1. Haftungsverhältnisse Aufgrund der Nachtragsvereinbarung zur Cash-Pool-Vereinbarung zwischen der Commerzbank AG und der Cash-Pool Führerin (Johnson Controls GmbH, Burscheid, bis 31. Mai 2016; seit dem 1. Juni 2016 Adient Germany Ltd. &. Co. KG., Burscheid) ergibt sich eine gesamtschuldnerische Mithaftung aller Cash-Pool-Teilhaber für die Cash-Pool-Verbindlichkeiten der Johnson Controls GmbH gegenüber der Commerzbank AG. Diese valutiert zum 30. September 2015 auf T€ 0. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Sämtliche Leasing- und Mietverträge sind im Rahmen des Asset Deals an Yanfeng Europe Automotive Interior Systems Management Limited & Co. KG Neuss, übertragen worden. 3. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2014/15 durch folgende Personen ausgeübt:
Mit Gesellschafterbeschluss vom 25. Mai 2016 wurden zu Geschäftsführern der Gesellschaft mit Wirkung zum 30. Juni 2016 folgende Personen berufen:
4. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angaben zu den Organbezügen werden zulässigerweise unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen, da nur ein Geschäftsführer Bezüge für die Ausübung seiner Tätigkeit erhält. 5 . Aktienorientierte Vergütung Die Gesellschaft hat zum 30. September 2015 für Aufwendungen für "Stock Appreciation Rights" (SAR), die durch die Muttergesellschaft in den USA zugesagt wurden, Rückstellungen in Höhe von T€ 190 (Vorjahr: T€ 324) gebildet. 6 . Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2014/15 waren durchschnittlich 235 Angestellte (ohne Geschäftsführer) (Vorjahr: 420) bei der Gesellschaft beschäftigt. Zum Stichtag sind bei der Gesellschaft 29 Angestellte (Vorjahr: 445) beschäftigt. 7 . Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr wurden folgende Aufwendungen des zur Prüfung des Jahresabschlusses zum 30. September 2015 bestellten Abschlussprüfers erfasst (§ 285 Nr.17 HGB):
8 . Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahe stehende Unternehmen gelten. Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen:
Zusammenfassung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen nach Geschäftsarten:
9 . Konzernabschluss Der Jahresabschluss unseres Unternehmens wird in den Konzernabschluss der Johnson Controls Inc., Milwaukee, Wisconsin/ USA, einbezogen, welchen den kleinsten und größten Konsolidierungskreis darstellt. Als verbundenes Unternehmen werden entsprechend der Definition des § 271 Abs. 2 HGB alle zum Konsolidierungskreis der Johnson Controls Inc. zu rechnenden Tochter- und Mutterunternehmen angesehen. Der Konzernabschluss ist erhältlich bei:
Neuss, den 7. Dezember 2016 Geschäftsführung Dr. Detlef Walter Jürss Cathleen Ann Ebacher Mark Anthony Skonieczny Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Oktober 2014 bis zum 30. September 2015
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Adient Interiors Management GmbH, Burscheid, (vormals: Johnson Controls Interiors Management GmbH, Neuss) für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 7. Dezember 2016 PricewaterhouseCoopers
Hans-Peter Kreibich, Wirtschaftsprüfer ppa. Christian Dennler, Wirtschaftsprüfer Der Abschluss ist noch nicht festgestellt. |
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